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Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst? #bfzKunst

25. Oktober 2012 15 Kommentare

Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst?  #bfzKunst

Blogparade: Fragen zur Kunst

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Susanne Haun hat unsere Blogparade : Fragen zur Kunst gestartet. Sie eröffnete am Montag unsere konzertierten Aktion mit sechs anderen Künstlern. Wir haben diese Form bewusst genutzt, da eine einfache Blogparade oft nach wenigen Beiträgen im Netz verebbt. Hierzu gehört, dass ich die Frage von Susanne genauso aufgreife, wie die kommenden Fragen der anderen Teilnehmer (Ute Schätzmüller, Jürgen Küster, Conny Niehoff und Oliver Kohls). Susanne Haun fragt

Wie wichtig ist für Dich die Präsentation von Kunst?

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Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst?

Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst?

Ich habe eine Weile überlegt, was ich zu der Diskussion dieser Frage beitragen kann. Ich könnte über verschiedene Ausstellungen, Museen, Kunstkonzepte großer Künstler oder den Präsentationen der documenta zu wenden. Es wäre auch interessant über neue Konzepte wie die Facebook Party im Staatlichen Museum, dem Community-Abend mit Tweetup und Blogparade im Städel oder sich mit dieser Fragestellung an der Diskussion zu den (Schlüssel-) Erlebnisse mit dem Social Web z.B. auf dem Blog Kultur – Museo – Talk zu beteiligen. Ich könnte auch über meine Besuchen der Ausstellungen des MoMa in Berlin, der  Pinakothek der Moderne mit der Ausstellung von Neo Rauch,  der Tate Galerie in Liverpoll, der Galerien in London oder Dublin, der Frauenkirche und Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, des Vatikans mit der Sixtinische Kapelle und dem Petersdom, dem Besuch in Barcelona mit der „Sagrada Família“, Ausstellungen von Antoni GaudíPablo Picasso, Salvador Dali, oder oder …. berichten. Aber ich habe mich dagegen entschieden. Ich möchte lieber die Chance nutzen, mir die Frage zu beantworten

Wie wichtig ist für mich die Präsentation meiner Kunst?

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Die Antwort möchte ich gerne in verschiedene Teile aufsplitten, um so „eine“ bessere Antwort zu geben 😉 Die Präsentation meiner Kunst ist für mich aus verschiedenen Gründen sehr wichtig. Genauso wichtig wie der Prozess des Malens oder evt. so gar noch wichtiger. Mein Hauptgrund ist, das ich meine Begeisterung für das Aquarell mit anderen teilen möchte.

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Meine Aquarelle präsentieren z.B. meine Heimat

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Päckchen im Hafen (c) Aquarell mit Windjammern von FRank Koebsch

Päckchen im Hafen (c) Aquarell mit Windjammern von FRank Koebsch

Ich möchte mit meinen Blumen und Blüten am Ende des Winters helfen, den Winter auszutreiben. Mit meinen Bildern mit den Dörfern & Städten aus Mecklenburg Vorpommern, den Rügen und maritimen Aquarellen möchte ich meine Begeisterung für den Ostseestrand und das Land dahinter in die Welt tragen. Dazu gehört auch diese Bilder immer wieder auszustellen, egal ob in Hamburg, Berlin, Binz, Rostock, Bremen … und seit Jahren immer wieder einen Kalender zu gestalten.

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Ich präsentiere Kunst in eigenen Ausstellungsformaten

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Ich bin total unmusikalisch und habe mich von dem Saxophon Spiel unserer Tochter begeistern lassen. Seit dem male ich Jazz Aquarelle. Je mehr Jazz Bilder entstanden sind, wuchs auch der Wunsch, diese Aquarelle zu präsentieren. Meiner Meinung kann man Musik Bilder im direkten Zusammenhang zwischen bildender Kunst und Musik optimal zeigen. Hierzu gab es bei uns keine geeigneten Ausstellungskonzepte für meine Jazz Aquarelle. Also habe ich begonnen für die besten Jazz Festivals Mecklenburg VorpommernsAusstellungen zu gestalten.

Improvisation - Aquarell zum Thema Jazz von FRank Koebsch (c)

Improvisation – Aquarell zum Thema Jazz von FRank Koebsch (c)

Da Jazz von der Vielfalt der Musiker lebt, habe ich Künstler aus ganz Deutschland eingeladen, mit mir gemeinsam ihre Kunst zu präsentieren. So sind die Ausstellung Jazz meets Fine Art im Rahmen der Eldenaer Jazz Evenings in Greifswald, die Ausstellung see more jazz in fine art im Rahmen des Rostocker Jazz Festival see more jazz sowie die Ausstellung Jazz (Aquarelle) in den Ministergärten in der Landesvertretung von Mecklenburg Vorpommern in Berlin entstanden.  Bei diesen Ausstellungskonzepten bilden die Musik und die ausgestellten Aquarelle, Bilder, Fotografien und Zeichnungenfür die Präsentation eine Einheit. Bildende Kunst und Jazz ergänzen sich so in wunderbare Weise.

