Kalenderblatt September 2019

Kalenderblatt September 2019

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Heute möchten ich Ihnen unser Kalenderblatt für den September 2019 vorstellen. Wir haben dieses Mal Hankas Wild Life AquarellSeeschwalben“ für unseren Kalender ausgewählt.

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Kalenderblatt September 2019
Kalenderblatt September 2019

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Was uns dabei interessiert, ist die Frage:

Wie sieht Ihr Kalenderblatt September 2019 aus?


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P.S: Wir gestalten unsere Kalender inzwischen seit einigen Jahren. Hier die Sammlung unsere Kalenderblätter für den September aus den vergangenen Jahren. Es ist immer wieder spannend auf die Auswahl der Motive der Kalenderblätter zu schauen. Mit dem 1. September hat der Meteorologische Herbst begonnen und auf den Kalenderblättern für den September sind viele Themen des Spätsommers und des nahenden Herbstanfanges wieder zu sehen. In den Gärten sind zu dieser Zeit noch wunderbare Rosenblüten zu finden und so haben wir für die Jahren 2014 und 2016 die RosenaquarelleSommerende“ und „Blüten in der Herbstsonne“ gewählt. Im September beginnen sich auch die Kraniche zu sammeln bevor Sie dann im Oktober in den Süden fliegen. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass auf den Kalenderblättern der Jahre 2010 und 2017 die Kranich AquarelleIm Auenwald“ und „aufgeregt …“ zu finden sind. Im September beginnt auch die Zeit, in der die Kinder mit ihren Laternen unterwegs sind. Für mich sind die Kleinen mit den Lampions immer wieder wunderbare Motive und so sind die beiden Aquarellen mit LaternenkinderIch geh mit meiner Laterne“ und „Lasst uns Laterne gehen“ in den Jahren 2011 und 2018 auf den Septemberkalenderblättern zu finden. Aber auch andere Aquarelle hatten wir in den vergangenen Jahren im September gezeigt.

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Welches der Motive auf den Kalenderblättern für den September gefällt Ihnen am besten?
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tep 27 - Aquarell Eisblumen - Abgleich des Kontrastes für die Eiskristalle vom Raif (c) Frank Koebsch

Zwei Rosen Aquarelle, zwei Lichtstimmungen und zwei Aquarellpapiere

Zwei Rosen Aquarelle,

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zwei Lichtstimmungen und zwei Aquarellpapiere

Rosen Aquarelle mit Frostige Schönheiten und Eisblumen

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Auch wenn es nun nach dem Schneechaos vom Osterwochenende endlich auch Frühling an der Ostsee, will ich heute noch einmal ein Winteraquarell vorstellen. Es ist ein Rosen Aquarell, dass nach einer Frostnacht mit viel Reif im Januar entstanden ist. Der Wintermorgen hatte die Natur mit Raureif überzogen. Die Rosen als Eisblumen haben mich in den Bann gezogen. Die Rosenblüten sind wunderbare aber vergängliche Schönheiten und in unserem Garten hatten die Rosen den bis dahin milden Winter überstanden. Dann zaubert der Frost und die Sonne wunderbare Motive. Ich hatte in den vergangenen Wochen bereits das Rosen Aquarell „Frostige Schönheit“ und viele Fotos von dem eisigen Morgen vorgestellt. Für das Motiv dieses Aquarell hatte ich eine gelbe Rose als Eisblume in der Sonne gewählt. Um die wunderbaren Verläufe und Kontraste zu realisieren, habe ich das Echt Bütten Aquarellpapier Leonardo 600 g / m2 matt von Hahnemühle gewählt. Gemalt habe ich das Rosenbild mit meinen Aquarellfarben von Mijelllo. Die Mijello Mission Gold Watercolor Farben erzeugen auf dem Papier eine wunderbare Brillanz.

