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Malerei auf Zigarrenkistendeckel

14. Juni 2019 2 Kommentare

Malerei auf Zigarrenkistendeckel

Auf den Spuren von Carl Malchin, Carl Spitzweg u.a. Künstlern, die auf Zigarrenkisten malten

 

Im Januar dieses Jahres bekam ich einen überraschenden Anruf von Birgit Baumgart. Frau Baumgart arbeitet als Museumspädagogin im Staatlichen Museum Schwerin  und ist die Ansprechpartnerin für Veranstaltungen wie Malkurse im Museum. Wir haben gemeinsam mehrmals Aquarellkurse in der Kreativwerkstatt der Galerie Alte und Neue Meister des Museums Schwerin organisiert. Sie hatte mich in dem Telefonat gefragt, ob ich Lust hätte die Ausstellung von Carl Malchin vom 5. Juli bis zum 6. Oktober 2019 mit Aquarellkursen zu begleiten. Nur die Sache hatte einen Haken. Die Idee von Frau Baumgart war es, dass wir im Rahmen der Kurse Aquarelle auf Zigarrenkistendeckel malen. Ich habe mit meinem Wissen, wie man Aquarelle auf Leinwand und Aluminium malen kann, und meiner Begeisterung für Carl Malchin spontan zu gesagt.

Viele Leser werden sich fragen:

Warum Bilder auf Zigarrenkisten Deckel?

 

Carl Malchin hat Zigarrenkisten bemalt (c) Frank Koebsch (1)

Nun die Antwort ist relativ einfach. Zu Lebzeiten von Carl Malchin (1838 – 1923) war angesagt, Zigarren zu rauchen. Es war ein Zeichen der damaligen Lebensart, zeugte von einem gewissen Wohlstand, Männlichkeit und Genuss am Leben. Ich erinnere mich noch an die Zeiten, in den ich selbst geraucht habe. 😉 Viele Maler und Künstler der damaligen Zeit waren passionierte Zigarrenraucher. Als Beispiele fallen wir sofort Zeichnungen und Fotos von Hinrich Zille und Wilhelm Busch mit ihren Zigarren ein. Für einen Maler habe die Zigarrenkisten noch einen anderen unschlagbaren Vorteil, sie bestanden aus gut abgelagertem Holz. Damit waren sie ein preiswerter und für einen Zigarrenraucher ein fast immer verfügbarer Malgrund. So haben in der Vergangenheit eine Vielzahl vom Malern auf dem Holz der Zigarrenkisten gemalt. Carl Spitzweg ist wahrscheinlich der bekannteste Maler, der ein Teil seiner Ölbilder auf Zigarrenkisten malt. Bei einigen der Bilder ergibt sich auf Größe die Vermutung, dass es sich bei dem Malgrund, um Zigarrenkistendeckel handeln konnte. Bei anderen gibt es eindeutige Beschreibungen über die Art des verwendeten Malgrundes. Hier einige Beispiele der Bilder von Carl Spitzweg:

Weitere Maler die Zigarrenkistendeckel malten, waren Giovanni Fattori,  Théo van Rysselberghe und als weiterer der Mecklenburger Franz Bunke z.B. seinem Bild „Weihnachten“ im Format 12 x 21 cm auf rinrm Zigarrenkistendeckel. Carl Malchin hat 147 Bilder auf solchen kleinen Holztafeln |1| gemalt, z.B. die Bilder „Dorfmotiv aus Neu Brenz“, „Wassermühle in Langen-Brütz“ und „Kornverladen an der Ostsee bei Boltenhagen“. Hier ein paar der Bilder auf Zigarrenkisten Deckel.

Die Ölskizzen von Carl Malchin liegen zum Abtransport bereit. Sie sollen restauriert werden und einen einheitlichen Rahmen bekommen © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen

Es ist schon spannend, wie und auf welche Medien Carl Malchin und seine Kollegen ihre Bilder gemalt haben. In der Ölmalerei werden sehr oft Keilrahmen mit unterschiedlichster Bespannung, Pappen, Holzplatte, Papiere als Malgründe genutzt. Jeder akzeptiert dieses. Doch wenn ich erzähle, dass man auch Aquarelle auf Leinwand, Holz und Metall malen kann, dann werde ich oft fragend angesehen. Dabei ist die Erklärung ganz einfach. Die Maluntergründe werden mit einem Gesso gehandelt, damit die Farben auf den verschiedenen Flächen haften. Dieses machen Ölmaler genauso wie Aquarellisten. Wenn Sie sich für dieses Thema interessieren, dann schauen Sie doch einmal auf folgende Artikel, denn ich hatte in der Vergangenheit für die Zeitschrift Palette die Möglichkeiten von Strukturpasten und Gesso und über die Aquarellmalerei auf Leinwand beschrieben.

Zur Vorbereitung der neuen Aquarellkurse im Staatlichen Museum Schwerin gab es zwei Aufgaben für mich. Einmal wollte ich mir die Motive und Malorte von Carl Malchin in Erinnerung rufen und neu entdecken. Für mich eine tolle Aufgabe, denn Carl Malchin hatte viele Landschaften und das damalige Leben im Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert.

