Mein Freund der Baum - Sammlungsstücke aus Künstlerkolonien - Flyer des Kunstmuseums Schwaan (1)

Mein Freund der Baum – Motive in der Malerei

Mein Freund der Baum – Motive in der Malerei

Bäume in unserer Geschichte und der Kunst

 

Wer sich in der Malerei mit Motiven mit Landschaften sowie aus unseren Dörfern und Städten beschäftigt, wird in den Motiven auch immer wieder Bäume in den Motiven entdecken. Die Bäume gehören einfach zu unseren Kulturlandschaften. Sie filtern Staub, erzeugen Sauerstoff, spenden Schatten, speichern Wasser, sind Lebensraum für viele andere Lebenswesen, erzeugen Rohstoffe und Früchte. Vielen von ihnen haben wir Menschen gepflanzt, bei der Aufforstung der Wälder, in unseren Parks und Gärten, Streuobstwiesen, Alleen, an den Feldgrenzen und und …  Mit den Bäumen verbinden wir viele Traditionen. Früher hatten alle Bauern um Ihre Höfe Bäume gepflanzt, Linden, Kastanien, Pappeln, Weiden an Weggrenzen. Die Weiden gaben die Rohstoffe für Weidengeflechte in Körben, Möbeln, Zäunen, Hauswänden u.a. Äste mit Gabeln wurden als Heugabeln genutzt. Durch das Schneiden von Zweigen und Ästen entstehen die für Norddeutschland typischen Kopfweiden.

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Die schnellwachsenden Pappeln waren der perfekte Windschutz für die Höfe. Vor dem Tor standen Linden. Wer kennt nicht das Lied

Am Brunnen vor dem Thore
Da steht ein Lindenbaum:
Ich träumt’ in seinem Schatten
So manchen süßen Traum.

Ich schnitt in seine Rinde
So manches liebe Wort;
Es zog in Freud und Leide
Zu ihm mich immer fort.

In vielen Volksliedern und Gedichten wird von alters her über „unser“ Verhältnis berichtet. So ist selbstverständlich, dass die Bäume auch immer wieder in der Malerei zu finden sind. Entweder als Hauptmotiv oder Kulisse in Landschaftsbildern oder als selbstverständlicher Bestandteil der Ansichten von Gärten, Parks, Dörfern und Städten. Mir fallen z.B. imposanten Bilder der Romantiker ein, wie die Eichen von Casper David Friedrich. In seinem Bildern „Abtei im Eichwald“, „Eiche im Schnee“, „Dorflandschaft bei Morgenbeleuchtung“ hat die !typischen mecklenburgische Eichen“ dargestellt. Hier greift Friedrich Sagen und Traditionen auf. Aber auch viele alle Maler aus Mecklenburg-Vorpommern haben immer wieder Bäume in ihren Bildern gemalt.

 

Bäume – Lernen von den alten Meistern

 

Malkurs - Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistendeckeln mit FRank Koebsch
Malkurs – Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistendeckeln mit FRank Koebsch

Ich finde es immer wieder spannend, zu schauen, wie die alten Meister gemalt haben, denn auch in einer Vielzahl von unseren Aquarellen sind immer wieder Bäume zu sehen. Wenn möglich, versuche ich hierfür auch andere Menschen zu begeistern und auf diese Entdeckungstour mitzunehmen. Wenn die Möglichkeit besteht versuche ich in Zusammenarbeit mit Museen hierfür Aquarellkurse anzubieten. So war ich gemeinsam mit  Malschülern im Kulturhistorischen Museum Rostock und haben wie Rudolf Bartels Laternenkinder gemalt. Wir haben im Staatlichen Museum Schwerin Porträts gemalt und haben in Schwaan auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie aquarelliert.  Es macht immer wieder Spaß, Aquarelle an der Originalschauplätzen der Künstlerkolonien oder der alten Meister zu malen. In den letzten Wochen war ich oft auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs, denn er hat die Landschaften und das Leben in Mecklenburg dokumentiert. In den Ansichten der Dörfer und Städte sowie seinen Landschaftsbildern zeigt Carl Malchin natürlich auch eine Vielzahl von Bäumen, die dann in den AquarellkursenLandschaftsaquarelle auf Zigarrenkistendeckeln“ eine Rolle spielen. Aber wenn es explizit um Bäume geht, dann gibt es zurzeit noch eine andere Möglichkeit. Das Kunstmuseum Schwaan zeigt vom 08.09. – 15.12.2019

