Frühlingsaquarelle im Dezember

Frühlingsaquarelle im Dezember

Zusammenarbeit mit dem Präsenz Verlag

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Vertrag zwischen dem Präsenz Verlag und Hanka & Frank Koebsch
Vertrag zwischen dem Präsenz Verlag und Hanka & Frank Koebsch

An der Ostsee liegt Schnee und ich habe in den vergangenen Tagen auf meinem Blog Winterbilder von der Ostsee und Bilder vom Rostocker Weihnachtsmarkt gezeigt. Zur gleichen Zeit wird der nächste Frühling vorbereitet. Nicht  dass ich heute schon anfange, Frühlingsbilder zu malen. Aber in der Vorweihnachtszeit werden ja auch keine Schokoladenweihnachtsmänner sondern Osterhasen gefertigt. So ist es auch in den Verlagen, denn auf den Buchmessen im Herbst wurde das Programm für den Frühling 2013 vorgestellt. In den vergangenen Monaten ist der Präsenz Verlag auf uns zu gekommen und hat uns gefragt, ob wir Interesse haben, dass der Verlag eine Auswahl unserer Aquarelle als Faltkarte verlegt. Klar haben sich meine Frau und ich mich riesig gefreut, denn dieses ist für jeden Künstler schon eine Anerkennung, wenn ein Verlag anfragt. Also haben wir den haben wir den Vertrag verhandelt, Motive von unserer Web Seite vorgeschlagen, abgestimmt,  und so für den Präsenz Verlag aufbereitet, dass sie gedruckt werden können.

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Blumen Aquarelle sind gefragt

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Es war für uns interessant für welche Blumen und Blüten in Aquarell sich letztendlich der Verlag entschieden hat. Es sind alte und aktuelle Aquarelle, Mohn Aquarelle wurden genauso ausgewählt wie Löwenzahn Bilder, Magnolien Aquarelle und Blumen Aquarellen mit Hortensien u.a. Hier die Auswahl der Aquarell Bilder, die ab dem Frühling 2013 als Faltkarte verlegt werden.

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Verkauf von Bildrechten

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Für den Verlag war es überraschend, dass wir nicht mehr alle Blumen Aquarelle haben. Nun wir haben uns in der Vergangenheit immer wieder bemüht unsere Bilder in Ausstellungen sowie durch Marketing im Internet zu verkaufen. Für uns sind in diesem Zusammenhang natürlich zwei Dinge wichtig. Einmal haben wir unsere AGB´s so gestaltet, dass auch bei Verkauf eines Aquarells oder Pastells, die Bildrechte für eine weitere Vermarktung bei uns bleiben. Zum anderen ist es wichtig, dass wir unsere Arbeiten so dokumentiert haben, dass wir sie jeder Zeit in hoher Auflösungen Zeitungen, Zeitschriften oder anderen Kunden zur Verfügung stellen können.

Doch genug der Worte, jetzt muss ich am Nikolaustag raus und Schneeschippen, gefühlte 10 cm Neuschnee bei minus 8 Grad.

Ich glaube Frühlingsaquarelle im Dezember haben ihre Berechtigung.

Die Kunst, Geld zu verdienen

Die Kunst, Geld zu verdienen

Ein weiterer Beitrag zu unser Blogparade: Fragen zur Kunst#bfzkunst

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Passen Kunst und Kommerz zusammen? (c) Frank Koebsch
Passen Kunst und Kommerz zusammen? (c) Frank Koebsch

Heute ist der dritte Tag meiner Blogparade Passen Kunst und Kommerz zusammen? Bisher sind mehr als  59 Kommentare eingegangen. Es ist spannend die verschiedenen Beiträge der Diskussion zu lesen und zu beantworten. Zurzeit komme ich gar nicht hinterher, alle Beiträge zu lesen, zu überlegen und zu beantworten. Einmal  weil ich mich auf die Beiträge einstellen muss. Zu anderen weil sich für mich auch unbekannte Menschen an der Diskussion beteiligen und ich versuche auf deren Web Seiten, Blogs, Auftritten auf Facebook und Google+ zu stöbern, wer sich hinter den Kommentaren verbirgt. Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die sich an der Blogparade beteiligen.   Es ist wunderbar, dass sich an unserer konzertierten Aktion gemeinsam mit  Susanne HaunUte SchätzmüllerJürgen KüsterConny Niehoff und Oliver Kohls so viele Beiträge ergeben.
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Die Kunst Geld zu verdienen

