Plein Air Festival 2018 - Thomas Freund in der Marina von Kühlungsborn (c) Frank Koebsch (1)

Thomas Freund erzählt über seine Erlebnisse bei der Plein Air Malerei

Thomas Freund erzählt über seine Erlebnisse bei der Plein Air Malerei

Die Zeitschrift Palette berichtet über sieben Künstlern und ihrem Umgang mit der Freiluftmalerei.

 

Vor einigen Tagen hatte ich über eine neue Veröffentlichung in der Zeitschrift „Palette“ berichtet. Ich hatte in der Vergangenheit bereits eine Vielzahl von Artikeln in der Palette veröffentlicht. Hierbei ging es dann aber immer um Anleitungen, wie Aquarelle entstanden sind oder darum einzelnen Serien meiner Aquarelle vorzustellen, wie über meine Laternenkinder oder meine Jazz Bilder. Der Artikel in der Januar Ausgabe der Palette beschäftigt sich aber mit einem ganz anderen Thema. Die Überschrift lautet:

Plein-Air-Malerei – Momente zwischen Glück und Berufsrisiko

 

Logo - Plein Air Festival - Malen an der Ostsee
Logo – Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

Ich male sehr gerne draußen in der Natur, organisiere Malreisen nach Kühlungsborn, auf die Insel Rügen und zu den Kranichen und den Hirschen an der Ostsee. Gleichzeitig organisiere ich in Zusammenarbeit mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee. Ich bin Überzeugstäter, wenn es um die Freiluftmalerei geht und werde immer wieder gefragt, was den besonderen Reiz der Plein Air Malerei ausmacht.  Deshalb habe ich einmal versucht, für mich Antworten zu finden und gleichzeitig habe ich Kollegen zu ihren Erfahrungen mit der Plein Air Malerei gefragt. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin)Max Struwe (Aquarellist)Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) sind Dozenten beim Plein Air Festival „Malen an der Ostsee“ und haben mir ihre Geschichten, Erfahrungen berichtet. Es war spannend zu hören, wie meine Kollegen mit dem Thema entsprechend ihren Neigungen und Techniken umgehen und welche Geschichten Sie bei der Plein Air Malerei erlebt haben.

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Die Kollegen haben mir aus ihrem Erleben eine Vielzahl von Erfahrungen und Erlebnisse berichtet. In dem Artikel der Palette konnte leider nur eine Kurzfassung veröffentlicht werden, so dass ich auf meinem Blog versuchen werde, meine Kollegen mehr „Platz“ zu bieten und allen Interessierten an deren Erfahrungen teilhaben zu lassen.

Beginnen möchte ich mit Thomas Freund. Aus den Erzählungen, die Thomas mit einem Augenzwinkern erzählt hat, sind sehr gut, die Risiken der Plein Air Malerei zu erkennen. Das Wetter und Tiere spielen immer wieder eine Rolle. Aber trotz allem zieht es Thomas seit vielen Jahren zum Malen in die Natur, da die Vorteile für ihn Tag für Tag überwiegen

 

Thomas Freund, Öl – Maler aus Friedrichstadt, berichtet über seine Erlebnisse bei der Feiluftmalerei

 

Ein Arbeitsschwerpunkt von Thomas ist die Landschaftsmalerei in Öl und er malt am liebsten plein air. Es sind immer wieder schöne Erlebnisse, wenn man ihn am Ostseestrand, in einer Marina, in den Innenstädten oder einer Landschaft mit seiner Staffelei trifft.

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Als ich Thomas Freund nach seinen Erfahrungen mit der Plein Air Malerei fragte, begann er mit einem verschmitzten Lächeln mir eine Geschichte nach der anderen über seine Erlebnisse beim Malen in der Natur zu erzählen. Zwei habe ich für den Artikel ausgesucht und ihn gebeten, uns auch die dazugehörigen Ölbilder zu zeigen. Seien Sie gespannt, was einem Maler alles in der Natur passieren kann.

