Wird hier weg- oder hingeräumt - Seite 43, des Arbeitsheftes - Mit eigenen Worten 8 - Realschule Bayern mit dem Aquarell Strandkorbwärter von Frank Koebsch

Bildbesprechung – einmal anders

Bildbesprechung – einmal anders

Die Entdeckung des Aquarells „Strandkorbwärter“ in einem Schulbuch

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Ich erinnere mich nicht gerne an Bildbesprechungen in der Schule. Wie liefen bei Ihnen im Kunstunterricht Bildbesprechungen ab? Wenn es hieß „Was wollte uns der Künstler damit sagen?“ habe ich immer die Ohren zu gemacht. Diese Frage war meist im Kunstunterricht aber auch bei Besuchen in Museen zu hören. Ich fand es befremdlich, denn die meisten Künstler, deren Bilder besprochen werden sollten, waren tot und haben in ihren Memoiren nicht hinterlassen, warum sie dieses Motiv, in dieser Art und Weise, in ihrem Bild verarbeitet haben.  Ich habe mir dann immer vorgestellt, wie es dem Künstler gehen würde, wenn er bei diesem Palaver neben seinem Bild stehen steht und sich die Aussagen anhören müsste. Ich habe eigentlich nie erlebt, dass Pädagogen Fragen stellen Fragen, wie

  • Was seht Ihr?
  • Wie wirkt das Bild auf Euch?
  • Welche Erinnerungen ruft das Bild in Euch wach?
  • Wodurch wirkt dieses Bild?

Ich habe gute Erfahrungen mit Kindern in dieser Art und Weise über unsere Bilder zu sprechen, denn so verzaubern Kinder jede Ausstellung und Museum. Fragen von Kindern und Kinderlärm beleben jede Ausstellung. Umso spannender war es für mich, als im vergangenen Jahr die Westermann Bildungsmedien Verlag GmbH die Bildrechte eines meiner Aquarelle anfragte. Der Verlag interessierte sich für das Aquarell „Strandkorbwärter“ für ein Schulbuch. Das maritime Aquarell gehört zu einer kleinen Serie von Bildern mit Szenen zum Binzer Strand- und Badeleben, wie die Aquarelle „Wie kalt ist das Wasser ..?“,Illustre Badegesellschaft“, „Zaghafte Versuche“ und „Koketterie der Badenixe“.

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Strandkorbwärter (c) Aquarell von Frank Koebsch
Strandkorbwärter (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Ich war gespannt in welchem Zusammenhang der Verlag mein Aquarell mit den Menschen vom Meer in einem Schulbuch einbinden wird. Im Sommer 2020 ist nun das
Sprachbuch für bayerische Realschulen „Mit eigenen Worten – Arbeitsheft“ ISBN 978-3-14-122911-0 erschienen. Ich habe mich auf das Beleg Exemplar gefreut, den Umschlag auf gerissen und habe mein Aquarell mit dem Strandkorbwärter in dem Buch gesucht. Ich habe mich gefreut, was ich in dem Sachbuch entdeckt habe. Hier eine „Kopie“ der Schulbuchseite.

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Wird hier weg- oder hingeräumt - Seite 43, des Arbeitsheftes - Mit eigenen Worten 8 - Realschule Bayern mit dem Aquarell Strandkorbwärter von Frank Koebsch
Wird hier weg- oder hingeräumt – Seite 43, des Arbeitsheftes – Mit eigenen Worten 8 – Realschule Bayern mit dem Aquarell Strandkorbwärter von Frank Koebsch

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Mein Aquarell ist die Basis für eine Reihe von Sachaufgaben. Rund um das maritime Bild werden Fragen gestellt, die die Schüler mit eigenen Worten beantworten sollen. Hier einige der Fragen aus dem Sachbuch:

  • Wer könnte dargestellt sein?
  • Auf welche Tages- und Jahreszeit kannst Du schließen?
  • Um welchen Ort könnte es sich handeln?
  • Warum könnten die Männer an diesem Ort sein?
  • Weshalb sitzt der Mann im Anzug auf einem Liegestuhl und nicht im Strandkorb?
  • Wer könnte noch dazu kommen?
  • Welche Frage zum Bild fällt Dir noch ein?

Dazu sollen die Schüler noch folgende Aufgaben erfüllen:

  • Erstelle eine Ideensammlung, in der Du die Handlungsschritte deiner Erzählung festhältst. (Du kannst folgende Stichpunkte wählen: Liegestuhl kaputt, Zeitung fliegt weg, Sturm / Regen, Strandkorb hinter dem Liegestuhl vermietet, xy kommt dazu)
  • Sammle im Sinnessprotokoll Eindrücke, die die Personen in deiner Erzählung wahrnehmen könnten:
    • Was haben Sie gesehen, gehört, gerochen, geschmeckt, angefasst, gefühlt,…?

