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Posts Tagged ‘Urheberrecht’

Wie kann man im Web als Künstler erfolgreich sein?

Wie kann man im Web als Künstler erfolgreich sein?

“Nichts ist so beständig wie der Wandel”

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Die Kunst, Geld zu verdienen

Die Kunst, Geld zu verdienen

Wer heute Produkte und Dienstleistungen anbietet, kommt am Internet nicht vorbei. Unternehmen und Einzelhändler, Künstler, Galeristen, Museen, die dieses nicht beherrschen, büßen immer mehr Umsatz und Reichweite ein. Nicht umsonst sterben immer mehr Einzelhändler, Galerien ohne guten Webauftritt und mit austauschbaren Produkten, verweisen Museen ohne neue Konzepte. Aber auch das Internet ändert sich ständig. Zuerst reichte eine Web Seite, dann kamen Blogs und Social Media, Shops, Plattformen wie eBay, Amazon und und … Viele Netzwerke sind auf der Strecke geblieben und es entstehen immer wieder neue.. Relevant sind heute aus meiner Sicht Facebook, Google+, Pinterest, Instagram, WhatsApp, Twitter (???), YouTube, Snapchat. Und morgen?  Änderungen ergeben auch durch den Wandel von stationären zu mobilen Endgeräten und hin zum Internet der Dinge. Aus meiner Sicht habe ich bis ganz taff mitgehalten und unsere Aquarelle, Aquarellkurse und Malreisen im WEB präsentiert und verkauft. Doch für kommende Zeitalter des Internets der Dinge und der künstlichen Intelligenz habe ich noch keinen Plan, um unsere Aquarelle und Ausstellungen zu präsentieren.  Sie meinen dieses ist noch Zukunftsmusik? In der USA dominiert Amazon die Produktsuche. Dort suchen 44% der Menschen Produkte als erstes in Amazon. Nur 34% suchen dieses Produkt als erstes auf Google. Zur gleichen Zeit führt Amazon  Alexa und Echo ein. Die Menschen reden mit dem Marktführer der Produktsuche und steuern über die KI ihr Smart Home, kaufen darüber ein, lassen sich informieren, hören ihre Playlist, … Es wird spannend. Alle anderen Spieler im Web ziehen nach. Wie werden die Menschen morgen mit Alexa, mit Siri von Apple, Cortana von Microsoft oder dem  Google Assistent, wenn sie ein Kranich Aquarell kaufen, einen Aquarellkurs oder ein Malreise buchen wollen. Es werden sich wesentliche Veränderungen im Verhalten der Menschen und der Präsentation von Produkten und Dienstleistungen ergeben. Aber wir brauchen nicht so weit in die Zukunft schweifen, wenn es um Veränderungen geht.

 

Erfolgsfaktor – Präsentation von Bildern im WEB

 

Einer der Erfolgsfaktoren im WEB ist die Präsentation von Bildern im Internet. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte und es lassen sich Emotionen viel einfacher mit Bildern transportieren. Nicht umsonst sind Netzwerke wie Pinterest und Instagram, Facebook mit der Präsentation von Bildern so erfolgreich, lassen sich immer mehr Menschen in den Suchmaschinen Bilder zu den Themen anzeigen und gehen dann über die Bilder auf die Web Seiten. Da ich mit dem Ausstellen und dem Verkauf unserer Aquarelle, mit Aquarellkursen und Malreisen habe ich diese Entwicklung genutzt. Ich habe mit Hilfe von Martin Mißfeldt, gelernt die eigenen Bilder für das Internet zu optimieren, um meinen Blog zu entwickeln. Mit der Suchmaschinenoptimierung für Bilder ist es gelungen, dass sich immer mehr Menschen für meinen Blog zu interessieren. Die Grundlage dafür war, dass Google meine Bilder mag. Die Entwicklung meines Blogs frankkoebsch.wordpress.com ist auf dem Bild zu sehen.

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Entwicklung des Blogs frankkoebsch.wordpress.com

Entwicklung des Blogs frankkoebsch.wordpress.com

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Im Kalenderjahr 2016 besuchten 108.975 Menschen den Blog und haben 598.239mal auf verschiedene Artikel und Bilder geklickt. Im Vergleich zu 2015 war dieses noch einmal ein Zuwachs um 18% bei den Klicks und 7% bei den Besuchern. Wenn man sich die Referrer anschaut, sieht man welche Bedeutung die Suchmaschinen für Zugriffe auf den Blog haben. Ganz klar dominiert hier Google mit einem Anteil von 94% das Feld der Suchmaschinenanbieter. Interessant ist, dass die Menschen über 46% über die Google Bildersuche auf meinen Blog zu gegriffen haben. Ein tolles Ergebnis, dass für unsere Aquarelle, unsere Fotos von den Ausstellungen, Aquarellkursen und Malreisen. Auf Grund der großen Resonanz im Web ist klar, dass wir über 75% unserer Bilder über das Internet verkaufen.

