Skizzen für die Kranich Aquarelle (c) FRank Koebsch (1)

Wie meine Wild life Aquarelle entstehen?

Wie meine Wild life Aquarelle entstehen?

 

Ich bin gerne in der Natur unterwegs und viele Motive meiner Aquarelle zeigen Landschaften und Tiere. Nach unseren Ausflügen und Reisen sind so Aquarelle mit Eichhörnchen, Fischottern, Füchsen, Gartenvögeln, Hasen, Kranichen, Möwen, Rehen und Hirschen, Schmetterlingen, Schwänen u.v.a. entstanden. Hier auf meinem Blog berichte ich oft wie ich die Tiere beobachten konnte und auch wie meine Wild life Aquarelle entstanden sind. Hier eine kleine Auswahl dieser Bilder.

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Kukundo
Kukundo

Doch nicht alle Menschen finden den Weg auf meinen Blog und so werde ich immer gefragt, wie meine Wild life Aquarelle entstehen. Also habe ich die Chance genutzt, um auf dem Blog von Kukundo diese Frage zu beantworten. Kukundo bietet Informationen zu KUNSTKURSEN | MALREISEN | KREATIVEN AUSZEITEN– Somit ist diese Seite der ideale Ort, um mit einem Blogartikel über das Entstehen meiner Aquarelle auf über meine Malreisen dort zu präsentieren. Denn im Rahmen der Malreise zu den Kranichen und Hirschen an der Ostsee und der Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark lade ich anderen Menschen dazu ein, mich in die Natur zu begleiten, um gemeinsam Kraniche und Hirsche zu beobachten und dann zu malen. Also verrate ich auf dem Blog von Kukundo und hier

 

Mein Geheimnis für ein gelungenes Wild-Life-Aquarell

 

Wenn Menschen meine Wild Life Aquarelle sehen, werde ich oft gefragt, wie diese Bilder entstehen, ob vor Ort im Freien oder zu Hause im Atelier. Die Antwort ist: gemalt werden sie im Atelier, aber die Inspiration hole ich mir vor Ort.

In diesem Artikel erfährst du, was die Basis für meine Wild-Life-Aquarelle ist, warum meine Kameras mein Skizzenbuch sind und wo und zu welcher Jahreszeit du in Mecklenburg-Vorpommern einzigartige Naturerlebnisse genießen kannst. Vielleicht machen dir meine Zeilen und Bilder Lust, es auch einmal zu probieren, Tiere in der Natur zu beobachten und zu malen oder mich auf meinen Reisen zu den Kranichen und den Hirschen zu begleiten.

 

Beim Eintauchen in die Natur sind meine Kameras mein Skizzenbuch

 

Meine Frau Hanka und ich leben in Mecklenburg – Vorpommern in der Nähe der Ostsee. Wir haben damit das große Glück, die Natur praktisch vor der Haustür zu erleben. Es ist fantastisch, draußen unterwegs zu sein und die Tiere der Region zu beobachten. Viele Motive für meine Aquarelle habe ich auf Ausflügen in der Natur gefunden. Aber es ergibt sich immer wieder das gleiche Problem: Die Tiere warten nicht, bis ich mit einer Skizze oder meinen Aquarellen fertig bin. Also habe ich gelernt, Orte zu finden, an denen man die Tiere beobachten kann.

Wenn ich unterwegs bin, habe ich meine Kamera mit einem guten Teleobjektiv und mein Smartphone dabei. Das Smartphone erlaubt es mir, schnell und einfach Landschaften zu fotografieren. Mein Teleobjektiv mit einer Brennweite von 600 mm ermöglicht es, sich den Motiven über eine große Distanz „zu nähern“.

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Pause bei den Beobachtungen im Anklamer Stadtbruch (c) Frank Koebsch
Pause bei den Beobachtungen im Anklamer Stadtbruch (c) Frank Koebsch

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Durch die Arbeit mit Kameras kann ich auch schnell vergängliche Szenen einfangen. Sie sind mein Skizzenbuch. Vor Ort genieße ich den Moment, nehme die Stimmung in mir auf und fülle mein „Skizzenbuch“ mit ein paar Schnappschüssen.

