Archiv

Posts Tagged ‘Schwaan’

Mein Freund der Baum – Motive in der Malerei

Mein Freund der Baum – Motive in der Malerei

Bäume in unserer Geschichte und der Kunst

 

Wer sich in der Malerei mit Motiven mit Landschaften sowie aus unseren Dörfern und Städten beschäftigt, wird in den Motiven auch immer wieder Bäume in den Motiven entdecken. Die Bäume gehören einfach zu unseren Kulturlandschaften. Sie filtern Staub, erzeugen Sauerstoff, spenden Schatten, speichern Wasser, sind Lebensraum für viele andere Lebenswesen, erzeugen Rohstoffe und Früchte. Vielen von ihnen haben wir Menschen gepflanzt, bei der Aufforstung der Wälder, in unseren Parks und Gärten, Streuobstwiesen, Alleen, an den Feldgrenzen und und …  Mit den Bäumen verbinden wir viele Traditionen. Früher hatten alle Bauern um Ihre Höfe Bäume gepflanzt, Linden, Kastanien, Pappeln, Weiden an Weggrenzen. Die Weiden gaben die Rohstoffe für Weidengeflechte in Körben, Möbeln, Zäunen, Hauswänden u.a. Äste mit Gabeln wurden als Heugabeln genutzt. Durch das Schneiden von Zweigen und Ästen entstehen die für Norddeutschland typischen Kopfweiden.

.

Die schnellwachsenden Pappeln waren der perfekte Windschutz für die Höfe. Vor dem Tor standen Linden. Wer kennt nicht das Lied

Am Brunnen vor dem Thore
Da steht ein Lindenbaum:
Ich träumt’ in seinem Schatten
So manchen süßen Traum.

Ich schnitt in seine Rinde
So manches liebe Wort;
Es zog in Freud und Leide
Zu ihm mich immer fort.

In vielen Volksliedern und Gedichten wird von alters her über „unser“ Verhältnis berichtet. So ist selbstverständlich, dass die Bäume auch immer wieder in der Malerei zu finden sind. Entweder als Hauptmotiv oder Kulisse in Landschaftsbildern oder als selbstverständlicher Bestandteil der Ansichten von Gärten, Parks, Dörfern und Städten. Mir fallen z.B. imposanten Bilder der Romantiker ein, wie die Eichen von Casper David Friedrich. In seinem Bildern „Abtei im Eichwald“, „Eiche im Schnee“, „Dorflandschaft bei Morgenbeleuchtung“ hat die !typischen mecklenburgische Eichen“ dargestellt. Hier greift Friedrich Sagen und Traditionen auf. Aber auch viele alle Maler aus Mecklenburg-Vorpommern haben immer wieder Bäume in ihren Bildern gemalt.

 

Bäume – Lernen von den alten Meistern

 

Malkurs - Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistendeckeln mit FRank Koebsch

Malkurs – Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistendeckeln mit FRank Koebsch

Ich finde es immer wieder spannend, zu schauen, wie die alten Meister gemalt haben, denn auch in einer Vielzahl von unseren Aquarellen sind immer wieder Bäume zu sehen. Wenn möglich, versuche ich hierfür auch andere Menschen zu begeistern und auf diese Entdeckungstour mitzunehmen. Wenn die Möglichkeit besteht versuche ich in Zusammenarbeit mit Museen hierfür Aquarellkurse anzubieten. So war ich gemeinsam mit  Malschülern im Kulturhistorischen Museum Rostock und haben wie Rudolf Bartels Laternenkinder gemalt. Wir haben im Staatlichen Museum Schwerin Porträts gemalt und haben in Schwaan auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie aquarelliert.  Es macht immer wieder Spaß, Aquarelle an der Originalschauplätzen der Künstlerkolonien oder der alten Meister zu malen. In den letzten Wochen war ich oft auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs, denn er hat die Landschaften und das Leben in Mecklenburg dokumentiert. In den Ansichten der Dörfer und Städte sowie seinen Landschaftsbildern zeigt Carl Malchin natürlich auch eine Vielzahl von Bäumen, die dann in den AquarellkursenLandschaftsaquarelle auf Zigarrenkistendeckeln“ eine Rolle spielen. Aber wenn es explizit um Bäume geht, dann gibt es zurzeit noch eine andere Möglichkeit. Das Kunstmuseum Schwaan zeigt vom 08.09. – 15.12.2019

 

Die Ausstellung „Mein Freud der Baum“

 

Auf der Web – Seite des Kunstmuseums Schwaan heißt es:

 

 

