Starke und selbstbewusste Menschen braucht das Land.

Starke und selbstbewusste Frauen Menschen braucht das Land.

Blogparade: Fragen zur Kunst #bfzkunst

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Als ich diesen Artikel geschrieben habe, war ich bei der Vorbereitung für unsere Ausstellung Sternzeichen – Im Bauch der Milchstraße beschäftigt. Eine Ausstellung aus unserem gemeinsamen Projekt Faszination Sternzeichen mit klasse Frauen, wie Susanne HaunPetra RaumKerstin Mempel , Annette Pehnt. Alles Frauen, die sicher in vielen Bereichen mehr Erfahrungen und Erfolg haben als ich.  So fiel es mir schon schwer über die Frage von Ute Schätzmüller im Rahmen unserer Blogparade: Fragen zur Kunst nachzudenken.

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“Darf das Geschlecht der Künstler in der Rezeption und Beurteilung der Kunst eine Rolle spielen?” 

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Was sind uns die Frauen in der Kunst wert? (c) Frank Koebsch
Was sind uns die Frauen in der Kunst wert? (c) Frank Koebsch

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Im ersten Moment als ich den Artikel von Ute gelesen hatte, fühlte ich mich sofort in vergangene Jahrhunderte versetzt, als die Rolle der Frau gekennzeichnet war, durch Hexenverbrennungen, der Rolle Evas und nicht als Gleichberechtigte in der Familie, den Unternehmen, Gesellschaft, die ihr Leben alleine in beide Hände nimmt. So ganz daneben mit meinen ersten Eindruck lag ich nicht, denn Ute hatte das Thema Adam und Eva selbst noch einmal auf gegriffen.

Eine der erste Fragen, die ich mir stellte war: Was sind uns die Frauen wert, insbesondere in der Kunst wert?

Ute Schätzmüller hat nicht nur ihre übergeordnete Frage gestellt, sondern unter anderem die These aufgestellt:

Wenn beispielsweise alle Künstler und Künstlerinnen unter einem androgynen, geschlechtsneutralen Künstlernamen tätig wären, wäre doch nach dem oben gelernten eine  gerechte Beurteilung des Werkes an sich gegeben. Außerdem könnte sich jeder mit dem Thema “Mann, bzw. Rolle des Mannes” und jeder mit dem Thema “Frau, bzw. Rolle der Frau” auseinandersetzen, gleich ob er selbst männlich oder weiblich ist.

Darauf möchte ich aus meiner Sicht ein wenig eingehen. Ich halte gar nichts von solchen Vorschlägen in dem Kontext zu dieser konkreten Fragestellung. Ich weiß sehr wohl, dass es inzwischen in vielen Ländern und Unternehmen solche neutralisierte Verfahren für Bewerbungen gibt, um den besten Bewerber ohne Bezug das Geschlechts, die Hautfarbe, das Alters, die Religion und und … zu finden. Also das Thema ist viel weiter gefächert als auf die Frage nach dem Geschlecht. Durch eine neutralisierte Bewerbung kann ein scheinbar benachteiligter Bewerber eine Stelle, ein Stipendium oder einen Kunstpreis bekommen, aber er muss dann immer noch in dem gleichen Umfeld unter Menschen, mit unverändertem Meinungsbild leben und sich weiterhin behaupten. Frauen und Männer leben nun mal in unserer Gesellschaft zusammen. Weiterhin richten sich solche „neutralisierten Verfahren“ so manches Mal gegen die Gruppen, die „beschützt“ werden sollen. Denken wir nur mal an die Diskussion, wenn der Frauenanteil in Führungspositionen wachsen soll oder mehr Männer in die Kitas sollen.

Meine These lautet:

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Starke selbstbewusste Frauen Menschen braucht das Land.

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Warum? Nun ich weiß nicht ob Susanne Haun, Petra Rau, Kerstin Mempel, Annette Pehnt auf ihr Geschlecht verzichten wollen. Aber ich weiß, dass viele Menschen diese Künstlerinnen bewundern und diese Künstlerinnen einen verdammt guten Job machen, so dass ich hier und da neidisch bin.

Ich bin nun mal ein Mann, mit einer guten Ausbildung und ganz netten Kariere in meinem ersten Berufsleben. Hier habe ich eine Menge von taffen Frauen und Männer als Kollegen, Kunden und Partner verschiedener verschiedener  Nationalitäten, Hauptfarben, Religionen kennen gelernt. Es waren sehr wenige Frauen in technischen Aufgaben dabei, selbst im Bereich der Controler und Kaufmannschaft wurden es in den höheren Ebenen immer weniger Frauen. Aber die Frauen, die dort waren, waren starke und selbstbewusste Menschen, genau wie die Männer dort und sie kamen mit der Welt sehr gut zu Recht.