 

Die Ausstellung „Mein Freud der Baum“

 

Auf der Web – Seite des Kunstmuseums Schwaan heißt es:

 

 

Mein Freund der Baum - Sammlungsstücke aus Künstlerkolonien - Flyer des Kunstmuseums Schwaan (1)
Mein Freund der Baum – Sammlungsstücke aus Künstlerkolonien – Flyer des Kunstmuseums Schwaan (1)

Bäume zählen zu den beeindruckenden Lebewesen auf unserer Erde. Wo das Klima nicht zu trocken oder zu kalt ist, dominieren sie die Landschaft. Bäume produzieren Sauerstoff und binden Kohlenstoffe, sie bieten Nistplätze, Nahrung, Lebensraum und Schutz für die unterschiedlichsten Tiere. Bäume sind Nahrungsquelle, Schattenspender und Baustoff. Der Baum wurde verehrt und war nicht selten Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Dörfern und Städten.

Für die Künstler spielt der Baum oft eine zentrale Rolle, ist ein Symbol der Kraft und der Beständigkeit. Mit seinen Ästen in den Himmel ragend und doch fest verwurzelt in der Erde. 

Die für die Ausstellung wurden Landschaftsbilder aus verschiedenen deutschen Künstlerkolonien Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts ausgewählt. Jede Kolonie hat auf ihre ganz besondere Weise den Baum als Chronist der Landschaft dargestellt

Die Maler beließen deshalb die heimischen Pflanzen- und Baumarten in ihrem gewohnten Umfeld und erfassten sie in ihrer natürlichen Farb- und Lichtstimmung. Bäume die eine bestimmte Funktion erfüllten, konnten Orte malerischer gestalten: ein Haus, einen Garten, eine Straße. Sie dienten als Schutz vor Sonne, Wind oder Regen, als Obst- oder Ziergewächs. Dass Pflanzen oder Bäume ganze Landstriche charakterisieren können, wird in der Ausstellung verdeutlicht.

Die Ausstellung präsentiert Darstellungen aus den Künstlerkolonien Dachau, Hiddensee, Ahrenshoop, Usedom, Heikendorf, Worpswede, Ferch und als Partner das Overbeck Museum in Bremen.

Bevorzugtes Motiv z.B. der Dachauer Maler war um 1900 war das »Dachauer Moos«. In Worpswede sind es überwiegend die landschaftsprägenden Birken, die die Faszination auf den Künstler ausübten. In Ahrenshoop prägen die Bäume in den Dünen die Motive von Paul Müller Kaempf. Die Insel Hiddensee hat nur einen spärlichen Baumbestand. Otto Niemeyer Holstein reduziert den Baum auf wenige Elemente.
In Ferch dominieren Bäume auf sandigen Hügeln und aus Heickendorf sind farbintensive Baumdarstellungen von Heinrich Blunk zu sehen. Die Darstellungen von Fritz Overbeck verbinden ihn in der gleichen Motivwahl mit dem Schwaaner Rudolf Bartels.

 

Hier der Flyer und einige der ausgestellten Bilder der Ausstellung.

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Diese Chance von den alten Meistern zu lernen, wie sie Bäume gesehen und gemalt haben, wollte ich mir nicht entgehen lassen. In Zusammenarbeit mit der VHS Rostock und dem Museum biete ich deshalb am 21. September 2019 den

 

Aquarellkurs: Bäume als Motive in der Malerei – im Kunstmuseum Schwaan

 

Den Kursinhalt habe ich wie folgt beschrieben:

Bäume sind interessante Bestandteile vieler Bilder. Entweder sind sie Teil einer Landschaft oder besonders faszinierende Bäume wurden immer wieder als Hauptmotiv gemalt. In diesem Kurs werden wir verschiedene Möglichkeiten und Techniken ausprobieren, um Bäume im Aquarell darzustellen.

Am Vormittag skizzieren und malen wir in der Parklandschaft hinter dem Kunstmuseum Schwaan, um eine gute Komposition für unsere Bilder zu finden. Ab 13.00 Uhr haben wir die Chance, in der Ausstellung „Mein Freund der Baum“ zu entdecken, wie die Maler der Künstlerkolonien die Bäume gekonnt in Szene gesetzt haben. Am Nachmittag können wir unsere Aquarelle im Atelierraum des Museums fertigstellen.