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Das Rosen Aquarell „Eisblumen“ entsteht Schritt für Schritt

Wie Sie auf den Fotos sehen können, hatte ich in unserem Garten nicht nur die Motive für das Aquarell „Frostige Schönheit“ in der Wintersonne fotografiert. Mich hatten es auch die Rosa Rosen vor dem blau grauen Hintergrund angetan. Dieses Motiv für ein winterliches Blumen Aquarell ist durch eine ganz andere Lichtstimmung, andere Farben und Kontraste geprägt. Meine Überlegungen zu dem Bild, fingen mit der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier an.  Auf Grund meiner Test von einigen Aquarellpapieren habe ich mich schnell für das Hahnemühlepapier Cornwall 450 g/m² – rau entschieden. Nach einer Vorzeichnung habe ich begonnen mit kalten Blautönen den Hintergrund zu gestalten. Die Eiskristalle auf den Blüten und Blättern habe zuvor mit Maskierflüssigkeit abgedeckt. Hierzu habe ich die Maskierflüssigkeit etwas mit Wasser verdünnt und Zahnstochern aufgetragen. Hierdurch lasse sich viel kleine Punkte für den Raureif realisieren, als mit den gängigen Flaschen mir Kanülen. Eine Mischung aus Delftblau und Paynesgrau bläulich von Schmincke Horadam erschien mir für den Hintergrund die richtige Wahl. In den noch feuchten Farbauftrag habe ich weitere Wassertropfen gegeben, so dass sich nach dem Trocknen Verläufe ergeben, die an Eisblumen an den gefrorenen Fenstern erinnern. Das Rosengitter im Hintergrund ist durch Negativmalerei mit den gleichen Farben entstanden. Danach habe ich mit verschiedenen Grün- und Rottöne die Blüten und die Laubblätter der Rosen gestaltet. Schritt für Schritt ergibt sich so das Aquarell. Wenn die Aquarellfarben vollständig aufgetragen wurden und durch getrocknet sind, habe ich die Maskierflüssigkeit entfernt. Der Kontrast des Blattweiß im Bereich der Eiskristalle zu den umgebenen Farben ist zu groß und muss jeder Punkt farblich angepasst werden. Eine genauso große Fleißarbeit wie das Aufbringen der Maskierflüssigkeit. Nach und nach entstand auf dieser Weise das Rosen Aquarell „Eisblumen“.

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Eisblumen (c) ein Rosen Aquarell von Frank Koebsch
Eisblumen (c) ein Rosen Aquarell von Frank Koebsch

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Es hat Spaß gemacht die beiden winterlichen Blumenaquarelle mit dem Reif auf den Rosen zu malen. Die unterschiedliche Lichtstimmung in den beiden Rosenaquarellen konnte ich im wesentlichen durch die Wahl des passenden Aquarellpapier realisieren. Es ist immer wieder spannend, ähnliche Motive auf unterschiedliche Arten zu malen.

Wie gefallen Ihnen die „Frostige Schönheit“ und die „Eisblumen“?

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P.S. Wenn Sie sich auch für solche Rosen als Eisblumen begeistern, dann können Sie das Bild hier oder auf unserer Web Seite erwerben.

Eisblumen (c) ein Rosen Aquarell von Frank Koebsch

Rosen Aquarell “Eisblumen“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Rosen Aquarell „Eisblumen“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€440,00


P.S.S.: Wenn Sie Interesse an weiteren solchen Beschreibungen, wie Aquarelle Step by Step entstehen, haben, hier ein paar weitere Beispiele:

Frostige Schönheit (c) ein Rosen Aquarell von Frank Koebsch

Frostige Schönheit © ein Rosen Aquarell von Frank Koebsch

Frostige Schönheit – Rosen Aquarell von Frank Koebsch

Rosenblüten mit Raureif als Motive für ein Winteraquarell

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Auch wenn wir mit dem 1. März den meteorologischen Frühlingsanfang hatten und in den Gärten die ersten Frühlingsblüher wie Schneeglöckchen, Krokusse und Winterlinge blühen, möchte ich heute noch einmal ein Winteraquarell vorstellen.  Anfang Januar hatte der Frost unseren Garten verzaubert. Bis zu ersten Januarwoche war der Winter bei uns ausgefallen. Dann bescherte uns der Winter zwei drei frostige Nächte. Reif hatte sich über Nacht auf alle Pflanzen gesetzt. Als dann an einem Wintermorgen das Sonnenlicht die vielen Eiskristalle zum Leuchten brachte, habe ich meine Kamera geschnappt und einige wunderbare Fotos geschossen. Es war herrlich zu sehen, dass der Raureif die Rosen, Hortensien und Ziersträucher in unserem Garten in Eisblumen verwandelt hatte. Im Normalfall sind Rosenblüten, wunderbare aber vergängliche Schönheiten und die Rosen sind typischer Weise Motive für Sommer– und Herbstaquarelle. Aber einige von den Blüten hatten es bis in den Januar geschafft und die Rosen als Eisblumen haben mich begeistert und es entstanden zwei neue Rosen Aquarelle. Eines von diesen Bildern mit dem Zauber der Eiskristalle in der Wintersonne möchte ich heute vorstellen. Aber zu Beginn zeig ich ein paar Fotos von den frostigen Schönheiten aus unserem Garten.

