Die Galerie FASZINATION ART zeigt meine Kraniche Aquarelle

Die Galerie FASZINATION ART zeigt meine Kraniche Aquarelle

Ein engagierter Galerist als Partner in dem Projekt Faszination Kraniche

.

Galerie FASZINATION ART
Galerie FASZINATION ART

Vor einigen Tagen habe ich den ersten Artikel über mein neues Ausstellungsprojekt Faszination Kraniche veröffentlicht. Im Rahmen dieses Projektes werde ich meine Kranich Aquarelle  in einer Ausstellungsreihe an verschiedenen Orten ausstellen. Erfolgreiche Projekte kann man nur mit guten und starken Partnern realisieren. Ich werde also in den nächsten Tagen, einige der bisher gewonnenen Partner für das Projekt Faszination Kraniche vorstellen.  Beginnen möchte ich mit der Galerie FASZINATION ART.

Karsten Peters der Galerist der Galerie FASZINATION ART und ich arbeiten seit ca. 1,5 Jahren in unserem Projekt Faszination Sternzeichen zusammen. Bei einer guten Zusammenarbeit und etablierten Zusammenarbeit lag der Gedanke nahe, an dem Namen der Galerie und unserer Ausstellungen mit meinen Sternzeichen Aquarellen anzuknüpfen. Der Begriff Faszination beschreibt auch mein Interesse und meine Begeisterung für die Kraniche sehr gut. Als wir uns im vergangenen Sommer im Lüneburg über mögliche gemeinsame Projekte ausgetauscht hatten, spielten die Idee mit meinen Kranichen auch eine Rolle.  Als ich verschiedene Themen vorgeschlagen habe, gefiel Karsten Peters die Idee für eine Ausstellung meiner Kranich Aquarelle sehr. Karsten hatte bereits im Jahrbuch 2011 / 2012 der Galerie FAZINATION ART  das Kranichbild „aufgeregt“ gezeigt. Es ist in dem Jahrbuch neben meiner Vita zu sehen. Aus dieser ersten Idee hat sich dann der Gedanke für ein Projekt rund um die Kraniche entwickelt.

.

 

Wenn man sich mit den Kranichen auseinander setzt, ist nicht nur eine Begeisterung für diese schönen majestätischen Vögel wichtig. Damit wir auch in Zukunft die Kraniche im Norden Deutschlands beobachten können, ist es wichtig sich mit den Themen der Umwelt- und Artenschutzes auseinander zu setzen. Karsten Peters fördert die kreative Arbeit von Kindern und Jugendlichen sowie Projekte im Bereich Natur- und Umweltschutz. Am 2. Juni 2012 fand in der Galerie Faszination die Preisverleihung für den 2. Hamburger Kunstpreis für junge Leute statt. Das bildnerisch zu bearbeitende Thema in 2012 stand unter dem Motto „Natur und Umwelt“. Also ideale Voraussetzungen für ein Projekt zu den Kranichen. Ich freue mich riesig, heute schreiben zu können, dass Karsten Peters als Mitglied im Bundesverband Deutscher Galeristen BVDG und Mensch der sich für den Umweltschutz engagiert, Partner in dem Projekt ist. Wir werden am 09. März 2013 die erste Ausstellung der Kranich Aquarelle in einer Galerie FASZINATION ART eröffnen. Merken Sie sich doch am besten diesen Termin schon mal vor.

Ich freue mich, dass die Galerie FASZINATION ART meine Kraniche Aquarelle zeigt.

Ist Kunst Flucht aus der Realität oder die Aufarbeitung der Wirklichkeit ?

Ist Kunst Flucht aus der Realität oder Aufarbeitung der Wirklichkeit?

.

Jürgen Küster hat als Teil unserer Blogparade: Fragen zur Kunst eine wunderbare Frage gestellt. Er fragt auf seinem Blog:

.

.

Ich habe mit Interesse die bisherigen Diskussionsbeitrage von Barbara Lübbehusen, Klaus Harth, Oliver Kohls, Tobias, Stefan Weber, Helen Königs, Armin Rohr, Gaby Richter-Eggen, Susanne Haun, … gelesen. Es werden zum Teil Philosophen und Kulturpolitischen Aspekte diskutiert. Jürgen Küster hat neben der o.g. Frage in der Überschrift gleich noch eine Reihe weiteren Fragen veröffentlicht, auf die bisher in dieser Detailierung noch keiner eingegangen ist. Also versuche ich einmal mich an einem Teil dieser Fragen, aus meiner ganz persönlichen pragmatischen Sicht.

.

Ist Kunst Flucht aus der Realität oder die Aufarbeitung der Wirklichkeit ? (c) Frank Koebsch
Ist Kunst Flucht aus der Realität oder die Aufarbeitung der Wirklichkeit ? (c) Frank Koebsch

.

Arbeiten wir sinnfrei?

.

Christiane Weidner wird von Inforadio interviewt (c) Foto von Susanne Haun
Christiane Weidner wird von Inforadio interviewt (c) Foto von Susanne Haun

Es sind oft die Kleinigkeiten am Wegrand, die ich entdecke, Fotografiere oder male. Egal ob ich den Löwenzahn, ein paar Disteln, ein Ansichten unserer Dörfer & Städte oder ein paar Möwen an der Ostsee, die Kraniche im Herbst  oder Frühling male, macht es für mich Sinn. Ich freue mich, dass ich es mir gewahrt habe, in der Hast des Alltags, die kleinen Dinge des Alltags entdecken zu können, mich darüber zu freuen und diese auf das Blatt oder die Leinwand zu bringen und beim Malen oder später in Ausstellungen mit anderen Menschen zu teilen. Hier steckt keine Überlegung zur gesellschaftlichen Veränderung hinter. Aber ist es sinnfrei? Ich glaube nicht. Denn bei solchen Entdeckungen finde ich auch die vorhandene Kunst auf dem Flughafen Tegel und wenn das Inforadio rbb dieses Thema wieder aufgreift, kann es nicht sinnfrei sein. Oder?