Mein Freund der Baum - Sammlungsstücke aus Künstlerkolonien - Flyer des Kunstmuseums Schwaan (1)

Mein Freund der Baum – Sammlungsstücke aus Künstlerkolonien – Flyer des Kunstmuseums Schwaan (1)

Bäume zählen zu den beeindruckenden Lebewesen auf unserer Erde. Wo das Klima nicht zu trocken oder zu kalt ist, dominieren sie die Landschaft. Bäume produzieren Sauerstoff und binden Kohlenstoffe, sie bieten Nistplätze, Nahrung, Lebensraum und Schutz für die unterschiedlichsten Tiere. Bäume sind Nahrungsquelle, Schattenspender und Baustoff. Der Baum wurde verehrt und war nicht selten Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Dörfern und Städten.

Für die Künstler spielt der Baum oft eine zentrale Rolle, ist ein Symbol der Kraft und der Beständigkeit. Mit seinen Ästen in den Himmel ragend und doch fest verwurzelt in der Erde. 

Die für die Ausstellung wurden Landschaftsbilder aus verschiedenen deutschen Künstlerkolonien Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts ausgewählt. Jede Kolonie hat auf ihre ganz besondere Weise den Baum als Chronist der Landschaft dargestellt

Die Maler beließen deshalb die heimischen Pflanzen- und Baumarten in ihrem gewohnten Umfeld und erfassten sie in ihrer natürlichen Farb- und Lichtstimmung. Bäume die eine bestimmte Funktion erfüllten, konnten Orte malerischer gestalten: ein Haus, einen Garten, eine Straße. Sie dienten als Schutz vor Sonne, Wind oder Regen, als Obst- oder Ziergewächs. Dass Pflanzen oder Bäume ganze Landstriche charakterisieren können, wird in der Ausstellung verdeutlicht.

Die Ausstellung präsentiert Darstellungen aus den Künstlerkolonien Dachau, Hiddensee, Ahrenshoop, Usedom, Heikendorf, Worpswede, Ferch und als Partner das Overbeck Museum in Bremen.

Bevorzugtes Motiv z.B. der Dachauer Maler war um 1900 war das »Dachauer Moos«. In Worpswede sind es überwiegend die landschaftsprägenden Birken, die die Faszination auf den Künstler ausübten. In Ahrenshoop prägen die Bäume in den Dünen die Motive von Paul Müller Kaempf. Die Insel Hiddensee hat nur einen spärlichen Baumbestand. Otto Niemeyer Holstein reduziert den Baum auf wenige Elemente.
In Ferch dominieren Bäume auf sandigen Hügeln und aus Heickendorf sind farbintensive Baumdarstellungen von Heinrich Blunk zu sehen. Die Darstellungen von Fritz Overbeck verbinden ihn in der gleichen Motivwahl mit dem Schwaaner Rudolf Bartels.

 

Hier der Flyer und einige der ausgestellten Bilder der Ausstellung.

.

.

Diese Chance von den alten Meistern zu lernen, wie sie Bäume gesehen und gemalt haben, wollte ich mir nicht entgehen lassen. In Zusammenarbeit mit der VHS Rostock und dem Museum biete ich deshalb am 21. September 2019 den

 

Aquarellkurs: Bäume als Motive in der Malerei – im Kunstmuseum Schwaan

 

Den Kursinhalt habe ich wie folgt beschrieben:

Bäume sind interessante Bestandteile vieler Bilder. Entweder sind sie Teil einer Landschaft oder besonders faszinierende Bäume wurden immer wieder als Hauptmotiv gemalt. In diesem Kurs werden wir verschiedene Möglichkeiten und Techniken ausprobieren, um Bäume im Aquarell darzustellen.

Am Vormittag skizzieren und malen wir in der Parklandschaft hinter dem Kunstmuseum Schwaan, um eine gute Komposition für unsere Bilder zu finden. Ab 13.00 Uhr haben wir die Chance, in der Ausstellung „Mein Freund der Baum“ zu entdecken, wie die Maler der Künstlerkolonien die Bäume gekonnt in Szene gesetzt haben. Am Nachmittag können wir unsere Aquarelle im Atelierraum des Museums fertigstellen.

Ich freue mich auf den Kurs und die Ausstellung. Vielleicht sehen wir uns ja am 21. September in Schwaan. Ich würde mich freuen. Zur Einstimmung hier ein paar Fotos aus dem Park rund um das Kunstmuseum Schwaan und einige meiner Aquarelle mit einigen Bäumen.

.

 

Carl Malchin – ein Maler hat die Landschaften und das Leben in MV dokumentiert

Carl Malchin –

.

ein Maler hat Landschaften und das Leben dokumentiert

.