Hanka und Frank Koebsch
Hanka und Frank Koebsch

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Nun das Leben besteht nicht nur aus Business. Ich habe meine Frau Hanks während des Studiums der Informationstechnologie kennen gelernt. Wir haben beide einen Abschluss in dieser Fachrichtung als Dipl.- Ing. und unser Leben gemeinsam aufgebaut. Wir haben versucht uns viel zu helfen, nicht immer zu gleichen Teilen und alles zu seiner Zeit. Unsere Meisterstücke sind unsere Kinder. Wir haben zwei Töchter und einen Sohn, stark und selbstbewusst. Ich habe von ihnen nicht gehört, dass ihre Herkunft, ihr Geschlecht oder sonst irgendetwas sie ernsthaft behindert hat.

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Aus diesem Grund bleibe ich dabei, wenn man etwas ändern will, muss man es tun, jeder Zeit und immer mehr. Aber hierbei helfen keine Deckmäntelchen.

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Sternzeichen Buch
Sternzeichen Buch
man, water (c) Ute Schätzmüller
man, water (c) Ute Schätzmüller

Wie denken Sie über die Fragestellung von Ute Schätzmüller? Die gesamte Diskussion mit den Kommentaren, den Backlinks der Blogparade können Sie hier verfolgen. Schauen Sie einmal rein und beteiligen Sie sich an der Diskussion. Es kann sich lohnen, denn unter den Teilnehmern wird die Aquarellzeichnung „man, water“ und ein Sternzeichen Buch verlost. Das Buch wird von der Galerie Faszination Art bereitgestellt. Viel Spaß beim Stöbern und Diskutieren. 😉

Nächste Etappe unser Blogparade: Fragen zur Kunst #bfzkunst

Nächste Etappe unser Blogparade:

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Fragen zur Kunst #bfzkunst

Start durch die Blogparade auf dem Blog von Susanne Haun

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Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst? (c) Frank Koebsch
Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst? (c) Frank Koebsch

Seit vergangener Woche veranstalten Susanne Haun, Ute SchätzmüllerJürgen KüsterConny Niehoff, Oliver Kohls und ich die Blogparade : Fragen zur Kunst.  Wir haben diese Blogparade als konzertierte Aktion organisiert, um die Reichweite zu erhöhen. Susanne Haun hatte vergangene Woche die Diskussion zur Frage: Wie wichtig ist für dich die Präsentation von Kunst?  gestartet. Nach einer Woche konnte Susanne 78 Kommentare zu ihrem Beitrag verzeichnen. Dieses ist die Summe von Kommentaren, Backlinks und Antworten. Es war interessant die Beiträge zu der Diskussion zu verfolgen. Ich war so kess und habe für mich die Fragestellung ein wenig abgeändert: Wie wichtig ist für Dich die Präsentation von Kunst?

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Erfolg oder Misserfolg der Blogparade von Susanne Haun

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Blogparade als Marketinginstrument im Bereich der Kunst  (c) Frank Koebsch
Blogparade als Marketinginstrument im Bereich der Kunst (c) Frank Koebsch

Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Frage ist es natürlich interessant, ob sich der Aufwand für den Veranstalter der Blogparade lohnt. Nun das Ergebnis ist sicher in der Anzahl der Besucher, der Klicks oder dem Zuwachs an Abonnenten messbar. Diese Auswertung muss Susanne für sich erstellen. Was aber für mich beeindruckend ist, ist der Vergleich mit anderen Blogparade, die zur gleichen Zeit stattfinden und sich ebenfalls mit Fragestellungen im Bereich Kunst und Kultur beschäftigen. Auf dem Blog des Städel Museums wurde am 25. Oktober die Aktion COMMUNITY-ABEND MIT TWEETUP UND BLOGPARADE IM STÄDEL gestartet. Ich habe mich ebenfalls mit meinem Artikel an dieser Aktion beteiligt.  Ich habe eine angeregte Diskussion auf dem Blog des Städel Museums erwarten, halt unzählige Diskussionsbeiträge von anderen Museen, Kultureinrichtungen, renommierten Bloggern, ….  Es ist halt ein international anerkanntes Museum in Frankfurt am Main, einer der größten Städte Deutschland in der Metropolregion Rhein-Main mit 5,5 Millionen Einwohnern. Aber im Vergleich zu der Blogparade von Susanne fällt das Ergebnis dort sehr mager aus. Bis heute Abend waren es nur 19 Kommentare und Backlinks. Warum? Die Ursache ist aus meiner Sicht relativ einfach. Es reicht nicht groß und berühmt zu sein, man muss seine Chancen nutzen, sich Verbündete suchen, diese begeistern, mit Ihnen gemeinsam arbeiten und vor allem alle Kommentare und Backlinks beantworten. Wir hatten unsere Erfahrungen aus unserer ersten gemeinsamen  Blogparade „10 Fragen zur Kunst“  als Artikel Blogparaden als Marketinginstrument für die Bildende Kunst auf dem  Kulturmanagement Blog  von  Christian Henner-Fehr und als Interview  „Fragen zur Kunst – Diskussionen im Internet“ in der Zeitschrift atelier – Die Fachzeitschrift für Künstlerinnen und Künstler. Wenn man die Diskussion und die Ergebnisse aus dem Blog von Susanne Haun und des Städel Museums vergleicht, kann nur zum Schluss kommen, dass Susanne gemeinsam mit uns einen guten Job gemacht hat. Ich möchte mich bei allen Teilnehmern der Blogparade bedanken und den Gewinnern gratulieren. Seit heute hat Ute Schätzmüller ihre Diskussion auf ihrem Blog atelierscheune2012 gestartet. Ute fragt:

