Pinterest für meine Aquarelle & mich eine Erfolgsstory? – Teil 3

Pinterest für meine Aquarelle & mich eine Erfolgsstory?

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Das Hamsterrad von Facebook & Co.

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Ich war in den letzten Wochen viel unterwegs, entweder auf einer Malreise auf Rügen oder Kühlungsborn und um Kraniche und den Vogelzug zu beobachten. Damit hatte ich weniger Zeit als sonst, um Artikel für meinen Blog zu schreiben und die Artikel auch auf Facebook, Google+, Pinterest, Twitter u.a. zu teilen. Ich hatte z.B. im Workshop „Kunst und Kommunikation im Social WEB“ berichtet, wie wichtig die kontinuierliche Arbeit im Netz ist.  Aber eines darf man nicht  vergessen, die Informationen auf Facebook, Twitter und Google Plus sehr schnell wertlos werden. Die Entwertung der Informationen liegt zum einen daran, dass die Netzwerke zum Austausch von News konzipiert sind. Die Nutzer informieren sich sehr stark über die Timeline, verfolgen einige Themen über Hashtags oder haben direkt die Informationen von einzelnen Usern informiert. Facebook hat recht anspruchsvolle Regelungen, die festlegen, welche Informationen die einzelnen Nutzer in der Timeline angezeigt bekommen. Stark beeinflusst wird das Ergebnis von der Anzahl der Likes, wie oft die Post´s geteilt wurden, wie viele „Freunde“ man hat, wie oft man postest u.a.. Bei einem solchen Konzept und Verhalten für die Netzwerke, gibt es recht minimale Halbwertzeiten für die eingestellten Informationen, egal ob es sich um Text oder Bilder handelt. Die Halbwertszeit für einen Tweet liegt bei 24 Minuten. Facebook Beiträge  erreichen 75% ihrer Reichweite in weniger als zwei Stunden. In der Regel findet man dann nach zwei bis drei Tagen kaum noch Informationen zu den einzelnen Themen. Hierbei helfen dann auch die internen Suchmaschinen wenig. Facebook und Twitter  vergessen ihre Nutzer schnell 😉

Gleichzeitig wird den Socialen Netzwerken immer wieder ein nicht zu nachlässiger Einfluss auf die Ergebnisse der Suche mit Google nachgesagt. Die die Bewertung der Ranking Faktoren ändert sich mit den einzelnen Upgrades von Google. Aber eines bleibt, um erfolgreich auf Facebook, Twitter und Google+ zu sein muss, man ständig aktiv sein. Wenn das Social WEB hilft Geld zu verdienen, dann darf man nicht nachlassen und der Vergleich mit einem Hamsterrad liegt nahe 😉  Stillstand ist in diesem System von Facebook & Co nicht möglich, wenn man erfolgreich sein will.

 

Die Timeline von Facebook gleicht einem Hamsterrad (c) Frank Koebsch
Die Timeline von Facebook gleicht einem Hamsterrad (c) Frank Koebsch

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Ich steige aus diesem Hamsterrad immer wieder eine Zeit aus. So ein Leben ohne Internet  und ein bewusstes Ausspannen für ein paar Tage hilft mir gesund zu bleiben und die Dinge außerhalb des Web´s viel genauer und intensiver zu erleben. Als wir im September für eine Woche den Vogelzug auf Hiddensee und Rügen beobachteten, habe ich mir danach die Auswirkungen der Woche Netzabstinenz auf Facebook, Google+ und Pinterest ein wenig genauer angeschaut. Das Ergebnis:

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Pinterest ist als Social Network wesentlich nachhaltiger als Facebook & Co.

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In der Facebook Statistik für die Woche Netzabstinenz ist sehr gut zusehen, wie sich die Anzahl der Likes, die Beitragsreichweite und Interaktionen um 58 bis über 86 Prozent verringert hat. Die Statistiken für Google+ und Twitter sehen ähnlich aus. Nur die Statistiken für Pinterest sehen anders aus. In den Statistiken für die Aufrufe der Pins und die Entwicklung in der Zielgruppe  zeigen sich von der Netzabstinenz scheinbar unbeeinflusst. Tag für Tag haben durchschnittlich 21.740 Nutzer von Pinterest meine Pins gesehen beziehungsweise darauf reagiert. Ob wohl ich eine Woche nicht im WEB war, ist hier eine Steigerung um 21,7 % in dem laufenden Monat zu verzeichnen. Für alle die im Web ihre Produkte bekannt zu machen, eine Marke aufzubauen, ist dieses ein Traumergebnis. All die Arbeit, die ich in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten in Pinterest investiert habe, zahlt sich auch, ohne dass ich wie bei Facebook & Co. meine Seiten und Accounts ständig mit neunen Posts füttern muss. Während die Maschinen der anderen Netzwerke und auch deren Nutzer mich mit einer Halbwertszeit von wenigen Stunden vergessen, hilft mir Pinterest nachhaltig meine Informationen über Malreisen, Aquarellkurse, Ausstellungen, Projekte, unsere Aquarelle, Videos und Fotos mit anderen Menschen zu teilen.

