Bildende Kunst in der Zukunft ???

Wie verändert sich bildende Kunst mit dem WEB 2.0, 3.0 …???

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Bildende Kunst in der Zukunft mit WEB X.0 ???
Bildende Kunst in der Zukunft mit WEB X.0 ???

Christian Henner-Fehr hat mich mit seinem Beitrag Wie sieht das Kulturangebot der Zukunft aus? mal wieder dazu gebracht, dass ich über die bildende Kunst in der Zukunft nachzudenke. Im Rahmen meiner Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut im Projekt Bank & Zukunft hatte ich die Chance das Fraunhofer-inHaus-Zentrum zu besuchen. Hier geht es Technologie der Zukunft. Sehr interessant aber auch sehr steril, da Aspekte wie Kunst und Kultur kaum einbezogen wurden und wenn dann nur digital. Dieses hatte mich in der Vergangenheit zu dem Artikel  Welche Rolle wird bildende Kunst in der Zukunft haben? geführt.

Christian hat ähnliche Themen schon mehrmals diskutiert. Es gibt viele Beispiele, etliche sind technisch hervorragend und haben aber die notwendige Breite noch nicht erreicht. Andere sind bekannt und werden mäßig genutzt sind bekannt und oft wurde aus der Not eine Tugend gemacht. Hier drei Beispiele

Theater, Ballet, Musik werden ähnlich wie im Fernsehen übertragen, auch exklusive Konzerte und Aufführungen kann man  in anderen Musikhäusern, Kinos oder auf DVD u.a. genießen. Sicher wird man bald ähnlich wie bei Mitmachtheater interaktiv Handlungen von Filmen oder Theaterstücken beeinflussen können.  Eine Möglichkeit wurde hierfür unter wireWAX: das interaktive Video eröffnet dem Kunst- und Kulturbereich interessante Perspektiven beschrieben. Ähnliche technische Systeme gab es bereits auf etlichen Messe zu bewundern und die Welt der Kultur, des Internets, der interaktiven Spiele wächst hier zusammen.

Aber was ist mit den anderen Gebieten der Kunst? Christian hatte mich in seinem Kommentar zu dem Beitrag Kunst verkauft keine Produkte auf den Blog von Petra van Cronenburg aufmerksam gemacht. Sie hat als Autorin die Entstehung ihres Buches Faszination Nijinsky in einem Blog begleitet. Eine interessante Sache 😉 Ich denke auch im Bereich Stotytelling und der Definition von Handlungssträngen kann ähnlich wie bei der Interaktion im Theater und in Filmen einiges im Web oder digitalen Büchern möglich sein. Der Leser kann auf die Richtung der Geschichte Einfluss nehmen.
Was wird aber im Bereich der bildenden Kunst passieren? Wie kann ein Maler, ein Zeichner, ein Bildhauer, ein… sich vom WEB 2.0 Mitmach Web  inspirieren? Wie kann der Betrachter Einfluss auf die Gestaltung des Werkes nehmen? Ein Beispiel, welches viele Kunstinteressierte und aktive Twitterer kennen, ist die klasse Idee – Michaela von Aichberger malt ihre Follower. Michaela von Aichberger malt Ihre Follower, nur auf Basis der Informationen in Twitter. Eine interessante und lustige Story.

Aber was kann ich mir für meine Art zu malen und für meine Themen denken. Soll ich  das Entstehen meiner Bilder live im Web zeigen und den Zuschauern, die Möglichkeit zur Interaktion geben? Hm… ich glaube, dazu ist meine Malweise nicht spektakulär genug und ein Bild entsteht oft über mehrere Tage. Wenn man so etwas will, dann müsste man ein Happening in Sinne der Aktionskunst der neuzehnhundertsechziger Jahre veranstalten. Aber dieses passt nicht zu mir 😉

Anders kann ich mir dieses vorstellen, wenn man ein langfristiges Ausstellungsprojekt plant. Wenn man für ein solches Ausstellungsprojekt ein Thema wählt, welches viele Menschen anspricht und dann bis zur Ausstellung und auch darüber hinaus, die Menschen im Web einbindet, dann kann es interessant und spannend für die mitwirkenden Menschen und die Künstler sein. Für ein solches Ausstellungsprojekt, kann man dann Ideen aus dem Blog von Petra van Cronenburg aufgreifen und für ein Ausstellungsprojekt weiter entwickeln. Das werde ich mal ausprobieren 😉 Lassen Sie sich überraschen…

P.S. Ich habe noch einen sehr interessanten Artikel gefunden, der die Gesamtsituation beschreibt. Ars ex machina − Museen, Kunst und Web 2.0

Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und das Web2.0

Tue Gutes und rede darüber – Gilt dieses auch für die Kultureinrichtungen aus Mecklenburg Vorpommern?