 

Nun das Buch „Mit eigenen Worten“ ist ein Sachbuch und nicht für den Kunstunterricht gedacht, Aber ich hätte mir gewünscht, dass manch ein Kunstlehrer oder Museumsmitarbeiter, solche Fragen im Unterricht oder bei Führungen gestellt hätte.

Welche Erfahrungen haben Sie bei Bildbesprechungen gemacht?

 

Ich bin positiv überrascht von dem Inhalt des Sachbuches in Zusammenhang mit meinem Aquarell und hoffe, dass bei der Auflage von 28.000 sich einige Kinder und Jugendliche an solche Fragen erinnern, wenn es Ausstellungen besuchen.

Für uns sind Anfragen von Verlagen und anderen Interessenten wichtig, denn die verkauften Bildrechte sind immerhin ein Teil unseres Einkommens. So gibt es gleich zwei Gründe sich gleich in zweifacher Hinsicht bei der Westermann Verlagsgruppe zu danken, einmal für die erworbenen Bildrechte und zum anderen für die etwas andere Bildbesprechung 😉.

Aquarelle an der Ostsee malen

Aquarelle an der Ostsee malen

Schnappschüsse von einem Aquarellkurs in Kühlungsborn

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Malreisen 2014 mit dem Aquarellkurs Faszination Ostsee (2)
Malreisen 2014 mit dem Aquarellkurs Faszination Ostsee (2)

Ich hatte in den vergangenen Tagen die ersten  Impressionen von einer Malreise an die Ostsee veröffentlicht. Wir waren im Rahmen eines Angebotes unterwegs,  das ich in Zusammenarbeit mit der Kriesen Ferienwohnung und dem Hotel Polar-Stern Malreisen nach Kühlungsborn seit dem Herbst 2013 entwickelt habe.  Die ersten beiden Tage haben wir in der Marina von Kühlungsborn und an der Steilküste von Heiligendamm gemalt. Da wir wunderbares Wetter hatten, sind wir am Morgen des dritten Tages direkt an den Strand von Kühlungsborn gegangen. In der Vorsaison ist es einfach herrlich, direkt am Stand zu malen. Die Sonne ist schon ausreichend warm, das Rauschen der Ostsee und die Luft, die nach Salz schmeckt versetzen einen in eine wunderbare Stimmung. Es lassen sich unendlich viele Motive für einen Aquarellkurs am Strand von Kühlungsborn finden. Egal ob es die Möwen in der Brandung und auf den Buhnen sind oder eine illustre Badegesellschaft, die Strandkorbwärter oder die Silhouette von Kühlungsborn mit seiner Bäderarchitektur. Die Zeit bis zum Mittagessen verging bei diesem wunderbaren Wetter viel zu schnell. Am Nachmittag haben wir die Chance genutzt und sind zum Leuchtrum von Bastorf gefahren. Wir haben vom Fuß des Leuchtturms Bastorf die Aussicht über die Ostsee und die Rapsfelder genossen und uns dann in ein wenig Entfernung ein ruhiges Plätzchen zum Malen gesucht.

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Malreisen 2014 mit dem Aquarellkurs Faszination Ostsee (1)
Malreisen 2014 mit dem Aquarellkurs Faszination Ostsee (1)

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Es hat Spaß gemacht gemeinsam mit den Malschüler zu malen. Es war ein wunderbarer Tag, um ein paar maritime Aquarelle  zu malen. In den nächsten Tagen werde ich über den letzten Tag unserer Malreise an die Ostsee berichtet. Lassen Sie sich überraschen 😉

P.S.: Ich freue mich schon auf die nächste Malreise Ende Mai. Dieses Mal geht es auf die Insel Rügen nach Middelhagen.

