Vorbereitungen für den Aquarellkurs in Idstein im Taunus

Vorbereitungen für den Aquarellkurs in Idstein im Taunus

Ein Aquarellkurs für das Aquarellforum

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Aquarellforum
Aquarellforum

Ich hatte immer wieder mal über Aquarellkurse berichtet, ob nun für Freiluftmalerei am Schweriner See, im Müßer Freiluftmuseum, dem Portraitkurs in der Galerie Alter und neuer Meister Schwerin, der Kunstscheue in Rethwisch, dem Malen auf großen Blättern und mit Strukturpaste, den Aquarellkursen in der VHS Schwerin u.a.. Dieses Mal führte mich mein Weg nach Idstein in den Taunus. Vor etlichen Monaten hatte mich Ruth Trinczek gefragt, ob ich nicht exklusiv für die Mitglieder des Aquarellforum einen Aquarellkurs geben kann. Nun wir haben einen Termin vereinbart, über das Forum eingeladen. Ruth hat in Rathaus von Heftrich einen wunderbaren Saal mir viel Licht gemietet, sich um die Motivauswahl in Idstein und das Essen gekümmert. Eine klasse Leistung 😉  Idstein bietet mit seinen geschichtlichen Ambiente, dem Hexenturm, dem Schloss, den Fachwerkhäusern wie dem Schiefen Haus, dem Killinger Haus u.a. eine wunderbare Szenerie für einen Malkurs.

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Ich habe dann an der Ostsee den Kurs vorbereitet. Ich habe einiges Informationsmaterial zusammen gestellt, wie einige Papierproben von Hahnemühe Aquarellpapier, Broschüren und Proben von Schmincke Aquarellfarben und Malmittel sowie eine Auswahl von neu MISSION Gold Class Water Colours Aquarellfarben von Mijello. Mijello hatte in den vergangenen Wochen mir diese Farben zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Ich habe einige Kranichaquarelle und Aquarelle und mit farbenfrohen Hähnen gemalt. Auf Grund dieser Erfahrungen habe ich eine Farbauswahl  zusammengestellt, und Mijello für den Aquarellkurs empfohlen. Die neu ausgewählten Farben sind:

  • ausgewählte Farbpalette von Mijello von Frank Koebsch
    ausgewählte Farbpalette von Mijello von Frank Koebsch

    W564 – Gebrannt Siena, W517 – Orange, W522 – Permanent Gelbes Licht, W533 – Olivgrün, W537 – Vandyke Grün, W544 – Preußisch Blau, W546 – Indigo, W566 – Vandyke Braun und W514 – Karmesinrot

Diese Farben wurden den Kursteilnehmer zur Verfügung gestellt. Hierfür noch einmal im Namen aller Teilnehmer einen ganz großen Dank an Mijello sowie Gisela Neuheuser vom Blog Mijellofriends für die Vermittlung dieser Möglichkeit. In den nächsten Tagen werde ich dann über die drei Tage des Aquarellkurses im Taunus mehr berichten.