Ich freue mich auf den Kurs und die Ausstellung. Vielleicht sehen wir uns ja am 21. September in Schwaan. Ich würde mich freuen. Zur Einstimmung hier ein paar Fotos aus dem Park rund um das Kunstmuseum Schwaan und einige meiner Aquarelle mit einigen Bäumen.

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Lasst uns Laterne gehen (c) Aquarell von Frank Koebsch

Lasst uns Laterne gehen (c) Aquarell von Frank Koebsch

Die Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ berichtet über meine Aquarelle mit den Laternenkindern

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Der Herbst bietet wunderbare Motive für unsere Aquarelle. Für mich gehören zu den Herbstbildern auch die Laternenkinder als Aquarell. Es sind herrliche Erlebnisse, die Kinder mit ihren Lampions mitten in der City zu erleben, denn am Abend und in der Nacht leuchten viele dieser Motive ganz besonders. Meine Begeisterung für die Laternenbilder hat dazu geführt, dass immer mehr Miniaturen und Aquarelle mit Laternenkinder entstanden sind. Hierzu habe ich mich auch auf die Spuren der altem Meister gemacht und z.B. die Bilder der Laternenkinder von Rudolf Bartels im Kulturhistorischen Museum studiert. Da ich mit der Faszination für diese Motive nicht alleine bin, habe ich auch versucht meine Begeisterung und mein Wissen z.B. in Aquarellkursen zu den Laternenkindern weiterzugeben, denn beim Malen ist es spannend, wie man das Leuchten in den Aquarellen erzeugen kann. So habe ich sehr gefreut, dass die Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ meine Aquarelle mit den Laternenkindern berichtet. In dem Artikel „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne – Laternenkinder von Frank Koebsch“ der Palette sowie auf meinen Blog hatte ich gezeigt, wie das Aquarell „… hier unten leuchten wir“ Schritt für Schritt entstanden ist. Heute möchte ich das zweite Aquarell vorstellen, dass ich in der Palette beschrieben habe. In dem Aquarell „Lasst uns Laterne gehen“ habe ich drei Laternenkinder gemalt. Durch die roten Jacken der Kinder und die Reflektionen auf dem feuchten Pflaster, war es möglich die besondere Lichtsituation bei Laternelaufen einzufangen. Es hat Spaß gemacht, die beiden neuen Aquarelle zu malen. Ich freue mich auf die zwei Tage, denn bis zum Martinstag kann man die Kinder mit ihren Lampions und ihren Laternenlieder erleben. Es ist einfach toll, die Kids zu sehen und die Lieder wie

zu hören. Wenn Sie auch einmal probieren wollen, ein Bild mit Laternenkindern zu malen, vielleicht helfen Ihnen ja, die folgenden Schnappschüsse vom dem Aquarell „Lasst uns Laterne gehen“. Das Bild habe ich auf dem Hahnemühle Aquarellpapier Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt gemalt. Das Papier erlaubt wunderbare weiche Übergänge für den Hintergrund und einen guten Kontrast. Als Aquarellfarben habe ich meine Farben von Schmincke und MISSION Gold Class Water Colours  von Mijello genutzt, da sich für dieses Aquarellbild die Paletten ideal ergänzten.

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Lasst uns Laterne gehen (c) Aquarell von Frank Koebsch
Lasst uns Laterne gehen (c) Aquarell von Frank Koebsch

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P.S.: Wenn Sie Interesse an weiteren solchen Beschreibungen, wie Aquarelle Step by Step entstehen, haben, hier ein paar weitere Beispiele:

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P.S.S.: Vielleicht suchen Sie noch weitere Anregungen. Dann möchte ich Ihnen folgende Artikel empfehlen, die bisher von mir in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ erschienen sind:

Laternenkinder – wie man das Leuchten in den Aquarellen erzeugen kann

Laternenkinder

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wie man das Leuchten in den Aquarellen erzeugen kann

Ein Aquarellkurs, der im Kulturhistorischen Museum Rostocks beginnt

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Auf den Spuren von Rudolf Bartels und ein Aquarellkurs zu den Laternenkindern
Auf den Spuren von Rudolf Bartels und ein Aquarellkurs zu den Laternenkindern

