Feedback für ein Rügen Aquarell aus den USA

Feedback für ein Rügen Aquarell aus den USA

Begeisterung und Erinnerungen – Aquarelle von der Insel Rügen

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Flyer Malreise Faszination Rügen 2017 - 2019
Flyer Malreise Faszination Rügen 2017 – 2019

Ich bin begeistert vom Ostseestrand und das Malen an der Ostsee macht Spaß. So ist nicht verwunderlich, dass viele maritime Aquarelle  entstehen. Oft bin ich dann im Rahmen meiner Malreisen unterwegs. Seit vielen Jahren organisiere ich einmal die Malreise Faszination Ostsee in Kühlungsborn und  Umgebung und zum anderen male ich seit Jahren sehr gerne auf Rügen.  Wenn ich nicht zum Ausspannen auf Rügen oder nicht auf den Spuren von Rügens Kranichen bin, dann organisiere ich auch dort Malreisen. Im Rahmen der Malreise Faszination Rügen erkunden wir von Middelhagen aus die Insel. Die Rügen Aquarelle entstehen dann an ganz unterschiedlichen Orten. So ist z.B. der Hafen von Gager ein wunderbarer Ort zum Malen auf Rügen oder der Strand zwischen Thiessow und Klein Zicker mit seinen Fischerbooten.  Genauso interessant ist es,  im Herbst am Jagdschloss Granitz oder im Schlosspark von Putbus zu malen. Es gibt auf der Insel eine tolle Auswahl an Motiven für maritime Aquarelle, mit Booten und Schiffen, Möwen, Kranichen, Menschen und Landschaften an der Ostsee. Ich freue mich über die Malschüler, die mich begleiten und Menschen, die meine Bilder kaufen. Rügen verzaubert viele Menschen. Es ist schön zu wissen, dass Rügen Aquarelle von mir an vielen Orten hängen, wie z.B. in Berlin, in Suhl, in Mainz, am Niederrhein,….  Es sind oft Urlaubserinnerungen, die Begeisterung für die Insel und die Natur, die die Menschen motivieren unsere Aquarelle zu kaufen. Einige der Bilder zeigen die Insel, wie wir sie vor einigen Jahren erleben konnten. Diese Aquarelle sind inzwischen für einige Menschen sogar Zeitzeugen. Genau von so einer Geschichte möchte ich in den nächsten Zeilen berichten.

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Aussicht auf das Mönchgut (c) Aquarell von Frank Koebsch
Aussicht auf das Mönchgut (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Das Aquarell „Aussicht auf das Mönchgut“ weckt Kindheitserinnerungen

Anfang Dezember erhielt ich Post aus Illinois. Der Brief aus den USA enthielt die Bestellung für das Aquarell „Aussicht auf das Mönchgut“. Thomas Brandt suchte ein Weihnachtsgeschenk für seinen Vater. Die Motivation für das Geschenk war ganz einfach:

My elderly father is from Ruegen (sellin), his ancestors came from Moenchgut (Gross Zicker), so he would love to own such a beautiful watercolor of his homeland.

Also verpackte ich das Aquarell vom Mönchgut und schickte es in den Mittleren Westen der USA. Ganz besonders habe ich mich, dann über das Feedback über das verkaufte Rügen Aquarell gefreut.

Herr Köbsch –

Ich habe gestern dein wundervolles Aquarell erhalten. Es ist in perfektem Zustand angekommen. Danke auch für den Kalender.

An Heiligabend gab ich meinem Vater eine kleine Karte mit einem Bild des Aquarells und sagte ihm, dass das Original ihm bald geliefert würde. Ich fragte ihn – weißt du, was das ist? Er sagte: „Ja, das ist die Ansicht von Mönchgut von einer Erhebung über Göhren. Ich stand hier oft in meiner Jugend.“ Es war eine wunderbare Sache zu hören, und er ist sehr zufrieden mit dem Geschenk.

Habe ein frohes neues Jahr,

Thomas

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Es ist toll, wenn man mit seinen Aquarellen ein Wenig Freude bereiten kann und ein solches Feedback erhält. Etwas Schöneres kann man sich doch gar nicht für ein Bild wünschen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir im Rahmen einer Malreise auf dem Mönchgut bei Göhren dieses Aquarell gemalt haben. Im September 2015 hatte ich hier auf meinen Blog geschrieben:

Bei der Dorfkirche gibt es einen wunderbaren Ausblick über einen Großteil des MönchgutsIch habe diese Göhrener Aussicht 2007 schon einmal gemalt und war nun gespannt, ob sich meine Begeisterung für die Aussicht auf das Mönchgut auch meine Malschüler anstecken würde. Wir haben unseren Platz zum Malen, direkt an dem Rundweg um die Göhrener Dorfkirche gewählt. Das Motiv hat mit den Jahren nichts von seinem Reiz eingebüßt. Von dem Hügel kann man die Weite der Landschaft Rügens erleben. Links die Ostsee, dann die Küste lang bis zum Lotsenberg bei Thiessow, nach rechts zu den Bergen zwischen Gager und Groß Zicker, dem Bodden vor Middelhagen und und … Die Göhrener Aussicht hat uns verzaubert.

Hier ein paar Fotos von uns Plein Air Malerei auf dem Mönchgut.

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Es macht Spaß, gemeinsam auf Rügen zu malen. Vielleicht haben Sie Lust uns einmal auf einer Malreise auf dem Mönchgut zu begleiten, dann finden Sie auf unserer Web Seite die aktuellen Termine. Ich freue mich schon auf den Frühling auf der Insel, wenn ich dort wieder male.

Seattle – Pioneer Square

Seattle – Pioneer Square

Unsere Reise nach Alaska und Kanada

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Nach den ersten Grüße aus Alaska und Kanada hatte ich begonnen, eine Bericht über unsere Reise zu schreiben. Heute nun ein paar Zeilen zu unserem ersten Stepp in den USA. Nach einem wunderbaren Flug von Frankfurt nach Seattle haben wir unsere Koffer zum Mayflower Park Hotel gebracht und die nächste Umgebung erkundet. Zum Abendessen haben wir das Restaurant Andaluca im Hotel ausprobiert. Es ist absolut empfehlenswert. Am nächsten Morgen haben wir nach einem guten amerikanischen Frühstück (two cage-free organic eggs, choice of pepper bacon, black forest ham or house-recipe sage sausage, herbd potatoes & choice of toast 😉 ) Seattle erkundet. Um einen Überblick zu bekommen sind wir durch die Straßen zum Columbia Center gebummelt. Vom Sky View Observaoty auf der 73. Etage  des Columbia Centers hat man eine wunderbare Sicht über Seattle.

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Pioneer Square von Seattle

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Nach dem ersten Überblick haben wir den Pioneer Square entdeckt. Für uns ist dieses eines der interessantesten Teile von Seattle. Es ist die Downtown mit viel Geschichte von Seattle. Dieses ist auch der Grund, dass der Abriss gestoppt wurde und das geschichtekräftige Viertel nach und nach einen neuen Weg beschreitet. Klar gibt es noch viele Probleme, aber als erstes siedeln sich Künstler, Galerien u.a. an, diese verleihen dem Viertel dann wieder neuen Charme. Es ist schön, dass die Bürger Seattles sich für den Pioneer Square einsetzen und dem district mit seinen Wurzeln ab 1850 wieder neues Leben verleihen. Begonnen haben wir unsere Entdeckungstour beim Pioneer Building und  dem Totem Pfahl mitten in der City. Der Totem Pfahl und eine Plakette erinnern an Chief Seattle. Chief Seattle ein Indianer Häuptling aus der Region wurde später mit seinem „Brief von 1855“ berühmt. Dieser Brief soll auf eine Rede von ihm vor dem amerikanischen Kongress zurückgehen und wiederspiegelt wie der „weiße Mann“ mit  den Indianern, dem Land, dem Wasser und dem Himmel umgeht. In Bezug auf die amerikanische Geschichte und unseren heutigen Umweltproblemen lohnt es sich, mal rein zu schauen. Weiter ging es in Richtung Occidental Park. Heute klassischer Platz für das Viertel, mit alter Architektur, dem Glashouse Studio, der Davidson Galleries, Indianischer Schnitzkunst, Traumfängern und moderner Kunst im öffentlichen Raum. Eine Ecke weiter sind wir dann in ein kleines Paradies eingetaucht, denn mit einem Mal fanden wir uns im Waterfall Garden Park wieder. Diesen kleinen Park hat UPS 1978 den Bürgen Seattles geschenkt, denn in untermittelbarer Nähe befand sich das erste headquarters von UPS in der Stadt. Eine typische Geschichte, wie in Amerika Parks, Museen und Theater entstehen und unterhalten werden. An der nächsten Ecke holte und dann wieder die Geschichte Alaskas und Kanadas ein. Der Aufstieg Seattles kam richtig in Schwung als im Juli 1897 das Dampfschiff „Portland“ mit einer Tonne Gold vom Klondike ankam. Das Museum des Klondike Gold Rush National Historical Park gibt eine schöne Übersicht über die Geschichte des Klondike-Goldrausches. Im Pioneer Square steht auch der älteste Wolkenkratzer der Stadt der Smith Tower. Er steht wie kein anderes Gebäude für die Entwicklung Seattles in den letzten Jahrzehnten. Auf der Web Seite des Smith Towers können sie nachvollziehen wie sich die Silhouette der Stadt rapide verändert hat.

Unser Rückweg führte über die Waterfront und das quirlige Durcheinander von Shops, Märkten, Ateliers, Straßenmusikanten, Gaststätten des Pike Market Place. Der Ausflug war ein Erlebnis und wir suchten uns ein ruhiges Plätzchen, um wenigsten ein paar Minuten bei einem Kaffee und einem Sandwich unsere Eindrücke sacken zu lassen. 😉

Wie es weiter ging, werde ich in den nächsten Tagen schreiben. Unsere Empfehlung ist auf jeden Fall, wenn Sie ein wenig in die Geschichte eintauchen wollen und nicht durch die austauschbaren Edel Boutiquen und Shops laufen wollen, besuchen Sie das Pioneer Square in Seattle.

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Hier finden Sie die Andere Etappen unsere Alaska und Kanada Reise.