Das Ostseemeeting 2014 auf der Traditionsrennbahn Bad Doberan – Heiligendamm

Das Ostseemeeting 2014 auf der

.

Traditionsrennbahn Bad DoberanHeiligendamm

Der Anlass für unser Ausstellungsprojekt „Faszination Galopper

.

Ich hatte in den vergangen Tagen die Idee für das Ausstellungsprojekt „Faszination Galopper“ vorgestellt. Frau Höppner, Galeristin der Galerie Severina und ich hatten vor fast zwei Jahren die Idee, eine Ausstellung rund um die Ostseerennbahn zwischen Bad Doberan und Heiligendamm zu organisieren. Nach dem ich bereits die Galerie Serverina auf meinem Blog vorgestellt hatte, möchte ich heute einige Zeilen über die Traditionsrennbahn Bad Doberan – Heiligendamm und die Geschichte des Doberaner Pferderennsports schreiben.

Die Galopprennbahn ist unmittelbar verbunden mit der Geschichte von Bad Doberan und Heiligendamm. 1793 wird  Doberan herzogliche Sommerresidenz und das ersten deutschen Seebades „Am Heiligen Damm“ bei Doberan wird von Herzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin gegründet.  Für die Zerstreuung des Fürstlichen Hofes und die Einwohner Mecklenburgs wurde am 10.08.1822  das erstes Galopprennen mit Vollblutpferden auf der Doberaner Rennbahn veranstaltet. Am 13.08.1822 gründete sich der „Doberaner Rennverein“. So entstand die Ostseerennbahn als älteste Galopprennbahn auf dem europäischen Festland. Nach vielen geschichtlichen Auf und Abs für den Rennsport wurde 1993 der „Doberaner Rennverein e.V. von 1822“ gegründet. Am 07.08.1993 fand im Rahmen der Jubiläumsfeier „200 Jahre Seebad Heiligendamm“ das erste Rennen nach dem zweiten Weltkrieg statt. Der Start in ein neues Kapitel der Ostseerennbahn war ein voller Erfolg, denn 12.000 Zuschauer genossen das Highlight. Die vollständige Chronik des Rennbahn finden Sie hier.

Wir freuen uns auf das Ostsee Meeting 2014 auf der Traditionsrennbahn Bad Doberan – Heiligendamm. Aber bis dahin müssen noch 65 Tage vergehen. Zurzeit ist die Rennbahn noch verweist. Zur Einstimmung zeige ich Ihnen ein paar Impressionen aus dem vergangenen Jahr.

Um Jahr für Jahr ein solches Event zu gestalten, bedarf es die Mitwirkung vieler ehrenamtlicher Helfer, Sponsoren und einem guten Projektmanagements. Für das die Organisation und das Projektmanagement ist die TREFFpunkt GmbH, eine 100prozentige Tochter der Ostsee Sparkasse Rostock, verantwortlich. 2013 hatten folgende Sponsoren das Ostseemeeting auf der Galopprennbahn finanziell abgesichert:

Lübser, Antenne MV,  Ostsee Sparkasse Rostock, Lotto Mecklenburg Vorpommern, Sparkassen Finanzgruppe MV, Küstenbus, Mecklenburgische Bäderbahn Molli, Glashäger, J.J.Darboven, Juwelierhaus Grabbe, Ostsee Zeitung, Ostsee Anzeiger, Radisson Blu Hotel Rostock, w.Holz Cateri,ng Ihr Gastronomie und Catering Team, Golf Verband Mecklenburg Vorpommern, Warnowtunnel, Yachting & SPA Resort, MV tut gut, Heinrich Hünicke, V und P Service Kontor, Upstalsboom Hotel + Freizeit GmbH & Co. KG, Krebs Unternehmensgruppe,  Schollenberger, Globus, Pinax Werbemedien, marketing direkt GmbH, Galerie Kaufhof, Nutzfahrzeuge Bargeshagen, ROSTOCK delüx, die Stadt Bad Doberan, Doberaner Rennverein von 1822 e.V., Saturn, Siemens, Ostsee Druck Rostock, KIWANIS Club Rostock e.V., 0381, HoppegartenEEW, Notar Dr. Ulrich Braunert, Ergo Versicherungen – Dirk Petersen, Freie KFZ – Werkstatt H. Lönnies, Gut Vorder Bollhagen GmbH,  Dr. Rühle Consulting.