Motive, die in der Nacht ganz besonders leuchten, faszinieren mich. So habe ich in der Vergangenheit immer wieder Aquarelle mit Laternenkinder oder als Miniaturen gemalt. Wenn mir Motive Spaß machen und auch andere Menschen begeistern, dann liegt die Idee nahe, zu diesen Themen Aquarellkurse anzubieten. In Aquarellkurse zu den Laternenkindern hatten Malschüler und ich bereits in der Vergangenheit viel Spaß. Als ich hörte, dass in Rostock und Schwaan die Ausstellung „Rudolf Bartels –  EINFACH UND NUR SCHÖN“ u.a. mit den Laternenkindern von Bartels vorbereitet wurde, war dieses wieder eine wunderbare Chance einen Aquarellkurs in Zusammenarbeit mit einem Museum anzubieten. Es macht einfach Spaß zu schauen, wie die ausgestellten Gemälde realisiert wurden und Möglichkeiten für seine eigenen Bilder zu entdecken. In der Vergangenheit hatte ich deshalb z.B. Aquarellkurse in der Kreativwerkstatt der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin realisiert. Für die Vorbereitung eines neuen Aquarellkurses „Laternenkinder“  war ich in den vergangenen Monaten auf den Spuren von Rudolf Bartels und seinen Laternenkindern unterwegs. Ich war in Schwaan auf den Spuren der Künstlerkolonie und habe die Ausstellung „Rudolf Bartels –  EINFACH UND NUR SCHÖN“ im Kulturhistorischen Museum Rostock besucht. In Zusammenarbeit mit der VHS Rostock und dem Rostocker Museum startete am vergangenen Sonnabend der Aquarellkurs „Laternenkinder“.   Wir haben uns morgens auf dem Klosterhof getroffen und wurden von Dr. Susanne Knuth, der Kuratorin der Ausstellung über Rudolf Bartels empfangen und durch die Ausstellung geführt. Für uns war dieses ein Glücksfall, denn Frau Dr.Knuth erläuterte uns mit viel Begeisterung und Wissen die Bilder von Rudolf Bartels, wie die Serie mit den Obstbaumblüten, mit der Kirche von Gelmeroda, mit den Seifenblasen, den Regenbögen und den Laternenkinder. Es war eine sehr interessante Führung mit vielen Informationen über das Leben, die Malweise und die Motive von Rudolf Bartels. Gerade die Erläuterungen über die Farblehre nach Newton und Goethe im Zusammenhang mit den Seifenblasen, Regenbögen und den Laternenkindern waren eine gute Einstimmung auf den folgenden Aquarellkurs. Hier ein paar Schnappschüsse von unserer Führung durch die Ausstellung über Rudolf Bartels, dem Aquarellkurs und einige Aquarelle von den Malschülern und mir.

 

Um das Leuchten der Laternen in unseren Aquarellen zu realisieren, war es notwendig ein Aquarellpapier zu wählen, welches viel Farbe aufnimmt. Wenn man dann dunkle deckende Farben geschickt einsetzt und die Bildkomposition mit Komplementärfarben und ausreichenden Kontrast aufbaut, beginnen die Laternen die Kinder zu leuchten. Es sind einige schöne Aquarellen mit den Laternenkindern entstanden. Für uns alle war es ein interessanter Tag und eine gelungene Kombination im Zusammenarbeit mit dem Kulturhistorischen Museum Rostock.

Besten Dank an Frau Dr.Knuth für die Führung, an Frau Steltner (Museumspädagogin) für die Hilfe bei der Organisation und Bernd Sturzrehm für die Fotos und sein Aquarell mit den Laternenkindern.

Die Laternenkinder und andere Bilder von Rudolf Bartels

Die Laternenkinder und andere Bilder von Rudolf Bartels

Eine Ausstellung und ein Aquarellkurs im Kulturhistorischen Museum Rostock

 

Vor einigen Wochen hatte ich über einen Besuch in Schwaan auf den Spuren der Künstlerkolonie und meinen Ausflug in das Kulturhistorische Museum Rostock berichtet. Ich war auf den Spuren der Laternenkinder von Rudolf Bartels. Seit ich als Kind einmal ein Bild mit den Laternenkindern von Rudolf Bartels gesehen habe, war ich begeistert von dieser Malerei. Ich mag  Bilder mit illuminierten Motiven. Seit Juni zeigen das Kunstmuseum Schwaan und das Kulturhistorisches Museum Rostock als „Bartels Connection“ gemeinsamen die Ausstellung

Rudolf Bartels (1872-1943).