Wenn ich dann später meine Wild Life Aquarelle male, sind meine Beobachtungen und Fotos die Grundlage für meine Malerei. Für die Stimmung in den Aquarellen und die Motivgestaltung sind meine Erinnerungen an das Wetter, die Lichtstimmung, das Surren der Mückenschwärme und die Erlebnisse vor und nach den Schnappschüssen genauso wichtig, wie die im Foto eingefangene Situation.

Nach und nach sind so Aquarelle von Eichhörnchen, Fischottern, Füchsen, Hasen, Hirschen, Rehen, Schmetterlingen und vielen Vögeln entstanden.

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Mecklenburg-Vorpommern: ein Paradies für Tierbeobachter

 

In Mecklenburg – Vorpommern gibt es unzählige Gelegenheiten und Orte, um die Natur zu genießen und Motive zu entdecken. Wenn man mich nach Möglichkeiten zur Tierbeobachtungen fragt, dann empfehle ich immer gern den Anklamer Stadtbruch und die Wiesen an der Peene im Herbst und Winter, den Vogelzug im Herbst auf Hiddensee und Ummanz sowie die Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und an der Müritz.

Es sind jedoch zwei Naturereignisse im Herbst, die ich Ihnen besonders ans Herz legen möchte:

Beide Ereignisse ziehen mich Jahr für Jahr aufs Neue in ihren Bann.

 

Faszination Kraniche

 

Wenn man Glück hat, kann man bei uns die Kraniche das ganze Jahr hindurch beobachten, denn immer mehr Kraniche überwintern in Mecklenburg – Vorpommern. Es sind wunderbare Erlebnisse, die Kraniche im Schnee tanzen zu sehen oder ihnen mit ihren Küken im Frühling auf den Wiesen zu begegnen. Aber zwei Ereignisse im Kranichjahr rufen besondere Emotionen hervor: die Rückkehr der „Vögel des Glücks“ aus den Winterquartieren und der Kranichzug im Herbst.

Nach den grauen Wintermonaten ist es zweifelsohne toll, das Trompeten der Kraniche zu hören und ihnen bei der Balz zuzusehen, aber der unumstrittene Höhepunkt ist der Kranichzug im Herbst. Es ist eines der schönsten Naturereignisse, wenn ab Ende August bis Oktober zigtausende Kraniche bei uns Rast machen. Tagsüber kann man die Kraniche auf den abgeernteten Feldern beobachten bis sie dann im Abendrot zu ihren Schlafplätzen fliegen. Tausende Kraniche landen mit lautem Trompeten bei Sonnenuntergang an ihren Schlafplätzen.

Es immer wieder faszinierend, diese spektakulären Naturschauspiele mit eigenen Augen zu erleben. Dank der mitgeführten Kameras entsteht so wunderbares Ausgangsmaterial für meine Wild-Life-Aquarellen.

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Die Brunft der Hirsche vor der Silhouette der Ostsee

 

Das zweite Naturereignis, von dem ich immer wieder fasziniert bin, ist die Brunft der Hirsche vor der Silhouette der Ostsee. Es kommt schon selten vor, dass man Rotwild in der Natur beobachten kann. Ich kann Ende September zwar fast jeden Abend in der Nähe unserer Gemeinde das Röhren der Hirsche hören, aber gesehen habe ich die Tiere sehr selten.

Ganz anders im Bereich der Dünen am Darßer Ort. Hier kann man vom Rundweg Darßer Ort im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft die Hirsche während der Brunft vor der Silhouette Ostsee beobachten. In der Brunft wandern die Hirsche seit vielen Jahren über große Strecken immer wieder zu den gleichen Plätzen, um sich zu präsentieren. Wenn man Glück hat, kann man schon mal einen Hirsch auf dem Weg von Rügen durch die Boddenlandschaft auf den Weg zum Darßer Ort sehen.

