Maigrün

Maigrün

Auf der Suche nach dem Maigrün

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Wer sich mir der Malerei beschäftigt, achtet auf Tonwerte, Komplementärfarben, die passenden Farbtöne. Gestern habe ich mich gefragt, ob ich für mein neu zu malendes Frühlingsbild überhaut die passende Palette in meinen Aquarellkasten habe, um die Farbspiele im Frühling zu malen. Es ist Mai und in der Natur explodieren die Farben. Vor den Buschwindröschen, findet man das Gelb des Löwenzahns, die Bäume und Büsche schlagen aus und tauchen alles in ein sagenhaftes Grün, dem Maigrün.

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Wo ist das Maigrün ? (c) Frank Koebsch
Wo ist das Maigrün ? (c) Frank Koebsch
Wo ist das Maigrün? in diesen Buchenblättern (c) Frank Koebsch
Wo ist das Maigrün? in diesen Buchenblättern (c) Frank Koebsch

Wo ist das Maigrün? oder in diesen Buchenblättern (c) Frank Koebsch
Wo ist das Maigrün? oder in diesen Buchenblättern (c) Frank Koebsch

Wo ist das Maigrün? in den Birkenblätter (c) Frank Koebsch
Wo ist das Maigrün? in den Birkenblätter (c) Frank Koebsch

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Welches ist nun der richtige Farbton für das Maigrün?

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Ist es das Grün der frischen Löwenzahn-, der Birken-, der Buchenblätter oder …? Wenn man Wikipedia befragt bekommt man folgende Antwort:

Farbkasten - gemischte Palette
Farbkasten – gemischte Palette

Heißt dieses, wenn ich ein Aquarell mit Maigrün malen will, kann ich dieses gar nicht mischen, denn mit meiner Palette werde ich keinen passenden Farbton zaubern können. Aber ich kenne einen Ort, an dem fantastische Farben gemischt werden. Ich konnte im November 2011 mal einen Blick hinter die Kulissen der Firma Schmincke werfen. In den Reihe der HORADAM Aquarellfarben trägt der Farbton Maigrün die Nummer 524 und Schmincke  gibt folgende Beschreibung an:

  • Traditioneller, brillanter Gelbgrünton. Enthält die gut lasierende, lichtechte Pigmente Benzimidazolon und Phthalocyaningrün. Gut geeignet für Landschaftsmalerei

Hm… ich habe aber noch nie Maigrün gekauft. Für mein neues Frühlingsbild verwende ich eine Mischung aus Olivgrün gelblich und Kadmium Gelb hell. Ob diese  Mischung als Maigrün durchgeht, können Sie in den nächsten Tagen beurteilen 😉 Ich bin gespannt….

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Maigün in der Kommunikation

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Das Maigrün steht in der Kommunikation für eine besondere frische Farbe. Man verbindet den Ausbruch der Natur, fast unendliche Energie mit diesem Farbton. So ist es nicht verwunderlich, dass unter

  • http://www.maigruen.com/  ein Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen firmiert,
  • http://www.maigruen.net/  Ideen für Drinnen + Draussen angeboten werden,
  • restaurant-maigruen.de/ ein Restaurant zu finden ist,
  • maigruen-wohnen.de Wohnideen angeboten werden.

So ganz neu sind diese Gedankenspiele für mich nicht, denn ich hatte bereits im Mai 2010 einen ähnlichen Artikel geschrieben, aber bei dem wunderbaren Farbspiel der Blätter ist mir nichts wesentlich neues eingefallen ;-).

Woran denken Sie bei dem Begriff Maigrün?

Leuchtkraft eines Aquarells

Vorfreude auf die Palette & Zeichenstift

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Palette und Zeichenstift
Palette und Zeichenstift

Nun ich freue mich auf die Palette & Zeichenstift 6 / 2010, um zu erfahren, was Wolfgang Baxrainer in nächsten Teil seiner Artikelserie „Fachkunde: Die Farben in der Aquarellmalerei“   schreibt.  In dem letzten Teil hatte er etwas zur Anzahl der Aquarellfarben und der Leuchtkraft eines Bildes geschrieben, er riet zu einer Begrenzung von vier bis sechs Farben pro Bild.  Nun ich hatte in einem Artikel zu diesem Thema geschrieben:

 

>> … Wichtiger als die Anzahl der Farben ist aus meiner Sicht, die Lage der Farben auf dem Farbkreis und die Positionierung in Bezug der Tonwerte, um ein Bild zum Leuchten zu bringen. Hier kann eine Begrenzung der Farben helfen, muss aber nicht, denn durch häufiges Mischen können schmutzige nicht leuchtende Farbtöne entstehen. Die Leuchtkraft eines Aquarells kann ebenfalls leiden, wenn die Farben grundsätzlich deckend aufgetragen werden und nicht lasierend angeleckt werden. … <<

Nun bin ich gespannt, wie es bei  Wolfgang Baxrainer weiter geht.  Ich habe in den letzten Tagen noch einen weiteren Grund für die Leuchtkraft eines Aquarells erfahren. Andreas Mattern erzählt in seinem Video „Andreas Mattern bei  Boesner“, dass das bei Anfängern beliebte Trocknen der Aquarelle mit einem Fön die Leuchtkraft der Bilder negativ beeinflusst.

Nun wenn Sie wissen wollen, wie ein Aquarell Bild mit viel Wasser richtig auftrocknet, dann schauen Sie mal in folgendes Video 😉

Aquarell in der Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ 2 / 2010 – Teil 2

Besonders gefreut habe ich mich auf den Beitrag von Martin Lutz in der Palette. Ich mag seine Malweise. Ein Traum ist es einmal mit ihm zusammen zuarbeiten. Am besten wenn es um das Thema Menschen geht. Hier habe ich ein paar tolle Bilder von ihm gesehen, die zum Teil auch im Buch „Meisterschule Aquarellmalerei“ abgebildet sind.

Auch in dem Artikel „Aquarellieren mit Martin Lutz – Gärten, Teil 1“ S. 22 ff habe ich einige Favoriten bei seinen Bildern. Die Aquarelle „Tracy´s Garden“ und „Gartenteich im Winter“ sind schon eye catcher.

Seine Punkte
• Lernen Sie Zeichnen
• Lernen Sie Tonwerte zu sehen
• Kopieren Sie nicht – visualisieren Sie

sind richtig klasse. Für mich bedeuten dies Punkte

• Ohne das Erkunden des Motivs (Fotografieren, Vorzeichnungen, …) kann ich schlecht für mich erkennen, was ist wichtig und was nicht.
• Ohne Tonwerte leuchtet kein Bild
• Wenn ich erkannt habe, was wichtig ist und es mir gelingt das Motiv in meine Malweise gut umzusetzen, dann habe ich eine Chance, dass es ein gutes Aquarell wird. 😉

Sehr gut sind auch seine Ausführungen zu den Farbstudien und der Entstehung seines Aquarells „Gärten von Deia“.

Einen weiteren Beitrag zum Thema Aquarell gibt es noch von Siegrid Leitner. Sie hat in dem Artikel „Wolfgang Baxrainer: Das Aquarell und ich – eine sichtbare Leidenschaft“, S. 6 ff.

Seine Bilder sind schon interessant, besonders natürlich die Zeesboote auf dem Saaler Bodden. Heimat pur. Für jeden der das Aquarell entdecken will – dem kann ich nur die HomePage von Wolfgang Baxreiner mit den Online Kursen empfehlen. Die sind schon ein wenig Stöbern wert… 😉

Palette 4 / 2009 – Teil 2, Meine Gedanken zum Interview mit Bernhard Vogel

Ich habe den Artikel „Einblicke in die Gedanken und die Gefühlswelt des Malers Bernhard Vogel“ – Interview von Siegried Leitner,  in der Palette & Zeichenstift., Ausgabe 4 /2009 Nr. 84, S. 6 – 11“ zum Anlass genommen und mir ein paar Gedanken zum Maler Bernhard Vogel, meine Malerei  u.a. zu machen.

Meine Gedanken zu Bernhard Vogel…

Die meisten Leute, die sich länger mit dem Thema Aquarell beschäftigen kennen Bernhard Vogel. Er hat in den vergangenen Jahren ganz wesentlich mit geholfen ein „modernes“ Bild von der Aquarell Malerei zu schaffen. Eine Glanzleistung… Ich mag etliche Bilder von ihm, die Art und Weise der Darstellung, den Umgang mit Farben und Flächen, wie er Dinge abstrahiert… Andere Bilder sprechen mich nicht an, sie sind mir zu dunkel, zu unspezifisch…