EINFACH UND NUR SCHÖN

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Die Ausstellungen sind eine wunderbare Chance, um mehr über den bedeutendste Maler Mecklenburgs in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu erfahren und seine Bilder zu sehen. Also habe ich in den letzten Tagen die Ausstellung im Kloster zum Heiligen Kreuz in der Rostocker Innenstadt besucht. Es war spannend die Spuren des Naturalismus und französischer Impressionismus in der Malerei von Rudolf Bartels zu sehen sowie die Ergebnisse seiner seriellen Arbeitsweise zu betrachten. In der Ausstellung erwarten den Besucher Bilder aus den Serien der Blühenden Bäume, der Kirche von Gelmeroda, der Laternenkinder, der Ansichten von Rostock und Bilder mit Regenbögen und Seifenblasen. Mir haben besonders die Farbenpracht der Blühenden Bäume und die Laternenkinder gefallen. Hier ein paar Fotos aus der Ausstellung „Rudolf Bartels (1872-1943) – EINFACH UND NUR SCHÖN“, damit Sie sich einen ersten Eindruck von der Sonderausstellung im Kulturhistorisches Museum machen können.

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Rudolf Bartels, Laternenkinder II, 1912
Laternenkinder II,
Rudolf Bartels (1872-1943)
Fotograf: Eike Knopf
Öl auf Leinwand
108 x 137 cm
Kulturhistorisches Museum Rostock, Inv.-Nr. M 346
Fotograf: Eike Knopf

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„Rudolf Bartels (1872-1943) – EINFACH UND NUR SCHÖN“ ist eine wunderbare Ausstellung, die einen guten Einblicke in das Schaffen und den Kontext zu Entwicklung in der Geschichte, der Gesellschaft und Kunst zeigt. So beeindruckend die Vielzahl der Bilder auch sind, meine Favoriten sind und bleiben die „Laternenkinder“. Es sind drei Bilder der Serie in der Rostocker Ausstellung zu sehen.  Doch machen Sie sich selbst ein Bild und besuchen Sie noch bis zum 02. Oktober die Sonderausstellung in der Innenstadt von Rostock. Es lohnt sich und es gibt in den kommenden Wochen auch noch ein sehr interessantes Begleitprogramm, mit Führungen, Abendspaziergänge, einem Laternenfest, Vorträge und einen

Aquarellkurs Laternenkinder.

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Ich mag es selbst Motive zu malen, die in der Nacht besonders leuchten. Wenn die Kinder im Herbst mit Ihren Lampions mitten in der City durch die Straßen laufen, dann sind es auch 100 Jahre nach dem Entstehen der Bilder von Rudolfs Bartels wunderbare Motive. Es ist einfach schön anzusehen, wenn die Kleinen alleine oder gemeinsam mit ihren Eltern Laternelaufen, die Lampions und die Augen der Kinder leuchten. Wenn ich an diese Szenen denke, fallen mir sofort die Laternelieder aus meiner Kindheit ein. Sie kennen sicher auch die Lieder „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“ oder „Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir“. So habe ich in den vergangenen Jahren immer wieder versucht, diese Szenen als Aquarelle oder Laternenkinder als Miniaturen in Aquarell zu malen. Da ich die Begeisterung für diese Bilder immer wieder mit anderen Menschen teilen möchte, habe ich bereits in der Vergangenheit „Aquarellkurse zu den Laternenkindern“ organisiert.

Wenn man selber malt, dann gibt es nichts Besseres, als zu schauen wie die anderen malen, wie die alten Meister es gemacht haben und so zu lernen. Dieses brachte mich auf die Idee gemeinsam mit dem Kulturhistorischen Museum und der VHS Rostock einen Aquarellkurs zu organisieren, um gemeinsam mit den Malschülern von der Ausstellung über Rudolf Bartels zu profitieren.  Alle Interessenten können den Aquarellkurs ab sofort auf der Web Seite der VHS buchen. Wenn auch Sie gemeinsam mit mir an diesem Tag Laternenkinder malen wollen, dann warten Sie nicht zu lange mit der Anmeldung. Z.Z. sind nur noch vier von zwölf Plätzen frei.

