Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst? #bfzKunst

Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst?  #bfzKunst

Blogparade: Fragen zur Kunst

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Susanne Haun hat unsere Blogparade : Fragen zur Kunst gestartet. Sie eröffnete am Montag unsere konzertierten Aktion mit sechs anderen Künstlern. Wir haben diese Form bewusst genutzt, da eine einfache Blogparade oft nach wenigen Beiträgen im Netz verebbt. Hierzu gehört, dass ich die Frage von Susanne genauso aufgreife, wie die kommenden Fragen der anderen Teilnehmer (Ute Schätzmüller, Jürgen Küster, Conny Niehoff und Oliver Kohls). Susanne Haun fragt

Wie wichtig ist für Dich die Präsentation von Kunst?

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Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst?
Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst?

Ich habe eine Weile überlegt, was ich zu der Diskussion dieser Frage beitragen kann. Ich könnte über verschiedene Ausstellungen, Museen, Kunstkonzepte großer Künstler oder den Präsentationen der documenta zu wenden. Es wäre auch interessant über neue Konzepte wie die Facebook Party im Staatlichen Museum, dem Community-Abend mit Tweetup und Blogparade im Städel oder sich mit dieser Fragestellung an der Diskussion zu den (Schlüssel-) Erlebnisse mit dem Social Web z.B. auf dem Blog Kultur – Museo – Talk zu beteiligen. Ich könnte auch über meine Besuchen der Ausstellungen des MoMa in Berlin, der  Pinakothek der Moderne mit der Ausstellung von Neo Rauch,  der Tate Galerie in Liverpoll, der Galerien in London oder Dublin, der Frauenkirche und Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, des Vatikans mit der Sixtinische Kapelle und dem Petersdom, dem Besuch in Barcelona mit der „Sagrada Família“, Ausstellungen von Antoni GaudíPablo Picasso, Salvador Dali, oder oder …. berichten. Aber ich habe mich dagegen entschieden. Ich möchte lieber die Chance nutzen, mir die Frage zu beantworten

Wie wichtig ist für mich die Präsentation meiner Kunst?

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Die Antwort möchte ich gerne in verschiedene Teile aufsplitten, um so „eine“ bessere Antwort zu geben 😉 Die Präsentation meiner Kunst ist für mich aus verschiedenen Gründen sehr wichtig. Genauso wichtig wie der Prozess des Malens oder evt. so gar noch wichtiger. Mein Hauptgrund ist, das ich meine Begeisterung für das Aquarell mit anderen teilen möchte.

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Meine Aquarelle präsentieren z.B. meine Heimat

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Päckchen im Hafen (c) Aquarell mit Windjammern von FRank Koebsch
Päckchen im Hafen (c) Aquarell mit Windjammern von FRank Koebsch

Ich möchte mit meinen Blumen und Blüten am Ende des Winters helfen, den Winter auszutreiben. Mit meinen Bildern mit den Dörfern & Städten aus Mecklenburg Vorpommern, den Rügen und maritimen Aquarellen möchte ich meine Begeisterung für den Ostseestrand und das Land dahinter in die Welt tragen. Dazu gehört auch diese Bilder immer wieder auszustellen, egal ob in Hamburg, Berlin, Binz, Rostock, Bremen … und seit Jahren immer wieder einen Kalender zu gestalten.

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Ich präsentiere Kunst in eigenen Ausstellungsformaten

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Ich bin total unmusikalisch und habe mich von dem Saxophon Spiel unserer Tochter begeistern lassen. Seit dem male ich Jazz Aquarelle. Je mehr Jazz Bilder entstanden sind, wuchs auch der Wunsch, diese Aquarelle zu präsentieren. Meiner Meinung kann man Musik Bilder im direkten Zusammenhang zwischen bildender Kunst und Musik optimal zeigen. Hierzu gab es bei uns keine geeigneten Ausstellungskonzepte für meine Jazz Aquarelle. Also habe ich begonnen für die besten Jazz Festivals Mecklenburg VorpommernsAusstellungen zu gestalten.