.

Arbeiten wir dann nur auf uns selbst bezogen?

.

Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier 2011 - 4
Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier 2011 – 4

Wenn man die obigen Sätze zu der Frage: Arbeiten wir sinnfrei? liest, kann man schnell auf den Gedanken kommen, dass ich nur auf mich bezogen arbeite, meine Motive in stiller „Zurückgezogenheit“ entdecke und male, meine Projekte und Ausstellungen alleine aushecke, Wissen horte,…. Nun hierbei würde ich verkümmern. Ich brauche den Austausch mit anderen, das gemeinsame Arbeiten, die Freude etwas von anderen zu lernen und anderen helfen zu können. Hier habe ich mir schon die Frage gefallen lassen müssen, warum ich all mein Wissen egal ob über die Malerei, das Marketing oder Blogparaden 😉 freigiebig teile. Ist dieses auf sich selbstbezogen, auch wenn ich hoffe, einen Teil, einen anderen Teil irgendwann zurückzubekommen?

.

Ist kreatives Schaffen ein Mittel der Psychohygiene?

.

Vorsicht: stachlig (c) Disteln als Aquarell von FRank Koebsch
Vorsicht: stachlig (c) Disteln als Aquarell von FRank Koebsch

Manchmal schon. Denn für mich ist Malen oft ein Mittel der Entspannung. Ich kann oft, nach einem vollgepackten, stressreichen Tag abschalten und Malen. So sind am Abend oft in Hotels einige meiner besten Aquarelle entstanden. Die Last des Tages, alle unerledigten Dinge fallen von mir ab und wie von selbst ergeben sich die Dinge auf dem Blatt. Solange dieses so ist, ist das Malen, auch Psychohygiene, gegen Stress, burn out u.a.

.

Sind wir alleine mit uns?

.

Wir sind nicht allein mit unser Kunst ;-)
Wir sind nicht allein mit unser Kunst 😉

Ich hoffe nicht. Ich arbeite gerne mit anderen zusammen. Egal ob ich mit  anderen Menschen zusammen male, Ausstellungen organisiere, Projekte spinne, meine Bilder zeige, ich möchte meine Arbeit, meine Kunst, meine Bilder mit anderen teilen, andere einbeziehen. Besonderen Spaß hatten wir  im Rahmen unserer Ausstellung zum Flughafen Berlin Tegel. Gemeinsam mit Christiane Weidner und Susanne Haun  hatten wir eine Idee ausgeheckt und umzusetzt, wie wir Kinder mit einbeziehen können, wie wir andere wie z.B. die Firma Hahnemühle, die Humboldt Bibliothek dazu gewinnen können, sich ebenfalls für die Kinder zu begeistern.

.

Spielen wir nur?

.

Saxophonist - Aquarell von Frank Koebsch (c)
Saxophonist – Aquarell von Frank Koebsch (c)

Ich spiele gerne. Nicht nur beim Flugzeugbasteln mit Kindern ;-). Ein Teil meiner Bilder gelingt dann am besten, wenn diese spielerisch ohne große Anstrengungen bei Malen entstehen. Man sieht diesen Bildern dann die Leichtigkeit des Seins an. Ich hoffe, dass mir dieses bei einem Teil meiner Jazz Aquarelle oder meiner spielerischen Auseinandersetzung mit den Sternzeichen gelungen ist.  Diese Bilder sollen einfach nur Freude an der Musik vermitteln oder mit einer lustigen Bildidee ein Lächeln bei dem Betrachter hervorrufen. Doch bis sich diese spielerische Lockerheit in den Bildern einstellt, war Arbeit notwendig, viele Versuche und Idee, die in den Papierkorb wanderten.

.

Letzte Landung in Tegel (c) Aquarell von Frank Koebsch
Letzte Landung in Tegel (c) Aquarell von Frank Koebsch

Andere Bilder oder Ausstellungen erfordern ein ernsthafteres Herangehen. Zum Beispiel meine Bilder, die zum Flughafen Berlin – Tegel entstanden sind. Hier sind meine Erlebnisse viele Jahre Dienstreisetätigkeit eingeflossen, genauso die Überlegungen auf den Materialien des Flugzeugbaus wie Leinwand und Aluminium zu malen und ein wenig Geschichte der Luftfahrt einzufangen. Nun  sind eine Reihen von Bildern entstanden, die durch aus mehr sind als lustige Idee für eine Interpretation eine Sternzeichens. Aber auch hier konnte ich nicht umhin, scheinbar spielerische Elemente in meine Bilder zu bringen. Was macht das Papierflugzeug auf dem Weg zur Landebahn?

.

Sind wir Unterhalter, Alleinunterhalter? Die künstlerischen Exoten?

.

René Gesche – Jazzdiskurs, Andreas Martens – Jazzclub und Frank Koebsch eröffnen die Ausstellung
René Gesche – Jazzdiskurs, Andreas Martens – Jazzclub und Frank Koebsch eröffnen die Ausstellung

Bin ich Unterhalter, Alleinunterhalter? Ja 😉  Die meisten Bilder entstehen erst einmal für mich. Das Malen verschafft mir Entspannung, Freude, Selbstbestätigung der Arbeit. Dann möchte ich meine Bilder anderen Menschen zu zeigen, andere Menschen in unsere Ausstellungen zu locken, mich mit ihnen über meine Bilder unterhalten, sie für meine Aquarelle begeistern. Hierbei möchte ich aber kein Exot sein, sondern ein Mensch, der mit beiden Beinen im Leben steht. Aber wie sehen mich hierbei andere Menschen?

.

Und wie stehen wir zu unserer Verantwortung für das Ganze?

.