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Pinterest entwickelt eine phantastische Reichweite

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Auf meinen Blog habe ich pro Tag  ca. 1.200 Clicks, ich denke dieses ist eine stolze Zahl für einen Blog über Aquarellmalerei. Aber auf Pinterest schauen sich meine Pins pro Tag über 21.000 Menschen an. Eine Reichweite von der man nur träumen kann. Klar sind diese Pins nicht alles unsere Bilder, sondern auch Pins, z.B. von pinne ich interessante Aquarelle von anderen. Aber dazu später.

Aber warum entwickelt sich die Reichweite von Pinterest sogar während einer Woche Netzabstinenz deutlich positiv. Die Frage nach dem warum ist ganz einfach zu beantworten. Pinterest als Social Network hat  andere Prioritäten als Facebook & Co. Klar werde neue Bilder auf Pinterest auch in einer Timeline angezeigt und sind nach wenigen Stunden dort nicht mehr auffindbar. Aber die Menschen die auf Pinterest unterwegs sind, wollen weniger News ihre Freude lesen, sondern Bilder aus ihren Interessenfeldern teilen und sammeln. Das Sammeln fängt mit dem Suchen an. Gesucht wird auf Pinterest nicht in der Timeline sondern ganz viel innerhalb der verschiedenen Pinwände. Deshalb besitzt Pinterest eine gute Suchmaschine, die das interne Netz scannt. Wenn dann anderen Menschen gute interessante Bilder gefunden haben, dann sammeln sie diese auf ihren Pinwänden. Dieser Prozess wird dann von folgenden Dingen begleitet. Wird ein Bild gefunden und gepint, wird es wieder in der Timeline angezeigt. Gleichzeitig wird angezeigt, in welcher Pinwand das Bild gespeichert wurde.  Dazu kommt noch, dass Pinterest den Nutzern in kurzen Abständen Pins und Pinnwände per Mail entsprechenden ihrer Interessen vorschlägt. Eine ideale Voraussetzung damit sich gute Bilder viral verbreiten und immer wieder neue Fans finden und für die Nutzer zu einem Erfolgsrezept werden kann. Mit dem Suchen und Sammeln von Bildern unterscheidet sich Pinterest von Social Networks bei denen es nur auf das Austauschen von News geht.

 

Ergebnisse einer Woche Netzabstinenz oder Warum Pinterest für meine Aquarelle und mich eine Erfolgsstory ist?
Ergebnisse einer Woche Netzabstinenz oder Warum Pinterest für meine Aquarelle und mich eine Erfolgsstory ist?

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Dieses ist der Grund, warum Pinterest für meine Aquarelle & mich eine Erfolgsstory ist. 😉

Google mag meine Aquarelle

Google mag meine Aquarelle

Jahresrückblick 2013

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Entwicklung meines Blogs: 28 % Wachstum
Entwicklung meines Blogs: 28 % Wachstum

Vor einigen  Tagen hatte ich über die positive Entwicklung meines Blog in den letzten 12 Monaten sowie die in dem vergangenen Jahr verkauften Aquarelle veröffentlicht.  Das Wachstum der Klicks von über 28% auf meinen Blog und der Verkaufserfolg unserer Aquarelle sind nur durch  ein paar Überlegungen zum Marketing als Künstler möglich. Für die Arbeit im Web ist es unbedingt notwendig, zu wissen, wie mein Blog und meine Aquarelle gefunden werden. Dieses ist der Abgleich zwischen den angebotenen Artikeln und Aquarellbildern. Die erste interessante Frage in diesem Zusammenhang ist

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Von welchen Suchmaschinen kommen die Besucher meines Blogs?

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Von welchen Suchmaschinen kommen die Besucher meines Blogs?
Von welchen Suchmaschinen kommen die Besucher meines Blogs?

Nun diese Auswertung ist keine Überraschung. Sie gleicht bis auf eine Stelle hinter dem Komma der Statistik aus dem Jahr 2012. Mehre Aspekte sind in diesem  Zusammenhang interessant. Diese Aufstellung spiegelt die Marktanteile der Suchmaschinen in Deutschland wider. In diesem Fall ist es für mich durchaus positiv, dass sich diese Statistik gegenüber 2012 nicht verändert hat. Es gab aus meiner Sicht gab es bei der Suchmaschinenoptimierung  im vergangenen Jahr riesige Änderungen. Einmal hat das Panda Update von Google für Aufregung gesorgt und zum anderen spielen bei der Bewertung die Aktualität und die Signale aus den Social Networks eine wesentliche größere Rolle als noch vor einigen Monaten.

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Die zweite interessante Frage ist:

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Mit welchen Suchbegriffen wird mein Blog gefunden?

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Mit welchen Suchbegriffen wird mein Blog gefunden?
Mit welchen Suchbegriffen wird mein Blog gefunden?

In der Auswertung habe ich auf die 15 häufigsten  Suchbegriffe aufgelistet, mit denen mein Blog gefunden wird. Hier finden sich Begriffe wie

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Aquarell, Aquarelle, Frank Koebsch, Blumen Aquarelle, Winter Aquarelle, Frühlings Aquarelle, Aquarellbilder, Meer Aquarelle, Frühlingsbilder,  Mohn Aquarelle, bemalte Trafohäuschen, Kranich / Kraniche, Sternzeichen, Kalender 2014, Kalender 2013, Hanka Koebsch, ….