Zum anderen ich musste ich alles zum Thema

 

Aquarellmalerei auf Zigarrenkistenbrettern

 

vorbereiten.  Als erstes bin ich in die Zigarrenläden Rostocks gegangen und habe um Zigarrenkisten gebeten. Bei Tabakwaren Nitz in der Breiten Straße fand ich als Nichtraucher ein offenes Ohr und bekam einige der Zigarrenkisten aus Holz.

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Um eine Holzplatte zu gewinnen, habe ich die Kisten auseinander gebrochen, die Papierverpackung und die Aufkleber entfernt. Dieses gelingt bei den Böden der Kisten kaum und so verstand ich auch, warum bei der Beschreibung der alten Meister oft Bildern auf Deckeln einer Zigarrenschachtel gesprochen wurde. Die Reste der Verpackung werden dann mit feinem Sandpapier entfernt. Nach dem Entstauben der Bretter habe ich mit einer Rolle als Gesso Aqua Grund fein von Schmincke mehrmals aufgetragen und aushärten lassen. Als erste Motiv für die Aquarellmalerei auf Zigarrenkistenbrettern habe ich ein Stadtansicht Rostocks mit St. Nikolai gewählt. Carl Malchin hatte dieses Motiv mindestens zweimal gemalt. Einmal gibt es das Bild „Winter – Motiv aus Rostock“ aus dem Jahr 1898 und dann das Bild „Blick auf die Nikolaikirche“ aus den Jahren 1907 / 1908. Ich selbst hatte die Nikolaikirche ebenfalls mehrmals gemalt. Mit der Erfahrungen aus meinen Aquarellen „Bei der Lohmühle“, „Stadtmauer bei der Nikolaikirche“ und der Miniatur „Nikolaikirche Rostock“ habe ich mich dann an mein erstes Motiv auf mein erstes Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett gewagt.

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Auf den mit Aqua Grund behandelten Brettern der Zigarrenkisten habe ich ein Vorzeichnung erstellt und dann Schritt für Schritt das Bild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke ausgearbeitet. Das Fließverhalten der Farben und der Trockenprozess unterscheidet sind wesentlich von dem Malen auf Aquarellpapier. Die Erklärung hierfür ist recht einfach, bei Arbeiten auf dem Papier wird das Fließverhalten und der Trockenprozess wesentlich durch die Eigenschaften des Aquarellpapiers bestimmt. Je nach Papiermischung, Herstellungsprozess, Pressung und evt. einer Leimung nimmt das Papier beim Malen einen Teil des Wassers mit den Pigmenten der Farbe auf. Anders bei dem Malen auf Aqua Grund. Hier kann die wässrige Farbe nicht in den Untergrund einziehen und nur über die Luft trocknen. Da die Farbe nicht einziehen kann, ergeben sich Vor- und Nachteile bei der Malerei auf Aqua Grund. Die Pigmente liegen vollständig auf dem Untergrund und haften nach der Trocknung nur wenig auf der Aquagrund. Die Aquarellfarben leuchten wesentlich mehr als bei Arbeiten auf Papier. Auf  Grund der geringen Haftung der Pigmente erfordert das Malen mit Lasuren ein wenig Übung, denn man nicht mit weichen Pinseln und der nötigen Vorsicht arbeitet, lösen die unteren Farbschichten leicht an und vermischen sind mit den neu aufgetragenen Farben.

Diese Eigenschaften muss man bei dieser Malerei nutzen und gerade die höheren Farbkontraste sind interessant für die Aquarellmalerei. Die Oberflächenstruktur des Aqua Grund kann man beeinflussen indem man verschiedene Medien (Aqua Grund grob oder fein) wählt oder bei der Art es Auftrages variiert. Es ist ein Auftrag mit Spachteln oder einer Rolle möglich. Ich habe mich beim Auftrag für eine Schaumstoffrolle entschieden, die als Ergebnis eine grobporige Oberflächenstruktur erzeugt. Hier ein paar Fotos von den einzelnen Schritten beim Malen des Aquarells „Rostocker Nikolaikirche“ auf einem Zigarrenkistenbrett.

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Rostocker Nikolaikirche © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Rostocker Nikolaikirche © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

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Aquarelle von der Rostocker Nikolaikirche auf einem Zigarrenkistenbrett und als Aquarellpostkarte (c) Frank Koebsch

Aquarelle von der Rostocker Nikolaikirche auf einem Zigarrenkistenbrett und als Aquarellpostkarte (c) Frank Koebsch

Nach dem Trocknen der Farben habe ich das Bild mehrmals mit Aquarell Fixativ von Schmincke fixiert, um ein Ablösen der Farben zu verhindern. Es hat Spaß gemacht, dieses kleine Aquarellbild zu malen. In dem Foto „Aquarelle von der Rostocker Nikolaikirche auf einem Zigarrenkistenbrett und als Aquarellpostkarte“ ist auch gut der Unterschied in der Wirkung der Aquarellfarben auf Papier und Aqua Grund zu erkennen. Die Miniatur „Nikolaikirche Rostock“ habe ich auf einer Aquarellpostkarte von Hahnemühle gemalt. Hier ist ein Teil der Pigmente in das Papier eingezogen. Damit ergibt sich eine andere Farbwirkung als im Aquarell „Rostocker Nikolaikirche“ auf der Aqua Grund und dem Zigarrenkistendeckel.