Stippvisite in Oslo mit der AIDA bella

Stippvisite in Oslo mit der AIDA bella

Mit der AIDA bella unterwegs von WarnemündeOsloKopenhagenWarnemünde

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Ich möchte heute über unsere nächste Etappe unserer Kreuzfahrt mit der AIDA bella  von WarnemündeOsloKopenhagen und zurück Warnemünde berichten. Ich hatte ja schon zwei Beiträge von der Abschied durch eine Möwe und dem Auslaufen der AIDA aus Warnemünde veröffentlicht. Der erste Tag unserer Reise war ein Seetag und wir hatten genug Zeit zu relaxen, die Galerie auf der AIDA bella zu erkunden und ich habe ein paar stolze Hähne in der Bibliothek gemalt. Nach einer wunderbaren Fahrt mit der AIDAbella durch den Oslofjord haben wir spät am Abend in Oslo direkt vor der Festung Akerhus festgemacht. Wir haben den Abend zu einem ersten Ausflug durch das nächtliche Oslo genutzt. Begrüßt wurden wir durch das beleuchte Rathaus, dem Wahrzeichen der norwegischen Unabhängigkeit. Wir haben die Innenstadt mit seinen Sehenswürdigkeiten dem königlichen Schloss, der Universität und dem National Theater erkundet. Wir haben bei unserem nächtlichen Trip aber auch das Hard Rock Cafe Oslo und wunderbar dekorierte Schaufenster den Spielzeuggeschäften entdeckt. Am nächsten Vormittag haben wir uns das die Neubauten von Aker Brygge und Tjuvholmen, der wunderbaren neuen Hafenstadt Oslos angeschaut. Hier konnten wir schnell erkennen, dass wir nicht in Deutschland sind. Denn auch in diesem neu gestalteten Viertel mit höchsten Grundstückpreisen haben wir wunderbare Kindergärten und ein ungewohnte Anzahl von Kunst im öffentlichen Raum entdeckt ;-). Mitten in der modernen Hafencity haben die Fischer einen klitzekleinen Platz als Fischmarkt verteidigt. Für den fischreichen Oslofjord ein Wiederspruch zu den Fischmärkten in Catania, Marseille u.a. die wir auf der Motivsuche mit der AIDA im Mittelmeer kennen gelernt haben. Den Bummel haben wir wieder da beendet, wo wir am Abend zuvor begonnen haben. Wir haben das Rathaus von Oslo erkundet. Es ist ein imposantes Bauwerk, das mit der jüngeren Geschichte des Landes unmittelbar verbunden ist. Wir hatten schon viel über das Gebäude gehört, im dem jährlich der Friedensnobelpreis verliehen wird. Bevor wir als Besucher die ehrwürdigen Räume  betreten konnten, wurden wir durch die wunderbare astronomische Uhr am Rathaus von Oslo mit wunderbaren Sternzeichen begrüßt. Eine Besichtigung der einzelnen Räume können wir jedem kunstinteressierten Besucher nur empfehlen. Die wunderbaren Wandgemälde gegeben einen Einblick in die Geschichte, zeigen viel vom Selbstverständnis der Bevölkerung und dem Kunstschaffen Norwegens. Wir waren echt beeindruckt und konnten in jedem Raum etwas Neues entdecken. Es ist schön, dass es mehr bildende Künstler in Norwegen gibt als nur Edvard Munch.

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Es war für uns eine interessante Stippvisite in Oslo mit der AIDA bella.

Die Kunst sich so zu vernetzen, dass man von der Kunst leben kann

Vernetzung ist und war eine der wirtschaftlichen Grundlagen

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Ich beginne mich immer mehr damit zu beschäftigen, wie kann man, wie kann ich mit meiner Kunst leben. So hatte Ich in den vergangenen Tagen und Wochen zwei Artikel mit den Überschriften

und

veröffentlicht. In den vergangen Tagen gab es zwei weitere Interessante Pressemitteilung zu den Themen Kunst und Kulturpolitik in Rostock oder Mecklenburg Vorpommern, doch der Reihe nach.

Der Artikel „Arme Künstler im Nordosten Deutschland“ ist entstanden auf der Basis von Pressemeldungen über die Studie der Hochschule Neubrandenburg. Die Studie kann auf der Seite Studie mit kulturvollen Einblicken eingesehen und runtergeladen werden. Eine der Kernaussagen der Studie war für mich:

  • Es fehlt an der Vernetzung der Künstler unter einander und zu anderen Wirtschaftszweigen.
Vernetzung als wirtschaftliche Grundlage (c) Frank Koebsch
Vernetzung als wirtschaftliche Grundlage (c) Frank Koebsch

Gerade die Beispiele die von Christiane Limper (Künstlerin, Flensburg) und Dodo Adden (Kulturschaffender und Vorstand Frappant e.V. Hamburg) im Rahmen des Creative Monday Nord – Netzwerken zwischen Rostock, Hamburg und Flensburg zeigten wie wichtig die Vernetzung der Künstler untereinander, das Interagieren mit möglichen Partnern in der Politik und möglichen Geldgebern ist. Nun aber genau dieses hat sich weder bei den Künstlern, den Verantwortlichen der Kreise und der Länder etabliert. Hier ein Beispiel aus Rostock:

