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Posts Tagged ‘Schnee’

Ein neues Schneeglöckchen Aquarell

18. Februar 2017 2 Kommentare

Ein neues Schneeglöckchen Aquarell

Da sind wir wieder (c) Schneeglöckchen Aquarell von Hanka Koebsch

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Auch wenn ich vor einigen Tagen über den Winter an der Ostsee berichtet habe, locken die ersten Strahlen der Frühlingssonne auch bereits die ersten Blüten. Mit einem Mal sind die ersten Schneeglöckchen und auch die Blüten der Winterlinge zu sehen.

Die Krokusse lassen sich noch ein wenig Zeit lassen, aber man bekommt schon das Gefühl, es ist bald Frühling ;-).  Diese Zeit macht Lust auf Frühlingsaquarelle.  So haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder Frühlingsaquarelle mit Schneeglöckchen und anderen Frühlingsblühern gemalt. Hanka hat die ersten Sonnenstrahlen genutzt, um das erste Blumenaquarell der Saison zu malen. Entstanden ist das Bild Da sind wir wieder, das die Schneeglöckchen als Frühlingsboten in Aquarell zeigt.

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Da sind wir wieder (c) ein Schneeglöckchen Aquarell von Hanka Koebsch

Da sind wir wieder (c) ein Schneeglöckchen Aquarell von Hanka Koebsch

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Gemalt hat Hanka ihr Frühlingsaquarell auf dem Aquarellpapier von Lana 640 g/m2 matt. Das Ergebnis sind wunderbare Verläufe und Kontraste im Aquarell mit den Schneeglöckchen. Wenn die Frühlingssonne die ersten Blüten lockt, erfreuen sich immer sich diese Bilder vom Frühling einer großen Beliebtheit. Deshalb habe ich einige unserer Fotos und Aquarelle mit Krokussen, Schneeglöckchen und anderen Frühlingsboten herausgesucht.

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Wenn Sie auch Lust haben, ein solches Blumen Aquarell zu malen, schauen Sie doch einmal in den Artikel „Schneeglöckchen Aquarell“, denn dort können Sie verfolgen, wie ein Bild Schritt für Schritt entsteht. Wir hoffen, dass es Stück für Stück wirklich Frühling wird und es in den nächsten Tagen nicht heißt, der Winter ist zurück. Bei noch mehr Schnee, würden wir die Schneeglöckchen nicht im Garten sondern nur als Aquarell bewundern können.

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Der Traum von weißer Weihnacht

Der Traum von weißer Weihnacht

mit ein paar Schneewolken über Sanitz

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Wintertraum (c) Aquarell von Frank Koebsch

Wintertraum (c) Aquarell von Frank Koebsch

Weihnachten 2016 ist vorbei und auch in diesem Jahr ist der Traum von einer weißen Weihnacht geplatzt. Wir haben heute am zweiten Weihnachtstag Temperaturen zwischen 8 und 10 Grad Celsius, eine Mischung von Sonne und Schauern bei Sturmwarnungen an der Ostsee erlebt. Das letzte Mal als dann wenigstens ein wenig Schnee in der Zeit zwischen den Jahren lag, war im Dezember 2014. Damals ließen wunderbar Entdeckungen im Winter machen. Um den Wintertraum aufrecht zu halten, hatte ich in den vergangenen Wochen schon angefangen und habe einige Winteraquarelle gemalt. Der Winter an der Ostsee kann wunderschön sein. In diesem Jahr habe ich versucht, diese Stimmung in die weite Welt zu tragen, in dem ich gemeinsam mit den SOS Kinderdörfern Weihnachtskarten mit dem Aquarell Wintertraum aufgelegt hatte. Anderen Menschen haben sich in Weihnachts- stimmung versetzt, in dem sie sich Weihnachtsgeschenke wie KalendernKunstkartenDrucke von unseren AquarellenMiniaturen und auch einige unsere Aquarelle sowie Gutscheine für Malreisen oder Aquarellkurse  gekauft und verschenkt haben. Eines der Winteraquarelle, das zum Fest einen neuen Besitzer gefunden hat, ist eines der Winterbilder, dass ich bei wunderbaren Schneefall im Winter 2012 gemalt habe. Das Motiv des Winteraquarells waren bei Sonnenuntergang die Schneewolken über Sanitz. Wie es Tradition auf meinem Blog ist, zeige ich die verkauften Aquarelle noch einmal. So kann ich mich beim dem Käufer noch einmal bedanken und von meinem Bild Abschied nehmen. Hier noch einmal mein verkauftes WinteraquarellSchneewolken über Sanitz“.

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Schneewolken über Sanitz (c) Aquarell von FRank Koebsch

Schneewolken über Sanitz (c) Aquarell von FRank Koebsch

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Ich wünsche dem Käufer der Aquarells „Schneewolken über Sanitz“ viel Freude mit dem Bild. Ich habe die Hoffnung nach ein wenig Winter an der Ostsee in den nächsten Tagen noch nicht aufgegeben, auch wenn der Traum von weißer Weihnacht geplatzt ist.

Winter an der Ostsee © Aquarell von Frank Koebsch

8. Dezember 2016 2 Kommentare

Winter an der Ostsee © Aquarell von Frank Koebsch

Aquarelle von einem winterlichen Strandspaziergang in Ahrenshoop

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Winteraquarelle haben immer wieder ihren eigenen Reiz. Das Weiß bietet Lösungsansätze für stimmungsvolle Aquarelle. So macht es immer wieder Spaß die Entdeckungen im Winter z.B. als Landschaftsaquarelle zu malen. Es gibt nur ein Problem, die Winter in Mecklenburg – Vorpommern sind meist nicht sehr schneereich und viel zu warm. Im November hatten wir schon den ersten Kälteeinbruch und wir konnten den ersten Winterspaziergang des Jahres an der Ostsee unternehmen. Sofort wurden die Erinnerung an vergangene Winter mit Schnee und Eis auf Rügen oder wunderbaren Motive am winterlichen Strand von Ahrenshoop wach. Der Dezember 2012 war so ein Wintermonat mit Schnee und Eis an der Ostsee.  Inspiriert durch das Naturschauspiel sind in diesem Monat sind mehrere Winteraquarelle entstanden, wie die Bilder „Wintertraum“ und „Schneewolken über Sanitz“. An geregt durch einen Spaziergang an der Ostsee hatte ich damals auch das Bild „Das Dornenhaus im Winter“ als Winter Aquarell aus Ahrenshoop gemalt.

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Bei unserem ersten Winterspaziergang in diesem Jahr und auf Grund meiner Begeisterung für den Ostseestrand habe ich mich von Szenen am Strand von Ahrenshoop inspirieren lassen. Ich habe trotz Schneemangel zwei Winteraquarelle gemalt. In der Regel findet man am Strand von Ahrenshoop zwei Fischerboote der letzten Küstenfischer. In der Nähe liegen dann immer weitere Utensilien der Fischer, wie Kisten und die Stangen mit den roten Fähnchen zur Kennzeichnung der Stellnetze. Für mein Aquarell habe ich diese Stangen und Fähnchen als Motiv vor der Ostsee gewählt. Eine abendliche Stimmung mit etwas Wind sorgt am Himmel, auf dem Meer und beiden roten Fähnchen für Bewegung und bringt so etwas Spannung in die sonst so idyllische Szene. Die Farbwahl mit den kalten Farben sorgt dafür, dass jeder an den „Winter an der Ostsee“ denkt. Doch sehen sie selbst.

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Winter an der Ostsee (c) Aquarell von FRank Koebsch

Winter an der Ostsee (c) Aquarell von FRank Koebsch

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Gemalt habe ich mein Winterbild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier Cornwall 450 g/m2 rau von Hahnemühle. Das raue Aquarellpapier erlaubt es durch seine Oberfläche die notwendigen Strukturen im Schnee und Eis am Strand aber auch am Himmel und der Ostsee zu realisieren und gleichzeitig die notwendigen Kontraste zu realisieren. Für mich war es genau die richtige Kombination für mein Aquarell, um die schönen Seiten des Winters zu malen.

Was meinen Sie, ist es ein typisches Winterbild geworden? Welche Erinnerungen haben Sie an einem Winter an der Ostsee mit Schnee und Eis?

Der Beginn unserer Mitarbeit an dem Ausstellungsprojekt „Die Falsche Blume“

4. Juni 2015 2 Kommentare

Der Beginn unserer Mitarbeit an dem Ausstellungsprojekt

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Die Falsche Blume

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Manchmal ist das wirkliche Leben wie ein Märchen

und es geschehen vermeintlich noch Wunder. Diese Aussage ist nicht nur eine Metapher, denn Hanka und ich haben das Glück an einem Ausstellungsprojekt zu einem Designmärchen mitzuwirken. Auch wenn die Handlung des Märchens traurig ist, war und das Glück hold. O.k. vielleicht ist es auch das Glück des Tüchtigen, denn ich versuche immer wieder dass anderen Menschen unsere Aquarelle über Google finden. Hierzu versuche ich Kunst und Kommunikation im WEB miteinander zu verbinden. Ein Ergebnis dieser Arbeit war, dass uns Mitte November im vergangenen Jahr Hermann August Weizenegger kontaktierte. Er suchte für ein Ausstellungsprojekt Aquarellmaler, die Blumen und Blüten malen. Er hatte unsere Aquarelle im WEB gefunden und bat um unsere Mitarbeit. Besonders gefiel ihm Hankas leichte Malerei und das Spiel mit den Farben bei den Blüten. Nur konnten wir leider den Terminwunsch für mehrere Aquarelle im Dezember 2014 nicht einhalten. Aber unsere klaren Aussagen zu Terminen und Kosten gepaart mit unserer Aquarellmalerei führten dazu, dass wir uns dann in aller Ruhe im Januar bei uns trafen und uns in aller Ruhe über die Erwartungen, die Art der Malerei und den Umfang austauschten. Es war spannend sich mit Hermann August Weizenegger, Professor für Industrial Design der FH Potsdam, Gründer des Berliner Labels für Produktdesign HAW, … zu unterhalten. Seine Arbeitsweise und Ideen in der Entwicklung von Ausstellungsprojekten waren interessant. Aber gewonnen hat uns Hermann August Weizenegger mit seinem Märchen und seinen Blumen. Bei der Geschichte  und den Blumen gingen uns sofort verschiedene Bilder durch den Kopf. Doch lesen und sehen Sie selbst 😉

Die Falsche Blume – Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger

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Es war schon Ende Mai des Jahres 1880 in der Gegend von Altendorf nahe Sebnitz in der Sächsischen Schweiz – doch der Winter wollte und wollte kein Ende nehmen. Dicke Eisschichten bedeckten das Land und fast jede Nacht schneite es erneut. Die Menschen waren verzweifelt und man munkelte bereits über eine neue Eiszeit. Selbst das traditionelle Austreiben des Winters zu Fastnacht hatte keine Veränderung gebracht. Die ärmliche Landbevölkerung litt Hunger, die Bauern konnten nicht säen und die Wintervorräte waren fast aufgebraucht. Die einzige Arbeit, die noch Einkommen brachte, war das “blümeln”. Die Bauern saßen zu Hause in ihren Stuben und banden Kunstblumen, welche sie für den Blumenfabrikanten Louis Meiche aus der Stadt Sebnitz anfertigten. Das Geschäft mit den Kunstblumen gedieh zu dieser Zeit prächtig, da die Leute aus der Sebnitzer Gegend sich als sehr geschickt in dem Handwerk erwiesen und ihre Blumen in die ganze Welt exportiert wurden.

Unter den Blumenheimarbeitern war auch das zarte und hübsche Mädchen Lore Albrecht. Sie hatte ihr Handwerk bereits im Alter von acht Jahren erlernt. Ihre Eltern waren früh gestorben und sie lebte nun bei ihrer Großmutter auf einem kleinen Hof, der kaum das Nötigste zum Leben abwarf. Trotz ihres Alters von mittlerweile 21 Jahren war sie noch ungebunden. Von jeher war sie störrisch und dickköpfig gewesen. So kam es ihr eines Tages in den Sinn, nicht nur Blüten nach dem Vorbild der Natur zu fertigen. Angeregt vom Weiß der Schneeglöckchen – ihrer Lieblingsblumen, da sie den Frühling einläuten – ließ sie sich zu den fantastischsten und außergewöhnlichsten Blütenformen hinreißen.

Als die Großmutter die ungewöhnlichen Erzeugnisse von Lores Phantasie entdeckte, redete sie streng auf sie ein: Louis Meiche werde ihr solch merkwürdigen Blüten niemals abkaufen, sie seien gegen die Natur. Ihr aller Überleben sei von dem Verdienst abhängig, deswegen solle sie die gleichen Blumen wie immer fertigen, wie es auch alle anderen tun. Lore aber zeigte keine Einsicht. Bei der Auseinandersetzung mit der Großmutter stach sie sich unachtsam mit der Nähnadel in den Finger und das Blut tropfte auf den Rand ihrer weißen Kunstblüten. Nach dem ersten Schreck fand sie Gefallen an der Verfärbung und schließlich versah sie auch alle anderen Blumen mit ihrem Blut.

Trotz schwerer Schneestürme machte sie sich am nächsten Morgen auf den Weg nach Sebnitz. Tief gebeugt zog sie ihren mit Kunstblumen beladenen Schlitten durch den Pulverschnee. Nach einigen Stunden mühseligen Wanderns sah sie endlich aus der Entfernung die Umrisse der Manufaktur. Sie hatte sich als einzige des gesamten Umlandes bei diesem stürmischen Wetter auf den Weg gemacht und wurde sofort zu Louis Meiche – von seinen Angestellten heimlich gerne „Geldsack“ genannt – vorgelassen. Als der Geschäftsmann die mit Blut verzierten Kunstblüten des Mädchens sah, war er entsetzt. Solch eine Blume kannte er nicht, sie hatte weder Ursprung noch Namen. Er weigerte sich, die Kreationen anzunehmen und schickte das Mädchen wieder nach Hause.

Lore war verzweifelt und bereute nun ihre Dickköpfigkeit. Da der Sturm etwas nachgelassen hatte, beschloss sie, eine Abkürzung über den zugefrorenen Sebnitzer Fluss zu nehmen. Wirre Gedanken schossen ihr durch den Kopf, als sie die Eisfläche betrat. Eigentlich hätte sie Brot von dem Verdienst kaufen sollen und nun stand sie mit leeren Händen da. Wie sollte sie sich und ihre Großmutter in den nächsten Tagen ernähren? Als sie schon fast das andere Ufer erreicht hatte, krachte und knackte es plötzlich im Eis, auf dem sie lief. Lore brach ein und sank bis zum Oberkörper ins Eiswasser. Sie strampelte und versuchte vergeblich, sich zurück aufs Eis zu ziehen. Da kam ihr plötzlich der Flussteufel in den Sinn. Von jeher war sie ermahnt worden, nicht auf dem gefrorenen Fluss zu laufen, um den Teufel nicht zu stören. Nun rief sie in ihrer Verzweiflung laut nach ihm. In seinem Winterschlaf unterbrochen erboste sich der Flussteufel zunächst über das schreiende und um sein Leben kämpfende Mädchen, bekam dann aber doch Mitleid und gab sie mit einem Schub frei.

Zitternd und frierend schleppte Lore sich mit ihrem Schlitten den langen Weg nach Hause, wo sie in der Stube zusammenbrach. In den Armen der Großmutter erzählte das Mädchen mit hohem Fieber, was sie erlebt hatte und starb noch in der selben Nacht.

Wie es der Brauch bei verstorbenen Jungfrauen erforderte, fertigte die Großmutter einen Totenkranz. Aus der Not heraus und weil sie nichts anderes hatte, band sie das Gesteck aus Lores Phantasieblumen. Bei der Beerdigung Anfang Juni lag noch immer hoher Schnee.

Als der Sarg bei der Prozession zur Kapelle getragen wurde, fegte plötzlich ein Windstoß den Totenkranz vom Sarg. Er wirbelte durch die Luft, bis er seitlich des Weges im Schnee zu liegen kam.

Dann passierte etwas erstaunliches. Vom Kranz aus Lores Phantasieblumen schien sich eine seltsame Wärme auszubreiten. Rings um ihn herum begann der Schnee zu schmelzen. Mehr und mehr zog sich das Eis zurück und verschwand. Schon bald kam der hartgefrorene Erdboden zum Vorschein. Die Menschen blickten sich mit offenen Mündern an. Sie konnten es nicht fassen. Mehr und mehr wich der Schnee um den Leichenzug herum zurück und schon wenige Tage später war der Frühling in die gesamte Gegend eingezogen. Die Menschen konnten aufatmen. Der Winter war endlich vorbei.