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“Darf das Geschlecht der Künstler in der Rezeption und Beurteilung der Kunst eine Rolle spielen?”

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Als ich den Artikel gelesen hatte, fühlte ich mich sofort in vergangene Jahrhunderte versetzt, als die Rolle der Frau gekennzeichnet war, durch Hexenverbrennungen, der Rolle Evas und nicht als Gleichberechtigte in der Familie, den Unternehmen, Gesellschaft, die ihr Leben alleine in beide Hände nimmt. Die erste Frage, die ich mir stellte war: Was sind uns die Frauen wert, insbesondere in der Kunst wert?

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Was sind uns die Frauen in der Kunst wert?  (c) Frank Koebsch
Was sind uns die Frauen in der Kunst wert? (c) Frank Koebsch

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Als erstes hat sich Susanne Haun an der Frage versucht und hat bereit den Artikel Frau? Mann? –> Kunst <– Rezipient  veröffentlicht. Eine interessante Herangehensweise 😉 Ich brauche noch einige Zeit, um meine Antwort zu formulieren. Aber vielleicht fällt es Ihnen ja leichter, dann beteiligen Sie sich doch an der Blogparade. Es kann sich lohnen.

Sternzeichen Buch
Sternzeichen Buch

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Am Ende jeder Woche werden dann unter den Beteiligten an der Diskussion zwei Preise verlost. Der erste Preis wird den Künstlern zur Verfügung gestellt. Es ist eine kleine Zeichnung, eine Radierung, ein Pastell, ein Aquarell …. Der zweite Preis, ein Sternzeichen Buch wird von der Galerie Faszination Art bereitgestellt. Dieses  Sternzeichen Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt der Galerie mit vier bildenden Künstlern und der Autorin Anette Pehnt. Hier die Übersicht der teilnehmenden Künstler und der Preise für die Blogparade.

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Start der Blogparade Künstler /  ausgelobter Preis Ausgelobter Preis
22.10.2012 Susanne Haun„Azalee“17 x 22 cm, Zeichnung Tusche auf Bütten
Azalee (c) Zeichnung von Susanne Haun
Azalee (c) Zeichnung von Susanne Haun
29.10.2012 Ute Schätzmüller„man, water“18 x 24 cm, Aquarellzeichnung auf Clairefontaine Bütten
man, water (c) Ute Schätzmüller
man, water (c) Ute Schätzmüller
04.11.2012 Jürgen Küstero.T.21 x 29,7 cm, Radierung/Gummidruck auf Bütten 160g
o.T. (c) Jürgen Küster
o.T. (c) Jürgen Küster
12.11.2012 Conny Niehoff„kleine expressive Landschaft“ca. 16 x 24 cm,  Mischtechnik auf Papier
kleine expressive Landschaft (c) Conni Niehof
kleine expressive Landschaft (c) Conni Niehof
19.11.2012 Oliver Kohls„Abendhimmel über Marschland“40 x 50cm, Pastell
Abendhimmel über Marschland (c) Oliver Kohls
Abendhimmel über Marschland (c) Oliver Kohls
26.11.2012 Frank KoebschFaszination Ballett # 1“10,5 x 15 cm, Miniatur in Aquarell
Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch
Faszination Ballett # 1 (c) FRank Koebsch

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Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen in der Blogparade: Fragen zur Kunst zu diskutieren.