Vielleicht haben Sie ja nach diesem Artikel Lust bekommen,  gemeinsam mit mir den Spuren von Carl Malchin zu folgen und die Aquarellmalerei auf Zigarrenkistenbrettern aufzuprobieren, dann buchen Sie doch einen der Aquarellkurse im Staatlichen Museum Schwerin. Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen die Motive von Carl Malchin nach über 100 Jahren neu zu entdecken.

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Rostocker Nikolaikirche“ auf einem Zigarrenkistenbrett hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen.


Rostocker Nikolaikirche © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell „Rostocker Nikolaikirche“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 16,3 x 22,3 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Rostocker Nikolaikirche“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 16,3 x 22,3 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00


|1| Lisa  Jürß: Carl Malchin – Ein Maler aus Mecklenburg, edition fischerhuder kunstbuch, ISBN 987-3-88132-246-1, S.18

Stadtansichten Rostocks mit St. Nikolai 1898, 1907 und heute

Stadtansichten Rostocks mit St. Nikolai 1898, 1907, heute

Auf den Spuren von Carl Malchin in Rostock

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Ich hatte vor einigen Tagen hier auf meinem Blog darüber berichtet, dass das Staatliche Museum Schwerin ab den 05. Juli 2019 eine Ausstellung zum Schaffen von Carl Malchin zeigt. Unter dem Titel

 

VON BARBIZON BIS ANS MEER – Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs

 

werden in einer Ausstellung mit 220 Werke von ihm gezeigt. Aus meiner Sicht hat Carl Malchin wie kein anderer Maler bisher die Landschaft und das Leben der Menschen an der Ostsee von Ahrenshoop, über Rostock und Warnemünde, Wismar, Poel und Warnkenhagen an der Ostsee, in Schwerin und vielen anderen Orten Mecklenburgs in seiner Zeit dokumentiert. Auf der Seite des Kunstmuseums Schwaans heißt es deshalb:

Für die mecklenburgische Malerei ist Malchin fast zu einem Markenzeichen geworden.

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Da ein Großteil meiner Aquarelle ebenfalls in meiner Heimat in Mecklenburg – Vorpommern entstehen und man von den „Alten Meistern“ immer wieder lernen kann, kenne ich natürlich einige seine Bilder aus den Museen und auch einige Orte mit den Motiven von Carl Malchin. Aber eine solche große Ausstellung ist schon etwas Besonderes.  Als mir Frau Baumgart, die Museumspädagogin im Staatlichen Museum Schwerin, vorgeschlagen hatte, dass wir gemeinsam zu dieser Ausstellung Aquarellkurse organisieren, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich hatte die   Malkurse in der Kreativwerkstatt der Galerie Alte und Neue Meister des Museums Schwerin  noch immer in guter Erinnerung. So haben wir die Inhalte und Termine von folgenden Veranstaltungen abgestimmt.

 

In Vorbereitung auf die Ausstellung und die Aquarellkurse habe ich mich, dann auf die Spuren von Carl Malchin begeben. Das einfachste war es, sich aus der Bibliothek das Buch von Lisa Jürß „Carl Malchin – Ein mecklenburgischer Maler“ auszuleihen, sich in die Biografie einzulesen und sich von den Bildern begeistern zu lasen. Danach habe ich versucht, von einigen Bildern von Carl Malchin die Orte mit den Motiven aufzusuchen und zu schauen, wie die Ansichten der Landschaften, Dörfer und Städte heute nach 110 Jahren aussehen.

 

Fotos, Ölbilder und Aquarelle von der Rostocker Nikolai Kirche

 

Als erstes war ich in Rostock auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs. Er hat mindestens zweimal die Nikolai Kirche gemalt. So ist bereits 1898 das Ölbild „Winter“ mit der Kirche entstanden und 1907 noch einmal das Bild „Stadtansicht Rostock mit St. Nikolai“. Carl Malchin hat damals Bilder von einem Standort in der Nähe des Fischerbruchs und des Mühlendamms gemalt. Heute hat sich das Umfeld der Kirche verändert. Statt der Nebenarme der Warnow findet man heute unterhalb der Stadtmauer Straßen und neue Wohnhäuser. Nur die Straßennamen wie Küter-, Fischer- und Gerberbruch, Warnowstraße und Mühlendamm zeugen von der früheren Landschaft. Die Rostocker Kirchen in der östlichen Altstadt sind auch heute beliebte Motive für Fotografen und Maler. Auch einige meiner Aquarelle zeigen diese Motive der Rostocker Altstadt. Es sind z.B. die Aquarelle „Bei der Lohmühle“ und „Stadtmauer bei der Nikolaikirche“. Es war ein spannendes Erlebnis zu sehen, wie sich die Ansicht der Nikolai Kirchen mit den Jahren verändert hat und welche Dinge im Umfeld des Motivs damals Carl Malchin wichtig waren und wie ich „heute“ die Stadtansicht erlebt und gemalt habe. In den Bildern von Carl Malchin sind entweder Menschen beim Schlittschuhlaufen oder Wäsche auf der Leine im Vordergrund zu sehen. Er hat das urbane Leben zum Ende des 19. oder zum Anfang des 20. Jahrhunderts eingefangen. Meine Aquarelle wirken dagegen fast steril. Die Kirchen in meinen Aquarellen sind oft nur Zeitzeugen und dass obwohl bei der Ansicht des Bildes „Stadtmauer bei der Nikolaikirche“ ein Kinderspielplatz in der Sichtachse liegt. Aber auch auf den Fotos vom einem Donnerstag ist um 15.00 Uhr auf dem Spielplatz und der Spielstraße kein Mensch zu sehen (?). Hier die Zusammenstellung der Fotos, Ölbilder und Aquarelle von der Rostocker Nikolai Kirche.

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Auf meinem Ausflug auf den Spuren von Carl Malchin an der Stadtmauer Rostocks habe ich versucht, die Kirche noch einmal zu malen. So ist die MiniaturNikolaikirche Rostock“ mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf einer Aquarellpostkarten im Format 10,5 x 15 cm von Hahnemühle entstanden.  Aus meiner Sicht eine gelungene Kombination von Aquarellpapier und –farben für dieses kleine Bild.

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Nikolaikirche Rostock (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Nikolaikirche Rostock (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

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Bei Interesse können Sie die Miniatur in Aquarell „Nikolaikirche Rostock“ hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen. Aber vielleicht habe Sie auch selbst Lust, Aquarelle auf den Spuren von Carl Malchin zu malen. Dann begleichen Sie mich doch am 24. August 2019 – zu dem Aquarellkurs „Mecklenburger Landschaften“ oder / und am 05. Oktober 2019 – zu dem Aquarellkurs „Schweriner Stadtansichten“. Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen die Motive von Carl Malchin 2019 zu entdecken. 😉

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Nikolaikirche Rostock (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Miniatur in Aquarell „Nikolaikirche Rostock“ im Format 10,5 x 15 cm

Bei Interesse können Sie die Miniatur in Aquarell „Nikolaikirche Rostock“ im Format 10,5 x 15 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€50,00

Ein Besuch bei den Eisbären und Pinguinen im Polarium des Rostocker Zoos

Ein Besuch bei den Eisbären und Pinguinen im Polarium 

Wie unsere Pinguin– und Eisbären Aquarellen entstanden sind

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Nicht alle Tiere, die wir für unsere Wild Life Aquarelle gemalt haben, konnten wir in der Natur beobachten. Beispiele hierfür sind Eisbären und Pinguine. Wir waren zwar schon in Kanada und Alaska sowie auch auf Spitzbergen. In Kanada konnten wir Schwarzbären beobachten, aber Eisbären haben wir noch nie in der Natur erleben können. In Spitzbergen sind wir nur bis zum Warnschild „Vorsicht Eisbären“ gekommen. Eisbären werden wir wohl weiterhin nur im Zoo beobachten können. Wir hatten seit Dezember 2014 das Glück im Rostocker Zoo den Eisbären Fiete aufwachsen zu sehen. Auf Basis unseren Erinnerungen und Fotos hatte Hanka damals ein Aquarell von Fiete gemalt. Damals ist das Eisbären Aquarell „Was kommt jetzt?“ entstanden. In der Heimat der Pinguine waren wir noch gar nicht unterwegs. Aber ich bin wie viele Menschen von den schwarz / weißen Vögeln begeistert. Meine Pinguin Aquarelle  „Wasserballett“ und „Humboldt Pinguine“ habe ich ebenfalls im Rostocker Zoo bemalt. Meine Begeisterung für die Vögel war so groß, dass ich Malkurse bei den Pinguinen im Rostocker Zoo angeboten hatte. Die Bilder, die so entstanden sind und weitere Tieraquarelle hatten Hanka und ich im Sommer 2016 im Atelier Natur des Rostocker Zoos ausgestellt. Aber wenige Wochen später wurde die alten Gehegen der Bären und Pinguine abgerissen. Seit Anfang 2017 begannen die Bauarbeiten das neue Polarium und für alle Fans der polaren Tiere begann eine lange Wartezeit.