Die Museen Mecklenburg – Vorpommerns bieten mit den Bildern der „alten“ Meister viele Anregungen

 

Auch wenn ich Aquarelle von den Reisen nach Grönland und Island wie das Bild „Entdeckungen im Grönlandeis“ veröffentliche, sind die meisten unserer Aquarelle in Mecklenburg – Vorpommern entstanden. So ist für mich auch immer wieder interessant zu schauen, wie andere Künstler die Landschaften, Dörfer und Städte, Tiere und Menschen an Ostsee erleben und malen. Die Museen erlauben gleichzeitig einen Blick in die Vergangenheit und es immer wieder interessant zu schauen, wie die „alten“ Meister das Leben in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrzehnten dokumentiert haben. Wenn es um norddeutsche Malerei oder konkrete die Malerei aus Mecklenburg – Vorpommern geht, sind auf jeden Fall das Pommersche Landesmuseum,  das Staatliche Museum Schwerin,  das Kulturhistorische Museum in Rostock aber genauso das Staatliche Museum für Kunst in Kopenhagen zu nennen. Neben den großen Häuser sind aber auch die Museen der Künstlerkolonien in Schwaan und Ahrenshoop zu nennen. Die Ausstellungen bieten eine wunderbare Vielfalt von verschiedenen Bildern aus der Vergangenheit. So versuche ich immer wieder bei Besuchen in Kopenhagen, in Schwaan, in Schwerin, in Ahrenshoop oder der Innenstadt von Rostock einen Blick in die Museen. Ich habe dann auch immer wieder versucht andere Menschen für die Ausstellungen zu begeistern und habe bei verschiedenen Gelegenheiten in Zusammenarbeit mit den Museen Aquarellkurse angeboten. So habe ich in der Galerie Alter und Neuer Meister in Schwerin mehrmals Portraitkurse gestaltet. Im Kulturhistorischen Museum Rostock waren wir auf den Spuren von Rodolf Bartels unterwegs und haben Laternenkinder in einem Aquarellkurs gemalt. In Schwaan bin in regelmäßig gemeinsam mit Malschülern unterwegs und aquarelliere auf den Spuren der Künstlerkolonie. In Vorbereitung oder bei den Aquarellkursen sind dann auch immer wieder Aquarelle an den Originalschauplätzen der Künstlerkolonie Schwaan entstanden. Bei meiner Begeisterung für die alten Meister und deren Malerei aus Mecklenburg -Vorpommern habe ich mich sehr gefreut, dass das Staatliche Museum Schwerin ab den 05. Juli 2019 eine Ausstellung zum Schaffen von Carl Malchin zeigt. Unter dem Titel

 

VON BARBIZON BIS ANS MEER – Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs

 

zeigt das Schweriner Museum eine Ausstellung mit 220 Werke von ihm.  In der Ankündigung der Schweriner heißt es

Carl Malchin (1838 – 1923) gilt als Begründer der mecklenburgischen Landschaftsmalerei. Kein anderer Künstler dieser Zeit war in so hohem Maße darauf spezialisiert, die Natur Mecklenburgs, …, zu erfassen.

Aus meiner Sicht hat er wie kein anderer Maler bisher die Landschaft und das Leben der Menschen an der Ostsee von Ahrenshoop, über Rostock und Warnemünde, Wismar, Poel und Warnkenhagen an der Ostsee, in Schwerin und vielen anderen Orten Mecklenburgs in seiner Zeit dokumentiert. Auf der Seite des Kunstmuseums Schwaans heißt es deshalb:

Für die mecklenburgische Malerei ist Malchin fast zu einem Markenzeichen geworden.

.

Die nachfolgenden Bilder geben einen kleinen Einblick in das Schaffen von Carl Malchin.

.

.

.

Was mich neben der Ausstellungsankündigung noch riesig gefreut hat, war ein Anruf von Birgit Baumgart. Frau Baumgart arbeitet als Museumspädagogin im Staatlichen Museum Schwerin  und ist die Ansprechpartnerin für Veranstaltungen und Malkurse in der Kreativwerkstatt der Galerie Alte und Neue Meister des Museums Schwerin. Sie hatte mich Ende Januar gefragt, ob ich Lust hätte die Ausstellung von Carl Malchin mit Malkursen zu begleiten. Bei meiner Begeisterung für Carl Malchin habe ich spontan zu gesagt. In den vergangenen Wochen bin ich dann ein wenig durch das Mecklenburg Land zu einigen Malorten von Carl Malchin gereist und oder habe die Motive von ihm „neu entdeckt“, wenn es die Originalschauplätze so nicht mehr gibt.  Wenn Sie sich auch einmal gerne auf die Spuren von Carl Malchin begeben wollen und gerne malen, dann merken Sie sich doch neben der Ausstellungseröffnung am 04. Juli 2019 bereits heute schon zwei Termine vor.

,

.

Ich freue mich schon riesig auf die kommende Ausstellung, die viele Anregungen und die Aquarellkurse auf den Spuren von Carl Malchin. Kommen Sie doch mit. 😉

Aquarelle malen – an Originalschauplätzen der Künstlerkolonie Schwaan

Aquarelle malen –

.

an Originalschauplätzen der Künstlerkolonie Schwaan

.

Ich versuche immer wieder zu lernen. Als Maler kann man kann unter anderem dadurch lernen, indem man schaut, was andere machen und sich darüber austauscht oder schaut wie die alten Meister es gemacht haben. Also besuche ich immer wieder Museen in der Region oder auf unseren Reisen. Ich hatte in der Vergangenheit über die Besuche in dem Staatlichen Museum für Kunst in Kopenhagen,  im Nordischen Aquarellmuseum in Skärhamn, in den Museen Malmös, in der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin, im Kunstkaten und dem Museum von Ahrenshoop, dem Besuch in der Kunstmühle Schwaan, im Kunsthistorischen Museum Rostock und und …. Aber die Besuche, Führungen u.a. sind nur eine Art, um zu lernen. Probieren geht über Studieren – deshalb habe ich immer wieder versucht, Anregungen aus den Ausstellungen für meine Motive und die Bildgestaltung mitzunehmen und umzusetzen. So manches Mal habe ich versucht, gemeinsam mit den Museen in der Nähe gemeinsam Workshops und Aquarellkurse anzubieten, um Malschülern auch an den Ausstellungen und dem Lernen teilhaben zu lassen. So sind zum Beispiel, die Aquarellkurse Grundlagen Porträt in der Galerie Alte und Neue Meister, der Workshop: Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan und „Auf den Spuren von Rudolf Bartels“ – ein Aquarellkurs zu den Laternenkindern in Zusammenarbeit mit dem Kulturhistorischen Museum Rostock entstanden. Am Sonnabend in dieser Woche will ich nun gemeinsam mit Malschüler das zweite Mal nach Schwaan fahren, auf den Spuren der Künstlerkolonie Schwaan wandeln und malen. Wenn Sie Lust haben kommen Sie doch mit zu dem Aquarellkurs

.

Landschaftsaquarelle an Originalschauplätzen der Künstlerkolonie Schwaan

.

In der Blütezeit der Künstlerkolonie Schwaan sind viele wunderbaren Landschaftsbilder entstanden. Die heutigen Künstlerpfade durch Schwaan führen uns zu einigen der Originalschauplätzen, an denen die alten Meister gemalt haben. Besonders inspirierend sind für mich immer wieder die Bilder von Franz Bunke – die Landschaften und Ansichten von Schwaan an der Beke und Warnow. Ich möchte Sie einladen, mit mir an der Warnow auf Entdeckungstour zu gehen und Landschaftsmotive mit der Stadtansicht von Schwaan plein air zu malen. Je nach Wettersituation können wir unsere Aquarelle vor Ort oder im Atelier der Kunstmühle Schwaan fertig stellen. Abschließen werden wir den Tag mit einem Besuch in der Ausstellung im Kunstmuseum Schwaan.

Es sind noch zwei Plätze frei und anmelden können sich Kursentschlossene noch über die Web Seite der VHS Rostock.

.

.

Typische Bilder mit Schwaaner Stadtansichten,

.

die in der Zeit der Künstlerkolonie entstanden sind, sind z.B.

In Zusammenhang mit der Vorbereitung des Aquarellkurses war ich in den vergangenen Wochen in Schwaan und bin an der Warnow und der Beke lang gewandert, um interessante Plätze für den Aquarellkurs zu finden. Start meiner Wanderungen längs der Warnow war der Parkplatz neben der Warnow Brücke. Die neue Brücke, der Wasserrastplatz und das Gemälde von Franz Bunke an der Fassade der Volks- und Raiffeisenbank sind immer wieder ein interessantes Motiv.  Spannend ist auch, dass Peter Paul Draewing 1927 an dieser Stelle stand und die Schwaaner Stadtansicht mit der damaligen Holzdrücke malte. Ich hatte einfach Lust die heutige Ansicht in einem meiner Aquarelle mit Stadtansichten festzuhalten. Ich habe zwei schnelle Skizzen für ein Aquarell aus Schwaan vor Ort erstellt. Das Urban Sketching in Schwaan und die Fotografien waren dann die Grundlage für mein Aquarell „Schwaan – Bild im Bild“. Das Bild mit Stadtansicht von Schwaan, dem Gemälde von Bunke und der neuen Warnow Brücke habe ich 81 Jahre nach Peter Paul Draewing mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Hahnemühlepapier Cornwall 450 g/m² – rau gemalt 😉.