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Für mein winterliches Blumenaquarell habe ich mich an dem Foto Gelbe Rose als Eisblume orientiert. Der dunkle Hintergrund, das Sonnenlicht auf der Rose und der Reif an den Blattkanten haben mich gelockt, das Motiv als Aquarell zu malen. Das leuchtende Grün und Gelb in dem Foto erinnern eher an ein Frühlingsbild und gelbe Rosen kenne ich als typische Sommerblüten. Nur die Reifkristalle in der Wintersonne erinnern an die Kälte an diesem Morgen.

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Wie kann man am besten die vielen, vielen Eiskristalle an der Rose malen?

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Es gibt in der Aquarellmalerei keine Möglichkeit auf dunkle Farben ein deckendes Weiß aufzutragen. Dieses liegt in der Natur der Aquarellfarben. Die Farben sind transparent und bestehen in der Regel nur aus den Pigmenten, Gummi arabicum und wenigen anderen Zuschlagsstoffen.  Für mich ist es in der Regel kein Problem, dass man seine Aquarellbilder konsequent von hell nach dunkel aufbaut und das Weiß aussparen muss. Gerade die hellen Farben und insbesondere die weißen Aquarellfarben überdecken keine dunklen Farbtöne. Also muss man diese Stellen aussparen und mit der Negativmalerei arbeiten. Ich hatte diese Malerei in den Artikeln „Das Weiß im Aquarell – Lösungsansätze für stimmungsvolle Aquarelle“ und „Blumen und Blüten in Aquarell“ in der Zeitschrift Palette beschrieben. Aber bei zig oder hundert kleine Eiskristallen ist dieses keine Lösung. Auch wenn es möglich ist, mit diverse anderen Farben, Stiften, Mitteln und Tricks Weiß zu erzeugen, nutze ich in solchen Fällen Maskierflüssigkeit. Ich habe meinen Umgang mit Maskierflüssigkeit für solche kleinen Strukturen schon einmal bei meinem Pusteblumen Aquarell beschrieben. Ich habe schlechte Erfahrungen mit Rubbelkrepp in Flaschen mit Kanülen oder in Stiften gemacht. Sehr dünne Kanülen und Stifte setzen sich sehr schnell zu und trocknen ein. Haben die Kanülen und Stifte einen größeren Durchmesser werden die Strukturen, die ausgespart werden zu groß. Ich trage das Rubbelkrepp oft mit handelsüblichen Zahnstochern auf. Sie sind sehr spitz, so dass sich sehr dünne Striche oder kleine Punkte realisieren kann. Ich gebe etwas Maskierflüssigkeit in ein kleines Gefäß und verdünne diese mit ein paar Tropfen Wasser, damit die Flüssigkeit nicht so stark an der Oberfläche der Zahnstocher haftet. Nach einer Vorzeichnung begann für dieses Aquarell eine aufwendige Fleißarbeit. Für die zig Reifkristalle habe ich mit den Zahnstochern Maskierfüssigkeit Punkt für Punkt aufgetragen. Nachdem das Rubbelkrepp getrocknet ist, habe ich den Hintergrund mit einer Mischung aus dunklen Farbtönen aufgetragen. Es war eine richtige Wohltat endlich die Farben auf dem feuchten Papier fließen zulassen. Um die wunderbaren Verläufe zu realisieren, habe ich das Echt Bütten Aquarellpapier Leonardo 600 g / m2 matt von Hahnemühle gewählt. Gemalt habe ich das Rosenbild mit meinen Aquarellfarben von Mijelllo. Die Mijello Mission Gold Watercolor Farben erzeuge auf dem Papier eine wunderbare Brillanz. Nach und nach habe ich die Rosenblätter, die Blüte und die Ranken farblich gestaltet. Ist die Farbe durchgetrocknet, habe ich die Maskierflüssigkeit entfernt. Das Blattweiß ist aber an vielen Stellen für die Eiskristalle zu „Weiß“. Je nach Lichteinfall habe ich den Reif Punkt für Punkt farblich angepasst. In den folgenden Fotos können Sie die einzelnen Schritte für die Entstehung des Rosen Aquarell „Frostige Schönheit“ sehen. Viel Spaß beim Stöben in den Bildern.