Es sind eindrucksvolle Szenen, wenn man das Rotwild in der Küstenlandschaft gemeinsam mit Seeadlern, Schwänen und Reihern entdecken kann. Sie sehen, die Landschaft auf dem Darß und dem Fischland sind ein Rückzugsgebiet für viele Tiere. Selbstredend stammen viele Motive meiner Wild Life Aquarelle auch aus diesem Naturparadies. Und wieder sind eigene Fotos von selbsterlebten Tierbegegnungen der Schlüssel für ein gelungenes Bild.

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Kormorane und Hirsche auf den Dünen am Darßer Ort © Frank Koebsch (3)
Kormorane und Hirsche auf den Dünen am Darßer Ort © Frank Koebsch (3)

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Aquarellkurse und Malreisen in Kooperation mit Naturschutzprojekten

 

Da ich mit der Faszination für die Natur nicht allein bin, hat sich in Zusammenarbeit mit dem Kranichschutz Deutschland, dem NABU, dem Nationalpark Service Federow u.a. Partnern die Chance ergeben, eine Reihe von Veranstaltungen, wie Ausstellungen, Mitmachaktionen für Kinder, Aquarellkurse und Malreisen zu organisieren.

In meinem Kalender sind Jahr für Jahr Wochen im Herbst reserviert, um Kraniche und Hirsche an der Ostsee und der Müritz zu beobachten und zu malen. Dann packe ich meine Kameras und meine Malsachen ein und versuche mit Gleichgesinnten diese Naturschauspiele zu genießen und Aquarelle zu malen. Vielleicht hast du Lust, mich zu den Vögeln des Glücks und den Hirschen, den Königen der Wälder, zu begleiten.

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Treffpunkt Darßer Ort © Aquarell von Frank Koebsch

Treffpunkt Darßer Ort © Aquarell von Frank Koebsch

Eine Begegnung von einem Reiher mit einem Hirsch als Motiv für ein Wild life Aquarell

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Heute möchte ich ein Aquarell vorstellen, dass nach meinen Erlebnissen auf den herbstlichen Ausflügen am Darßer Ort entstanden ist.  Nach dem ich meine Kranich Aquarelle im Natureum Darßer Ort gehangen hatte, nutze ich die Chance und war auf dem Rundweg im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft unterwegs. Es war die Zeit der Hirschbrunft am Darßer Ort. Ich hatte das Glück und konnte mehrmals das Rotwild auf den Boddenwiesen direkt an der Ostsee beobachten. Es waren schöne Stunden im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft am Darßer Ort und mit ein wenig Geduld sind mir einige gute Schnappschüsse von den Hirschen an der Ostsee gelungen. Im Nationalpark am Darßer Ort sind zu dieser Zeit viele Tiere unterwegs. Ich konnte zur gleichen Zeit RothirscheKraniche, Schwäne, Kormorane, Graureiher u.v.a. vor der Ostsee mit der Silhouette der vorbeifahrenden Schiffen beobachten. So ergaben sich für mich spannende Motive für Tier Aquarelle, wenn sich z.B.  Hirsche und Reiher in einem Bild gemeinsam „einfangen“ ließen. Genauso eine Szene habe ich versucht, in meinem neuen Hirsch AquarellTreffpunkt Darßer Ort zu malen.

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Treffpunkt Darßer Ort (c) Aquarell mit einem Reiher und einem Hirsch von Frank Koebsch
Treffpunkt Darßer Ort (c) Aquarell mit einem Reiher und einem Hirsch von Frank Koebsch

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Gemalt habe ich das Wild life Aquarell „Treffpunkt Darßer Ort“ mit einem Reiher und einem Hirsch auf dem Aquarellpapier Britannia 300 g/m2 matt von Hahnemühle mit meinen Aquarellfarben von Schmincke gemalt. Für so ein Motiv aus meiner Sicht eine gelungene Kombination von Aquarellpapier und -farben, um die notwenigen Verläufe im Hintergrund und die Kontraste für den Reiher und den Hirsch zu realisieren.

