Jahresrückblick – Die Entwicklung meines Blogs 2015

Jahresrückblick – Die Entwicklung meines Blogs 2015

Anzahl der Zugriffe auf meinen Blog im Jahr 2015

Jahresrückblick – Aquarelle vom Meer und mehr von Frank Koebsch 2015
Jahresrückblick – Aquarelle vom Meer und mehr von Frank Koebsch 2015

Das neue Jahr hat begonnen und zu Beginn steckt man oft vor lauter guten Vorsätzen. Aber ob aus diesen Vorhaben etwas wird, hängt auch davon ab, welche Voraussetzungen vorhanden sind. In diesem Zusammenhang helfen mir immer wieder Rückblicke auf das vergangene Jahr. Zu meinem Jahresrückblick gehört immer wieder die Analyse, wie die Menschen meinen Blog finden und was sie besonders interessiert.  WordPress bietet hierfür eine gute Statistikfunktion. Eines der Ergebnisse im vergangenen Jahr war, dass die Besucher meines Blogs über 500.000-mal Seiten, Artikel, Fotos und Aquarelle aufgerufen haben. Dafür möchte ich mich bei all diesen Menschen bedanken, die sich für meine Arbeit interessieren. Es ist das bisher beste Ergebnis. Hier die Entwicklung der Zugriffszahlen.

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Entwicklung der Zugriffe und der Besucher auf meinem Blog (c) Frank Koebsch
Entwicklung der Zugriffe und der Besucher auf meinem Blog (c) Frank Koebsch

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Für 2015 konnte ich noch einmal die Zugriffszahlen um 13 Prozent steigern. Auch wenn sich die Steigerung immer weiter abflacht, ist es für mich ein sehr gutes Ergebnis. Aber gleichzeitig muss bei der Entwicklung der Zugriffe auf Webseiten und Blogs berücksichtigt werden, dass sich die Kommunikation und das Verhalten der Menschen im Web stark ändert. Immer mehr Menschen nutzen Smartphone und Tablets. Damit geht einher, dass die Suche von Inhalten und die Kommunikation immer weniger über Browser und Mails erfolgt sondern innerhalb von Apps erfolgt. Diese Entwicklung führt damit automatisch zu einem Abflachen der Zugriffe auf traditionellen WEB Seiten und Blogs. Erkennbar ist dieser Effekt, wenn man sich die Besucherzahlen anschaut und nicht die Zugriffe. 2014 haben 106.400 Menschen meinen Blog besucht. 2015 waren es „nur“ 101.482.  4,6% weniger als 2014. Dieser Trend wird sich sicher noch weiter vorsetzen oder ich muss mehr Zeit und Aufwand in das Thema Suchmaschinenoptimierung stecken. Die Anzahl der Zugriffe ist aber nur eine quantitative Aussage. Viel interessanter ist die  Aussage, gefallen den Besuchern meines Blogs die Seiten, Artikel, Fotos und Aquarelle. Dieses lässt sich daraus ableiten, ob ein Besucher meinem Blog gleich wieder verlässt oder sich ein wenig umsieht und damit immer wieder neue Bilder, Artikel und Seiten anklickt. Die Anzahl der Clicks pro Besucher hat sich wunderbar entwickelt. Waren es  2013 3,54 und 2014 4,22 Clicks hat 2015 jeder Besucher auf 5 Seiten, Artikel oder Bilder zu gegriffen. Dieses bedeutet, dass der Blog in den vergangenen Monaten für die Besucher attraktiver geworden ist. 😉 Eine Entwicklung über die ich mich sehr freue.

In diesem Zusammenhang ist natürlich auch spannend, wie die Besucher meinen Blog gefunden haben.

Welche Referrer sind für meinen Blog wichtig?

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Diese Frage ist wichtig, denn aus den Ergebnissen lässt sich unteranderem ableiten, ob die Menschen der anderen Web Seiten mehr über meine Arbeit erfahren wollen. Hier die Übersicht der Referrer, über die Besucher den Weg auf meinen Blog gefunden haben.

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Referrer - Wie haben die Menschen meinen Blog gefunden (c) Frank Koebsch
Referrer – Wie haben die Menschen meinen Blog gefunden (c) Frank Koebsch

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Der größte Anteil der Besuche kommt erwartungsgemäß über die Suchmaschinen, deren Anteil ist fast gleich geblieben. Was spannend war, wie haben sich die anderen Quellen entwickelt? Wie haben sich Social Networks  gegenüber anderen Referrer entwickelt? Gelingt es mir die Menschen aus den Sozialen Medien auf meinen Blog zu locken?