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Frostige Schönheit (c) ein Rosen Aquarell von Frank Koebsch
Frostige Schönheit (c) ein Rosen Aquarell von Frank Koebsch

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P,S, Wenn Sie sich auch für solche frostigen Schönheiten begeistern, dann können Sie das Bild hier oder auf unserer Web Seite erwerben.

 

 

Frostige Schönheit (c) ein Rosen Aquarell von Frank Koebsch

Aquarell „Frostige Schönheit“ im Format 30 x 40 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Frostige Schönheit“ im Format 30 x 40 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

320,00 €


P.S.S.: Wenn Sie Interesse an weiteren solchen Beschreibungen, wie Aquarelle Step by Step entstehen, haben, hier ein paar weitere Beispiele:

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Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier

Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier

Ein Artikel von Frank Koebsch in Zeitschrift Palette und Zeichenstift 2016 / 04

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Papierauswahl (c) Frank Koebsch
Papierauswahl (c) Frank Koebsch

Wer meinen Blog verfolgt oder auf unserer Web Seite stöbert, wird gelesen haben, dass ich bei unseren Aquarellen in der Regel angebe, mit welchen Farben auf welchem Aquarellpapier wir die Bilder gemalt haben. Der Grund ist ganz einfach. Ich werde immer wieder bei den Aquarellkursen und Malreisen gefragt, welches Aquarellpapier ich nutze.  Auch auf Ausstellungen wird uns immer wieder diese Frage gestellt.  Meine Suche nach dem richtigen Aquarellpapier für mich war eine längere Reise.

Wie heißt es so schön:

Das Papier macht den Unterschied

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Ich habe verschiedene Papiere ausprobiert und bin auch weiterhin auf mir unbekannte Papiere gespannt. Drei verschiedene Aquarellpapiere habe ich gefunden, die meine heutige Art zu malen optimal unterstützen. Diese Papiere stehen bei mir im Schrank und ich wähle unter ihnen je nach Motiv, angestrebter Malweise und letztendlich auch nach persönlicher Stimmung. Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen, verschiedene Aquarellpapiere auszuprobieren und danach die Wahl des Papiers zu treffen. Wenn man sein Papier oder seine Papiere gefunden hat, ist mein Tipp, bei diesen Papieren zu bleiben und seine Malweise immer weiterzuentwickeln.

Welches Papier ist das Richtige?
Welches Papier ist das Richtige?

Meine Erfahrungen habe ich habe ich in einem Artikel „Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier“ in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ veröffentlicht. Der Artikel soll eine Anregung sein, dass sich Malschüler und Anfänger mehr mit dem Medium Papier beschäftigen. Es hilft wenig zu fragen, auf welchem Papier ich oder andere Aquarellisten malen. Es ist wichtiger zu fragen

Welches Papier unterstützt meine Malweise?

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Als Beispiele für die unterschiedlichen Eigenschaften der Papiere, habe ich die Aquarelle „Aussicht auf das Mönchgut“, „Rosenblüten – wunderbare aber vergängliche Schönheiten“,  „Herbstanfang“ und „Die Blüten des Sebnitzer Flussteufels“ in der Palette veröffentlicht.

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Die Wirkung der Aquarellfarben und die Möglichkeiten sind auf den verschieden Papieren unterschiedlich. Das Aquarell „Die Blüten des Sebnitzer Flussteufels“ habe ich auf dem Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt, die Aquarelle „Herbstanfang“ und „Rosenblüten – wunderbare aber vergängliche Schönheiten“ auf dem Aquarellkarton Cornwall 450 g / m2, rau, das Aquarell „Aussicht auf das Mönchgut“ auf dem Aquarellkarton Britannia 300 g / m2 matt von Hahnemühle gemalt. Diese Papiere stehen bei mir im Schrank und ich ja nach Motiv und Stimmung wähle ich das für mich passende Aquarellpapier.

Das Gewicht eines Papiers ist nur eine Angabe, wie viel Wasser das Papier aufnehmen kann, bevor es sich wellt. Man kann ganz phantastische Bilder auf ganz dünnen, leichten Papieren malen, wenn sie aufgespannt werden. Noch wichtiger als das Gewicht sind die Oberfläche und der Aufbau des Papiers. Sie bestimmen ganz wesentlich

  • wie das Wasser – Farbgemisch verlaufen wird,
  • ob sich beim Auftrocknen leicht Wasserränder und Ausblühungen bilden,
  • ob sich Farben wieder auswaschen lassen oder beim Lasieren schnell wieder anlösen und dann auf dem Blatt vermischen,
  • wie die Farbe in das Papier eindringen wird, ob ein Aquarell matt aussieht oder die Farben wunderbar leuchten,
  • ….

Leider gibt für den Aufbau der Papiere und die Oberflächen keine einheitlichen Bezeichnungen. Ich versuche in dem Artikel die wichtigsten Begriffe (matt, rau, fine, satiniert, torchon, extra rau, kalt gepresst, heiß gepresst Bütten, Echtbütten, Akademiepapiere, …) zu erklären und gebe Hinweise wofür, sich die einzelnen Papierarten eignen.

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Hier können Sie den Auszug aus dem Artikel „Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier“ in der Palette 4 – 2016 auch als pdf lesen.

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Wie findet, man sein Aquarellpapier, dass die persönliche Malweiseunterstützt?

Wenn ich einen neuen Aquarellkurs oder eine längere Malreise starte, bitte ich meine Malschüler sich auf ein kleines Experiment einzulassen und ein einfaches Motiv mehrmals auf verschiedenen Papieren zu malen. Zuerst ist die Begeisterung nicht sehr groß. Ich versuche dann, den Stellenwert der Papierwahl für ein gutes Bild z.B. mit folgenden Aussagen zu verdeutlichen:

  • Es ist nicht möglich, mit dem besten Rotmarderpinsel und den brillantesten Farben auf einem Stück Pack- oder Toilettenpapier ein gutes Aquarell zu malen.

  • Von den Kosten für ein Aquarell gebe ich über 85 % für Papier aus, ca. 10 % für Farben, ca. 3 % für sonstiges und nur 2 % für Pinsel. Gute Pinsel halten bei richtiger Pflege viele Jahre. Papier und Farben sind Verbrauchsmaterial. Aber gute Aquarellpapiere sind die Grundlage für jedes Bild.

Eine der Übungen, die ich für einen

Test von Aquarellpapier

empfehle, ist das Malen von ein paar Äpfeln. Ich hatte diesen Test und die meine Ergebnisse bereits in den vergangenen Jahren einmal hier auf meinem Blog vorgestellt. Am besten Sie man die Ergebnisse des Tests von Aquarellpapieren in dieser Abbildung.

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Der Vergleich der fertigen Aquarelle auf den unterschiedlichen Papieren (c) Frank Koebsch
Der Vergleich der fertigen Aquarelle auf den unterschiedlichen Papieren (c) Frank Koebsch

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Palette und Zeichenstift 4 - 2016

Ich hoffe, dass ich Ihnen bei der Suche nach ihrem Aquarellpapier einige Impulse geben konnte. In dem Artikel „Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier“ der Palette 2016 – 04 können sie ganz ausführlich etwas zu dem Test und den verschiedenen Papieren lesen. Wenn Sie die Zeitschrift nicht besitzen, können sie hier eine Leseprobe als pdf einsehen oder und das Heft bei dem Verlag oder im gutsortierten Zeitschriftenhandel kaufen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Stöbern in der Palette und beim Ausprobieren.

Hahnemühle Aquarellpapiere, ich häufig nutze (c) FRank Koebsch
Hahnemühle Aquarellpapiere, ich häufig nutze (c) FRank Koebsch

Wenn Sie meinen Blog verfolgen, werden Sie gelesen haben, dass ich zu 90% Papiere von Hahnemühle nutze. Ich kann die verwendeten Aquarellpapiere zu 100% empfehlen. 😉

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Vielleicht suchen Sie noch weitere Anregungen. Dann möchte ich Ihnen folgende Artikel empfehlen, die bisher von mir in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ erschienen sind:

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P.S.:

So ganz falsch kann ich mit meinen Überlegungen nicht liegen. Denn während unseres Urlaubes in Malmö erreichte mich eine Mail von meinem Kollegen Martin Lutz, mit einem Lob für den Artikel. Ein feedback über das ich mich sehr freue, denn ich bewundere die Aquarelle mit den Menschen von Martin Lutz. Mit seiner Malweise zaubert er Personen wunderbar locker und mit einer hohen Ausstrahlung auf „sein“ Aquarellpapier.

Rosenblüten – wunderbare aber vergängliche Schönheiten © Aquarell von Frank Koebsch

Rosenblüten, wunderbare aber vergängliche Schönheiten

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ein Aquarell von Frank Koebsch

Die Farben der Rosen verändern sich mit den Monaten

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Ich habe in den letzten Wochen drei Rosenaquarelle gemalt und muss mich beeilen, das letzte dieser Aquarelle auf meinem Blog vorzustellen. Rosen begleiten uns vom Juni über das Ende des Sommers, den Altweibersommer, den Herbst bis in die Vorweihnachtszeit und im Winter manchmal als Eisblumen. Aber warum dann diese Eile? Spätestens im Spätsommer verändern sich die Farben in der Natur. Bei den Motiven im Spätsommer überwiegen die Rottöne. Weiße und gelbe Rosen verschwinden dann fast vollständig. Ein Blick in den Rosengarten zeigt, dass die Rosen mit den typischen Sommerblüten schon fast verschwunden sind. Rosenblüten sind wunderbare aber vergängliche Schönheiten.

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Rosenblüten - wunderbare aber vergängliche Schönheiten (c) Aquarell von Frank Koebsch
Rosenblüten – wunderbare aber vergängliche Schönheiten (c) Aquarell von Frank Koebsch

Die Farben der Rosen verändern sich mit den Monaten. Ich habe zum Vergleich die Rosen Aquarelle „Sommerende“ und „Blüten in der Herbstsonne“ herausgesucht. Es ist herrlich die Veränderungen der Blumen und Blüten in der Natur zu beobachten und zu malen.

Ich habe mein Aquarell „Rosenblüten – wunderbare aber vergängliche Schönheiten“  auf  Aquarellkarton Cornwall 450 g/m2  von Hahnemühle  in 38 x 56 cm gemalt. Als Aquarellfarben habe ich die MISSION Gold Class Water Colours  gewählt. Für mich eignet sich diese Palette der Aquarellfarben von Mijello mit den besonders leuchtenden und dunklen Farben besonders für Blumen Aquarelle.  Wenn es für Sie interessant ist, wie solche Aquarelle entstehen, dann schauen Sie doch mal in den Artikel „Blumen und Blüten in Aquarell“ der Zeitschrift Palette, denn dort finden Sie auch mein Rosen Aquarell „Sommerende“.

Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Spätsommer und genießen Sie die Rosenblüten als wunderbare aber vergängliche Schönheiten 😉

Ein Rosenaquarell mit typischen Sommerblüten

Ein Rosenaquarell mit typischen Sommerblüten

Gelbe Rosen sind ein wunderbares Sommermotiv für ein Aquarell

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Gelbe Rosen (c) Aquarell von FRank Koebsch
Gelbe Rosen (c) Aquarell von FRank Koebsch

Der Sommer hat  seine eigenen Farben. Die zarten Farben der Farben der Frühlingsblüher wurden durch satte Grüntöne, kräftige Farben für die Blüten und immer mehr Rottönen abgelöst. Gerade dieses Farbspiel des Sommers hat mich in den vergangenen Tagen immer wieder dazu verleitet zu malen. Jetzt in der zweiten Hälfe des August hatte es mir das Landleben im Spätsommer mit  seinen wunderbaren Motiven angetan. Ich stellte schnell fest, dass nicht nur Mohn und Disteln sind typische Motive für Sommeraquarelle. Immer wieder bin ich in diesem oder jenen Rosengarten stehen geblieben und habe schon fast am Sommerende die Blüten der verschiedenen Rosen beobachtet. Was es mir dieses Mal angetan hatte waren die gelben Rosen, denn in den nächsten Wochen werden sie als ersten verschwinden. So habe ich mir ein Rosenbeet am Rand eines Gartens ausgesucht, in dem die gelben Blüten einen wunderbaren Kontrast zur Landschaft und den grün / roten Laubblättern bildeten. Die kleinen weißen Blüten im Vorder- und Hintergrund lockert das Motiv auf. Hier mein neustes Rosenaquarell.

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Typische Sommerblüten (c) ein Rosen Aquarell von Frank Koebsch
Typische Sommerblüten (c) ein Rosen Aquarell von Frank Koebsch

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Gemalt habe ich dieses Blumen Aquarell mit meinen Schmincke Farben auf Aquarellkarton Cornwall 450 g/m2  rau von Hahnemühle  in 38 x 56 cm. Wenn es für Sie interessant ist, wie solche Aquarelle entstehen, dann schauen Sie doch mal in den Artikel „Blumen und Blüten in Aquarell“ der Zeitschrift Palette, denn dort finden Sie auch eines meiner Rosenaquarelle.

Rosen verbreiten Freude und so kann ich versprechen, dass es nicht das letzte Rosenbild sein wird, welches ich hier auf meinem Blog zeige. Ein wenig Zeit habe ich ja noch, denn die Blüten sind noch in der Herbstsonne zu sehen. So manches Mal sind die letzten Rosenblüten bis in der Vorweihnachtszeit in den Gärten und Rosenparks zu sehen. Aber so lange brauchen alle Rosenliebhaber nicht warten, denn Rosen sind typische Sommerblüten. Oder? 😉

Rosengarten – ein Aquarell von Frank Koebsch

Rosengarten – ein Aquarell von Frank Koebsch

Rosenblüten begleiten uns von vom Sommer  bis in den Winter

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Rosen verbreiten Freude (c) Aquarell von Frank Koebsch
Rosen verbreiten Freude (c) Aquarell von Frank Koebsch

In den vergangenen Tagen habe ich die DistelaquarelleAbklatsch“ und „Vorsicht: stachlig“ als typische Sommeraquarelle vorgestellt. Aber es gibt zurzeit noch viel mehr wunderbare Blumen und Blüten. Ein Beispiel zeigt das Kalenderblatt für den Monat Juli, denn dort ist das Aquarell „Rosen verbreiten Freude“ zu sehen. Rosen sind wunderbare Motive für Blumenaquarelle. Wenn es um Rosen zum Zeichnen und Aquarellieren geht, dann kenne ich verschiedene Orte mit wunderbaren Motiven, wie zum Beispiel der Rosenpark Groß Siemen,  im Garten von TO HUS in Middelhagen, im Garten des Schlosses Griebenow und und … Was mich an den Rosen auch immer wieder begeistert, ist dass die Blüten uns vom Sommer bis in den Winter begleiten können. Ich habe Rosenblüten im Landleben im Spätsommer, vom Sommerende bis zum Altweibersommer, im Herbst, als Eisblumen oder in der Vorweihnachtszeit erlebt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass in den vergangenen Jahren einige Rosen Aquarelle entstanden sind. In diesem Sommer habe ich bisher drei solche Rosenbilder gemalt, die ich in den nächsten Tagen vorstellen möchte. Das erste Aquarell aus dieser kleinen Serie trägt den Namen „Rosengarten“.

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Rosengarten (c) Aquarell von Frank Koebsch
Rosengarten (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Ich habe meinen Rosengarten auf  Aquarellkarton Cornwall 450 g/m2  von Hahnemühle  in 38 x 56 cm gemalt. Als Aquarellfarben habe ich die MISSION Gold Class Water Colours von Mijello gewählt. Eine Kombination, die sich aus meiner Sicht für ein Blumenaquarell sehen lassen kann. Wenn es für Sie interessant ist, wie solche Aquarelle entstehen, dann schauen Sie doch mal in den Artikel „Blumen und Blüten in Aquarell“ der Zeitschrift Palette, denn dort finden Sie auch eines meiner Rosenaquarelle.

Zum Schluss dieses kleinen Artikels, bleibt nur zu sagen, genießen Sie den Sommer in Ihrem eigenen Rosengarten oder einen Park 😉

