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Posts Tagged ‘Qualität’

MISSION Gold Class Water Colours

31. März 2013 7 Kommentare

MISSION Gold Class Water Colours

Die Grundlagen für meine Aquarelle sind Papiere von Hahnemühle und Farben von Schmincke

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Frank Koebsch malt Schneeglöckchen -mein Farbkasten

Meine Aquarellfarben

Ich bin bei dem Aquarellpapier überzeugter Wiederholungstäter und so dass ich sage, Hahnemühle Papier ist Teil meiner Kunst. Bei den Aquarellfarben nutze ich zu 90% Schmincke. Abgerundet habe ich meine Auswahl mit einigen wenigen Farben von Windsor & Newton. Ich habe mir sogar Zeit genommen und habe mich direkt in der Entwicklung und der Fertigung in das Geheimnis der Farben von Schmicke einweihen lassen. Mit diesen Materialien sind in den vergangenen Jahren einige gute Aquarelle entstanden, die ich in so mancher Ausstellung zeigen durfte. Bei dem Einsatz der Materialien lassen sich viele Künstler von ihren Erfahrungen und ihrem Gefühl leiten. Die Frage nach der besten Aquarellfarbe wird von Glaubensfragen und Testergebnisse beeinflusst. Testergebnisse sollten reproduzierbar sein und ich kenne im deutschsprachigen Raum nur einen solchen offiziellen Test. Dieser wurde in der September Ausgabe von 2006 der Zeitschrift ART&GRAPHIC magazin veröffentlicht. Hier wurden Aquarellfarben von Kreul SOLO GOYA,  St. Petersburg WHITE NIGHTS, Talens REMBRANDT AQUARELLFARBEN , Sennelier EXTRA_FINE WATERCOLOURS, Lukas AQUARELL 1862, Winsor & Newton ARTITISTS´ WATER COLOUR  und Schmincke HORADAM AQUARELL getestet. Untersucht wurde Straining (Eigenschaft, dass sich die Farben wieder vom Papier lösen lassen), Deckfähigkeit / Transparenz, Homogenität der Pigmentgröße, Ergebnisse auf unterschiedlichen Papieren, Verlauf, Farbaufnahme, Lichtechtheit, Verpackung, Information für den Nutzer und die Vielfalt des Sortiments. Testsieger waren die Farben von Schmincke und Winsor & Newton. Nun drängt ein südkoreanischer Hersteller auf den deutschen Markt und seit ca. zwei Jahren wird über die

Aquarellfarben von Mijello

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gesprochen und diskutiert. Ich habe diese Farben das erste Mal im Sommer 2012 gesehen. Patrick Hanke hatte mir die Farben von Mijello bei der Ausstellung unserer Sternzeichen in der Sternwarte Hamburg gezeigt. Zeitgleich testete Andreas Mattern diese Aquarellfarben und in diesem Jahr präsentierten Andreas Mattern und Jong-Sik Shin auf der Paperworld die Möglichkeiten dieser Farben. Seit ungefähr dieser Zeit hat Gerstäcker die MIJELLO MISSION Gold Aquarellfarben-Set im Angebot.  Nun wurde ich gebeten, diese Farben zu testen. Hierfür wurde mir ein Aquarellfarben-Set mit  34 Farben in 15-ml-Tuben zur Verfügung gestellt. Die Beschreibung der Farben liest sich viel versprechend:

Das MIJELLO Mission Gold Aquarellfarben Set bietet Ihnen eine Zusammenstellung der besonders hochwertigen MIJELLO Mission Gold Aquarellfarben. Die MIJELLO Mission Gold Aquarellfarben sind leuchtende Auqarellfarben für ein kräftiges Aquarell. Die MIJELLO Mission Gold Aquarellfarben überzeugen jeden Künstler durch folgende Eigenschaften: hohe Qualität, sehr hohe Pigmentierung, äußerst gut kontrollierbarer Farbverlauf, intensive Leuchtkraft. …

MISSION Gold Class Water Colours Set von von Mijello (c) Frank Koebsch (5)

MISSION Gold Class Water Colours Set von von Mijello (c) Frank Koebsch

Es hat seine Vorteile, wenn man weiß wie sich welche Farbe auf welchem Papier verhält, dieser ist die Voraussetzung, um reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. Aber etwas Neues auszuprobieren, zu experimentieren hat ebenso seinen Reiz und ist die Voraussetzung, um neues zu lernen und sich weiter zu entwickeln. Also werde ich in den nächsten Tagen über meine Erfahrungen mit den südkoreanischen Farben berichten.

Ich bin gespannt auf die Ergebnisse mit den MISSION Gold Class Water Colours ;-)

Hahnemühle Papier ist Teil meiner Kunst

26. Januar 2013 2 Kommentare

Hahnemühle Papier ist Teil meiner Kunst

Ich werde immer wieder gefragt, warum ich auf Hahnemühle male –  hier meine Antwort

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Hahnemühle Aquarellpapier ist die Grundlage für die meisten meiner Aquarelle. Papier ist ein Teil meiner Kunst. Klar entstehen auch Aquarelle auf Leinwand, auf Aluminium und ich probiere auch mal andere Papiere aus. Aber 90% meiner Aquarellbilder in den letzten Jahren sind auf Hahnemühle Papier entstanden. Hier eine Auswahl von verschiedenen Aquarellen die auf verschiedenen Papieren von Hahnemühle gemalt habe.