Hier die Beschreibung des Aquarellkurses und einige meiner Aquarelle:

Das Kunstmuseum Schwaan und das Kulturhistorische Museum Rostock zeigen vom 24. Juni bis zum 03. Oktober 2016 die Ausstellung „Rudolf Bartels (1872-1943). EINFACH UND NUR SCHÖN – Licht und Farbe faszinieren den Maler Rudolf Bartels über alles: blühende Bäume, strahlende Regenbogen, schillernde Seifenblasen und leuchtende Laternen verzaubern seine Bilder.“

Es sind wunderbare Szenen, wenn Kinder im Herbst mit ihren Laternen durch die Straßen ziehen. Wer erinnert sich nicht gerne an das Leuchten der Kinderaugen und der Laternen sowie an die Kinderlieder, wie: „Laterne, Laterne, die Sonne, Mond und Sterne“. Rudolf Bartels Bilder sind wunderbare Anregungen.

Nach einer Einführung im Kulturhistorischen Museum geht es zur Volkshochschule Rostock und Frank Koebsch wird Ihnen helfen, die Besonderheiten beim Malen der Kinder und ihren Laternen zu erfassen. Das Aquarell bietet sehr gute Möglichkeiten, um den Verlauf des Lichts zu realisieren und so lebendige Bilder mit den Laternenkindern zu malen.

Der Kurs eignet sich für Teilnehmer, die bereits erste Erfahrungen mit dem Aquarell besitzen. Für die Kursteilnehmer besteht die Möglichkeit, ihre Aquarelle von den Laternenkindern bis zum Ausstellungsende im Kulturhistorischen Museum zu zeigen.

Der Eintritt für die Ausstellung ist im Kursentgelt enthalten.

Kursgebühr: 30 Euro

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Auf den Spuren von Rudolf Bartels und ein Aquarellkurs zu den Laternenkindern
Auf den Spuren von Rudolf Bartels und ein Aquarellkurs zu den Laternenkindern

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Es wird bestimmt ein spannender Kurs. Ich freue mich gemeinsam mit Ihnen die Laternenkinder in der Ausstellung von Rudolf Bartels zu entdecken und später unsere eigenen Aquarelle zu malen.

13. Rostocker Lichtwoche

13. Rostocker Lichtwoche

Ein Highlight mit illuminierten Gebäuden, Laternen Kinder und Lasershow

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Guten Morgen – heute will ich über den gestrigen Abend berichten. Denn in den vergangenen Tagen hat sich das Bild der Rostocker City verändert. Es erinnert nur noch wenig an einen ganz normalen Abend in der Rostocker Innenstadt.  Die Stadtwerke Rostock richten z.Z. die 13. Rostocker Lichtwoche aus. Wie in vielen anderen Städten werden Gebäude illuminiert. Bei uns wird die Festwoche mit einer Vielzahl von Kulturellen Veranstaltungen  gestaltet. Für viele Rostocker ist sind die Abende am Freitag und am Sonnabend der Höhepunkte des Lichtwoche  An diesen Abenden werden nicht nur die Gebäude rund um den Universitätsplatz mit Licht in Szene gesetzt,  sondern es gibt einen Laternenumzug durch die Rostocker City und ein Feuerwerk oder eine Lasershow vor dem Universitätsgebäude.  Ich habe schon ein paar Mal die Laternenkinder während des Lichterfestes in Rostock begleitet.  Es sind einfach immer wieder wunderbare Motive für meine Aquarelle und wenn mit den Lieder „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne…“ und „Ich gehe mit meiner Laterne..“ stellen sich sofort Kindheitserinnerungen ein. Diese Tage sind immer wieder eine Chance neue Motive für weitere Laternenbilder zu finden. Aber auch sonst bietet die Lichtwoche Möglichkeiten Ideen für Aquarelle mit illuminierten Motiven zu finden. Wenn man sich als Aquarellist mit solchen Bildern beschäftigt, dann kommen mit immer wieder Erinnerungen an wunderbaren Schwaaner und Rostocker Künstler Rudolf Bartels. Er hatte bereits ab 1905 immer wieder Laternen Kinder gemalt und eines seiner Bilder „Laternenkinder“ hängt im Kulturhistorischen Museum Rostocks in der unmittelbaren Nähe des Universitätsplatzes. Aber dieses war den Kindern und allen anderen  Menschen gestern Abend sicher egal. Sie haben nach dem Laterne gehen, gemeinsam mit mir und einigen tausend anderen Menschen die  wunderbare Lichtinstallationen das Eisbärenparadies und die Pinguine sowie die  Lasershow genossen.