Wunderbare Motive im Spätsommer

Wunderbare Motive im Spätsommer

Der Altweibersommer hat uns mit tollen Farben und Motiven verwöhnt

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Ich war in den vergangenen Tagen viel unterwegs, deshalb musste mein Blog ein paar Tage pausieren. Der Sommer geht zu Ende, aber in den letzten Tagen konnten wir in Mecklenburg einen wunderbaren Spätsommer erleben. Die Zeit zwischen dem meteorologischen  Herbstbeginn und Ende des Altweibersommers bietet tollen Farben und Stimmung in der Natur.  Der Sommer mag noch nicht gehen und doch ist der Herbst zu allgegenwärtig. Die Fotos sind an verschiedenen Tagen entstanden und zeigen Stimmungen vom Landleben im Spätsommer, Aufnahmen von Spaziergängen am Schaalsee, den Wanderungen zu den Kranichbeobachtungen im Müritz Nationalpark und im Biosphärenreservat Schaalsee sowie der Malreise an die Ostsee am Wochenende. Insgesamt sind es alles wunderbare Motive des Spätsommers, denn der Altweibersommer hat uns mit tollen Farben und Motiven verwöhnt.  Morgens sind überzieht der Tau die Blüten, Äpfel und andere Früchte. Eine besondere Augenweide ist der Tau in den Spinnennetzen. Die Tropfen glitzern wunderbar im ersten Licht des Tages. Hat dann sich die Sonne gegen den morgendlichen Nebel durchgesetzt sind die Blüten und Früchte wunderbare Motive. Das Rot der Beeren, Hagebutten, Ebereschen, der Äpfel, das dunkle Violett der Holunderbeeren bilden einen wunderbaren Kontrast zu dem Grün der Blätter. Zum Sommerende sind Rosen für mich ganz besondere Motive. Die Rosenblüten verbreiten schon ein Herbstfeuer der Farbenwelt. Die Rosenblüten in der Herbstsonne haben ihren ganz eigenen Reiz. Hat die Sonne den letzten Tau besiegt, genießen die Insekten die letzten waren Tage. Libellen genießen die Sonne des Spätsommers.  Die Kletten im Spätsommer und Disteln werden zu Hummellandeplätzen oder sind ein Tummelplatz für Schmetterlinge. Gerade die Pfauenaugen und der Admiral, der Schmetterling des Monat Septembers fliegen die letzten Blüten an und laben sich an dem Nektar. Sie merken schon ich schwärme für die Natur in dieser Zeit und so ist es nicht verwunderlich, dass viele meine Aquarelle  in dieser Zeit entstanden sind. In dem Artikel „Blüten und Blumen in Aquarell“ für die Zeitschrift Palette hatte ich über meine Motivation beschrieben, in dieser Zeit Motive zu entdecken und zu malen. In der Regel enden die Spätsommertage mit einem wunderbaren Sonnenuntergang.  Doch schauen Sie selbst 😉

Nach diesen wunderbaren Tages des Spätsommers, können wir vielleicht auf einen besonders sonnigen Herbst hoffen. Doch ich hoffe, dass auch nach dem Herbstbeginn am Dienstag, der Altweibersommer noch einmal zurückkehrte, denn für die Malreise Faszination Rügen, können wir den Spätsommer mit seinen wunderbaren Motiven gebrauchen 😉

Herbstfeuer (c) ein Rosen Aquarell von Frank Koebsch

Herbstfeuer (c) ein Rosen Aquarell von Frank Koebsch

Ein neues Blumen Aquarell

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Sommerende (c) Rosen Aquarell von Frank Koebsch
Sommerende (c) Rosen Aquarell von Frank Koebsch

Ich hatten Ihnen vor einigen Tagen ein neues  Blumenaquarell vorgestellt. Ich mag die sich verändernden Farben im Spätsommer und bunten Blätter im Herbst. Aus dieser Motivation heraus ist das Rosen Aquarell Sommerende entstanden. Ich habe es als Beginn einer kleinen Serie in unserem Rügenurlaub gemalt. Hierbei habe ich versucht mit den Komplementärfarben zu arbeiten und habe die Rot, Orange, Gelb sowie Blau- und Grüntönen so gesetzt, dass ein möglichst großer Kontrast entsteht. Solche Farbspiele entstehen im Spätsommer und Herbst, wenn die Sonne schon etwas tiefer steht und die Rosen beleuchtet. Das Aquarellieren der Rosenblüten und das Spiel mit den Farben hat mich dazu verleitet ein weiteres Rosenbild zu malen. Hierbei habe ich zu gelassen, dass ähnlichere Farben dicht neben einander stehen und sich kleine Flächen am Blattrand ergeben. Damit wird das Aquarell am Rand unruhiger, die Farbkontraste flirren vor den Augen, sie lodern wie Feuer.

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Herbstfeuer (c) ein Rosen Aquarell von Frank Koebsch
Herbstfeuer (c) ein Rosen Aquarell von Frank Koebsch

Damit hatte ich auch gleich einen Bildtitel für das Rosen Aquarell gefunden – Herbstfeuer. Welches von den beiden Rosenaquarellen gefällt Ihnen besser, das Aquarell Sommerende oder das heute vorgestellte Bild

Herbstfeuer (c) ein Rosen Aquarell von Frank Koebsch ?