Er hat berechtigt Erfolg und mit dem Erfolg kommen auch die Probleme. Er ist „allgegenwärtig“. Viele Bilder, gut und teuer, viele CDs, DVDs, viele Artikel in Zeitschriften, viele Maler, die sich seine Art zu malen angenommen haben oder nach ahmen…  Dieses kann auch zum Überangebot mutieren und gleichzeitig will und muss Bernhard Vogel auch etwas Neues schaffen. Doch noch trägt der Erfolg…

Das Interview macht  das Bild vom Menschen Vogel für mich sympathisch. Warum? Auf Seite 4 sagt er: „Ich kenne Kollegen, die fangen mit Begeisterung an und müssen dann aufhören. Ein Künstler kann nie sicher sein, von der Kunst leben zu können. Ein Künstler lebt immer mit dieser Ungewissheit. Mann muss Idealist, ein bisschen verrückt und risikobereit sein. (..) Ein Mittelmaß in der künstlerischen Welt hat keine Chance…“

Nun eigentlich sagt er etwas selbstverständliches, was auf jeden Selbstständigen, egal ob Handwerker, Gastwirt, Koch, Architekten oder Musiker zu trifft. Aber warum bekommt er dafür von mir Sympathiepunkte?  Ich kenne zu viele Künstler und insbesondere Maler,

  • die jammern nicht von der Kunst leben zu können,
  • die Unterstützung vom Staat fordern,
  • die Honorare für ihre Ausstellungstätigkeit per Gesetz haben wollen, denn alle anderen (vom Galeristen bis zur Toilettenfrau) würden ja an ihrer Kunst verdienen,
  • Musiker würden über die GEMA Geld bekommen und und…

Nun ich bin der Meinung Künstler sind Selbstständige, selbstständig in ihrer Kunst und selbstständig als Unternehmer. Hier unterscheidet sie nicht aber auch gar nichts aber auch gar nichts von einem Handwerker, Gastwirt, Koch, Architekten oder Musiker. Man muss gut sein und sein Produkt verkaufen können. Beim Vergleich mit den Musikern wird auch immer übersehen, wie viele Menschen gute Musik machen und wie wenige Künstler es schaffen, einen Vertrag bei einem Label und mehr als nur einen Titel in die Charts zu kommen, damit sich Konzertsäle füllen, Radio / TV und DJs ihre „Platten“  auflegen. Übrigens bekommen auch Fotografen und Maler für die Vermarktung ihrer Bilder Geld, wenn sie die Rechte wahrnehmen. Aber auch hier gilt, viele malen und nur wenige Maler sind gefragt. Warum auch immer? Ich habe Hochachtung vor jedem Selbstständiger, der es schafft seine Brötchen mit seinem Gewerbe zu verdienen.

Doch zurück zu dem Maler Bernhard Vogel.  Auf die Frage von Siegried Leitner auf Seite 7: „Was ist das Spannendste an der Malerei?“ sagt Bernhard Vogel: Das Spannendste ist immer das letzte Bild oder das gerade im Entstehen befindliche Bild. Es ist jedes Mal so spannend, dass ich weiter machen muss…“ Hier kann ich ihm nur beipflichten. So manches Mal merkt man bei Malen gar nicht, wie die Zeit verläuft und wenn man mit dem Bild zu frieden ist, fühlt man sich wie nach dem Joggen, voll von Endovinen und Glücksgefühlen…

Siegried Leitner fragt nach den Gefahren und den Grenzen in der Aquarelltechnik. Die Antwort von Bernhard Vogel: „Dass es nicht transparent ist, dass es tot gemalt wird, dass ist die Hauptgefahr. Die Gefahr, dass es bunt wird, ist auch sehr groß…“

Ja der Unterschied vom Aquarell im Vergleich zu anderen Techniken, wie Öl und Acryl liegt daran, dass Bilder stumpf, matt werden, die Farben an Leuchtkraft verlieren, wenn mehr als 4 Schichten über einander gelegt werden. Diesen Fehler hat wohl schon jeder mal gemacht. Dazu kommt noch, dass es Farbe „Weiß“ nur durch das freilassen auf dem Papier erzeugt werden kann. Vgl. Sie

Bunt, tja bunt waren meine ersten Bilder auch. Es musste jede leuchtende Farbe pur ins Bild… Erst nach und nach hat sich für der Farbkreis und das Thema der komplementäre Farben und der Tonwerte erschlossen. An das Thema Tonwerte hatte uns erst in letzter Zeit Astrid Volquardsen mit ihren Pastellen bewusst herangeführt. Was sagte Sie noch? Es kommt nicht darauf an ob die Farbe stimmt, damit ein Bild leuchtet, sondern dass die richtigen Tonwerte gewählt werden. Nun ja in diesem Sinne spricht sich auch Vogel aus und die meisten seiner Bilder leuchten.

