Bunte Trafohäuser

Bunte Trafohäuser

Bunte Trafohäuscher – Kunst am Wegrand

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Vor einigen Wochen habe ich einen Artikel mit der Überschrift Bemalte Trafohäuser veröffentlicht. Ich habe einige Bilder von bemalten Trafohäuschen veröffentlicht, die ich unterwegs am Wegrand fotografiert habe. Es war der zweite Artikel zu dem Wandbilder und “bemalte” Trafohäuser. Heute möchte ich diese  Artikelserie fortschreiben und einige weitere Trafohäuser der edis und der Stadtwerke Rostock vorstellen. Es sind Transformatorenstationen wie zu tausenden im ganzen Land stehen. Mit der Bemalung der Trafohäuschen wollen die Versorgen zwei Dinge erreichen, einmal um einem sinnlosen Beschmieren von so genannten Graffiti Künstler zu vorzukommen und zum anderen um das Stadtbild durch bemalte oder besprühte Trafohäuschen auf zu werten. Bei letzten Mal hatte mein Blogartikel auf Facebook ein großes Echo hervor gerufenen  und auch hier im Blog habe ich Tipps bekommen, wo sich in Rostock noch weitere wunderbar gestaltete Trofostationen gibt. So wurde ich zum Beispiel auf das Trafohaus am Leibnitzplatz in Rostock aufmerksam gemacht. Gabriele Albers schickte mir den Artikel „Malen, damit andere nicht schmieren“. Hier wird beschrieben, wie im Kunstunterricht Kinder und Jugendliche Trafo-Häuschen von Vattenfall gestalten, für mich eine klasse Aktion. Zum zweiten verwies Gabriele mich darauf, dass nicht nur Trafos, sondern auch Verteilerkästen in Rudow mit Graffiti gestaltet werden. Also wer weitere Tipps für mich hat, wo in Mecklenburg Vorpommern weitere gut gestaltete Trafohäuschen zu finden ist, dem bin ich dankbar 😉

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Die heutigen Fotos zeigen Trafostationen aus dem Uhlenweg in Rostock Dierkow, vom Leibnitz Platz und der Tessiner Straße in Rostock. Weitere Bilder von Rostocker Trafo Stationen folgen in der nächsten Tagen. Einen Tipp für Middelhagen auf Rügen habe ich noch. Dort werde ich Ende September auf Entdeckungstour gehen, um weitere bunte Trafohäuser zu finden.

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Welche der heutigen „Bunten Trafohäuser“ gefällt Ihnen am besten?

Wandbilder und „bemalte“ Trafohäuser z.B. Furth im Wald oder im Rostocker Stadtbild

Künstler als Unternehmer – Kunst und Alltag

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Ich habe mit Interesse den Artikel von Bence Fritzsche „Kunst und Alltag“ in der Zeitschrift atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler 1 / 2011 S. 15 ff. Bence Fritzsche beschreibt das Vorgehen von Volker Linn, um für seine Kunst Aufträge zu akquirieren.  Für mich ein gutes Bespiel, denn ich bin der Meinung, Künstler sind Unternehmer. In dem Artikel Manchmal passen Sachen zusammen und ringen Respekt ab hatte einige Fragen zu dem Thema auf gerissen, umso schöner weitere Beispiele zum unternehmerischen Handeln von Künstler zu lesen.

In dem Artikel „Kunst und Alltag“ erzählt Bence Fritzsche die Geschichte, wie es Volker Linn gelungen ist, einen Auftrag  zu akquiriere. Seine Idee war es in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Energieversorger, die Wände von Trafostationen zu gestalten. Hier finden Sie die Pressemitteilung der EON: Premiere: Trafostation als Kunstobjekt – Künstler Volker Linn gestaltet erste Trafostation im E.ON Bayern Gebiet An dieser Pressemitteilung gefallen mir zwei Dinge besonders. Einmal habe ich ein wunderbares Bild vom Kunstobjekt Trafostation Furth im Wald gefunden und zum zweiten und dieses ist für den Künstler sicher viel wichtiger, hat die EON  angekündigt, mit Volker Linn weitere Stationen gestalten.

An dem Artikel ist für mich nicht die Idee Trafohäuser zu gestalten das Bemerkenswerte, denn hier gibt es seit Jahren hervorragende Beispiele, wie die Fotos aus dem Stadthafen von Rostock zeigen. Was für mich wirklich das Kreative an dem Vorgehen von Volker Linn ist, ist die Kombination von Beharrlichkeit und Flexibilität um zu einer Lösung zu kommen. Ich möchte Volker Linn alles Gutes für die weiteren Aufträge wünschen und Bence Fritzsche Dank für den Artikel sagen. Ich würde mich sehr freuen weitere solche alltäglichen Geschichten aus dem Berufsumfeld zu lesen.

Hier ein paar Beispiele von Wandmalerei und gestalteten Trafohäusern aus Rostock, die in den letzten 20 Jahren oder jüngsten Vergangenheit entstanden sind.  Ich mag die gezeigten Wandmalereien, denn sie  bringen Kunst und Alltag in Rostock auf eine wunderbare Art zusammen.

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P.S. ich hatte aus Rostock schon in zwei anderen Beiträgen über gute Projekte aus dem Bereich Wandmalerei und Graffiti berichtet. Hier die Links…

P.S.S.: Das eine Trafohaus steht an einer Straße mit dem Namen Lastadie. Wissen Sie was sich hinter diesem Begriff Lastadie verbirgt?