 

Einfach tierisch – von Thomas Freund

 

Einfach tierisch empfand ich mein Erlebnis mit Bienen am Rande eines Rapsfeldes. Ich hatte dort meine Staffelei in „sicherer“ Entfernung von 20 oder mehr Bienenvölkern aufgestellt. Als ich nun anfing zu malen, schickten die Völker ihre Kundschafter, die wohl wissen wollten, was der – also ich –  da eigentlich treibt. Ich wurde so etwas wie eingekreist. Die Mutigsten der Kundschafter näherten sich auch schon mal bis auf 10 cm. Nun kannte ich Bienen und ihr Verhalten auch schon aus meiner Jugend, die Eltern hatten auch mehrere Völker. Also, alles ignorieren und einfach weiter malen. Das Motiv war aber auch zu schön. Tatsächlich passierte außer den ständigen Besuchen nichts von Bedeutung. Mit den Händen wedeln oder um mich schlagen vermied ich tunlichst. Nach zwei Stunden veränderte sich die Situation. Ich war fast fertig mit meiner Arbeit, da griffen mich die Bienen an. Sie flogen an meinen Kopf, gegen den Kittel, die Arme, aber sie stachen nicht. Wahrscheinlich wollten sie jetzt ganz genau wissen, was das da für einer war. Nerven bewahren, nichts unternehmen, weiter malen und plötzlich war der Spuk vorbei. Die Bienen zogen sich vollständig zurück und interessierten sich nur noch für den Raps, wir lebten also von nun an in friedlicher Koexistenz.

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Raps vor Friedrichstadt, Öl auf Leinwand 30 x 50 cm, Thomas Freund, 2014
Raps vor Friedrichstadt, Öl auf Leinwand 30 x 50 cm, Thomas Freund, 2014

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Darf ich Ihnen mal über die Schulter schauen? – von Thomas Freund

 

Welcher Plein-Air-Maler hat den Satz noch nicht gehört und „Kann man denn davon leben?“ oder „Meine Schwester malt auch.“ … Ich stand mit meinem Auto in einem Feldweg mit genügend Platz für den Trecker. Der kam allerdings nicht, sondern der Bauer „Sie haben hier schon letzte Woche gemalt, ich würde ja gerne mal einen Blick werfen“. Kein Problem. Und nach einer Weile: „Also ich brauch noch eine Zeit, also wenn es für Sie langweilig wird…“ „Ne , ne. Ich bleib mal lieber noch ein bisschen, alleine kommen Sie aus dem Modder wohl nicht mehr raus“.

Tatsächlich. Trotz Vorderradantrieb ging dann nichts mehr, und der freundliche Bauer hat mich tatsächlich aus dem Dreck gezogen. Ich habe dann später noch auf seinem Hof gemalt. Wer die Novelle „Auf dem Staatshof“ von Theodor Storm kennt: Das war dort. Und das original alte Gartenhaus über dem Hausgraben war auch noch da.

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Staatshofkate, Öl auf Leinwand 30 x 30 cm, Thomas Freund, 2009
Staatshofkate, Öl auf Leinwand 30 x 30 cm, Thomas Freund, 2009

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Vielleicht haben die Geschichten von Thomas Freund ja Ihr Interesse geweckt, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel der Palette oder am besten begleiten Sie meine Kollegen und mich beim Plein Air Festival vom 02. bis zum 09. Mai 2021 in Kühlungsborn. Wir würden uns freuen und eines kann ich Ihnen verraten, gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen macht einfach Spaß. 😉

Passt Ihnen dieser Termin nicht, dann würde ich mich freuen, mit Ihnen im Rahmen einer meiner Malreisen zu malen.