Ich habe mich gefreut, solche spannenden Motive für unsere Aquarelle zu finden. Ohne die Fotos würden viele Menschen sicher nicht an solche Treffpunkte von Hirschen und Reihern am Darßer Ort glauben.

Nachricht vom Wind (c) Aquarell von Hanka Koebsch

Hirsch Aquarelle

Hirsch Aquarelle

Damwild und Wapitis als Motive für unsere Aquarelle

In diesem Jahr hatte ich mehrmals das Glück Hirsche in der Natur zu beobachten. Einmal als ich auf dem Rundweg Am Darßer Ort unterwegs war und dann fast noch einmal an gleicher Stelle zur Hirschbrunst im National Park Vorpommersche Boddenlandschaft. Dieses war schon tolle Momente. Von einigen Menschen wird der Hirsch schon als neues Wahrzeichen an der Ostsee betrachtet (?). Bisher bin ich noch nicht dazu gekommen, das Rotwild als Aquarell zu malen, solche Bilder wären bestimmt eine wunderbare Ergänzung zu unseren anderen Wild Life Aquarellen. Doch warum in die Zukunft schweifen. Ich möchte Ihnen heute zwei Hirsch Aquarelle vorstellen. Hankas Bild „Nachricht vom Wind“ zeigt eine Gruppe Damwild. Wir hatten das Glück, diese Tiere an einem Waldrand zu beobachten.  Erst trat eines der Tiere aus der Wald heraus und sicherte. Er danach kamen die anderen nach und nach auf die Wiese. Immer wieder hat das Damwild die Umgebung gesichert und hat Witterung aufgenommen. Sie kontrollierten laufen die Nachrichten im Wind. Wir haben uns vorsichtig verhalten, damit uns der Wind nicht verraten kann und unseren Geruch oder Geräusche zu den Tieren trägt. Wir konnten einige Minuten die Stimmung genießen bevor wir uns zurückgezogen haben. Genauso eine Szene mit einer Gruppe Damwild in der kalten Jahreszeit hat Hanka auf ihr Blatt Aquarellpapier gezaubert.

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Nachricht vom Wind (c) Aquarell von Hanka Koebsch
Nachricht vom Wind (c) Aquarell von Hanka Koebsch

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Mein Aquarell mit den Wapitis hat keine so prosaische Geschichte. Wir waren zwar schon in Kanada und Alaska unterwegs und konnten dort Schwarzbären und Grizzlys beobachtet. Aber die größte Hirschart konnten wir noch nicht in der freien Natur erleben. Mein Aquarell zeigt die Wapitis des Rostocker Zoo während der Fütterungszeit. Die Hirsche sind auch im Gehege imposant anzusehen und deshalb hatte ich sie auch als Motiv für die Aquarellkurse im Rostocker Zoo vorgesehen. Hier nun mein Bild mit den Wapitis.

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Fütterungszeit für die Hirsche (c) Aquarell von FRank Koebsch
Fütterungszeit für die Hirsche (c) Aquarell von FRank Koebsch

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Mein Aquarell „Fütterungszeit für die Hirsche“ habe ich mit meinen Schmincke Aquarellfarben auf Hahnemühle Echt Bütten Aquarellkarton Leonardo   600 g/m2 matt gemalt. Aus meiner Sicht ist dieses eine gute Kombination von Aquarellpapier und –Farben für dieses Motiv, um die etwas diffuse Lichtstimmung für das Herbstaquarell wiederzugeben.

Hirsche sind auf jeden Fall spannende Motive und es werden bestimmt nicht die letzten Wild life Aquarelle mit Rehen, Dam- oder Rotwild sein, die wir gemalt haben. Sie finden sich, wenn auch nicht immer ganz ernst gemeint, auch als Motive in unseren Weihnachtsaquarellen wieder 😉

Bilder aus dem Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft

Der Hirsch als Wahrzeichen an der Ostsee?

