Aquarell in der Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ 2 / 2010 – Teil 2

Besonders gefreut habe ich mich auf den Beitrag von Martin Lutz in der Palette. Ich mag seine Malweise. Ein Traum ist es einmal mit ihm zusammen zuarbeiten. Am besten wenn es um das Thema Menschen geht. Hier habe ich ein paar tolle Bilder von ihm gesehen, die zum Teil auch im Buch „Meisterschule Aquarellmalerei“ abgebildet sind.

Auch in dem Artikel „Aquarellieren mit Martin Lutz – Gärten, Teil 1“ S. 22 ff habe ich einige Favoriten bei seinen Bildern. Die Aquarelle „Tracy´s Garden“ und „Gartenteich im Winter“ sind schon eye catcher.

Seine Punkte
• Lernen Sie Zeichnen
• Lernen Sie Tonwerte zu sehen
• Kopieren Sie nicht – visualisieren Sie

sind richtig klasse. Für mich bedeuten dies Punkte

• Ohne das Erkunden des Motivs (Fotografieren, Vorzeichnungen, …) kann ich schlecht für mich erkennen, was ist wichtig und was nicht.
• Ohne Tonwerte leuchtet kein Bild
• Wenn ich erkannt habe, was wichtig ist und es mir gelingt das Motiv in meine Malweise gut umzusetzen, dann habe ich eine Chance, dass es ein gutes Aquarell wird. 😉

Sehr gut sind auch seine Ausführungen zu den Farbstudien und der Entstehung seines Aquarells „Gärten von Deia“.

Einen weiteren Beitrag zum Thema Aquarell gibt es noch von Siegrid Leitner. Sie hat in dem Artikel „Wolfgang Baxrainer: Das Aquarell und ich – eine sichtbare Leidenschaft“, S. 6 ff.

Seine Bilder sind schon interessant, besonders natürlich die Zeesboote auf dem Saaler Bodden. Heimat pur. Für jeden der das Aquarell entdecken will – dem kann ich nur die HomePage von Wolfgang Baxreiner mit den Online Kursen empfehlen. Die sind schon ein wenig Stöbern wert… 😉

„Lydia Leydolf – Was liegt, das pickt“ – in der Palette 05 / 2009

In der Palette 05 / 2009 hat Siegrid Leitner den Artikel „Lydia Leydolf – Was liegt, das pickt“, S. 6 ff veröffentlich. Frau Leydolf ist eine Aquarellistin, die für ihr Licht und die Leichtigkeit in den Bildern beneide. Im Vergleich zu ihr male ich meine Bilder viel zu sehr zu. So ist es nicht verwunderlich, dass in dem Artikel zu lesen ist, „Und immer wieder fasziniert sie das Licht. >>Ich liebe das Licht in meinen Bildern<<, sagt die Malerin…Sie versteht es, Transparenz und atmosphärische Leichtigkeit zu vermitteln…“.

Die Bilder haben ihre eigene Farbigkeit, Lydia Leydolf versucht Ihre Bilder immer mit einer geringen Auswahl von Farben zu malen, setzt mehr auf Tonwerte und das Weiß des Papiers. Ein sehr guter und gekonnter Stil. Besonders gefallen mir das Titelbild “Valldemossa“, das Aquarell „Dürnstein“ auf der Seite 7 und das „Schloss Rothenthurn“ auf den Seiten 8 und 9.

Lydia Leydolf sagt in dem Artikel, S. 6 „Früher habe ich mir Skizzen gemacht, mittelweile bin ich aber so routiniert, dass ich mit dem Pinsel direkt auf dem Papier male. Jeder Pinselstrich muss sitzen. Was liegt, das pickt…“ 😉

Hierzu bedarf es einer großen Erfahrung, denn gerade wenn man direkt in der Natur vor dem Motiv malt, muss man sich genau überlegen, wie man vorgeht, und von wo das Licht kommt. Gerade das Licht ist tückisch, wenn man bedenkt, dass die Sonne in der Zeit, in der man das Bild malt eine beträchtliche Strecke wandert.

Da ich oft abends zuhause oder unterwegs male, muss ich das Motiv in der Regel vorher erkunden, dass heißt ich fotografieren uns skizziere, bevor ich mich dann irgendwann an das Bild traue. Vielleicht meine ich auch deshalb in einigen der Bilder von Frau Leydolf diese oder jene kleine Unstimmigkeit zu entdecken. Nun jede Vorgehensweise hat seine Vor- und Nachteile. Aber hier bin ich eher bei Gerhard Hillmayr der in seinem Artikel „Architektur im Aquarell – Teil 2, … die Bildidee bestimmt den Aufwand“, S. 42 ff , den Weg von einer Skizze zum Bild beschreibt.

Machen Sie sich unbedingt die Mühe und klicken mal auf die Home Page von Lydia Leydolf. Es lohnt sich. Bei dieser Gelegenheit fällt mir ein, dass ich schon in einem ihrer Bücher geblättert habe. Richtiger Weise stellt die Palette auf der Seite 66 drei Bücher von ihr im dem Büchershop vor.

Palette 05 / 2009

Seit dem 12. September liegt die Palette 05 / 2009 in den Kiosken und dem Buchhandel. Ich hatte die Zeitschrift dieses Mal mit besonderer Spannung erwartet, denn mein erster Artikel im Bereich Malerei erschien in dieser Zeitschrift.

Das Deckblatt ist mit dem Aquarell „“Valldemossa“ von Lydia Leydolf ein Hingucker. Nun aber davon abgesehen freue ich mich, dass sich weitere Artikel mit dem Aquarell beschäftigen, z.B.

• Lydia Leydolf – Was liegt, das pickt, S. 6 ff von Siegrid Leitner
• Architektur im Aquarell – Teil 2, … die Bildidee bestimmt den Aufwand, S. 42 ff von Gerhard Hillmayr

Beim ersten Durchblättern bin ich bei folgenden Artikeln hängen geblieben…

• Die Wiedergeburt der Malerei – Johannes Müller-Frankens inszeniert Sinnlichkeit, S. 14 ff von Dr. Helmut Orpel
• Zeichnen mit Julia Henke, Anatomie: Teil 1 – Handstudie, S. 20 ff
• Im Rausch der Farbe – der Zauber der Impressionisten, Teil 4, S. 24 ff von Grabriela Ehrhardt-Böhmer
• …

Nun ich werde mir ein paar ruhige Momente suchen, um zu lesen und vielleicht zu diesem oder jenen Artikel ein paar Zeilen hier zu schreiben. Schade, dass es keinen Blog oder Forum von der Palette gibt. Hier könnte die Leser sich über die Artikel, über ihre eigenen Erfahrungen und Fragen austauschen…. Dieses wäre eine willkommene Abwechslung zu den bekannten Foren. Durch die Moderation der Autoren, das Hausrecht des Verlages könnte mehr substanzieller Inhalt geboten werden und gleichzeitig die Trolls ausgeblendet werden. 😉

Aber so lange schreibe ich halt in meinem Blog über die Palette.