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Es hat einen ganz einfachen Grund, warum ich immer wieder zu Hahnemühle Papieren zurückkehre. Ich kann unter verschiedenen gleichbleibend guter Papiere wählen und ich bin von der Qualität des Papiers überzeugt. Hier ein paar Tipps für den Test von Aquarellpapieren. Besonders interessant ist es für mich, diese Tests immer wieder mit meinen Malschülern zu machen, denn sie kommen ja immer wieder mit unterschiedlichsten Papieren in die Aquarellkurse. Die meisten von den Schülern haben noch nie ausprobiert, ein Motiv auf unterschiedlichen Papieren zu malen und so die verschiedenen Eigenschaften, der Papier kennen zu lernen.

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Informationen zu Hahnemühle Papieren

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Ohne gutes Papier kann man schwerlich gute Aquarelle malen, deshalb bin ich immer wieder auch vom Herstellungsprozess der Papiere fasziniert. Über die Papierproduktion kann man sich nicht nur auf dem Blog von Hahnemühle, auf YouTube oder einer Werksbesichtigung informieren. In den nächsten Tagen gibt es weitere Möglichkeiten, die ich ihnen empfehlen kann.

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Dokumentation über Hahnemühle auf ZDF History

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Am Sonntag den 27. Januar wird um 23.35 Uhr sendet das ZDF im Rahmen der Sendereihe ZDF History eine Dokumentation über die historische Papierherstellung bei Hahnemühle. Auf der Facebook Seite von Hahnemühle kann man folgende Beschreibung lesen.

„Für Dreharbeiten des ZDF hat Papiermachermeister Andreas Felde das Handschöpfen von Papier demonstriert. Heute wird auch wertvolles Echt-Bütten Papier maschinell bei Hahnemühle hergestellt. Aber Tradition verpflichtet!“

Auf der Facebook Seite finden Sie bereits heute einige interessante Fotos. Der Beitrag über das Büttenpapier ist eingebettet, über eine Dokumentation über die größte Geldfälschungsaktion der Geschichte, denn auch für Geldscheine benötigt man Papier ;-).  Ich bin gespannt auf den Spielfilm „Die Fälscher“ und den folgenden Bericht der Papierherstellung.

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Hahnemühle auf der Paperworld 2013

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Messestand von Hahnemühle auf der Paperworld 2013

Messestand von Hahnemühle auf der Paperworld 2013

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Möchten Sie lieber die Papiere anfassen, dann haben Sie vom 26. bis zum 29.01.2012 die Chance Hahnemühle auf der Paperworld in Frankfurt / M. in Halle 4.1, E10 zu besuchen. Was dort besonders interessant sein wird, sind die Präsentationen mit dem Berliner Designer und Künstler Jens Hübner statt. Kurzweilig stellt Hübner Papiere vor und führt in die Grundbegriffe des Zeichnens ein. „Ich zeichne wo ich gehe und stehe, auf meinen Abenteuerreisen mit Fahrrad, Zelt und Skizzenbuch. Auch ein kleiner Aquarellblock und Farben fehlen nie im Gepäck. Auf die Paperworld 2013 komme ich direkt von einer Tour durch Ägypten und den Sudan.”  Ich habe einen Teil seiner Arbeiten schon einmal in einer Ausstellung in Hamburg und der Zeitschrift „Palette“ gesehen. Nutzen Sie doch die Chance sich auf der Messe beraten zu lassen und die Papiere auszuprobieren. Ich werde Sie, um diese Chance beneiden, denn ich werde wegen meinem nächsten Projekt unterwegs sein, aber ich habe „mein“ Hahnemühle Papier dabei. ;-)

Die Kunst, Geld zu verdienen

29. November 2012 3 Kommentare

Die Kunst, Geld zu verdienen

Ein weiterer Beitrag zu unser Blogparade: Fragen zur Kunst#bfzkunst

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Passen Kunst und Kommerz zusammen? (c) Frank Koebsch

Passen Kunst und Kommerz zusammen? (c) Frank Koebsch

Heute ist der dritte Tag meiner Blogparade Passen Kunst und Kommerz zusammen? Bisher sind mehr als  59 Kommentare eingegangen. Es ist spannend die verschiedenen Beiträge der Diskussion zu lesen und zu beantworten. Zurzeit komme ich gar nicht hinterher, alle Beiträge zu lesen, zu überlegen und zu beantworten. Einmal  weil ich mich auf die Beiträge einstellen muss. Zu anderen weil sich für mich auch unbekannte Menschen an der Diskussion beteiligen und ich versuche auf deren Web Seiten, Blogs, Auftritten auf Facebook und Google+ zu stöbern, wer sich hinter den Kommentaren verbirgt. Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die sich an der Blogparade beteiligen.   Es ist wunderbar, dass sich an unserer konzertierten Aktion gemeinsam mit  Susanne HaunUte SchätzmüllerJürgen KüsterConny Niehoff und Oliver Kohls so viele Beiträge ergeben.
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Die Kunst Geld zu verdienen