Am 05. und 06.07.2011 erschienen zwei Meldungen zur ersten Kulturfabrik in Rostock. Gemeint war aber nicht die Kulturfabrik, An der Jägerbäk 22 als Partyzone sondern die ersten Kulturfabrik im Rathaus. Der Ostsee Anzeiger und das Online Magazin „Rostock – Nachrichten“ brauchten gleichlautende Meldung zu der ersten Kulturfabrik im Rathaus. In den Artikeln kann man u.a. folgendes lesen:

  • „Rostock hat sich auf den Weg zu seinen Kulturleitlinien gemacht.“
  • „Kulturleitlinien haben dann den größten Erfolg, wenn sie von unten her entwickelt werden, und so hatte der Kulturausschuss der Hansestadt 40 Rostockerinnen und Rostocker aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen zu einer Auftaktdebatte in die Halle des Rathauses geladen, um einen Gesprächsprozess zu beginnen, Meinungen und Vorschläge mitzunehmen, vor allem aber um zuzuhören.“
  • „Das erste Fazit lautet, dass das ansonsten breite und vielfältige Rostocks Kulturangebot vor allem unter dem Fehlen von Vernetzung und Kommunikation, aber auch unter dem unbefriedigenden Marketing leidet.“

Gegen die Arbeit und die Analyse ist nichts einzuwenden. Außer, wenn man der Aussage von Tim Kellner Mitglied der Künstlergruppe Schaum folgt, dass kein Künstler zu dieser Kulturfabrik eingeladen war, noch die entsprechenden Information im Vorab erfolgte. Es wurde also wieder einmal über die Kunst, die Kultur gesprochen und diskutiert und es werden Beschlüsse vorbereitet ohne die Künstler, die Kulturstätten mit einzubeziehen. 😉

Nun, dass es an einem Marketing- und Kommunikationskonzept für die Kultureinrichtungen fehlt ist bekannt und zeigt sich an jeder Ecke. Dieses macht es den Einwohnern und Besuchern der Region um Rostock schwer sich über das Kulturangebot zu informieren. Gleichzeitig macht es den Kultureinrichtungen schwer sich wirkungsvoll zu vermarkten. Aus diesem Grund gestaltet die Produzentengalerie artquarium die Seite Kulturscheibe.de – ein Terminfenster aus Rostock über Ausstellungen und andere kulturelle Events. Einen weiteren Teilaspekt hatte ich in dem Artikel Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und das Web2.0 herausgearbeitet. Die Kultureinrichtungen sind zu wenig im Web vertreten und nutzen das Thema Social Media unzureichend für die Kommunikation mit den Besuchern oder Kulturinteressierten. Für die Kommunikation untereinander werden die Bereiche des WEBs schon gar nicht genutzt. Ein ganz einfaches Beispiel hatten wir mit unserer konzertierten Marketing Aktion: 10 Fragen zur Kunst aufgezeigt. Solche Aktionen lassen sich auch für die Lange Nacht der Museen in MV, für den Start der Theater in die neue Spielzeit oder die Aktion Kunst heute realisieren. Wenn man denn will. Denn solche Aktionen lassen sich nicht verordnen. Sie müssen durch den Willen ein Thema voranzutreiben und eine Vernetzung der Teilnehmer untereinander getragen werden.

Für mich bestätigt sich eines immer mehr, die Vernetzung und das vernetzte Arbeiten der Künstler und Kultureinrichtungen untereinander sowie mit weiteren Partnern sind eine der Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit. Hierzu gehört dann auch sich in die nächste Kulturfabrik Rostocks oder des eine Veranstaltung des neuen Großkreises um Rostock herum einzuladen. Oder ? 😉

Braucht es so viele Facetten von Galerien?

Braucht es so viele Facetten von Galerien?

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Ich hatte in den vergangenen Tagen die Frage gestellt: Eine Galerie, was ist das? und hatte den Versuch eine Aufzählung von möglichen Facetten der „Galerie“ im Kunstbetrieb gewagt. Die Spannbreite reicht von einer Galerie als Kunsthandwerksladen bis hin zu „ernsthaften Galerien“ |1| oder „seriösen Galerien“ |2| und Museen mit dem Namen Galerie.

Was ist eine Galerie?
Was ist eine Galerie?

