Aquarell - Fachwerkscheune in Schwerin Mueß - von Frank Koebschauf einem Zigarrenkistenbrett

Auf den Spuren von Carl Malchin

Ich war in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder unterwegs

Auf den Spuren von Carl Malchin

.

Hierfür gab es zwei Gründe. Carl Malchin hat als Maler die Landschaften und das Leben in Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert und an vielen Malorten, an denen er gearbeitet hat, sind auch einige meiner Landschaftsaquarelle und meine Bilder aus den Dörfern und Städten entstanden. Frau Baumgart, Museumspädagogin hatte mich eingeladen die Ausstellung „Von Barbizon bis ans Meer“ von Carl Malchin im Staatlichen Museum Schwerin, mit Aquarellkursen zu begleiten. Also habe ich viele Malorte von Carl Machin besucht und habe mich aus heutiger Sicht mit den Motiven beschäftigt. Ich habe mich mit den Stadtansichten Rostocks mit St. Nikolai, der Ahrenshooper Mühle mit uns ohne Boddenblick, den Motiven im Freilichtmuseum Klockenhagen, in Schwerin Mueß u.a. beschäftigt und die Motive als Aquarell zu malen. Während dieser Zeit sind u.a. die Bilder „Bockwindmühle im Freilichtmuseum Schwerin“, „Frühling an der Ahrenshooper Mühle“, „Schneemann bauen im Park“ und „Nikolaikirche Rostock“ auf verschiedenen Aquarellpapieren entstanden. Wenn man sich auf den Spuren von Carl Malchin, Carl Spitzweg u.a. begibt stellt man fest, dass einige der kleineren Bilder dieser Zeit Malereien auf Zigarrenkistenbrettern sind. Carl Malchin hat hunderte kleine Ölbilder und Skizzen auf kleinen Holzbrettern gemalt. Diese kleinen Formate sind ein interessantes Format und Malgrund für Aquarelle. Also habe ich einige der Motive als Miniatur auf Zigarrenkisten gemalt, wie z.B. die Bilder „Museumsbetrieb bei der Bockwindmühle Klockenhagen“, „Schweriner See bei Mueß“, „Ahrenshooper Mühle“ und „Rostocker Nikolaikirche“. Heute möchte ich zwei weitere Miniaturen als Aquarell auf Zigarrenkistenbrettern vorstellen Viele der Bilder von Carl Malchin zeigen Szenen aus Dörfern und Städten aus der Zeit von 1870 bis 1920. Meine beiden neuen Bilder zeigen deshalb auch Motive aus den Freilichtmuseen Klockenhagen und Schwerin-Mueß. Eines der

Aquarelle auf einem Zigarrenkistenbrett

zeigt ein „Bauernhaus in Klockenhagen“ und das andere Bild eine „Fachwerkscheune in Schwerin-Mueß“. Hier die neuen und bekannten Aquarelle auf den Zigarrenkistenbrettern.

.

Fachwerkscheune in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Fachwerkscheune in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Bauernhaus Klockenhagen (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von FRank Koebsch
Bauernhaus Klockenhagen (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von FRank Koebsch

.

Heute ist die Malerei auf Zigarrenkistenbrettern etwas Besonderes. Aber zu Lebzeiten von Carl Malchin (1838 – 1923) war angesagt, Zigarren zu rauchen. Es war ein Zeichen der damaligen Lebensart, zeugte von einem gewissen Wohlstand, Männlichkeit und Genuss am Leben. Ich erinnere mich noch an die Zeiten, in den ich selbst geraucht habe. 😉 Viele Maler und Künstler der damaligen Zeit waren passionierte Zigarrenraucher. Als Beispiele fallen wir sofort Zeichnungen und Fotos von Hinrich Zille und Wilhelm Busch mit ihren Zigarren ein. Für einen Maler habe die Zigarrenkisten noch einen anderen unschlagbaren Vorteil, sie bestanden aus gut abgelagertem Holz. Damit waren sie ein preiswerter und für einen Zigarrenraucher ein fast immer verfügbarer Malgrund. So haben in der Vergangenheit eine Vielzahl vom Malern auf dem Holz der Zigarrenkisten gemalt. Carl Spitzweg ist wahrscheinlich der bekannteste Maler, der ein Teil seiner Ölbilder auf Zigarrenkisten malt. Bei einigen der Bilder ergibt sich auf Größe die Vermutung, dass es sich bei dem Malgrund, um Zigarrenkistendeckel handeln konnte. Bei anderen gibt es eindeutige Beschreibungen über die Art des verwendeten Malgrundes. Was damals eine kostengünstige Lösung für eine guten Malgrund war, würde man heute als Upcycling verklären.  Für mich war die Malerei auf Zigarrenkisten eine Möglichkeit sich den alten Meistern wie Carl Malchin zu nähern. Ich hatte versucht, diese Begeisterung für diese Art der Malerei an andere weiter zu geben. Eine der Möglichkeiten hierzu war der Malkurs: Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbrettern. An diesem Tag waren wir in Schwerin Mueß und im Staatlichen Museum Schwerin auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs. Einer der Teilnehmer an diesem Aquarellkurs war Wolfgang Bergt. Wolfgang zeichnet und malt seit vielen Jahren Öl. Er hat sich viele Fähigkeiten und Wissen durch das Studium der alten Meister angeeignet. So war für mich sein Feedback zu dem Kurs und der Aquarellmalerei auf Zigarrenkisten spannend. Wolfgang Bergt hatte mir nach dem Workshop folgende Zeilen geschickt.