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Wie viel Marketing verträgt Kunst? (c) Frank Koebsch

Wie viel Marketing verträgt Kunst? (c) Frank Koebsch

Die meisten Autoren der Diskussionsbeiträge sprechen sich für eine Einheit von Kunst und Kommerz aus, da in unserer heutigen Gesellschaft die Künstler Geld verdienen müssen, um Rechnungen zu zahlen und ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Aber wenn Künstler, ihre Kunst, ihre Produkte in den Kreislauf der Konsumation geben, verkaufen Sie Ihre Kunst meistens nicht direkt an den Endkunden.  Dieses sollte eigentlich nicht die vorrangige Aufgabe eines Künstlers sein und es fällt den meisten Künstlern auch schwer der Preis für ihre Werke festzusetzen.  Im Idealfall wird der Künstler von einer oder mehreren Galerien vertreten, wird von der Kunstsammlung der Deutschen Bank oder Sammlern und Stiftungen gekauft, seine Kunst hängt in mehreren Museen und Verlage drucken seine Kunst in wunderbaren Bildbänden ab. Dieser Idealfall setzt voraus, dass diese Kunst von hoher Qualität ist oder der Künstler in der Lage ist, genauso gutes Marketing zu machen.

Bei diesem Idealfall verdienen alle Beteiligten in dieser Kette mit, der Künstler, die Galeristen, die Sammler, die Museen, die Verlage und … und die VG Bild und die VG Wort. Wenn der Konsum von Kunst besonders gut funktioniert, spricht man von einem Kunstboom, der Sprungbrett für junge Galeristen und junge Künstler sein kann. In einer solchen Zeit steigern Museen und Galerien ihren Umsatz und schaffen Jobs. Der Kunstboom macht die Galeristen reich und sicher doch auch alle anderen Beteiligten des Kunstmarktes auch.  Dann müsste doch alles in Ordnung sein. Oder?  Warum diskutieren wir über Kunst und Kommerz? Die Antwort ist ganz einfach, denn es eine Kunst, Geld zu verdienen. Einmal ist es ein Kunst als Künstler in dieser Wertschöpfungskette ausreichend Geld zu verdienen und dabei darauf zu achten, dass man authentisch bleibt. Karin Lang und Rebecca Henkel hatte in der Diskussion darauf hingewiesen, dass so mancher Künstler der Versuchung unterliegt, gefällige Bilder zu malen. Ich hatte hierzu geschrieben:

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Nun wenn es danach geht, müsste ich von morgens bis abends Mohnaquarelle malen. Hier einmal meine letzte Analyse, was die Menschen auf meinem Blog suchen.

Ich male gerne Blumen, aber nicht der Kunden wegen. Es macht mir oft, viel mehr Spaß Jazz Aquarelle zu malen oder Projekte zum Flughafen Tegel zu machen. Dinge die am Mainstream total vorbeigehen. Ich habe wirklich am meisten Blumen und Mohnaquarelle verkauft. Aber die größte Reputation habe ich durch Ausstellungen zum Thema Jazz oder Tegel bekommen. Ein netter Widerspruch, wenn man versucht von der Kunst zu leben ;-)

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Wie sehen Sie diesen Widerspruch: Ist es als Künstler, eine Kunst Geld zu verdienen?

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Die Kunst, Geld zu verdienen (c) Frank Koebch

Die Kunst, Geld zu verdienen (c) Frank Koebch

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Ich freue mich auf einen regen Austausch mit Ihnen und wünsche Ihnen und mir bei der Diskussion viel Spaß. Am Sonntag den 02.12.2012 verlose ich unter allen Teilnehmern der Blogparade zwei Preise.

Der erste Preis ist (wie könnte es anders sein) ein Aquarell , eine kleine Miniatur – „Faszination Ballett # 1

Der zweite Preis, ein Sternzeichen Buch wird von der Galerie Faszination Art bereitgestellt. Dieses Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt der Galerie mit vier bildenden Künstlern und der Autorin Annette Pehnt.

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Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch
Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch

 

Buchcover Sternzeichen - Vorderseite
Sternzeichen Buch

 

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Wenn Sie sich an der Diskussion und der Verlosung teilnehmen wollen, nutzen Sie doch bitte die Kommentarfunktion hier. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen zu den Fragen:

Aquarellpapier

6. Februar 2012 11 Kommentare

Aquarellpapier

Die Suche nach dem richtigen Aquarellpapier

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Pinsel und Farben / neue Palette

