Macht malen glücklich?

Was macht mir Spaß und Freude an der Malerei?

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Eine einfache aber wichtige Frage für jeden, der malt und Bilder anschaut. Ich fand diese Frage Macht malen glücklich? in dem Interview „Das Bild in meinem Kopf“ mit Thomas Möser in der Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ 1 / 2011 S. 36 ff. von Thomas Herrmann.

Palette und Zeichenstift
Palette und Zeichenstift

Thomas Möser beschreibt, wie bei ihm ein Bild entsteht. Dieses ist bei ihm ein langer Prozess. Er beantwortet die Frage, Macht malen glücklich? für sich in dem Interview wie folgt:

„Wenn ich irgendetwas sehe, erträume oder mir ein Bildtitel einfällt, der sich gut anfühlt, also sagt: „Aus mir kannst Du ein schönes Bild machen.“. dann ist das sicher ein glücklicher Moment. Den braucht es auch, da es ein langer Weg von der Idee bis zum fertigen Bild ist. ….“

Solche Fragen und die Antwort von Thomas Möser führen dazu, dass man überlegt, wie es bei einem selber ist. Macht die Malerei mich glücklich? Die Antwort ist ein großes „Ja“, denn ohne Spaß und Freude hätte ich schon lange die Mühen der Malerei sein lassen. Auch wenn bei mir die Idee für das Bild nicht der dominierende Glücksmoment ist. Bei mir entstehen die Ideen zu einem Bild oder einer Bilderserie in dem ich etwas sehe, was mich interessiert. Dann sammle ich im Kopf oder mit der Kamera Idee und es reifen Vorstellungen. Egal um welches Thema es  geht (Jazz, Ballett, Magnolien, Laternenkinder, Disteln, Karussell, …). Irgendwann ist die Zeit reif und ich beginne zu malen. Oft klappt es 😉 Aber was macht mich glücklich beim Malen?

  • die Entspannung, das Abschalten können vom Stress in der Woche,
  • der Reiz neue Motive zu entdecken,
  • wenn ich eine Lösung für ein Motiv gefunden habe,
  • wenn ich erlebe, wie sich das Bild Stück für Stück aufbaut,
  • wenn mir das fertige Bild gefällt und der Höhepunkt, wenn meinem ärgsten Kritiker meine Frau auch ein paar gute Worte über mein Bild verliert
  • wenn ich ein Bild einen Käufer gefunden hat
  • wenn eine Ausstellung gut gelaufen ist
  • wenn ich einen Teil meiner Erfahrungen und Fragen z.B. hier im Blog teilen kann
  • und und …

Ich möchte Ihnen im Zusammenhang mit der Frage Macht malen glücklich? ein älteres Aquarell zeigen, mein letztes Selbstportrait. Meine Frau hat dem Bild den Titel – Frank im Glück gegeben.

Wie geht es Ihnen, wenn Sie selbst malen oder Bilder anschauen?

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Ich ;-) (c) Selbstportrait in Aquarell von Frank Koebsch
Ich 😉 (c) Selbstportrait in Aquarell von Frank Koebsch

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P.S.: Schauen Sie sich mal das Video von Thomas Möser an, dass ein interessanten Einblick in seine Bilder gibt.

Zwischen Pinsel und PC – ein Portrait von Frank Koebsch im NDR Nordmagazin

Ich hatte ja berichtet, dass ich Besuch von einem Kamerateam hatte und auf Grund der Medienpartnerschaft mit dem NDR für unsere Ausstellung „Jazz meets Fine Arts“ ein Beitrag gedreht wurde. Es wurde stellvertretend für die 10 Künstler der Ausstellung ein Portrait über mich, mit dem Titel „Zwischen Pinsel und PC“ erstellt. Dieser Beitrag wurde im Nordmagazin am 01.07.2010 parallel zur Ausstellungseröffnung gesendet.

Die wesentlichen Passagen des Filmes wurden bei uns zuhause gedreht. Parallel zu den Filmsequenzen erzähle ich, wie ich gemeinsam mit meiner Frau zu Malerei gekommen bin. Wie ich als total unmusikalischer Mensch über unsere Tochter und ihrem Saxophon dazu gekommen bin, Bilder zum Jazz und Tanz zu malen. Nun dieses war vor vielen Jahren der Beginn einer Geschichte, die mit der Ausstellung in der Galerie im IPP in Greifswald Ihren Höhepunkt hatte. Im Laufe dieser Geschichte habe ich auch Andreas Pasternack kennen gelernt, ihn und seine Band bei der Arbeit fotografiert und gemalt.  Nun der Titel „Zwischen Pinsel und PC“ nimmt auf zwei Sachverhalte Bezug, einmal auf meinen Beruf und meine Arbeitsweise bei der Malerei. Denn hier führt der Weg zum Aquarell oft über die Fotografie, PC und einer Skizze zum Bild.

Ein paar Tage, leider viel zu wenige,  war der Beitrag in der NDR Mediathek zu sehen. Leider darf  ich den Film aus rechtlichen Gründen nicht in YouTube  einbinden oder hier im Blog zeigen. Aber ich habe ein paar Snap outs gemacht, die ich gerne zeigen möchte.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

P.S. Ich möchte mich bei Rebekka Bahr und Mike-Thomas Röming für den Beitrag bedanken.

P.S.S.: Wenn Sie sich für das Thema Jazz in der Malerei interessieren, nutzen Sie doch die Chance und besuchen Sie in Greifswald die Ausstellung

Logo der Ausstellung "Jazz meets fine Arts" (c)

Lust auf Menschen und Portraits

Aquarell in der Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ 2 / 2010 – Teil 3

Palette und Zeichenstift
Palette und Zeichenstift

Ich vor einigen Tage schon ein paar Zeilen über die Artikel  in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift 2 / 2010 geschrieben. Nun etwas hat es mir in der aktuellen Zeitschrift noch angetan. Es ist der Artikel von Dr. Ulricke Fuchs „Menschenbilder  – Ein Besuch im Atelier der Mainzer Malerin Susanna Storch“. Warum? Nun ich habe eine Beziehung zu der beschriebenen Arbeitsweise von Susanna Storch, die Arbeit mit Fotos bevor zum Pinseln gegriffen wird. Aber auch ihre Bilder sprechen mich an, die Gestaltung der Menschen, die reduzierte Farbigkeit der Bilder insbesondere des Hintergrunds. Hm irgendwie macht dieses Lust auf das Malen von Menschen und Portraits …. Aber ich habe zu wenig Zeit und Ruhe. Diese Woche habe ich zwar in meinem Koffer wieder zwei Blöcke. Farben u.a. mit geschleppt aber ich konnte mich nicht wirklich aufraffen. Aber ich gelobe Besserung 😉

In der Zwischenzeit werde ich einfach ein paar Bilder aus der Vergangenheit vorstellen. Beginnen werde ich ganz einfach mit meinem letzes Selbstportrait. Es ist nach einem Foto meiner Frau von unserem letzen Rügenurlaub entstanden…

ich
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