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Als gebürtige Rostocker, der immer noch im MV zuhause ist, liegt mir die Entwicklung der Region am Herzen. Mecklenburg Vorpommern ist als Urlaubsland in den Sommer Monaten heiß begehrt, wenn es um die Ostseestrand geht. Es gibt außer den Sorgenkindern den Werften und den Ansiedlungen in den Häfen  kaum nennenswerte produzierende Großbetriebe. Außer in den Universitätsstädten Rostock und Greifswald ist auch in den nächsten Jahren mit einem starken Bevölkerungsrückgang und überproportionalen negativen Auswirkungen  der demografischen Entwicklung zurechnen.  Umso wichtiger ist es, mit den Pfunden der Region

  • die wunderbare Landschaft an der Ostsee und im Binnenland,
  • den Stärken der Universitäts- und Hochschulstandorten und
  • den Kultureinrichtungen

bei Investoren und Menschen zu werben. Eine Binsenweißheit 😉 Gerade das Angebot der Kultureinrichtungen  kann mit dazu beitragen, die Saison zu verlängern oder viele Menschen auf Mecklenburg Vorpommern aufmerksam zu machen oder zu binden, wie die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, die Störtebeker  Festspiele und und … Dieses sind die herausragenden Beispiele, die unser Bundesland über die Landesgrenzen hinweg bekannt machen und aufwerten. Doch wie sieht es mit den anderen Ausstellungsorten in Rostock und den Theatern aus Mecklenburg Vorpommern aus? Eine der Möglichkeiten der Einrichtungen mehr Besucher zu bekommen, über die Region hinaus zu wirken oder bekannt zu werden ist das WEB 2.0. Also habe ich mal für einige der bekanntesten Ausstellungsorte Rostocks und die Theater in Mecklenburg Vorpommern  angeschaut, wie präsent, diese im Netz bei Facebook, Youtube, Twitter oder Blogs sind und ob diese mit den Web Seite verbunden sind.  Heraus gekommen ist ein Artikel Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und das Web2.0 den ich als Gastbeitrag auf dem Blog Das Kulturmanagement Blog von Christian Henner-Fehr veröffentlichen konnte. Christian beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Entwicklung und dem Zusammenspiel von Kultur, Kultureinrichtungen und Web 2.0. und Social Media. Ich denke, dass eine Veröffentlichung auf  dem Kulturmanagement Blog mehr Gewicht hat, als wenn ich „nur“ hier auf meinem Blog die Analyse veröffentlicht hätte.

Mecklenburg Vorpommern scheint kein Land der Blogger zu sein,
Mecklenburg Vorpommern scheint kein Land der Blogger zu sein,

Schauen Sie sich die Analyse mal an, auch wenn es sich um eine Momentaufnahme handelt. Ich habe folgende Galerien, Ausstellungs- und Spielorte in die Auswertung mit einbezogen:

die Galerie Möller, die Galerie Klosterformat, die Galerie  artFUHRMANN, die Galerie wolkenbank kunst+räume, die Produzentengalerie artquarium, die Galerie Alter Markt des Kunstvereins Rostock, die Kunsthalle Rostock, das Literaturhaus Rostock, die Hochschule für Musik und Theater Rostock, das Volkstheater Rostock, die Bühne 602 – compagnie de comedie, das Theater Vorpommern, die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg und Neustrelitz, das Mecklenburgisches Landestheater Parchim, und das Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin.

Das Ergebnis des Artikels Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und das Web2.0 ist recht ernüchternd, denn viele der genannten Einrichtungen haben für sich das Feld des Social Networking noch gar nicht entdeckt oder nutzen es nur unzureichend. Es muss ja vielleicht nicht unbedingt mehr gemacht werden, aber wenn man sich auf das Motto besinnen würde, „Tue Gutes und rede darüber“, kann man schon sehr viel erreichen. Dieses gilt insbesondere wenn man beachtet, dass sich viele Besucher der Region vor dem Besuch über das Internet informieren.

Hervorzuheben ist das Engagement der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg und Neustrelitz, denn der Auftritt und die Vernetzung sind klasse. Das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin nutzt wunderbar Twitter und Facebook, muss nur mal die alten FacebookAccounts einfangen. Aber warum ergreifen die anderen Einrichtungen nicht die Chance, sich besser zu präsentieren?