Kunstwissenschaftler wissen: Aquarellpigmente müssen so fein sein, dass sie von den Papierfasern absorbiert werden. So kann das „duftige“ Aussehen eines guten Aquarells entstehen.

Aquarell und Papier gehören nach allgemeiner Meinung zusammen, denn anders als bei der Öl- oder Temperamalerei, wo das Mal- oder Bindemittel die Pigmente aneinander und an die Grundierung bindet, haben hier die Bindemittel nur eine Schutzfunktion, um ein Gerinnen oder Flocken der Pigmente zu verhindern. Um weiße Flächen oder Lichter zu erzielen, lässt man den Papierton unberührt stehen.

Zum Aquarellgrund Papier findet man in der Wikipedia: „Das zum Aquarellieren geeignete Papier muss saugfähig, mit einer rauen Textur versehen und dennoch glatt genug sein, dass sich die im Wasser gelösten Farbpigmente gleichmäßig verteilen und anhaften können. … Seltener sind textile Malgründe wie Seide oder Leinwand. Aquarellartige Bilder auf nicht saugendem Untergrund verlangen den Einsatz alternativer Farben (zum Beispiel Acryl) oder besonderer Haft- und Bindemittel.“

Als ich von dem geplanten Aquarellkurs auf Zigarrenkistenholz von Frank Koebsch und dem Museum Schwerin erfahren hatte, war ich daher skeptisch: Aquarell auf Holz? Das ist doch ein Widerspruch. Auf den Spuren von Carl Malchin, der plein air auf Zigarrenkistendeckeln gemalt hatte, sollten Mecklenburger Landschaften aquarelliert werden.

Zigarrenkistenholz ist sogar ungrundiert hervorragend geeignet, draußen schnelle Ölskizzen anzufertigen. Das hatte ich ausprobiert.

Für Aquarelle ist Papier dagegen das beste Material. Skeptisch und neugierig habe ich neben sieben anderen Künstlerinnen und einem weiteren Maler an dem Workshop teilgenommen.

Schweriner See (c) Aquarell von Wolfgang Bergt auf einem Zigarrenkistenbrett
Schweriner See (c) Aquarell von Wolfgang Bergt auf einem Zigarrenkistenbrett

Unbestritten stimmt die ganze Theorie. Aber Frank Koebsch ist es gelungen, einen neuen Weg zu beschreiten. Das Holz wird natürlich weiß grundiert. Dabei kann man schon Einfluss auf die Struktur nehmen. Beim Malen muss man beachten, dass das Wasser nicht über den Untergrund abgeleitet werden kann, sondern verdunsten muss. Das dauert etwas länger. Zum Schluss wird das Bild mit einem matten Fixativ stabilisiert. So braucht es auch kein Passepartout und kein Glas, sondern kann wie ein Tafelbild präsentiert werden.

Vielleicht war ich Zeuge bei der Entstehung eines neuen Genres.

.

Danke Wolfgang für Dein Feedback und Dein Aquarell vom Schweriner See. 😉

Am 05. Januar 2020 dem Tag der Finissage der Ausstellung „Von Barbizon bis ans Meer“ gibt es die Möglichkeit, dass Sie als Besucher des Staatlichen Museums neben den Bildern von Carl Malchin auch die Ergebnisse der Aquarellkurse und einige meiner Bilder bewundern können.