Pinsel und Farben / neue Palette

Die Wahl des Aquarellpapiers beeinflusst die Malweise und damit auch das fertige Aquarell. Immer wieder bekomme ich Anfragen, wie ich dieses oder jenes mache, wie ich Lasuren aufbaue oder mit den Verläufen arbeite. Egal ob nun Malschüler oder Menschen, die Freude an der Aquarellmalerei haben oder die  meine Videos z.B. Aquarell Step by Step – Faszination Karussell als Video oder Aquarell einer Distel von Frank Koebsch – step by step sehen, stellen dieses Fragen. Oft habe ich das Gefühl, dass als Antwort ein ganz einfaches Rezept erwartet wird, das jeder sofort umsetzen kann. Nun die Antwort ist auch ganz einfach, nur setzt sie voraus, dass die gleichen Aquarellfarben, die gleichen Pinsel und das gleiche Papier genutzt wird. Die Frage nach der besten Aquarellfarbe? habe ich schon beantwortet, bei Aquarellfarben benutze ich zu 90% Schmincke. Diese Antwort gilt unabhängig von der Wahl des Motivs oder ob ich auf Aquarell auf Leinwand oder verschiedenen Papiere male. Bei den Aquarellpinseln ist die Antwort nicht ganz so einfach, es kommt sehr stark auf die Malweise und das Motiv an. Aber welches Papier sollte man nutzen?

Aquarellpapier (c) Frank Koebsch

Aquarellpapier (c) Frank Koebsch

Arten von Aquarellpapier

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Ich hatte bereits in dem Artikel Papier in der Aquarellmalerei ein wenig zu diesem Thema geschrieben. Aber es gibt eine sehr große Anzahl von Papierherstellern, jeder stellt Papiere mit unterschiedlichen Qualitäten und Oberflächen her und nutzt auch noch unterschiedliche Bezeichnungen. Die verschieden Oberflächen werden z.B. eingeteilt in Satiniert, Feinkorn, Grobkorn, Matt, Rau, Torchon, …. Jeder kann sich durch Fühlen und Sehen einen Eindruck von den verschiedenen Oberflächenstrukturen verschaffen. Aber wenn man wissen will, wie sich die Farben auf den verschiedenen Papieren verhalten, spielt noch eine weite Eigenschaft eine Rolle – die Saugfähigkeit des Papiers, die mit der Verarbeitung unmittelbar zusammen hängt. Satinierte Papiere besitzen eine „glatte“ Oberfläche, die durch mehrmaliges Walzen der Papiere entsteht. Die Oberfläche eines satinierten Papiers nimmt damit aber viel weniger Wasser auf, wie ein handgeschöpftes Papier, ein Büttenpapier. Die Erklärung hierzu ist einfach, denn durch das Walzen und Pressen, werden die Papiere zusammen gedrückt und die auch die Papierpartikel an der Oberfläche ausgerichtet. Dann gibt es noch die Begriffe heiß- und kaltgepresst. Dieses sind weitere Spezifikationen für das Satinieren. Beim Satinieren / Pressen mit Hitze entstehen freikörnige Papiere. Wird das Satinieren ohne Hitze entstehen matte oder raue Papiere. Dann gibt es noch die Möglichkeit bei Pressen der Papiere ganz bewusst verschiedene Oberflächen im Papier zu erzeugen, seien es Rillen oder Gitterstrukturen. Die bekannteste Bezeichnung hierfür ist der Begriff – Torchon. Torchon bezeichnet eine Oberflächenstruktur, die man am ehesten als grobe Leinenstruktur bezeichnen kann.

Papierauswahl (c) Frank Koebsch

Papierauswahl (c) Frank Koebsch

Oft liest oder hört man, dass ein Künstler nur satiniertes Papier benutzt. Diese Aussage ist wenig wert, denn sie besagt nur, dass kein handgeschöpftes Papier genutzt wird. Diese Aussage lässt offen, ob es ein raues, mattes, feinkörniges Papier ist und möglich noch eine besondere Oberfläche, wie das Torchon hat.

Dazu kommt noch, dass sich die Papiere mit gleichen oder ähnlichen Bezeichnungen verschiedener Hersteller durch aus ganz verschiedene Eigenschaften beim Aquarellieren haben können.

Fazit:

  • Die verschieden Oberflächenstrukturen der Papiere beeinflussen das Fließverhalten der Aquarellfarben sehr stark.
  • Die Brillanz, die Leuchtkraft eines Bildes wird bei gleichem Farbauftrag  u.a. dadurch beeinflusst, wie saugfähig ein Papier ist.

Grammatur des Aquarellpapiers

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Hahnemühle Echt-Bütten Aquarellkarton „Leonardo“

Hahnemühle Echt-Bütten Aquarellkarton „Leonardo“

Ich male „nur“ auf Papieren mit einem Gewicht von 300 g / m2 und mehr. Nicht weil man auf dünnerem Papier nicht malen kann, sondern weil ich faul oder bequem bin. Ich möchte nicht das dünne Papier vor dem Malen einweichen und aufleimen oder auf einem Brett verkleben müssen. Ich arbeite meist auf Papieren mit einem Gewicht von 300 g / m2 auf rundum verleimten Blöcken. Durch die Wahl dieses Papiergewichtes auf rundum verleimten Blöcken verhindere ich, dass sich das Papier stark wellt, auch wenn ich meine Aquarelle Nass in Nass male.

Mit der Wahl des Papiergewichtes von 300 g / m2 und mehr, wähle ich in der Regel auch weitere Eigenschaften des Papiers. Die schweren Papiere nehmen mehr Farbe auf, ich kann mehrere Farbschichten als Lasuren übereinander legen, ohne dass das Bild stumpf wirkt. Ich kann Teile des Bildes wieder auswaschen, ohne dass die Papieroberfläche in Mitleidenschaft gezogen wird.