Besonders unzufrieden bin ich mit dem Auftritt der Rostocker Kultureinrichtungen im WEB. Ich kann den Einrichtungen nur die Studie zum Social-Media-Engagement deutscher Museen und Orchester ist online von Ulrike Schmid und insbesondere die Interviews in der Studie nur als Anregung empfehlen.

Rostock - Das ist es (c) Frank Koebsch
Rostock – Das ist es (c) Frank Koebsch

Ich würde mir wünschen, dass die Ausstellungsstätten Rostocks und die Theater Mecklenburg Vorpommerns diese Möglichkeiten für sich erschließen würden. Warum?

  • Es bringt für die Menschen in der Region einen Mehrwert.
  • Es wertet die Region für Urlauber und Investoren auf.
  • Es bringt allen Künstlern einen Gewinn.
  • Und aus Eigennutz, denn ich lebe hier

 

Zum Schluß – ein großes Dankeschön an Christian Henner-Fehr für die Veröffentlichung des genannten Artikels 😉

 

P.S.: Wenn Sie für Rostock ein gutes Kulturangebot suchen, kann ich Ihnen immer nur wieder den Blog Rostock – heute empfehlen. Leider erfährt man dort oft erst nach dem Event, wie gut er war, da es keinen guten Kulturkalender für die Region im Netz gibt

P.S.S.: Ein weiteres gutes Beispiel ist Exklusiv in Mecklenburg Vorpommern, hier wird bereits im Vorfeld auf etliche Kulturveranstaltungen aufmerksam gemacht.

Andreas Pasternack und Big Band im Großen Haus

Big Band macht mit Theater gemeinsame Sache

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so lautet eine Überschrift in der Beilage „souffleurkasten“ der OstseeZeitung vom 28.01.2010. Nach dem das Moya seine alten Standort Kröpeliner Straße 56/Ecke Kuhstraße aufgeben musste, haben Andreas Pasternack und die Rostocker Big Band einen neuen Ort für die Big Band Night. Nun die Veranstaltung der Big Band Night war im  Moya war etabliert. Dieses heißt aber nicht, dass es besser geht. Der neue Veranstaltungsort ist das Große Haus des Volkstheaters. Der erste Termin der Big Band Night im Großen Haus ist der 23. Februar 2011.  Ein weiteres Highlight ist nach dem offiziellen Konzert auf der Bühne eine After Show Party im Foyer. Dort soll in kleiner Besetzung ein wenig Swing gespielt werden. Abgerundet werden die Big Band Night´s durch eine Ausstellung von bildender Kunst im Foyer des Großen Hauses. Andreas Pasternack konnte für die Organisation der Ausstellungen Thomas Jastram gewinnen. Ich bin gespannt, wie sich diese neue Art der Gestaltung der Big Band Night etablieren wird. Schade nur, dass die Termine der Big Band Nights immer auf einem Mittwoch liegen.

Improvisation - Aquarell zum Thema Jazz von FRank Koebsch (c)
Improvisation – Aquarell zum Thema Jazz von FRank Koebsch (c)

Hier ein Aquarell aus dem vergangenen Jahr, das eine kleine Besetzung von Andreas Pasternack und Band zeigt.

P.S. Das Aquarell ist anlässlich eines Benefizkonzerts und der Auktion zugunsten des Kunstmuseums Ahrenshoop am Internationalen Museumstag entstanden.

P.S.S. Weitere Aquarelle zum Thema Jazz finden Sie hier oder in folgendem Video. 😉

Jazz in Aquarell, Malerei von Frank Koebsch - ein Video auf Youtube
Jazz in Aquarell, Malerei von Frank Koebsch – ein Video auf Youtube

Suchbegriff “haedgehalbinsel rostock gemälde” (3)

Geht man auf den Warnow Terrassen weiter in Richtung der MS Georg Büchner und dem Kabutzenhof, ergibt sich dieser Blick. Die Silhouette Rostocks mit der Petri Kirche und den hanseatischen Giebeln im Hintergrund, auf der linken Seite die Gebäude der Langen Str., das Theater im Stadthafen und der Braugasthof „Der Alte Fritz“ und davor die Boote. Für mich immer wieder ein wunderbarer Blick, der ohne den Kran nicht vollständig ist…

Haedgehalbinsel 2

Das Thema – Ballett und Tanz (5) – Skizzen

Aquarellskizzen zum Thema Ballett und Tanz

Ich habe in den vergangen Tage meine Aquarelle zum Thema Ballett vorgestellt. Diese Bilder sind eigentlich etwas besonders. Warum? Ich mache für meine Bilder eigentlich fast nie Farbskizzen. Hier was es anders… Ich traute mich nicht so richtig an das Thema und habe deshalb im Format 10,5 x 15 cm die Skizzen gefertigt. Ich möchte deshalb diese vier Skizzen zeigen.