Improvisation - Aquarell zum Thema Jazz von FRank Koebsch (c)
Improvisation – Aquarell zum Thema Jazz von FRank Koebsch (c)

Da Jazz von der Vielfalt der Musiker lebt, habe ich Künstler aus ganz Deutschland eingeladen, mit mir gemeinsam ihre Kunst zu präsentieren. So sind die Ausstellung Jazz meets Fine Art im Rahmen der Eldenaer Jazz Evenings in Greifswald, die Ausstellung see more jazz in fine art im Rahmen des Rostocker Jazz Festival see more jazz sowie die Ausstellung Jazz (Aquarelle) in den Ministergärten in der Landesvertretung von Mecklenburg Vorpommern in Berlin entstanden.  Bei diesen Ausstellungskonzepten bilden die Musik und die ausgestellten Aquarelle, Bilder, Fotografien und Zeichnungenfür die Präsentation eine Einheit. Bildende Kunst und Jazz ergänzen sich so in wunderbare Weise.

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Ich bringe für die Präsentation meiner Kunst Erfahrungen, Erinnerungen, Material und Form in einen Kontext

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Flügel eines Gleiters von Otto Lilienthal
Flügel eines Gleiters von Otto Lilienthal

Im Rahmen eines gemeinsamen Ausstellungsprojektes mit Susanne Haun und Christiane Weidner zur geplanten Schließung des Flughafens Berlin Tegel bin ich einen ganz anderen Weg gegangen. Wir haben in dem Projekt  Flughafen Berlin Tegel, eine Hommage  in Zeichnungen, Fotografien und Aquarellen unsere Eindrücke, Erfahrungen, Erlebnisse und Geschichten rund um den Flugplatz Tegel gezeigt. In bin in den vergangenen unzählige Male von Tegel geflogen und hiervor habe ich mich in diesem Kunstprojekt inspirieren lassen. Neben klassischen Aquarellen auf Papier bin den Weg gegangen Bilder auf Leinwand und Aluminium, den alten Materialien des Flugzeugsbaus zu malen.

Flughafen Berlin – Tegel (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch
Flughafen Berlin – Tegel (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Bei dem Aquarell auf Leinwand zum Flughafen Tegel habe ich mich für die Keilrahmen von der Form eines Gleiters von Otto Lilienthal inspirieren lassen. Ich habe für die Präsentation meiner Erlebnisse und Erinnerungen das Aquarell mit  bestimmten Materialien und Formen in einen Kontext gebracht. Für mich eine gelungene Art um etwas mehr auszudrücken. Bei der Präsentation im Rahmen unserer Ausstellung zeigte sich jedoch, dass es für viele Betrachter Form und Inhalt nicht selbsterklärend sind. Dieses führt ganz schnell zur Frage: Wie sollte Kunst präsentiert werden?  Wie verständlich, wie abgehoben, wie erklärungsbedürftig sollte Kunst sein?

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Kunst sollte mit einem Lächeln präsentiert werden

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Sternzeichen Pfingstochse (c) Aquarell von FRank Koebsch
Sternzeichen Pfingstochse (c) Aquarell von FRank Koebsch

Mir macht es Spaß zu malen. Hier kommt mich schon mal diese oder jene Idee, die witzig sein könnte. Besonders ausgelebt habe ich dieses bei unserem Projekt Faszination Sternzeichen. Bei den Überlegungen zu meinen Sternzeichen hatte ich diesen oder jenen Einfall, um mit den Themen zu spielen. Besonders schön ist, dass sich dieses Schmunzeln beim Malen auch auf die Besucher unserer Ausstellungen transportieren lässt. Es macht riesigen Spaß die Menschen beim Betrachten der Sternzeichen Pfingstochsen, Sternzeichen (See) Löwe, des Sternzeichen Wassermännchen, … zu beobachten und sich mit Ihnen über die Idee hinter den Bildern zu unterhalten. Besonders freue mich in diesem Projekt gemeinsam mit drei anderen Künstlern (Petra Rau, Susanne Haun und Kerstin Mempel), der Autorin Annette Pehnt und Karsten Peters dem Galeristen der Galerie Faszination Art zusammen zu arbeiten.