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Google Bildersuche als Referrer für meinen Blog frankkoebsch.workpress.com 2016

Google Bildersuche als Referrer für meinen Blog frankkoebsch.workpress.com 2016

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In dem Workshop „Kunst und Kommunikation im Social WEB“ hatte ich sogar einmal herausgearbeitet, dass wir ca. alle 20.000 Klicks auf unsere Web Seite eines unserer Aquarelle verkaufen. Für das Jahr 2016 könnte man dann auf Basis dieser Zahlen abschätzen, dass

  • bei ca. 600.000 Klicks auf meinem Blog,
  • einem Anteil von ca. 46% für Google Bildersuche als Referrer,
  • 20.000 notwendige Klicks für einen Verkauf eines Aquarells,
  • 14mal sich ein Käufer eines unserer Aquarelle sich auf Grund der Anzeige in der Google Bilder Suche für eines unserer Bilder entschieden hat.

Diese Aussage ließen sich in ähnlicher Weise auch für die verkauften Kalender, Kunstkarten, Drucke, Bildrechte, Kurse und Reisen hochrechnen und in Euro ausweisen

Aus unserer Sicht ein gutes Ergebnis, wenn denn dieses Bestand hätte oder ausbaufähig wäre.

 

Negative Auswirkungen der Änderungen in der Google Bildersuche

 

Google hat immer wieder die Bilder suche zum Teil gravierend geändert. Im Februar 2013 waren die angekündigten Änderungen so groß, dass ich in einem Artikel geschrieben habe, Google will mir 50% meiner Chancen berauben. Damals gab eine große Protestwelle, die Aktion „Verteidige Dein Bild“ wurde ins Lebens gerufen und es gab rechtliche Auseinandersetzungen mit Google. Damals war es nur eine Ankündigung oder jetzt hat es Google wirklich gemacht. In der Nacht vom 07. zum 08. Februar 2016 hat Google die „neue“ Bildersuche in Deutschland eingeführt und Google Image Search verschwindet als Referrer.

Für die Menschen die im Web Suchen bedeutet dieses erst einmal eine Veränderung von der Darstellung der Suchergebnisse. Hier das Ergebnis der „neuen“ Google Bildersuche für den Such Begriff Kranich Aquarelle.

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Für den Nutzer gibt es einige zusätzliche Informationen, viele Möglichkeiten zum weiteren Suchen und er kann durch das Klicken auf das ausgewählte Bild, auf die angezeigte Seitenbezeichnung und den Button „Seite besuchen“ auf meinen Blog und unsere Web Seite gelangen.  Scheinbar eine ganz gute Änderung, denn vielen Menschen die Google für die Bildersuche nutzen, wird es gefallen. Gefallen tut es aber nicht den Menschen (Künstler, Fotografen, Gewerbetreibende, Museen, Verlage, Unternehmen,…. ), die Bilder in Netz stellen. Denn es ist keine bloße Änderung in der Darstellung oder dass ein Refferer Typ umbenannt wird, sondern die Änderung führt dazu, dass ein deutlicher Besucherrückgang auf Grund der neuen Google Bildersuche zu verzeichnen ist und in der Urgeberrecht eingegriffen wird. Der Rückgang der Trafficdaten aber auch eine Vielzahl  von inhaltlichen und rechtlich ungeklärten Fragen zum Urheberrecht führt zu einer Diskussion im WEB zum Teil auf einer sehr technischen Ebene oder in Bezug auf die Rechtmäßigkeit. Wohin diese Diskussion führen wird, steht noch in den Sternen.

Ich persönlich würde mir eine konsequente Auseinandersetzung in den Verbändern und Kammern der deutschen Künstler, Architekten, Fotografen, Verlage, Unternehmen, … und der VG Bild wünschen, um das Urheberrecht zu stärken und meine / unserer Vermarkungschance im Netz zu wahren. Das es gehen würde, hat der Prozess der GEMA der gegen Youtube und damit Google gezeigt. Aber die VG Bild – jetzt Bildkunst – schläft wie so oft.

Ich muss mich auf jeden Fall darauf einstellen, dass ich mit Hilfe von Google wesentlich weniger Aquarelle, Kalender, Kunstkarten, Drucke, Malreisen und Kurse verkaufen werde. Ich kann bei der Aussage von 2013 bleiben, Google raubt mir seit Februar 2017 50% meiner Marktchancen durch die Änderung in der Bildersuche. (Zumindestens auf Google)

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Änderungen in der Bilderpräsentation und Vermarktung

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Nun die Aussage , dass Google mit 50% meine Marktchance raubt, ist ein wenig plakativ. Denn die Menschen, die sich für Produkte interessieren, werden weiterhin suchen und auch finden. Also muss ich dafür sorgen, dass unsere Aquarelle, Kalender, Kunstkarten, Drucke, Malreisen, Kurse und andere Produkte gefunden werden. Nichts ist so beständig wie, der Wandel. Auf der Seite online.marketing.de habe ich dazu zwei interessante Artikel gefunden:

 

Wenn denn immer mehr die Stimme unser Interface zum Internet wird, vielleicht sollte ich Google einfach machen lassen. Vielleicht ist es viel interessanter für den Marktführer der Produktsuche im Web – Amazon einen Skill (App) für Alexa  zu entwickeln, der Bilder mittels Sprache beschreiben kann. Doch welche Frage sollten Alexa, Siri, Cortana oder der Google Assistent, einem Menschen zu Bildern allgemein oder zu unseren Aquarellen beantworten. Was zu sehen ist? Wo, wann und wie das Bild entstanden ist? Wer der Urheber ist? In welchem Zusammenhang in welchen Kontext das Bild zu …., ja zu was eigentlich steht? Welche Farben, welchen Papier ich beim Malen habe? Oder was will uns der Künstler mit diesem Bild sagen? Wie lange soll der Text sein, wo ein Bild mehr sagen kann als 1.000 Worte. Nein so eine App / Skill wir sich nicht durchsetzen. Viel mehr werden die Assistenten der künstlichen Intelligenz auf unserem Wunsch per Sprache Bilder auf verschiedenen Displays anzeigen, auf dem Kühlschrank ein Stillleben mit Lebensmittel, im Wohnzimmer als „elektronisches Gemälde“ als Bild passend zur Jahreszeit oder Stimmung der Bewohner, im Arbeitsumfeld je nach Nutzung der Räume für ein Teammeeting, eine Kundenpräsentation und und … Sie meinen dieses science fiction. Oh nein, Apps auf den Smart Phone steuern heute die Werbung auf den Screens der Läden an denen ich vorbei gehe, wie stellen zuhause auf digitalen Bilder Rahmen,  Smartphone, Tablets, Desktops entsprechend unserer Stimmung Hintergrundbilder ein, Windows bietet bei jedem Start wunderschöne Fotos an, in Unternehmer können aus deren Kunstsammlungen Gemälde für  bestimmte Anlässe und Räume geordert werden, Hotel erfassen unsere Vorlieben und sorgen dafür das wir ein Zimmer mit der passenden Einrichtung bekommen. Wenn dieses morgen, ja morgen und nicht in 100 Jahren noch ein wenige eleganter über unsere Stimme als Interface geht, dann kann „jedes beliebige Bild“ an jedem Ort gezeigt werden.  Es kommt hierbei darauf an, dass die Bilder gut beschrieben werden und dass die Urheberrechte durchgesetzt werden. Also sollten zu den Bildern die oben genannten Informationen genauso wie die traditionellen Keywords vorhanden sein. Das bekomme ich hin. Aber die Durchsetzung des Urheberrechtes, mein Lebensunterhalt macht mir Sorgen,

denn Alexa & Co suchen ein Bild und ich suche eine Möglichkeit meine Bilder zu vermarkten 😉

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Alexa ich suche ein Bild und die Frage nach den Bildrechten (c) Frank Koebsch

Alexa ich suche ein Bild und die Frage nach den Bildrechten (c) Frank Koebsch

Google will mir bis zu 50% meiner Chancen rauben

27. Februar 2013 2 Kommentare

 Google will mir bis zu 50% meiner Chancen rauben

Auswirkungen der veränderten Bildersuche

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Wer einen WEB Seite betreibt, einen Blog schreibt oder sich im Social Web präsentiert, will das seine Informationen gefunden werden. So habe auch ich versucht, dass mit ein wenig SEO die Menschen unsere Aquarelle gut finden. In der Vergangenheit konnte ich mit Stolz schreiben: Google mag meine Aquarelle. 80,4 % aller Zugriffe auf meinen Blog kamen über Suchmaschinen, davon fast 95% über Google. Mit Hilfe der Tipps Gute Bilder richtig optimieren von Martin Mißfeldt konnte ich meine Aquarelle so präsentieren, dass  fast 60% aller Suchmaschinezugriffe über Google Image Search realisiert wurden. Für mich war diese genau die richtige Vorgehensweise, denn ich versuche durch den Verkauf von Aquarellen, die Organisation von Ausstellungen und das Anbieten von Aquarellkursen einen wesentlichen Teil meines Lebensunterhaltes zu bestreiten. Über 70% der verkauften Bilder in 2012 konnten wir über das Internet verkaufen. So oder ähnlich werden es viel Künstler und Betreiber von Shops ebenfalls versucht haben. Es könnte so schön sein, doch

Google verändert die Bildsuche.

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Seit dem die ersten Informationen darüber bekannt sind, dass die veränderte Bildsuche auch auf google.de eingeführt wird, herrscht bei einem Teil der Netzgemeinde Aufregung bei dem anderen Teil der Netzbesucher nur Schulterzucken. Auch in der Vergangenheit gab es regelmäßig Diskussionen und Rechtsprechungen des BGH zum Thema Recht am Bild. Über einen Teil der Diskussion habe ich mit einem Kopfschütteln hinweggesehen, denn ich habe ja unsere Bilder in Netz gestellt, auf Facebook, Google+, Pinterest u.a. hochgeladen damit die Menschen sie dort und mit Hilfe von Google finden. Doch dieses Mal ist es anders, es scheint so, als wenn ich nichts gewinnen kann sondern nur verlieren. In dem Artikel Google und seine neue Bildersuche: Keine Links mehr auf die Bildquelle? Werden die Änderungen recht gut beschrieben. Da die neue Bildersuche bereits in vielen Ländern eingefügt wurde, habe ich ganz einfach einen Vergleich des alten und der neuen Bildsuche vorgenommen.