Wie gehen Sie mit Skizzen um?

P.S.: Weitere Aquarelle zu diesem Thema finden Sie unter dem Button Menschen.

Das Thema – Ballett und Tanz (4) – Ballett – live

Ein Aquarell aus der Serie zum Thema Tanz & Ballett

Ich hatte schon eine Tänzerin in Tutu und Spitzenschuhen vorgestellt. Ich denke hier bei immer an Schwanensee oder die Eisprinzessin… Hier eine Ballerina beim Anziehen der Schuhe. Gleich wird sie aufstehen, den Sitz der Schuhe ausprobieren und davon schweben.

Aus dieser Serie der Aquarelle zum Thema Ballett und Tanz mag ich dieses Bild am liebsten.

Ballett - Live
Ballett - Live

P.S.: Weitere Aquarelle zu diesem Thema finden Sie unter dem Button Menschen.

Das Thema – Ballet und Tanz (3) – Faszination Ballett # 6

Ein Aquarell aus der Serie zum Thema Tanz & Ballet

Das heutige Bild zeigt eine ganz andere Szene. Eine Tänzerin in einem modernen Stück bewegt sich mit einem Tuch im Licht. Die Herausforderung war es, etwas von der Leichtigkeit der Bewegung des Tuches und der Tänzerin einzufangen. Durch die Farbgestaltung haben ich versucht, die Tänzerin schweben zulassen. Meine Frau mag dieses Aquarell sehr, also muss es nicht das schlechtestes sein, welches ich auf Papier gebracht habe.

P.S.: Bei dem Spichwort Leichtigkeit fällt mir ein, was sagt eigentlich meine Waage 😉

Faszination Ballett # 6
Faszination Ballett # 6

P.S.: Weitere Aquarelle zu diesem Thema finden Sie unter dem Button Menschen.

Das Thema – Ballett und Tanz (2) – Dance

Aquarelle zum Thema Ballett und Tanz

Heute zeige ich Ihnen ein weiteres Aquarell zu dem Thema. Eine Tänzerin in einem Tutu und Spitzenschuhen im Scheinwerferlicht. Neben der Anmut der Tänzerin war für mich hier die Herausforderung die Körperspannung dazustellen und gleichzeitig, die vermeintliche Leichtigkeit der Pose…

Ach könnte ich mich doch auch nur eine wenig anmutig nach Musik bewegen, nicht unbedingt in Tutu und diesen Schuhen 😉

Dance
Dance

P.S.: Weitere Aquarelle zu diesem Thema finden Sie unter dem Button Menschen.

Das Thema – Ballett und Tanz (1) – Faszination Ballett

Aquarelle zum Thema Ballett und Tanz

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Es war eine ganz besondere Sache. Ich hatte zu der Zeit, wo diese Serie entstanden ist, einen Aktkurs in Hannover hinter mir und wollte mal ausprobieren, wie sich das gelernte neben Skizzen auch in Bildern umsetzen lässt. Musik und Tanz faszinieren mich, also wo bekommen ich passende Motive her. Damals habe ich mich noch nicht getraut ins Theater oder eine Tanzschule zu gehen und zu fragen, ob ich zu schauen, fotografieren, skizzieren kann. Also hab eich ein paar Video und Fotos im Netz gesucht und mich versucht so diesem Thema zu nähern. Hier ist das erste Aquarell „Faszination Aquarell #1„, das damals entstanden ist. Mich interessierte die Spannung im Körper, die Posen und die Bewegung…

Faszination Ballett # 1
Faszination Ballett # 1

P.S.: Weitere Aquarelle zu diesem Thema finden Sie unter dem Button Menschen.

Licht Klang Nacht

Also inzwischen ist die Licht Klang Nacht in Rostock zu einer guten Tradition geworden. Familien mit Kindern, Fotofreaks, Menschen mit Spaß an einem besonderen abendlichen Bummel finden sich alljährlich im IGA Park ein. Durch Lichtshow, Schattenspiel u.a. wird der Park in eine ganz besondere Atmosphäre getaucht. Es ist ein Erlebnis…

Hanse-Wahrzeichen bei Nacht
Hanse-Wahrzeichen bei Nacht

P.S.S. Ich werde wohl nach den guten Erfahrungen mit meinen Aquarellen mit Rostocker Ansichten bei Nacht versuchen dieses oder jenes Motiv zu malen.
P.S.S: Nun in zwischen lerne ich immer mehr Grenzen meiner Kamera kennen und Weihnachten ist weit 😉 und ob der mich erhört?