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wieder. Insbesondere wenn ich mir den Vergleich zu Vorjahr anschaue, kann ich sehr zu frieden sein. Bei den wichtigen Suchbegriffen, wie

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Frank Koebsch, Blumen Aquarelle, Winter Aquarelle, Frühlings Aquarelle, Aquarellbilder, Kranich / Kraniche, …

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gab es ein deutliches Wachstum. Besonders gefreut habe ich mich, dass immer mehr Menschen unseren Namen suchen. Dieses ist ein sicheres Zeichen, dass Hanka und Frank Koebsch wahrgenommen werden. 😉 Weitere Suchbegriffe sind in die Liste der Top15 nachgerutscht, z.B.:

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Meer Aquarelle, Mohn Aquarelle, bemalte Trafohäuschen, Sternzeichen, Kalender 2014, Kalender 2013,

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Mit meinen Aquarellen gegen den Google Trend
Mit meinen Aquarellen gegen den Google Trend

Nun besonders interessant werden dieses Auswertungen im Kontext zu den Suchbegriffen, die im Netz gesucht werden. Befragt man Google Trends nach den häufigsten Suchbegriffen, wird man das Stichwort Aquarell nicht finden. Viel mehr weist Google eine sinkende Häufigkeit bei der Verwendung solcher Suchbegriffe auf und dass obwohl immer mehr Menschen im WEB unterwegs sind. Das Fazit lautet, dass sich mein Blog mit meinen Aquarellen gegen den Google Trend entwickelt hat. Deshalb möchte ich an dieser Stelle wieder Dankeschön allen Besuchern dieser Web Seite sagen.

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Haben Sie auch schon mal eines meiner Aquarelle oder unseren Kalender im Netz mit einer Suchmaschine gefunden?

Probieren Sie es mal, mit ein wenig Glück klappt es, denn Google mag meine Aquarelle 😉

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Google mag meine Aquarelle (c) Frank Koebsch
Google mag meine Aquarelle (c) Frank Koebsch

Traffic durch Blogverzeichnisse

Mehr als 100 Besucher pro Tag – Danke 😉

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Ich möchte heute mit diesem Artikel zwei Dinge transportieren. Als erstes möchte mich bei den Besuchern meines Blogs bedanken. Warum? Nun es finden immer mehr Menschen pro Tag den Weg auf meinen Blog. Seit zwei Wochen sind es kontinuierlich mehr als 100 Besucher. Dieses ist für meinen Blog eine schöne Entwicklung.

 

mehr als 100 Besucher pro Tag ;-) - Danke
mehr als 100 Besucher pro Tag 😉 - Danke

 

Bei solchen Anlässen schaue ich dann immer wieder nach, warum kommen die Besucher auf meinen Blog oder welche Themen und Bilder interessieren die Besucher. Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, habe ich geschaut, was machen die anderen und habe meinen Blog in diverse Verzeichnisse eingetragen. Irgendwann hatte ich dann das Design meines Blogs (die theme von wordpress) gewechselt, ohne die Einträge für die Blogverzeichnisse zu sichern.  In ersten Moment war mir dieses auch egal, denn die Besucher fanden trotzdem den Weg auf meinem Blog, einmal über die Suchmaschinen und zum anderen über Twitter, Facebook, Foren in denen ich meine Artikel oder Kommentare hinterlassen hatte und über www.bloggerei.de. Dieses war auch, dass einzige Blogverzeichnis, welchem überhaut auffiel, dass die Skripts fehlten. Ich wurde über die Engine von www.bloggerei.de angemailt, das Skript wurde mitgeliefert und ich wurde gebeten, ihn wieder einzutragen. Dieses gab mir zu denken und ich überlegte, welche Bedeutung die Blogverzeichnisse haben und wie diese arbeiten. So kam mir der Artikel Blogverzeichnisse vs. Social News Portale – was bringt mehr Traffic ? gerade recht. Jasmina hatte auf Ihrem Blog Onlinelupe eine kleine Analyse auf Basis von Google analystics veröffentlicht. Ihr Fazit, welches ich nur unterstützen kann, ist – Blogverzeichnisse spielen im Vergleich zu den Social Networks eine untergeordnete Rolle. Bei den Blogverzeichnissen sind nur einige relevant, z.B. www.bloggerei.de und www.blogger.com

Aber 😉 nichts ist statisch im diesem Netz…. Ich wünsche Ihnen und mir viel Spaß im Netz, mit diesem Blog und unseren Bildern 😉

Video im Bereich der Kunst (4)

SEO für Video !!! Auf das „Wie“ kommt es an. 😉

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Nach dem letzten Artikel SEO für Videos ??? habe ich mich mal auf die Pirsch gemacht und mir ein paar Videos

SEO für Video nach Martin Mißfeldt - ergänzt
SEO für Video nach Martin Mißfeldt – ergänzt

herausgesucht, um den Spickzettel zu überprüfen. Diesen Spickzettel habe ich auf der Basis des Beitrages Videos optimieren für youTube – Checkliste für Video-Seo von Martin Mißfeldt erstellt. Wie bin ich vorgegangen? Nun ich habe mir eine kleine Stichprobe von Videos,  die vorhandenen Informationen angeschaut und in einer Tabelle Vergleich von Videos auf Basis der SEO Daten von Martin Mißfeldt durch FRank Koebsch gegenüber gestellt.  Ich war auf die Ergebnisse gespannt. Auch wenn von Anfang an klar war, dass ich mit  einer so kleinen Stichprobe nicht herausfinden kann, welcher Punkt, welche Auswirkung auf die Klickrate hat, ging es für mich als Greenhorn im Bereich Video und Portale darum, ganz einfache Fragen zu beantworten:

  • Welche Dinge kann ich als Laie einfach realisieren?
  • Wie bringe ich demnächst meine Videos erfolgreich an den Start?
  • Was sind erfolgreiche Videos?

Ich habe nur die Daten genutzt, die ich direkt aus YouTube erhalten konnte, ohne die virale Verbreitung mit anderen Tools

Statistik Button YouTube
Statistik Button YouTube

kontrolliert habe. Die Daten werden angezeigt, wenn man den Button rechts neben der Anzeige der Aufrufe bedient. Vgl. Bild Nicht für alle Videos sind diese Daten zugänglich. Also habe ich für meine Stichprobe nur Videos gewählt, bei denen ich die Daten auswerten konnte. Auch sind die angezeigten Daten nicht vollständig aber sie geben bereits eine gute Orientierung.

Zur Auswertung habe ich Künstler mit unterschiedlichem Bekanntheitsgrad ausgewählt. Ich habe versucht immer ein erfolgreiches und ein weniger erfolgreiches Video ein und desselben Künstler gegenüber zu stellen, um dann einen direkten Vergleich zu haben. Es ist Fakt, dass ein international bekannter Künstler gegenüber einem „nur“ regional bekannten Künstler einen Vorteil hat, denn mit steigender Bekanntheit steigt auch die Wahrscheinlichkeit für den Zugriff.  Die angegebenen Klickraten beziehen sich auf einen Tag Mitte August 2010.

Welches Video hat die meisten Zuschauer ?
Welches Video hat die meisten Zuschauer ?

Aber die „Analyse“ zeigt, dass „relativ“ unbekannte Künstler Ihre Videos sehr erfolgreich positionieren können. 😉   Hier die verbale Zusammenfassung der Kenndaten. Die Daten der Stichprobe finden Sie in dieser Tabelle.

Videotitel

Das Beispiel von Hans Bruckner zeigt, welchen Einfluss der Titel eines Aquarells haben kann. Er hatte aufgepasst und das nötige Quäntchen Glück für eines seiner Videos den Titel „Aquarell“ wählen zu können. So ist sein Video „Aquarell“ sehr erfolgreich und hat eine deutlich höhere Klickrate selbst im Vergleich mit Bernhard Vogel, Gerhard Hillmayr und Andreas Mattern.

Ein schlechtes Beispiel ist das Video „BV Overview“. Den Titel kann nur ein Insider entschlüsseln, Suchmaschinen sind machtlos, denn es  keine Tags  und auch keine Beschreibung. Die Quittung ist klar, eine für vernichtend geringe Klickrate von ca. 440 Klicks für ein Video von Bernhard Vogel. 😉

Dateiname (identisch zum Videotitel)

Ich habe keinen Weg gefunden den ursprünglichen Dateinamen in YouTube zu finden.

Tags müssen den Titel beschreiben

Eine ganz klare Sache – denn keine Suchmaschine sieht sich Videos an. Aber auch wenn man das o.g. negative Beispiel bei Seite lässt sind die Tags nicht bei jedem Video so gewählt, dass sie den Titel vollständig beschreiben. Genauso schlimm ist,  dass die Keyworddichte in der Beschreibung nicht optimal ist. In der Beschreibung wird oft versucht mehr zu transportieren, als im Titel. Dieses ist nicht schlimm, wenn denn in der Beschreibung Bezug auf den Titel genommen wird und die Tags Titel und Beschreibung unterstützen.

Beschreibung

Für Suchmaschinen ist die Beschreibung im ersten Moment viel interessanter als für die Menschen. (Vgl. Ausführungen zum Thema Keyword). In der Analyse verwundert es denn auch nicht, dass erfolgreiche Videos oft auch eine gute Beschreibung haben.

Ich kenne keine Menschen, die Videos aussuchen, in dem Sie Beschreibungen lesen. 😉 Nun Menschen lesen Beschreibungen nur, wenn ihnen ein Video gefällt und sie mehr wissen wollen über den Künstler, das Thema und und…

Keyworddichte

Wenn es Unterschiede zwischen den beiden Videos eines Künstlers gibt, dann hat das Video mit der höheren Klickrate die bessere Keyworddichte.

Integration von Links

Wenn es Unterschiede zwischen den beiden Videos eines Künstlers gibt, dann wurde in der Beschreibung des Videos mit der höheren Klickrate mindestens ein Link integriert.