Ganz großen Dank an alle Sponsoren und Frau Simone Samrey und ihr Team von der TREFFPunkt GmbH für ihr Arrangement für den Galopprennsport.

P.S. Ganz großen Dank auch an Simone Samrey und Konni Fuentes, dass wir Fotos von der WEB Seite des Rennbahn, dass wir Fotos den der Webseite des Ostseemeetings 2013 zeigen dürfen.

Was ist ein Kurator?

Was ist ein Kurator?

Arbeitsteilung auf dem Kunstmarkt?

.

Was ist ein Kurator ?
Was ist ein Kurator ?

Im Idealfall ist der Kunstmarkt arbeitsteilig organisiert. Künstler produzieren ihre Arbeiten, die Galerien und Kunstvermittler kümmern sich um die Vermarktung der Kunst. Es werden durch die Galeristen Ausstellungen und  die Teilnahme an den Kunstmessen organisiert. Und wenn die Künstler richtig erfolgreich sind, werden sie eingeladen in renommierten Kunstvereinen, Biennalen und Museen auszustellen. Bei den größeren Ausstellungen, Kunstvereinen, Biennalen und Museen kümmert sich ein Kurator, um … Ja um was kümmert sich ein Kurator? Wenn man sich in einigen Artikeln der wohl größten und wichtigsten Ausstellung des vergangenen Jahres der dOKUMENTA (13) umschaut, wird man auch nicht schlauer. Die Zeitschrift art schrieb hierzu am 29.10.2010 unter der Überschrift: AGENTEN, BERATER UND SEITENWEISE THEORIE  zu den Kuratoren der dOKUMENTA (13). O.k. im einfachsten Fall kann man sich auf die Definition von Wikipedia zurück ziehen:

  • Im Museumsbetrieb wird der Verantwortliche einer Sammlung oder Ausstellung als Kurator bezeichnet. |1|
  • Als freien Kurator bezeichnet man in der zeitgenössischen Kunst einen Ausstellungsmacher, der außerhalb einer wissenschaftlichen Sammlung Ausstellungen (Kunstverein, Biennalen, documenta) organisiert. |1|
  • In Stiftungen reichen die Aufgaben der Kuratoren in unterschiedlichen Ausprägungen von einer rein beratenden Tätigkeit, z. B. für den Vorstand oder die Geschäftsführung, bis hin zur Genehmigung des Stiftungshaushalts, der Kontrolle der Stiftungstätigkeit und der Wahl von Vorstand oder Geschäftsführung. |1|

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Definition eines Ausstellungsmachers. Ausstellungsmacher ist eine Berufsbezeichnung für den Kurator einer Ausstellung, der sich deutlich abhebt von der bisherigen Rollendefinition.

.

Darf sich ein Künstler dann auch Kurator nennen?

.

Nun wie in vielen Bereichen des Kunstmarktes sind die Begriffe und Bezeichnungen nicht geschützt, es gibt keinen notwenigen Abschluss oder keine Zulassung, um Berufsbezeichnungen Künstler, Galerist oder Kurator zu führen. Dieses führt dann aus zweifacher Sicht zu einer Inflation bei der Benutzung der Begriffe. Menschen schmücken sich nicht erst seit Münchhausen  und Gutenberg gerne mit Titeln und wichtigen Geschichten. Zum anderen funktioniert die o.g. Arbeitsteilung nur für die Spitze der Pyramide. Über 90% aller Künstler werden nie auf der documenta, einer international renommierten Kunstmesse oder Museum ausstellen. Deshalb nehmen etliche Künstler die Sache selbst in die Hand und organisieren alleine, als Projekt mit anderen Künstlern und Partnern Ausstellungen. So wurde bereits im Jahr 2009 der Tod der klassischen Kuratoren vorausgesagt.Wenn Künstler ihre Ausstellungen alleine organisieren, sie dann Kuratoren? Ausstellungsmacher sind sie auf jeden Fall 😉 Ich bin mit dieser Frage bei der Organisation meiner ersten großen Ausstellung mit neun anderen Künstlern konfrontiert worden, und hatte den Hut als „Kurator“ auf. Was meinen Sie: Darf sich ein Künstler Kurator nennen?

Ich bin beim Stöbern zu dieser Frage bin ich auf artefakt auf mehrere interessante Artikel gestoßen. Einmal heißt es: „Künstler treten auf als Kritiker, Kritiker treten auf als Kuratoren, Kuratoren treten auf als Künstler, Künstler treten auf als Kuratoren“ und einmal gibt es einen guten Artikel mit der Überschrift: Ist jeder Künstler ein Kurator? Eine interessante Diskussion, aber aus meiner Sicht keine abschließende Antwort. Gut fände ich es, wenn die Kunstverbände hier ein wenig Licht hineinbringen und Diskussionen, Workshops zur Ausstellungsorganisation u.a. anbieten. Hier eines der wenigen guten Beispiele die ich gefunden habe  mit dem Titel „WARUM KÜNSTLER KURATIEREN – Ein Symposium des Kunstbüros der Kunststiftung Baden-Württemberg“. Wenn es nicht ein wenig Aufklärung gibt nimmt vielleicht jemand diese Beschreibung für die Kuratoren ernst 😉

.

Bin ich Künstler, Ausstellungsmacher und Kurator?

.

Ich habe die meisten unserer Ausstellung alleine organisiert. Habe Kontakte für Ausstellungen geknüpft, Vereinbarungen mit Kommunen, Sponsoren und Galerien getroffen, Künstler für die Ausstellungen gewonnen, geprüft, ob ihre Werke in das Ausstellungskonzept passen oder mit ihnen gemeinsam das Ausstellungskonzept entwickelt. So sind Ausstellungen entstanden wie z.B.

Jazz meets Fine Arts“

Good bye TXL – eine Hommage an den Flugplatz im Herzen von Berlin

Faszination Sternzeichen

see more jazz in fine art

Das nächsten Projekte mit mehreren Partnern und Ausstellungsorten steht vor der Tür, wieder treibe ich die Organisation,  kontaktiere die Partner, Sponsoren,  erstelle Ausstellungskonzepte, …. Bevor ich den Gutenberg mache, was meinen Sie:

Bin ich Künstler, Ausstellungsmacher und Kurator?

Was ist ein Kurator?

Blogs (Teil 1)

Blogs

Ich bin Blogger

.

Blogs
Blogs

Ich bin auf Xing in den vergangen Tagen auf folgenden Beitrag gestoßen – 7 Gründe warum Sie als Selbständiger bloggen sollten! Wenn ich Zeit habe, schaue ich recht gerne in solche Artikel, denn ich bin seit dem 29.05.2009 Blogger. Meine Motivation zu bloggen hat sich mit der Zeit gewandelt. Zu Anfang war der Reiz es aufzuprobieren und eine Chance zu haben, sich mit anderen über das mein Hobby die Malerei auszutauschen. Schnell wurden Themen wie Social Media, Web 2.0, Enterprise 2.0  und die Kommunikation in Unternehmen und zwischen Unternehmen und Kunden Bestandteil meines beruflichen Umfeldes, bis hin, dass ich mich immer stärker zu Themen der Malerei, Ausstellungsorganisationen  und Vermarktung von Kunst entwickelt habe.

.

Meine Blogs

Ich habe den Artikel 7 Gründe warum Sie als Selbständiger bloggen sollten! als Anlass genommen, meine Aktivitäten als Blogger zu überdenken. Bis heute habe ich folgende Blogs aufgesetzt:

.

https://frankkoebsch.wordpress.com/

Dieses ist mein persönlicher Blog. Hier versuche ich täglich über meine Malerei, Ausstellungen, Überlegungen zu Projekten und Social Media zu berichten. Seit Mai 2009 sind 965 Artikel, 20 Seiten entstanden. Der Blog wurde bis heute ca. 322.000 angeklickt.

.

http://jazzmalerei.wordpress.com/

Dieses war der erste Blog den ich für ein Ausstellungsprojekt ausgesetzt habe. Ich hatte immer wieder sporadisch über unsere Ausstellung “Jazz meets Fine Arts” in der Galerie im IPP anlässlich der XXXX. Eldenaer Jazz Evenings berichtet. Es war eine Plattform für die Kommunikation mit Interessenten, Gästen, Sponsoren, Partnern und den Medien. Es war eine Plattform um 10 Künstler im Rahmen ihres gemeinsamen Projektes vorzustellen. Für eine achtwöchige Ausstellung sind in 7 Monaten 26 Artikel, 33 Seiten entstanden. Der Blog wurde bis heute ca. 5.000 angeklickt. Nach dem Ende des Ausstellungsprojekt wird dieser Blog nicht mehr gepflegt ist aber eine wunderbare Referenz ;-).

.

http://faszinationsternzeichen.wordpress.com/

ist ein Blog für unser Buch und Ausstellungsprojekt „Faszination Sternzeichen“.  Hier arbeiten vier darstellende Künstler, eine Autorin, ein Verleger und ein Galerist zusammen. Dieses Projekt hat eine Laufzeit von mehr als 18 Monaten, in denen mehrere Ausstellungen und andere Veranstaltungen realisiert werden. Der Blog wird aus heutiger Sicht mindestens bis Ende 2012 gepflegt werden, um mit Interessenten, Gästen, Sponsoren, Partnern und den Medien zu kommunizieren.  Das erste Highlight war die Herausgabe unser Sternzeichen Buches im Dezember 2011. Es sind seit Oktober 2011 22 Artikel, 15 Seiten entstanden. Der Blog wurde bis heute ca. 3.600 angeklickt. Die Kommunikationsstrategie hinter diesem Blog haben wie in einem Artikel der Zeitschrift atelier sowie in Gastbeiträgen im Web, z.B. unter Kunst im Netz oder die Kunst der Vernetzung veröffentlicht. Den Blog pflege ich gemeinsam mit Susanne Haun.

.

http://berlintegel.wordpress.com/

ist der jüngste Blog für unser Buch- und Ausstellungsprojekt Berlin – Tegel, Eine Hommage an der Flugplatz mitten im Herzen von Berlin. Er wird unser Projekt wie oben geschildert begleiten und existiert erst einige Wochen.

.

Aus den Zeilen geht etwas zu meiner Motivation hervor, warum ich blogge. Es bleiben aber noch eine Menge Fragen offen, die ich in den nächsten Tagen beleuchten möchte, denn ich stecke mindestens ein Stunde pro Tag in den Blog und anderen Medien.

  • Lohnt sich dieser Aufwand?

  • Welche Erfahrungen haben Sie mit Blogs?

  • Welche Gründe haben Sie einen Blog zu betreiben?

Motivsuche in Rostock – Wasserspiele und Aufklärung

Brunnen der Lebensfreude

Für viele Besucher und Rostocker ist der Brunnen der Lebensfreude auf dem Universitätsplatz eine Stätte zum Ausspannen, ein Treffpunkt, ein Spielplatz und und…

Im Sommer kann man kann seit 30 Jahren immer wieder die gleichen Szenen beobachten, Eltern sitzen im Schatten und Kinder toben durch den Brunnen, probieren die Wasserspiele, Fontänen und entdecken die Figuren. Egal ob Möwen, Wildschweine oder die übergroßen menschlichen Figuren. Jo Jastram und Reinhard Dietrich sind sicher stolz darauf, dass „ihr“ Brunnen von den Menschen so angenommen wird, denn er macht seinem Name „Brunnen der Lebensfreude“ alle Ehre.

Kinder lieben diesen Brunnen. Das haben unsere Kinder genauso gemacht, wie dieser kleine Knirps. Er ist ganz vorsichtig und auf „Entdeckertour“. Doch schauen Sie selbst. Aber aufpassen: Ein Aufenthalt von Eltern mit ihren Kindern an dem Brunnen spart so manches Aufklärungsgespräch ;-).

P.S. Auch wenn die Menschen den Brunnen lieben, so haben einige Verantwortlichen der Stadt Rostock zu ihre Probleme mit dem Brunnen der Lebensfreude und den anderen Wasserspielen. Es gibt halt Menschen, die sehen immer nur Probleme. Und es gibt Menschen die Ihren Brunnen lieben, spenden und die Grundlage legen, damit es möglich ist, dass der Brunnen weiterhin Lebensfreue vermittelt.

P.S.S. Einen ganz besonderen Dank an die Verantwortlichen von Eurawasser, die sich seit Jahren immer wieder in der Region engagieren und als Sponsor einen wesentlichen Teil der Betriebskosten, die Wasserrechnung des Brunnens übernehmen. Aber auch den Sponsoren für die andere Brunner gebührt Dank.

P.S.S.S. Noch ein Tipp besuchen Sie den Brunnen nicht nur im Sommer. Hier ein paar Fotos von der Lichtwoche im Herbst. Wie Sie sehen lohnt es sich.

Neue Web Seite: http://jazzmalerei.wordpress.com

Ich hatte ja schon einige male über unsere Projekt „Jazz meets Fine Arts“ in Greifswald berichtet. Nun so langsam beginnt auch die Web Seite  http://jazzmalerei.wordpress.com Gestalt anzunehmen. Schauen Sie doch Sie doch mal ab zu rein. Sie finden bereits einige Informationen

  • zum Konzept der Ausstellung,
  • den beteiligten Künstlern,
  • für Sponsoren,
  • über Eldena,
  • die Galerie im IPP,
  • u.a.

Viel Spaß beim Stöbern.

Colorbeach – es geht weiter !!!

Ich hatte mich nach meinem Blog Eintrag – Color Beach – das Ende vor dem Anfang? in den vergangenen Tagen mit Arne Nowak zusammen telefoniert, um einen Teil der Frage gemeinsam zu klären. Nun Projektmanagement ist ein hartes Brot und gerade ein solches Projekt ist von vielen Faktoren abhängig.

Fledermäusen…
Nun es ist aber Hilfe ist in Sicht. Durch die Mithilfe des Landesamtes wurde ein Umweltbüro gefunden, dass das Projekt begleitet. Dieses Umweltbüro bringt seine Leistungen als Sponsor ein. So können zeitnahe und kostengünstige Lösungen ohne Verzögerung erarbeitet werden Meine Hochachtung für die Zusammenarbeit.
Nur ist es schade, dass im Rahmen des ganzen Genehmigungsverfahrens keiner der Verantwortlichen und Umweltschützer auf die Idee kam, zu überprüfen ob im Bereich Landeskultur und Umweltschutz Dinge zu berücksichtigen sind. Das Projekt wurde seit ca. 6 Monaten in den Medien angekündigt. Es ist zwar fair gegenüber den Fledermäusen aber unfair gegen über den Projektorganisatoren sich am Tag der Eröffnung mit seinen Einsprüchen zu Gunsten der Fledermäuse zu positionieren. Nun will ich mich nicht zum Kenner der Fledermausszene aufschwingen, aber spätestens seit uns unsere Tochter nach einem Praktika beim Nabu über die Initiative fledermausfreundliches Haus und Ingenieurbüros und Forstämtern zum Thema Umweltverträglichkeit aufgeklärt hatte, weiß ich als Laie, um ein paar Zusammenhänge.

Aber seit diesem Zeitpunkt habe ich beim Verfolgen der Presse zum Thema Baustopp wegen Fledermäusen oder anderen Tieren immer in ungutes Gefühl. Warum? Ich habe das Gefühl, dass diese Einsprüche immer medienwirksam dann kommen, wenn das Projekt beginnen soll. Glauben Sie nicht. Hm, als Rostocker kann ich mich noch an das Thema Feldermäuse im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen am glatten All erinnern. Das zentrale Projekt für Rostock wurde über Monate diskutiert und just zum Baubeginn kam der Einspruch der Fledermaus Freunde. Aber warum immer zu Projektstart? Verfolgen die Naturschützer bis dahin nicht die Medien, die sie zu diesem Zeitpunkt so effektiv einsetzen. Ein Schalk, der böses ahnt…;-)

Weitere Aussagen zum Stand des Projektes
• Es gibt seit Freitag den 07.08.2009 ein Gutachten zum Thema Fledermäuse.
• Zur Zeit sind 20 Bilder installiert.
• Am 26. Juli Woche wurde über die Deutsche Welle.tv ein Bericht in fünf Sprachen weltweit ausgestrahlt und insbesondere das Interesse in Mexiko und anderen Ländern Lateinamerikas ist besonders groß.
• In den nächsten Tagen werden die Botschaften der BRD weltweit per Brief informiert und gleichzeitig gebeten das Projekt zu unterstützen.
• Entgegen den verschiedenen Textstellen im Web ist vertraglich vereinbart, dass die Galerie bis zum 31.07.2010 existieren wird und eine Verlängerung ist möglich. Diese Möglichkeit der Verlängerung wird z.Z. von den Parteien geprüft.
• Die Auseinandersetzung mit dem Projekt erfolgt in verschiedenen Blogs, Foren, den Medien und bilateral zwischen Künstlern / Galerien / Journalisten und den Projektmachern z.B. zu den Fragen:


o Was hat die Colorbeach mit Kunst zu tun?
o Darf ein solches Projekt, den Namen Galerie tragen?
o Sind Verhüllungsprojekte wie in Prora oder die Projekte von Christo Kunst oder nur Sensationsmache?
o Warum müssen die Künstler Geld für Ihren Auftritt zahlen?
o ….

Nun ja, die Begrifflichkeiten kann man nachschlagen, googlen. Bei der Frage nach dem Geld, muss man ganz klar sagen, es werden hier die Bilder nicht wie in einer klassischen Galerie verkauft. Vielmehr es ist ein Projekt der weltweiten Begegnung von Künstlern, von Menschen mit Kunst. Also wo kann das Geld herkommen?

  • Staatliche Förderung – sprich Steuergelder?
  • Private Förderung – sprich Sponsoring?
  • Verkauf von Werbe Artikeln, wie Kataloge, Stickern, Postkarten ?
  • Versteigerung der Bilder zu Gunsten des Projekts ?
  • … ???

Klar kann man sich wünschen, dass Geld aus einem großen Imaginären Topf kommt. Aber das Projekt ist, ja so angelegt, dass die Künstler einen Teil Ihrer Welt vorstellen sollen. Dann spricht doch nichts dagegen, dass ein brasilianischer Künstler gemeinsam mit einem Sponsor von dort seine / ihre Welt vorstellen und ein Künstler aus MV mit einem Partner von hier.

Eines haben die Projektentwickler, um Arne Nowak auf jeden Fall erreicht, das Thema Colorbeach polarisiert und es beginnt eine Auseinandersetzung mit dem Kraft durch Freude Objekt auf eine ganz eigenere Art sowie die Inhalte und Begrifflichkeiten Kunst. Galerie, Sponsoring werden diskutiert ….

Hier einige weitere Links:
Prora: Strahlender Auftakt für den „Colorbeach“ – Ostseezeitung vom 13.07.2009

Interessant war auch der Leserbrief eines Hr. Ray Mahony in der Ostseezeitung vom 22.07.2009

Hr. Ray Mahony hatte mit ja auch eine Mail gesandt. Nur leider leißen sich die Aussagen nicht hinterfragen, denn es gab ein Problem:  Hr. Ray Mahony ist bei Rückfragen nicht zu erreichen.

Unbenannter  Ray Mahony

Nun so etwas legt natürlich den Verdacht nahe, unseriös zu sein. Ich hatte auch die Ostseezeitung in zwei Leserbriefen auf diesen Sachverhalt aufmerksam gemacht, aber leider kein Feedback bekommen. Aber der Leserbrief wurde inzwischen gelöscht. Danke an die OZ.

Den Machern und den beteiligten Künstlern ist zu wünschen, dass das Projekt ein Erfolg wird. Aus meiner Sicht sind hierzu schnell zwei drei Dinge notwendig:

• Klarere Kommunikation in Bezug auf die Fragen für ein effektives Sponsoring,
• Klare Kommunikation auf den Projektfortschritt, Terminen und Inhalten.

Nun ja hier scheut sich Arne Nowak. Warum? Er will keine Aussagen tätigen, die er nicht halten kann, da z.B. die Fledermausfreunde trotz durchlaufender Genehmigungs- und Planungsverfahren für Terminverzüge und Mehrkosten sorgen und im Nachgang sich scheinbar noch einige Dinge herausstellen, die nicht absehbar waren. Tja Projektmanagement, ist Management von Kosten, Terminen und Kommunikation…. Mal sehen, wie es weiter geht. Auf jeden Fall wird ihm das Leben durch eine negative Diskussion leider nicht leichter gemacht. Nun wie heißt es so schön,

  • man lernt mit jedem Projekt

und

  • hinterher ist man immer schlauer, insbesondere die anderen.

Nun dieses ist keine Mitleidsbekundung mit den Machern. Aber ich muss ganz klar sagen, ich hätte auch nicht an alles gedacht und wäre anders an die Dinge heran gegangen und so an einer anderen Stelle als Arne Nowak naiv in eine Falle getappt. Das Projekt und die Macher haben schon meine Hochachtung.

Hier einige wichtige Fakten aus dem Gespräch mit Arne Nowak für Künstler und Sponsoren, die ich in dem Blog oder auf der WEB Seite zum Projekt nicht gefunden habe:

• Die maximale Ausstellungsdauer eines Bildes beträgt sechs Monate.
• Auf die Sponsoren wird in dezenter Weise durch Schrift- und / oder Bildlogo hingewiesen.
• Die Bilder und Sponsoren sollen im Web entsprechend dem Fortschritt des Projektes präsentiert werden.

Zur Reichweite geht Arne Nowak davon aus, dass das Projekt in mehrfacher Hinsicht wirkt:
• WEB Auftritt http://www.colorbeach.com
• Besucher vor Ort
• Bilder der Besucher in diversen Webauftritten, wie Fotocomunity, Flickr, … einstellen,
• Medienpräsens in der Presse, Rundfunk, Fernsehen
• U.a.

Arne Nowak hat mir ganz aktuell noch eine Mail mit weiteren Informationen zum Sponsoring gesandt, aber die muss ich erst einmal sichten.

Ich halte Sie auf dem laufenden ;-)))

P.S. Arne Nowak, erzählte mit, dass Fr. Professorin Ulrike Rosenbach mit ihm telefoniert hätte. Sie möchte sich an dem Projekt beteiligen und es unterstützen. Dieses wäre natürlich ein Riesengewinn.

P.S.S. Sollten sich in dem thread Ungenauigkeiten eingeschlichen haben oder ich Dinge wieder gegeben habe, die im Rahmen des Projektes anders entwickeln, so ist dieses meine Schuld, denn ich stehe nicht so im Stoff, wie die Projektentwickler.

Color Beach – das Ende vor dem Anfang?

Weitere Informationen mit dem Stand 11.08.2009 gibt es hier.

Ich hatte in den vergangenen Tagen schon über die ColorBeach berichtet. Nach einem tollen Start in der Presse und mit Unterstützung in der Politik stockt das Projekt. Hier finden Sie ein gutes Video.

Das Projekt stockt nicht der Federmäuse wegen…. 😉

Mails werden gar nicht beantwortet und einige Fragen sind ungeklärt.
Doch der Reihe nach. Ich hatte Arne Nowak am 23.07. ein paar Fragen per Mail gestellt, z.B.:

  • Wann gibt es die angekündigten Informationen für das Thema Sponsoring? Hier wurden der 24.07. angekündigt.

Nun,  warum nutze ich die reißerische Überschrift Ende vor dem Anfang?

Die Beteilung kostet 650 €. Der Ratschlag der Projektbetreiber ist es, dass die Künstler diesen Betrag aufbringen sollen, in dem sie sich Sponsoren suchen. Nun aber für die Sponsoren st es schon nicht uninteressant ob das Projekt 8 Monate länger geht. Denn die Unternehmen wollen ja durch das Sponsoring auf dem Markt und in der Gesellschaft wirken. Nun stellen wir uns vor, dass das Projekt wirklich nur bis zum 31.12.2009 geht. Die Besucherzahlen auf Rügen flauen ab Mitte August ab und ab Mitte Oktober schließen bis Weihnachnachten viele Pensionen und Hotels.  Damit ist dann kaum noch ein Sponsor hinter dem Ofen hervorzulocken. Also denke ich es ist Eile geboten. Aber diesen Gedanken teilen wo die Projektverantwortlichen nicht. Denn es gibt keine Antworten.

Nun klar am Anfang von Projekten holpert es immer.  Also habe ich brav gewartet und dann am 26.07. noch ein paar Fragen nach geschoben, mit deren Inhalte es dann möglich wäre auf Sponsorensuche zu gehen. z.B.:

  • Wird es einen Katalog über das Gesamtprojekt geben? Wie wird  im dem Katalog das Bild, der Künstler und der Sponsor dargestellt?
  • Wird es für die Besucher Flyer entsprechend der Vorschritt des Projektes geben? Wie werden Bilder, Künstler und Sponsoren …
  • Werden  in dem Webauftritt von ColorBeach entsprechend dem Fortschritt die Bilder, Künstler und Sponsoren vorgestellt?
  • Wie und wo wird auf Rügen das Projekt beworben?
  • Welche Beitrage in der Presse, Rundfunk und TV währende des Projektes sind geplant?
  • Wie ist sichergestellt, dass bei einer Laufzeit bis zum August 2010 die Bilder in gutes Qualität Sonne, Sturm und Eis trotzen? Werden die Bilder bei Notwendigkeit ausgebessert?
  • Kann auf den Bildern das Logo des Sponsors abgebildet werden?

Leider gibt es bis heute keine Antworten. Es wäre verdammt schade, wenn wegen dieser ungeklärten Fragen das Projekt scheitert. Die Bauten könnten schon ein wenig Farbe gebrauchen, Rügen und MV brauch positive Schlagzeilen. Also ich Drücke Euch die Daumen und wünsche mir und allen Beteiligten die notwendigen Infos.

Weitere Informationen mit dem Stand 11.08.2009 gibt es hier.

ColorBeach – die „weltgröße Galerie“

Es ist schon interessant, was „man“ alles mit oder für die Kunst machen kann. Als Norddeutscher verfolge ich seit einiger Zeit das Projekt Color Beach.
Arne Nowak will die größte Open Air Galerie direkt in Prora am Ostseestrand schaffen. Was hat er konkret vor? Er will den Koloss von Rügen – ein riesiges Bauwerk der Nazi-Zeit – ganz oder zum Teil mit Kunstwerken verhüllen. Die gigantischen Wohnböcke sollten zu Zeiten der Nazis als KdF – Erholungsstätte 20.000 Menschen Unterkunft bieten. Die riesigen acht Blocks stehen in Prora ohne konkretes aktuelles Nutzungslonzept für die Gesamtanlage rum – zum Teil einfach nur gigantisch und hässlich. Auf dem Blog von MUNDART findet Ihr eine wunderbare und aktuelle Fotostrecke unter dem Eintag Prora – die vergessene Stadt
Also spätestens nach der Verhüllung des Reichstags durch Christo ist klar, dass man riesige Bauwerke zeitweise als Kunstwerke einen neuen Verwendungszweck zu führen kann.

Arne Nowak hat mit ähnlichen Projekten Erfahrungen. Nach einem Illuminations Event am 11.07.09 und der Besichtigung des Ministerpräsidenten Erwin Sellering kämpfen die Organisatoren erst einmal mit den Feldermäusen. Nein, dieses ist nicht als Performance für das Projekt gedacht. Die leer stehenden Gebäude werden natürlich als Unterschlupf von den Fledermäusen genutzt und nun sind die Natur- und Umweltschützer auf den Plan getreten. Ich bin gespannt, wie sich das Projekt weiter entwickeln wird.
Für die Künstler ist die Beteiligung schon eine Kostenfrage. Zuerst wurden für ein Bild 5 x 5 m bis zu 1.500 € genannt, jetzt findet man Zahlen von 650 € pro Bild. Eine Abhilfe soll die Sponsorensuche durch die Künstler sein.
Na mal sehen…. Ich würde mir eine rege Beteiligung wünschen, damit für die Besucher eine wunderbare Galerie entsteht.

Hier geht die Geschichte weiter -> Color Beach – das Ende vor dem Anfang?

Weitere Informationen mit dem Stand 11.08.2009 gibt es hier.