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Posts Tagged ‘Strandhaus’

Welche Bedeutung haben Vorlagen für ein eigenständiges Bild?

11. Juni 2011 4 Kommentare

Die achte Etappe unserer Blogparade: 10 Fragen zu Kunst

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Helen Königs hat Anfang der Woche in ihrer Blogparade gefragt: „Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?” Spielt es eine Rolle ob ich z.B als Vorlage direkt vor der Natur male/zeichne, eine fremde oder eigene Fotografie nutze, nach einer Skizze arbeite, aus erinnerten und inneren Bildern schöpfe, oder Verschiedenes mixe? Sollte die Wahl der Herangehensweise auch ein Kriterium für den Wert eines Bildes sein? Oder können die unterschiedlichen Methoden, wonach ein gemaltes oder gezeichnetes Bild entsteht, gleichwertig nebeneinander stehen; zählt nur das Ergebnis?

Göhrener Aussicht (c) Aquarell von Frank Koebsch

Göhrener Aussicht (c) Aquarell von Frank Koebsch

Nur ca. 10% meiner Aquarelle entstehen vor Ort, plein air. Es macht riesigen Spaß in besondere, wenn man zusammen mit anderen malt, wie z.B. hier an der Stadtmauer von Rostock mit Andreas Mattern und Frank Hess oder hier auf einer Malreise auf Rügen mit Oskar Brunner. Das Malen vor Ort hat seine Vorteile, die Eindrücke beim Malen vor Ort sind intensiver. Der Maler wird durch den Gesamteindruck beeinflusst, das Licht, Wind, der Geruch, die Geräuschkulisse beeinflussen die Gesamtwahrnehmung. Das Malen vor Ort ist ursprünglicher und hat einen sehr großen Einfluss auf das entstehende Bild. Als ein Beispiel für eine solche Arbeitsweise habe ich das Aquarell Göhrener Aussicht eines meiner Rügen Aquarelle ausgesucht. Hier finden Sie ein paar Fotos die beim Malen des Aquarells entstanden sind.

Aber das Malen vor Ort hat auch seine Nachteile. Man muss Zeit und Muße haben. Wer schon mal mit Wind, Regen, Mücken, Hitze, Kälte beim Malen gekämpft hat, schätzt dann auch die Arbeit zuhause oder im Atelier. Viele unterschätzen auch das sich veränderte Licht im Laufe des Tages und wundern sich, dass einen unbeteiligten Betrachter sofort auffällt, dass etwas mit Licht und Schatten im Bild nicht stimmt 😉 Das Malen plein air macht Sinn bei Landschaftsmalerei, Bilder von Dörfern und Städten u.a. Doch bei sich stets ändernden Motiven für meine Aquarelle, wie Kraniche, Möwen, Kindern auf einem Karussell, Aquarelle mit Motiven aus dem Bereich Ballett und Tanz oder Jazzmacht es Sinn vor Ort zu skizzieren oder zu fotografieren. Ich zeichne und skizziere nach meiner Einschätzung zu wenig. Ich  erkunde meine Motive mit meinen Kameras und sammle die Fotos auf meiner Festplatte. Dann irgendwann wenn ich Lust auf dieses Motiv habe, setze ich mit den Fotos auseinander. Ich arbeite wenn es immer geht mit eigenen Fotos. Weil ich durch die Beschäftigung mit meinen Fotos einen Teil des Gesamteindruckes, das Licht, Wind, der Geruch, die Geräuschkulisse, die Stimmung,… wieder  abrufen kann.

Die ersten Blüten der Magnolie (c) Aquarell von Frank Koebsch

Die ersten Blüten der Magnolie (c) Aquarell von Frank Koebsch

Eine Geschichte, die in diesem Zusammenhang für meine Arbeitsweise typisch ist, ist die Entstehung des Aquarells Die ersten Blüten der Magnolie. Ich hatte in einem Interview erzählt, wie dieses Bild entstanden ist. Ich hatte die Nase voll von dem Grau des Winters, sehnte mich nach dem Frühling, habe meine Fotos im ICE nach München rausgesucht und im Hotel, das Aquarell gemalt.