Vorgeschmack in Aquarell auf die Binzer Sommerfrische

Strandkorbwärter in der Binzer Sommerfrische

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Die Frühlingssonne lockt die Menschen an den Strand und die ersten Strandkörbe werden bereits genutzt. Aber auch wenn der Frühling verlockend aussieht, dauert es noch eine Weile bis die Ostsee zum Baden einlädt. Deshalb hatte ich in den vergangenen Tagen auch das Aquarell „Wie kalt ist das Wasser …?“ gezeigt. Bei Seewind werden die wenigen vorhandenen Strandkörbe in die Sonne gedreht und sind sehr begehrt. Umso schöner ist zu sehen, dass die Strandkorbwärter Tag für Tag mehr Strandkörbe an die Ostsee bringen. Hier ein Aquarell, welches eine solche Szene beschreibt. Nur hat sich diese Szene vor über 100 Jahren an der alten Binzer Seebrücke abgespielt und doch gibt es jedes Jahr ein paar Tage im Frühjahr an denen man in Binz Menschen in Outfits aus den vergangenen Jahrhunderten findet. Vom 28.04. bis zum 01. Mai 2011 werden alte Binzer Seebad Traditionen und das Strand- und Badeleben in Binz von anno dunnemals wieder belebt. Die Veranstaltung des Strand- und Badelebens in Binz erlebt schon ihre dritte Saison. Binzer Bürger und Geschäftsleute werden in stilgerechten Kostümen die Zeit der Sommerfrische erlebbar machen.

Es sind wunderbare Tage bei denen das wunderbare Flair der Bäderkultur hervorgehoben wird.  Passend hierzu finden Sie in unserer Ausstellung „Hanka & Frank Koebsch zeigen Pastelle und Aquarelle“  in der Galerie Lichtblick und dem Haus des Gastes Aquarelle aus der Serie Strand- und Badelebens in Binz.
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Strandkorbwärter (c) Aquarell von Frank Koebsch
Strandkorbwärter (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ist die Positionierung von Bildern durch WordPress & Co. Suchmaschinen optimiert?

Nun ich hatte schon mit mich mit Martin Mißfeldt vor einigen Monaten zu dem Thema ausgetauscht, aber da habe ich mich ganz einfach auf WordPress & Co. Verlassen. Sprich ich habe gehofft, dass die Plattformen in denen ich meine Bilder eintrage, Artikel schreibe und Tags definiere meine Bilder bei Google gut positionieren. Ich hatte dieses mal bei folgenden Bildern überprüft. Erstaunlich war für mich, dass meine Aquarelle sehr gute Platzierungen erreichten und zwar auch gegen die mächtige Konkurrenz der Fotos…..

Dieses waren die positiven Beispiele. Die Aussagen hierzu von Martin waren,

  • dass wordpress-Bilder haben bei Google eine ganz gute Chance, weil wordpress einfach saubere Seiten ausliefert.
  • dass dieses nicht die heiß umkämpften Begriffe sind.

Also habe ich es mal mit in der Malerei und Fotografie umkämpften Begriffen versucht.

Meine Winteraquarelle wurden von Google unter den 269.000.000 Winterbildern gar nicht gefunden. Selbst mit dem Suchbegriff „Winter Aquarell“ lande ich erst auf Platz 22 von 119.000. Also gibt es noch etwas zu tun.

Wenn man sich die Ergebnisse für meine Aquarelle „Wie kalt ist das Wasser“ und „Sonniger Herbst“ anschaut, muss ich durch Zufall noch einige Punkte von Martins Kochrezept umgesetzt haben. Dieses werde ich mal in den nächsten Tagen abchecken. Aber eines kann ich schon jetzt sagen, WordPress liefert eine gute Positionierung der Bilder bei der Bildsuche von Google.

nochmal – 125 Jahre Binz – Kunstwettbewerb « Binzer Strand- und Badeleben »

Seit einiger Zeit ist die atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler“ Febr. / März in den Läden. Ich hatte dieses gemerkt ohne das Heft in der Hand zu haben und die Ursache zu kennen. Mit einem Mal verzeichnete ich wieder Zugriffe auf meinen Eintrag zum Kunstwettbewerb « Binzer Strand- und Badeleben >>.

Nun als ich die Zeitschrift durchblätterte konnte ich den Zusammenhang erkennen. Bence Fritzsche hatte einen Beitrag über diesen Wettbewerb geschrieben – „Vom Preis zur Sammlung“, S. 12 ff.
Meine Reaktionen auf diesen Artikel und den Wettbewerb sind „gespalten“. Ich habe mich ein wenig gefreut, etwas über den Kunstwettbewerb, die Motivation, den Entscheidungsprozess sowie der geplanten Entwicklung zu lesen. Ich hatte im Rahmen des Wettbewerbs eine Serie von Aquarellen zu diesem Thema erstellt und ein gewisses Interesse an dem Wettbewerb. 😉 Also nutze ich den Anlass und krame meine Aquarelle heraus, um sie hier noch einmal zu zeigen.

zaghafte Versuche
illustre Badegesellschaft
Koketterie einer Badenixe
Wie kalt ist das Wasser …?
Strandkorbwärter

Nun neben diesem Interesse an dem Artikel war ich ein wenig traurig. Warum? Die Ausschreibung des Wettbewerbes im Frühjahr 2009 war eine tolle Idee, die Anzahl der Künstler, die sich beteiligten stimmte, ….
Binz und die Region um Rügen kann zusätzliche Kulturangebote außerhalb der Saison gebrauchen. Wenn sich dann schon internationale Zugpferde wie z.B. Bernhard Vogel hat, sollte man etwas draus machen. Hierzu reicht aus meiner Sicht die kleine Notiz auf der Webseite von Binz und ein Bericht in der Ostseezeitung nicht aus.