Die Wahl des Aquarellpapiers

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Es gibt kein richtig oder falsch. Es gibt nur entsprechend dem gewählten Papier eine passende Malweise. Bei der Suche nach dem für Sie richtigen Aquarellpapier sollten Sie sich Zeit lassen. Meine Empfehlung ist, verzichten Sie auf Billigpapiere und die Hausmarken der Großhändler. Diese Papiere können gut sein, doch ob es diese Papiere in drei oder zwölf Monaten noch in der gleichen Qualität vom selben Hersteller gibt, ist fraglich. Ich habe mich in der Regel über diese Papier geärgert und nutze die Restbestände als Schmierpapier. ;-)

Kaufen Sie auch nicht gleich mehrere Blöcke oder Bögen des teuersten Papiers. Meine Empfehlung ist es, fragen Sie Bekannte, andere Malschüler, Mallehrer, Künstler, ob Sie zwei / drei Blatt des Papiers bekommen können, dass Sie interessiert oder Ihnen empfohlen wird. Probieren Sie verschiedene Papiere aus, damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, welches Papier Ihnen liegt. Die Wahl des Papiers wird ganz wesentlich dadurch bestimmt, welche Mahlweise Sie nutzen, was Ihnen liegt. Wenn Sie Malschüler sind und erst wenig Erfahrung haben, sollten Sie grundsätzlich das empfohlene Material Ihres Kursleiters nutzen. Bitte Sie in den Kursen, immer wieder darum, dass ein wenig Materialkunde gemacht wird, dass Sie die Chance haben Dinge zu hinterfragen und auszuprobieren.  Ausprobieren ist wichtig, extrem wichtig, denn man muss ein Gefühl dafür haben,

  • wann und wo mache ich das Papier nass, bevor ich den ersten Farbauftrag auftrage,
  • wann gebe ich bei einer Malweise Nass in Nass Farbe hinzu,
  • wie kann ich zu mindestens grob, die Verläufe der Farben steuern,
  • wann kann ich die nächste Lasur auftragen, ohne dass die Farben in einander verlaufen,
  • wie viel Pigment muss ich auftragen, um den gewünschten Farbton nach dem Trocknen zu erhalten,
  • ….

Ganz sicher in diesem Fall, geht probieren über studieren. Was mich interessiert ist,

  • Welche Erfahrungen haben Sie mit welchem Papier gemacht?

  • Welches Aquarellpapier ist Ihr Favorit?

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P.S. Hier finden Sie die anderen Artikel der zum Aquarellpapier

Blogparade Teil 5: Wer oder was ist ein Künstler und warum?

21. Mai 2011 5 Kommentare

Susanne Haun fragt:  Wer oder was ist ein Künstler und warum?

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Susanne schreibt auf Ihrem Blog

Sind wir formal gesehen Künstler, wenn wir ein Kunststudium abgeschlossen haben oder wenn wir in der KSK und/oder im bbk aufgenommen sind?
Wenn wir eine gewisse Anzahl an Jahren ausstellen?
Wenn jeden Monat auf unseren Kontoauszügen Erträge aus unseren Bildern stehen?

Was meint ihr?

Ich habe zwei Zitate von großen deutschen Künstlern herausgesucht, um euch Anhaltspunkte und mehr Diskussionsstoff zu zeigen.

Ich hätte bei der Frage an andere Zitate gedacht, aber diese Frage stellt sich jeder, der malt, zeichnet, …. für mich eine recht persönliche Frage.

In meinem Artikel Udo Lindenberg feiert seinen 65. Geburtstag und unterstützt unsere Blogparade  habe ich dann Udo Lindenberg und Joseph Beuys zitiert. Doch wie stehe ich zu den Ausführungen von Susanne Haun?

Zahlt sich ein Kunststudium aus?

Zahlt sich ein Kunststudium aus?

Nun ich bin seit einiger Zeit leidenschaftlicher Aquarellmaler, der sich auch mal an ein Pastell traut. Ich habe kein Kunststudium abgeschlossen, sondern bin Dipl-Ing. der Informationstechnik, habe im Consulting, Vertrieb und Business Development gearbeitet. Ich stelle seit vielen Jahren aus und habe Erfahrungen als Kurator für große Ausstellungen. Ich verkaufe auch Bilder, wenn auch nicht jeden Tag. Für die KSK komme ich nicht in Frage,  da die Summe der Einnahmen aus Bildern, Lehrgängen u.a. nicht ausreicht.

Bleibt der bbk. Hier die Aufnahmekriterien des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK

§ 3
Mitgliedschaft

  1. 1.    Mitglieder können alle bildenden KünstlerInnen werden, die mindestes eine der folgenden Kriterien erfüllen:
    - abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Bildende Kunst
    - professionelle Ausstellungs- und Publikationspraxis in einem bildnerischen Fach
    - kontinuierliche Tätigkeit der bildkünstlerischen Gestaltung
    Entscheidend für die Aufnahme ist die künstlerische Qualität der vorgelegten Arbeiten.