Wenn Sie sich für die Aquarelle auf den Zigarrenkistenbrettern „Bauernhaus in Klockenhagen“ und „Fachwerkscheune in Schwerin-Mueß“ interessieren, dann können Sie diese Bilder hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Fachwerkscheune in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell „Fachwerkscheune in Schwerin-Mueß“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,5 x 22,5 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Fachwerkscheune in Schwerin-Mueß“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,5 x 22 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00

.

Schneemann bauen im Park (c) Aquarell von Frank Koebsch

AQUARELLKURS: WANN WIRD ES WIEDER EINMAL RICHTIG WINTER

AQUARELLKURS: WANN WIRD ES WIEDER EINMAL RICHTIG WINTER

 

Vor einigen Tagen hatte ich hier auf meinem Blog das Aquarell „Der Weihnachtsmann Express“ veröffentlicht. Solche Weihnachtsaquarelle zeigen immer wieder märchenhafte Szenen. Wenn es weihnachtet kommt der Weihnachtsmann von draußen, vom Walde her und kommt der Weihnachtsmann und zieht mit seinem Schlitten durch eine schneebedeckte Landschaft, wie durch einen Wintertraum. Doch es gibt in den letzten Jahren immer weniger Tage, an denen der Winter an der Ostsee solche herrlichen Motive bietet. Dieses ist vielleicht auch der Grund, warum so viele Menschen von den Winterbildern Carl Malchins so begeistert sind.

 

WINTER IN DEN BILDERN VON CARL MALCHIN

 

Das Staatliche Museum Schwerin zeigt seit einem halben Jahr die Ausstellung „VON BARBIZON BIS ANS MEER – Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs“. Er hat von ca. 1870 bis 1920 die Landschaften und das Leben der Menschen in Mecklenburg-Vorpommerns dokumentiert. Er hat logischer Weise auch eine Vielzahl von Winterbildern gemalt, die mich immer wieder durch die besonderen Lichtstimmungen faszinieren.  Es war  spannend die Bilder von Carl Malchin während der Vernissage im Staatlichen Museum zu sehen, denn an vielen Orten an denen er in der Vergangenheit gemalt hat, sind auch etliche von meine Landschaftsaquarelle und viele Bilder aus Dörfern und Städten entstanden. Hier ein paar der Winterbilder von Carl Malchin und Schnappschüsse aus dem Museum.

.

.

Es macht immer wieder Spaß, auf den Spuren der alten Meister unterwegs zu sein. So hatte ich mich sehr darüber gefreut, als Frau Baumgart, Museumspädagogin des Staatlichen Museum Schwerin mich eingeladen hatte, die Ausstellung mit einigen Aquarellkursen zu begleiten. Im September hatten wir auf den Spuren von Carl Malchin Landschaftsaquarelle am Schweriner See und im Museum gemalt. Als ich dann hörte, dass die Ausstellung bis zum 5. Januar 2020 verlängert wird, war es mein Vorschlag in einem Kurs Winteraquarelle zu malen. Meine Idee zu dem

 

Vorbereitungen für den Aquarellkurs: Wann wird es wieder einmal richtig Winter? 

 

in die Kreativwerkstatt des Staatlichen Museums einzuladen, denn ich bin von den Winterbildern von Carl Malchin begeistert. Es sind einmal die verschiedenen Farben, mit denen er den Schnee dargestellt hat und dann die eindrucksvollen Himmel, die eine wunderbare Winterstimmung in die Bilder zaubern. Um für die Malschüler diese Gestaltungsmöglichkeiten in einem Aquarell erlebbar zu machen, habe ich in Vorbereitung des Kurses das Aquarell „Schneemann bauen im Park“ gemalt. Hierzu habe ich mir ein wenig aufregendes Motiv ausgesucht. Ich hatte einmal im Februar 2017 die Möglichkeit im Park des Guthauses von Teutendorf ein paar Fotos zu machen. An dem Wintermorgen hatte es ganz wenig geschneit, es gab einen hellgrauen Himmel über den menschenleeren Park. Eigentlich keine Szene für ein schönes Winteraquarell. In meinen Erinnerungen gehören zu einem Wintertag mit frischem Schnee  – Kinder, die den Winter entdecken, Schneeengel machen und Schneemänner bauen und und … Damit es nicht nur ein Spaß von einigen Stunden ist, wäre es toll, wenn es weiter schneit. Um eine solche Stimmung zu transportieren, müssen Schneewolken und die richtige Lichtstimmung in dem Aquarell wieder gegeben werden. Ich habe dann, um die Wirkung der Himmel zu erklären, mich an dem Himmel aus dem Bild „Winterlandschaft mit Eisläufern“ von Carl Malchin orientiert. Doch sehen Sie selbst, wie aus einem Foto mit relativ langweiligem Wetter und Lichtverhältnissen, über eine Vorzeichnung, einer Anleihe bei dem alten Meister und etwas Fantasie ein stimmungsvolles Winterbild „Schneemann bauen im Park“ entstanden ist.

.

Schneemann bauen im Park (c) Aquarell von Frank Koebsch
Schneemann bauen im Park (c) Aquarell von Frank Koebsch

.

Neben der Gestaltung des Himmels, der Wahl von kalten Farbtönen für die Bäume und den Hintergrund, kommt es bei den Winterbildern auf die Gestaltung der Flächen mit dem Schnee an.  Wenn man sein Papier kennt, gibt es für das Weiß im Aquarell – eine Vielzahl von Lösungsansätzen für stimmungsvolle Aquarelle. In der Zeitschrift Palette hatte ich hierzu in der Vergangenheit einige Bespiele beschrieben. Wenn Ihr möchtet, schaut doch einmal in den Artikel „Das Weiß im Aquarell – Lösungsansätze für stimmungsvolle Aquarelle“.

Gemalt habe ich das Winterbild „Schneemann bauen im Park“ mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem  Aquarellpapier Leonardo 600  g/m2 matt von Hahnemühle.  Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für das Bild notwendigen Verläufe und Kontraste erzeugen. Es hat Spaß gemacht, die Winterstimmung mit den spielenden Kindern beim Schneemann bauen in einem Aquarell einzufangen.

.

.

Mit dieser Vorbereitung und meinen „alten“ Winteraquarellen wie „Schneewolken über Sanitz“, „Winter an der Ostsee“, „Brücke im winterlichen Park“, „Winterabend“ und „Das Dornenhaus im Winter“ haben wir uns dann am 30. November in Schwerin getroffen, um Winterbilder zu malen. Von Winter mit Frost und Schnee war auf dem Alten Garten, dem Platz vor dem Schloss und dem Staatlichen Museum in Schwerin weit und breit nichts zu ahnen. Nach einer Kennenlernrunde und einer Einführung begannen wir unseren

 

Aquarellkurs mit ENTDECKUNGEN IN DEN WINTER BILDERN VON CARL MALCHIN

 

Wir haben uns die Ausstellung sehr intensiv angeschaut, um an den Beispielen seiner Bilder zu erklären, wie Carl Malchin die Winterstimmung durch Farbwahl, Farbperspektive, das tiefstehende Licht, die Gestaltung des Himmels und die Motivwahl eingefangen hat. Es war ein spannender Besuch in der Ausstellung. Mit den Anregungen und etwas theoretischen Rüstzeug zur Aquarellmalerei haben wir uns, dann daran gemacht und haben unsere Winterbilder gemalt. Hier ein paar Schnappschüsse unseres Aquarellkurses.

.

.

Es war ein spannender Tag mit unseren Aquarellen und den Entdeckungen in den Winterbildern von Carl Malchin. Da wir den Wunsch auf „Weiße Weihnacht“ auch dieses Jahr nicht erfüllt gekommen, sind die Winterbilder vielleicht eine schöne Einstimmung.  Wenn Sie Lust haben, nutzen Sie die Vorweihnachtszeit oder die Zeit zwischen den Jahren bis zum 05. Januar 2020, um auch das Staatliche Museum Schwerin zu besuchen.  Es lohnt sich, die Ausstellung zu Carl Malchin, ist die erfolgreichste Ausstellung der letzten 10 Jahre und es konnten bereits weit über 10.000 Besucher begrüßt werden.

Was trotzdem bleibt ist die Frage: WANN WIRD ES WIEDER EINMAL RICHTIG WINTER?

Wenn Ihnen mein Aquarell „Schneemann bauen im Park“ als Einstimmung auf den kommenden Winter gefällt, dann können Sie es auf unserer Web Seite oder hier auf dem Blog kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf LeinwandAlu DibondAcrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Schneemann bauen im Park (c) Aquarell von Frank Koebsch

Winteraquarell „Schneemann bauen im Park“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Winteraquarell „Schneemann bauen im Park“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€440,00

Aquarell - Museumsbetrieb bei der Blockwindmühle Klockenhagen - von Frank Koebsch auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell – Museumsbetrieb bei der Blockwindmühle Klockenhagen

Aquarell – Museumsbetrieb bei der Blockwindmühle Klockenhagen

Auf den Spuren von Carl Malchin – Mühlen in Mecklenburg – Vorpommern

.

Heute ich möchte ich ein weiteres Aquarell vorstellen, das in den vergangenen Monaten entstanden ist, als ich auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs war. Carl Malchin hat Landschaften und das Leben in Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert und hat hierbei etliche Bilder als Malerei auf Zigarrenkistendeckel erstellt. Auf Einladung des Staatlichen Museums Schwerin, das am 04. Juli 2019 die Ausstellung „Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs“ eröffnet hat, konnte ich gemeinsam mit Malschülern im Rahmen eines Aquarellkurses  Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbretten in Schwerin Mueß und der Kreativwerkstatt des Staatlichen Museums malen.  In Vorbereitung auf die Aquarellkurse und die Ausstellung von Carl Malchin im Staatlichen Museum Schwerin  habe ich auch das Freilichtmuseum Klockenhagen besucht, denn dort wird mit dem Slogan „Erleben Sie das alte Mecklenburg“ geworben. Dort lassen sind z.B. wunderbare Motive für Bilder mit reetgedeckten Häusern und einer Bockwindmühle finden. Ich habe diese Möglichkeit genutzt und dort vor Ort Aquarelle mit Ansichten von Dörfern gemalt.  Das erste Bild welches ich dort plein Air gemalt hatte, war das Aquarell „Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen“. Es war ein wunderbarer sonniger Tag, den viele Besucher genauso wie ich nutzten, um den Museumsbetrieb bei der Bockwindmühle Klockenhagen zu erleben. Als ich mein Aquarell von der Mühle im Format 30 x 40 cm malte, fuhr immer wieder ein Pferdefuhrwerk durch mein Blickfeld und Besucher spazierten durch das Museum. Ich habe eine kleine Pause beim Malen genutzt und haben ein paar Fotos und eine Skizze von der Szene gemacht. Zuhause habe ich dann auf Basis meine Skizze und den Fotos diese Miniatur in Aquarell von der Bockwindmühle in Klockenhagen auf einem Zigarrenkistenbrett gemalt.

.

Museumsbetrieb bei der Blockwindmühle Klockenhagen (c) Aquarell auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Museumsbetrieb bei der Blockwindmühle Klockenhagen (c) Aquarell auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch

.

Es hat Spaß gemacht Miniatur in Aquarell vom „Museumsbetrieb bei der Bockwindmühle Klockenhagen zu malen. Das Bild reiht sich in die Reihe der Aquarelle ein, die im Rahmen meiner Ausflüge auf den Spuren von Carl Malchin entstanden sind, wie meine Bilder von der Ahrenshooper Mühle, der Rostocker Nikolaikirche und dem Schweriner See bei Mueß. Aber noch spannender ist es, die heutige Ansicht der Mühlen mit den Motiven von Carl Malchin zu vergleichen. Während ich in meinen Aquarellen, Spaziergänger bei Sonnenschein eingefangen habe, hat Carl Malchin in seinen  Bildern mit den Wasser- und Windmühlen die Landbevölkerung in täglichen Arbeitsleben gemalt. Es liegen über 100 Jahre Abstand zwischen den Entstehungszeitpunkten der Bilder und das Leben hat sich gravieren geändert. Zu Zeiten Carl Malchins waren die Mühlen wichtige Produktionsstätten, heute sind sie Teile eines Museums, Cafés, Ausstellungsorte, Ferienwohnungen, Wohnhäuser, o.a.. Hier ein paar

Bilder von Mühlen in Mecklenburg – Vorpommern.

von „damals“ und heute..

.

Es ist spannend sich auf den Spuren der alten Meister zu begeben. Wenn Sie sich auch für Landschaftsmotive, Bilder aus den Städten und Dörfern interessieren, dann habe ich noch zwei Tipps für Sie.

Kommen Sie doch am 30. November 2019 in das Staatliche Museum Schwerin. Entdecken Sie gemeinsam mit uns in einer Führung durch die Ausstellung über Carl Malchin die wunderbaren Winterbilder Malchins und malen Sie in dem Aquarellkurs

WANN WIRD ES WIEDER EINMAL RICHTIG WINTER? ENTDECKUNGEN IN DEN BILDERN VON CARL MALCHIN 

gemeinsam mit uns Winteraquarelle in der Kreativ Werkstatt des Museums.

.

Wenn Sie sich für das Aquarell „Museumsbetrieb bei der Bockwindmühle Klockenhagen“ interessieren, dann können Sie hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

.

Museumsbetrieb bei der Blockwindmühle Klockenhagen (c) Aquarell auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell „Museumsbetrieb bei der Blockwindmühle Klockenhagen“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,5 x 22 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Museumsbetrieb bei der Blockwindmühle Klockenhagen“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,5 x 22 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00

Mein Besuch in der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin

Mein Besuch in der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin

Entdecken, Sie das Kulturland Mecklenburg Vorpommern 😉

.

Mecklenburg Vorpommern ist als Urlaubsland beliebt. Die meisten Menschen das Bundesland an der Ostsee in dem Sommerhalbjahr, dann wird im wesentlichen Urlaub an der Ostsee gemacht. Ich bin auch im Winter von der Ostsee begeistert, denn ich brauche Wind, Wellen, Sonne, unendliche Weite bis zum Horizont und kann Mecklenburg Vorpommern für das ganze Jahr empfehlen.  Die Tourismusbetriebe zählten 2012 27,9 Millionen Übernachtungen. Mecklenburg-Vorpommern lockt 2013 mit neuen Hotels und Kulturhöhepunkten, denn die Besucherzahlen sollen moderat weiter gesteigert werden. In diesem Jahr will man über 28 Millionen Übernachtungen erreichen. Hierzu sind dann Investitionen in ganzjährige Angebote weiter nötig. In etlichen Veröffentlichungen und Initiativen widmet man sich jetzt den Kulturtouristen, es werden  Podiumsdiskussionen „Tourismus mit Kultur machen“  veranstaltet, Projekte wie die Kreativ Saison Mecklenburg in Leben gerufen, um die Kunst – und Kulturschaffenden mit einzubinden. Es wird in diesem Jahr auch mit vielfältiger Unterstützung das Kunstmuseum Ahrenshoop eröffnet. Ziel ist es gerade in der Vor- und Nachsaison – ­ out of season wie es Lutz Gerlach für Ahrenshoop sagt, den Tourismus zu entwickeln.

.

Kulturtouristen von der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin (c) FRank Koebsch 2
Kulturtouristen von der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin (c) FRank Koebsch

Ich war in den vergangen Tagen in Schwerin unterwegs und habe mich im „Binnenland“ nach Kunst, Kultur und den Kulturtouristen umgeschaut. Es war ernüchternd. Ein kalter Wind blies über den immer noch vereisten Schweriner See, vorbei an dem Schweriner Schloss zum Alten Garten. Auch wenn Besucher in Schwerin waren, an diesem Dienstagvormittag hatten sich nur die Stockenten vor das Staatliches Museum Schwerin, die Galerie Alte und Neue Meister Schwerin verirrt. Schade, die Ausstellungen waren fast menschenleer, dieses zeigt aber auch, dass MV riesige Reserven hat, wenn bestehende Angebote (noch) besser beworben werden. Aber für mich war es ein Glücksfall, so konnte ich ganz ungestört die Ausstellung genießen. Für mich ist es immer wieder interessant, wie die alten Meister an ihre Bilder heran gegangen sind, welche Lösungen sie gewählt haben. Das Spiel mit dem Licht, die Blicke in die Landschaft, die Portraits …. sind immer wieder klasse. Ja nach Anlass entdecke ich immer wieder andere Bilder. Dieses Mal fiel mir u.a. ein Gemälde von Jean-Baptiste Oudry ins Auge. Nicht das imposante Nashorn Clara, sondern ich das Motiv meines aktuellen Projektes Faszination Kraniche entdeckt. Das Bild Pfefferfresser, Jungfernkranich und Haubenkranich in einer Landschaft ist schon eine Augenweide. Aber auch die „Eislanschaft“ von Hendrick Avercamp schaue ich mir immer wieder an. Interessant ist die Hängung der Bilder  das „Schwebende Liebespaar“ von Wolfgang Mattheuer und  der Windmühle bei Usedom von Lyonel Feiningers im Kontext mit den alten Meistern.

Ich habe zwar eine Fotoerlaubnis gekauft, aber das Veröffentlichen von Fotos aus Ausstellungen der Museen ist problematisch und teuer, also muss mein Bericht reichen. Wenn das Wetter wärmer wird, kommen rund 300.000 Besucher in die Sammlungen und Ausstellungen des Staatlichen Museum Schwerin. 😉

Mein Tipp nutzen Sie die Vor- und Nachsaison und besuchen Sie die Galerie Alte und Neue Meister in Schwerin.