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Social Networks und mein Blog

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Social Web - Ich verteile meine Informationen, um mit Menschen zu kommunizieren (c) Frank Koebsch
Social Web – Ich verteile meine Informationen, um mit Menschen zu kommunizieren (c) Frank Koebsch

Ich teile konsequent alle Inhalte meines Blogs auf den wichtigsten sozialen Netzwerken. Ich hatte in der Vergangenheit im Rahmen von Workshops und Vorträgen zum Thema „Kunst und Kommunikation im Social WEB“ berichtet. Umso spannender sind für mich natürlich solche Auswertungen, denn sie sind auch ein Gradmesser, ob ich mit meiner Arbeit in einer sich ständig verändernden Welt richtig liege.

Twitter hat rangiert wie in den letzten Jahren weit abgeschlagen. Der Anteil der Zugriffe auf meinen Blog hat sich sogar noch verringert. Schaut man neben den Negativschlagzeilen rund um das Unternehmen auf die Netzanalysten ergibt sich folgendes Bild. Twitter bleibt ein Nischen-Player im Netz. Das Netzwerk liefert zu wenig Web- Traffic. Die Halbwertzeit eines Tweets liegt bei 24 Minuten. Ich hatte schon immer gemutmaßt, dass Twitter für meine Art der Kommunikation und meine Aquarelle ein schwarzes Loch ist. Also werde ich meinen Aufwand auf Twitter minimieren.

Ist Twitter ein schwarzes Loch ???
Ist Twitter ein schwarzes Loch ???

Interessant war für mich, dass zum ersten Mal seit Jahren über XING signifikant auf meinen Blog zu gegriffen wurde. Scheinbar ändert sich Xing und es gelingt mir Menschen direkter und evt. mit  regionalen Bezug anzusprechen. Schauen wir mal wie es weiter gehen wird.

Schade finde ich die sehr schwache Entwicklung von Google+. Aber Google+ war gegen über Facebook wesentlich zu spät, erreicht nicht ausreichend viele Menschen und hatte keinen wesentlichen Mehrwert. Schade, Google+ bietet mit  seinen Accounts, Seiten, Communities und insbesondere mit den Sammlungen gute Kommunikationsmöglichkeiten.

Anders bei Pinterest. Das Netzwerk zum pinnen von Bildern trifft den Nerv der Menschen. Die Nutzerzahlen entwickeln sich stätig und die Plattform ist der ideale Traffic Lieferant. Pinterest ist für meine Aquarelle und mich eine Erfolgsstory. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich 2015 die Zugriffe über Pinterest gegenüber 2014 um mehr als 210 % gesteigert haben. Oder anders ausgedrückt verdreifacht haben. Eine wunderbare Entwicklung.

Auch die Anzahl der Zugriffe von Facebook aus auf meinen Blog sind 2015 noch einmal gestiegen. Ein Entwicklung mit der ich nie gerechnet hätte, denn sie stellt eine Richtungsänderung gegenüber den Vorjahren dar. Facebook unternimmt einiges, damit die Nutzer das Netzwerk nicht verlassen, wie z.B. das Angebot von „Instant Articles“ von Zeitungen und Zeitschriften, die immer bessere Integration von Video und Fotos und und …. Ich bin gespannt, wie die Entwicklung weiter gehen wird.

Meine Aktivitäten auf Kunstnet habe ich vollständig eingestellt, denn hier gab es immer wieder Vorfälle, dass ich oder andere Teilnehmer beschimpft wurden. Ohne neue Inhalte auf dieser Plattform sinken natürlich die Zugriffe.

Die Zusammenarbeit mit Susanne Haun war in den vergangenen Jahren sehr intensiv. So hatten wir gemeinsam einige interessante und erfolgreiche Ausstellungsprojekte wie Faszination Sternzeichen und zum Flughafen Tegel realisiert. Zurzeit haben wir unterschiedliche Schwerpunkte und damit sinkt natürlich die Zahl der Zugriffe über den Blog von Susanne kontinuierlich.

Erfreulich ist nach wie vor die Entwicklung unsere uralten WEB Seite http://koebsch. meinatelier.de/  und dass die neue Seite http://www.atelier-koebsch.de/ , die im Entstehen ist, bereits angenommen wird und die Menschen von dort bereit emsig auf weitere Informationen auf meinen Blog zu greifen.