Kategorie

Ob die Kategorie einen Einfluss war nicht erkennbar. Aus meiner Sicht sind die Kategorien sowie so zu grob gerastert und damit wenig aussagekräftig.

Format HD 16 :  9

Die angeschauten Videos haben alle noch keine HD Qualität HD 1920 x 1080 (1080p) oder 1280 x 720, wie von VouTube vorgeschlagen. Nun ja aus meiner Sicht sicher auch ein Bandbreiteproblem….

Dauer ca. 3 min

Nun viele Videos (auch sehr erfolgreiche) waren länger. Ob Sie bis zum Ende geschaut werden, hängt neben der Erwartung des Betrachters von der Dramaturgie und der Dauer ab. Lange Videos haben Ihre Nachteile.

Animation des Textes auf den Startseiten

Dieses war eine Empfehlung von Martin Mißfeldt und den Einstieg für den Betrachter zu versüßen. Ob es wirklich hilft? Nun wenn Videos der gleichen Künstler unterschiedliche Klickrate haben, dann hat das Video mit einem animierten Text die besseren Ergebnisse.

Wasserzeichen im Video

Dieses soll zum Schutz des geistigen Eigentums sein und hat als für die Suchmaschinen nicht lesbare Information auch keinen Einfluss auf die Klickrate.

Vernetzung in YouTube-Community

YouTube als ein SocialNetwork funktioniert wie alle anderen SocialNetworks auch. Wer viel kommentiert, favorisiert, abonniert, …  wird von den Menschen, die diese Video eingestellt haben oft auch mit einem Kommentar belohnt und weiterempfohlen. Wobei nach meiner Beobachtung YouTube das SocialNetwork mit der am wenigsten ausgeprägten Bewertungs- und Kommentier Kultur ist. Dabei viele Kommentare, viele Empfehlungen senden das Signal, dieses Video ist klasse, besonders aktuell oder der …

Abonnenten

Abonniert werden die Videos eines Accounts / eines Künstlers.  So besteht hier die Kunst darin den Betrachter mit irgendeinem Video zu locken.  Damit ist ein Vergleich zwischen den Videos eines Künstlers nicht möglich. Klar ist auch, dass die Künstler mit der höchsten Klickrate auch die meisten Abonnenten haben.

Kommentare, Bewertungen, Favoriten

Das Ergebnis ist ganz eindeutig. Vergleicht man die beiden Videos der Künstler untereinander, hat immer das Video mit der größten Klickrate, auch die größere Anzahl der Kommentare, Bewertungen, Favoriten. Oder umgekehrt? 😉

Auszeichnungen

Keines der untersuchten Videos hat eine Auszeichnung bekommen. Die Ursachen scheinen klar zu sein, denn es gibt keine nationale Bewertung und die Kategorien sind zu grob. Oder ??? 😉

Anzahl der ähnlichen Videos

Ich habe vor dieser Auswertung, der Anzahl der ähnlichen Videos eine recht große Bedeutung bei gemessen, denn die ähnlichen Videos werden als Empfehlung dem Zuschauer angeboten. Aber die Auswertung zeigte, dass es nicht so sehr auf die bloße Anzahl der ähnlichen Videos ankommt. Nicht in jedem Fall weißt das erfolgreichere Video eines Künstlers auch die größere Anzahl der ähnlichen Videos aus. Hier spielt also auf jeden Fall die „Qualität“ der ähnlichen Videos an.

Videoantworten

Alle untersuchten Videos haben keine Videoantwort erhalten. Nun hierzu muss man wissen, dass man sein hochgeladenes Video nur einmal an einen Kommentar als Videoantwort anhängen kann. Da der Einfluss der Videoantworten groß sein soll, gehen einige dazu über sein zweites Video an das erste zu hängen, das dritte an das zweite… 😉 Ob es hilft vermag ich nicht zu sagen.

Multiplikatoren gewinnen

Klar die Idee hinter diesem Punkt ist, überzeuge Betreiber relevanter Seiten Dein Video zu zeigen. Je besser das Video zum Inhalt einer Seite passt, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass das Video angeschaut wird. Durch die Bereitstellung von Videos und beschreibenden Content kann die Seite interessanter werden und so profitieren beide. Klar sollte man sich gut besuchte Seite aussuchen. Die Analyse zeigte aber, dass außer Martin Mißfeldt nur Bernhard Vogel eine Seite als Multiplikator nutzt, wobei in der Qualität der Multiplikatoren (Klickrate über diese Seite) schon riesige Unterschiede sind.

Präsentation im Social Network

Hier geht es ganz klar darum, sein Video über zusätzliche Kanäle zu zeigen, sei es über Facebook oder in eigenen Blogs und fremde Blogs einzubinden und darum auf sein Video hinzuweisen, z.B. über Twitter, Xing und und… Diese Auswertung gibt YouTube aber gar nicht her und lässt sich dann nur mit Tools zur viralen Verbreitung kontrollieren.

