Vorbereitung für unsere Ausstellung in Bad Doberan

Nun die Ausstellung in der Kreisverwaltung Bad Doberan hat es in sich. Für uns ist es die größte Ausstellung. Wir hängen in einer gut ausgeleuchteten und gut besuchten Umgebung 75 Aquarelle und Pastelle. Die Kreisverwaltung liegt in absoluter Nähe des Kamps und des Doberaner Münsters. Also können so gar interessierte Besucher kommen. Schon während wir die Bilder gehangen haben, gab es erste heimliche Betrachter.

Das Rahmen, das Verpacken, der Transport und das Hängen der Bilder sind ein Riesenakt.
Wir möchten uns für die Unterstützung von Frau Lorenz aus dem Kulturamt bedanken. Sie hat uns tatkräftig unterstützt. Interessant ist, wie wir es geschafft haben, die Bilder thematisch den Ämtern zuzuordnen. Hier einige Beispiel 😉

• über diese Brücke musst Du gehen – Jugendamt
• Förderung für die Kleinen – Jugendamt
• Das Umweltamt – achtet für die Möwen auf eine saubere Ostsee

Und die Zeit rast, wir haben nur noch 55 Minuten bis zur Eröffnung 😉

Haben wir an alles gedacht? So langsam werden wir aufgeregt… Haben wir ausreichend Werbung gemacht? Werden Besucher kommen? Wird die Presse Notiz von der Ausstellung nehmen? Wie wird sich die Ausstellung in unserem Pressespiegel machen? Was werden die Besucher sagen?

Nun einen Teil der Fragen werden wir morgen beantworten, denn wir müssen auf die Foto unserer Tochter achten.

Ausstellungsvorbereitung – Bilder rahmen

Nun am 04. März beginnt unsere neue Ausstellung in dem Lichthof der Kreisverwaltung Bad Doberan. Die Vorbereitung laufen und am vergangenen Wochenende haben wir uns der Planung die Bilder gestellt. Ideen wie wir die Wände gestalten wollen, haben wir. Nur bleibt die Frage:  Haben wir ausreichend Rahmen und Passepartouts?

75 Bilder in Aquarell und Pastell waren zu rahmen – ein harter Job. Und das Ergebnis: Wie üblich fehlen passende Rahmen und Passepartouts.

Welche Zeitung / Zeitschrift …..

Ich lese unter anderem ab und zu die Atelier – die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler. Die Ausgabe August / September 2009 finde ich flach.
Aber dieses kann auch an mir liegen und vielleicht nicht an der behandelten Themen, vielleicht hab eich schon Schritte getan und damit mir Wissen angeeignet, welches andere nicht haben. Wenn es nicht so ist, dann …… ;-)))

Nun ich habe mit Schmunzeln den Artikel „Kabinettausstellungen“ – die News aus dem Immenhausen von Jürgen Raap gelesen. Hier werden Klischees bedient, gerade die Parallelen zu Beuys finde ich gelungen. Denn diese sind Wasser Mühlen, sprich das Bild, welches ich von Beuys vermittelt bekommen habe, wird weiter genährt…

Den Artikel „Der Künstler ist sein eignes, kleines Callcenter“ von Mathias Fritzsche ist für mich besonders flach. Aber dieses kann daran liegen, dass ich im Vertrieb arbeite. Für Menschen, die keine oder nur wenig Erfahrungen in der Kommunikation, insbesondere bei Erstkontakten haben, kann dieser Artikel nur der Einstieg in seichtes Wasser sein. Wichtig ist, der Gesprächspartner auf der anderen Seite der Strippe spürt in welcher Verfassung sie sind und hört jedes Lächeln auf ihrem Gesicht. 😉

Auch der Beitrag „Der Teil eines Rädchens sein ….“ von Bence Fritsche ist für ein Thema wie Ausstellungen im öffentlichen Raum recht oberflächlich. Hier möchte ich auf die Artikelserie in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift in einer Reihe von Fr. Astrid Kehler in den Ausgaben 2 bis 6 von 2006 verweisen. Hier wird sehr gut auf das Thema Ausstellungen und deren Vorbereitungen eingegangen und wenn Erfahrungen fehlen, kann daraus eine eignen Scheckliste entwickelt werden.

Nun was lesenswert ist, ist der Beitrag „Der Wert einer Fälschung“ von Cornelia Fischer. Aber dieses spielt in einer anderen Liga. Ich kenne keinen, der meine Bilder fälschen würde, noch nicht 😉