Eine schöne Entwicklung ist auch das Steigen der Zugriffe über http://www.rostock-blogs.de/, einem Blog-Aggregator für die Hansestadt Rostock und den Landkreis Rostock. Die Zahlen bedeuten für mich ein gewachsenes regionales Interesse an meiner Arbeit. 😉

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Die Suchmaschinen und mein Blog

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Der größte Anteil der Besuche auf meinem Blog kommt erwartungsgemäß über die Suchmaschinen. Auch wenn ich oben geschrieben habe, dass der Anteil der Zugriffe über die Suchmaschinen fast gleich geblieben ist, ist eine Verringerung um fast 2% kein schönes Ergebnis. Also habe ich mal ein wenig tiefer geschaut und folgende Auswertung realisiert.

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Über welche Suchmaschinen haben die Menschen auf meinen Blog zu gegriffen (c) Frank Koebsch
Über welche Suchmaschinen haben die Menschen auf meinen Blog zu gegriffen (c) Frank Koebsch

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WOW.com nutzt die AOL-Suche. Aus diesem Grund habe ich die beiden unter Aol Search zusammengefasst. Ähnliches gilt für die Suche auf der Seite von T-Online und AVG. Hier wird als Suchmaschine von Google benutzt. Also habe ich die beiden ebenfalls zusammengefasst. Das Bild unterscheidet sich kaum von der Analyse des vergangenen Jahres. Google hat nun einmal einen Marktanteil von fast 95 % in Deutschland und behauptet diesen Anteil erfolgreich über die Jahre. Was für mich erstaunlich ist, ist der Fakt, dass der Anteil der Zugriffe über die Bildsuche von Google noch einmal deutlich gestiegen ist. Google mag meine Aquarelle. Bei den ganzen Änderungen in den Suchalgorithmen von Google in den vergangenen Jahren haben sich bei der Entwicklung meines Blog, die Hinweise von Martin Mißfeldt zur Optimierung der Bilder in Bezug auf die SEO mehr als bewährt. Ich komme nicht umhin, mich immer wieder seit 2010 bei Martin Mißfeldt zu bedanken. 😉 Zwei weitere Dinge lassen sich aus den Zahlen noch ableiten.

  • Immer mehr Menschen nutzen Bildersuche, um die gewünschten Ergebnisse im Web zu finden. Dieses wird mit der Entwicklung von Instagram und Pinterest noch gefördert.
  • Ich muss mehr in die Suchmaschinenoptimierung für die Textsuche investieren, hier habe ich eindeutig gegen über anderen Seiten im Ranking verloren. Mal sehen, was mir hierzu einfällt.

So gesehen, war 2015 ein spannendes Jahr und es hat sich auch viel im Bereich des Internet getan. Wie haben Sie die Veränderungen im WEB erlebt?

Ich werde in den nächsten Tagen nach weiteren Änderungen schauen und  weitere Teile eines Jahresrückblicks zur Entwicklung meines Blogs veröffentlichen.

Pinterest für meine Aquarelle & mich eine Erfolgsstory? – Teil 3

Pinterest für meine Aquarelle & mich eine Erfolgsstory?

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Das Hamsterrad von Facebook & Co.

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Ich war in den letzten Wochen viel unterwegs, entweder auf einer Malreise auf Rügen oder Kühlungsborn und um Kraniche und den Vogelzug zu beobachten. Damit hatte ich weniger Zeit als sonst, um Artikel für meinen Blog zu schreiben und die Artikel auch auf Facebook, Google+, Pinterest, Twitter u.a. zu teilen. Ich hatte z.B. im Workshop „Kunst und Kommunikation im Social WEB“ berichtet, wie wichtig die kontinuierliche Arbeit im Netz ist.  Aber eines darf man nicht  vergessen, die Informationen auf Facebook, Twitter und Google Plus sehr schnell wertlos werden. Die Entwertung der Informationen liegt zum einen daran, dass die Netzwerke zum Austausch von News konzipiert sind. Die Nutzer informieren sich sehr stark über die Timeline, verfolgen einige Themen über Hashtags oder haben direkt die Informationen von einzelnen Usern informiert. Facebook hat recht anspruchsvolle Regelungen, die festlegen, welche Informationen die einzelnen Nutzer in der Timeline angezeigt bekommen. Stark beeinflusst wird das Ergebnis von der Anzahl der Likes, wie oft die Post´s geteilt wurden, wie viele „Freunde“ man hat, wie oft man postest u.a.. Bei einem solchen Konzept und Verhalten für die Netzwerke, gibt es recht minimale Halbwertzeiten für die eingestellten Informationen, egal ob es sich um Text oder Bilder handelt. Die Halbwertszeit für einen Tweet liegt bei 24 Minuten. Facebook Beiträge  erreichen 75% ihrer Reichweite in weniger als zwei Stunden. In der Regel findet man dann nach zwei bis drei Tagen kaum noch Informationen zu den einzelnen Themen. Hierbei helfen dann auch die internen Suchmaschinen wenig. Facebook und Twitter  vergessen ihre Nutzer schnell 😉

Gleichzeitig wird den Socialen Netzwerken immer wieder ein nicht zu nachlässiger Einfluss auf die Ergebnisse der Suche mit Google nachgesagt. Die die Bewertung der Ranking Faktoren ändert sich mit den einzelnen Upgrades von Google. Aber eines bleibt, um erfolgreich auf Facebook, Twitter und Google+ zu sein muss, man ständig aktiv sein. Wenn das Social WEB hilft Geld zu verdienen, dann darf man nicht nachlassen und der Vergleich mit einem Hamsterrad liegt nahe 😉  Stillstand ist in diesem System von Facebook & Co nicht möglich, wenn man erfolgreich sein will.

 

Die Timeline von Facebook gleicht einem Hamsterrad (c) Frank Koebsch
Die Timeline von Facebook gleicht einem Hamsterrad (c) Frank Koebsch

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Ich steige aus diesem Hamsterrad immer wieder eine Zeit aus. So ein Leben ohne Internet  und ein bewusstes Ausspannen für ein paar Tage hilft mir gesund zu bleiben und die Dinge außerhalb des Web´s viel genauer und intensiver zu erleben. Als wir im September für eine Woche den Vogelzug auf Hiddensee und Rügen beobachteten, habe ich mir danach die Auswirkungen der Woche Netzabstinenz auf Facebook, Google+ und Pinterest ein wenig genauer angeschaut. Das Ergebnis:

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Pinterest ist als Social Network wesentlich nachhaltiger als Facebook & Co.

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In der Facebook Statistik für die Woche Netzabstinenz ist sehr gut zusehen, wie sich die Anzahl der Likes, die Beitragsreichweite und Interaktionen um 58 bis über 86 Prozent verringert hat. Die Statistiken für Google+ und Twitter sehen ähnlich aus. Nur die Statistiken für Pinterest sehen anders aus. In den Statistiken für die Aufrufe der Pins und die Entwicklung in der Zielgruppe  zeigen sich von der Netzabstinenz scheinbar unbeeinflusst. Tag für Tag haben durchschnittlich 21.740 Nutzer von Pinterest meine Pins gesehen beziehungsweise darauf reagiert. Ob wohl ich eine Woche nicht im WEB war, ist hier eine Steigerung um 21,7 % in dem laufenden Monat zu verzeichnen. Für alle die im Web ihre Produkte bekannt zu machen, eine Marke aufzubauen, ist dieses ein Traumergebnis. All die Arbeit, die ich in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten in Pinterest investiert habe, zahlt sich auch, ohne dass ich wie bei Facebook & Co. meine Seiten und Accounts ständig mit neunen Posts füttern muss. Während die Maschinen der anderen Netzwerke und auch deren Nutzer mich mit einer Halbwertszeit von wenigen Stunden vergessen, hilft mir Pinterest nachhaltig meine Informationen über Malreisen, Aquarellkurse, Ausstellungen, Projekte, unsere Aquarelle, Videos und Fotos mit anderen Menschen zu teilen.

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Pinterest entwickelt eine phantastische Reichweite

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Auf meinen Blog habe ich pro Tag  ca. 1.200 Clicks, ich denke dieses ist eine stolze Zahl für einen Blog über Aquarellmalerei. Aber auf Pinterest schauen sich meine Pins pro Tag über 21.000 Menschen an. Eine Reichweite von der man nur träumen kann. Klar sind diese Pins nicht alles unsere Bilder, sondern auch Pins, z.B. von pinne ich interessante Aquarelle von anderen. Aber dazu später.

Aber warum entwickelt sich die Reichweite von Pinterest sogar während einer Woche Netzabstinenz deutlich positiv. Die Frage nach dem warum ist ganz einfach zu beantworten. Pinterest als Social Network hat  andere Prioritäten als Facebook & Co. Klar werde neue Bilder auf Pinterest auch in einer Timeline angezeigt und sind nach wenigen Stunden dort nicht mehr auffindbar. Aber die Menschen die auf Pinterest unterwegs sind, wollen weniger News ihre Freude lesen, sondern Bilder aus ihren Interessenfeldern teilen und sammeln. Das Sammeln fängt mit dem Suchen an. Gesucht wird auf Pinterest nicht in der Timeline sondern ganz viel innerhalb der verschiedenen Pinwände. Deshalb besitzt Pinterest eine gute Suchmaschine, die das interne Netz scannt. Wenn dann anderen Menschen gute interessante Bilder gefunden haben, dann sammeln sie diese auf ihren Pinwänden. Dieser Prozess wird dann von folgenden Dingen begleitet. Wird ein Bild gefunden und gepint, wird es wieder in der Timeline angezeigt. Gleichzeitig wird angezeigt, in welcher Pinwand das Bild gespeichert wurde.  Dazu kommt noch, dass Pinterest den Nutzern in kurzen Abständen Pins und Pinnwände per Mail entsprechenden ihrer Interessen vorschlägt. Eine ideale Voraussetzung damit sich gute Bilder viral verbreiten und immer wieder neue Fans finden und für die Nutzer zu einem Erfolgsrezept werden kann. Mit dem Suchen und Sammeln von Bildern unterscheidet sich Pinterest von Social Networks bei denen es nur auf das Austauschen von News geht.