Nun aus der Stichprobe lässt sich eines ganz klar ableiten, derjenige der die Punkte des Spickzettels umsetzt, seine Erfolgschance für sein Video entscheidend steigert. In meiner Stichprobe gibt es im Bereich Video ganz klar zwei Gewinner, wenn man die Klicks als Maßstab ansetzt:

  • Hans Bruckner – der mit ganz einfachen Mittel, was die technische Realisierung und „regie“mäßige Umsetzung betrifft, ein sehr erfolgreiches Video positioniert hat.

und

  • Martin Mißfeldt, der mit seinem Wissen um SEO aber auch der Gestaltung von Videos und der Technik mehrere erfolgreiche Videos an den Start gebracht hat.

Mit diesem Wissen ausgestattet habe ich versucht, mein erstes Video zu präsentieren, ohne Ahnung von einem Drehbuch, den möglichen technischen Finessen, Bildübergängen, Schwenks u.a. zu haben. Mal sehen, wie sich das Video entwickeln. Wenn Sie Lust haben schauen Sie mal….

Aquarelle, Pastelle und Fotos von Rügen - Bilder vom Meer & mehr
Aquarelle, Pastelle und Fotos von Rügen – Bilder vom Meer & mehr

P.S. Wenn Ihnen mein Video zu langweilig ist oder der Weg mit den vielen Stichpunkten zu mühselig ist, dann schauen Sie sich mal den folgenden Link an. Vielleicht gelingt Ihnen ja der ganz große virale Wurf – Die geheimen Strategien hinter vielen viralen Videos Viel Spaß 😉

Twitter für den Bereich Malerei & Aquarell (1)

Meine ersten Schritte mit twitter – und Tools zum „senden“

Nun vor einigen Wochen habe ich geschrieben, dass ich begonnen habe zu twittern. Hier vermischen sich wieder berufliches mit meinem Hobby der Malerei.

Ich möchte hier ein paar Erfahrungen zum dem Thema Malerei weiter geben, denn ich habe einiges neues gelernt aber auch einige meiner Vorbehalte haben sich bestätigt. Doch was wollte ich erreichen? Ich wollte twitter ausprobieren, News zum Thema Malerei und Kunst finden, neue Kontakte knüpfen und und…

Ich habe mich also bei twitter angemeldet und stand dann vor der Frage: Was nun?

Ich habe auf YouTube etwas gefunden, was ich genau zu diesem Zeitpunkt brauchte, eine Bedienungsanleitung:

Die Zugriffszahlen der Videos zeigen, dass es anderen Menschen ebenso ergeht. Ich habe brav ein Profil ausgefüllt und bin dann auf die Suche nach bekannten Menschen gegangen. Wie? Ich habe die Suchfunktion „Leute finden“ genutzt. Nun ja so richtig weiter gekommen bin ich damit nicht, also habe ich in Foren, Blogs und Facebook gesucht und gefragt, wer twittert. Diese Menschen und Einrichtungen „folge“ ich nun.  Der größte Teil von Ihnen hat sich revanchiert und verfolgt nun auf twitter, was ich so in die Welt trage.

twitter für den Bereich Malerei und Aquarell
twitter für den Bereich Malerei und Aquarell

Hier stand ich nun vor meinem zweiten Problem. Was stelle ich als Informationen zur Verfügung? Fange ich an,  weltbewegende News, z.B. wie mir der Kaffee schmeckt oder ob mein Zug Verspätung hat, in 140 Zeichen zu formulieren. Nein?

Nun meine Gedanken zu dem Thema Malerei, News zu unseren Ausstellungen, neue Bilder trage ich auf diesem Blog zusammen. Was liegt, also näher diese Informationen auch in twitter zu veröffentlichen. Doch wie? Noch mal händisch eintragen? Nein hierfür gibt es ein paar einfache Tools, die die Informationen aus meinem Blogs nehmen und in twitter, Facebook & Co. veröffentlichen. Ich nutze hierzu ein ganz einfaches Tool http://twitterfeed.com/

Als ich dann so langsam die Beiträge der anderen gelesen habe, stellte ich fest, dass die meisten es wohl ähnlich machen. Denn viele der Informationen, die ich in twitter fand, kannte ich aus den Blogs, Facebook & Co.

Nun ein Netzwerk lebt nun mal von Informationen und Kontakte. Also habe ich versucht weitere Informationen anzubieten und zu finden. Nun von der Suchfunktion in twitter war ich enttäuscht. Warum? Das Thema Malerei und Kunst, ist halt nicht „das“ Thema, welches die Welt bewegt. Damit ist klar, dass es nicht viele Einträge gibt. Bei twitter muss noch beachtet werden, dass einem nur ein aktueller Blick erlaubt wird. Eine Recherche für Beiträge aus der Vergangenheit ist nicht möglich.

Also habe ich versucht, weitere Informationen anzubieten, um andere auf meine Themen aufmerksam zu machen. Wie? Ich versuche ein paar Blogs und Foren zu verfolgen und habe einfach die Welt über interessante Beiträge informiert. Ganz einfach in der Art, ich habe hier etwas Interessantes gefunden, vielleicht ist dieses auch für den Rest der twittergemeinde interessant. Eine in den Social Net durch aus gängige Vorgehensweise. Auch hier gibt es einen ganz einfache Tool, die einem die Arbeit erleichtern. Ich habe mir in meinen Browser eine entsprechende Toolbar hoch geladen. Für jede Seite, die ich in twitter veröffentlich will, erledigt mir das Tool die Umsetzung und Kürzung der Web Adresse, trägt die Überschrift der Seite mit der gekürzten Adresse in twitter ein. Ich kann den Eintrag ganz einfach editieren und in die Welt sende.

Malerei lebt von Bildern. Also habe ich mich auch ganz fix auf die Suche gemacht, nach einem Tool mit dem man trotz der Begrenzung Bilder senden kann. Das bekannteste Tool hierzu ist http://twitpic.com/ Technisch ganz einfach, stellt die Verbindung von twitpic zu twitter her und lädt ein Bild auf die Plattform. Twitpic stellt dann wieder eine gekürzte Adresse zu Verfügung, ich kann eine Bildbeschreibung in 140 Zeichen – Adresse dazugeben und das Bild in die Welt schicken.

Was mich natürlich störte, ist das erneute hochladen eines Bildes auf eine Plattform. Dieses kann unterwegs interessant sein. Z.B. vom Handy ein Foto auf twitpic hochladen und per twitter in die Welt zu schicken. Das bekannteste Bild was so um die Welt gegangen ist, war die Notwasserung eines Airbusses auf dem Hudson River. Erinnern Sie sich http://twitpic.com/135xa Nun dieses ist aber nur für Promies interessant, denen viele Leute in Twitter folgen. Aber hier ran muss ich noch arbeiten 😉

Nun aber wenn meine Bilder auf dem Blog oder meiner Webseite zu Verfügung stehen, kann ich diese in einfacher Weise über die Toolbar meines Browsers senden.

O.k. das waren meine technischen Anfänge in Twitter. Unter folgenden Links finden Sie den zweiten, den dritten und den vierten Teil in dieser Serie „Twitter für den Bereich Malererei & Aquarell„.

P.S.: die obige Grafik habe ich mit Unterstützung von 123gif.de und  Gopal Rajus Twitter Icons erstellt.
P.S.S.: Auf Twitter findet Ihr mich unter http://twitter.com/Frank8233

Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes? – Teil 2

Tax Programm – Ein Simulationsprogramm von Olaf Zimmermann

Ich hatte im den vergangenen Tagen einen Beitag unter der Überschrift „Es gibt keinen allgemeingültigen Maßstab für Kunst – Preise werden gemacht.“ geschrieben.  Aber einen Anhaltspunkt braucht man schon und deshalb habe ich nach der Anregung von Bence Fritzsche in dem Artikel „Der Kunst einen Preis geben“ S. 12 ff. in der Zeitschrift atlier das Programm TAX SIM getestet. Aus meiner Sicht habe ich einiges an Sinn und Unsinn gefunden.

In der Beschreibung heißt es:

Das Tax Sim simuliert den Verkaufspreis eines zwei dimensionalen Werkes. Idee des Programms ist es, durch die Veränderung der Parameter, die Änderung des Kunstverkaufspreises zu simulieren.

Damit sollte es doch das Interesse eines jeden Künstlers hervorrufen. Das Programm wurde immer wieder in Foren vorgestellt und diskutiert. Also hatte ich das Tax Programm vor einigen Jahren schon mal in der Hand genommen und es damals gleich wieder weggelegt, denn für einen Anfänger im Ausstellungsbetrieb ist es nicht geeignet.

Die Bewertung wird in erster Linie auf Grund von Informationen über den Künstler, seine Ausstellungstätigkeit und seiner Medienpräsenz vorgenommen. In der Slideshow sehen die Fragen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Bei den Fragen nach dem Künstler gibt es durchaus richtige Fragen, bei anderen habe ich arge Zweifel.

  • Fragen nach der Ausbildung ja – aber nur nach dem Kunststudium fragen, ist falsch. Denn gerade viele Autodidakten dominieren. Im Bereich Aquarell haben Bernhard Vogel, Ekkehardt Hofmann, Andreas Mattern, Martin Lutz kein abgeschlossenes klassisches Kunststudium und sind doch mit die wichtigsten Künstler auf ihrem Gebiet. Entsprechende Beispiele lassen sich auch in den anderen Bereichen der bildenden Kunst finden.
  • Warum die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse ein Kriterium ist, will sich mir auch nicht erschließen.
  • Auch die Frage nach den Gesamteinnahmen dürfte für die Bilder von Günter Grass, Udo Lindenberg, Armin Müller Stahl… u.a. irrelevant sein. Wenn diese bei den genannten Künstlern stimmt, dann sicher auch allen anderen. Oder 😉
  • Richtig sind die Fragen nach der Vertretung durch Galerien, Ankäufe durch Museen, Kunstpreise, Stipendien, der Zusammenarbeit mit Verwertungsgesellschaften u.a.

Sinnvoll ist für eine Bewertung nach der Ausstellungstätigkeit, der Teilnahme an Kunstmessen und dem Echo in der Öffentlichkeit zu fragen. Hier wird einfach vorausgesetzt, dass Künstler die über Jahre erfolgreich ausstellen, nicht die schlechteste Kunst erstellen.