 

Frühling am Leuchtturm Bastorf

Frühling am Leuchtturm Bastorf

Der Leuchtturm Bastorf im Raps © Aquarell von Frank Koebsch

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Der Leuchtturm von Bastorf ist einer der beliebtesten Ausflugsorte in der Nähe von Kühlungsborn. Die Gründe hierfür sind ganz einfach. Es ist der höchste Leuchtturm Deutschlands und man hat von dort eine wunderschöne Aussicht über die Landschaft und die Ostsee. Gerade im Frühling ist der Leuchtturm ein wunderbares Motiv, wenn der Leuchtturm BUK bei Bastorf umgeben ist von Obstblüten und gelben Rapsfeldern. Die Zeit mit weißen Obstblüten, dem Gelb der Rapsfelder und dem Turm aus rotem Backstein vor der blauen Ostsee sind ein Highlight für die Besucher. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich ganz oft gemeinsam mit Malschüler Aquarelle am Leuchtturm Bastorf male. Auch in diesem April haben wir im Rahmen der Malreise Faszination Ostsee dort gemalt, denn es macht einfach immer wieder Spaß gemeinsam an der Ostsee zu malen. Das Aquarell welches dieses Mal entstanden ist, war für mich auch eine Premiere. Der Leuchtturm Bastorf war schon oft Ziel vieler Malreisen an der Ostsee und ich habe auch schon einige Bilder mit der gelben Rapsblüte gemalt. Aber noch nie habe ich den Turm umgehen von blühenden Rapsfeldern aquarelliert. Hier meine alten Aquarelle vom Leuchtturm Bastorf entweder im Herbst oder umgeben von Regenwolken und einige Fotos vom Turm mit Obstblüten und Rapsfeldern sowie Schnappschüsse unserer Malreise nach Kühlungsborn.

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Der Leuchtturm Bastorf im Raps (c) Aquarell von Frank Koebsch
Der Leuchtturm Bastorf im Raps (c) Aquarell von Frank Koebsch

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An einem Nachmittag mit wunderbarer Frühlingssonne haben Malschüler und ich unsere Landschaftsaquarelle von der Ostsee gemalt. Dieses besondere maritime Bild mit dem Leuchtturm Bastorf im Raps habe ich mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier  Cornwall 450 g/m² – rau von Hahnemühle gemalt. Durch diese Kombination von Farben und Papier sind mir die satten Kontraste für dieses Frühlingsaquarell gelungen.

Wenn Ihnen das Aquarell „Der Leuchtturm Bastorf im Raps“ gefällt, dann können Sie das Bild hier auf meinem Blog oder auf unserer Web Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

Oder vielleicht haben Sie ja Lust bekommen, auch einmal gemeinsam mit mir und anderen Malschüler an der Ostsee zu malen, dann begleiten uns doch auf eine der nächsten Malreisen 😉. Ich würde mich freuen und kann versprechen, das Malen gemeinsam mit anderen Menschen macht einfach immer wieder Spaß.

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Der Leuchtturm Bastorf im Raps (c) Aquarell von Frank Koebsch

Der Leuchtturm Bastorf im Raps (c) Aquarell von Frank Koebsch im Format 30 x 40 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Der Leuchtturm Bastorf im Raps“ im Format 30 x 40 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€305,00

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Frühlingsaquarelle von der Ostsee

Frühlingsaquarelle von der Ostsee

Wunsch oder Wirklichkeit – Der Frühling lässt sich nicht aufhalten.

 

Der Winter kehrt immer wieder hartnäckig zurück. So hatte ich bisher nur in wenigen Beiträgen auf meinem Blog über den Frühling berichtet, z.B. als ich das Schneeglöckchen Aquarell „Endlich Frühling“ und das Wild Life Aquarell „Blaumeisen genießen die erste Frühlingssonne“ vorgestellt habe. Auf Grund von Schneefall, Frost und Wind habe ich in meinem letzten Artikel Bilder vom Kornhaus und dem Doberaner Münster im Schnee gezeigt. Kurz davor hatte über ein Winteraquarell mit einer Rose im Reif und Frost berichtet und dieses nach dem Frühlingsanfang. Aber unabhängig vom jetzigen Wetter alle sehnen sich nach wärmeren Wetter und nach den Blüten der Frühlingsblüher. Diese Sehnsucht spiegeln sich auch in den Suchbegriffen im Web und Wünschen der Menschen wieder. Jedes Jahr, um diese Zeit können wir deshalb immer wieder einige Frühlingsaquarelle verkaufen. Wie es Tradition ist, zeige ich von Zeit zu Zeit unsere verkauften Aquarelle.  Bei der Suche nach dem Frühling, wurden nicht wie sonst Blumen Aquarelle nach gefragt, sondern Landschafts-, Rügen– und Tieraquarelle.  Doch schauen Sie selbst, diese Bilder konnten wir in den vergangenen Tagen verkaufen.