 

Ergebnisse einer Woche Netzabstinenz oder Warum Pinterest für meine Aquarelle und mich eine Erfolgsstory ist?
Ergebnisse einer Woche Netzabstinenz oder Warum Pinterest für meine Aquarelle und mich eine Erfolgsstory ist?

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Dieses ist der Grund, warum Pinterest für meine Aquarelle & mich eine Erfolgsstory ist. 😉

Spatzen Aquarelle

Spatzen Aquarelle

Twittern oder auf das hören, was die Spatzen von den Dächern pfeifen

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Vor einigen Tagen hatte ich einem Artikel mit dem Titel Twitter als Medium für Künstler ? veröffentlicht. Hintergrund meiner Frage war, die Überlegung, was das Gezwitscher für meine / unsere Malerei bringt. Nun so manches Mal habe ich das Gefühl, dass Twitter ein schwarzes Loch ist.  Nun vielleicht twittere ich auch nicht effektiv und gut genug. Denn wenn man Menschen befragt, warum sie einen Tweet weiter geleitet / retweetet haben, werden oft folgende Antworten genannt:

  • Der Inhalt des Tweet besaß für sie einen Mehrwert – 92%
  • Wegen einer persönlichen Verbindung zum ursprünglichen Tweeter – 84%
  • Weil sie den ursprüngliche  Tweet lustig fanden – 66%
  • Es hat einen Anlass zum Austausch gegeben. – 32%
  • Weil der Tweet eine Frage enthielt – 26%
  • Der Tweet stammte von einer Celebrity / einem VIP – 21%

Es sind hat wenige Aquarellisten und bildende Künstler auf Twitter unterwegs und VIP Status habe ich auch nicht. Was soll´s, vielleicht sollte ich mich auch nicht so viel auf das Gezwitscher im Netz geben und eher auf das hören, was die Spatzen von den Dächern pfeifen. Nach einer ausgiebigen Lagebesprechung habe ich mich heute für die Spatzen entschieden 😉 Meine Frau Hanka hatte in den vergangenen Tagen ein Aquarell mit den kleinen und frechen Spatzen fertig gestellt. Sie hatte sich von Szenen in den letzten Wintertagen in unserem Garten inspirieren lassen und drei von den Sperlingen auf das Blatt gezaubert, die einer Kohlmeise den Meisenknödel streitig gemacht haben.

Lagebesprechung (c) Aquarell von Hanka Koebsch
Lagebesprechung (c) Aquarell von Hanka Koebsch

Besuch bei der Kaffeetafel – Aquarelle mit frechen Spatzen an die ich beim Twittern denke
Besuch bei der Kaffeetafel – Aquarelle mit frechen Spatzen an die ich beim Twittern denke

Besuch bei der Kaffeetafel (2) – Aquarelle mit frechen Spatzen an die ich beim Twittern denke
Besuch bei der Kaffeetafel (2) – Aquarelle mit frechen Spatzen an die ich beim Twittern denke

Besuch bei der Kaffeetafel (1) – Aquarelle mit frechen Spatzen an die ich beim Twittern denke
Besuch bei der Kaffeetafel (1) – Aquarelle mit frechen Spatzen an die ich beim Twittern denke

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Hanka hat das Bild auf Aquarellpapier von Lana 640 g/ m2 satiniert gemalt. Ergänzt habe ich das Bild meiner Frau mit drei Aquarellen von mir. Wenn Ihren unsere Spatzen Aquarelle gefallen, sagen Sie es doch weiter, damit es die Spatzen von den Dächern pfeifen. Sie können auch darüber twittern ;-).

Twitter als Medium für Künstler ?

Twitter als Medium für Künstler ?

twitter für den Bereich Malerei und Aquarell
twitter für den Bereich Malerei und Aquarell

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Seit etwa zwei Jahre twittere ich. Einmal in meiner früheren beruflichen Tätigkeit und parallel immer über die Malerei. Ich habe auch immer wieder über die meine Erfolge oder meinen Fortschritt bei Twitter berichtet. Am Ende des Artikels finden Sie eine Zusammenstellung aller Artikel. Nun die Malerei, die Kunst und andere verwandte Themen sind auf Twitter nicht trendi ;-(.

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Twitter Trends in Deutschland

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Heute im Laufe des Tages waren dieses Mal die meist benutzen Keywords

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Tweets im Bereich der Kunst

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Ist Twitter ein schwarzes Loch ???
Ist Twitter ein schwarzes Loch ???

Auch wenn inzwischen etliche Künstler twittern, wie z.B.  Anna Schüler, Susanne Haun, Petra Müllewitsch, Beate Prahl, Andreas Mattern, Martin MissfeldArmin Rohr, … oder Accounts sich mit Kunst und Ausstellungen beschäftigen wie art in berlin, wechselausstellungen, Kunstkatalog WikiArt, FAZ Kunstmarkt, Kunst Arts Magazine, … sind die Themen wie Kunst, Ausstellungen, Zeichnungen, Aquarelle u.a. eher Außenseiter. Umso wichtiger ist es häufig zu twittern, wenn man über dieses Medium etwas erreichen will. Christian Henner-Fehr hatte in einem Artikel So schnell werden Ihre Informationen wertlos beschreiben, dass „bei Twitter die Hälfte der Klicks nach 2,8 Stunden erreicht wird“. D.h. nach wenigen Stunden ist die, auf Twitter hinterlegte, Information wertlos. Umso wichtiger ist es in diesem Zusammenhang die Tweets so zu schreiben, dass Sie für die Leser interessant sind. Ich bin in den letzten Tagen auf dem Blog der Wirtschaftswoche auf folgenden interessanten Artikel gestoßen

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Besser twittern: Eine Studie zeigt, welche Tweets wirklich ankommen

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Die Auswertung der Studie besagt folgendes:

Die beliebtesten Tweets … beinhalten…
… Fragen an die Follower
… nützliche, aktuelle Informationen
… Hinweise auf selbst gestaltete Artikel, Videos oder andere Medieninhalte

Im Folgenden werden in dem Artikel von Sebastian Matthes 9 Punkte in Detail beschrieben. Einer besagt

Viele unbeliebte Tweets waren laut der Studie mit Twitter-Syntax wie #, @-Zeichen und Kürzeln wie RT überladen. Je mehr davon in den Nachrichten enthalten ist, desto unbeliebter und unlesbarer sind sie.

Was ist twitter?
Was ist twitter?

Ich habe mir meiner Tweets deshalb noch einmal angeschaut und werde sicher dieses oder jenes ändern. Trotz alledem ist das Feedback auf meine Tweet gering. Warum ich trotzdem ich twittere, erklärt sich ganz einfach:

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Was meinen Sie: Taugt Twitter als Medium für Künstler ?

Twitter für den Bereich Malerei & Aquarell (4)

Entweder taugen Twitter & Co.  nichts – oder – ich habe mir das falsche Vorhaben und den falschen Ort ausgesucht?

Nun ich hatten in der Vergangenheit bereits drei Beiträge zu diesem Thema geschrieben.

Teil 1: Meine ersten Schritte mit Twitter – und Tools zum „senden“

Teil 2: Ist Twitter eín schwarzes Loch?

Teil 3: Meine ersten Twitter Erfolge und Fragen zum schwarzen Loch

Nun ich hatte im dritten Beitrag ja schon einige Zahlen und meine ersten Erfolge genannt. Ich wurde am 10. Juni von 72 „verfolgt“. Inzwischen sind es 90 Follower. Nun damit habe ich sicher nicht alles falsch gemacht. In habe mir inzwischen auch noch mal so machen Beitrag zu diesem Thema gelesen und überlegt, was ich besser machen kann. So kann ich als sehr gute Zusammenfassung z.B. den Vortrag  „Wir sind dabei … Web 2.0-Kommunikation in der Praxis“ von  Karin Janner,   anlässlich eines Workshops mit dem Deutscher Städtetag empfehlen.

Nach einigen Monaten als Twitterer möchte ich ein Fazit ziehen und am besten mit einem Bild anfangen, welches ich in dem Vortrag von Karin Janner gefunden habe. Denn Twitter und seine Folgen sind kaum nach zu vollziehen 😉 Oder?

Was ist twitter?
Was ist twitter?