Also müsste ich die Aufnahmekommission von der künstlerischen Qualität meiner Aquarelle überzeugen. Was ist künstlerische Qualität? Hier ein Artikel aus der arnet mit der Überschrift WAS IST GUTE KUNST? QUALITÄT, KRITERIEN, KRITIK (1) ;-)

Ist ein Künster ein Unternehmer?

Ist ein Künster ein Unternehmer?

Vor einigen Jahren hätte ich mich als ambitionierter Autodidakt und Hobbymaler bezeichnet. Aber in diesen Bereich gehöre ich auch nicht mehr, wenn man hierfür die Maßstäbe der Ausstellung Rostock kreativ in der Kunsthalle Rostock ansetzt. Wenn ich ehrlich bin, helfen mir die Überlegungen und Aussagen nicht weiter. Ich bin der Meinung, dass meine Aquarelle und Pastelle nicht schlecht sind. Ich kenne aber eine Menge Künstler, die meiner Meinung nach besser malen können. Ich sehe meine Stärken neben der Malerei im Bereich Kreativität, Konzeption, Projektarbeit, Marketing und Vermarktung, dass könnte eine ideal Ergänzung sein. Viele  Künstler wollen nicht als selbständiger Unternehmer arbeiten. Alles, nur kein Unternehmer! Kann ein Unternehmer Künstler sein? Ich denke ja und werde dann mal in zwei, drei Jahren den bbk fragen. Bis dahin bin ich kreativ und male…. ;-)
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Ob diese Aussagen jemand weiter helfen? Mir ja. Sorry ;-)

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Schauen Sie mal auf den Blog von Susanne, es lohnt sich, denn am Sonntag wird Susanne Haun ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und ihren wunderbaren Engel verlosen.

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Susanne Haun„Wachender Engel“, Zeichnung 17 x 24 cm, Tusche auf Hahnemühle Burgund, 2011

Wachender Engel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wachender Engel (c) Zeichnung von Susanne Haun

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten? – Frage von Andreas Mattern

19. April 2011 3 Kommentare

Start der konzertierten Blogparade 10 Fragen zur Kunst

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Nach dem wir vor einer Woche unsere Aktion 10 Fragen zur Kunst angekündigt haben, hat Andreas Mattern mit der ersten Blogparade begonnen. Er hat die Frage gestellt:

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Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten?

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Ich arbeite bei meiner Malerei oft in Serien, so sind in letzter Zeit z.B. meine Distelaquarelle und die Aquarelle der Serie Faszination Kinderkarussell entstanden. Aber die Magnolienbilder, die Löwenzahn Aquarelleu.v.a.m. sind so entstanden. Ich male gerne meine Bilder als Serie, denn dadurch ich das Motiv erkunden und verschiedene Facetten darstellen. Mir hilft diese Vorgehensweise die Motive für mich besser zu erschließen… Andreas spricht aber einen anderen Aspekt an:

Jeder von euch hat sicher schon einmal das ultimative Bild gemalt. Ein Bild, das ausgesprochen gut ist. Ich sage, dass das noch keine Kunst ist. Ich sage immer, das schafft jeder von uns – von euch. Die Kunst ist es, Bilder in immer gleich bleibender Qualität zu malen, seriell zu arbeiten.

Nun ich bemühe mich gute Bilder zu malen. Aber ob meine Aquarelle gleich bleibende Qualität haben, müssen andere beurteilen. Ich bemühe mich Stück für Stück besser zu werden ;-). Ich versuche bei der Malerei genauso, wie anderen Feldern zielorientiert zu arbeiten.  Aber bei der Malerei – wenn ich ehrlich bin, verschwindet auch dieses oder jenes Blatt im Papierkorb oder in einer Mappe ohne gezeigt zu werden. Kann ich damit den Anspruch von Andreas erfüllen? ;-)))

Mein Vorschlag, schauen Sie in den Blog von Andreas Mattern. Es gibt bereits viele interessante Wortmeldungen zu dem Artikel:

Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten? – Frage von Andreas Mattern

Am besten beteiligen Sie sich über einen Backlink oder die Kommentarfunktion an der Blogparade. Warum? Aus Interesse an der Fragestellung ;-) oder weil Andreas Mattern am Sonntag den 24.04.2011 folgenden Druck und ein Überraschungspaket von Hahnemühle verlost.

Andreas Mattern„Prag 2“Farbradierungen/Aquatinta3 Platten, auf Hahnemühle Kupferdruckpapier15 x 20 cm, 2010

Prag (c) Farbradierung Aquatinta von Andreas Mattern

Prag (c) Farbradierung Aquatinta von Andreas Mattern

Braucht es so viele Facetten von Galerien?

Braucht es so viele Facetten von Galerien?

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Ich hatte in den vergangenen Tagen die Frage gestellt: Eine Galerie, was ist das? und hatte den Versuch eine Aufzählung von möglichen Facetten der „Galerie“ im Kunstbetrieb gewagt. Die Spannbreite reicht von einer Galerie als Kunsthandwerksladen bis hin zu „ernsthaften Galerien“ |1| oder „seriösen Galerien“ |2| und Museen mit dem Namen Galerie.