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Wie viel Marketing verträgt Kunst? (c) Frank Koebsch
Wie viel Marketing verträgt Kunst? (c) Frank Koebsch

Die meisten Autoren der Diskussionsbeiträge sprechen sich für eine Einheit von Kunst und Kommerz aus, da in unserer heutigen Gesellschaft die Künstler Geld verdienen müssen, um Rechnungen zu zahlen und ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Aber wenn Künstler, ihre Kunst, ihre Produkte in den Kreislauf der Konsumation geben, verkaufen Sie Ihre Kunst meistens nicht direkt an den Endkunden.  Dieses sollte eigentlich nicht die vorrangige Aufgabe eines Künstlers sein und es fällt den meisten Künstlern auch schwer der Preis für ihre Werke festzusetzen.  Im Idealfall wird der Künstler von einer oder mehreren Galerien vertreten, wird von der Kunstsammlung der Deutschen Bank oder Sammlern und Stiftungen gekauft, seine Kunst hängt in mehreren Museen und Verlage drucken seine Kunst in wunderbaren Bildbänden ab. Dieser Idealfall setzt voraus, dass diese Kunst von hoher Qualität ist oder der Künstler in der Lage ist, genauso gutes Marketing zu machen.

Bei diesem Idealfall verdienen alle Beteiligten in dieser Kette mit, der Künstler, die Galeristen, die Sammler, die Museen, die Verlage und … und die VG Bild und die VG Wort. Wenn der Konsum von Kunst besonders gut funktioniert, spricht man von einem Kunstboom, der Sprungbrett für junge Galeristen und junge Künstler sein kann. In einer solchen Zeit steigern Museen und Galerien ihren Umsatz und schaffen Jobs. Der Kunstboom macht die Galeristen reich und sicher doch auch alle anderen Beteiligten des Kunstmarktes auch.  Dann müsste doch alles in Ordnung sein. Oder?  Warum diskutieren wir über Kunst und Kommerz? Die Antwort ist ganz einfach, denn es eine Kunst, Geld zu verdienen. Einmal ist es ein Kunst als Künstler in dieser Wertschöpfungskette ausreichend Geld zu verdienen und dabei darauf zu achten, dass man authentisch bleibt. Karin Lang und Rebecca Henkel hatte in der Diskussion darauf hingewiesen, dass so mancher Künstler der Versuchung unterliegt, gefällige Bilder zu malen. Ich hatte hierzu geschrieben:

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Nun wenn es danach geht, müsste ich von morgens bis abends Mohnaquarelle malen. Hier einmal meine letzte Analyse, was die Menschen auf meinem Blog suchen.

Ich male gerne Blumen, aber nicht der Kunden wegen. Es macht mir oft, viel mehr Spaß Jazz Aquarelle zu malen oder Projekte zum Flughafen Tegel zu machen. Dinge die am Mainstream total vorbeigehen. Ich habe wirklich am meisten Blumen und Mohnaquarelle verkauft. Aber die größte Reputation habe ich durch Ausstellungen zum Thema Jazz oder Tegel bekommen. Ein netter Widerspruch, wenn man versucht von der Kunst zu leben 😉

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Wie sehen Sie diesen Widerspruch: Ist es als Künstler, eine Kunst Geld zu verdienen?

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Die Kunst, Geld zu verdienen (c) Frank Koebch
Die Kunst, Geld zu verdienen (c) Frank Koebch

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Ich freue mich auf einen regen Austausch mit Ihnen und wünsche Ihnen und mir bei der Diskussion viel Spaß. Am Sonntag den 02.12.2012 verlose ich unter allen Teilnehmern der Blogparade zwei Preise.

Der erste Preis ist (wie könnte es anders sein) ein Aquarell , eine kleine Miniatur – „Faszination Ballett # 1

Der zweite Preis, ein Sternzeichen Buch wird von der Galerie Faszination Art bereitgestellt. Dieses Sternzeichen Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt der Galerie mit vier bildenden Künstlern und der Autorin Annette Pehnt.

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Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch
Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch
Buchcover Sternzeichen - Vorderseite
Sternzeichen Buch

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Wenn Sie sich an der Diskussion und der Verlosung teilnehmen wollen, nutzen Sie doch bitte die Kommentarfunktion hier. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen zu den Fragen: