Mit der MS Zaandam von Vancouver nach Seward

Mit der MS Zaandam von Vancouver nach Seward

Unsere Reise nach Alaska und Kanada

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Heute ist es Zeit von der nächste Etappe unserer Reise nach Alaska und Kanada zu berichten. Nach einem zweitägigen Besuch in Vancouver mit Besuch des Stanley Parks, Gastowns, Chinatowns und dem Chinesischer Garten sind wir am Balentien Pier am Canada Place an Bord unseres Kreuzliners der MS Zaandamm gegangen. Unsere Reise ging von Vancouver weiter durch die Inside Passade nach Ketchikan, JuneauSkagwayGlacier Bay bis nach Seward. Für sieben Tage war die MS Zaandamm unser schwimmendes Hotel. Wir sind bekennende AIDA – Fans, denn wir waren schon viel mit den Schiffen der AIDA Cruises unterwegs. Egal ob wir mit der AIDA bella  im Mittelmeer, der AIDA blu in der Nordsee, mit der AIDA cara die Kanarischen Inseln oder der AIDA bella Kopenhagen und Oslo besucht haben, wir mögen die Reisen auf den Schiffen mit dem rotem Kussmund.  Auf diesen Reisen sind einige meiner Aquarelle entstanden, entweder auf dem Fischmarkt von Marseille oder Catania oder … Unter diesen Voraussetzungen hatte die MS Zaandamm der Holland America Line natürlich schwer. Um es vorweg zu nehmen es war eine tolle Zeit auf der MS Zaandamm, auch wenn wir gerade in den ersten Tagen automatisch immer Vergleiche anstellten. Doch am besten bilden Sie sich doch selbst einen ersten Eindruck auf Grund unserer Fotos.

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Die Gretchenfrage Cluburlaub auf der AIDA oder klassische Kreuzfahrt mit der Holland America Line

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Nach der Reise wurden wir gefragt, ob wir lieber mit einem Schiff der AIDA oder der Holland America line unsere nächste Reise unternehmen würden. Diese Frage können wir nur ganz entschieden zu Gunsten der AIDA beantworten. Klar hängt die Antwort auf eine solche Frage immer mit den persönlichen Einschätzungen und Präferenzen zusammen. Bei einem solchen Vergleich sind verschiedene Dinge zu berücksichtigen. Als erstes spielt viele kulturelle Aspekte eine Rolle. Die MS Zanndamm ist ein Schiff, welches für amerikanische Kunden konzipiert wurde. Damit sind die Teppiche extra dick, das Atrium mit viel Stuck, Gold und Pomp, die Shopping Meile mit extra viel Schmuck, Uhren, Kosmetik mit vermeintlichen Sonderangeboten, eine Galerie mit vielen dicken Goldrahmen, einem riesigen Casino und und … Also ganz viel Glämmer 😉 aber auch mit täglich frischen Blumen in vielen Bereichen des Schiffes. Die amerikanischen Wurzeln haben aber auch ihre schönen Seiten. Es gab viele wunderbare Salons und eine ganz tolle Bibliothek mit sehr gediegener Einrichtung und einem riesigen Angebot an Büchern, Zeitschriften, CD, DVD über die Länder in denen das Schiff unterwegs ist. Wenn das Schiff Fahrt machte, waren die Bibliothek mit dem Explorer Kaffee unter Deck unsere Lieblingsorte. Man hatte in guter Umgebung eine schöne Sicht und den besten Kaffee an Bord, wenn auch aus Pappbechern, eben typisch amerikanisch ;-). Eine wunderbare Sicht über das Bug hat man auch aus dem Krähennest. Das Crows Nest liegt auf Deck 11, direkt über der Brücke des Schiffes. Die Sicht ist gut aber an dieser Stelle waren wir von den großen Panoramafenstern der AIDA Bella und Co. in deren Bibliotheken verwöhnt. Ein weiterer Fakt beeinträchtigte die Sicht, viele Scheiben der MS Zaandamm waren schon zerkratzt und hatten Wasser gezogen ;-(. Also wenn schönes Wetter war, haben wir die Aussicht draußen vom Lido – oder dem Lower Promenade Deck genossen. Wir legen recht großen Wert auf gute Sicht von den verschiedenen Decks, denn wir buchen meist eine Innenkabine. Unsere Kabine auf der MS Zaandam entsprach den üblichen Standard. Bei den Innenkabinen sind wir Überzeugungstäter, nicht nur weil diese preiswerter sind. Vielmehr haben wir die Erfahrung gemacht, dass bei den Balkonkabine die Sonne „immer“ auf den anderen Seite des Schiffes scheint und die schönsten Aussichten meist nicht auf der Seite unserer Kabine zu sehen sind. Also verbringen wir auf den Kreuzfahrten fast nur die Schlafenszeiten in unserer Kabine.

Was für eine Kreuzfahrt noch wichtig ist, sind ist die Gestaltung der Abende, die Ausflüge während der Hafenliegezeiten und natürlich das Essen an Bord. Vergleicht man diese Punkte kamen die Unterschiede zwischen der MS Zaandamm und der AIDA-Flotte deutlich zum Vorschein. AIDA Cruises bietet Club Urlaub auf den Schiffen an. Die Holland America Line bedient das klasse Kreuzfahrtkonzept. Die Unterschiede kommen an Bord am deutlichsten beim den Malzeiten und dem Abendprogramm zum Vorschein. Das Abendessen auf der MS Zaandamm war immer ein Dinner mit phantastischer Küche. Hut ab vor der Küche und dem Service. Aber Dinner bedeutet auch immer Konservation bei Tisch und förmliche Garderobe bis hin eleganter Abendgarderobe. Nun wir Essen gerne gut, aber es muss nicht jeden Abend ein zweistündiges Dinner sein mit den gleichen Menschen sein. Da kommt uns das Konzept der AIDA sehr entgegen. Die freie Wahl verschiedener Restaurants mit freier Tischwahl, freier Zeiteinteilung und bei Bedarf mit Menschen unserer Wahl egal ob im Marktrestaurant, Rossini, Buffalo Steakhouse oder oder …  . Ganz klar haben wir die Möglichkeiten der AIDA für das Frühstück vermisst, denn amerikanisches Frühstück ist nicht so ganz unsere Sache. Aber andere Länder, andere Sitten.

Auch in den Bereichen Unterhaltungsprogramme am Abend, der Sport- und Wellnessangebote hat die AIDA Flotte mehr zu bieten. Ein weiterer Punkt bei dem man uns auf der AIDA verwöhnt hat, sind die Ausflüge und die Informationen hierzu. Ideal war es auf der Kreuzfahrt  mit der AIDA blu rund um Irland und Großbritannien, wo ein Lektor die Geschichte, Geografie, die soziale Situation, Land und Leute in Form von Vorträgen vorstellte. Damit konnte man mit etwas mehr Hintergrundwissen die tägliche Präsentation der Ausflüge folgen und so das richtige wählen. Auf der MS Zaandamm gab es eine Verkaufsshow für alle Vorträge der Reise am ersten Tag. So hatten wir Schwierigkeiten die gesamte Reise die richtigen Schwerpunkte herauszufinden. Der Hintergrund ist, dass AIDA auch Veranstalter und Vertragspartner für alle Ausflüge ist. Die Holland America Line vermittelt bei Bedarf die Ausflüge von örtlichen Partnern, oft werden die Ausflüge aber auch erst nach dem Anlegen im Hafen gebucht.  Damit ist es aber für den Reisenden ein kleines Glückspiel aus einer Schar von Anbietern,  den Richtigen zu finden. Das unübersichtlichste an der ganzen Kreuzfahrt auf der MS Zaandam ist jedoch die Rechnungslegung. Trinkgelder, Servicegebühren, Tischgetränke, … sind zu beachten. Typisch amerikanisch, aber für uns unübersichtlich.

Es ist ein Jammern auf hohem Niveau. Es war eine wunderbare Kreuzfahrt auf der MS Zaandamm. Aber alles zusammen genommen, wären es für uns Gründe mit der AIDA  zu fahren, wenn wir die Wahl hätten 😉

Hier finden Sie die Andere Etappen unsere Alaska und Kanada Reise.

Bilder meiner Heimat

Bilder meiner Heimat

Können meine Aquarelle die Frage beantworten: Was ist meine Heimat?

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Bilder meiner Heimat
Rostock – Das ist es (c) Frank Koebsch

Wir sind gerade vor einigen Wochen unterwegs und haben ein wenig Alaska und Kanada erkundet. Es war eine tolle Reise und wir haben mehr als einmal überlegt, wie es wäre, dort zu leben. Seattle oder Vancouver sind schon phantastische Städte und die Natur weiter gen Norden grandios und trotzdem sind wir wieder zurück in unsere Heimat nach Mecklenburg – Vorpommern, in die Nähe der Ostsee. Es war nicht das erste Mal, dass wir mehr oder weniger ernsthaft durchgespielt haben, Mecklenburg zu verlassen.  Beruflich bin ich in den letzten 20 Jahren nach Berlin, Bremen, Frankfurt / Main, Hamburg, Hannover, Luzern gependelt, aber unser Lebensmittelpunkt ist und bleibt (?) Sanitz in der unmittelbaren Nähe von Rostock, meine Geburtsstadt.

Genau zu diesen Fragen veranstaltet Katja Wenk eine Blogparade. Nun das Ich habe mit Blogparaden im Bereich Kunst und Kultur sehr gute Erfahrungen. Ich denke gerne an die Diskussionen zu den Themen Fragen zur Kunst #bfzkunst zurück und das Thema: Was ist Eure Heimat? Ist ein spannendes Thema.

Der SWR4 Baden-Württemberg  hat sich einen ganzen Tag Menschen befragt und zu folgenden Antworten kann man ein paar Videos sehen:

Hier einige weitere Antworten

Es gibt viele unterschiedliche Antworten, jeder Mensch wird aus seinem Erleben, nach seinen Werten und Prioritäten, eine andere Antwort geben. Wir gefallen diese Antworten, denn obwohl ich wunderschöne „Ecken“ in den vielen Städten gefunden haben, in denen ich gearbeitet habe, habe ich mich dort nie zuhause gefühlt. Ich hätte vielleicht dort eine neue Heimat finden können, hatte aber nie die Zeit und Muße.

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Ich bin in Rostock  groß geworden. Als Kind sind meine Eltern und Großeltern mit mir zum Strand gefahren, sind mit mir in Warnemünde, am Stadthafen spazieren gegangen, haben die Städte an der Ostsee erkundet Meine Mutter und mein Vater, viele Verwandte und Bekannte arbeiteten in Betrieben für den Schiffbau, im Hafen, in Reedereien, im Fischfang, ……  Als Jugendlicher habe ich mir einen Ferienjob bei der Post gesucht, denn nach dem Briefe austragen, konnte ich so ab um 10.00 Uhr am Strand liegen. Mit Freunden in den Wellen toben, Volleyball spielen, mit braungebrannten Mädchen in Bikinis flirten …  .

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Klar sind wir jedes Jahr in den Urlaub gefahren, zuerst in die Seeplatten, den Harz, das Elbsandsteingebirge, den Thüringer Wald, das Erzgebirge, das Riesengebirge, die Alpen, die Kanarischen Inseln, Ägypten, das Mittelmeer, …. haben unzählige Städte erkundet. Aber die Nähe zur Ostsee, Sonne, Wind, unendliche Weite bis zum Horizont brauche ich zum Leben. Egal ob Rostock, HeiligendammWismar, der Darß oder Rügen, hier bin ich aufgewachsen und verwurzelt.  Ich mag die Art der Menschen, irgendwie die Ruhe und im gewissen Sinne die Beschaulichkeit. Es gibt für meine Frau und mich gibt es nichts Schöneres als am Strand an der Ostsee lang zu laufen. Das Meer zu riechen, den Wind und das Salz auf der Haut zu spüren. Den Sand zu spüren, mit den Füssen im Wasser zu laufen … Wenn die Sonne scheint umso besser, aber bei einer steifen Brise macht es Spaß.

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Aquarelle geprägt durch die  Ostsee, Sonne, Wind, unendliche Weite

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Bei einer solchen Bindung zu Ostsee, Sonne und Wind ist eine große Anzahl von Aquarellen entstanden, die dadurch geprägt wurden – Maritime AquarelleMöwen AquarelleRügen AquarelleKranich Aquarelle, ….   Aber der Einfluss durch die Ostsee in meiner Malerei geht noch weiter. Selbst bei solchen Themen, die scheinbar gar keine Beziehung zum Meer, der Ostsee haben, wie die Sternzeichen.  Oder wie konnten sonst Sternzeichen entstehen

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Ich glaube, dass meine Aquarelle, die Frage beantworten können: Was ist  meine Heimat?, denn es sind Bilder meiner Heimat

Entdeckungen Chinatown und dem Chinesischen Garten Vancouvers

Chinatown und der Chinesischen Garten in Vancouver

Unsere Reise nach Alaska und Kanada

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Nach unserem ersten Tag in Vancouver und einem ersten Bummel in Gastown haben wir in weiteren Etappen Vancouver entdeckt. Eines unserer nächsten Ziele war Chinatown. Es ist nach San Franzisko die größte chinesische „Stadt“ in einer amerikanischen Metropole.  Vancouvers Chinatown hat viele interessante Sehenswürdigkeiten. Das Flair des Stadtteils lebt von der Gegensätzlichkeit zu dem sonstigen Stadtbild und den Verschiedenheit der Kulturen, die in diesem Teil von Vancouver treffen. Wir sind ein wenig durch die Straßen Chinatowns gelaufen und haben ein wenig von dem Ambiente, den Gerüchen und der Kultur ausgesogen. Ein Spaziergang der sich lohnt.

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Chinesischer Garten Vancouvers

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Für uns kamen diese Besonderheiten und dieser Gegensatz an einem Ort besonders zum Tragen, im Chinesischen Garten. Bei Betreten der Gartens sind wir über wunderbare Mosaike der chinesischen Sternzeichen  stolpert, aber diese Schönheiten vergießt man schnell, wenn man die Gartenanlage sieht. Bei einem Chinesischen Garten denken wir an Beschaulichkeit, Ruhe geformt durch die Kunst der Gärtner mit Pflanzen, Steinen, Wasser, Architektur …. Genau diese Beschaulichkeit findet man vor den Wolkenkratzern und der modernen Silhouette Vancouvers. Sobald man den Garten betritt, ist man in einer anderen Welt. Der Teich mit seinen Koi, der Ufergestaltung mit den Pflanzen, den Steinen, den Gebäuden sind einfach toll. Es ein wunderbarer Ort, hier zur Kirschblüte oder Magnolienblüte zu malen, muss ein Traum sein.

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Hier finden Sie die Andere Etappen unsere Alaska und Kanada Reise.

Besuch bei Boeing in Everett und unser erster Tag in Vancouver

Besuch bei  Boeing in Everett und unser erster Tag in Vancouver

Unsere Reise nach Alaska und Kanada

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Nach unserem Aufenthalt in Seattle mit Besuchen im EMP-Museum und Chihuly Garden & Glass Seattles sowie des Pioneer Square haben wir uns auf den Weg nach Vancouver gemacht. Am Vormittag  haben wir einen Stopp in Everett gemacht, um uns bei Boeing anzuschauen, wie die Flugzeug für die Hin- und Rückreise gebaut worden sind.

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Future of Flight Aviation Center & Boeing Tour

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Boeing produziert bei Everett einen wesentlichen Teil seiner zivilen Flugzeuge und bietet eine Besichtigungstour durch die Produktionshallen an. Startpunkt einer solchen Tour ist das Future of Flight Aviation Center mit einer interessanten Ausstellung, einem gutsortierten Shop, einen Café, …. Die Besichtigung beginnt mit einem typischen Promotionfilm in dem Aviation Center und dann geht es mit einem Bus auf das Produktionsgelände. Leider sind Kameras verboten, für alle die sich einen besseren Eindruck verschaffen wollen, den kann ich die offizielle Fotostrecke auf Flickr und die Videos zum Bau einer Boeing 747-8 und der 787 Delivery Factory Tour in Everett verweisen. Es ist schon eindrucksvoll zu sehen, wie in dem Gebäude mit dem weltweit größten Volumen (13.385.378 Kubikmeter) die Flugzeuge gebaut werden. Schnell stellt man auch als Besucher fest, welche Welten zwischen den Bauweise der Boeing 747 (Erstflug 1969) und eines Dreamliners 787 liegen. Nun ich habe vielleicht ein wenig genauer hingeschaut, denn für unser Ausstellungsprojekt zum Flughafen Tegel hatte ich ja einige meiner Aquarelle auf Flugzeughaut – Leinwand und Aluminium gemalt 😉

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Wer sich dafür interessiert, wie Flugzeuge gebaut werden, sollte bei passender Gelegenheit das Future of Flight Aviation Center und die Boeing Tour besuchen. Danach ging es mit unserem Bus weiter nach Kanada in Richtung Vancouver.

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Unser erster Spaziergang in Vancouver – Bummeln in Gastown

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Eingecheckt haben wir im Faimont Hotel Vancouver. Ein wunderbares Hotel mit einem „typischen“ Flair der „alten“ amerikanischen / kanadischen Hotels. Aber wir haben am Nachmittag die Chance genutzt und haben einen ersten Spaziergang unternommen. Von dem Fairmont Hotel ging es vorbei an den Schachspielern vor der Vancouver Artgallery zum Canada Place am Hafen. Hier am Wasser fühlten wir uns wieder ein wenig heimisch und haben die Aussicht auf Gastown, das Burrard Inlet, der Skyline am Hafen und und … genossen. Besonders fasziniert waren für uns die vielen Starts und Landungen der Wasserflugzeuge im Hafen. Schon klasse so mitten in der Stadt landen und starten zu können. Unser Weg führte weiter nach Gastown. Es ist ein wunderbarer Stadtteil und der sich längs der Waterstreet parallel zum Hafen erstreckt. Gastown ist einer der ältesten Stadtteile Vancouvers und wurde in den vergangenen Jahre Stück für Stück wiederbelebt. Heute lädt Gastown zum Bummeln zwischen Boutiquen, Restaurants, Galerien und Straßenkünstlern ein. Wir haben es genossen, bis wir an Steam Clock vorbeikamen, denn hier wurden wir durch eine „Melodie“ aus unserer Beschaulichkeit gerissen. Es ist wohl die weltweilt einzige Dampfuhr. Die vier Pfeifen spielen zu jeder Viertelstunde (mit viel Phantasie) den  Westminsterschlag. Ein netter Geck. Nach unserem Dinner in der „The old Spaghetti Factory“, ein klasse Lokal, haben wir uns wieder auf den Weg zu unserem Hotel gemacht. Zum zweiten Mal an diesem Tag erregte Musik unsere Aufmerksamkeit, denn mit einem Mal marschierten Dudelsack Spieler über die Kreuzung und bauten sich vor der Vancouver Artgallery neben bei einem roten Teppich auf. Nach den Dudelsack Spielern taucht noch ein berittener Mounty mit seinem Hund auf. Für uns ein wunderbares Fotomotiv, denn die Uniform der Royal Canadian Mounted Police ist schon ein Hingucker. Es war schon spät und nach wenigen Minuten verzauberte das verbleidende Licht Vancouver.

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Die Stimmung der blauen Stunde mit dem Licht an den Glasfassaden und auf den Straßen war ein schöner Abschluss unseres Bummels durch Gastown und den Hafen Vancouvers

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Unser Besuch im EMP-Museum und Chihuly Garden & Glass Seattles

Unser Besuch im EMP-Museum und

Chihuly Garden & Glass Seattles

Unsere Reise nach Alaska und Kanada

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Nach unserem Ausflug zum Pioneer Square haben wir uns mit der Monorail auf den Weg zum Seattle Center gemacht. Für uns eine ideale Verbindung, denn die Station der Monorail in Seattles Dowtown lag weniger als 100 m von unserm Hotel, dem Mayflower Park Hotel, entfernt. Das Seatlle Center und die Monorail wurden für die Weltausstellung 1962 konzipiert. Die Rail ist „nur“ ein Transportmittel denn das eigentliche Highlight im Center ist der 184 Meter hohe Aussichtsturm, die Space Needle. Aber wir sind an diesem Wahrzeichen vorbei gegangen und haben und zwei anderen Zielen zu gewandt.

Experience Music Project im Seattle Center

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Unser erstes Ziel war das EMP, denn hier ist auch gleich die Endhaltestelle der Monorail. Das im Jahr 2000 eröffnete Museum hat eine absolut futuristische Form. Es wurde von Frank Gehry konzipiert. Ich kannte von Frank Gehry schon den Gehry-Tower in Hannover und den Neuen Zollhof im Düsseldorfer Museumhafen aus meinen früheren beruflichen Etappen. Aber die Architektur der äußeren Hülle des EMP Museums setzt noch ganz andere Akzente. Heute zeigt das EMP eine wunderbare Show der amerikanischen Rock-Musik mit einem großen Anteil über Jimi-Hendrix, einem Sohn Seattles und einer wunderbaren „Gitarren Galerie“ sowie einem eindrucksvollen „Gitarren Baum“ sowie viele anderen Ausstellungsstücken der amerikanischen Musikgeschichte. In dem EMP wird seit einiger Zeit die „Sciene Fiction and Fantasy Ausstellung“ gezeigt. Von dieser Ausstellung waren wir aber enttäuscht ;-).

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CHIHULY GARDEN AND GLASS

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Klasse war dafür unser Besuch in der Ausstellung Chihuly Garden and Glas. Hier kann getrost sagen ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Aber ich möchte trotzdem einige Sätze zu dieser spektakulären Ausstellung schreiben. Dale Chihuly hat mit seinem Team eine wunderbare Ausstellung konzipiert. Dale Chihuly ist ein hervorragender Glaskünstler, der aus geblasenen Glasteilen Einzelstücke und wundere Skulpturen erstellt. Die Ausstellung in Seattle gliedert sich in verschiedene Teile. In der Ausstellungshalle werden in mehreren Räumen  verschiedene Installationen aus Glas. Ein wunderbares Spiel mit Licht, Reflexionen und der Leichtigkeit des geblasenen Glases. An dieser Ausstellungshalle schließt sich ein 40m hohes  Glashaus an. In dem 4.500 Quadratmeter großen lichtdurchfluteten Raum hat Dale Chihuly eine über 100 Meter lange Skulptur aus gläsernen Blüten installiert. Hunderte Blüten aus rotem, orangenem, gelben  und bernsteinfarbigen Glas – eine Augenweide 😉 Der Weg aus der Halle führt dann in den dritten Abschnitt der Ausstellung, dem Garten. Hier hat Chihuly eine wunderbare Symbiose von Landschaft, Garten, Pflanzen und Glas geschaffen. Für uns war das Farbenspiel zwischen Glas und Natur sowie zwischen Glas, Farbe und Licht eine wunderbare Überraschung 😉

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Wir können jedem Liebhaber von Musik und Farbspielen von Glas nur den Besuch des EMP-Museums und der Ausstellung Chihuly Garden & Glass in Seattle empfehlen.

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Seattle – Pioneer Square

Seattle – Pioneer Square

Unsere Reise nach Alaska und Kanada

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Nach den ersten Grüße aus Alaska und Kanada hatte ich begonnen, eine Bericht über unsere Reise zu schreiben. Heute nun ein paar Zeilen zu unserem ersten Stepp in den USA. Nach einem wunderbaren Flug von Frankfurt nach Seattle haben wir unsere Koffer zum Mayflower Park Hotel gebracht und die nächste Umgebung erkundet. Zum Abendessen haben wir das Restaurant Andaluca im Hotel ausprobiert. Es ist absolut empfehlenswert. Am nächsten Morgen haben wir nach einem guten amerikanischen Frühstück (two cage-free organic eggs, choice of pepper bacon, black forest ham or house-recipe sage sausage, herbd potatoes & choice of toast 😉 ) Seattle erkundet. Um einen Überblick zu bekommen sind wir durch die Straßen zum Columbia Center gebummelt. Vom Sky View Observaoty auf der 73. Etage  des Columbia Centers hat man eine wunderbare Sicht über Seattle.

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Pioneer Square von Seattle

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Nach dem ersten Überblick haben wir den Pioneer Square entdeckt. Für uns ist dieses eines der interessantesten Teile von Seattle. Es ist die Downtown mit viel Geschichte von Seattle. Dieses ist auch der Grund, dass der Abriss gestoppt wurde und das geschichtekräftige Viertel nach und nach einen neuen Weg beschreitet. Klar gibt es noch viele Probleme, aber als erstes siedeln sich Künstler, Galerien u.a. an, diese verleihen dem Viertel dann wieder neuen Charme. Es ist schön, dass die Bürger Seattles sich für den Pioneer Square einsetzen und dem district mit seinen Wurzeln ab 1850 wieder neues Leben verleihen. Begonnen haben wir unsere Entdeckungstour beim Pioneer Building und  dem Totem Pfahl mitten in der City. Der Totem Pfahl und eine Plakette erinnern an Chief Seattle. Chief Seattle ein Indianer Häuptling aus der Region wurde später mit seinem „Brief von 1855“ berühmt. Dieser Brief soll auf eine Rede von ihm vor dem amerikanischen Kongress zurückgehen und wiederspiegelt wie der „weiße Mann“ mit  den Indianern, dem Land, dem Wasser und dem Himmel umgeht. In Bezug auf die amerikanische Geschichte und unseren heutigen Umweltproblemen lohnt es sich, mal rein zu schauen. Weiter ging es in Richtung Occidental Park. Heute klassischer Platz für das Viertel, mit alter Architektur, dem Glashouse Studio, der Davidson Galleries, Indianischer Schnitzkunst, Traumfängern und moderner Kunst im öffentlichen Raum. Eine Ecke weiter sind wir dann in ein kleines Paradies eingetaucht, denn mit einem Mal fanden wir uns im Waterfall Garden Park wieder. Diesen kleinen Park hat UPS 1978 den Bürgen Seattles geschenkt, denn in untermittelbarer Nähe befand sich das erste headquarters von UPS in der Stadt. Eine typische Geschichte, wie in Amerika Parks, Museen und Theater entstehen und unterhalten werden. An der nächsten Ecke holte und dann wieder die Geschichte Alaskas und Kanadas ein. Der Aufstieg Seattles kam richtig in Schwung als im Juli 1897 das Dampfschiff „Portland“ mit einer Tonne Gold vom Klondike ankam. Das Museum des Klondike Gold Rush National Historical Park gibt eine schöne Übersicht über die Geschichte des Klondike-Goldrausches. Im Pioneer Square steht auch der älteste Wolkenkratzer der Stadt der Smith Tower. Er steht wie kein anderes Gebäude für die Entwicklung Seattles in den letzten Jahrzehnten. Auf der Web Seite des Smith Towers können sie nachvollziehen wie sich die Silhouette der Stadt rapide verändert hat.

Unser Rückweg führte über die Waterfront und das quirlige Durcheinander von Shops, Märkten, Ateliers, Straßenmusikanten, Gaststätten des Pike Market Place. Der Ausflug war ein Erlebnis und wir suchten uns ein ruhiges Plätzchen, um wenigsten ein paar Minuten bei einem Kaffee und einem Sandwich unsere Eindrücke sacken zu lassen. 😉

Wie es weiter ging, werde ich in den nächsten Tagen schreiben. Unsere Empfehlung ist auf jeden Fall, wenn Sie ein wenig in die Geschichte eintauchen wollen und nicht durch die austauschbaren Edel Boutiquen und Shops laufen wollen, besuchen Sie das Pioneer Square in Seattle.

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Hier finden Sie die Andere Etappen unsere Alaska und Kanada Reise.

Flug nach Seattle

Flug nach Seattle

Unsere Reise nach Alaska und Kanada

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Ich hatte in den vergangenen Tagen ein paar Grüße aus Alaska und Kanada auf meinem Blog veröffentlicht. Es war eine wunderbare Reise und ich werde in den nächsten Wochen von unseren Erlebnisse dort berichten. Aber wie heißt es so schön, jede noch so große Reise beginnt mit dem ersten Schritt. In unserem Fall war es die Zugfahrt von der Ostsee nach Frankfurt und dann der Flug von Frankfurt nach Seattle. Wir sind dann mit Condor mit einer Boeing 767-300  fast 11 Stunden geflogen. Bei schönem Wetter bestätigte sich, dass über den Wolken die Freiheit grenzenlos ist. Bei schönem Wetter konnten wir die Gletscher Grönlands, die Eisfelder des Polarmeeres,  dem arktischen Ozean, das Ellesmere Island und und … sehen.

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Aber letztendlich waren wir froh, dass  der Flug nach Seattle zu Ende ging 😉

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Hier finden Sie die Andere Etappen unsere Alaska und Kanada Reise.