Was ist eine Galerie?

Was ist eine Galerie?

Es ist klar erkennbar, dass weder der Begriff der Galerie noch die Berufsbezeichnung Galerist nicht geschützt sind. Damit kann jeder eine Galerie aufmachen und nach Gutdünken betreiben ohne ein Studium oder eine Meisterschule zu absolvieren oder eine Zulassung zu erwerben.  Und dieses, obwohl sich in der Geschichte Deutschlands jede Berufsgruppe versucht hat, sich z.B. in Gilden und Zünften zu organisieren, ihre Reinheitsgebote für Ihre Produkte zu schaffen und den Markt zu in gewissen Sinne zu gestalten. Erst in den letzten Jahren gibt es die Galeristenverbände, in denen ein Teil der Galeristen vertreten sind.

Wer sich dafür interessiert, wie die Galerie entstanden sind, den kann ich den Artikel von Jürgen Raap „Was ist überhaupt eine Galerie?“ in der Zeitschrift „atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler“ 1 / 2011 S. 13 ff empfehlen. Der Artikel bildet den Auftakt zur Serien über die Geschichte der Galerien. Jürgen Raap gibt einen guten geschichtlichen Abriss zur Entstehung der Galerien und zu den Kräften auf dem Kunstmarkt bis 1863. Ich freue mich schon auf die nächsten Artikel ;-). Wenn man den Artikel liest, kommt man ganz schnell zur Überzeugung, dass der Kunstmarkt damals geprägt wurde durch

  • Geld,
  • Prestige, dem Streben nach Anerkennung,
  • Neid, Missgunst,
  • Wirken der Politik,
  • Persönliche Interessen

Faktoren, wie sie auch in anderen Märkten wirken. Auf jedem Markt wirken neben den o.g. Einflüssen Angebot und Nachfrage, Modetrend, technologische Entwicklungen und und…Märkte gliedern sich dann auf Grund der Nachfrage nach verschiedenen Qualitäten, verschiedenen Beratungsbedarf  und werden so über unterschiedliche Vertriebswege erschlossen. Dieses ist aus meiner Sicht auch der Grund für die verschiedenen Facetten der existierenden Galerien. Kunst lässt sich nicht reglementieren und lebt durch ihre Vielfältigkeit. So drängen die Künstler in der Arbeitsteilung mit den Galerien und anderen Möglichkeiten auf den Markt und zwar über alle der genannten Facetten der Galerien. Nur sind hier unterschiedliche Qualitäten zu erwarten, zu zwar

  • im Rahmen der Arbeitsteilung zwischen Künstler und Galerie,
  • im Rahmen der Bearbeitung des Marktes und die Betreuung der Kunden und
  • der Auswahl welche Galerie vertritt welche Künstler und welcher Künstler lässt von welcher Galerie vertreten.

Die Bandbreite der Galerien ist wohl am ehestens mit der Bandbreite im Bereich Bekleidung zu vergleichen. Von Secondhand- und Ramschläden über Discounter und Fachgeschäften bis hin zu Edel Boutiquen Luxusläden oder Maßanfertigung der Abendgarderobe für jede Geldbeutel und jeden Qualitätsanspruch gibt es das passende Angebot. Nicht anders sieht es bei den Galerien und dem Kunstmarkt aus. Jeder Galerietyp, alle Facetten haben somit ihre Berechtigung.

Berechtigung verschiedener Galerien

Berechtigung verschiedener Galerien

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|1| Den Begriff „ernsthafte Galerie“ habe ich in dem Artikel „Kaufladen für Luxusware oder kulturelle Institution“ von Dr. Roland Held in der Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ 1 / 2011 gefunden. Auf Seite 24 wird hier Erhard Witzel, Galerist in Wiesbaden und Vorsitzender des hessischen Galeristenverbandes, wie folgt zitiert >>Etwas 60.000 gemeldeten professionellen Künstlern in Deutschland stehen „rund 600 ernsthaften Galerien“ gegenüber.“

|2| Den Begriff habe „seriöse Galerie“ habe ich in dem Artikel „Künstler und Galerien“ von Bence Fritsche in der Zeitschrift „atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler“ 1 / 2011 gefunden. Auf der S. 11 schreibt dort Bence Fritsche „Der Bundesverband Deutscher Galeristen ist der offizielle Verband der seriösen Galeristen in Deutschland.“

Bilder rahmen (3) – Rahmenauswahl

Ich hatte eine schlechte Bildpräsentation zum Anlass genommen, ein wenig über das Thema Rahmung zu schreiben. Eine Rahmung hat die Aufgabe das Bild vor Feuchtigkeit aber auch anderen Umwelteinflüssen zu schützen.

Also steht auch die Frage, welche Rahmen benutzte ich… Reichen die ganz einfachen aus dem Bau- oder Supermarkt?

Wie heißt es so schön, im Prinzip ja. Aber wenn Sie sich Bild (Aquarell, Pastell, Foto, Zeichnung, Druck…) kaufen und geben hierfür ein Summe Geld aus, ist es falsch an der Rahmung (Passepartout  und Rahmen) zu sparen. Denn durch eine gute Rahmung wird Ihr Bild erst richtig präsentiert und auch dauerhaft schützen. Zu der Qualität der Passepartouts habe ich ja schon ein wenig geschrieben.

Welche Anforderungen muss ein Rahmen erfüllen?

Mein erster Tipp, achten Sie auf eine tragfähige und stabile Konstruktion.  Wir haben schon Rahmen gehabt,

  • deren Hängesystem nicht das Gewicht des Rahmens tragen konnten,
  • die sich unter dem eigenen Gewicht verformt haben,

und dann von der Wand gefallen sind.

Wenn Sie nur ein oder zwei Bilder zu rahmen haben, gehen Sie in den Fachhandel oder eine Galerie, lassen Sie sich beraten und am besten die Rahmung dort durchführen. Ach wenn es teurer ist, es zahlt sich aus.

Wir haben dann noch die Anforderung, dass wir unsere Bilder oft umrahmen müssen, um Sie auf Ausstellungen oder zuhause präsentieren zu können. Dann müssen wir oft 30 bis 40 Aquarelle zusammenstellen und neu rahmen. Also nutzen wir Wechselrahmen. Doch welche? Diese Frage hatte ich in der Vergangenheit auf Grund von Rahmenbruch gestellt.

defekter Rahmen

defekter Rahmen

angeschlagen

angeschlagen

defekte Scheiben bringen kein Glück,

defekte Scheiben bringen kein Glück,

Tulpen geschnetzeltes

Tulpen geschnetzeltes

Unsere Anforderungen an die Rahmen sind:

  • mechanische Stabilität
  • Handhabbarkeit
  • dauerhafte Qualität
  • Robust und doch “leicht”
  • unempfindlich gegen über Kratzern

Nun wir würden am liebsten die Magnetwechselrahmen der Fa. Halbe nutzen, die ganz einfach alle die Forderungen ideal erfüllen. Aber dieses gibt unsere Geldbörse nicht her. ;-)

Wir haben uns für unsere Aquarelle seit Jahren auf Alu – Wechselrahmen der Fa. Nielsen eingeschossen. Warum? Eine nachträgliche und “unabhängige” Begründung haben wie hier gefunden.

Alu Rahmen nutzen wir, da sie über die mechanische Stabilität verfügen, um den Transport zu den Ausstellungsorten zu überstehen. Doch vorsichtig !!! Transportieren Sie Rahmen mit Glas immer senkrecht, sonst gibt es ganz schnell Glasbruch. Denn die Scheiben biegen sich durch, bei jedem Schlagloch oder Holper und wenn sie sich weit genug durchbiegen oder anfangen zu schwingen, macht es knack.

Das Profil und die Farbe der Rahmen sind Geschmacksache. Hier gibt es eine wunderbare Auswahl. Doch wir haben für eine Farbe und ein Profil entscheiden, denn unsere Bilder müssen überall passen.  Dieses ist ein Kompromiss und so manches Bild wird zu nicht ideal präsentiert… Doch hierzu demnächst mehr.

Bilder rahmen (2) – dauerhafter Schutz für Ihre Bilder

Ich hatte eine schlechte Bildpräsentation zum Anlass genommen, ein wenig über das Thema Rahmung zu schreiben. Eine Rahmung hat die Aufgabe das Bild vor Feuchtigkeit aber auch anderen Umwelteinflüssen zu schützen.
Nielsen wirbt bei seinen Passepartout mit folgender Aussage: ” Die einzigartige Papiertechnologie ›Micro-Chamber‹ filtert Schadstoffe heraus. Ihr Bild ist vor aggressiven Umwelteinflüssen und Säuren geschützt.”

Zwei Stichworte werden genannt,  Säuren und aggressive Umwelteinflüsse. Doch woher sollen die Säuren kommen? Ganz einfach, sie sind mehr oder weniger Bestandteil der verwendeten Materialien, z.B. für das Passepartout, das Papier für das Foto, das Pastell, das Aquarell … u.a. Diese Säuren werden auf lange Sicht das Papier zersetzen. Also muss bei der Auswahl grundsätzlich auf Säurefreiheit geachtet werden. Auf der Seite der Passepartout-Werkstatt finden Sie eine gute Übersicht zu den einzelnen Qualitäten und auch eine Bewertung aus kaufmännischer Sicht ;-)

Nun ja aber was ist mit den anderen Schadstoffen, die in unserer Luft enthalten ist. Wie kann hier ein Passepartout oder ein Karton hinter einem Bild helfen, dass sich die Schadstoffe nicht auf den Bildern ablagern. Eine entsprechende Argumentation finden Sie auf den Seiten von Nielsen. Hier wird beschrieben, wie durch die Zusammensetzung der Materialien und damit die Oberflächenstruktur so viel wie möglich Verschmutzung von den Bildern ferngehalten wird.

In einer Aussage stimmen alle Quellen über ein. Achten Sie auf Qualität, auch wenn es nicht immer gleich Museumsqualität sein muss, können Sie viel durch die gewählten Materialien für Ihre Bilder tun.

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