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Ich bringe für die Präsentation meiner Kunst Erfahrungen, Erinnerungen, Material und Form in einen Kontext

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Flügel eines Gleiters von Otto Lilienthal

Flügel eines Gleiters von Otto Lilienthal

Im Rahmen eines gemeinsamen Ausstellungsprojektes mit Susanne Haun und Christiane Weidner zur geplanten Schließung des Flughafens Berlin Tegel bin ich einen ganz anderen Weg gegangen. Wir haben in dem Projekt  Flughafen Berlin Tegel, eine Hommage  in Zeichnungen, Fotografien und Aquarellen unsere Eindrücke, Erfahrungen, Erlebnisse und Geschichten rund um den Flugplatz Tegel gezeigt. In bin in den vergangenen unzählige Male von Tegel geflogen und hiervor habe ich mich in diesem Kunstprojekt inspirieren lassen. Neben klassischen Aquarellen auf Papier bin den Weg gegangen Bilder auf Leinwand und Aluminium, den alten Materialien des Flugzeugsbaus zu malen.

Flughafen Berlin – Tegel (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Flughafen Berlin – Tegel (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Bei dem Aquarell auf Leinwand zum Flughafen Tegel habe ich mich für die Keilrahmen von der Form eines Gleiters von Otto Lilienthal inspirieren lassen. Ich habe für die Präsentation meiner Erlebnisse und Erinnerungen das Aquarell mit  bestimmten Materialien und Formen in einen Kontext gebracht. Für mich eine gelungene Art um etwas mehr auszudrücken. Bei der Präsentation im Rahmen unserer Ausstellung zeigte sich jedoch, dass es für viele Betrachter Form und Inhalt nicht selbsterklärend sind. Dieses führt ganz schnell zur Frage: Wie sollte Kunst präsentiert werden?  Wie verständlich, wie abgehoben, wie erklärungsbedürftig sollte Kunst sein?

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Kunst sollte mit einem Lächeln präsentiert werden

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Sternzeichen Pfingstochse (c) Aquarell von FRank Koebsch

Sternzeichen Pfingstochse (c) Aquarell von FRank Koebsch

Mir macht es Spaß zu malen. Hier kommt mich schon mal diese oder jene Idee, die witzig sein könnte. Besonders ausgelebt habe ich dieses bei unserem Projekt Faszination Sternzeichen. Bei den Überlegungen zu meinen Sternzeichen hatte ich diesen oder jenen Einfall, um mit den Themen zu spielen. Besonders schön ist, dass sich dieses Schmunzeln beim Malen auch auf die Besucher unserer Ausstellungen transportieren lässt. Es macht riesigen Spaß die Menschen beim Betrachten der Sternzeichen Pfingstochsen, Sternzeichen (See) Löwe, des Sternzeichen Wassermännchen, … zu beobachten und sich mit Ihnen über die Idee hinter den Bildern zu unterhalten. Besonders freue mich in diesem Projekt gemeinsam mit drei anderen Künstlern (Petra Rau, Susanne Haun und Kerstin Mempel), der Autorin Annette Pehnt und Karsten Peters dem Galeristen der Galerie Faszination Art zusammen zu arbeiten.

Mit Spannung werden die Ergebnisse abgemessen (c) Christiane Weidner

Mit Spannung werden die Ergebnisse abgemessen (c) Christiane Weidner

Aus dieser Zusammenarbeit ist unser Sternzeichen Buch entstanden und wir haben viele Menschen in Ausstellungen zu Lächeln gebracht 😉 Besonders das  Kinderlachen wertet jede Ausstellung auf. So hat riesigen Spaß gemacht, die Kunst auf dem Flughafen Tegel, den Papierflieger  von Georg Kohlmaier in meinen Aquarellen immer wieder aufzugreifen und dann letztendlich mit den Kindern Papierflugzeuge zu basteln und zu bemalen. Der Kinderlärm in unserer Ausstellungund das Lachen der Kids war der beste Teil unserer Präsentation.

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Ich präsentiere meine Kunst gerne im WEB

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Mein Profil auf Facebook (c) Frank Koebsch

Mein Profil auf Facebook (c) Frank Koebsch

Wenn ich meine Begeisterung für das Aquarell mit anderen Menschen teilen möchte, muss ich meine Kunst zeigen, so zeigen, dass die Bilder für die Menschen schnell und einfach auffindbar sind. Ich kenne mich zwischen Pinsel und PC aus. So liegt es nahe diese Möglichkeiten zu nutzen. Ich präsentiere meine Kunst auf unser Webseite, über FacebookGoogle+TwitterPinterestXing und YouTube. Für große Ausstellungen werden separate Blogs angelegt. Das Zusammenspiel der genannten Präsentationen mit diesem Blog führt dazu, dass durch SEO meine Aquarelle im Netz sehr gut gefunden werden.

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Präsentation meiner Kunst in Ausstellungen

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Ausstellungseröffnung in der Galerie Faszination Art

Ausstellungseröffnung in der Galerie Faszination Art

Eine Präsentation im Internet ist gut und spannend. Man bekommt Feedback, kann diskutieren und Kunst verkaufen. Aber am wunderbarsten ist, gemeinsam mit den Menschen vor den Bildern zu stehen und mit ihnen sich über die Bilder auszutauschen. Im direkten Kontakt mit den Menschen vor den Originalen kann man die Begeisterung für seine Bilder am besten Teilen. Hierbei kommt es weniger darauf auf die Art des Ausstellungsortes an. Man kann in Bibliotheken, Sternwarten, Begegnungszentren, Einkaufspassagen, einem Institut für Kernfusion oft viel mehr Menschen erreichen als in einem Kunst Verein oder einer Galerie. Wichtig ist, dass das Konzept der Ausstellung passt. .

Präsentation meiner Kunst in der Presse

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Unsere Ausstellung in der Galerie Severina

Unsere Ausstellung in der Galerie Severina

Wenn es um das Teilen der Begeisterung geht, ist es wichtig die Präsentation seiner Kunst bekannt zu machen. Nach wie vor informieren sich die meisten Menschen in Zeitungen und Zeitschriften über Veranstaltungen, damit hat eine Pressemitteilung immer noch einen großen Wert. Den größten Erfolg hat man, wenn die Arbeiten im Internet und mit der Presse  verzahnt werden. Bei einer effektiven Präsentation in der Presse kommt es darauf an, in auflagenstarken Zeitungen regionalen oder überregionalen Zeitungen oder Zeitschriften zu präsentieren. Für unsere Ausstellung zum Flughafen Tegel ist es uns gelungen Veröffentlichungen in der Welt Kompakt, der Berliner Morgenpost, Zeitschrift „atelier“ u.a. zu realisieren. In Verbindung mit unserem Web Auftritt für diese Ausstellung eine wirkungsvolle Präsentation unserer Kunst mit einer riesigen Reichweite. Für andere Aktionen und Ausstellungen ist es sinnvoll, sich auf der Kulturseite oder im Rahmen der Veranstaltungstipps der regionalen Tageszeitungen oder lokalen Zeitschriften zu präsentieren.

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Ist ein Künster ein Unternehmer?

Ist ein Künster ein Unternehmer?

Zum Ende dieses Artikels möchte ich auf die Ursprungsfrage Wie wichtig ist für Dich die Präsentation von Kunst? zurück kommen. Es macht Spaß Motive zu entdecken, Aquarelle zu malen, Ausstellungen zu konzipieren und sich mit Menschen sich über andere Kunst auszutauschen. Aber Kunst muss man sich auch als Künstler leisten können. Für mich ist ein Künstler auch immer ein Unternehmerund deshalb sage ich es ganz unumwunden:

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Die Präsentation von Kunst ist für mich wichtig, um Geld zu verdienen.

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Beteiligen Sie sich doch auch an unsere Blogparade und beantworten die Frage:

Wie wichtig ist für Dich die Präsentation von Kunst?

Azalee (c) Zeichnung von Susanne Haun

Azalee (c) Zeichnung von Susanne Haun

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bis zum Ende der Woche. Unter allen Teilnehmern werden von Susanne Haun zwei Preise verlost. Der erste Preis ist die Tuschezeichnung „Azalee“ im Format 17 x 22 cm von Susanne Haun. Der zweite Preis, ein Sternzeichen Buch wird von der Galerie Faszination Art bereitgestellt. Dieses Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt der Galerie  mit vier bildenden Künstlern und der Autorin Anette Pehnt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Diskussion und viel Glück bei der Verlosung.

Kategorien:Aquarell, Ausstellungen, Malerei Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Kraniche sind Glückvögel

30. Januar 2012 2 Kommentare

Kranich Aquarelle und SEO sind keine brotlose Kunst

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Mit meinen Kranich Aquarelle habe ich Glück. Sind Kraniche für mich Glücksvögel?  Vielleicht ja, aber ich glaube man kann sagen, es ist das Glück des Tüchtigen. Einmal habe ich mich über mehrere Jahre hinweg mit den Kranichen und der Aquarellmalerei beschäftigt. So ist eine recht große Anzahl von Kranich Aquarellen entstanden.  Zum anderen habe ich versucht, meine Aquarell Bilder so gut wie möglich in Ausstellungen und auf unserer Web-Seite zu präsentieren. Dieser Aufwand zahlt sich immer mehr aus, denn ich hatte vor wenigen Tagen berichtet, dass ich zwei Kranich Aquarelle verkauft habe. Gesten Abend konnte ich über das Internet ein weiteres Kranich Aquarell verkaufen. Das Aquarell „Abflug“ habe ich heute verpackt und zur Post gebracht. Bilder verkaufen ist Arbeit. Aber gute Aquarelle und einige Kenntnisse  im Bereich Suchmaschinen Optimierung SEO kann diese Arbeit wesentlich erleichtern.

Abflug (c) ein Kranich Aquarell von FRank Koebsch

Abflug (c) ein Kranich Aquarell von FRank Koebsch

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SEO für meine Aquarelle

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Ich hatte schon mehrmals über meine Bestrebungen berichtet, dass meine Aquarelle von Google gut gefunden werden. In der Regel erntete ich damit als Reaktion Schulterzucken oder die Bemerkungen, dass dieses Anstrengungen nicht lohnen werden, dass ich mich lieber auf das Malen konzentrieren soll, ….   Ich habe die Auffassung, Künstler müssen als Unternehmer handeln und wenn ich mich mit dem Gedanken trage Bilder verkaufen zu wollen, muss ich auch etwas dafür tun. Neben den Ausstellungen 2012  gehört auch die Arbeit im Internet dazu. Dieses bedeutet die Aquarelle so in Netz zu stellen, dass Sie von den Menschen gefunden werden. Die Ergebnisse im Bereich der Suchmaschinen Optimierung SEO können Sie am besten werten, wenn Sie mit der Testsuche und Bildsuche von Google nach Kranich Aquarell suchen 😉

Kranich Aquarell - Ergebnisse in der Google Bildersuche

Kranich Aquarell – Ergebnisse in der Google Bildersuche

Kranich Aquarell - Ergebnisse in der Google Textsuche

Kranich Aquarell – Ergebnisse in der Google Textsuche

Weitere Ergebnisse der SEO für meinen Blog finden Sie unter:

Wenn man sich die Ergebnisse der Google Suche für Kranich Aquarelle anschaut, kann man nur zum Schluss kommen, Kraniche sind Vögel des Glücks.

Preise für Kunst

Preise für Kunst

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Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes?

Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes?

Preise in der Kunst sind eine heikle Sache. Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes? Es gibt keinen allgemeingültigen Maßstab für Kunst – Preise werden gemacht. Entweder werden die Preise von Sammlern und Galeristen gemacht, wenn es sich um die Tops handelt. Oder …  die Künstler müssen die Preisen machen. Ich habe mich in der Vergangenheit immer wieder mit diesem Thema auseinander gesetzt, denn Künstler wollen von Kunst leben können. Ich habe die Auffassung, Künstler müssen als Unternehmer handeln.

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Preis für unsere Malerei

Bilanz

Bilanz

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Zum Jahresanfang beschäftigt sich jeder Selbstständige und Freiberufler mit dem Thema Steuern und Bilanz des vergangenen Jahres. Also ziehe ich Bilanz: Wie viele Bilder wurden verkauft, welche Motive, in welchen Größen und was ist unterm Strich übrig geblieben. Die Frage, die sich dabei stellt, ist, passen die Preise? Ein ganz heikles und zugleich ganz einfaches Thema. Es lebe die Betriebswirtschaft 😉

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Preise und die Kosten für unsere Malerei

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Ich brauche keinem zu erzählen, dass die Kosten für Energie, Zugfahrten, Autofahrten und Material gestiegen sind. Nun ist die Malerei kein materialintensives Unterfangen, aber es „läppert sich“. Was dazu kommt sind die gestiegenen Lebenshaltungskosten, damit wird die Arbeitszeit eines Freiberuflers und Selbstständigen entwertet. Das sind Fakten, aber sind die Kunden auch bereit, dieses zu bezahlen?

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Preis – Angebot und Nachfrage

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Wir haben im vergangenen Jahr so viele Bilder und Kalender verkauft wie noch nie zuvor. Hierfür noch einmal ein ganz großes Dankeschön an alle, die dabei geholfen haben und insbesondere an die Käufer unserer Aquarelle, Pastelle und den Kalendern.

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Neue Preise für unsere Malerei

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Neue Preise für unsere Malerei

Neue Preise für unsere Malerei

Diesen Erfolg müssen wir nutzen, damit weiterhin genug Geld zur Deckung unserer Kosten übrig bleibt. Darum kündigen wir heute für den Beginn unserer ersten Ausstellung ab den 3. März 2012 eine Preiserhöhung an. Wir werden unsere Preise im Durchschnitt um 16% erhöhen. Hier ein paar Beispiele für typische Formate:

  • Ein Aquarell im Format 24 x 32 cm kostet heute 125€ und ab März 145€.
  • Ein Aquarell im Format 30 x 40 cm kostet heute 190€ und ab März 215€.
  • Ein Aquarell im Format 56 x 76 cm kostet heute 670€ und ab März 750€.

Diejenigen, die bereits mehrere Bilder von uns haben, wird der Wertzuwachs vielleicht freuen. Andere werden schimpfen. Wenn Sie schon immer ein Aquarell oder Pastell von uns kaufen wollten, nutzen Sie die Chance noch in den nächsten Wochen. Auf unserer Homepage, finden Sie alle Bilder mit den heute aktuellen Preisen.

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Welche Preise für Kunst sind Sie bereit auszugeben?

Ein Portrait über Frank Koebsch in der OstseeZeitung

13. August 2011 2 Kommentare

Bin ich ein (typischer) Künstler?

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Aufmacher für die OZLokal der Hansestadt Rostock vom 09.08.2011

Aufmacher für die OZLokal der Hansestadt Rostock vom 09.08.2011

Ich habe mich im Zusammenhang mit unserer aktuellen Ausstellung in dem Haus der Stadtwerke bemüht, dass über unsere Ausstellung berichtet wird. Was nützt die schönste Ausstellung, wenn keiner hingeht. Der Blog  Rostock-heute berichte unter der Überschrift Aquarelle und Pastelle von Hanka und Frank Koebsch über die Ausstellungseröffnung. Auch das lokale Kabelfernsehen  tv.rostock zeigte eine Woche lang einen Sendebeitrag über unsere Ausstellung. Mit der wichtigen Zeitungen Rostocks hatte ich zuerst weniger Glück. „Nur“ die OstseeZeitungbrachte am Tag der Ausstellungseröffnung nur eine ganz kleine Notiz. Aber manchmal helfen einem anderen Menschen und so kam der Kontakt zu Frau Teske einer freien Journalistin in Rostock zu Stande. Sie besuchte mich einige Tage nach der Ausstellungseröffnung, um über mich ein Portrait für die OstseeZeitung zu schreiben. Es war eine interessante Unterhaltung für Frau Teske und auch für mich. Ich habe wohl mal wieder das Bild eines Künstlers in Frage gestellt. Doch lesen Sie selbst, mit welchen Zeilen der Artikel beginnt.

Portrait über Frank Koebsch in der OZ vom 09. August 2011

Portrait über Frank Koebsch in der OZ vom 09. August 2011

Eine markante Brille im Gesicht oder einen leichten Schal um den Hals geworfen, dazu vielleicht etwas zauseliges Haar zu wohl-ungeordneten Gedanken. Dieses Klischee vom freien Künstler erfüllt der Maler Frank Koebsch nicht.

Ich erzählte und zeigte etwas über meine Malerei, aber was Frau Teske viel mehr interessierte, waren meine Gedanken und Idee zum Thema wie man als Künstler von der Kunst leben kann. So ist kein Artikel über mich und die Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock entstanden, wie ich es erwartet hatte, sondern ein Portrait über mich mit meinen Erfahrungen aus dem Vertrieb, dem Projektmanagement, Business Development und der Verbindung zu meiner Malerei , der Kunst und der Ausstellungsorganisation. Für mich ein gelungener Artikel. Wenn es Ihnen schwer fällt, den Artikel zu lesen probieren Sie es mit diesem Link. Portrait über Frank Koebsch in der OZ vom 09. August 2011 als pdf

Was meinen Sie: Wie sollte ein typischer Künstler sein?

P.S. Noch einmal ein Dankeschön an Frau Teske und alle anderen die geholfen haben.

P.S.S. Informationen zu der in dem Artikel beschrieben Ausstellung Jazz meets Fine Arts finden Sie unter diesem Link. Wenn Sie der Artikel neugierig gemacht hat, kommen Sie doch heute Abend zu dem Künstlergespräch mit mir oder besuchen Sie aktuelle Ausstellung in dem Haus der Stadtwerke Rostock.

Logo der Ausstellung "Jazz meets fine Arts" (c)

Logo der Ausstellung "Jazz meets fine Arts" (c)

Ausstellungsankündigung für unsere Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock

Ausstellungsankündigung für unsere Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock

Künstlergespräch mit Frank Koebsch

Künstlergespräch mit Frank Koebsch

Künstler wollen von Kunst leben können

6. August 2011 6 Kommentare

Aber welches ist der richtige Weg, um von der Kunst leben zu können?

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Ich hatte in den vergangen Tagen von der Veranstaltung „Arts & money” – Wie lebe ich von meiner Kunst? berichtet. In zwischen hat Frank Lemloh auch die Ergebnisse in Form Thesen oder hervor zu hebenden Aussagen verteilt und als nächsten Termin „Arts & money” – Wie lebe ich von meiner Kunst? für den 12.09. genannt. Ich bin gespannt auf den Termin. Warum, ich bin seit einiger Zeit dabei zu überleben und auszuprobieren, wie ich mit oder von meiner Kunst leben kann.

Was in diesem Zusammenhang interessant ist, ist der Artikel mit der Überschrift „Künstler wollen von Kunst leben können“ in der OstseeZeitung vom 18. Juli 2011. Im Netz ist dieser Artikel nur in Auszügen noch zu finden, wie z.B. hier auf dnews. Leider werden hier nur einige reißerische Aussagen zusammen gedichtet. Der Artikel ist aber auf http://www.artefacti.de vorhanden, auch wenn die Seite z.Z. nicht erreichbar ist. Der Cache von Google hilft und hier kann man den Artikel vollständig lesen.

Sven Ochsenreither in der Galerie IPP

Sven Ochsenreither in der Galerie IPP

Der Artikel basiert auf einem Interview mit dem Maler und Grafiker Sven Ochsenreither. Ich habe einige Interviews und Aussagen von Sven Ochsenreither als Vorsitzender des Künstlerbundes Mecklenburg Vorpommern verfolgt und einige Ausstellungen, z.B. die Ausstellung „leichtigkeiten“ in der Galerie des IPP besucht. Für mich ein gutes Bild eines erfolgreichen Künstlers, der von seiner Kunst leben kann. Als ich den Artikel „Künstler wollen von Kunst leben können“ las, hatte ich das Gefühl, dass Sven Ochsenknecht für sich mit diesem Bild gebrochen hat.  Bewusst gebrochen hat!!! Auf die Frage, ob er Sven Ochsenreither von seiner Kunst leben kann, ist zu lesen

«Kann ich nicht», antwortet der Maler und Grafiker Sven Ochsenreither. Das zuzugeben, sei ihm lange schwer gefallen, sagte der 38-jährige promovierte Kunstwissenschaftler, der in Greifswald auch noch Kunsterziehung und Theologie studierte. Die wenigsten bildenden Künstler in Mecklenburg- Vorpommern könnten allein von ihrer Kunst leben, sagte er in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. «Sie sind auf Brotjobs oder familiäre Unterstützung angewiesen oder auf Hartz IV.»

Dieser Sachverhalt an sich ist bekannt, wie ich aus dem Freundes- und Bekanntenkreis kenne und wie es in dem Artikel Arme Künstler im Nordosten Deutschlands beschrieben habe. Nur die Diskussion über die Wege aus der Situation heraus ist unterschiedlich und diese Diskussion ist aus meiner Sicht Teilweise festgefahren.
Maßgebliche Vertreter von Verdi und des Künstlerbundes wollen seit 1997 ( 😉 )durchsetzen, dass grundsätzlich für Ausstellungen in Öffentlichen Gebäuden ein Künstlerhonorar gezahlt wird. Nur liegt hier kein gesellschaftlicher Konsens vor und auch nur die Grüne unternehmen als Partei immer mal wieder einen Vorstoß in die Richtung. Kunstförderungen von Banken, Sparkassen, anderen Unternehmen, den Ländern und Kommunen funktioniert heute anders. Museen wollen die Besucherzahlen erhöhen und die Kosten senken, in dem sie die Eintrittsgelder abgeschafft haben. Übrigens auch, um die Allgemeinbildung und die Wahrnehmung im Bereich Kunst und Kultur zu verbessern.
Ein Kunstmarkt an dem alle Künstler so partizipieren können, dass sie von ihrer Kunst leben können, wird es nicht geben. Markt wird bestimmt von Angebot und Nachfrage. Wenn für die existierende Nachfrage zu viel Kunst „produziert“ wird, beginnt wie auf jedem Markt ein harter und schmerzhafter Selektionsprozess.  Hier wird es wohl auch ein Freibrief für Künstler geben.

Sven Ochsenknecht geht auf die Diskussion in seinem Interview gar nicht erst ein. Sondern er rechnet aus seiner Sicht mit den Galerien und Ausstellungsorten in Mecklenburg Vorpommern ab.

Die kleinen Galerien, von Künstlern und Vereinen initiiert, dienten oft nur der «Selbstbespaßung», meinte er sarkastisch. Es gebe keine Handvoll Galeristen im Land, die versuchten, im Kunstmarkt die Finger drinzuhaben. In Tourismusorten warteten Galerien auf «Laufkundschaft». Für die Staatlichen Museen Schwerin oder Greifswald sei die Präsentation moderner Kunst nicht die Hauptaufgabe. Für die Kunsthalle Rostock sollte sie das sein, sagte Ochsenreither.

Auch dieses ist eine bekannte Tatsache. Galerien, die im Kunstmarkt einen wirklichen Namen haben, an Kunstmessen teilnehmen, internationale Projekte treiben sind aus meiner Sicht in Mecklenburg Vorpommern z.B. die Galerie Schwarz,  Galerie Möller,  Galerie artFuhrmann, Galerie am Kamp in Teterow, … Aber bei 1.642.327 Einwohner ist das Potential der Käufer, die Anzahl der Marktteilnehmer auf der Käuferseite gering. Also warum lautet nicht der Vorschlag, neue Märkte in den Ballungsgebieten Berlins, Hamburgs, Köln, Düsseldorf, München, Mailand, London, New York mit wesentlich mehr potentiellen Kunden suchen. So würde es jeder Unternehmer machen. Kunsthandwerker handeln genauso und z.B. die Handwerkskammer Schwerin schafft Möglichkeiten, dass sich Kunsthandwerker auf der auf der „L`Artigiano in Fiera“, der weltgrößten Verkaufsmesse des Kunsthandwerks in Mailand präsentieren können. Für mich eine wirklich klasse Aktion insbesondere, da sie bereits zum vierten Mal durchgeführt wird. Aber genau hier scheint ein wesentlicher Spannungspunkt zu liegen, denn Sven Ochsenknecht führt weiter aus

Die Politik stelle zwar Fördermittel für Künstler bereit, die aber bei denen oft auf Unverständnis stoßen. So gibt es seit 2010 die Bundesinitiative Kultur- und Kreativwirtschaft. «Künstler sollen sich coachen lassen, wie sie als wirtschaftliche Unternehmer auftreten und sich vermarkten können», erläuterte Ochsenreither. Dann seien sie aber keine Künstler mehr. Stattdessen sollte überlegt werden, wie ein wirtschaftlicher Markt für die Künstler geschaffen werden könne. Wenn die Kultur schon Wirtschaftsförderung erhalte, so sollte eher eine Galerieförderung in Erwägung gezogen werden, schlug der Maler vor.

Nun wenn die Eigenvermarktung und das Handeln als Unternehmer durch Künstler abgelehnt wird, sind ganz einfache Fragen zu diskutieren.

Diese Diskussion dürfen die Künstler nicht alleine diskutieren, sondern müssen zu einem gesellschaftlichen Konsens führen, denn es geht bei Förderung immer um Steuergelder, um Gelder, das die Bergleute, die Kocher an der Hochöfen, die Arbeiter an der Bändern von VW, die Lehrer, die Altenpfleger, die Unternehmen, die anderen Freiberuflichen und Selbstständigen  und auch die Rentner aufbringen müssen.

Ist ein Künster ein Unternehmer?

Ist ein Künster ein Unternehmer?

Ich persönlich glaube nicht daran, dass die Förderung von Galerien eine Änderung der Situation für die Masse der Künstler bringt. Künstler, die durch national und international agierende Galerien vertreten werden, wird diese Maßnahme zweifelsfrei helfen. Aber die anderen? Wenn diese Künstler nicht in ihrem Atelier auf ihre Entdeckung warten wollen, müssen sie sich bei den Galerien in Mecklenburg Vorpommern und darüber hinaus bewerben. Sich vermarken!!!! Für mich muss ein Künstler im gewissen Masse ein Unternehmer sein.

Nun ich habe eine riesige Hochachtung vor der Arbeit von Sven Ochsenreither  und davor, dass er wie man so sagt, die Hosen runtergelassen hat, dass es nach Wegen sucht die Situation für sich und andere zu ändern. Aber wir kommen beide mit anderen Erfahrungshorizonten, Ausbildungsverläufen und Auffassungen zum Thema Kunstmarkt, auf die Frage Wie kann man von der Kunst leben? Ich – ein Dipl. Ing. der Informationstechnologie, tätig im Vertrieb und Business Development von Siemens und als Autodidakt im Aquarell und Sven Ochsenreither  als promovierte Kunstwissenschaftler, künstlerisch erfolgreicher Maler und Grafiker… Deshalb wohl die unterschiedliche Sicht. Ob hier ein Miteinander möglich wäre?

„Arts & money” – Wie lebe ich von meiner Kunst?

18. Juli 2011 2 Kommentare

Creative Monday Nord – Netzwerken zwischen Rostock, Hamburg und Flensburg

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Frank Lemloh hatte im Rahmen seiner Tätigkeit für das RKW Kompetenzzentrum am 04. Juli zum 8. „Creative Monday Nord“ eingeladen. Einer der Programmpunkte war  eine Gesprächsrunde zum Thema „Arts & money”, Wie lebe ich von meiner Kunst? Der Creative Monday Nord begann auf dem Gelände des ehemaligen Dieselmotorenwerk  Rostock. Es gibt die Webseite http://www.dieselmotorenwerk.de/, die schon andeutet, dass auf dem Industriegelänge sich Ateliers angesiedelt haben. Rostock-heute hatte bereits in den vergangenen Monaten über die Atelier Eröffnung in der Erich Schlesinger Str. berichtet. Die Künstlergruppe Schaum (Wanja Tolko, Alexandra Lotz, Janet Zeugner, Tim Kellner,  Marc W1353L), Tanja Zimmermann, Barbara Kinzelbach, Felix Fugenzahn, Christoph Chciuk u.a. hatten uns einen Einblick in Ihre Ateliers gegeben. Danach ging es in die Frieda 23, die Kunstschule Rostock zur Diskussionsrunde „Arts & money” – Wie lebe ich von meiner Kunst?

Sehr interessant waren die Ausführungen von Christiane Limper (Künstlerin, Flensburg) und Dodo Adden (Kulturschaffender und Vorstand Frappant e.V. Hamburg).

Christiane Limper hat Freie Grafik an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Sie berichtete von der Kunst und Kulturinitiative Flensburg (KKI), ihre Arbeit im Rahmen von Projekten wie das MAP Maritime Art Project als Kulturbotschafterin, der Kunstaktion Fehlkauf, der Aktion „Um Antwort wird gebeten“ u.a. Eine ihre Aussagen war, dass sie seit einiger Zeit von der Kunst leben kann. Für mich klasse Stories, insbesondere wie sie sich schrittweise  auf Stipendien und bei Partnern beworben hat, um die Projekte zu ermöglichen. Was sie unterlassen hatte, war zu erwähnen, dass sie Meisterschülerin von A.R. Penck war. 😉

Dodo Addens Lebensgeschichte kommt ohne ein Kunststudium aus. Er bringt aber zusätzlich zu seiner Kreativität, die Freude am Erforschen, Ausprobieren und der Fähigkeit wirtschaftliche und Kreatives zu verbinden. Mit seinen Erfahrungen aus der Industrie, seiner Kreativität und seinen Managementfähigkeiten konnte und kann er durch die Arbeit in den Vorständen von SKAM und Frappant die Kulturlandschaft von Hamburg mitgestalten.

Leider waren in der Veranstaltung die Künstler unter sich. Ich hatte auf Grund meiner Erfahrungen im Marketing und Business Development mit zwei drei Fragen die Rolle eines möglichen Projektpartners  aus der Industrie, eines Geldgebers eingenommen. Aber außer Dodo Adden und Christiane Limper verfügte keiner der Anwesenden über Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Unternehmen.

Für mich ist aber gerade diese Zusammenarbeit zwischen der Kunstszene und der Industrie oder / und anderen Auftraggebern der Schlüssel, um von der Kunst zu leben. Beide Seiten können viel voneinander lernen. Für mich ist es wichtig, dass jeder Künstler auch ein Unternehmer sein muss. So passt der Artikel: Selbständig in kreativen Berufen – Wie man mit guten Ideen Geld verdient in der Süddeutschen Zeitung. Künstler müssen lernen sich mit Unternehmern zu unterhalten ;-). Aber auch Unternehmen können in Bezug Kreativität, vernetztes Arbeiten u.a. von den Künstlern lernen.

Ich bin auf die nächsten Creative Monday´s gespannt. Aber bei Diskussionsrunden „Arts & money”, müssen neben der Kunstseite auch Gesprächspartner von der MoneySeite dabei sein. Eine Herausforderung für Frank Lemloh und alle Beteiligten. Nun ich bin gespannt, ob ein Teil der Anregungen aufgegriffen werden.

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Blogparade Teil 4: Sollte Kunst erschwinglich sein…

15. Mai 2011 10 Kommentare

Conny Niehoff fragt:  Sollte Kunst erschwinglich sein…

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Diese Frage von Conny Niehoff in ihrer Blogparade ist sehr interessant. Conny hat die Frage aus der Sicht gestellt, dass sich die Menschen als Käufer der Bilder, die Bilder bei den Künstlern und den Galerien leisten können und wollen. Hierzu gibt es dann verschiedene Facetten, wenn sich die Kunden kein wunderbares großes Original leisten können oder wollen, sind sie dann daran interessiert von dem Künstler

Wir haben sehr gute Erfahrungen mit kleineren Aquarellen und kleinen Kalendern gemacht, dieses offensichtlich aus zwei Aspekten heraus. Nicht jeder hat eine große Wand frei, aber ein kleines Bild z.B. 24 x 32 cm und ein Kalender in einem CD Format für den Schreibtisch oder die Vitrine gehen immer noch. Dazu kommt noch ganz klar der preisliche Unterschied entsprechend der Größe. Ein Aquarell 24 x 32 cm kostet bei uns z.Z. 125 €  und ein Format 56 x 76 cm 670 €.

Kalenderdeckblatt 2011 (c) Hanka & Frank Koebsch

Kalenderdeckblatt 2011 (c) Hanka & Frank Koebsch

Morgenstimmung im Hafen 2 (c) Aquarell von Frank Koebsch

Morgenstimmung im Hafen 2 (c) Aquarell von Frank Koebsch

Alt und Neu im Hafen (c) Aquarell aus dem Museumshafen von Frank Koebsch

Alt und Neu im Hafen (c) Aquarell aus dem Museumshafen von Frank Koebsch

Kalender 2011

Aquarell 24 x 32cm

Aquarell 56 x 76 cm

Der zweite Aspekt, des Themas Kunst muss man sich leisten können ist die Frage, ob sich der Künstler die Kunst leisten kann. Sprich sind die Einnahmen so groß, dass es davon seinen Lebensunterhalt leisten kann. Es ist halt eine Kunst von der Kunst zu leben. Dieses führt in der Regel nicht zu der Frage, nach dem Lebensstil des Künstlers sondern nach der Frage, wie ergibt sich der Preis des Kunstwerkes. Ich bin der Meinung, dass der Preis für Kunst wird gemacht, aber dieses hilft nicht wirklich wenn die Kunden den Preis nicht akzeptieren oder sich die Kunst nicht leisten wollen oder können. Hierzu gibt es gerade in Neubrandenburg unter der Überschrift „Arme Künstler“ eine aufgeregte Diskussion.

Ich kenne viele Menschen, die sind der Meinung, dass die Gemeinden, Städte und Länder für den Bereich der Kunst und Kultur verantwortlich sind. Klar liegt hier ein Teil der Verantwortung, z.B. im Bereich der Bildung, der Museen, Bibliotheken und Archive, der Theater zur Bewahrung der Kultur und auch für die Rahmenbedingungen zur Entwicklung der Kunst und Kultur heute und morgen. Auch wenn ich Bilder malen, Ausstellungen organisiere und auch Bilder verkaufe, würde ich nie auf die Idee kommen, dass der Staat in letzter Konsequent dafür zu sorgen hat, dass Künstler sich ihre Kunst leisten können. Bildende Künstler arbeiten in der Regel als Freiberufler und sind damit Selbstständiger Unternehmer. Warum? Anderen Selbstständigen wie der Handwerksmeister um die Ecke ermöglicht der Staat auch kein sorgloses Leben bis zu Rente.

Die Quintessens ist für mich, dass der Staat Rahmenbedingungen gestalten muss, der Künstler als selbständiger Unternehmer seine Existenz im Wesentlichen alleine sichern muss und der mündige Bürger sich mit der Kultur und Kunst seiner Heimat auseinander setzen sollte. 😉 So wird es gute Zeiten geben, wo man sich mehr leisten kann und schlechte…. Als Künstler muss man sich wie jeder Freiberufler selbst und ständig kümmern. Wenn es nicht reicht, ist man nicht mit dem richtigen Konzept, am richtigen Ort oder hat leider nicht den richtigen Beruf. Es ist wie immer nur die besten Sportler können von Ihrem Sport leben, nur die besten Unternehmen verdienen auf Dauer genug Geld.

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Ist ein Künster ein Unternehmer?

Ist ein Künster ein Unternehmer?

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P.S.: Schauen Sie doch mal in die vierte Etappe unserer Blogparade. Es lohnt sich, denn heute wird Coco ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und ihren wunderbaren Akt verlosen. Also sputen Sie sich.

Coco Glückwunsch, als ich das letzte Mal geschaut habe waren es 127 Kommentare.  Klasse gemacht 😉 !!!!!

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Conny Niehoff„Rückenakt“32 x 24 cm,Hahnemühle Burgund
Rückenakt (c) Conny Niehoff
Rückenakt (c) Conny Niehoff

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

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