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Alle fünf Aquarelle sind typische Motive von der Ostsee, doch was haben Sie mit dem Frühling zu tun? Bei den Bildern „Frühling am Pfarrwitwenhaus“ und „Regen im Frühling auf dem Bodden vor Middelhagen“ steckt die Antwort schon in den Bezeichnungen. Die Aquarelle sind im Rahmen der Malreise Faszination Rügen in den vergangenen Jahren entstanden. Das Pfarrwitwenhaus ist ein beliebtestes Motiv auf dem Mönchgut und es hat Spaß gemacht, es im Frühling auf Rügen zu malen. Nicht ganz so viel Glück hatten wir beim dem zweiten Bild. Uns überraschte an einem Frühlingstag am Bodden vor Middelhagen der Regen 😉.  Nun auch das Motiv des Aquarells mit dem Rapsfeld gehört zum Frühling an der Küste. Es ist immer herrlich im Mai die blühenden Rapsfelder vor dem Blau der Ostsee zu erleben. Aber war haben das Möwen Aquarell und das Wild Life Aquarell mit dem Wanderfalken mit dem Frühling an der Ostsee zu tun. Als wir einen Ausflug im Nationalpark Jasmund gemacht haben, staunte wir nicht schlecht, als wir an der Ostsee Wanderfalken beobachten konnten. Aber na klar die Wanderfalken brüten gerne an Felswänden, Steinbrüchen und Steilküsten.  So hat Hanka das Wild Life AquarellWohnung mit Ausblick“ mit dem brütenden Falken in der Kreidefelsen Rügen gemalt. Bei dem Bild „Möwenflug beim kalten Wetter“ gibt es keine wirkliche Verbindung zum Frühling. Aber das Möwen Aquarell passte zum kalten Wetter Ende März.

Für mich sind die Artikel über unsere verkauften Bilder, die Chance Abschied zu nehmen. Gleichzeitig möchte ich den Käufern unsere Aquarelle von der Ostsee noch einmal viel Freude mit Ihren neuen Bildern wünschen.

Rapsblüte © Aquarell von Frank Koebsch

Rapsblüte © Aquarell von Frank Koebsch

Der Mecklenburger Raps ist wunderschön, aber bitte macht unsere Landschaft nicht noch gelber

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Ich mag den Raps und hatte schon vor einigen Tagen Fotos von der Rapsblüte und ein Aquarell eines Rapsfeldes hier auf meinem Blog gezeigt. Die Rapsfelder gehören zum dem Frühsommer im Norden Deutschlands und ziehen Jahr für Jahr viele Menschen in den Bann. Es ist einfach herrlich, wenn das Gelb vom Grün der Wiesen und Feldrändern und dem blauen Himmel eingerahmt wird. Rapsblüten sind wunderschöne Motive für Fotos und Aquarelle. So sind in den vergangenen Jahren einige Rapsaquarelle bei uns entstanden.

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Rapsblüte (c) Aquarell von Frank Koebsch
Rapsblüte (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Das Aquarell „Rapsblüte“ ist ein Bild, welches ich in den letzten Tagen gemalt habe. Mich hat es einfach gereizt, das Rapsfeld in der hügligen Landschaft vor einem Dorf unserer Gemeinde zu malen. Dieses Landschaftsaquarell habe ich mit meinen Schmincke Aquarellfarben auf Hahnemühle Echt Bütten Aquarellkarton Leonardo   600 g/m2 matt gemalt. Aus meiner Sicht ist dieses eine gute Kombination von Aquarellpapier und –Farben für das Lichtspiel in der Landschaft und dem blühenden Rapsfeld.