Gruppenfoto v.L. Ute Heitmann mit Mann, Ulli Schwenn, Anett-Michèle Atris, Jürgen Born, Conny Stark mit Mann, Thomass Willmann, Frank Koebsch
Gruppenfoto v.L. Ute Heitmann mit Mann, Ulli Schwenn, Anett-Michèle Atris, Jürgen Born, Conny Stark mit Mann, Thomass Willmann, Frank Koebsch

Mit der Gesamtheit meines Tuns bin ich erst einmal für mich und meine Familie verantwortlich. Wenn ich Künstler sein will, muss ich die Frage für mich klären, wie will ich leben und wovon !!! Wenn ich dann mit anderen zusammen arbeite, egal ob mit einer Galerie oder anderen Partnern muss ich ein verlässlicher Partner sein. Wenn ich als Ausstellungsmacher und Kurator neun andere Künstler einlade, bin ich gegenüber diesen Künstlern verantwortlich, dass sie gute Bedingungen vorfinden und muss die Medienarbeit machen, die örtlichen Partner koordinieren. Letztendlich bin ich gegenüber den Gästen, dem Publikum verantwortlich, dass es die bestmögliche Ausstellung oder ein gutes Projekt wird.

.

Wenn es Aufarbeitung der Wirklichkeit ist, wohin führt es dann?

.

Ist Kultur immer eine Aufarbeitung? Ist Kunst nicht oft „nur“ eine Darstellung der persönlich erlebten Wirklichkeit, gefärbt mit eigenen Wünschen, Erfahrungen, Vorstellungen? Ich möchte „nur“ alltägliche Dinge einfangen und in meinen Bildern darstellen, den Blick anderer Menschen auf diese Dinge lenken, vielleicht mit dem Betrachter die Begeisterung für ein Motiv teilen. Wohin es führen kann? Vielleicht führt es bei anderen Menschen dazu, dass diese ihre Umwelt, ihre Mitmenschen bewusster wahrzunehmen. Aber eigentlich sind wir schon bei der nächsten Frage

.

Was verändert dieses Tun wirklich? Wird Kunst Teil der gesellschaftlichen Prozesse? Sind wir somit politisch?

.

Unsere Schirmherrin Bezirksrätin Frau Schultze-Berndt (c) Susanne Bröer
Unsere Schirmherrin Bezirksrätin Frau Schultze-Berndt (c) Susanne Bröer

Ich freue mich wenn Malschüler Teile der Welt neu entdecken, das Sehen verändern, wenn Menschen gemeinsam kreative Arbeiten erleben. Ich freue mich riesig, wenn wir im Rahmen einer Ausstellung mit Kindern in einer Bibliothek Papierflieger bauen. Die Kinder, die Erzieher und die Bibliothekare eine Ausstellung, Künstler, die Bibliothek aus einer anderen Sicht begreifen können. Alle waren erstaunt über die Möglichkeiten, die mit einmal drei Künstler anboten und dieses in einer Zeit, wo immer weniger Geld und Zeit für die Bibliotheken und die Freizeitangebote von Kindern zur Verfügung steht. Ich freue mich Kulturpolitikern, Vereinen und Verantwortlichen für Kulturmarketing vorzumachen, wie man mit Initiative, Eigenverantwortlich und wenigen Mitteln erfolgreiche Ausstellungen im öffentlichen Raum organisieren kann.

v.l.: Dr. Karl-Heinz Kutz (Rundfunkrat), Hanka Koebsch, Frank Koebsch und Dr. Georg Diederich (Rundfunkrat) © NDR
v.l.: Dr. Karl-Heinz Kutz (Rundfunkrat), Hanka Koebsch, Frank Koebsch und Dr. Georg Diederich (Rundfunkrat) © NDR

Und ich freue mich über jede engagierte  Unterstützung und Zusammenarbeit mit Kulturpolitikern, Vereinen, Partner 😉

Ist dieses etwas Alltägliches, Selbstverständliches oder wird man so schon politisch aktiv, in dem man zeigt, dass statt eingefahrenen Wege, Forderungen nach mehr Geld aus Landestöpfen oft mit  mehr Eigeninitiative und Eigenverantwortung klasse Dinge voranzubringen sind? Oder stört dieses, weil es die Praxis von Kulturförderung auf den Kopf stellt?

.

Ist Kunst politisch?

.

Desensibilisierung 1 (c) Löwenzahn Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch
Desensibilisierung 1 (c) Löwenzahn Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Nun wenn ich Löwenzahn male, will ich nicht sofort auf Probleme des Umweltschutzes oder einer nachhaltigen Landwirtschaft aufmerksam machen. Ich mag auch nicht, wenn man mir solche Diskussionen unterschiebt. Wofür ich verantwortlich bin, ist ein gutes Aquarell zu malen 😉

Wenn ich mehr will, dann sage ich es, selbstbestimmt, zum Beispiel, wenn es um die Blühstreifen an den Feldern für die Bienen geht oder die Wahlbeteiligung oder die Notwendigkeit bei den Theatern und Kultureinrichtungen in Mecklenburg Vorpommern zu sparen oder in Diskussionen, wenn Kultur- und Kunstschaffenden verlangen, dass der Staat oder die Gemeinde sie ernährt. Mit welchem Recht? Wo ist der Unterschied zu einem Kunstschmied, einem Instrumentenbauer, einer Kitaerzieherin, … die auch hart für ihr Geld arbeiten müssen. Kunst ist genauso politisch oder unpolitisch wie jede andere Tätigkeit.

.

Produzieren wir gesellschaftliche Werke? Werden wir Teil einer Gemeinschaft mit ähnlichen Absichten?

.

Rostock - Das ist es (c) Frank Koebsch
Rostock – Das ist es (c) Frank Koebsch

Hm…. Ich lebe und arbeite in Sanitz bei Rostock, nahe der Ostsee in Mecklenburg Vorpommern, in einer Gesellschaft, die ich mir zu großen Teilen ausgesucht habe. Ich bin zum Teil Produkt dieser Gesellschaft und gestalte diese Gesellschaft zu einem kleinen bescheidenen Maßstab mit.  Ich kann mir die Menschen aussuchen, mit denen ich arbeite und lebe. Freunde, Bekannte, Partner und Kollegen können sich aussuchen, ob sie mit mir zusammen arbeiten, Zeit verbringen, meine Bilder kaufen wollen. So lange sie dieses tun bin ich Teil dieser Gesellschaft und meine Bilder, meine Ausstellungen gesellschaftliche Werke. Oder?