Ich habe für unsere Ausstellung „Jazz meets Fine Arts versucht ein wenig Werbung über Twitter zu machen. Ich habe

  • 64 Tweets zu unserer Ausstellung in die Welt gesandt,
  • ca. 40 Veranstaltungskalender, Blogs aus Greifswald oder zum Thema Jazz haben dann noch mal mindestens ein Tweet abgesetzt und
  • es gab einige Retweets zu unserer Ausstellung.

Damit ergibt sich folgende Betrachtung:

  • Ich habe also 64 mal ca 80 Followern und Suchmaschinen in den Ohren gelegen,
  • wenn wir davon ausgehen, dass die o.g. 40 Veranstaltungskalender und Block jeweils 1 Tweets an 200 Followern und Suchmaschinen gesandt haben,
  • es vorsichtig geschätzt 20 Retweets an auch 200 Followern gab

"Jazz meets Fine Arts" auf Google

wurden also  mit ca. 17.000 Nachrichten  Followers informiert. Nicht schlecht 😉 Zur gleichen Zeit sind auf Google ca. 15.300 Einträge bei Suchbegriff „Jazz meets Fine Arts“ zu finden.

Nun trotz dieser Zahlen müssen wir uns als Veranstalter der Ausstellung auch die richtigen Fragen stellen. Haben wir die Zielgruppe erreicht?

Die Antwort ist ganz leicht zu finden. Ich hatte ja Mitte Juni über einem Tool der Webevangelisten   http://labor.webevangelisten.de/tagesverlauf/ mal nach der Relevanz von Begriffen in Twitter gesucht. Die Ergebnisse sahen nicht berauschend aus, denn die folgenden Begriffe tauchten innerhalb von 24 Stunden in Twitter nur mit einer kleinen Anzahl auf.

  • Ausstellung – 700
  • Vernissage – 548
  • Greifswald – 285
  • Malerei – 175
  • Eldena – 22
  • Aquarell – 20

Also haben wir das Web über Twitter mit einer Vielzahl von Informationen bombadiert, die aber kaum einen Interessenten gefunden haben. Ein ähnliche Aussage kann man auch für Facebbook machen.

Die Seite von Greifswald hat 689 Mitglieder, doch „trotz“ unserer sieben Einträge habe nur wenige Menschen über unsere Web Seiten zu gegriffen.

Greifswald in Facebook
Greifswald in Facebook

Also was bleibt?

  • Es macht wenig Sinn mit der Gießkanne Marketing zu machen, denn
  • von den 270.000 aktiven deutschsprachigen Twittern leben statistisch wenige Menschen im Nordosten und
  • wenn doch  interessieren sich nur wenige für Kunst
  • und noch weniger für Malerei zum Thema Jazz 😉

Das Soical Web ist halt doch wie das richtige Leben. Man muss die richtigen Menschen finden und die Kontakte persönlich pflegen. Hierzu kann Social Networking helfen, aber leider keine Wunder vollbringen. Leider.

Oder?

Hier kann ich ja vielleicht noch Anleihen nehmen:

Nur haben alle nichts mit dem Thema Malerei zu tun 😉 Sonst wäre es auch zu einfach.

P.S.: Auf Twitter findet Ihr mich unter http://twitter.com/Frank8233

P.S.S.: Wenn Sie neugierig geworden sind, besuchen Sie doch unsere Ausstellung „Jazz meets Fine Arts“ in der Galerie im IPP

Logo der Ausstellung "Jazz meets fine Arts" (c)
Logo der Ausstellung "Jazz meets fine Arts" (c)

Twitter für den Bereich Malerei & Aquarell (2)

Ist Twitter eín schwarzes Loch?

Nun ich hatte in den vergangen Tagen einen Beitrag geschrieben, welche Tools ich für meine Kommunikation in Twitter einsetze. Aber damit habe ich nur bedingt die „Geheimnisse“ von Twitter ergründen können. Bei einem Besuch beim Buchladen meines Vertrauens ist mir dann das Twitterbuch entdeckt und gekauft. Für mich war der Vorteil dieses Büchleins, dass viele Dinge ganz einfach auf einer Seite geschildert wurden und  ich auf 265 Seiten einen recht guten Überblick bekam. Beim Durchblättern und probieren habe ich einige Dinge begriffen, die ich durch Probieren und lesen im WEB nicht so schnell hätte realisieren können.

Da ich aus der Welt von Foren, Blogs, Xing, Facebook, Qype… komme, hatte Twitter viele Dinge, die ich erste lernen musste. Diese hatten nichts mit Technik sondern mehr mit dem Umgang, dem Verhalten in Twitter… zu tun. Hier einige Dinge die ich lernen musste

Nun ich war gewohnt, über Beiträge, Inhalte zu diskutieren, dieses auch zeitversetzt – sprich auch wenn ein Beitrag in einem Forum, in einem Blog oder auch XING und Qype ein Tag oder gar Wochen alt ist. So werden Bilder in Kunstnet auch noch nach Wochen und Monate kommentiert. Ich finde in Blogs und Foren interessante Beiträge relativ einfach, weil diese nach Themen geordnet sind und sogar evt. die Anzahl der Clicks und Kommentare angezeigt werden, egal wie alt die Beiträge sind. Selbst in Facebook kann ich auf Fanseiten  Beiträge, Bilder, Kommentare, Hinweise zu Veranstaltungen aktuell aber auch in der Vergangenheit verfolgen.

Twitter muss im „Prinzip“ ohne alle dieses auskommen.  Denn Twitter verfügt über keine  Lockmittel (Bilder, Clickrate, Anzahl der Kommentare, längere Präsenz der Beiträge, …) an denen man sich orientieren kann. Ein Tweet besteht nur aus 140 Zeichen incl. Tags = Hashtags und Links und es gibt hiervon Unmengen, die alle unsexy aussehen. Im Twitterbuch entdeckte ich auf  S. 165 folgenden Text: 

„Ein wichtiges Merkmal von Twitter ist, dass – im Gegensatz zu E-Mails – keine Antworten nötig sind. Die Nachrichten müssen noch nicht einmal gelesen werden. Viele Twitterer betrachten Twitter als einen Strom von Nachrichten, den sie anzapfen, wenn sie gerade Lust haben.  …. Sofern Ihre Follower eine Nachricht von Ihnen nicht innerhalb von 5 Minuten nach dem Abschicken sehen, werden Sie sie wahrscheinlich überhaupt nicht lesen. …“

Ist Twitter ein schwarzes Loch ???
Ist Twitter ein schwarzes Loch ???

Nun in bin geneigt zu sagen, man senden seinen Tweet und verschwindet in einem großen schwarzen Loch und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand genau dieses kleine Nachricht aus dem Universum fischt, ist… verschwindend klein.

Die Konsequenz ist auch, dass wichtige Nachrichten, wie z.B. eine Ausstellungsankündigung mehrmals – zigmal- an verschiedenen Tagen zu verschiedenen Uhrzeiten, in einem anderen Kontext, wenn möglich mit einem etwas anderen Text gesendet werden müssen, um Follower und noch besser fremde Menschen zu erreichen, die evt.  die Ausstellung besuchen. Lohnt sich der Aufwand?

Unter folgenden Links finden Sie den ersten, den dritten und den vierten Teil in dieser Serie „Twitter für den Bereich Malererei & Aquarell„.

P.S.: Auf Twitter findet Ihr mich unter http://twitter.com/Frank8233

Twitter, ich habe mich lange gewehrt ;-)

Ich habe mich lange gewehrt und wollte nicht twittern. Warum? hm…

Ich glaubte und glaube nicht,

  • dass es für andere Menschen interessant ist, zu lesen was ich gerade mache,
  • dass ich wissenswerte in 140 Zeichen transportieren kann,
  • dass es für mich interessant ist, die tweets anderer zu lesen,
  • dass Twittern einen Mehrwert neben dem Social Networking wie Bloggen, Facebook, Qype, Xing bietet.
  • dass Twittern mir bei meinem Hobby der Malerei hilft,
  • dass ….

Nun ja, dann gibt es noch Daten und Fakten, wie

  • 26 Prozent der Twitter-Nutzer haben mehr als zehn Follower.
  • 51 Prozent haben weniger als fünf Follower.
  • 34 Prozent haben noch nie einen Tweet gesendet.
  • 73 Prozent der Twitterer haben weniger als zehn Mal gepostet.

Zusammengefasst: Es gibt 21 Prozent aktive Twitter-User Das Aufkommen aller Tweets wird also von weniger als einem Viertel der Twitter-Nutzer erzeugt.

Entdeckt habe ich diese Zahlen bei http://www.pcworld.com/zoom?id=191888&page=1&zoomIdx=1

Aber nun kommen immer mehr Fragen in meinem Job zu dem Thema Twitter. Also gibt es eine wachsende Motivation, sich mit dem Thema „Twitter“ zu beschäftigen. Dann werde ich mal anfangen… Vielleicht kann mir ja jemand helfen und mich auf interessante Tweets und interessante Twitterautoren im Bereich Malerei, Kunst, Ausstellungsbetrieb aufmerksam machen.