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Auf Motivsuche bei den Eisbären und Pinguinen im neuen Polarium

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Am 22. September 2018 war es dann endlich so weit, das Polarium wurde eröffnet. Wir haben uns auf die Pinguine und die Eisbären im Rostocker Zoo gefreut. In den folgenden Wochen haben wir dann das Polarium erkundet. Es war schon toll, die große neue Anlage (12.500 m2) mit den Ausstellungen Eiswelten und Meereswelten und die neuen Gehege der Pinguine und Eisbären zu erkunden. Während wir alle 36 Humboldt Pinguine beim Wasserballett erleben konnten, haben wir das Eisbären Trio nicht zusammen auf der Anlage gesehen. Wir konnten nur Akiak und Noria kennen lernen. Wir waren begeistert. Besonders das junge Eisbärmännchen Akiak ist eine imposante Erscheinung. Doch seht selbst, hier unsere ersten Fotos und unsere Aquarelle mit den Pinguinen und Eisbären des Rostocker Zoo´s.

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Auf dem Weg zum Nordpol (c) ein Schneemann Aquarell von Hanka Koebsch.

Auf dem Weg zum Nordpol (c) ein Schneemann Aquarell von Hanka Koebsch.

Für uns ist es schön zu wissen, dass der Rostocker Zoo bei solchen Projekten, mit Partnern wie die Polar Bears International (PBI) zusammenarbeitet. Einmal um den Bären eine „artgerechte“ Umgebung zu bieten und zum anderen, um das Wissen über die bedrohten Eisbären mit möglichst vielen Einrichtungen und Menschen zu teilen. Wir sind immer wieder beeindruckt über die Arbeit der Polar Bears International (PBI) und anderer Organisationen.

Hanka war ganz begeistert von dem Eisbären Akiak. Sie hat ihn gleich in ihrem Aquarell „Auf den Weg zum Nordpol“ gemalt und damit in der Märchenwelt ihres Weihnachtsaquarell transportiert. Auf Grund unserer Begeisterung für die Eisbären und unserer Erlebnisse in der Natur Grönlands und Spitzbergens werden sich auch noch „richtige“ Eisbären Aquarelle entstehen. Seien Sie gespannt auf neue Wildlife Aquarelle mit den Pinguinen und Eisbären des Rostocker Zoos.

Hanse Sail – als Fotos und Aquarelle

Hanse Sail – als Fotos und Aquarelle

Maritimes Flair verzaubert Jahr für Jahr über eine Million Besucher

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Gestern wurde die Hanse Sail 2018 eröffnet. Seit Tagen sind bereits die Traditionsschiffe im Rostocker Stadthafen und Warnemünde zu sehen. Die Hanse Sail verzaubert Jahr für Jahr über eine Million Besucher. Für uns gehört die Sail immer wieder zu den ganz besonderen Terminen. Oft schlendern wir schon vor der Eröffnung längs des Museumshafen an der Haedgehalbinsel zu den Silos oder nutzen den Sonntagabend zu einem Spaziergang. Es sind bisher nur wenige Aquarelle mit den Motiven von der Hanse Sail entstanden, denn bei der Vielzahl der Besucher ist einfach kein Platz zum Malen im Rostocker Stadthafen oder Warnemünde. In der Regel habe ich dann vor oder nach der Sail dort oder auf der Haedgehalbinsel gemalt oder es sind einige maritime Aquarelle nach Fotos von der Hanse Sail entstanden. Dieses sind dann zum Beispiel die Aquarelle „Alt und Neu im Hafen“ und „Haedgehalbinsel“ mit den Traditionsschiffen  im Stadthafen, das Aquarell „Haedegehalbinsel 2“ mit dem Riesenrad der Hanse Sail, das Aquarell „Päckchen im Hafen“ mit einigen Windjammern der Sail. Es ist auch interessant die Menschen auf diesem Volksfest zu beobachten und so ist aus purer Lust auf Menschen und Porträts nach einem Foto der Hanse Sail das Aquarell von Käptn Carly entstanden. Auch mein

neues maritimes Aquarell „Hanse Sail“

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ist nach einem Foto entstanden. Wir hatten die Chance während der Sail mehrmals mit verschiedenen Traditionsseglern rauszufahren. Das Erlebnis die Boote und Schiffe an der Warnemünder West Mole zu beobachten, habe ich in meinem Aquarell „Hanse Sail“ versucht einzufangen.  Ich habe hierzu meine Aquarellfarben von Schmincke und Aquarellpapier Britannia 300 g/m2 matt von Hahnemühle genutzt. Aus meiner Sicht eine gute Kombination für dieses stimmungsvolle Aquarell.

Mein Tipp nutzen Sie das kommende Wochenende auch zu einem Ausflug nach Rostock. Hier zur Einstimmung einige Fotos aus den vergangenen Jahren und die genannten Aquarelle von der Hanse Sail. Vielleicht sehen wir uns ja dort 😉

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Hanse Sail (c) Aquarell von Frank Koebsch

Hanse Sail (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Wenn Sie sich für die gezeigten Aquarelle von den Booten und Schiffen interessieren, dann habe ich folgende Tipps für Sie:

Ausstellung der Kreativkurse des VHS Rostock im Rostocker Hof

Ausstellung der Kreativkurse des VHS Rostock im Rostocker Hof

Malschüler von Frank Koebsch zeigen ihre Aquarelle in einer Ausstellung

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Galerie Rostocker Hof im Januar 2018 (c) Frank Koebsch (1)

Galerie Rostocker Hof im Januar 2018 (c) Frank Koebsch (1)

Bei meiner Zusammenarbeit mit der VHS Schwerin war es eine schöne Sitte, dass die Malschüler meiner Aquarellkurse in Schwerin in Abständen gemeinsam ausstellten. Hier finden Sie ein paar Schnappschüsse von den Ausstellungen Faszination Aquarelle aus dem Jahr 2013 und 2015 in Schwerin. Es war für die Malschüler immer wieder ein schönes Erlebnis ihre Bilder gemeinsam auszustellen. Die VHS Schwerin hat für die Ausstellungen die Räumlichkeiten der MV Fotogalerie genutzt.  Leider gibt es diese Tradition an der VHS Rostock nicht. Da die Volkshochschule in Rostock keine passenden Räume besitzt, hatte ich mir Gedanken gemacht, wo ich für die Malschüler meiner Aquarellkurse eine passende Ausstellungsmöglichkeit finden kann. Mitten in der Rostocker City befindet sich die Galerie Rostocker Hof. In der Einkaufspassage gibt es immer wieder Ausstellungen und kleine Kulturelle Events. Die Galerie Rostocker Hof ist deshalb ein recht beliebter Ausstellungort. Gerne erinnere ich mich an die Ausstellung „see more jazz in fine art“ dort. Also bin ich im vergangenen Jahr auf das Centermanagement zu gegangen, um habe die Ausstellungsmöglichkeit für die Teilnehmer meiner Aquarellkurse an der VHS Rostock abgestimmt. Bei meinen Malschülern habe ich offene Türen eingerannt. Von den 21 Teilnehmer an meinen Malkursen in Rostock  hatte vierzehn Interesse an der Ausstellung und haben gestern gemeinsam mit mir ihre Aquarelle gehangen. Hier ein paar Fotos vom Hängen der Bilder 😉

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Malschüler der VHS Rostock mit Frank Koebsch in derAquarellausstellun im Rostocker Hof © Jörg Otto Czimczik

Malschüler der VHS Rostock mit Frank Koebsch in derAquarellausstellun im Rostocker Hof © Jörg Otto Czimczik

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Für die Malschüler war es spannendes Unterfangen, wie sich aus den einzelnen Bildern eine Aquarellausstellung wurde. Wie man auf den einzelnen Fotos zu sehen ist, waren alle mit Feuer und Flamme dabei. Ich kann mich bei den Malschülern nur für das Vertrauen bedanken, dass sie meine Kurse besuchen und sich auf das Experiment der Ausstellung eingelassen haben. Es ist für alle Teilnehmer eine schöne Möglichkeit ihre Aquarelle ihren Familien, Freunden und Bekannten bis zum 10.02.2018 zu zeigen. Gleichzeitig werden viele Menschen die Bilder sehen, denn die Galerie Rostocker Hof ist eines der meist besuchten Einkaufscenter in der City.  Um für die VHS Rostock eine optimale Werbemöglichkeit zu garantieren, hat sich Maxim Simonenko als Kursleiter für Manga, Comic & Game Art  ebenfalls an der Ausstellung beteiligt. Wer sich über die Kreative Kurse der VHS Rostock informieren will, den laden wir am Ende der Woche in den Rostocker Hof ein. Ich werde am Freitag den 02.02.2018 von 13.00 bis 18.00 Uhr live dort malen und gemeinsam mit Herr Czimczik Fragen zu Angebot der VHS, meinen Aquarellkursen und Malreisen beantworten. Maxim Simonenko wird am Sonnabend den 03.02.2018 vor Ort sein, um gemeinsam mit Kindern zu malen und zeichnen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihrem Feedback in der Ausstellung der Kreativkurse des VHS Rostock im Rostocker Hof 😉.

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Infotafel für die Ausstellung im Rostocker Hof Koebsch 2018 01 24

Infotafel für die Ausstellung im Rostocker Hof Koebsch 2018 01 24

Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift

Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen

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in der Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“

 

Vor einigen Tagen ist die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Palette & Zeichenstift erschienen. Ab und zu habe ich die Chance einen Artikel über meine Aquarelle, meine Malweise und Erfahrungen zu veröffentlichen. Dieses Mal berichte ich in dem Artikel

Wenn es dunkel wird in der Nacht

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über

Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen

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Hier ein kleiner Auszug aus dem Text des Artikels.

 

Mit dem Sonnenuntergang verändern sich viele Motive. Außerhalb der Städte und auf den Freiflächen erleben wir den Wechsel der Lichtstimmungen recht langsam. Die letzten Sonnenstrahlen färben den Himmel in typische Töne des Sonnenuntergangs. Die Farben der blauen Stunde und das Orange am Himmel dominieren diese Zeit des Tages. Das Aquarell „Hafenwächter“ zeigt eine typische Szene des Hamburger Hafens bei dem Sonnenuntergang über der Elbe.