.

Was ist unter dem Begriff Kunst zu verstehen?

.

Rote Farbe und Rotwein im Arbeitsprozess
Rote Farbe und Rotwein im Arbeitsprozess

Kunst ist für mich ein kreativer Prozess, die Auseinandersetzung und die Darstellung mit einem Thema, einem Motiv. Nicht mehr und nicht weniger 😉 Kunst lebt für mich durch ihre Vielfalt und Toleranz.

.

Wie stehen Sie zu diesen Fragen? Gehe ich zu profan an die Themen heran. Oder stehe ich halt nur fest mit beiden Beinen im Leben. Ich freue mich auf Ihre Meinung.

Colorbeach – Neustart

Nun eine Weile war es ruhig um die ColorBeach in Prora. Die Projektentwickler um Arne Nowak mussten nach einem ordnungsgemäßen Genehmigungsverfahren und positivem Bescheid nachträgliche Forderungen der Tierschützer erfüllen. Es ging mehrmals hin und her… Ich hatte meine Meinung zu den zu fällig immer wieder nachträglichen Forderungen schon beschrieben. Wenn Sie in der Kategorien den Begriff ColorBeach wähöen, finden Sie eine Vielzahl von Post zu diesem Thema.

Nun das Projekt stand auf der Kippe. Neider, Skeptiker, Kritiker, aber auch Bilder Diebe hatte ihre Tage…

Vor ca. 14 Tagen hatte mich Arne Nowak per Mail über den aktuellen Stand informiert. In der vergangenen war er 5 Tage auf der Insel Rügen und hat einige wesentliche Dinge abschließend klären können. Die Ostseezeitung berichtete am 10.10.2009 unter der Überschrift „Neues Zuhause an Galeriewänden“ über die Aktivitäten. Gestern habe ich dann mit Arne Nowak telefoniert und hier die Fakten aus dem Mailverkehr, der Veröffentlichung in der OZ und dem Telefonat:

  • Zum 01.11.2009 erfolgt ein Neustart, der mit einem Countdown auf der WebSeite ColorBeach angekündigt wird.
  • Die Zwischenzeit wurde von den Projektmachern zu folgenden Aktivitäten und Verhandlungen genutzt:
    • Mit den Eigentümern von 4 Block sind Vereinbahrungen getroffen worden, dass die Fassaden durch die Galerie bis April 2011 genutzt werden können. Damit konnte eine wesentliche Erweiterung des zeitlichen Rahmens der Ausstellung erreicht werden. Sollten alle Fläche genutzt werden erfolgt nach neun Monaten ein Wechsel der Bilder.
    • Bei dem fünften Block wird es evt. einen Wechsel des Eigentümers gegeben, so dass heute keine verbindliche Klärung möglich ist.
    • Die Kosten für die Bilder konnten durch die Anstrengungen aller Partner minimiert werden:
      • Künstler müssen ca. 590 statt 650 € Aufwandsentschädigung direkt oder über Sponsoren aufbringen.
      • Verbände ca. 490 € auf grund der Reduzierzung durch die Mwst.

Auch heute sind noch nicht alle Risiken in Bezug auf die Finanzierung geklärt, die Verhandlungen mit weiteren möglichen Partnern und die Unterstützung auf Rügen haben die Projektmacher bestärkt, dass Projekt nicht aufzugeben.

Ich drücke Arne Nowak und seiner Mannschaft die Daumen. Warum?

  • Ich mag Menschen, die sich trauen und Sachen in die Hand nehmen. Denn meckern kann jeder, aber etwas zu wagen, um etwas zu bewegen, tun wenige.
  • Mecklenburg – Vorpommern kann jeder Werbung und jedes gutes Projekte gebrauchen.

In diesem Sinne bin ich auf den Neustart gespannt. Besten Dank an Arne Nowak für die Mails und das Telefonat.

P.S.: Immer wieder wird bemängelt, dass die Projektmacher schwer oder gar nicht zu erreichen sind. Hm… Ich habe es irgendwie geschafft, dass ich meine Antworten bekommen. Wie? Einfache seriöse Fragen, ein wenig Geduld und Hartnäckigkeit. 😉 Wenn über die Webseite zum 01.11.2009 die aktuellen Infos zur Verfügung gestellt werden, erledigen sich vielleicht auch viele Frage.

Bilder rahmen (3) – Rahmenauswahl

Ich hatte eine schlechte Bildpräsentation zum Anlass genommen, ein wenig über das Thema Rahmung zu schreiben. Eine Rahmung hat die Aufgabe das Bild vor Feuchtigkeit aber auch anderen Umwelteinflüssen zu schützen.

Also steht auch die Frage, welche Rahmen benutzte ich… Reichen die ganz einfachen aus dem Bau- oder Supermarkt?

Wie heißt es so schön, im Prinzip ja. Aber wenn Sie sich Bild (Aquarell, Pastell, Foto, Zeichnung, Druck…) kaufen und geben hierfür ein Summe Geld aus, ist es falsch an der Rahmung (Passepartout  und Rahmen) zu sparen. Denn durch eine gute Rahmung wird Ihr Bild erst richtig präsentiert und auch dauerhaft schützen. Zu der Qualität der Passepartouts habe ich ja schon ein wenig geschrieben.

Welche Anforderungen muss ein Rahmen erfüllen?

Mein erster Tipp, achten Sie auf eine tragfähige und stabile Konstruktion.  Wir haben schon Rahmen gehabt,

  • deren Hängesystem nicht das Gewicht des Rahmens tragen konnten,
  • die sich unter dem eigenen Gewicht verformt haben,

und dann von der Wand gefallen sind.

Wenn Sie nur ein oder zwei Bilder zu rahmen haben, gehen Sie in den Fachhandel oder eine Galerie, lassen Sie sich beraten und am besten die Rahmung dort durchführen. Ach wenn es teurer ist, es zahlt sich aus.