Lores Kranz aber bekam einen Ehrenplatz im Glaskasten der Kapelle von Lichtenhein. Vermutlich war es der Pastor, der sich nach einiger Zeit getraut hatte, ihn aufzuheben und, wie es von jeher die Tradition war, in die Vitrine zu legen. Den Menschen der Gegend blieb das Ereignis für lange Zeit in fester Erinnerung. In lang anhaltenden Wintern versammelten sie sich in der Kapelle vor dem Totenkranz. Sie schlossen das Mädchen in ihre Fürbitten ein und betrachteten dabei das seltsame Gesteck aus diesen falschen Blumen.

 


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Die beiden Blumen – „Lore“ und der „Sebnitzer Flussteufel“ sind die „Titelmotive“ des Ausstellungsprojektes „Die falsche Blume“. Wenn es Sie interessiert, wie es weiter geht, dann schauen Sie doch in den nächsten Tagen wieder auf meinen Blog oder besuchen Sie am besten ab den 27. Juni 2015 die Ausstellung „Die falsche Blume – Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger“ im Schloss Pilnitz, dem neuen Kunstgewerbemuseum Dresden ;-).

 

Die Falsche Blume – Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger

Die Falsche Blume – Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger

Noch mehr Schnee ? (c) Aquarell mit einer Amsel von Hanka Koebsch

Noch mehr Schnee ? (c) Aquarell mit einer Amsel von Hanka Koebsch

Abschied vom Winter, denn der Frühling naht

Wir waren heute in der Natur unterwegs und haben die Frühlingssonne genossen und uns auf den morgigen meteorologischen Frühlingsanfang gefreut. Es war herrlich, die Schneeglöckchen sind in voller Pracht neben den Winterlingen und den Krokussen zu sehen. Aber diese Frühlingsblüher sind nicht die einzigen Frühlingsboten, denn die ersten Kraniche sind da und wir sind felsenfest der Überzeugung, dass sich der Frühling nicht mehr aufhalten lässt.

Eisvogel (c) Aquarell von Hanka Koebsch

Eisvogel (c) Aquarell von Hanka Koebsch

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Aber morgen soll ein Tiefdruckgebiet noch einmal Schnee bringen. Brr… Das letzte Winteraquarell, welches ich hier auf meinem Blog gezeigt hatte, war Hankas Wildlife AquarellEisvogel“. Ich hatte gedacht, dass ich das Thema Winter damit abgeschlossen hätte. Aber nun habe ich mich angesichts der Wettervorhersage doch noch entschieden, noch einmal ein Winteraquarell zu zeigen. Wir haben in unserem Garten zu jeder Jahreszeit Besuch von verschiedenen Vögeln – Spatzen, Meisen, Rotkehlchen, Amseln u.a. Im Winter versuchen wir, mit einer Vogelfütterung den gefiederten Gesellen zu helfen. Im Rest des Jahres sorgen viele Büsche für Lebensraum und so halten uns einige Vögel über das gesamte Jahr die Treue. Oft sind es die Amseln, die sich das ganze Jahr im Garten aufhalten. In den vergangenen Jahren hatte sich der Winter noch viel länger gewehrt und Hanka hat eine der Amseln gemalt, als sich diese über noch mehr Schnee beschwerte 😉

Noch mehr Schnee (c) Aquarell mit einer Amsel von Hanka Koebsch

Noch mehr Schnee (c) Aquarell mit einer Amsel von Hanka Koebsch

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Gemalt hat Hanka ihre Amsel auf Hahnemühle  Aquarellpapier Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt. Das Papier erlaubt wunderbare Übergänge für die Blätter, den Schnee und einen guten Kontrast für den Vogel. Außer dem morgigen Wetterbericht gibt es noch einen weiteren Grund, dieses Aquarell zu zeigen. Wir konnten dieses Bild in den letzten Tagen verkaufen und wie üblich stelle ich noch einmal alle verkauften Aquarelle hier auf meinem Blog vor. Das Amselaquarell ging zusammen mit Hankas Eisvogel auf die Reise zu einer Käuferin im Süden der Republik. Wir wünschen der Käuferin viel Freude mit unseren Aquarellen und zum Frühlingsanfang nicht noch mehr Schnee.

Kraniche überwintern trotz Schnee in Mecklenburg

Kraniche überwintern trotz Schnee in Mecklenburg-Vorpommern

Kraniche im Schnee

In der Zeit zwischen den Jahren hatten an zwei Tage die Schneewolken über Sanitz die Landschaft in einen Wintertraum verzaubert. Ich habe mit meiner Kamera einige Entdeckungen im Winter vom 29. Dezember 2014 fest gehalten.

Aber ich habe bisher nicht alle meine Fotos von diesem Tag veröffentlicht, denn zum Abschluss meines Ausfluges erlebte ich noch eine Überraschung.  Als ich mir unserem Hund über die weißen Wiesen gestreift bin, traute ich meinen Augen und Ohren nicht. Denn am diesem Wintermorgen landete mitten in der Schneelandschaft zwischen bizarren Eiskristallen ein Kranich. Irgendwo hörte ich auch mindestens einen weiteren Vogel des Glücks. Darauf war ich nicht vorbereitet 😉 Ohne ausreichende Brennweite für meine Kamera, mit einer schwarzen Jacke mitten auf den weißen Feldern hatte ich keine Chance auf eine erfolgreiche Kranichbeobachtung. Hier ein paar Schnappschüsse. Entdecken Sie den Kranich im Schnee?

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Im Normalfall sind die Kraniche Zugvögel und haben sich im Oktober und November auf den Weg nach Spanien und Südfrankreich gemacht. In den Wochen vor dem Vogelzug sammeln sich bei uns zehntausende Kraniche in der Region von Rügen, Ummanz und Fischland Darß. Aber im Winter konnte ich bisher keine Kraniche beobachten. Aber immer mehr von den Zugvögeln überwintern bei milden Wintern bei uns. Inzwischen sollen über 10.000 Kraniche bei uns den Winter verbringen. Ich habe zwar schon etliche Kraniche im Schnee beobachten können, aber dieses war dann immer im Frühling, wenn die Vögel noch einmal von einem Wintereinbruch überrascht wurden. So habe ich z.B. den Frühlingsanfang 2013 mit den Kranichen im Schnee verbracht. Damals war es leicht den Spuren den Kraniche zu folgen und zu schauen, was die Kraniche im Schnee machen 😉 Damals sind als Ergebnis meiner Beobachtungen sind einige schöne Kranichaquarelle entstanden, wie Bilder „Kraniche im Schnee“, „In diesem Jahr zu früh“ und „Hochzeit in Weiß“.

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Nun aber am 29. Dezember 2014 hatte ich nur das Glück, den Kranich für einige wenige Minuten zu sehen. Dann folgte er dem Ruf des zweiten Vogels und flog auf und davon. Mir blieben nur die Spuren im Schnee. Aber die kurze Begegnung reichte aus, um meine Faszination für die Kraniche wieder zu wecken, denn es ist schon Imposant, die stolzen Vögel zu beobachten. Es wird bestimmt nicht meine letzte Begegnung mit den Kranichen in diesem Winter sein. Haben Sie auch schon mal die Vögel des Glücks im Schnee beobachten können?

Entdeckungen im Winter

Entdeckungen im Winter

Überraschungen im Schnee zwischen den Jahren

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Die Zeit zwischen den Jahren lädt in der Regel zum Entspannen und etwas Besinnlichkeit ein. Heute Morgen hatte der Winter Mecklenburg Vorpommern verzaubert. Schneewolken über Sanitz haben über Nacht haben die Umgebung in einen Wintertraum verwandelt. Forst und Schnee haben wunderbare Motive entstehen lassen. Also habe ich mir meine Kamera geschnappt und habe einen ausführlichen Winterspaziergang unternommen, um die schönen Seiten des Winters zu entdecken. Bizarre Eiskristalle und der Schnee haben die Landschaft und die Überbleibsel der Vegetation aus dem Herbst an diesem Wintermorgen verzaubert. In dem Zauber aus Schnee und Licht konnte ich beim genauen Hinschauen eine Farbtupfer und Überraschungen entdecken. An den Bäumen waren noch Weihnachtsschmuck und Winteräpfel zu entdecken. Ansonsten waren die Hagebutten die einzigen Farbtupfer im Schnee. Dieser Winter in Mecklenburg Vorpommern bietet sicher wieder Anregungen für neue Winteraquarelle 😉 Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Winterbilder.

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Doch meine größte Entdeckung und Überraschung im Winter behalte ich noch für mich und werde in den nächsten Tagen darüber berichten 😉

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