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Vergleich der Bildsuche auf google.com und google.de

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Chancen der heutigen Bildersuche auf google.de

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Kranich (c) Aquarell von Frank Koebsch

Kranich (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ich habe zur Veranschaulichung und in Vorbereitung auf mein neues Ausstellungsprojekt Faszination Kraniche den Suchbegriff Kranich in beide Suchmaschinen eingegeben. In den USA auf google.com läuft bereits die neue Version der Bildsuche. Klickt man heute auf in der Bildsuche von google.de auf mein Kranich Aquarell zeigt google nach dem ersten Klick eine WEB-Seite, auf der rechts das gewählte Bild gezeigt wird und links einen Ausblick auf die Seite, wo das gewählte Bild gefunden wurde. Wenn diese Seite interessant ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Benutzer auf die Webseite wechselt, um mehr über das Motiv zu erfahren, das gewählte Bild in einer großen Auflösung zu betrachten oder weitere Bilder anzuschauen. Dieses ist die große Chance für jeden Fotografen, Künstler der Bilder präsentiert. Wenn ich  jemanden der Kraniche sucht, weitere Kraniche Aquarelle zeige, dann wird er  sich sicher auf meine Seite einlassen 😉 Eine wunderbare Lösung, denn für alle Beteiligten. Meine Bilder werden dadurch gefunden, dass Google ohne Verletzung des Urheberrechtes, in einem kleinen Format den Suchenden oder mit einem Ausblick auf meine Web Seite zeigt.

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Funktionen und Nachteile der neuen Bildersuche auf google.com

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Die Veränderung wird der neuen Version wird sichtbar, wenn man bei den Ergebnissen auf der gewünschte Bild klickt. Google blendet zwischen den Bildern eine neue schwarze Zeile auf, auf der das Bild in einem großen Format gezeigt wird. Von der Weg Seite auf der das Bild gefunden wurde, ist nicht zu sehen. Google verhindert damit, dass die Menschen Google schnell wieder verlassen und auf der gefundenen Seite weiterserven. Google will eigentlich, dass gleiche wie ich. ;-(

Doch wie geht es mit der Bildersuche weiter. Wenn das hochauflösende Bild nicht gefällt, wird sich der Suchende bei Weiterumschauen. Wenn er sich für das Bild interessiert bietet Google drei weitere Optionen an. Der Suchende kann dann mit dem zweiten Klick entweder

  • in der Option 1 die Seite mit dem Bild aufrufen,
  • in der Option 2 sich das „Originalbild anzeigen“ lassen oder
  • in der Option 3 über „Bilddetails“ eine weitere Suche auf Google anstoßen, mit Begriffen, die Google mit dem Bild verknüpft. Es sind nicht Begriffe, die mit der Seite zu tun haben, auf der Google das Bild anzeigt. Sondern Zusammenhänge die Google gespeichert hat. In meinem Beispielfall, habe ich das Kranich Aquarell auf meinem Blog im Zusammenhang mit dem Begriff abstraktes Aquarell benutzt. Deshalb schlägt Google dem Nutzer eine solche Suche vor. Nun mir erschließt sich noch nicht ganz der Nutzen, von der Option 3, denn ich lege schon gerne selbst fest, wonach ich suche.

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Mehrere Dinge sind hiermit verbunden:

  • Google zeigt meine Bilder in Originalgröße. Der Nutzer kann sich diese auf Google anschauen, von Google herunterladen. Der Nutzer braucht herzu nicht mehr auf meine Web Seite gehen ;-(.
  • Der Übergang auf meine Webseite wird um einen Klick und die angebotenen Funktionen von Google erschwert.

Diese Änderungen führten zu einem Aufschrei von Menschen, Organisationen und Unternehmen, die Ihr Urheberrecht und ihren Lebensunterhalt schützen wollen. Auf der Seite Verteidige Dein Bild ist für die beschrieben Zusammenhänge noch einmal ein gutes Video zur Erklärung zu sehen.

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Die Aktion „Verteidige Dein Bild“

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Weniger Besuche auf meiner Web Seite, meinem Blog heißt, ganz einfach

Wie ernst dieses Thema für alle ist, die von der Vermarktung von Bildern leben zeigt das Presseecho zu den geplanten Veränderungen von Google.  Hier eine Auswahl

Um wie viel Geld es dabei für Google geht, zeigt das Angebot, dass Google in Frankreich gemacht hat. Google will über einen Fond ohne Rechtsanspruch und zeitlich begrenzt 60 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um die Verlage an den Einnahmen von Google zu beteiligen. Aber Künstler sind nur mal kein Verlag ;-(. Wir sind inzwischen auf die Suchmaschinen angewiesen, aber nicht auf die Veränderung zu unseren Ungunsten. Noch ist es nicht zu spät, deshalb habe ich mich an der Unterschriftenaktion „Verteidige Dein Bild  beteiligt„.

Wenn Sie auch an einer Vielfalt im Netz, in der Kunst und im Verlagswesen interessiert sind, dann unterzeichnen Sie doch auch die Petition. Solche Aktionen haben gute Erfolgschancen, denn der Verband der Fotojournalisten hat die veränderte Yahoo Bildersuche gestoppt.

Passen Kunst und Kommerz zusammen?

26. November 2012 135 Kommentare

Passen Kunst und Kommerz zusammen?

Sechste und letzte Etappe unser Blogparade: Fragen zur Kunst #bfzkunst

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Ich habe mit Interesse die Diskussionen auf den Blogs von  Susanne HaunUte SchätzmüllerJürgen KüsterConny Niehoff und Oliver Kohls verfolgt. Bei meinen Beobachtungen ging es einmal um die inhaltliche Diskussion aber auch wie man erfolgreich eine Diskussion im Rahmen der Blogparade: Fragen zur Kunst startet. Es hatte Spaß gemacht sich an den Blogparaden zu beteiligen und die verschiedenen Standpunkte zu lesen. Aber die Beteiligungen an den Diskussionen der einzelnen Fragen fielen unterschiedlich aus, von der Anzahl der Beiträge, der Anzahl der Teilnehmern und auch der Heftigkeit der Wortgefechte.  Aus diesem Grund habe ich mir noch einmal die Auswertung unserer Blogparade  und das Erfolgsrezept für eine Blogparade aus dem vergangenen Jahr angeschaut.

Hier also meine Frage:

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Passen Kunst und Kommerz zusammen?

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Passen Kunst und Kommerz zusammen? (c) Frank Koebsch

Passen Kunst und Kommerz zusammen? (c) Frank Koebsch

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Aus den Erfahrungen der anderen Blogparade möchte ich die Frage, erst einmal so stehen lassen. Ich werde den Blogbeitrag dann Tag für Tag ergänzen, die Fragestellung untermauern, z.B.: mit den Fragen

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Bitte erwarten Sie von mir auf die Fragen keine vollständigen Antworten. Mein Wissen, meine Ideen und Vorstellungen sind geprägt durch meine Tätigkeit in der Industrie und meinen Erfahrungen als Autodidakt in der Malerei. Mit jedem Projekt, jeder Ausstellung, die ich besuche oder die ich organisiere, lerne ich immer wieder neue Facetten zu diesen Fragestellungen kennen.

Ich freue mich auf einen regen Austausch mit Ihnen und wünsche Ihnen und mir bei der Diskussion viel Spaß. Am Sonntag den 02.12.2012 verlose ich unter allen Teilnehmern der Blogparade zwei Preise.

Der erste Preis ist (wie könnte es anders sein) ein Aquarell , eine kleine Miniatur – „Faszination Ballett # 1

Der zweite Preis, ein Sternzeichen Buch wird von der Galerie Faszination Art bereitgestellt. Dieses Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt der Galerie mit vier bildenden Künstlern und der Autorin Annette Pehnt.

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Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch

Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch

Buchcover Sternzeichen - Vorderseite

Sternzeichen Buch

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Hier finden Sie noch einmal die Fragen zu Kunst von Oliver Kohls, Susanne Haun, Ute Schätzmüller, Jürgen Küster und Conny Niehoff.

Was meinen Sie: Passen Kunst und Kommerz zusammen?

Zahlt die VG Wort Geld für Aquarelle?

2. Oktober 2012 25 Kommentare

Zahlt die VG Wort Geld für Aquarelle?

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Ich habe meinen Blog so gestaltet, dass die Menschen viel von meiner Malerei, meinen Aquarell Bilder und den Weg dorthin erfahren können. Hierzu gehört, dass der Blog gut über die Bildersuche der Suchmaschinen gefunden wird. Wenn die Menschen auf meinem Blog unterwegs sind, können sie sich auf den verschieden Unterseiten über mich oder meine Aquarelle informieren. Die Texte bieten Informationen zu den Motiven, der Materialauswahl, unseren Ausstellungen u.a.  Es ist ganz klar, dass der Schwerpunkt auf meinen Bildern liegt, denn mit meiner Malerei will und muss ich Geld verdienen.

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Aber kann ich auch mit meinen Texten, Geld verdienen?

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Der Blog Selbstständig im Netz gibt einige Tipps, wie man als Blogger mit der VG Wort Geld verdienen kann.  Die VG Wort ist eine der Verwertungsgesellschaften in Deutschland und ermöglicht die Vergütung von Texten entsprechend des Urheberrechts. Auf Wikipedia heißt es: Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) verwaltet die Tantiemen aus Zweitverwertungsrechten an Sprachwerken, …, in Deutschland.  Diese Tantiemen werden  an die Autoren, die Urheber der Texte nach vorgegebenen Schüsseln verteilt.  Seit 2007 können auch Blogger von den Tantiemen profitieren. Für alle Artikel die 1.800 Zeichen haben und pro Kalenderjahr 1.500 Aufrufe hatten, werden 10 € ausgeschüttet. Alle anderen Artikel, diese Bedingungen nicht erfüllen, nehmen nicht an der Ausschüttung teil.

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Zahlt die VG Wort Geld für Aquarelle?

Zahlt die VG Wort Geld für Aquarelle?

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Also habe ich mir mal meinen Blog angeschaut, ob es Sinn macht, sich weiter mit den Themen der VG Wort zu beschäftigen. Immerhin hat mein Blog z.Z. ein gutes Ranking bei ebuzzing.de. Das Ranking ist eine reine technische Kennzahl. Viel interessanter sind für eine Bewertung für die VG Wort die Anzahl der Besucher und die Anzahl der Klicks pro Tag. Wenn man den Zahlen von bloggerei.de vertraut besuchen 250 Menschen pro Tag meinen Block und erzeugen mehr als 600 Klicks. Pro Jahr bedeutet dieses ca. 220.000 Klicks. Doch können einzelne Artikel die geforderten 1.500 Aufrufe p.a. auf sich vereinen?  Der Statistik Report zeigt folgendes Ergebnis für das vergangene Jahr:

Titel

Aufrufe p.a.

Typ

Startseite / Archivseiten

76.107

Seite

Mohn Aquarelle

6.068

Seite

Blumen & Blüten in Aquarell

5.500

Seite

Aktuelle Aquarelle

5.463

Seite

Maritime Aquarelle

5.098

Seite

Rügen Aquarelle

3.751

Seite

Kalender 2012

3.591

Seite

Löwenzahn

3.332

Seite

Dörfer & Städte

3.307

Seite

Distel Aquarelle

3.000

Seite

Bäume

2.775

Seite

Kranich Aquarelle

2.336

Seite

Menschen

2.241

Seite

Sternzeichen

2.179

Seite

Möwen Aquarelle

1.800

Seite

Miniaturen in Aquarell

1.604

Seite

Kalender 2013

1.265

Seite

Jazz Aquarelle

1.265

Seite

Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes? – Teil 1

790

Artikel

Blumen Aquarell

701

Artikel

Die Farben des Nordens

652

Artikel

Aquarelle

586

Artikel

Vita

572

Seite

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Nun ja damit ist zu mindestens eine Option die Anzahl der Aufrufe geklärt. Für mich ist zwar unklar, die VG Wort den Aufruf der Startseite mit der Aufblendung von sieben Artikeln den einzelnen Artikeln zuordnet. Aber ungeachtet von dieser Frage ist eine Aussage simple: Kein Artikel erreichte in den letzten 12 Monaten mehr als 800 Aufrufe. Dieses ist für eine Ausschüttung von Tantiemen durch die VG Wort zu wenig. Ich hatte zwar im Juni 2011 einen Artikel geschrieben, der 893 Aufrufe in diesem Monat hatte. Der Artikel Sind Aquarelle Kunst? war Bestandteil unserer Blogparade: 10 Fragen zur Kunst.

Die Seiten mit der thematischen Ordnung meiner Aquarelle sollen für den Besucher eine bessere Übersicht erlauben. Die Menschen wollen hier die Bilder sehen und nicht lange Texte lesen. Damit hatten die Seiten aber niemals die geforderte Anzahl von 1.800 Zeichen. Ich habe mir dann in den vergangenen Tagen die Mühe gemacht jeweils einen Text Wie und wo entstehen meine Aquarelle? ergänzt. Es bleibt die Frage:

Zahlt die VG Wort Geld für Aquarelle?

Pinterest für meine Aquarelle

26. März 2012 9 Kommentare

Pinterest für meine Aquarelle ???

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Nun ist es soweit, eines meiner Bilder  ( das Aquarell „Erstes Bunt“ ) ist ohne mein Zutun bei Pinterest aufgetaucht. Ich habe bisher die Finger von Pinterest gelassen. Warum?

Mein Aquarell bei Pinterest

Mein Aquarell bei Pinterest

Erstes Bunt (c) Frühlingsbild in Aquarell von FRank Koebsch

Erstes Bunt (c) Frühlingsbild in Aquarell von FRank Koebsch

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Risiken von Pinterest

Risiken von Pinterest

Risiken von Pinterest

Es ist weniger die Diskussion, dass „Pinterest eine einzige Urheberrechtsverletzung ist“ oder die rechtlichen Grenzen beim Teilen und Verlinken verletzt werden, denn dann dürfte ich keine Bilder und Texte auf Flickr, Facebook, Twitter, Xing, … diverse Foren einstellen.  Mehr zu der Problematik Urheberrecht im Netz finden Sie in dem Artikel Über die Probleme mit dem Urheberrecht von Pinterest und anderen Kurationsplattformen. Es ist auch nicht der Fakt, dass Pinterest heimlich Affiliate-Links für gepinnte Produkte setzt. oder eine der anderen Hiobsbotschaften.

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Noch ein weiteres Social Network pflegen…  ???  

Noch ein weiteres Social Network pflegen… ?

Noch ein weiteres Social Network pflegen… ?