Wir haben dann noch die Anforderung, dass wir unsere Bilder oft umrahmen müssen, um Sie auf Ausstellungen oder zuhause präsentieren zu können. Dann müssen wir oft 30 bis 40 Aquarelle zusammenstellen und neu rahmen. Also nutzen wir Wechselrahmen. Doch welche? Diese Frage hatte ich in der Vergangenheit auf Grund von Rahmenbruch gestellt.

defekter Rahmen
defekter Rahmen
angeschlagen
angeschlagen
defekte Scheiben bringen kein Glück,
defekte Scheiben bringen kein Glück,
Tulpen geschnetzeltes
Tulpen geschnetzeltes

Unsere Anforderungen an die Rahmen sind:

  • mechanische Stabilität
  • Handhabbarkeit
  • dauerhafte Qualität
  • Robust und doch „leicht“
  • unempfindlich gegen über Kratzern

Nun wir würden am liebsten die Magnetwechselrahmen der Fa. Halbe nutzen, die ganz einfach alle die Forderungen ideal erfüllen. Aber dieses gibt unsere Geldbörse nicht her. 😉

Wir haben uns für unsere Aquarelle seit Jahren auf Alu – Wechselrahmen der Fa. Nielsen eingeschossen. Warum? Eine nachträgliche und „unabhängige“ Begründung haben wie hier gefunden.

Alu Rahmen nutzen wir, da sie über die mechanische Stabilität verfügen, um den Transport zu den Ausstellungsorten zu überstehen. Doch vorsichtig !!! Transportieren Sie Rahmen mit Glas immer senkrecht, sonst gibt es ganz schnell Glasbruch. Denn die Scheiben biegen sich durch, bei jedem Schlagloch oder Holper und wenn sie sich weit genug durchbiegen oder anfangen zu schwingen, macht es knack.

Das Profil und die Farbe der Rahmen sind Geschmacksache. Hier gibt es eine wunderbare Auswahl. Doch wir haben für eine Farbe und ein Profil entscheiden, denn unsere Bilder müssen überall passen.  Dieses ist ein Kompromiss und so manches Bild wird zu nicht ideal präsentiert… Doch hierzu demnächst mehr.

Bilder rahmen (2) – dauerhafter Schutz für Ihre Bilder

Ich hatte eine schlechte Bildpräsentation zum Anlass genommen, ein wenig über das Thema Rahmung zu schreiben. Eine Rahmung hat die Aufgabe das Bild vor Feuchtigkeit aber auch anderen Umwelteinflüssen zu schützen.
Nielsen wirbt bei seinen Passepartout mit folgender Aussage: “ Die einzigartige Papiertechnologie ›Micro-Chamber‹ filtert Schadstoffe heraus. Ihr Bild ist vor aggressiven Umwelteinflüssen und Säuren geschützt.“

Zwei Stichworte werden genannt,  Säuren und aggressive Umwelteinflüsse. Doch woher sollen die Säuren kommen? Ganz einfach, sie sind mehr oder weniger Bestandteil der verwendeten Materialien, z.B. für das Passepartout, das Papier für das Foto, das Pastell, das Aquarell … u.a. Diese Säuren werden auf lange Sicht das Papier zersetzen. Also muss bei der Auswahl grundsätzlich auf Säurefreiheit geachtet werden. Auf der Seite der Passepartout-Werkstatt finden Sie eine gute Übersicht zu den einzelnen Qualitäten und auch eine Bewertung aus kaufmännischer Sicht 😉

Nun ja aber was ist mit den anderen Schadstoffen, die in unserer Luft enthalten ist. Wie kann hier ein Passepartout oder ein Karton hinter einem Bild helfen, dass sich die Schadstoffe nicht auf den Bildern ablagern. Eine entsprechende Argumentation finden Sie auf den Seiten von Nielsen. Hier wird beschrieben, wie durch die Zusammensetzung der Materialien und damit die Oberflächenstruktur so viel wie möglich Verschmutzung von den Bildern ferngehalten wird.

In einer Aussage stimmen alle Quellen über ein. Achten Sie auf Qualität, auch wenn es nicht immer gleich Museumsqualität sein muss, können Sie viel durch die gewählten Materialien für Ihre Bilder tun.

Colorbeach Bestandsaufnahme (3)

Es gab in den Presseberichten alle mögliche Ankündigungen über die Anzahl der Künstler, die sich beteiligen wollen, ihre Nationen und und…
Ich wollte es wissen und insbesondere interessierten mich die Sponsoren, also habe ich entsprechend den Angaben der Bilder folgende Liste erstellt. Einige Dinge haben wir dabei gut gefallen, als ich mir die Sponsorenliste angeschaut habe. Was mir gefallen hat, ist dass die Partner von Arne Nowak bei den ersten Bildern als Sponsor in Vorleistung gegangen sind. z:B:

  • der Landkreis Rügen,
  • das Jugendherbergswerk, immerhin nutzt es einen Gebäudekomplex in Prora,
  • Arne Nowak geht mit seiner eigenen Firma als Sponsor mehrmals in Vorleistung,
  • die Fa. obejektemacher.de als Betreiber der web Seite von Arne Nowak und von colorbeach,
  • der Blascka Haus e.V. – Arne Nowak gründete der Förderverein „Naturwissenschaftliche Glaskunst – Blaschka-Haus e.V.“,
  • amec media – ein Leipziger Anbieter riesiger Werbeflächen,
  • Ellerhold AG – der Hersteller der Bilder für die Colorbeach,
  • gideon – als Förderer von Blaschka vgl. Blaschka Haus e.V.,
  • Rügendruck Putbuss, der das Exposé und andere Dinge für Colorbeach druckt,

Um einen Start zu ermöglichen sicher eine sehr gute Allianz. Aber die ersten vom Projekt unabhängigen Sponsoren haben sich auch für das Projekt begeistern lassen. Ich bin gespannt wie weiter geht. Doch meine Fragen hierzu in den nächsten Tagen. Ich habe versucht eine Tabelle mit den vorhanderen Daten zu füllen. Die Bilder sind der Colorbeach sind durch nummeriet, links oben ist die Nr. 1, darunter die Nr. 2 in der nächsten Spalte die 3 und 4 … vgl. Sie am besten mit dieser Fotografie Leider gibt es noch keine Dokumentation durch die Organisatoren, deshalb erst einmal diese kryptische Darstellung.

Bild Nr.

1

 
Künstler Christopher Simpson http://www.atelier-simpson.de
Nationalität GB  
Werktitel Frauenkirche zur Mittagszeit  
Sponsor Arne Art Affairs http://www.a3-dresden.de

Bild Nr.

2

 
Künstler Klaus Böllhoff http://www.buepa.com/Eingangsseite/kunstler/klaus_bollhoff/klaus_bollhoff.html
Nationalität BRD  
Werktitel 4 quarrat = 5  
Sponsor objektemacher.de http://www.objektemacher.de

Bild Nr.

3

 
Künstler Nacir Chemao http://www.xarto.com/profil/index.php?id=717&seite=1
Nationalität BRD  
Werktitel Poulethik – Ein Bild für Europa  
Sponsor Blaschka Haus e.V. http://www.blaschka-haus.de

Bild Nr.

4

 
Künstler Jürgen Schöning  
Nationalität BRD  
Werktitel The golden lam we sent  
Sponsor M3 macmazemarketing  

Bild Nr.

5

 
Künstler Europa  
Nationalität No Name  
Werktitel Yes, we hope!  
Sponsor Arne Art Affairs http://www.a3-dresden.de

Bild Nr.

6

 
Künstler Anthony Lowe http://www.anthonylowe.de
Nationalität GB  
Werktitel Berlin 2007  
Sponsor Blaschka Haus e.V. http://www.blaschka-haus.de

Bild Nr.

7

 
Künstler Manfred Kielnhofer http://www.kielnhofer.com
Nationalität Österreich  
Werktitel Time Guards  
Sponsor M3 macmazemarketing  

Bild Nr.

8

 
Künstler Doreen Feja  http://www.feja-artesano.de
Nationalität BRD  
Werktitel Studio54  
Sponsor amec media http://webkatalog.online-artikel.de/detail/amec-media-gmbh-link-563.html

Bild Nr.

9

 
Künstler Chan-mi Shin  
Nationalität Südkorea  
Werktitel My World  
Sponsor Blaschka Haus e.V. http://www.blaschka-haus.de

Bild Nr.

10

 
Künstler Tineke Kleij-van den Boomen http://www.tinekekleij.nl
Nationalität Niederlande  
Werktitel The Butterflybird  
Sponsor objektemacher.de http://www.objektemacher.de

Bild Nr.

11

 
Künstler Arne NowakUlrike Rosenbach

Michael Fischer-Art

 
Nationalität BRD  
Werktitel Friedenspanzer  
Sponsor Arne Art Affairs http://www.a3-dresden.de

Bild Nr.

12

 
Künstler Kommissar Hjuler  http://www.asylum-lunaticum.de/Kommissar/index.htmlhttp://www.myspace.com/kommissarhjulerundfrau
Nationalität BRD  
Werktitel Nussmarschfundkondom  
Sponsor M3 macmazemarketing  

Bild Nr.

13

 
Künstler Bruno Ritter  
Nationalität Schweiz http://www.brunoritter.ch
Werktitel Triptychon –  
Sponsor Ellerhold AG http://www.ellerhold.de

Bild Nr.

14

 
Künstler Sylvia Schwedland http://www.sylvia-schwedland.de
Nationalität BRD  
Werktitel „you are not alone.“ für Michael J.  
Sponsor Gideon http://www.gideon-potsdam.de

Bild Nr.

15

 
Künstler Adolf Pen http://www.adolfpen.com/default.htm
Nationalität Slowenien  
Werktitel At the Main Square  
Sponsor Rügendruck Putbus http://www.ruegen-druck.de

Bild Nr.

16

 
Künstler Karl Heinz Nagel  
Nationalität BRD  
Werktitel Der Drachentöter  
Sponsor objektemacher.de http://www.objektemacher.de

Bild Nr.

17

 
Künstler Hans – Joachim Rückert  
Nationalität BRD  
Werktitel Ohne Titel  
Sponsor Das contry island festival auf Rügen  

Bild Nr.

18

 
Künstler Ellis Kruck http://www.elliskruck.de
Nationalität BRD  
Werktitel Rotkäppchen  
Sponsor SMART Hotels & Resorts http://www.smart-hotels.com

Bild Nr.

19

 
Künstler Nuannaper Kachorn  
Nationalität Costa Rica  
Werktitel Naangnal  
Sponsor Auto Eggert www.auto-eggert.com

Bild Nr.

20

 
Künstler J. Kuschel  
Nationalität BRD  
Werktitel Türen aus Prora  
Sponsor keine Angabe  

Bild Nr.

21

 
Künstler Sibylle Möndel http://www.moendel.de 
Nationalität BRD  
Werktitel Are you real  
Sponsor keine Angabe  

Bild Nr.

22

 
Künstler Cristina de Santana  
Nationalität Brasilien  
Werktitel Vogelkäfig  
Sponsor Deutsches Jugendherbergswerk http://www.jugendherberge.de

Bild Nr.

23

 
Künstler Thomas Hoyer  
Nationalität BRD  
Werktitel Paradiesapfel – Lycopersicon esculentum  
Sponsor Ellerhold AG http://www.ellerhold.de 

Bild Nr.

24

 
Künstler Roben Temesgen  
Nationalität Bolivien  
Werktitel We´1  
Sponsor Landkreis Rügen http://www.kreis-rueg.de

Colorbeach Bestandsaufnahme (2)

Ich hatte Ihnen einige Aufnahmen von den KdF Blocks in Prora gezeigt. Diese Aufnahmen sind von der Landseite, dort wo der Besucherverkehr recht groß ist. Nun ja die riesige Werbung verschwindet angesichts der gigantischen Bauten…
Was ist nun mit den ersten Bildern der Colorbeach? Ich habe sie gefunden, zwar nicht da, wo sie sein sollten am ominösen Block V, sondern genau an dem südlichen Ende der Bauten auf der Seeseite. Aus der Nähe gesehen, machen die Bilder einen guten Eindruck. Die 24 Bilder sind toll anzusehen…

alle 24 Bilder auf einen Blick

masedicht

Aber die Installation ist mausedicht 😉

Nun ja aber auch 25 m2 für ein Bild und 24 x 5 m2 sind relativ in Bezug der riesigen Anlage. Damit sind die heutigen Bilder ein guter Anfang.

Panorama 1

Panorama 2

P.S.: Die Qualität der Panoramen ist nicht besonders, denn ich habe nur auf die Schnelle ein paar Fotos im Photoshop zusammen gefügt. In den nächsten Tagen zeigen ich Ihnen die Liste der ausstellenden Künstler, Sponsoren und werfen noch ein paar offene Fragen auf.

Colorbeach – es „wieder“ geht weiter !!!

Ich habe ein neues Interview vom 03.09.2009 von Arne Nowak den Organisator der Colorbeach gefunden. Ich drücke dem Projekt die Daumen…

Hier die alteren Beiträge in diesem Blog

Colorbeach – zum zweiten Mal – Stopp
Colorbeach – es geht weiter !!!
Color Beach – das Ende vor dem Anfang?
ColorBeach – die „weltgröße Galerie“

Colorbeach – zum zweiten Mal – Stopp

Zu erst die guten Nachrichten vom Projekt Colorbeach – 24 Bilder hängen, die Nachfrage der Künstler und Besucher ist groß.

Nun zu den weniger schönen news:

Wer dieses Projekt verfolgt kann, hat sicher bemerkt, dass die Web Seite immer noch nicht die versprochenen Informationen enthält und der Blog sogar abgeschaltet wurde.

Warum? Es wurde zum zweiten Mal durch das Bau- und Umweltamt Rügen das weitere Aufhängen der Bilder untersagt.  Grund:  auch beim zweiten Mal der Schutz der Fledermäuse Nun ja ich habe dazu meine eigene Meinung ;-))) nicht was den Schutz sondern den Zeitpunkt betrifft.

Hier finden Sie das aktuelle Interview vom 25.08.2009 in der Ostseezeitung  mit Arne Nowak zu dem Thema.

Colorbeach – es geht weiter !!!

Ich hatte mich nach meinem Blog Eintrag – Color Beach – das Ende vor dem Anfang? in den vergangenen Tagen mit Arne Nowak zusammen telefoniert, um einen Teil der Frage gemeinsam zu klären. Nun Projektmanagement ist ein hartes Brot und gerade ein solches Projekt ist von vielen Faktoren abhängig.

Fledermäusen…
Nun es ist aber Hilfe ist in Sicht. Durch die Mithilfe des Landesamtes wurde ein Umweltbüro gefunden, dass das Projekt begleitet. Dieses Umweltbüro bringt seine Leistungen als Sponsor ein. So können zeitnahe und kostengünstige Lösungen ohne Verzögerung erarbeitet werden Meine Hochachtung für die Zusammenarbeit.
Nur ist es schade, dass im Rahmen des ganzen Genehmigungsverfahrens keiner der Verantwortlichen und Umweltschützer auf die Idee kam, zu überprüfen ob im Bereich Landeskultur und Umweltschutz Dinge zu berücksichtigen sind. Das Projekt wurde seit ca. 6 Monaten in den Medien angekündigt. Es ist zwar fair gegenüber den Fledermäusen aber unfair gegen über den Projektorganisatoren sich am Tag der Eröffnung mit seinen Einsprüchen zu Gunsten der Fledermäuse zu positionieren. Nun will ich mich nicht zum Kenner der Fledermausszene aufschwingen, aber spätestens seit uns unsere Tochter nach einem Praktika beim Nabu über die Initiative fledermausfreundliches Haus und Ingenieurbüros und Forstämtern zum Thema Umweltverträglichkeit aufgeklärt hatte, weiß ich als Laie, um ein paar Zusammenhänge.

Aber seit diesem Zeitpunkt habe ich beim Verfolgen der Presse zum Thema Baustopp wegen Fledermäusen oder anderen Tieren immer in ungutes Gefühl. Warum? Ich habe das Gefühl, dass diese Einsprüche immer medienwirksam dann kommen, wenn das Projekt beginnen soll. Glauben Sie nicht. Hm, als Rostocker kann ich mich noch an das Thema Feldermäuse im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen am glatten All erinnern. Das zentrale Projekt für Rostock wurde über Monate diskutiert und just zum Baubeginn kam der Einspruch der Fledermaus Freunde. Aber warum immer zu Projektstart? Verfolgen die Naturschützer bis dahin nicht die Medien, die sie zu diesem Zeitpunkt so effektiv einsetzen. Ein Schalk, der böses ahnt…;-)

Weitere Aussagen zum Stand des Projektes
• Es gibt seit Freitag den 07.08.2009 ein Gutachten zum Thema Fledermäuse.
• Zur Zeit sind 20 Bilder installiert.
• Am 26. Juli Woche wurde über die Deutsche Welle.tv ein Bericht in fünf Sprachen weltweit ausgestrahlt und insbesondere das Interesse in Mexiko und anderen Ländern Lateinamerikas ist besonders groß.
• In den nächsten Tagen werden die Botschaften der BRD weltweit per Brief informiert und gleichzeitig gebeten das Projekt zu unterstützen.
• Entgegen den verschiedenen Textstellen im Web ist vertraglich vereinbart, dass die Galerie bis zum 31.07.2010 existieren wird und eine Verlängerung ist möglich. Diese Möglichkeit der Verlängerung wird z.Z. von den Parteien geprüft.
• Die Auseinandersetzung mit dem Projekt erfolgt in verschiedenen Blogs, Foren, den Medien und bilateral zwischen Künstlern / Galerien / Journalisten und den Projektmachern z.B. zu den Fragen:


o Was hat die Colorbeach mit Kunst zu tun?
o Darf ein solches Projekt, den Namen Galerie tragen?
o Sind Verhüllungsprojekte wie in Prora oder die Projekte von Christo Kunst oder nur Sensationsmache?
o Warum müssen die Künstler Geld für Ihren Auftritt zahlen?
o ….