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Die Begegnung  mit den Knirpsen mit ihren Laternen mitten in der City, die Lichtinstallationen und die Lasershow haben Spaß gemacht. Wenn S. ie heute Abend noch nichts vorhaben, dann nutzen Sie doch die Chance und besuchen Sie doch die Rostocker Lichtwoche. Es lohnt sich 😉

Noch mal Laternenbilder bei Google

Aquarelle mit Laternenkinder

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Laternenkinder
Laternenkinder
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir ...
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir ...

Nun ich hatte in den vergangenen Tagen meine Aquarelle mit den Laternenkinder herausgesucht, denn die Stimmung ist einfach toll, wenn die Kinder mit den Laternen losziehen. Gleichzeitig hatte ich geschaut, ob und wie meine Aquarelle über Keywordkombinationen um den Begriff „laterne“ zu finden sind und die Ergebnisse veröffentlicht. Nun es dauerte gar nicht lange und ich hatte mir einem trackback „eingefangen“ und bekam eine Mail. Ich war zuerst ein wenig überrascht, habe mich dann aber doch riesig gefreut. Die Mail enthielt den Hinweis, dass sich die Positionierung meiner  Artikel mit dem Keyword „laternenbilder“ verändert hätte. Nun ich schaute nach und war erstaunt, was mein letzter Artikel ausgelöst hatte 😉 . Ich hätte dieses Auswirkungen auf das Ranking in Google nicht erwartet.

Gleichzeitig erhielt die Mail den Tipp doch mal die Bildersuche mit dem Keyword Laternenkinder zu starten, denn eines meiner Aquarelle würde neben den Bilder von Otto Modersohn und Rudolf Bartels gezeigt werden. Nun dieses ist Google und kein Qualitätsmerkmal für meine Aquarelle, denn er werden als Suchergebnis erzgebirgische Weihnachtsfiguren genauso wie Fotos gezeigt. Gefreut hat es mich aber doch, denn irgendwie habe ich zu den Bildern von Rudolf Bartels seit meiner Kindheit eine besondere Beziehung. Seine Bilder mit den Laternenkindern sind immer wieder toll anzusehen.

P.S. Nun einige Leser werden sich sicher fragen, was ich hier für ein Aufheben mache, über Begriffe und Themen, die noch nicht einmal 300mal im Monat nachgefragt werden. Nun da der Blog und unsere Malerei Hobby ist, freue ich mich natürlich über mehr Leser, ohne dass ich professionellen Aufwand in Richtung SEO in den Blog stecke. 😉 Also nutze ich solche Themen meiner Malerei, um den Blog auf den vorderen Plätzen zu positionieren, denn bei den Suchbegriffen Aquarell ohne Zusätze habe ich ohne riesigen Aufwand keine Chance.

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne

Laternenbilder in Aquarell

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Es ist Zeit zum Laterne gehen. Erinnern Sie sich? Wer kennt die Lieder aus seiner Kinderzeit nicht…

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
Brenne auf, mein Licht, brenne auf, mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht!

Falls Sie es nicht mehr wissen, wie es klingt, hier finden Sie ein Video mit Kinderstimmen.
Es war immer eine besondere Zeit im Herbst, in der ich als Knirps mit meiner Laterne mit den Eltern und Freunden gemeinsam um die Blocks gezogen bin. Es hatte was anheimelndes, es war aufregend…

Später als ich „groß“ war sah ich die Bilder von Rudolf Bartels im Kunstunterricht oder in einer Ausstellung in Ahrenshoop und war wieder angetan von der Stimmung. Nun vor einigen Tagen bei der Licht Klang Nacht in Rostock sind mir die Kleinen mit ihren Laternen wieder begegnet. Die Fotos als Foto taugen nichts aber als Gedächtnisstütze und Ideengeber zu Malen reichte es. Hier das erste Ergebnis.

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne ...
Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne …