Unser Besuch im EMP-Museum und Chihuly Garden & Glass Seattles

Unser Besuch im EMP-Museum und

Chihuly Garden & Glass Seattles

Unsere Reise nach Alaska und Kanada

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Nach unserem Ausflug zum Pioneer Square haben wir uns mit der Monorail auf den Weg zum Seattle Center gemacht. Für uns eine ideale Verbindung, denn die Station der Monorail in Seattles Dowtown lag weniger als 100 m von unserm Hotel, dem Mayflower Park Hotel, entfernt. Das Seatlle Center und die Monorail wurden für die Weltausstellung 1962 konzipiert. Die Rail ist „nur“ ein Transportmittel denn das eigentliche Highlight im Center ist der 184 Meter hohe Aussichtsturm, die Space Needle. Aber wir sind an diesem Wahrzeichen vorbei gegangen und haben und zwei anderen Zielen zu gewandt.

Experience Music Project im Seattle Center

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Unser erstes Ziel war das EMP, denn hier ist auch gleich die Endhaltestelle der Monorail. Das im Jahr 2000 eröffnete Museum hat eine absolut futuristische Form. Es wurde von Frank Gehry konzipiert. Ich kannte von Frank Gehry schon den Gehry-Tower in Hannover und den Neuen Zollhof im Düsseldorfer Museumhafen aus meinen früheren beruflichen Etappen. Aber die Architektur der äußeren Hülle des EMP Museums setzt noch ganz andere Akzente. Heute zeigt das EMP eine wunderbare Show der amerikanischen Rock-Musik mit einem großen Anteil über Jimi-Hendrix, einem Sohn Seattles und einer wunderbaren „Gitarren Galerie“ sowie einem eindrucksvollen „Gitarren Baum“ sowie viele anderen Ausstellungsstücken der amerikanischen Musikgeschichte. In dem EMP wird seit einiger Zeit die „Sciene Fiction and Fantasy Ausstellung“ gezeigt. Von dieser Ausstellung waren wir aber enttäuscht ;-).

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CHIHULY GARDEN AND GLASS

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Klasse war dafür unser Besuch in der Ausstellung Chihuly Garden and Glas. Hier kann getrost sagen ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Aber ich möchte trotzdem einige Sätze zu dieser spektakulären Ausstellung schreiben. Dale Chihuly hat mit seinem Team eine wunderbare Ausstellung konzipiert. Dale Chihuly ist ein hervorragender Glaskünstler, der aus geblasenen Glasteilen Einzelstücke und wundere Skulpturen erstellt. Die Ausstellung in Seattle gliedert sich in verschiedene Teile. In der Ausstellungshalle werden in mehreren Räumen  verschiedene Installationen aus Glas. Ein wunderbares Spiel mit Licht, Reflexionen und der Leichtigkeit des geblasenen Glases. An dieser Ausstellungshalle schließt sich ein 40m hohes  Glashaus an. In dem 4.500 Quadratmeter großen lichtdurchfluteten Raum hat Dale Chihuly eine über 100 Meter lange Skulptur aus gläsernen Blüten installiert. Hunderte Blüten aus rotem, orangenem, gelben  und bernsteinfarbigen Glas – eine Augenweide 😉 Der Weg aus der Halle führt dann in den dritten Abschnitt der Ausstellung, dem Garten. Hier hat Chihuly eine wunderbare Symbiose von Landschaft, Garten, Pflanzen und Glas geschaffen. Für uns war das Farbenspiel zwischen Glas und Natur sowie zwischen Glas, Farbe und Licht eine wunderbare Überraschung 😉

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Wir können jedem Liebhaber von Musik und Farbspielen von Glas nur den Besuch des EMP-Museums und der Ausstellung Chihuly Garden & Glass in Seattle empfehlen.

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Hier finden Sie die Andere Etappen unsere Alaska und Kanada Reise.

Aquarell: Fliegen macht Spaß

Aquarell: Fliegen macht Spaß

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Logo für unser Projekt Berlin-Tegel
Logo für unser Projekt Berlin-Tegel

Als ich in den vergangenen Wochen noch einmal auf der Besucherterrasse des Flughafens Tegel war und noch einmal ein Blick über das Flugfeld warf, fielen mir innerhalb von ca. 30 Minuten drei KITA Gruppen auf. In ihrer Unbefangenheit entdeckten die Kleinen  jedes startende und landende Flugzeug. Sie fragten ihren Erzieherinnen entweder Löcher in den Bauch oder erzählten laut schnatternd von ihrem letzten Flug in den Urlaub. Gleichzeitig nahmen sie alles in Besitz, auf das man klettern konnte. So waren ganz schnell das  Papierflieger von Georg Kohlmaier und die Skulptur Vor dem Start nach Calais zum Europa-Flug von 1911 von Karlheinz Biederbick noch den Kindern bevölkert. Kein Klettergerüst hatten den Kleinen mehr Spaß machen können. Ich hatte mir Mühe gegeben, um unbemerkt  ein paar Fotos zu machen und den Trubel der Kinder einzufangen. Besonders hatten es mir die Szenen auf der Skulptur Vor dem Start nach Calais … , so dass aus diesem Erlebnis heraus, dass Aquarell „Fliegen macht Spaß  auf Hahnemühle Aquarellkarton Cornwall 450 g/m² – rau entstanden ist.

Fliegen macht Spaß (c) Aquarell von Frank Koebsch
Fliegen macht Spaß (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Kunst für unsere Ausstellung Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage

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Wohin würden die Helden der Lüfte heute fliegen ? (c) Aquarell von Frank Koebsch
Wohin würden die Helden der Lüfte heute fliegen ? (c) Aquarell von Frank Koebsch

Das Aquarell „Fliegen macht Spaß“ ist das zweite Bild, welches ich für unser Ausstellungsprojekt Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage erstellt habe. Das erste Aquarellbild „Wohin würden die Helden der Lüfte heute fliegen ?“ zeigt „nur“ die imposante Skulptur  Vor dem Start nach Calais mit ihren klaren fast strengen Formen im Licht eines Wintertages. Für die Szene mit den spielenden Kindern verwandelt sich für mich das Bild und mir viel nur ein Titel für das Aquarell ein: Fliegen macht Spaß.Fliegen macht Spaß. Wenn Sie dieses Bild im Original und Drucke sowie Zeichnungen von Susanne Haun  und Fotografien von Christiane Weidner zum Flughafen Tegel sehen wollen, merken Sie sich  den 04. Juni 2012 vor. An diesem Tag werden wir unsere Ausstellung in der Humboldt Bibliothek eröffnen, genau einem Tag nach der Schließung des Flughafens Berlin – Tegel.

Wie gefällt Ihnen das Aquarell: Fliegen macht Spaß?

Jo Jastram – man stößt auf viele Spuren von ihm

Erinnerungen an Jo Jastram

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Als Rostocker Jung bin ich früh mit der Kunst von Jo Jastram in Berührung bekommen. Ich habe im Brunnen „Menschen am Wasser“ in der Langen Straße in heißen Sommern gebadet.

Brunnen der Lebensfreude eine Entdeckertour (c) Frank Koebsch (2)
Brunnen der Lebensfreude eine Entdeckertour (c) Frank Koebsch (2)

Später habe ich überall Spuren von Jo Jastram entdeckt und gesucht. Unsere Kinder, wir, viele Rostocker und Gäste geniesen es am Brunnen der Lebensfreude zu sitzen, den Jo Jastram und Reinhard Dietrich gestaltet haben. Aber auch die vielen anderen Skulpturen und Plastiken in Kühlungsborbn, Ribnitz, in Rostock und …. faszinieren uns immer wieder.

Als wir Anfang Januar vom Tod von Jo Jastram erfahren haben, waren wir traurig…. Ich habe lange gezögert, ob ich in meinem Blog zum Ableben von Jo Jastram etwas schreiben soll. Nun am Wochenende waren wir in der Kunsthalle, um die Ausstellung Rostock KREATIV zu besuchen. Und da war wieder ein Teil der Spuren, die Jo Jastram hinlassen hat. Die Kunsthalle Rostock zeigt im Innenhof eine Gedenkausstellung für Jo Jastram

Wir haben Jo und Inge Jastram persönlich kennen gelernt, als wir 2001  im Dorfgemeinschaftshaus unserer Gemeinde Sanitz eine Ausstellung von Hobbykünstlern der Umgebung vorbereiteten. Als Hobbykünstler durften wir unsere Ausstellung parallel zu einer Ausstellung von Inge Jastram zeigen. Inge Jastram stellte einen Teil ihren Drucke aus dem Zyklus Zirkus vor und gab am selben Abend allen Kunstinteressierten eine Einführung in den Bereich Druck. Während die Ausstellungen aufgebaut wurden, schaute sich Jo Jastram um und wir kamen mit ihm in Gespräch… Als wir das Ehepaar Jastram erlebt und ein wenig kennen gelernt haben, schaute und hörte man noch intensiver hin und freute sich über jedes Wiedersehen mit den Werken und den Menschen… Nun bleiben nur noch seine Plastiken – ein wunderbares Vermächtnis, dass von der Lebensfreude  und dem Interesse von Jo Jastram am Leben berichtet. In der Kunsthalle wird  Jo Jastram wie folgt zitiert

Eingeflochten sind wir alle …


Eingeflochten sind wir alle – ob Künstler oder nicht – in den  Menschenstrom,  der sich durch die Zeit müht und freut.

Durchgangselement vielleicht nur – weiterführend, wenn es gut geht, aufhebend im doppelten Sinne des Wortes – gebunden in die historisch konkreten Umständen unseres Aufenthaltes hier.

Diese Umstände sehe und erlebe ich – aus ihnen schließe ich, das ist meine Grenze.

Natur gehört dazu, Gebautes, Gedachtes, Erfundenes – auch Kunst.

Ich habe eigentlich nur weitermachen können, was mich über das Auge oder die Hand erreicht hat.

Übergreifendes ist entstanden aus dem, was sich hinter dem Auge versammelt hat, Erfahrungen und Begriffenes, Geliebtes oder Hassenswertes.

Auch Vorbilder spielen eine Rolle , das waren immer Künstler, deren Gegenstände mich als Mitteilung zutiefst betroffen machten.

Der Meister der Bernwardstür, der Naumburger, die Italiener vor allem: Marini, Manolo, Manzu. Früher auch Barlach – heute mehr Giacometti. Dass die Gestalt sich aus dem sie umgebenden und ihn bestimmenden und ihn bewegenden Raum erklärt, habe ich relativ spät begriffen – heute weiß ich das besser.

Ich glaube auch, dass die Art mediterraner Spaßes unserer Kunstarbeit oft fehlt. Neben der Bedenklichkeit auch Freundlichkeit – zumal im urbanen Raum – zu erreichen, habe ich immer wieder versucht, und dabei gelernt, wie schwer gerade das ist.

Jo Jastram

Kneese am 08.02.1988

ROSTOCK KREATIV 2011 – Ausstellung der Rostocker Hobbykünstler

Fotos aus der Ausstellung Rostock Kreativ 2011

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Zum zweiten Mal findet in diesen Tagen eine Ausstellung der Aktion Rostock KREATIV statt. Bereits im Jahr 2010 war Rostock KREATIV ein Erfolg. Doch an diesem Wochenende wurden und werden die Zahlen vom vergangenen Jahr übertroffen. 401 Bilder und Skulpturen wurden für dieses Wochenende gehangen und aufgestellt. Eine Mammutaufgabe des Teams der Kunsthalle Rostock. Bereits gestern am Freitag waren über 1.000 Besucher in der Kunsthalle und 500 Gäste waren gestern Abend in der Kunsthalle. Heute haben wir uns bei gutem Wetter wie viele andere Rostocker auch auf den Weg gemacht und haben uns die Ausstellung angeschaut. Wenn ich schätzen darf, waren gut 250 Besucher mit uns in der Kunsthalle und der Besucherstrom riss nicht ab. So wird die erwartete Zahl von 3.000 Besuchern sicher übertroffen. Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen in Rostock und Umgebung in ihrer Freizeit einem kreativen Hobby frönen, Spaß daran haben ihre Bilder und Skulpturen zu zeigen. Gefreut haben wir uns auch, Bilder von Bekannten und Freunden zu entdecken. Ilona Göseke hatte im vergangenen Jahr Bild vom Rostock Stadthafen gezeigt und stellt dieses Jahr ein Kranichbild aus. Von Frank Hess haben wir das Aquarell „Rostock, Yachthafen Hohe Düne“ entdeckt. Hier ein paar Fotografien von unserem heutigen Besuch in der Kunsthalle. Also wenn Sie noch nichts vorhaben, nutzen Sie doch den morgigen Sonntag zu einem Besuch in der Kunsthalle Rostock.

P.S.: Ein großen Dankeschön an die OstseeZeitung und die Kunsthalle Rostock, die die Aktion Rostock Kreativ ermöglichen.

P.S.S.: weitere Informationen zu der Ausstellung Rostock Kreativ finden Sie im Blog von Frank Hess

Kunstbörse 2009

17. Kunstbörse der OZ  in der HMT

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Eines der Höhepunkte in dem Ausstellungsbetrieb in Rostock ist alljährlich die Kunstbörse der OstseeZeitung. Bereits zu 17. Mal wird in der Hochschule für Musik und Theater – HMT ab November eine Ausstellung von Künstlern konzipiert. In diesem Jahr war bereits am 17. November die Vernissage und nun sind in dem tollen Ambiente der HMT die Ausstellungstücke zu sehen. Am 5. Dezember 2009 ab 20.00 Uhr wird dann von einer Versteigerung der vorgenommen. Umrahmt wird die Veranstaltung durch Musikstudenten der HMT.

Dieses Jahr stellen folgende Künstler aus:

Präsentiert werden  Farbradierung, Farblithografie, Malerei, Fotografie, Schmuck und Keramik, Skulptur und Installation. Der Erlös der Versteigerung wird wie in der Vergangenheit dem Rostocker Verein „Ferien für die Kinder von Tschernobyl“ zur Verfügung gestellt.

Die  Ausstellung ist sehenswert und der Abend der Versteigerung nach meiner Erfahrung ein Erlebnis, von Kunstinteressierten und dem who is who der Region ;-).

Wenn Sie sich vorab ein „Bild“ von den Künstlern und der Ausstellung machen wollen, schauen Sie doch mal in die Extra-Beilage der OZ. Meine Favoriten sind die Zeichnung auf dem Titelblatt der OZ Beilage von Felix Büttner ;-), Harald Metzkes und Günter Rössler….