Indian Summer am Tegernsee (c) Aquarell von FRank Koebsch

Indian Summer am Tegernsee (c) Aquarell von FRank Koebsch

Manchmal, z.B. bei Auftragsarbeiten, arbeite ich auch mit fremden Fotos. Dieses fällt mir dann schon schwer und brauche eine ganze Zeit, um in das Motiv hineinzukommen. Aber manchmal ergeben sich doch gute Ergebnisse wie hier das Aquarell Indian Summer am Tegernsee 😉 Fotos ermöglichen, wenn man nicht für die Auftragsarbeit vor Ort sein kann und einen guten Standort für ein Bild wählen kann auch, die Möglichkeiten von Montagen. Mit Erfahrung, künstlerischer bei der Motivgestaltung und einer Einarbeitung können so auch nach fremden Fotos gute Aquarelle entstehen.

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Schauen Sie mal auf den Blog von Helen Königs und beteiligen Sie sich an der Diskussion, es lohnt sich, denn am Sonntag wird Helen ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und ihr Acryl auf Pizzakarton verlosen.

Helen Königs„Strandhaus 6″,Acryl auf Pizzakarton; genäht auf  Passepartout, 15 x 15 cm, 2011

Strandhaus (c) Acryl auf Pizzakarton Helen Königs

Strandhaus (c) Acryl auf Pizzakarton Helen Königs

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Achte Etappe unserer Blogparade: 10 Fragen zur Kunst

6. Juni 2011 2 Kommentare

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Wir starten in die achte Etappe unserer gemeinsamen Blogparade: 10 Fragen zur Kunst, gemeinsam weil wir diese Blogparaden als konzertierte Aktion aufgesetzt haben. Auf den Seiten der Rostocker Startups, der Blogpatenschaften, der stARTconference und des Kulturmanagement Blogs konnten wir über das Grundanliegen unseres Vorhabens berichten. Nach den Blogparaden von

startet heute Helen Königs ihre Blogparade: ”Welche Bedeutung haben Vorlagen für ein eigenständiges Bild?”

Hellen schreibt  auf ihrem Blog:

„Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?” Spielt es eine Rolle ob ich z.B als Vorlage direkt vor der Natur male/zeichne, eine fremde oder eigene Fotografie nutze, nach einer Skizze arbeite, aus erinnerten und inneren Bildern schöpfe, oder Verschiedenes mixe? Sollte die Wahl der Herangehensweise auch ein Kriterium für den Wert eines Bildes sein? Oder können die unterschiedlichen Methoden, wonach ein gemaltes oder gezeichnetes Bild entsteht, gleichwertig nebeneinander stehen; zählt nur das Ergebnis?

Wenn es Sie interessiert, wie Helen Königs an ihre Kunst geht schauen Sie sich doch mal dieses Video an. Ich habe mich köstlich amüsiert 😉

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Schauen Sie mal auf den Blog von Helen Königs und beteiligen Sie sich an der Diskussion, es lohnt sich, denn am Sonntag wird Helen ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und ihr Acryl auf Pizzakarton verlosen.

Helen Königs„Strandhaus 6″,Acryl auf Pizzakarton; genäht auf  Passepartout, 15 x 15 cm, 2011

Strandhaus (c) Acryl auf Pizzakarton Helen Königs

Strandhaus (c) Acryl auf Pizzakarton Helen Königs

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Blogparade: 10 Fragen zur Kunst

11. April 2011 27 Kommentare

Blogparade: 10 Fragen zur Kunst

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10 Künstler, die einen Blog betreiben haben, möchten Euch in den nächsten Wochen einladen Euch an 10 Blogparaden auf Ihren Blogs zu beteiligen.  Auf den Blogs werden „10 Fragen zur Kunst“ diskutiert. Jeder Künstler wird auf seine persönliche Art und Weise die Diskussion führen. Aber gleichzeitig arbeiten wir in dieser Marketingaktion als konzertierte Aktion zusammen. Wir werden ab jetzt in den nächsten 10 Wochen jeden Montag eine Blogparade veröffentlichen. Die einzelnen Blogparade laufen jeweils ein Woche und am Ende dieser Woche wird auf dem Blog des Künstlers eine Zeichnung, ein Druck oder ein Aquarell verlost. Die Verlosung nimmt jeder Künstler in eigener Verantwortung vor. Hier die Planung… Viel  Spaß bei den Blogparaden, der Diskussion und viel Glück bei den Verlosungen ….