So waren der wunderbare Beitrag auf der Seite Kreidefelsen und mein Beitrag in diesem Blog, die einzigen überregionlane Informationsquellen zu einem tollen Kunstbewerb. Ich hatte dann auf Nachfrage die weiteren Teilnehmer der Ausstellung aufgelistet. Umso bemerkenswerter, dass Bence Fritzsche jetzt nach 6 Monaten noch einen Artikel veröffentlicht. Besten Dank hierfür.

Hier kann ich nur eine ganz einfache Frage stellen: Was nützt der beste Wettbewerb mit der einer Ausstellung oder eine Sammlung wenn keiner hingeht. Ein wenig mehr Pressearbeit, Marketing sollte von den Verantwortlichen investiert werden, denn sonst sind alle Bemühungen aus Sicht der Entwicklung für Binz nichts wert.  Insbesondere wenn der Wettbewerb von der Agentur für Kommunikation Schubert & Schubert ins Leben gerufen wurde.

Wenn ich die Zeilen von Bence Fritsche zur Auswahl der Preisträger lese, und mich an die Ausstellung erinnere, kann ich heute immer noch nicht nachvollziehen was ein „Gelber Vogel im Brunnen auf der Terrasse am Meer mit Lorbeerkranz“ mit der Thematik des Wettbewerbes zu tun hat. Kreativ war für mich an diesem Werk, dass die Künstlerin Barbara Kussinger, das Wort Meer in der Werksbezeichnung unter gebracht hat. Aber zu sehen oder zu ahnen war das Meer nicht. Nun hier erschließt sich für mich „die erfrischend humorvolle künstlerische Allegorie“ nicht, die Bence Fritsche beschreibt. Nun ja …. Möge mir Frau Kussinger, meinen Kommentar nach sehen 😉 Aber in einem Interview in der Ostsee Zeitung vom 05.10.2009 sagte Frau Kussinger selbst

„Das Besondere: Sie hatte Binz noch nie besucht, als sie an dem Bild arbeitete. „Meine Motive entstehen überwiegend aus Ahnungen heraus“, erklärte die Künstlerin und fügte verschmitzt hinzu: „Als ich später Fotos von Binz sah, musste ich laut darüber lachen, wie nah ich mit meiner Stimmungsverdichtung an der Wirklichkeit dran war.“ Das Bild mit dem komplizierten Titel ist fast surrealistisch, im Mittelpunkt eine gelbe Badewannenplastikente, die Kussinger liebevoll „Möwenkönigin“ nennt.“

Hier geht es zu den Bilder der Preisträger:

  1. Bernhard Vogel
  2. Reza Momen Ashari
  3. Barbara Kussinger

Noch mal herzlichen Glückwunsch.

P.S:: Ich würde mir viel mehr solcher Wettbewerbe in Mecklenburg Vorpommern wünschen, aber dann mit der notwendigen Öffentlichkeitsarbeit und einem sinnvollen Marketing, dieses ist gar nicht so schwer 😉

Binzer Strand- und Badeleben – Teil 2

Binzer Strand- und Badeleben – Teil 2

Strandkorbwärter © Aquarell von Frank Koebsch

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Das zweite maritime Aquarell in dieser Serie „Binzer Strand- und Badeleben“ ist mit dem Abstand von gut 6 Wochen entstanden. Es zeigt die alte Seebrücke von Binz, die typischen zeitlosen Fischerboote, alte und neue Strandkörbe sowie zwei Männer mit einem „Alterunterschied“ von über 100 Jahren, deren Geschäft die Vermietung der Standkörbe ist…

Ein Spiel

  • mit Gegenständen, Gebäuden, Menschen, die aus einer Zeit vor über einhundert Jahren stammen ,
  • mit Strandkörben und Menschen aus der heutigen Zeit,
  • verbunden über die zeitlosen Fischerboote und die sich scheinbar nie ändernden Ostsee….

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Strandkorbwärter
Strandkorbwärter (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Es hat Spaß gemacht, dass Aquarell mit den Menschen vom Meer, der Seebrücke und den Booten zu malen. Entstanden ist das maritime BildStrandkorbwärter“.