Mit Spannung werden die Ergebnisse abgemessen (c) Christiane Weidner
Mit Spannung werden die Ergebnisse abgemessen (c) Christiane Weidner

Aus dieser Zusammenarbeit ist unser Sternzeichen Buch entstanden und wir haben viele Menschen in Ausstellungen zu Lächeln gebracht 😉 Besonders das  Kinderlachen wertet jede Ausstellung auf. So hat riesigen Spaß gemacht, die Kunst auf dem Flughafen Tegel, den Papierflieger  von Georg Kohlmaier in meinen Aquarellen immer wieder aufzugreifen und dann letztendlich mit den Kindern Papierflugzeuge zu basteln und zu bemalen. Der Kinderlärm in unserer Ausstellungund das Lachen der Kids war der beste Teil unserer Präsentation.

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Ich präsentiere meine Kunst gerne im WEB

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Mein Profil auf Facebook (c) Frank Koebsch
Mein Profil auf Facebook (c) Frank Koebsch

Wenn ich meine Begeisterung für das Aquarell mit anderen Menschen teilen möchte, muss ich meine Kunst zeigen, so zeigen, dass die Bilder für die Menschen schnell und einfach auffindbar sind. Ich kenne mich zwischen Pinsel und PC aus. So liegt es nahe diese Möglichkeiten zu nutzen. Ich präsentiere meine Kunst auf unser Webseite, über FacebookGoogle+TwitterPinterestXing und YouTube. Für große Ausstellungen werden separate Blogs angelegt. Das Zusammenspiel der genannten Präsentationen mit diesem Blog führt dazu, dass durch SEO meine Aquarelle im Netz sehr gut gefunden werden.

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Präsentation meiner Kunst in Ausstellungen

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Ausstellungseröffnung in der Galerie Faszination Art
Ausstellungseröffnung in der Galerie Faszination Art

Eine Präsentation im Internet ist gut und spannend. Man bekommt Feedback, kann diskutieren und Kunst verkaufen. Aber am wunderbarsten ist, gemeinsam mit den Menschen vor den Bildern zu stehen und mit ihnen sich über die Bilder auszutauschen. Im direkten Kontakt mit den Menschen vor den Originalen kann man die Begeisterung für seine Bilder am besten Teilen. Hierbei kommt es weniger darauf auf die Art des Ausstellungsortes an. Man kann in Bibliotheken, Sternwarten, Begegnungszentren, Einkaufspassagen, einem Institut für Kernfusion oft viel mehr Menschen erreichen als in einem Kunst Verein oder einer Galerie. Wichtig ist, dass das Konzept der Ausstellung passt. .

Präsentation meiner Kunst in der Presse

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Unsere Ausstellung in der Galerie Severina
Unsere Ausstellung in der Galerie Severina

Wenn es um das Teilen der Begeisterung geht, ist es wichtig die Präsentation seiner Kunst bekannt zu machen. Nach wie vor informieren sich die meisten Menschen in Zeitungen und Zeitschriften über Veranstaltungen, damit hat eine Pressemitteilung immer noch einen großen Wert. Den größten Erfolg hat man, wenn die Arbeiten im Internet und mit der Presse  verzahnt werden. Bei einer effektiven Präsentation in der Presse kommt es darauf an, in auflagenstarken Zeitungen regionalen oder überregionalen Zeitungen oder Zeitschriften zu präsentieren. Für unsere Ausstellung zum Flughafen Tegel ist es uns gelungen Veröffentlichungen in der Welt Kompakt, der Berliner Morgenpost, Zeitschrift „atelier“ u.a. zu realisieren. In Verbindung mit unserem Web Auftritt für diese Ausstellung eine wirkungsvolle Präsentation unserer Kunst mit einer riesigen Reichweite. Für andere Aktionen und Ausstellungen ist es sinnvoll, sich auf der Kulturseite oder im Rahmen der Veranstaltungstipps der regionalen Tageszeitungen oder lokalen Zeitschriften zu präsentieren.

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Ist ein Künster ein Unternehmer?
Ist ein Künster ein Unternehmer?

Zum Ende dieses Artikels möchte ich auf die Ursprungsfrage Wie wichtig ist für Dich die Präsentation von Kunst? zurück kommen. Es macht Spaß Motive zu entdecken, Aquarelle zu malen, Ausstellungen zu konzipieren und sich mit Menschen sich über andere Kunst auszutauschen. Aber Kunst muss man sich auch als Künstler leisten können. Für mich ist ein Künstler auch immer ein Unternehmerund deshalb sage ich es ganz unumwunden:

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Die Präsentation von Kunst ist für mich wichtig, um Geld zu verdienen.

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Beteiligen Sie sich doch auch an unsere Blogparade und beantworten die Frage:

Wie wichtig ist für Dich die Präsentation von Kunst?

Azalee (c) Zeichnung von Susanne Haun
Azalee (c) Zeichnung von Susanne Haun

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bis zum Ende der Woche. Unter allen Teilnehmern werden von Susanne Haun zwei Preise verlost. Der erste Preis ist die Tuschezeichnung „Azalee“ im Format 17 x 22 cm von Susanne Haun. Der zweite Preis, ein Sternzeichen Buch wird von der Galerie Faszination Art bereitgestellt. Dieses Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt der Galerie  mit vier bildenden Künstlern und der Autorin Anette Pehnt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Diskussion und viel Glück bei der Verlosung.

Sternzeichen als Bestandteil der vision sternwARTe in Hamburg

Sternzeichen als Bestandteil der vision sternwARTe

Unsere Sternzeichen verblassen in der Sternwarte Schwerin

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Sternwarte Schwerin (c) Frank Koebsch
Sternwarte Schwerin (c) Frank Koebsch

Am Freitag haben Karsten Peters von der Galerie Faszination Art und ich unsere Ausstellung in der der Sternwarte Schwerin abgebaut. Es war eine schöne Ausstellung, denn wir hatten ein sehr gutes Echo in den Medien und interessante Besucher. Währung unserer Ausstellung in der Sternwarte Schwerin fanden dort auch Hochzeiten statt. Wir hoffen, dass das Glück der frisch vermählten Paare nicht nur in den Sternen liegt und die Ehen mindestens so lange halten, wie das Alter der Sternwarte Schwerin ist. Die Sternwarte Schwerin feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag und dieses würde für Hochzeitspaar bedeuten, dass sie die Goldene Hochzeit feiern können ;-).

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Unsere Sternzeichen demnächst in der Sternwarte Hamburg

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Unsere Sternzeichen in der Sternwarte (c) Frank Koebsch
Unsere Sternzeichen in der Sternwarte (c) Frank Koebsch

Aber für eine Sternwarte sind 50 Jahre noch lange kein Alter. So wird die Hamburger Sternwarte wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Die historische Sternwarte hat sich zu einem beliebten Ausflugsziel gemausert. Die Hamburger Sternwarte ist eine der bedeutendsten historischen Sternwarten weltweit und ein “Kulturdenkmal von nationalem Rang”. Es bestehen berechtigte Hoffnungen auf die Aufnahme ins Weltkulturerbe der UNESCO, der Antrag wird zur Zeit formuliert. In dem parkähnlichen Gelände der Sternwarte wird seit einigen Jahren das Bergedorfer Kulturfest – Vision Sternwarte gestaltet. Bei so einem Jubiläum müssen wir natürlich mit unserem Projekt Faszination Sternzeichen dabei sein!!! 😉

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Besuchen Sie unsere Sternzeichen bei der vision sternwARTe.

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Wir präsentieren unsere Aquarelle, Bilder, Zeichnungen und unser Sternzeichen Buch am 10.8.- 12.8.2012 sowie 17.8-19.8.2012 umrahmt von Musik, Lesungen und Theatervorstellungen im Rahmen der Veranstaltung vision sternwARTe. Passend zu unserer Faszination für die Sternzeichen präsentieren wir unsere Kunst im Gebäude des Großen Refraktors.  Den Weg zum Großen Refraktor finden sie im Park ganz einfach – gehen sie zum größten und imposantesten Gebäude im Park. Wenn Sie sich vorab orientieren wollen, empfehle ich Ihnen den virtuellen Rundgang durch den Park der Sternwarte Hamburg.

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unsere Sternzeichen bei der vision sternwARTe in Hamburg
unsere Sternzeichen bei der vision sternwARTe in Hamburg

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Unser Projekt wird am 10. und 12.08. von Karsten Peters und Frank Koebsch präsentiert. Am zweiten Wochenende am 17. und 19.08.2012 begrüßen Sie Susanne Haun und Kerstin Mempel. Wir freuen uns auf Ihren bei unseren

Sternzeichen als Bestandteil der vision sternwARTe in Hamburg

Hanka & Frank Koebsch stellen im Haus der Stadtwerke Rostock aus

Veranstaltungstipp für die Rostocker City

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InBöter 79 der Stadtwerke Rostock
InBöter 79 der Stadtwerke Rostock

Nun ist es amtlich. In der vergangenen Woche haben 200.000 Haushalte von Rostock und Umgebung die Kundenzeitschrift InBöter der Stadtwerke Rostock in dem Briefkasten gefunden. Für uns in diesem Fall das wichtigste, die Stadtwerke Rostock veröffentlichen als Veranstaltungshinweis einen kleinen Artikel für unsere Ausstellung „Aquarelle und Pastelle von Hanka & Frank Koebsch“. Wir freuen uns über jeden Besucher der Ausstellung, denn es ist inzwischen schon gute Tradition, dass wir mitten in der Rostocker City, im Haus der Stadtwerke Rostock unsere Aquarelle und Pastelle ausstellen. Es ist nach 2006 und 2008 bereits das dritte Mal, dass wir dort ausstellen dürfen. Gerne erinnern wir uns, an die vergangenen Ausstellungen. Hier finden Sie ein paar Bilder von der Ausstellung im Haus der SWR aus dem Jahr 2008.

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Veranstaltungstipp - Hanka & Frank Koebsch stellen im Haus der Stadtwerke Rostock aus
Veranstaltungstipp - Hanka & Frank Koebsch stellen im Haus der Stadtwerke Rostock aus

Für uns als Künstler aber auch für viele andere Vereine sind die Stadtwerke Rostock ein zu verlässiger Partner und deshalb möchten wir an dieser Stelle auch noch einmal Danke sagen.

P.S. Eines haben wir aber wohl doch falsch gemacht. Wenn ich mir das Titelblatt des InBöters anschaue hätten wir für unsere Ausstellungsankündigung ein Mohn Motiv wählen sollen ;-). Das gewählte Aquarell Alt und Neu im Hafen (c) Aquarell aus dem Museumshafen zeigt Ihnen eine Sequenz aus dem Museumshafen im Rostocker Stadthafen. Hier drängeln sich zu fast jeder Jahreszeit Kutter, Zeesboote und und… Dieses Gewusel bildet einen wunderbaren Kontrast zu den modernen Gebäuden an den Warnowterassen – ein wunderbares Motiv. Frank Hess, Andreas Mattern und ich hatten ja auf der Haedgehalbinsel im Rostocker Stadthafen gemalt und so ist dieses Aquarell entstanden.

Ausstellungsankündigung für unsere Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock
Ausstellungsankündigung für unsere Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock

Weitere Ergebnisse der Medienarbeit für unsere Ausstellung

Ich lege bei unseren Ausstellungen immer recht großen Wert auf die Pressearbeit oder die Arbeit mit den Medien. Bei den letzten Ausstellungen in Mecklenburg Vorpommern haben wir es geschafft, dass mindestens eine Veröffentlichung in einer Tageszeitung (SVZ, OZ, NNN, …), einem Anzeigenblatt (Blitz, Ostsee Anzeiger, Warnow Kurier), einem Amtsblatt der Städte oder Gemeinden erschien. Wenn es wie in Rostock oder Wismar einen lokalen Fernsehsender über Kabel wie tv.rostock und tv.wismar gibt, haben wir es auch geschafft, hier einen Beitrag zu positionieren.

Über die Arbeit mit den Veranstaltungskalendern und Online Presse Diensten (incl. dpa, dpd) habe ich ja schon geschrieben. Über die Portale landet es sicher auch auf den Tisch der Kultur- und Lokalredaktionen. Es wird deshalb aber keine Redaktion einen Mitarbeiter zu einem Fototermin oder Interview los schicken.

Aber wenn dann die Einrichtung (Verwaltung, Unternehmen, Galerie,…) in der ausgestellt wird, parallel eine Presseinfo direkt an die Redaktion sendet, besteht nach unseren Erfahrungen eine gute Chance, dass ein Artikel oder zu mindestens eine kurze Info erscheint. Die Wahrscheinlich für eine Veröffentlichung kann noch erhöht werden, wenn durch uns einen Tag vor der Vernissage ebenfalls eine Information an die Redaktionen erfolgt.

Für unsere Ausstellung in der Kreisverwaltung Bad Doberan sind so vier Artikel erschienen. (OZ, NNN, Ostsee Anzeiger und Warnow Kurierr). Die beiden Werbeblätten haben „nur“ die Informationen aus unserer Presseinfo und unserer Web Seite  im  Vorfeld der Vernissage veröffentlicht. Eine gute Werbung vor Beginn der Ausstellung… Die OZ und die NNN haben einen Mitarbeiter zu einem Interview und Foto gim Rahmen der Eröffnung gesandt. Eine wunderbare Ergänzung und auf Grund des Interview wesentlich lebendiger. Hier die Veröffentlichungen in der NNN und im Ostsee Anzeiger.

In den letzten Tagen wurde ich noch einmal in dieser Vorgehensweise bestärkt. Denn Christian Henner-Fehr verwies in seinem Artikel: Wer informiert sich online über Kulturveranstaltungen? Eine Umfrage liefert aufschlussreiche Ergebnisse – auf eine vom Online KulturKalender freikarte.at durchgeführten Umfrage. In dieser Umfrage fiel mir die Abbildung: Welche anderen Medien nutzen Sie, um sich über Kultur zu informieren? ins Auge. Das Ergebnis

  • 29 % der Befragten informieren sich in Zeitungen,
  • 10 % in Magazinen,
  • 16 % im TV,
  • 18 % im Radio,
  • 21 % im Internet,
  • 3 % lassen sich durch Empfehlungen, Flyer und Plakate leiten.

Fazit: Die Pressearbeit ist für das Thema Kultur und Kunst nicht zu vernachlässigen 😉

Wo es für uns einen riesigen Nachholbedarf gibt, sind die Themen Radio und TV. Aber das werden wir bei der nächsten Ausstellung ausprobieren.

P.S. besten Dank an Dr. Michael Preisinger für den Artikel in der NNN

Das Spiel mit den Online Presse Diensten

Pressearbeit

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Ich habe die letzten Abende damit verbracht unsere Ausstellung wieder in die Veranstaltungskalender einzutragen und Presseportale mit den notwendigen Informationen zu versorgen. Veranstaltungskalender sollen mögliche Besucher über unsere Ausstellung informieren.

Aber Pressemitteilung für Online Portale, was haben diese für einen Sinn? Eigentlich habe ich nicht die kleinste Hoffnung, dass deshalb wirklich die Presse auf unsere Ausstellung aufmerksam wird. Dieses geht besser, wenn die Redaktionen oder noch besser die relevanten Ansprechpartner für die Veranstaltungskalender, in der Lokalredaktion und Kulturredaktionen direkt anschreibt.

Aber trotzdem habe ich die Arbeit mit den Online Pressediensten immer weiter ausgebaut. Warum?
Online Presse Dienste sind für Suchmaschine optimiert und zusätzliche Quellen, um auf Veranstaltungen, Bilder zu verschiedenen Motiven, unsere Web Seite u.a. dauerhaft im WEB hinzuweisen. Dieses führt zu einer besseren Referenzierung der eigenen Web Seiten, einer Vergrößerung der Reichweite im Marketing und Gewinnung neuer Interessenten und Kunden.

Da ich es eigentlich hasse, meine Zeit damit zu verbringen, immer wieder die gleichen Informationen in verschiedene Portale einzupflegen, verfolge ich immer die Diskussion zur Vernetzung der verschieden Dienste und Plattformen. Nun in der Abbildung sehen Sie die Presseportale, die ich per Hand Stück für Stück versorgt habe. Stellen Sie sich vor, pro Portal wird 10 Minuten gebracht, dann kommen Sie auf einen Zeitaufwand von 180 Minuten, damit fast 3 Stunden zu viel.

Versorgung der Online Presseportale

So mancher Artikel in einzelnen Portalen wurde über 3.000 mal gelesen, nicht mit gerechnet Menschen die News der Portale über RSS Feed oder über Twitter verfolgen.

Als ich dann fast fertig war, bin ich auf eine interessante Web Seite gestoßen. Die ADENION GmbH beschäftigt sich genau mit diesem Problem. Auf der Web Seite der Firma sind einige gute Informationsschriften zu dem Themenkomplex zu finden, wie z.B.

o Regeln für Online-Pressemitteilungen
o Grundlagen der Online-PR
o Ein Überblick zu Kostenlose Presseportale im Internet
o Online-PR als Suchmaschinenstrategie
o Erstellung von suchmaschinenoptimierten Pressemitteilungen
o Ein Überblick und Vergleich von Kostenlose Presseportale im Internet

o.k. Einige Tipps sollte man sich wieder ins Gedächtnis rufen und beachten und die Bedeutung der Veröffentlichung von News wie z.B. Ausstellungsankündigungen der Presseportale wurde gut beschrieben. Es lohnt sich die auf die Seite der Firma zu schauen. Z.B. in den Artikel PR-Trends 2010: Neue Regeln für die Online-PR

Aber die ADENION GmbH bietet ein PR Gateway an, welches ermöglicht mit einem Eintrag alle relevanten Presse Portale mit einem Eintrag zu versorgen. Es lohnt sich auf jeden Fall bei nächsten Mal den angebotenen 14tägigen Probebetrieb zu nutzen. Es wäre zu schön, wenn es funktioniert.

PR Gateway

Nur eines macht mich stutzig, wenn eine Firma die eine solche Funktion anbietet, nur drei Fans in Facebook hat 😉

Kulturtipps im Netz zu lückenhaft

Der Wunsch nach einem Veranstaltungskalender

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Irgendwann vor fast einem Jahr habe ich Jörg Schlottke kennen gelernt. Er war noch stellvertretender Hoteldirektor im besten Haus von Warnemünde dem Neptun. Wir waren mal wieder mal dabei eine Ausstellung vor zu bereiten und hier behört für mich auch die Werbung für die Ausstellung im WEB… Hr. Schlottke war dabei eine Internetplattform auf zu bauen und so tauschten wir uns über die Möglichkeiten für Kultur, Kunst und Tourismus im WEB 2.0 aus.  Schnell kamen wir auf die Probleme zu sprechen, mangelnde Datenübergabe, Kompatibilität, zu hoher Aufwand, ….

Vor drei Tagen war in der OstseeZeitung ein Artikel Kulturtipps im Netz zu lückenhaft. Denn die Situation ist trotz weiterer Bemühungen nicht besser geworden. Es gibt keine Übersicht, keine Web Seite, kein Veranstaltungskalender über den man sich zu verschiedenen Themen in Rostock und Umgebung orientieren kann.

In Facebook begannen wir beide uns über diesen Artikel auszutauschen. Aber was daraus geworden ist, ist ein Beitrag  von Jörg Schlottke auf seiner Web Seite Einfach Meer.  Dort finden Sie auch meine Antwort.

Nun ich habe z.B. für unsere letzte kleine Ausstellung  ca. 22 Kalender gepflegt und noch ca. 10 Presseportale bedient ;-))) Also ich zu mindestens meinen Pflichten als Veranstalter nach gekommen. Aber die Situation ist weder für denjenigen, der eine Veranstaltung anbietet noch für denjenigen der sucht, befriedigend.

Was ich über das Warum und Wie denke, habe ich auf der Seite Einfach Meer geschrieben. Wer es nicht glaubt will, kann ja mal die Logos in der nachstehenden Präsentation zählen, denn dort habe ich Informationen unsere Ausstellung „Malerischer Jahresrückblick 2009“ eingestellt. Eigentlich Unsinn, wenn man weiß, dass es viel einfacher gehen könnte.

P.S.: ein Veranstaltungskalender, der um einen Backlink bittet