Kurz vor der Ankündigung unserer Blogparaden wurden wir durch den Papierhersteller Hahnemühle überrascht. Wir werden durch Hahnemühle unterstützt und können ankündigen, dass neben den gezeigten Bildern, Collagen, Drucken und Zeichnungen zehn Überraschungspakete verlost werden. Ich möchte mich bei der Hahnemühle FineArt GmbH bedanken.

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Start der Blogparade Künstler /

ausgelobter Preis

ausgelobte Preise
18.04.2011 Andreas Mattern

„Prag 2“

Farbradierungen/Aquatinta

3 Platten, auf Hahnemühle Kupferdruckpapier

15 x 20 cm, 2010

Prag (c) Farbradierung Aquatinta von Andreas Mattern

Prag (c) Farbradierung Aquatinta von Andreas Mattern

25.04.2011 Julia Tepasse

„auftrieb“

collage//paper on canvas

10 x 10 cm, 2010

auftrieb (c) Collage von Julia Tepasse

auftrieb (c) Collage von Julia Tepasse

02.05.2011 Oliver Kohls

„Harlingen“

Pastell auf Sandpapier,

ca. 40 x 30 cm, 2011

 

Harlingen (c) Pastell auf Sandpapier von Oliver Kohls

Harlingen (c) Pastell auf Sandpapier von Oliver Kohls

09.05.2011 Conny Niehoff

„Rückenakt“

32 x 24 cm,

Hahnemühle Burgund

Rückenakt (c) Conny Niehoff

Rückenakt (c) Conny Niehoff

16.05.2011 Susanne Haun

„Wachender Engel“,

Zeichnung 17 x 24 cm,

Tusche auf Hahnemühle Burgund, 2011

 

Wachender Engel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wachender Engel (c) Zeichnung von Susanne Haun

23.05.2011 Anna Schüler

„Zwischen den Zeiten VI“

Format A4,

Tusche auf Bütten, 2010

Zwischen den Zeiten VI (c) Tusche auf Bütten von Anna Schüler

Zwischen den Zeiten VI (c) Tusche auf Bütten von Anna Schüler

30.05.2011 Frank Hess

„Tulpenvase“

Zeichnung 30 x 20 cm,

Tusche auf Bütten, 2011

Tulpenvase (c) Zeichnung von Frank Hess

Tulpenvase (c) Zeichnung von Frank Hess

06.06.2011 Helen Königs

„Strandhaus 6“,

Acryl auf Pizzakarton; genäht auf  Passepartout, 15 x 15 cm, 2011

 

Strandhaus (c) Acryl auf Pizzakarton Helen Königs

Strandhaus (c) Acryl auf Pizzakarton Helen Königs

13.06.2011 Roswitha Geisler

„Jimi Hendrix – Hush“   wasservermalte Pastellstifte, Graphit und Tinte auf Bütten von Hahnemühle 30 x 21 cm,

Größe der Zeichnung       ca. 15 x 15 c

Jimi Hendrix - Hush (c) Zeichnung von Rosie Geißler

Jimi Hendrix – Hush (c) Zeichnung von Rosie Geißler

20.06.2011 Frank Koebsch

„Kranich“

Miniatur in Aquarell auf Hahnemühle Aquarellpostkarte

10,5 x 15 cm, 2011

Kranich (c) Miniatur in Aquarell von FRank koebsch

Kranich (c) Miniatur in Aquarell von FRank koebsch

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P.S. Die beteiligten Künstler beteiligen sich an der Diskussion, sind aber selbstverständlich von der Verlosung ausgeschlossen.

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