 

Ganz anderes verändert sich das Licht in der Enge der Städte. Die Schatten in den Straßen machen die Innenstädte schneller dunkel. Die Straßenbeleuchtung, die beleuchteten Fenster, die Reklamen und die illuminierten Gebäude sowie die Lichter der Fahrzeuge bestimmen zu nehmend die Szenen. Es ist spannend, zu verschiedenen Zeiten gleiche oder ähnliche Motive zu malen und zu erleben wie sich die Farben wandeln und wie die Lichter und die Schatten die Konturen verändern. Wenn man einen solchen Lichtwechsel beobachtet, stellt aber auch schnell fest, dass sich noch viel mehr ändert. Gegenstände, ja ganze Häuser, die am Tag die Ansicht bestimmen, verschwinden in der Dunkelheit. Andere Dinge fallen einem erst in der Nacht ins Auge, weil sie beleuchtet werden. Die Farbigkeit ganzer Gebäude und Straßen werden durch die Lichter der Stadt verändert. Oft prägt das gelbliche weiche Licht der Natriumdampf-Niederdrucklampen die Straßenzüge. Gleichzeitig werden Sehenswürdigkeiten illuminiert, um den Besuchern einen Blick auf die „Highlights“ auch im Dunkeln zu ermöglichen.

Schauen Sie bitte einmal auf das Aquarell „Schlepper im besonderen Licht“. Das Bild zeigt einen alten Dampfschlepper aus groben genieteten Stahlplatten. Tagsüber erleben wir das Schiff mit dunklen grünen Rumpf und schwarz / weißen Aufbauten. Wird der Schlepper nachts angestrahlt, macht der alte Kahn mit seinem Farbspiel einem Goldfisch Konkurrenz. Aber nicht nur Denkmale werde präsentiert. Firmen nutzen die Fenster der Bürogebäude, um den Gebäuden auch in der Nacht ein unverkennbares Aussehen zu geben. Die Scheinwerfer und die Rücklichter der Autos tragen auf ihre Weise zu der Lichtstimmung bei.

Das „Feuerwerk“ der Lichter ist über den Städten so stark, dass sich der Himmel verfärbt. Besonders eindrucksvoll sind die Silhouetten der Städte, wenn die Reflektionen auf den nassen Straßen oder die Spiegelung auf einem Gewässer dazu kommen. In meinen Aquarellen „Rostocker Altstadt bei Nacht“ habe ich versucht, die nächtliche Ansicht der Hansestadt mit ihren Kirchen und Häusern vom gegenüberliegenden Ufer der Warnow einzufangen. Es ist schon erstaunlich, wie sich die Motive ändern, wenn es dunkel wird in der Stadt.

Palette 01 2018 S 22 - 23 - Wenn es dunkel wir in der Stadt - Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen - Frank Koebsch

Palette 01 2018 S 22 – 23 – Wenn es dunkel wir in der Stadt – Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen – Frank Koebsch

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Es ist immer wieder interessant Aquarelle mit illuminierten Motiven zu malen, denn in der Nacht leuchten viele Motive ganz sonders. Auf den folgenden Seiten des Artikels habe ich beschrieben, wie die Aquarelle  „Winter am Kai von Tromsø“ und „Rostocker City – illuminiert Schritt für Schritt entstanden sind. Aber auch auf meinem Blog können Sie nachlesen, wie die beiden Bilder entstanden sind.vAuf Grund der weichen Lichtstimmung in dem Winteraquarell aus Tromsø habe ich das Büttenpapier Leonardo 600 g/m2mit matter Oberfläche von Hahnemühle gewählt. Das Aquarellpapier erlaubt es weiche Verläufe zu realisieren. Gemalt habe ich das Winterbild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke. Um das Leuchten in dem Aquarell zu erzeugen, habe ich konsequent mit den Komplementärfarben gearbeitet.

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Winter am Kai von Tromsø (c) Aquarell von Frank Koebsch

Winter am Kai von Tromsø (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Der gravierende Unterschied zum Aquarell „Rostocker City – illuminiert“ ist die Wahl der Aquarellfarben, auch wenn ich hier  als Aquarellpapier das Hahnemühlepapier Cornwall 450 g/m2 mit rauer Oberfläche gewählt, dass die aufgetragenen Farben kräftig wider gibt.

Ich habe bei diesem Bild einen anderen Weg ausprobiert,  wie man das Leuchten in den Aquarellen erzeugen kann. Es ist eines der ersten Aquarelle, in denen ich lumineszierende Aquarellfarben genutzt haben.   Daniel Smith als Hersteller beschreibt die Farben wie folgt:

 

Die Pigmente enthalten Glimmer, bei dem es sich um dünne transparente Teilchen handelt, die mit hochreflektierenden Metalloxiden beschichtet sind. Die Wahl der Metalloxide bestimmt die Art der Lumineszenz.