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Ich hatte ja berichtet, dass wir vor einigen Tagen einen Ausflug auf dem Darß gemacht haben. Wir haben den Ausflug genossen, der Herbst zeigte sich von der besten Seite und es gab eine Menge zu sehen. Wir hatten die Kamera mit und ich dachte daran einige Motive einzufangen, vielleicht die Fischerboote in Darßer Nothafen oder den Leuchtturm Darßer Ort oder oder….  Oft nutze ich dann solche Fotos um dieses oder jenes Aquarell zu malen.

Windflüchter (c) Aquarell von Frank Koebsch
Windflüchter (c) Aquarell von Frank Koebsch
einsames Boot (c) Aquarell von Frank Koebsch
einsames Boot (c) Aquarell von Frank Koebsch
Boddenwiese im Herbst (c) Aquarell von Frank Koebsch
Boddenwiese im Herbst (c) Aquarell von Frank Koebsch

Aquarelle mit maritimen Motiven finden Sie z.B. hier.

Aber in Wirklichkeit wurde unsere Wanderung von ganz anderen Dingen geprägt. Nach einer halben Stunde lief uns ein prächtiger Rothirsch über den Weg. Der Achtender lief ganz gemächlich 20 m vor uns über einen breiten Weg, der von uns und einigen Radfahrern genutzt wurde. Nun das Erstaunen war groß, dass sich das Rotwild so ganz ohne Scheu in der Nähe von Menschen bewegt. Wir waren froh, dass wir unsere beiden Hunde an der Leine hatten und genossen den Moment. Am späten Nachmittag hörten wir dann auf den Rückweg durch den Schilfgürtel wie jedes Jahr die brunften Hirsche. In diesem Zusammenhang kam dann die Erinnerung hoch, dass im Rahmen des Fotofestivals Horizont in Zingst wunderschöne Fotografie aus dem Nationalpark zu sehen waren. Das Siegerbild aus dem Nationalpark Pommersche Boddenlandschaft und zeigte einen röhrenden Rothirsch auf einer Dünenlandschaft. Ohne Frage eine klasse Fotografie. Die anderen Bilder der Preisträger spiegeln mehr das wieder, was die meisten Menschen bei den Gedanken Bodden, Ostsee und Darß im ersten Moment einfällt: Zeesboote, Windflüchter, Kraniche, romantische Motive mit Treibgut und Buhnen an der Ostsee…

Kaum hatten wir uns darüber ausgetauscht mussten wir stehen bleiben, um nicht eine Wildscheinbache zu erschrecken, die nur 5 Meter neben dem Weg in den Boddenwiesen graste. Einige hundert Meter weiter stoppte mich dann meine Frau  und zeigte auf einen jungen Hirsch, der in aller Ruhe in der Nähe eines Fahrradparkplatzes graste. Daneben zeigte sich dann noch eine Reihe Kaninchen….  So schön diese Begegnung mit den Tieren auch war, gab es uns doch zu denken. An dem Sonnabend waren hunderte Menschen auf den Wegen zu Fuß, mit Fahrädern oder Pferdefuhrwerken unterwegs, einzelne Wanderer genauso wie Familien mit Kindern und Hunden. Wenn dann an einem helllichten Tag einem so viel Wild in Abstand von nur ein paar Metern begegnet, dann stimmt etwas nicht. Die Populationen der Tiere sind viel zu groß und die Tiere haben ihre natürliche Scheu vor dem Menschen verloren. In einem Zoo oder Wildpark wäre dieses ja o.k. aber nicht in einem Nationalpark in freier Natur. Hier sollte sehr schnell die Verwaltung des National Parks Pommersche Boddenlandschaft eingreifen, denn das natürliche Gleichgewicht droht durch zu viel Schwarz und Rotwild zu kippen. Denn ich konnte nur eine „Raubtier“ fotografieren, aber und dieses ist zwar gefräßig, aber kein Feind der Wildschweine und Hirsch 😉

P.S. Noch eine Bitte: Ich male auch lieber Möwen, Fischer, Boote, Schiffe, Boddenlandschaften als einen Rothirsch. Da unterscheide ich mich nicht von den Teilnehmern der o.g. Fotowettbewerbs 😉