.

Schwaan – Bild im Bild © Aquarell von Frank Koebsch

Schwaan – Bild im Bild © Aquarell von Frank Koebsch

.

Wenn Ihnen das Aquarell „Schwaan – Bild im Bild“ gefällt, dann habe ich noch zwei Tipps für Sie.

  • In dem Video „Künstlerkolonie Schwaan“ der Firma ARTunique können Sie erleben, wie das Gemälde von Bunke auf der Fassade neben der Warnowbrücke entstanden ist.

.

.

.


Schwaan – Bild im Bild © Aquarell von Frank Koebsch

Aquarell „Schwaan – Bild im Bild“ im Format 30 x 40 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Schwaan – Bild im Bild“ im Format 30 x 40 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€305,00

 

Silvester 2017

Kommen Sie gut ins Neue Jahr

.

Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch und ein gesundes Neues Jahr. Vergessen Sie nicht das Kalenderdeckblatt für das Jahr 2018 abzureißen.😉

.

Deckblatt Kalender 2018

Deckblatt Kalender 2018

.

Das Kalenderdeckblatt zeigt Hanka´s Wild life AquarellNicht so schnell“ mit der Schwaanenmutter und ihren beiden Küken. Den vollständigen Kalender 2018 mit einer Auswahl von unseren Aquarellen finden Sie auf unserer WEB Seite.

.

Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

.

Hanka & Frank Koebsch

.

P.S.: Wenn Sie dieses Aquarell und andere Bilder von uns im Original sehen wollen, dann besuchen Sie doch im Neuen Jahr unsere Ausstellung im Wildpark MV.

P.S.S.: Wir gestalten unsere Kalender inzwischen seit einigen Jahren. Hier die Sammlung unsere Kalender aus den vergangenen Jahren. Welches der Motive gefällt Ihnen am besten?

.

.

P.S.S.: Wenn Sie noch keinen Kalender 2018 haben, dann können wir Ihnen gerne einen Kalender im neuen Neuen Jahr schicker. Erwerben können Sie die Kalender auf unserer Web Seite oder hier.

.


Workshop: Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan

Workshop:

Aquarellieren auf den Spuren

.

der Maler der Künstlerkolonie Schwaan

 

.

Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan

Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan

Ich hatte vor einigen Tagen auf meinem Blog in einem Artikel über den Start in die Plein Air Saison berichtet. Der erste Aquarellkurs mit einem Anteil Freiluftmalerei fand dieses Jahr in Schwaan statt. In Zusammenarbeit mit der VHS Rostock und dem Kunstmuseum Schwaan hatte ich zu einem Workshop. Es ist spannend in der Umgebung und den Räumen von Museen zu malen. Man kann einfach schauen, wie die alten Meister die Motive realisiert haben und kann sich von deren Herangehensweise inspirieren lassen. Gerne denke ich z.B. an den Kurs „Grundlagen Portraitmalerei“ in der Kreativwerkstatt der Galerie Alter und Neuer Meister in Schwerin oder den Workshop „Auf den Spuren von Rudolf Bartels und seinen Laternenkindern“ im Kulturhistorischen Museum Rostock zurück.  Dieses Mal war das Ziel des Aquarellkurses Schwaan mit seiner Tradition als Künstlerkolonie. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts hatten Maler wie  Franz Bunke, Otto Bartels, Rudolf Bartels u.v.a. haben immer wieder in den Landschaften zwischen Warnow und Beke gemalt. Wenn man auf den Spuren der Künstlerkolonie in Schwaan unterwegs ist, dann kann man sich sehr gut an den Künstlerpfaden orientieren.

 

Plein Air Malerei in Schwaan

 

Im Rahmen unseres Aquarellkurses haben wir uns am Kunstmuseum Schwaan getroffen und die Bürgermeisterwiesen und den Skulpturenpark auf der Suche nach Motiven für Landschaftsaquarelle und die passende Silhouette von Schwaan umgesehen.  Hierbei wir uns von den Gemälden „Blick auf Schwaan“ von Otto Bartels sowie „Boote am Ufer der Beke“  und „An der Beke“ von Franz Bunke inspirieren lassen. Für die Teilnehmer war das Skizzieren vor Ort genauso spannend wie das weitere Ausarbeiten der Aquarelle in den Atelierräumen der Kunstmühle Schwaan. Bei der Stadtansicht waren die Herausforderungen die Motivauswahl aber auch die Umsetzung mit der Verbindung von Landschaft, der Kirche und den vielen Häusern. Andere Teilnehmer hatte sich für Aquarelle mit Booten an der Beke entschieden. Die Landschaft an dem Zusammenfluss der Beke und der Warnow recht urig mit etwas Bruchholz an dem einen Ufer und ein paar Boote und Baumreihen auf dem anderen Ufer. Hier war es die Herausforderung die Tiefe in der Landschaft zu gestalten und aufzupassen, sich nicht in den Einzelheiten zu verlieren. Aber hierzu haben die Chance genutzt und in einer Pause die Ausstellungen im Kunstmuseum besichtigt, um zu schauen, wie Maler der Künstlerkolonie die verschiedenen Motive umgesetzt haben. Hier ein paar Schnappschüsse von dem spannenden Tag.

.

.

Es war ein schöner Tag. Ich möchte mich recht bei dem Museumsleiter Heiko Brunner und Frau Eleonore Pahlke für die Möglichkeiten in Schwaan zu malen recht herzlich bedanken. Bei nächsten Besuch mit Malschülern in Schwaan würde ich gerne bei einem Spaziergang an der Warnow wie Franz Bunke Motive für einen Workshop suchen, aber dieses ist noch Zukunftsmusik für die kommenden Jahre.

Wenn Sie mit mir in den nächsten Wochen malen wollen, dann empfehle ich Ihnen der Portraitkurs in Berlin, die Freiluftmalerei im Botanischen Garten Rostocks, die Malreisen nach Kühlungsborn und auf die Insel Rügen oder das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee – in Kühlungsborn. Ich freue mich schon auf die kommenden Wochen mit vielen Aquarellkursen und Workshops.

Start in die Plein Air Saison

Start in die Plein Air Saison

.

Vorfreude auf die Aquarellkurse und Malreisen in der Natur

.

Es wird immer wärmer draußen. Mit dem Frühlingsanfang in der vergangenen Woche und dem Umstellen auf die Sommerzeit wird uns im Kalender angezeigt, dass mit der Freiluftsaison wirklich losgehen kann. Am letzten Märzwochenende begrüßt uns der Frühling mit fantastischen Wetter. Einen Teil der Menschen zieht es gleich in die Gärten. Die Schar der Gärtner wächst mit der Anzahl der Frühlingsblüher. Zuerst waren es nur die Schneeglöckchen, Krokusse und Winterlinge aber in zwischen kommen die ersten Magnolienblüten als Frühlingsboten dazu. Nun ich habe nicht wirklich einen grünen Daumen für das Gärtnern. Mich interessieren die Blüten und die erwachende Natur viel mehr als Motive für unsere Aquarelle. Mit den Monaten April und Mai startet bei mir auch die Saison der Freiluftmalerei. Ich freue mich immer wieder ganz besonders, wenn es in diesen Monaten mit den Aquarellkursen und den Malreisen in der Natur losgeht. Besonders gerne denke ich die Kurse in den vergangenen Jahren wie an das Plein Air Malen im Schloßpark Wiligrad, im Freiluftmuseum Mueß am Schweriner See oder bei den Pinguinen im Rostocker Zoo u.a. zurück.

Auch in diesem Jahr habe ich einige Angebote für die Saison der Freiluftmalerei erarbeitet. Starten werden wir am 08. April 2017 mit dem Kurs

Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan

 

In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts hatten die Künstlerkolonien ihre Blütezeit. Maler und Malerinnen trafen sich an verschiedenen Orten auf dem Land, um dem Leben in den grauen Städten zu entfliehen. Eine der Künstlerkolonien im Norden Deutschland war Schwaan. Hier entstanden in dieser Zeit eine Vielzahl von wunderbaren Landschaftsmotiven z. B. an der Beke und der Warnow.

Die Volkshochschule der Hansestadt Rostock, unser Kursleiter Frank Koebsch und das Kunstmuseum Schwaan möchten Sie einladen, sich auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan zu begeben. Wir treffen uns am 8. April 2017 um 10:00 Uhr am Kunstmuseum und werden dann die Landschaft längs der Beeke erkunden und skizzieren. Nach ca. 1 bis 1,5 Stunden werden wir in den Atelierräumen des Kunstmuseums aus unseren Skizzen Landschaftsaquarelle malen. Hierbei werden wir in der Ausstellung des Kunstmuseums nach Anregungen in der Motivgestaltung bei den Malern und Malerinnen der Künstlerkolonie suchen. Freuen Sie sich auf einen interessanten Aquarellkurs in Schwaan.