 

Interessant ist, dass das Aquarell beim Einsatz von lumineszierenden Aquarellfarben bei verschiedenen Blickrichtungen und unterschiedlichen Lichteinfällen jedes Mal eine andere Wirkung entfaltet. Es ist schon beeindruckend. Im Foto „Lichteffekte des Aquarells…“ habe ich versucht, ein wenig von dieser Wirkung zu veranschaulichen. Schaut man frontal auf das Bild ergibt, sich durch den Einsatz der lumineszierenden Aquarellfarben kaum einen Unterschied zu den herkömmlichen Aquarellen. Die Farben können für Bilder mit interessanten Lichtstimmungen eine sinnvolle Ergänzung sein.

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Rostocker City – illuminiert (c) Aquarell von Frank Koebsch

Rostocker City – illuminiert (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Ich hoffe, dass ich Ihr Interesse an Aquarellen mit besonderen Lichtstimmungen wecken konnte. Probieren Sie es doch einmal selbst aus. Bei Interesse können Sie hier eine Leseprobe des Artikels als pdf lesen.

Palette 01 2018 – Wenn es dunkel wir in der Stadt – Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen – Frank Koebsch

Wenn Sie Interesse an dem vollständigen Artikel haben, dann können die Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ in ausgewählten Zeitschriftenläden oder beim Palette-Verlag erwerben. Viel Spaß beim Lesen.

 

Palette 01 2018 - Übersicht der Artikel von FRank Koebsch in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift

Palette 01 2018 – Übersicht der Artikel von FRank Koebsch in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift

P.S.: Vielleicht suchen Sie noch weitere Anregungen. Dann möchte ich Ihnen folgende Artikel empfehlen, die bisher von mir in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ erschienen sind:

 

P.S.S.: Wenn Sie Interesse an weiteren solchen Beschreibungen, wie Aquarelle Step by Step entstehen, haben, hier ein paar weitere Beispiele:

Blick auf das Lüsewitzer Schloss (c) Aquarell von Frank Koebsch

Blick auf das Lüsewitzer Schloss

Aquarelle aus dem Herbst in Sanitz

 

Herbst in Sanitz (c) Aquarell von Frank Koebsch

Herbst in Sanitz (c) Aquarell von Frank Koebsch

Das Bild, dass ich heute vorstellen möchte, ist noch einmal ein Herbstaquarell. Ich hatte das Aquarell schon vor einigen Tagen gemalt und es hat Spaß gemacht mit den Herbstfarben zu spielen. Es war ein schöner und erlebnisreicher Herbst. Im Rahmen der Malreise auf Rügen hatten wir Aquarelle am Jagdschloss Granitz gemalt. Die Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark begann mit einem wunderschönen Abend  mit den Kranichen, Adlern, Gänsen, Kiebitzen, Kormoranen, Reihern, Staren u.a. auf dem Großen Schwerin. Solche Erlebnisse machen immer wieder Lust auf Herbstaquarelle. Aber manchmal braucht man nicht in die Ferne steifen, ob interessante Motive zu finden. So habe ich im Herbst von Sanitz unsere kleine Dorfkirche als Aquarell gemalt. Herbstaquarelle begeistern mich Jahr für Jahr, so dass ich noch ein Motiv aus unserer Gemeinde Sanitz gemalt habe.  Jeder der auf der B110 von Rostock nach Sanitz fährt, kommt an Groß Lüsewitz vorbei. Über den Häusern des Dorfes ist dann das Schloss von Groß Lüsewitz zu sehen. Genau dieses Panorama des Dorfes mit dem Schloss von Groß Lüswitz habe ich als Motiv für mein aktuelles Aquarell gewählt. Entstanden ist das Herbstbild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier Cornwall 450 c / m2 matt von Hahnemühle. Aus meiner Sicht eine wunderbare Kombination für ein so kontrastreiches Bild. Doch sehen Sie selbst, hier das neue AquarellBlick auf das Lüsewitzer Schloss“.

 

Blick auf das Lüsewitzer Schloss (c) Aquarell von Frank Koebsch

Blick auf das Lüsewitzer Schloss (c) Aquarell von Frank Koebsch

 

Wie so oft sind es die kleinen und alltäglichen Dinge, die Motive für unsere Aquarelle werden. Aber vielleicht haben wir ja auch ein besonderes Verhältnis zu dem Dorf und dem Schloss in Groß Lüsewitz, denn wir haben gemeinsam mit den Kindern das Dorf gemalt und im Schloss  unsere Aquarelle und Pastelle ausgestellt. Den Blick auf das Lüswitzer Schloss sehen Tag für Tag viele Menschen, die auf der Bundesstraße zwischen Rostock und Sanitz unterwegs sind. Für mich ist es immer wieder eine schöne Silhouette. Gerade die bunten Blätter im Zusammenhang mit den rot verklinkerten Häusern und dem Weiß des Schlosses war ein interessantes Motiv für das HerbstaquarellBlick auf das Lüswitzer Schloss“.

 


Blick auf das Lüsewitzer Schloss (c) Aquarell von Frank Koebsch

Aquarell „Blick auf das Lüsewitzer Schloss“ im Format 20 x 50 cm

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