Sie merken schon, ich mag die Rapsblüte. Ich hatte in den vergangenen Wochen in aller Begeisterung geschrieben, dass die blühenden Rapsfelder zu den Naturwundern Mecklenburg Vorpommerns gehören. Aber wie immer, macht die Dosis das Gift. Ich mag mir keine blühenden Landschaften in purem Gelb vorstellen. Für mich ist der Reiz der Motive, das Farbspiel des Raps mit den Wiesen, Feldrändern, Wäldern und und …. Mecklenburg Vorpommern hat im Vergleich der Bundesländer schon die größte Rapsanbaufläche. Dieses ist nicht verwunderlich, da in unserem bevölkerungsarmen Land, traditionell die Landwirtschaftlichen, Grünland- und Waldflächen sehr groß sind. Das was für die Landschaft, die Nachhaltigkeit schädlich wäre, ist Raps als Monokultur. Ich weiß, dass Bauern Geld verdienen müssen und alle Menschen preiswerte Lebensmittel und Rohstoffe haben wollen. Aber bereits heute gibt es Krankheiten im Raps durch zu enge Fruchtfolgen und Tiere, wie die Kraniche leiden durch die riesigen Rapsflächen. Rapsfelder auf 22 Prozent des Ackerlandes sind mehr als genug.

Bitte passt auf, dass unsere Landschaften nicht noch gelber werden. Dann wird es ungesund und die Rapsfelder sind auch kein Motiv mehr für meine Aquarelle. Ich möchte mich auf die nächste Rapsblüte und neue Landschaftsaquarelle mit einem ausgewogenen Anteil an Gelb freuen können 😉

Fotos und ein Aquarell von den blühenden Rapsfeldern

Fotos und ein Aquarell von den blühenden Rapsfeldern

Bilder von dem Naturschauspiel mit der Rapsblüte

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Eigentlich komme ich mit einem Artikel über die Rapsblüte in diesem Jahr zu spät, denn die Rapsblüte in Mecklenburg Vorpommer ist bereits vorbei. Aber die Zeit rast, vor einigen Tagen hatte ich über den Frühling auf Rügen berichtet. In diesem Moment waren die ersten blühenden Rapsfelder auf der Insel zu sehen. Nach und nach hat das Gelb die Landschaften verzaubert. Das Farbspiel mit dem frischen Grün auf den Wiesen und Feldrändern, das Gelb der Rapsblüte, das Spiel der grau blauen Wolken sind einfach eine Augenweide. So ist es nicht verwunderlich, dass ich es nicht dabei belassen habe, den Raps in Hintergrund des LandschaftsaquarellsFrühling auf Rügen“ zu malen. Es sind in den vergangenen Wochen zwei neue  Aquarelle mit Rapsfeldern entstanden. Hier ein paar Fotos, die die Stimmung mit der Rapsblüte an verschiedenen Orten gut wieder geben.

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Rapsfeld (c) Aquarell von Frank Koebsch
Rapsfeld (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Mein Rapsaquarell zeigt einen alten Bauernhof am Rande unserer Gemeinde. Das Feld vor dem Hof leuchtet in diesem Jahr in dem wunderschönen Gelb der Rapsblüte. Für das Aquarell mit dem Rapsfeld habe ich als Aquarellpapier das Hahnemühle „Cornwall“, 450 g / m 2, matt gewählt. Im Zusammenspiel mit meinen Aquarellfarben von  Schmincke garantiert dieses Aquarellpapier gute Verläufe und ausreichende Kontraste für dieses Spiel von Licht in dem Feld. Für mich die ideale Kombination für ein Aquarell mit einem Rapsfeld.