Vor einigen Tagen hatte ich hier auf dem Blog die Frage gestellt, Ob Twitter das richtige Medium für Künstler ist ? Lohnt sich der Aufwand auf Pinterest für einen bildenden Künstler, um Menschen auf meine Aquarelle und Pastelle aufmerksam zu machen und die Aquarellkurse noch besser zu füllen? Bisher treibe ich einen nicht zu vernachlässigenden Aufwand im Netz und erziele aus der Kombination von Ausstellungen, Pressearbeit und Kommunikation im WEB Erfolge zur Steigerung unserer Bekanntheit und letztendlich auch den Verkauf von Aquarellbildern.

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Fragen zum Einstieg in Pinterest

Vor einem Einstieg auf Pinterest sind für mich folgende Fragen zu klären:

  • Was würde den Aufwand für den Einstieg in ein neues Netzwerk rechtfertigen?
  • Welche Vorteile verfügt Pinterest gegen über andern Netzwerken?

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Hier der Versuch für ein paar Antworten. Auf der Seite der Internet World Business findet man einen Artikel mit folgenden Zahlen

  • Pinterest verfügt über einen immenser Besucherzuwachs. In den USA konnte das Netzwerk die  Anzahl der Besucher von 12 Millionen im Januar auf 17,8 Millionen im Februar 2011 steigern.
  • Im Februar 2011 hatte Pinterest 268.000  Besucher aus Deutschland.
  • 28,1 Prozent der Pinterest-Nutzer über 100.000 Dollar Jahreseinkommen zur Verfügung und
  • über zwei Drittel der Nutzer sind Frauen,

Richtig klasse sind die Angaben in dem Artikel Pinterest als Pinterest-Infografik.

Weitere Aussagen zum Wer, Wie, Wann und Warum von Pinterst  und Angaben zum durchschnittlichen Pinterest User finden man auf dem Blog CloudthinknChristian Henner-Fehr hatte beim Treffpunkt Kulturmanagement auf Pinterest für Kultureinrichtungen und Künstler hingewiesen. In dem Artikel Warum Inhalte immer wichtiger werden zitiert er futurebiz wie folgt:

All dieses hört sich gut an. Wachsende Netzwerke ermöglichen einen schnellen Zugang zu neuen zahlungskräftigen Kunden. Die meisten unserer Bilder werden von Frauen gekauft. Unsere Aquarelle und Pastelle für sich sprechen und so müsste Pinterest, das passende Medium sein, um unsere Bilder zu vermarkten. Ein besonderer Vorteil ist, dass die Bilder nicht so rasend schnell verschwinden, wie auf Twitter und Facebook. Wäre da nicht der Satz auf futurebiz

  • „Für die private Nutzung können wir es jedem empfehlen, wie sinnvoll Marketing & Commerce auf Pinterest sind, wird sich zeigen.“

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Wie kommuniziert man mit Pinterest?

Wie kommuniziert man mit Pinterest ?

Wie kommuniziert man mit Pinterest ?

Auf der Suche nach einer Antwort zu dieser Frage bin auf dem Blog gumpelMEDIA auf die Auswertung einer Blogparade zur Nutzung von Pinterest gestoßen.  Bei Lesen habe ich festgestellt, dass die meisten Nutzer genauso wie ich Suchende nach einer guten Form der Kommunikation auf diesem Netzwerk sind. In diesem Zusammenhang kann ich nur den Artikel 5 Tipps, mit denen Sie Pinterest zum neuesten Erfolg Ihres Unternehmens machen empfehlen. Schauen Sie mal rein. Es lohnt sich ;-).

Welche Erfahrungen haben Sie mit Pinterest?

atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler – Febr. 2010

Ich möchte mal wieder paar Zeilen zu der atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstlerschreiben, denn so richtig liegen lassen kann ich die Zeitschrift nicht 😉 und vielleicht sucht, ja der eine oder andere Leser meines Blogs auch Informationen u den Themen. In der Aussage Februar und März haben mich folgende Dinge angesprochen.

  • Informativ ist für mich der Artikel „Der Künstler und sein Werk“ von RA Dr. Bruno Dix. Ich finde immer wider Klasse, dass die atelier verschiedene Facetten aus diesem Bereich aufgreift.
  • Für mich ist es immer wieder interessant die einzelnen Ausschreibungen der Kunstwettbewerbe zu lesen. Durch gestöbert habe ich auch die Beschreibung der „Kunstorte von Aachen bis Wien“ von Tom Koesel S. 30 ff. Die unterschiedliche Herausgehensweise inhaltlich aber auch von der Ausstattung und der Motivation der Wettbewerbe und Kunsteinrichtungen garantiert eine große Vielfalt von Möglichkeiten. 
  • Ich habe wieder mit einem Schmunzeln die Geschichte „Neubau einer Kunsthalle“ in Immenhagen von Jürgen Raap gelesen. 
  • Aber ich habe genauso geschmunzelt oder auch den Kopf geschüttelt als ich die Anzeigen durch gesehen habe. Immer wieder ein Sammelsurium von ….

Und was mich noch interessiert hat war der Artikeln von Bence Frtitzsche zu zum Kunstwettbewerb in Binz aus dem vergangenen Jahr. Doch hierzu in den nächsten Tagen….

Werfen Sie doch mal einen Blick in die Zeitschrift…. 🙂

Welche Zeitung / Zeitschrift …

10. Juli 2009 1 Kommentar

Ab und zu schaue ich auch in DIE ZEITSCHRIFT FÜR KÜNSTLER – atelier“. Es ist ein recht dünnes Heft, aber so manches darin lese ich mit Genuss, Schmunzeln, lautem Lachen, Kopfschütteln, Interesse ….. Hier ein kleiner Exkurs und etwas Diskussion zu der aktuellen Ausgabe „Juni / Juli 2009“.

Was wirklich gut ist, ist der Überblick an Kunstwettbewerben, den die Zeitschrift direkt oder im Internet gibt. Schade ist nur, dass die Bewerbungstermine in der Regel recht Knapp nach dem Erscheinen liegen.

Wenn man die Artikel oder Ankündigungen der Wettbewerbe liest, kann es schon zu allen oben genannten Reaktionen kommen. Warum: Es sind gut beschriebene Wettbewerbe und informative Artikel zu dieser Themengruppe dabei, z.B. in der Ausgabe Juni / Juli 2009 von Hahnemühle, der HSH Nordbank, der Kunstpreis „1/Award“ und und …
Bei anderen Ankündigungen treten bei mir als Leser viele Fragezeichen auf, z.B. wenn der Inhalt der Ankündigung und evt. auch des Wettbewerbs zu dünn ist. Es gibt Ankündigungen von Wettbewerben, Stipendien u.a., in denen Ansprechpartnern, Kontaktmöglichkeiten und inhaltlich zum Wettbewerb kaum substanzielles zu finden ist.

Was gibt es noch zu der Zeitschrift zu sagen? Da ich ja einen „ordentlichen Beruf“ nach gehe, verwundern mich viele Dinge in den Artikeln, Fragen und Anzeigen. Ich habe manches Mal das Gefühl, Künstler leben in einer Art Parallelgesellschaft. Warum? Nun, irgendwie weiß man, dass das Geld nicht so einfach aus dem Geldautomaten kommt und in der Regel zwischen den Herstellungskosten und dem Verkaufspreis eine Riesenlücke klafft. Nicht weil der Verkäufer ein Verbrecher ist – ich arbeite im Vertrieb ;-), sondern der Aufwand für Lagerhaltung, Transport, Kapitalkosten, Marketing, Verkauf, Service und und … muss gedeckt werden. Bei technischen Gütern sind oft nur 10% des Verkaufspreises Kosten, die mit der direkten Herstellung zu tun haben. Oder anders rum, um ein Kunstwerk zu Geld zu machen, haben in der Regel 90 % des Aufwandes hierfür nichts mit der Erstellung oder Schaffung des Kunstobjektes zu tun. Wenn ich in der Vergangenheit so manchen Artikel in der atelier gelesen habe, habe ich das Gefühl, dass dieses vielen angehenden Künstlern keiner sagt – incl. der in den letzen Ausgaben der Zeitschrift vorgestellten Kunsthochschulen oder etliche Künstler es nicht wahr haben wollen. Eine Erklärung in dieser Richtung gibt auch Ralf Witthaus in seinem Artikel „Die Zahlen hinter der Kultur“. Er zeigt die Wertschöpfung der „Keativen“ auf und auch zu gleich das Gap bei der Vermarktung. Hoffentlich ist der beschriebenen Expertengruppe und der Bundesregierung klar, dass die so genannte Hilfe zur Selbsthilfe ohne Impulse aus anderen Branchen nur schwer funktionieren wird. Denn sich nur im eigenen Saft zu drehen, ist nicht Ziel führend. Aber interessant ist auf jeden Fall, dass die Wertschöpfung der „Kreativen“ dargestellt wird und die bestehenden Probleme zusammen gefasst und beschrieben werden.

Nun ja, was dann immer hilft, ist das Lesen der „Reportagen“ von Jürgen Raap. So manche Geschichte habe ich von ihm mit Schmunzeln gelesen. Auf jeden Fall gehört hierzu auch der Artikel „International und promigeil“.
Beim Lesen der Rubrik Grauzone bewahrheitet sich ein böser Spruch: Die Dummheit der Menschen, ist der wertvollste Rohstoff, denn die Lamadeckenkäufer sterben nicht aus.

Was man auch auf jeden Fall verfolgen sollte, ist das Thema Urheberrecht und Google u.a. Was sich hier zusammen braut, hat auf die bildenden Künstler einen genauso großen Einfluss, wie die Börsen im WEB zu kostenlosen Musik load. Die Umsätze der Plattenlabels und Musiker sind drastisch zusammen gebrochen, weil es einfach cool war (ist) kostenlos Musik zu laden. Hier kann ich die Künstler und Verbände nicht verstehen, dass Sie nicht rigoroser gegen die kostenlose Nutzung Ihres Eigentums vorgehen.

Nun ja dieses war mal ein Exkurs weit weg von der Aquarellmalerei. Aber um Kunst zu vermarkten, sich zu präsentieren, bedarf es Informationsquellen, wie z.B. Zeitschriften …

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