Was mir jedoch fehlt, sind Fragen und die Bewertung von Ankäufen durch Stiftungen, Vereinen, der öffentlichen Hand, renommierte Unternehmen. Fragen zur Teilnahme an Wettbewerben jurierten Ausstellungen. Was nicht beachtet wird ist Ausstellungstätigkeit außerhalb von Galerien, Kunstvereinen und Museen. Ich habe fast das Gefühl, man muss schon froh sein, keine Minuspunkte zu bekommen.  Nicht lächeln – es gibt Minuspunkte.;-)

Dass das Programm nicht mehr ganz den heutigen Maßstäben entspricht, kann man daran fest machen, dass Medienpräsenz im TV, im Rundfunk, im WEB insbesondere Social Network gar nicht hinterfragt wird.

Nun dieses würde ich ja noch verschmerzen. Aber es gibt einen Punkt,

  • der ist entweder ein Fehler, der seit 1995 nicht erkannt wurde oder
  • der auf ganz viel Dünkel gegenüber anderen Medien als Öl- und Acryl auf Leinwand basiert.

Lassen Sie sich überraschen. Nur so viel sei gesagt, eine Leinwand kann gigantische Auswirkungen haben. 😉

Hier geht es zum Teil 3 in der Reihe “Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes?”

Social Web konsolidiert sich

Ich habe ja schon immer mal wieder einige Artikel zum Thema Social Network veröffentlich. Und dieses Thema beschäftigt viele Menschen… Aber wird dieses auch so bleiben und wird sich der Boom weiter vorsetzen? Vor einigen Tagen hatte ich ein paar Zahlen zu Twitter gefunden und eigentlich ist es ernüchternd, weniger die Zahlen sondern oft die Geschäftsmodelle, denn mit Twitter, facebook & Co. wird keine Geld verdient. So mindesten bei den Unternehmen, die diese Plattformen betreiben 😉

Damit wird es Veränderungen geben. Frank Hess hat mich in den letzten Tagen auf den Artikel Social Web konsolidiert sich aufmerksam gemacht. Die Entwicklung ist für mich ganz klar – neben der Werbemacht von Facebook, spielt ganz einfach die Innovation und die Integration der Plattform einige große Rolle. Und wenn man den Vergleich innerhalb der Gruppe Xing, MySpace, Facebook lässt, mangelt es Facebook nicht an Innovation aber an einem tragkäftigen Geschäftsmodell… Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Wie groß der Einfluss von Facebook und Twitter wirklich in einzelnen Branchen ist, kann man an den Follower und Fans der einzelnen Unternehmen sehen. Die PR-Agentur conosco veröffentlicht z.B. ein monatliches Ranking für Deutsche Museen bei Twitter und Facebook (März 2010)
Bei Facebook steht das NRW-Forum in Düsseldorf mit 3502 Fans auf Platz 1.
Bei Twitter führt das Müritzeum in Waren mit 6808 Follower.

Stolze Ergebnisse – Aber wenn man sich dann die Aussagen ins Gedächtnis ruf: Welche anderen Medien nutzen Sie, um sich über Kultur zu informieren? Ist ganz schnell klar, Social Web ist interessant aber, bei weitem (noch) nicht das dominierende Medium, wenn es um die Ansprache von interessenten Menschen geht 😉

ich bin gespannt wie es weiter geht – Besten Dank an Frank Hess für seinen Artikel

Twitter, ich habe mich lange gewehrt ;-)

Ich habe mich lange gewehrt und wollte nicht twittern. Warum? hm…

Ich glaubte und glaube nicht,

  • dass es für andere Menschen interessant ist, zu lesen was ich gerade mache,
  • dass ich wissenswerte in 140 Zeichen transportieren kann,
  • dass es für mich interessant ist, die tweets anderer zu lesen,
  • dass Twittern einen Mehrwert neben dem Social Networking wie Bloggen, Facebook, Qype, Xing bietet.
  • dass Twittern mir bei meinem Hobby der Malerei hilft,
  • dass ….

Nun ja, dann gibt es noch Daten und Fakten, wie

  • 26 Prozent der Twitter-Nutzer haben mehr als zehn Follower.
  • 51 Prozent haben weniger als fünf Follower.
  • 34 Prozent haben noch nie einen Tweet gesendet.
  • 73 Prozent der Twitterer haben weniger als zehn Mal gepostet.

Zusammengefasst: Es gibt 21 Prozent aktive Twitter-User Das Aufkommen aller Tweets wird also von weniger als einem Viertel der Twitter-Nutzer erzeugt.

Entdeckt habe ich diese Zahlen bei http://www.pcworld.com/zoom?id=191888&page=1&zoomIdx=1

Aber nun kommen immer mehr Fragen in meinem Job zu dem Thema Twitter. Also gibt es eine wachsende Motivation, sich mit dem Thema „Twitter“ zu beschäftigen. Dann werde ich mal anfangen… Vielleicht kann mir ja jemand helfen und mich auf interessante Tweets und interessante Twitterautoren im Bereich Malerei, Kunst, Ausstellungsbetrieb aufmerksam machen.