Das Angebot war sogar der Ostsee Zeitung ein kleiner Artikel wert. Also überlegen Sie nicht lange und melden Sie sich direkt über die Seite der VHS Rostock an. Hier ein paar Schnappschüsse von unserem letzten Besuch in Schwaan.

.

.

Weiter geht es am 30. April 2017 mit dem Malkurs:

Freiluftmalerei: Frühling im Botanischen Garten der Universität Rostock 

 

Der Botanische Garten Rostocks ist eine grüne Oase mit ca. 10.000 Pflanzen auf 7,8 ha mitten in der City. Im Frühling erwacht die Natur Stück für Stück und verändert ständig das Aussehen des Gartens. In dieser Zeit kann man eine wunderbare Vielfalt von Blüten und Blumen in den verschiedenen Biotopen erleben. Gleichzeitig bilden der natürliche Bachlauf, der Japangarten mit denkmalgeschütztem Reetdachhaus, die verschiedenen Gehölze und stattlichen Bäume eine malerische Kulisse.

Lassen Sie uns den Botanischen Garten Rostock im Frühling entdecken und vor Ort Blumen und Blüten sowie Landschaften als Aquarelle malen.

 

Buchen können Sie den Aquarellkurs über die Seite der VHS Rostock. Je nach Wetterentwicklung können Ende April blühende WiesenRhododendren im Japangarten, blühende Sträucher, Bäume, vielfältige Obstblüten und wunderschöne Landschaftsmotive rund um den Bach und den Teich finden. Damit Sie meinem Frühlingtraum von einem Aquarellkurs im Botanischen Garten Rostock folgen können, hier paar meiner Aquarelle mit Blumen und Blüten und ein paar Fotos von vergangen Malkursen in Gärten und Parks.

.

.

Malreise auf die Insel Rügen

 

Danach freue ich mich schon auf den Start unserer Malreise auf der Insel Rügen. Vom 01. bis zum 06. Mai 2017 möchte ich gemeinsam mit Malschülern den Frühling auf Rügen entdecken. Die Malreisen „Faszination Rügen“ nach Middelhagen im Frühling und Herbst sind schon eine kleine Tradition. Von den Ferienwohnungen to Hus der Familie Grünheid aus erkunden wir das Mönchgut im Frühling. Rügen bietet wunderbare Motive für Aquarellkurs und dieses sind nicht nur die Boote und Schiffe in den Häfen von GagerGroß ZickerSeedorf oder am Strand von Baabe. Gerade die Landschaftsmalerei auf dem Mönchgut hat einen ganz besonderen Reiz. Die seichten Hügel erlauben wunderschöne Ausblicke auf die Halbinsel, den Bodden und die Ostsee.

Buchen können Sie diese und andere Malreisen auf unserer Webseite.

.

.

Von der Insel geht es nahtlos nach Kühlungsborn. Hier startet am 07. Mai 2017 das

Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

 

Von der Idee eines Plein Air Festival an der Ostsee bis zum heuten Stand der Vorbereitungen war eine spannende Zeit. Ich freue mich auf die Woche vom 07. bis zum 14. Mai, denn nichts macht mehr Spaß, als gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen. Starten werden wir von Montag bis Mittwoch mit acht verschiedenen Workshops bevor wir dann am Donnerstag und Freitag an verschiedenen Malorten im freien Malen Zeichnungen und Bilder erstellen werden, die im Rahmen der Abschlussausstellung in Kunsthalle Kühlungsborn gezeigt werden. Die Zeitschrift „Mein Kreativ Atelier“ berichtete über das Plein Air Festival 2017 mit den Dozenten der Workshops uva.

Weitere Informationen und die Buchungsmöglichkeiten finden Sie auf der Seite des Festivals.

.

.

Für mich geht es am Wochenende vom 19. Mai bis zum 21. Mai 2017 mit der

Malreise Faszination Ostsee

in Kühlungsborn weiter. Hier einige Impressionen und Fotos von dieser Malreise in denr vergangenen Jahren

 

Buchen können Sie diese und andere Malreisen auf unserer Webseite. Wenn Sie an diesem Angebot Interesse haben, warten Sie nicht zu lange, denn momentan ist nur noch ein Platz frei.