Nun ja, die Begrifflichkeiten kann man nachschlagen, googlen. Bei der Frage nach dem Geld, muss man ganz klar sagen, es werden hier die Bilder nicht wie in einer klassischen Galerie verkauft. Vielmehr es ist ein Projekt der weltweiten Begegnung von Künstlern, von Menschen mit Kunst. Also wo kann das Geld herkommen?

  • Staatliche Förderung – sprich Steuergelder?
  • Private Förderung – sprich Sponsoring?
  • Verkauf von Werbe Artikeln, wie Kataloge, Stickern, Postkarten ?
  • Versteigerung der Bilder zu Gunsten des Projekts ?
  • … ???

Klar kann man sich wünschen, dass Geld aus einem großen Imaginären Topf kommt. Aber das Projekt ist, ja so angelegt, dass die Künstler einen Teil Ihrer Welt vorstellen sollen. Dann spricht doch nichts dagegen, dass ein brasilianischer Künstler gemeinsam mit einem Sponsor von dort seine / ihre Welt vorstellen und ein Künstler aus MV mit einem Partner von hier.

Eines haben die Projektentwickler, um Arne Nowak auf jeden Fall erreicht, das Thema Colorbeach polarisiert und es beginnt eine Auseinandersetzung mit dem Kraft durch Freude Objekt auf eine ganz eigenere Art sowie die Inhalte und Begrifflichkeiten Kunst. Galerie, Sponsoring werden diskutiert ….

Hier einige weitere Links:
Prora: Strahlender Auftakt für den „Colorbeach“ – Ostseezeitung vom 13.07.2009

Interessant war auch der Leserbrief eines Hr. Ray Mahony in der Ostseezeitung vom 22.07.2009

Hr. Ray Mahony hatte mit ja auch eine Mail gesandt. Nur leider leißen sich die Aussagen nicht hinterfragen, denn es gab ein Problem:  Hr. Ray Mahony ist bei Rückfragen nicht zu erreichen.

Unbenannter  Ray Mahony

Nun so etwas legt natürlich den Verdacht nahe, unseriös zu sein. Ich hatte auch die Ostseezeitung in zwei Leserbriefen auf diesen Sachverhalt aufmerksam gemacht, aber leider kein Feedback bekommen. Aber der Leserbrief wurde inzwischen gelöscht. Danke an die OZ.

Den Machern und den beteiligten Künstlern ist zu wünschen, dass das Projekt ein Erfolg wird. Aus meiner Sicht sind hierzu schnell zwei drei Dinge notwendig:

• Klarere Kommunikation in Bezug auf die Fragen für ein effektives Sponsoring,
• Klare Kommunikation auf den Projektfortschritt, Terminen und Inhalten.

Nun ja hier scheut sich Arne Nowak. Warum? Er will keine Aussagen tätigen, die er nicht halten kann, da z.B. die Fledermausfreunde trotz durchlaufender Genehmigungs- und Planungsverfahren für Terminverzüge und Mehrkosten sorgen und im Nachgang sich scheinbar noch einige Dinge herausstellen, die nicht absehbar waren. Tja Projektmanagement, ist Management von Kosten, Terminen und Kommunikation…. Mal sehen, wie es weiter geht. Auf jeden Fall wird ihm das Leben durch eine negative Diskussion leider nicht leichter gemacht. Nun wie heißt es so schön,

  • man lernt mit jedem Projekt

und

  • hinterher ist man immer schlauer, insbesondere die anderen.

Nun dieses ist keine Mitleidsbekundung mit den Machern. Aber ich muss ganz klar sagen, ich hätte auch nicht an alles gedacht und wäre anders an die Dinge heran gegangen und so an einer anderen Stelle als Arne Nowak naiv in eine Falle getappt. Das Projekt und die Macher haben schon meine Hochachtung.

Hier einige wichtige Fakten aus dem Gespräch mit Arne Nowak für Künstler und Sponsoren, die ich in dem Blog oder auf der WEB Seite zum Projekt nicht gefunden habe:

• Die maximale Ausstellungsdauer eines Bildes beträgt sechs Monate.
• Auf die Sponsoren wird in dezenter Weise durch Schrift- und / oder Bildlogo hingewiesen.
• Die Bilder und Sponsoren sollen im Web entsprechend dem Fortschritt des Projektes präsentiert werden.

Zur Reichweite geht Arne Nowak davon aus, dass das Projekt in mehrfacher Hinsicht wirkt:
• WEB Auftritt http://www.colorbeach.com
• Besucher vor Ort
• Bilder der Besucher in diversen Webauftritten, wie Fotocomunity, Flickr, … einstellen,
• Medienpräsens in der Presse, Rundfunk, Fernsehen
• U.a.

Arne Nowak hat mir ganz aktuell noch eine Mail mit weiteren Informationen zum Sponsoring gesandt, aber die muss ich erst einmal sichten.

Ich halte Sie auf dem laufenden ;-)))

P.S. Arne Nowak, erzählte mit, dass Fr. Professorin Ulrike Rosenbach mit ihm telefoniert hätte. Sie möchte sich an dem Projekt beteiligen und es unterstützen. Dieses wäre natürlich ein Riesengewinn.

P.S.S. Sollten sich in dem thread Ungenauigkeiten eingeschlichen haben oder ich Dinge wieder gegeben habe, die im Rahmen des Projektes anders entwickeln, so ist dieses meine Schuld, denn ich stehe nicht so im Stoff, wie die Projektentwickler.