Es ist klar erkennbar, dass weder der Begriff der Galerie noch die Berufsbezeichnung Galerist nicht geschützt sind. Damit kann jeder eine Galerie aufmachen und nach Gutdünken betreiben ohne ein Studium oder eine Meisterschule zu absolvieren oder eine Zulassung zu erwerben.  Und dieses, obwohl sich in der Geschichte Deutschlands jede Berufsgruppe versucht hat, sich z.B. in Gilden und Zünften zu organisieren, ihre Reinheitsgebote für Ihre Produkte zu schaffen und den Markt zu in gewissen Sinne zu gestalten. Erst in den letzten Jahren gibt es die Galeristenverbände, in denen ein Teil der Galeristen vertreten sind.

Wer sich dafür interessiert, wie die Galerie entstanden sind, den kann ich den Artikel von Jürgen Raap „Was ist überhaupt eine Galerie?“ in der Zeitschrift „atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler“ 1 / 2011 S. 13 ff empfehlen. Der Artikel bildet den Auftakt zur Serien über die Geschichte der Galerien. Jürgen Raap gibt einen guten geschichtlichen Abriss zur Entstehung der Galerien und zu den Kräften auf dem Kunstmarkt bis 1863. Ich freue mich schon auf die nächsten Artikel ;-). Wenn man den Artikel liest, kommt man ganz schnell zur Überzeugung, dass der Kunstmarkt damals geprägt wurde durch

  • Geld,
  • Prestige, dem Streben nach Anerkennung,
  • Neid, Missgunst,
  • Wirken der Politik,
  • Persönliche Interessen

Faktoren, wie sie auch in anderen Märkten wirken. Auf jedem Markt wirken neben den o.g. Einflüssen Angebot und Nachfrage, Modetrend, technologische Entwicklungen und und…Märkte gliedern sich dann auf Grund der Nachfrage nach verschiedenen Qualitäten, verschiedenen Beratungsbedarf  und werden so über unterschiedliche Vertriebswege erschlossen. Dieses ist aus meiner Sicht auch der Grund für die verschiedenen Facetten der existierenden Galerien. Kunst lässt sich nicht reglementieren und lebt durch ihre Vielfältigkeit. So drängen die Künstler in der Arbeitsteilung mit den Galerien und anderen Möglichkeiten auf den Markt und zwar über alle der genannten Facetten der Galerien. Nur sind hier unterschiedliche Qualitäten zu erwarten, zu zwar

  • im Rahmen der Arbeitsteilung zwischen Künstler und Galerie,
  • im Rahmen der Bearbeitung des Marktes und die Betreuung der Kunden und
  • der Auswahl welche Galerie vertritt welche Künstler und welcher Künstler lässt von welcher Galerie vertreten.

Die Bandbreite der Galerien ist wohl am ehestens mit der Bandbreite im Bereich Bekleidung zu vergleichen. Von Secondhand- und Ramschläden über Discounter und Fachgeschäften bis hin zu Edel Boutiquen Luxusläden oder Maßanfertigung der Abendgarderobe für jede Geldbeutel und jeden Qualitätsanspruch gibt es das passende Angebot. Nicht anders sieht es bei den Galerien und dem Kunstmarkt aus. Jeder Galerietyp, alle Facetten haben somit ihre Berechtigung.

Berechtigung verschiedener Galerien
Berechtigung verschiedener Galerien

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|1| Den Begriff „ernsthafte Galerie“ habe ich in dem Artikel „Kaufladen für Luxusware oder kulturelle Institution“ von Dr. Roland Held in der Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ 1 / 2011 gefunden. Auf Seite 24 wird hier Erhard Witzel, Galerist in Wiesbaden und Vorsitzender des hessischen Galeristenverbandes, wie folgt zitiert >>Etwas 60.000 gemeldeten professionellen Künstlern in Deutschland stehen „rund 600 ernsthaften Galerien“ gegenüber.“

|2| Den Begriff habe „seriöse Galerie“ habe ich in dem Artikel „Künstler und Galerien“ von Bence Fritsche in der Zeitschrift „atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler“ 1 / 2011 gefunden. Auf der S. 11 schreibt dort Bence Fritsche „Der Bundesverband Deutscher Galeristen ist der offizielle Verband der seriösen Galeristen in Deutschland.“

Eine Galerie, was ist das?

Ist eine Galerie der ideale Ausstellungsort?

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immer auf der Suche nach Ausstellungsmöglichkeiten
immer auf der Suche nach Ausstellungsmöglichkeiten

Es ist nicht einfach die richtige Position für seine Ausstellungen zu finden. Als ausstellender Künstler muss man sich darüber im Klaren sein, welche Vorteile und Nachteile verschiedene Ausstellungsorte (Rathäuser, Verwaltungen, Unternehmen, Galerien, Kunsthallen, Museen, …) haben. Aus meiner Sicht haben alle Ausstellungsorte ihre Bedeutung. Nur geht es in Diskussionen oft mit den Begriffen und Ansprüchen an die Ausstellungsorte insbesondere bei den Galerien, die Dienstleistungen für die Künstler, den Anspruch der Galerien an die Künstler, die Vertragsbedingungen, den Vergütungen u.a. drunter und drüber und sehr heiß her. 😉

Auf Basis meiner Erfahrungen und da in den Zeitschriften Palette und atelier Anfang des Jahres Artikel zu dem Thema Galerie erschienen sind, habe ich mal versucht, die verschiedenen Ausprägungen von Galerien gegenüber zu stellen und den Begriff für mich ein wenig zu entzerren.

Warum? Eine Galerie wird als idealer Ausstellungsort angesehen. Doch wenn man sich umschaut, gibt es Galerien in unterschiedlichsten Facetten. In der Vita eines Künstlers machen sich Ausstellungen in Galerien und am besten in angesagten Orten Paris, London, New York, Madrid, Rom, Berlin…besonders gut. Aber nur wenige Menschen vermögen zu überblicken, ob sich damit ein Qualitätsanspruch einhergeht und zwar ein Qualitätsanspruch an den Ausstellungsort und an die Künstler. Aber wenn man sich Bewertungen zum Thema Preis von Kunst z.B. in der Spannweite von TAX SIM bis artfacts anschaut, hat scheinbar genau dieses Spannungsfeld einen erheblichen Einfluss.

Also zurück zur Frage, was ist eine Galerie? Hier der Versuch einer Aufzählung verschiedener Facetten einer Galerie als Ausstellungsort.

  • Galerie als Kunst- und Kunsthandwerksladen
  • Schmuck oder / und Keramikläden mit Ausstellungsfläche
  • Rahmungsstudios mit Ausstellungsbetrieb
  • Räumlichkeiten in öffentlichen Gebäuden, in denen regelmäßig Ausstellungen stattfinden
  • Ausstellungsräume, die von Kunstvereinen betrieben werden
  • Atelierräume von Künstlern mit Ausstellungsmöglichkeiten
  • Produzentengalerien
  • bishin zu „ernsthaften Galerien“ |1| oder „seriösen Galerien“ |2| und
  • Museen mit dem Namen Galerie

Nun so manch ein Leser wird bei meiner Aufzählung aufstöhnen oder fragen, was die Spiegelfechterei mit den Begriffen „ernsthaften Galerien“ |1| oder „seriösen Galerien“ |2| soll. Aber der Begriff Galerie als Ausstellungsort im täglichen Kunstbetrieb unterliegt dieser inflationären Bandbreite. 😉

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Was ist eine Galerie?
Was ist eine Galerie?

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Ich habe positive und negative Erfahrungen mit den unterschiedlichen Ausstellungsorten gemacht. Ein paar meiner Erfahrungen und Fragen zu dem Thema möchte ich in den nächsten Artikeln vorstellen und würde mich riesig, über Ihren Meinungen und Erfahrungen freuen.

P.S.: Eine nicht ganz ernstgemeinte Abhandlung zum Programm TAX SIM finden Sie hier in meinem Blog. Aber über einige Fragen, die ich gestellt habe, lohnt es sich nach zu denken.

P.S.S.: Wenn Sie sich für Galerien in Rostock und deren Auftritt in WEB interessieren, schauen Sie doch in den Artikel Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und das Web2.0

|1| Den Begriff „ernsthafte Galerie“ habe ich in dem Artikel „Kaufladen für Luxusware oder kulturelle Institution“ von Dr. Roland Held in der Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ 1 / 2011 gefunden. Auf Seite 24 wird hier Erhard Witzel, Galerist in Wiesbaden und Vorsitzender des hessischen Galeristenverbandes, wie folgt zitiert >>Etwas 60.000 gemeldeten professionellen Künstlern in Deutschland stehen „rund 600 ernsthaften Galerien“ gegenüber.“

|2| Den Begriff habe „seriöse Galerie“ habe ich in dem Artikel „Künstler und Galerien“ von Bence Fritsche in der Zeitschrift „atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler“ 1 / 2011 gefunden. Auf der S. 11 schreibt dort Bence Fritsche „Der Bundesverband Deutscher Galeristen ist der offizielle Verband der seriösen Galeristen in Deutschland.“

Aquarelle aus Stralsund

Motive in Aquarell  aus der Hansestadt Stralsund

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Als ich vorgestern Abend im Web stöbere, stieß ich auf wunderbare Aquarelle von Andreas Mattern, die das Rathaus in Stralsund zeigten. Nun die Hansestadt am Sund hat eine Vielzahl von wunderbaren Motiven, um den Markt herum, in den Gassen zum Hafen. Leider habe es noch nie geschafft direkt in dieser Stadt, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört,  zu malen. Dieses ist eigentlich ein Frevel, denn Stralsund ist mit dem Auto von uns aus in 45 Minuten zu erreichen. Nun ja vielleicht schaffe ich es ja, dieses noch zu ändern.

Zu meiner Ehrenrettung ist zu sagen, dass ich ein Aquarell mit einem Motiv aus Stralsund bereits gemalt habe. Es zeigt aber das Panorama der Stadt von Altefähr auf Rügen aus. Wenn Sie genau hinschauen, werden Sie erkennen, dass es ein älteres Aquarell ist, denn es fehlt eine wichtige Sehenswürdigkeit….

Panorama Stralsund (c) Aquarell von Frank Koebsch
Panorama Stralsund (c) Aquarell von Frank Koebsch

P.S. Das Ozeaneum wurde erst vor 3 Jahren eröffnet und das Bild stammt aus dem Jahr 2005 😉

Malerischer Jahresrückblick 2009

Unter diesem Titel zeigen wir bis zum 29.01.2010 im Rathaus der Stadt Tessin ein paar Bilder. Wenn Sie mögen, schauen Sie sich doch die Bilder an.

Wie heißt es so schön, wenn es Ihnen gefallen hat erzählen Sie es weiter, wenn nicht dann uns. Über ein wenig Feedback würden wir uns freuen 😉

Rostock bei Nacht

Impressionen Rostock bei Nacht

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Ich hatte ja vor einigen Tagen über die Rostocker Lichterwoche berichtet. Aber auch sonst hat Rostock bei Nacht wunderbare Motive. Hier ein kleine Auswahl.

Kirchen in Aquarell (3) Marienkirche

Blick auf den Neuen Markt (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

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Ich bin erstaunt auf wie vielen Bildern von mir die Marienkirche zu sehen ist. Nun ja …
Das Aquarell heute zeigt einen Blick über den Neuen Markt auf Sankt Marien. Der Standort des Betrachters befindet sich unter den Bögen an der Front des Rostocker Rathauses. Dieses Motiv habe ich zweimal gemalt, einmal auf Papier und einmal auf Leinwand. Ich zeige Ihnen hier das Aquarell auf Leinwand, welches ich interessanter finde. Warum? Die großen Flächen von den Bögen habe ich auf Leinwand mit Strukturpaste aufgebrochen und so ergibt sich eine authentischere Darstellung der groben geputzten Flächen im Vordergrund und eine größere Spannung zu den Motiven in der Ferne.

Blick auf den neuen Markt (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch
Blick auf den neuen Markt (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Qype: Rathaus Tessin in Tessin

Tessin

Tessin ist ein kleines Städtchen südöstlich von Rostock. Früher ein kleines Ackerbürgerstädtchen hat es heute seine Identität wieder gefunden und bietet für das Umland einige sportliche und kulturelle Aktivitäten.
Der Markt wurde vor einigen Jahren umgestaltet und das Rathaus erstrahlt wieder in neuem Glanz. Für die Bürgen und Besucher versuchen die Mitarbeiter des Hauptamtes immer wieder Ausstellungen regionaler Künstler im Rathaus anzubieten. Schauen Sie ruhig mal hinein.

Mein Beitrag zu Rathaus Tessin – Ich bin FRank8233 – auf Qype