Es gebe noch viel mehr über den Artikel oder Bernhard Vogel zu sagen… Aber vielleicht noch zwei Punkte. Ich schätze die Aquarelle von Bernhard Vogel wesentlich mehr als seine Mixed media Bilder oder Collagen. Ich mag die Transparenz und den Farbverlauf in den Flächen seiner Aquarellen, z.B. in den Aquarell „Pinzgau, Hohe Tauern“ und „Breitenbergham, alte Scheuen“.

Ich mag die Akte und Portrait von Vogel nicht besonders, auch wenn sie mich irgendwie faszinieren. Zu dem Thema Portrait sagt Bernhard Vogel auf Seite 11: „…Für mich liegt der künstlerische Auftrag auf keinen Fall im Abbilden von Personen. Durch meine Fantasie entsteht ein fast völlig neuer Mensch. (…) Ich möchte den Menschen nicht analysieren, das ist Kalkül, Dilettantismus.“

Nun hier bin ich doch ganz traditionell in meiner Auffassung. Ein Portrait sollte das wesentliche des portraitierten  Menschen wieder spiegeln. Sonst würde ich den Begrifft Portrait nicht verwenden wollen. Nun ja, wenn ich mir die Gesichter von  Harding Meyer und den Artikel dazu anschaue … Aber dieses ist schon wieder eine andere Geschichte…

Fazit: Das Interview von Siegried Leitner mit Bernhard Vogel ist gelungen. Gut gemacht !!! Ich kann nur empfehlen, lesen Sie es in gesamter Länge und schauen Sie die Bilder von Vogel an. Zu mindestens, wenn Sie noch nicht übersättigt sind ;-).

Kreativität – Talent – Genie – Wahnsinn

Heute Morgen habe ich mit Schmunzeln den Blog von Astrid Volquardsen gelesen. Sie veröffentlicht unter dem Titel „Talent? Just do it!“ Gedanken, darüber wie viel Talent man zum Malen braucht.

Wenn ich mir meine Bilder anschaue, die ich fast niemanden gezeigt habe ;-), die älteren und die aus der letzten Zeit, muss ich Astrid recht geben. Ich habe handwerklich ganz viel gelernt, egal ob es Themen sind, wie

– Tonwerte, Farblehre,
– Perspektive,
– Materialeinsatz von Papier, Pinsel und Farbe,
– Techniken wie Nass in Nass, Lasieren, Negativtechnik im Aquarell,
– Bildaufbau und Komposition.
– und und ….und auch ein wenig mit Astrid Hilfe, wie gehe ich mit Pastell um ,-)

Dieses sind oft ganz „einfache“ handwerkliche Dinge, die man lernen kann. Durch das Malen in den vergangenen 10 Jahren, mehreren hundert Bildern, Skizzen, tausenden Fotos und und …. hat sich dann auch ein Gefühl eingestellt, wie ich meine, ein Motiv am besten umsetzen zu können. Zu mindestens habe ich zu Beginn des Malens diese Meinung. Ob und was sich daraus entwickelt …? Also ist jedes Bild ein Wagnis. Aber wichtig ist es anzufangen, sich zu trauen und los zu malen, was Neues auszuprobieren….

Dieses kann jeder alleine – Jeder kann auf seine Art kreativ sein. Andere mögen, dann die Bilder beurteilen und sagen
– der hat Talent,
– die Bilder hat ein Genie erstellt,
– die Bilder sind wahnsinnig schlecht oder gut,
– ….

Hierbei stelle ich immer wieder fest, dass vielen Betrachtern ganz andere Bilder gefallen als mir, der sie gemalt hat. Ich denke immer, dass Bild muss doch der Knüller sein. Aber Kunst entsteht nun mal im Auge des Betrachters und nicht des Malers. Klar freut es jedem Lob zu bekommen, aber zwei Dinge sollte man bedenken:

– Genie und Wahnsinn sind sehr dicht beieinander – schauen wir die Bilder und den Lebenslauf Van Gogh an
– das Ergebnis auch der besten Sportler, wie auch Maler sind „90 % Transpiration und (nur) 10 % Inspiration“.

Also werde ich wohl noch eine Weile weiter malen, zu meiner eigenen Freude und vielleicht entsteht dabei ja auch das eine oder andere Bild, was Ihnen gefällt.

Meine Palette

„Meine“ Palette

 

Hin- und wieder werde ich gefragt, welche Pinsel und Farben ich benutze. So hat Frank Hess auf dem Blog Aquarellmaler diese Frage wieder gestellt.

Hier der Versuch einer Antwort. Na klar bin auch ich mit einem „kleinen“ Kasten mit 12 Farben in halben Näpfen gestartet. Schnell merkt man, dass die Farbzusammenstellung nicht optimal ist. Die Farben entsprechen nicht der persönlichen Farbauffassung. Aber auch die Tonwerte passen nicht, um die Bilder zum Leuchten zu bringen. Es fehlen auch die entsprechenden Komplimentärfarben. Über kurz oder lang wird man mit einem großen Kasten und ganzen Näpfen hantieren sowie „seine“ Farben in großen Tuben kaufen und die Näpfe wieder nach füllen. Dieses ist die kostengünstigste Variante und erlaubt bei der Arbeit auf großen Blättern ausreichend Farbe aufzunehmen. Andreas Mattern beschreibt dieses ebenfalls bei seinem neuen Kasten.

Im wesentlichen nutze ich Schmicke Farben, die hier und da mit ein paar Farben von Windsor & Newton ergänzt wurden. Oft nutze ich zum Malen mindestens einen Flachpinsel. Ergänzt wird dieser durch Rundpinsel von da vinci.
Welche Farben ich konkret nutze, wandelt sich mit der Zeit, ist von der Stimmung und dem Motiv abhängig. Einen Eindruck zur Entstehung verscheidener Bilder und der verwendeten Farben können Sie konkret auf meiner Web Seite Step by Step gewinnen.

Auf Motivsuche – Schule des Sehens

Ich weiß ja nicht, wie Ihr es macht. Meist reicht die Zeit nicht, um Plein Air zu malen und zu zeichnen. Also sammele ich Eindrücke und Gefühle und versuche das „optische“ mit der Kamera einzufangen.

Wer sich mit der Fotografie beschäftigt, entdeckt ganz schnell viele Ähnlichkeiten zwischen der Malerei und der Fotografie. Bilder entstehen aus Punkten, Linien, Flächen und leben vom Licht und Tonwerten sowie der Bildaufteilung.

Also wer sich für das Thema Fotografie interessiert, für den ist die Schule des Sehens, oder der Seehort Zingst ein Muss.

Warum? Ganz klar… die wunderbare Landschaft zwischen Bodden und Ostsee, mit dem einzigartigen Licht, den Wäldern, dem weißen Strand… Sie sagen, das reicht nicht. Dann waren Sie noch nicht da. Aber für Fotointeressierte, gibt es viele, viele Veranstaltungen. Doch der Reihe nach.
Irgendwann vor drei Jahren lernte ich Heinz Teufel im Rahmen einer seiner Workshops zum Thema Fotografie kennen. Es ist schon ein Erlebnis mit einem Fotografen der Magazine wie GEO, NATIONAL GEOGRAPHIC und vieler Bildbände unterwegs zu sein. Er erzählte uns mit einem Schmunzeln, dass der Zingster Bürgermeister, viele Helfer und er dabei sind, Ahrenshoop als Kunststandort auf der Halbinsel dem Rank abzulaufen. Um auch außerhalb der Hauptsaison etwas für Touristen zu bieten, hat er mit viel Mühe, Elan und Beziehungen die Schule des Sehens aus der Taufe gehoben.

z.Z. wird in das Fotofestival Horizonte Zingst mit wunderbaren Ausstellungen du Workshop veranstaltet.

Wir haben uns für unsere Motivjagd für eine Fahrt mit der Aphrodite
entschieden.

„ …Von der Seebrücke geht es um Zingst herum. Hiddensee, die Insel Rügen an der See-Seite, die Insel Kirr und die Meiningenbrücke auf der Boddenseite sind faszinierende Motive an denen man vorbeisegelt. Dazu Wasservögel, Wellen, sich aufblähende Segel, treibende Wolken, immer wieder Neues für die Kamera und das Auge. Auch auf dem Segelschiff selbst bieten sich die prächtigsten Motive….“

Nun wir hoffen auf passendes Wetter und hoffen, dass wir bei der Motivjagd eine Menge lernen und für unsere Malerei viel mitbringen können. Wir werden auf jeden Fall ein paar Fotos evt. auch Aquarelle zeigen. Doch nun müssen wir an Bord, denn um 06:00 Uhr legen wir ab.