.

.

Es wird eine spannende Plein Air Saison und ich freue mich gemeinsam mit Ihnen an der Ostsee, in Schwaan oder dem Botanischen Garten zu malen. Ich freue mich gemeinsam mit Ihnen maritime Aquarelle, Bilder von den Häfen, Dörfern und Städten, Landschaften oder nur einfach Blumen und Blüten oder Möwen zu malen.

 

Laternenkinder – wie man das Leuchten in den Aquarellen erzeugen kann

21. September 2016 1 Kommentar

Laternenkinder

.

wie man das Leuchten in den Aquarellen erzeugen kann

Ein Aquarellkurs, der im Kulturhistorischen Museum Rostocks beginnt

.

Auf den Spuren von Rudolf Bartels und ein Aquarellkurs zu den Laternenkindern

Auf den Spuren von Rudolf Bartels und ein Aquarellkurs zu den Laternenkindern

Motive, die in der Nacht ganz besonders leuchten, faszinieren mich. So habe ich in der Vergangenheit immer wieder Aquarelle mit Laternenkinder oder als Miniaturen gemalt. Wenn mir Motive Spaß machen und auch andere Menschen begeistern, dann liegt die Idee nahe, zu diesen Themen Aquarellkurse anzubieten. In Aquarellkurse zu den Laternenkindern hatten Malschüler und ich bereits in der Vergangenheit viel Spaß. Als ich hörte, dass in Rostock und Schwaan die Ausstellung „Rudolf Bartels –  EINFACH UND NUR SCHÖN“ u.a. mit den Laternenkindern von Bartels vorbereitet wurde, war dieses wieder eine wunderbare Chance einen Aquarellkurs in Zusammenarbeit mit einem Museum anzubieten. Es macht einfach Spaß zu schauen, wie die ausgestellten Gemälde realisiert wurden und Möglichkeiten für seine eigenen Bilder zu entdecken. In der Vergangenheit hatte ich deshalb z.B. Aquarellkurse in der Kreativwerkstatt der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin realisiert. Für die Vorbereitung eines neuen Aquarellkurses „Laternenkinder“  war ich in den vergangenen Monaten auf den Spuren von Rudolf Bartels und seinen Laternenkindern unterwegs. Ich war in Schwaan auf den Spuren der Künstlerkolonie und habe die Ausstellung „Rudolf Bartels –  EINFACH UND NUR SCHÖN“ im Kulturhistorischen Museum Rostock besucht. In Zusammenarbeit mit der VHS Rostock und dem Rostocker Museum startete am vergangenen Sonnabend der Aquarellkurs „Laternenkinder“.   Wir haben uns morgens auf dem Klosterhof getroffen und wurden von Dr. Susanne Knuth, der Kuratorin der Ausstellung über Rudolf Bartels empfangen und durch die Ausstellung geführt. Für uns war dieses ein Glücksfall, denn Frau Dr.Knuth erläuterte uns mit viel Begeisterung und Wissen die Bilder von Rudolf Bartels, wie die Serie mit den Obstbaumblüten, mit der Kirche von Gelmeroda, mit den Seifenblasen, den Regenbögen und den Laternenkinder. Es war eine sehr interessante Führung mit vielen Informationen über das Leben, die Malweise und die Motive von Rudolf Bartels. Gerade die Erläuterungen über die Farblehre nach Newton und Goethe im Zusammenhang mit den Seifenblasen, Regenbögen und den Laternenkindern waren eine gute Einstimmung auf den folgenden Aquarellkurs. Hier ein paar Schnappschüsse von unserer Führung durch die Ausstellung über Rudolf Bartels, dem Aquarellkurs und einige Aquarelle von den Malschülern und mir.

 

Um das Leuchten der Laternen in unseren Aquarellen zu realisieren, war es notwendig ein Aquarellpapier zu wählen, welches viel Farbe aufnimmt. Wenn man dann dunkle deckende Farben geschickt einsetzt und die Bildkomposition mit Komplementärfarben und ausreichenden Kontrast aufbaut, beginnen die Laternen die Kinder zu leuchten. Es sind einige schöne Aquarellen mit den Laternenkindern entstanden. Für uns alle war es ein interessanter Tag und eine gelungene Kombination im Zusammenarbeit mit dem Kulturhistorischen Museum Rostock.

Besten Dank an Frau Dr.Knuth für die Führung, an Frau Steltner (Museumspädagogin) für die Hilfe bei der Organisation und Bernd Sturzrehm für die Fotos und sein Aquarell mit den Laternenkindern.

%d Bloggern gefällt das: