Der Wert des Netzwerken

Der Wert des Netzwerken

Vernetzung im Bereich der Kunst

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Ich arbeite gerne mit anderen Menschen zusammen. Warum? Weil ich glaube, dass durch die Zusammenarbeit Menschen ihr Wissen und Erfahrungen teilen können und so erfolgreicher sind. Die Projekte Jazz meets Fine Arts, Faszination Sternzeichen und Berlin Tegel sind hierfür Beispiele im künstlerischen Bereich. Aber diese sind ist nur ein Teil der Netzwerke, die ich versuche zu pflegen.

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Vernetzung im Bereich von Trends im Web

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Zu der Arbeit im Bereich der Kunst gehören für mich auch ganz andere Aspekte dazu, z.B. im Rahmen der Vermarktung im Web, der Suchmaschinen Optimierung (SEO) und und…  Na klar, hierzu informiere ich mich im WEB und habe auch an  einigen Stellen Erfolg. Aber noch besser als der Austausch im WEB, ist die direkte Diskussion mit Menschen. Hier hat Carsten Appel als Geschäftsführer der sitefuchs GmbH „Webseiten, die verkaufen!“  eine kleine aber feine Workshopreihe in der City Rostocks ins Leben gerufen. Jeden Donnerstag ab 11.00 Uhr findet in den Räumlichkeiten des Coworking Space ein offener Workshop zu einem Thema statt.  Hier ein Auszug aus der Themenauswahl.

  • Bilder die verkaufen
  • Conversion Webdesign – Wie Webseiten verkaufen lernen
  • Rhetorik: Überzeugen ohne Powerpoint
  • Erfolgsfaktoren Suchmaschinenoptimierung – ein Rückblick…
  • Google Analytics verstehen und anwenden
  • social media

Im Rahmen eines der vergangenen Workshops „Bilder die verkaufen“, stellte der Rostocker Fotograf Alexander Rudolph   seine Erfahrungen vor:

  • Warum sagen Bilder mehr als tausend Worte.
  • Warum Bilder so wichtig für Ihr Werbematerial sind… Gute Bilder überzeugen Kunden und schaffen einen Mehrwert für den Betrachter.

Wenn man einen Blick auf die Web Seite  von Alexander Rudolph „DOMUS Images“ wirft, erkennt man schnell den Wert eines Auftragsfotografen im Bereich der Architektur ;-). Klasse Bilder !!! Mein Schwerpunkt des Interesses liegt im Bereich

Bilder verkaufen

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Zu diesem Anliegen passen die Themen von Carsten Appel wunderbar. Meinen Dank an Carsten für die Organisation. Wenn Sie Interesse haben, kommen Sie doch ebensfalls mal an einem der nächsten Donnerstage um 11 Uhr in der Kröpeliner Str. 16 vorbei und bringen Sie sich ein.

Für mich kann ich nur sagen: Ich kann bestimmt, diese oder jene Anregung übernehmen, um meine Möglichkeiten weiter auszubauen. Auch wenn dieses schwer wird, denn in den letzten Tagen konnten wir weitere fünf Aquarelle über das WEB verkaufen ;-). Aber genau hierin liegt

Der Wert des Netzwerken

Wert und Preis unserer Bilder

Ich hatte in der Vergangenheit schon Beiträge geschrieben, die sich mit der Wertschätzung für das Aquarell beschäftigt haben, aber auch mit den Themen Kalkulation, Kosten und Preis

Heute bin ich über einen Artikel zum aktuellen Kunst in der Berliner Morgenpost gestolpert.  Hier werden Aquarelle und Pastelle der bedeuteten Maler der jüngsten Geschichte in der Range von 30.000 bis 80.000 € angeboten. Dieses wäre das Ziel für uns….

Aber was soll´s ?  Wir ziehen vor Ehrfurcht vor Max Liebermann, Mentzel, Schmidt-Rottluff u.a. den Hut.

Aber wir müssen trotzdem unsere Preise überdenken. Warum?

  • Der Aufwand für unsere Bilder ist gestiegen.
  • Die Materialkosten haben sich in einigen Bereichen fast verdoppelt.
  • Die Nachfrage nach unsere Bildern ist so groß wie noch nie.

Also werden wir wohl zum Anfang des Jahres an der Preisschraube drehen, um die Kosten zu decken. Die Menschen, die bereits Bilder von uns haben, werden diese wohl auch trotz der vermeintlichen Wertsteigerung weiter behalten,  denn als  Spekulationsobjekte taugen unsere Bilder nicht. Der Wert eines Bildes von uns wird immer noch in der ganz persönlichen Verbindung des Betrachters zu dem Motiv, seinen Erinnerrungen, Wünschen und Träumen liegen. Der Preis ist auf unserer Seite eine kalkulatorische Größe, um den Aufwand zu decken.

Welche Wertschätzung gibt es für das Aquarell…. Teil 2

Ich hatte vor einiger Zeit einen Betrag zu diesem Thema geschrieben. Der Ausgangspunkt war die Diskussion im Blog Aquarellmaler von Andreas Mattern unter dem Titel Aquarelle von Emil Nolde folgende Diskussion losgetreten:
„…Mir stellt sich hier die Frage, sind die Aquarelle keine wirklichen Bilder? Oder ist diese bei Laien oft verbreitete Meinung, dass das Aquarell eine Vorstufe für richtige, große Bilder ist, immer noch aktuell?…“

Nun fragen wir doch mal den Markt. 😉

Auf FAZ.Net hat Swantje Karich einen Artikel unter der Überschrift „Deutsche Auktionshäuser ziehen Bilanz – Die maßlosen Zeiten sind vorbei“ veröffentlicht. Hier werden die besten Gebote in dem letzen halben Jahr der Auktionshäuser genannt. Bemerkenswerter Weise wird genau ein Aquarell genannt. „… Noldes Aquarell mit schwarzer Tusche „Dschunke vor rotem Abendhimmel“, das 1913 auf seiner Reise in die Südsee entstand und von 20.000 auf 39.000 Euro gesteigert wurde.“ Nun das höchste Gebot lag bei 1,25 Millionen Euro für Max Beckmanns „Nachtgarten bei Cap Martin“ aus dem Jahr 1944. O.k. der Arbeitsaufwand eines Aquarell ist in der Regel nicht zu vergleichen mit einem großformatigen Ölbild.

Aber was ist ein angemessener Preis für ein Aquarell?

Nolde hatte eine Zeit lang selbst seine Aquarelle nicht sehr hoch eingeschätzt. Doch sind es für mich recht gute Bilder. Nur der Preis eines Aquarells ist noch von anderen Faktoren ab. Vielleicht kann man ketzerisch sagen, auch Nolde hätte sich mehr zum Affen machen sollen…..denn wann man auch nur eine Wertsteigerung ansetzt, sind die Aquarelle dieser Affen mehr wert als eines Bild von Nolde.

Bitte nun greifen Sie mich nicht gleich zu diesem Vergleich Nolde und die Affen an. Nicht ich habe diesen Vergleich hergestellt, sondern unbewusst oder bewusst die Käufer, Sammler und Auktionshäuser….;-)

Manchmal passen Sachen zusammen und ringen Respekt ab

Nun vor einigen Tagen hatte ich zum einen über die 9. Rostocker Kunstnacht berichtet und die Produzentengalerie artquarium, Große Wasser Str. 1 hervorgehoben.
Zum anderen hatte ich im Zusammenhang mit der Zeitschrift atelier, die Aussage gemacht:„…um ein Kunstwerk zu Geld zu machen, haben in der Regel 90 % des Aufwandes hierfür nichts mit der Erstellung oder Schaffung des Kunstobjektes zu tun.“

Am Sonnabend den 10.07.2009 gab es in der Ostseezeitung eine Seite zum Thema Selbstständigkeit und Existenzgründung. Unter der Überschrift „Schmuckdesignerin beweist Durchhaltevermögen“ wurde Anna Silberstein und die Produzentengalerie artquarium vorgestellt. Frau Silberstein bemängelt als Selbstständige Schmuckdesignerin in dem Artikel, dass während Ihres Studiums Marketing, Akquisition, Kundenpflege, Kalkulation nicht enthalten war.

Schade, denn gerade selbstständige Künstler müssen sich und Ihre Werke anders anbieten und vermarkten als Selbstständige / Handwerker, die Waren des täglichen Bedarfs herstellen. Warum:

  • Waren des täglichen Bedarfs z.B. Brot, Brötchen braucht jeden Mensch und muss Geld dafür ausgeben.
  • Der Preis lässt sich recht gut kalkulieren und regelt sich auf Grund des Angebotes auf dem Markt. Jeder Käufer und Verkäufer kennt die Qualitätsanforderungen und Preisspanne innerhalb der die Produkte verkauft werden.
  • Doch bei der Kunst ist alles anders.
    • Kunst braucht der Mensch nicht unmittelbar zum täglichen Leben und muss auch nicht täglich dafür Geld ausgeben.
    • Wie kalkuliert man den Preis eines Kunstwerkes? Nur nach den direkt zu zuordnenden Kosten, wie Material, Zeit für die „Herstellung“, Miete des Ateliers….
    • Wie wird die Qualität eines Kunstwerkes ermittel?
    • Welchen Wert hat dieses Kunstwerk für den möglichen Käufer? Ist dieser Wert stabil, wird er steigen oder ins Bodenlose fallen?

Wenn man den Artikel in der OZ über Frau Silberstein und die Artikel in der Zeitschrift atelier liest, kann man durch aus schnell zum Schluss kommen: Die Kunsthochschulen und auch die Kunstverbände haben einen großen Nachholbedarf im Bereich Unterstützung für die Selbstständigkeit, Vermarktung, Betriebswirtschaft u.a.. Oder?

Umso mehr wächst mein Respekt vor den Künstlern, die von Ihrer Kunst und der Tätigkeit um Ihre Kunst herum leben können. Also gilt meine Hochachtung unbekannterweise auch Frau Silberstein und die vier Ihrer Kolleginnen.

Welche Zeitung / Zeitschrift …

Ab und zu schaue ich auch in „DIE ZEITSCHRIFT FÜR KÜNSTLER – atelier“. Es ist ein recht dünnes Heft, aber so manches darin lese ich mit Genuss, Schmunzeln, lautem Lachen, Kopfschütteln, Interesse ….. Hier ein kleiner Exkurs und etwas Diskussion zu der aktuellen Ausgabe „Juni / Juli 2009“.

Was wirklich gut ist, ist der Überblick an Kunstwettbewerben, den die Zeitschrift direkt oder im Internet gibt. Schade ist nur, dass die Bewerbungstermine in der Regel recht Knapp nach dem Erscheinen liegen.

Wenn man die Artikel oder Ankündigungen der Wettbewerbe liest, kann es schon zu allen oben genannten Reaktionen kommen. Warum: Es sind gut beschriebene Wettbewerbe und informative Artikel zu dieser Themengruppe dabei, z.B. in der Ausgabe Juni / Juli 2009 von Hahnemühle, der HSH Nordbank, der Kunstpreis „1/Award“ und und …
Bei anderen Ankündigungen treten bei mir als Leser viele Fragezeichen auf, z.B. wenn der Inhalt der Ankündigung und evt. auch des Wettbewerbs zu dünn ist. Es gibt Ankündigungen von Wettbewerben, Stipendien u.a., in denen Ansprechpartnern, Kontaktmöglichkeiten und inhaltlich zum Wettbewerb kaum substanzielles zu finden ist.

Was gibt es noch zu der Zeitschrift zu sagen? Da ich ja einen „ordentlichen Beruf“ nach gehe, verwundern mich viele Dinge in den Artikeln, Fragen und Anzeigen. Ich habe manches Mal das Gefühl, Künstler leben in einer Art Parallelgesellschaft. Warum? Nun, irgendwie weiß man, dass das Geld nicht so einfach aus dem Geldautomaten kommt und in der Regel zwischen den Herstellungskosten und dem Verkaufspreis eine Riesenlücke klafft. Nicht weil der Verkäufer ein Verbrecher ist – ich arbeite im Vertrieb ;-), sondern der Aufwand für Lagerhaltung, Transport, Kapitalkosten, Marketing, Verkauf, Service und und … muss gedeckt werden. Bei technischen Gütern sind oft nur 10% des Verkaufspreises Kosten, die mit der direkten Herstellung zu tun haben. Oder anders rum, um ein Kunstwerk zu Geld zu machen, haben in der Regel 90 % des Aufwandes hierfür nichts mit der Erstellung oder Schaffung des Kunstobjektes zu tun. Wenn ich in der Vergangenheit so manchen Artikel in der atelier gelesen habe, habe ich das Gefühl, dass dieses vielen angehenden Künstlern keiner sagt – incl. der in den letzen Ausgaben der Zeitschrift vorgestellten Kunsthochschulen oder etliche Künstler es nicht wahr haben wollen. Eine Erklärung in dieser Richtung gibt auch Ralf Witthaus in seinem Artikel „Die Zahlen hinter der Kultur“. Er zeigt die Wertschöpfung der „Keativen“ auf und auch zu gleich das Gap bei der Vermarktung. Hoffentlich ist der beschriebenen Expertengruppe und der Bundesregierung klar, dass die so genannte Hilfe zur Selbsthilfe ohne Impulse aus anderen Branchen nur schwer funktionieren wird. Denn sich nur im eigenen Saft zu drehen, ist nicht Ziel führend. Aber interessant ist auf jeden Fall, dass die Wertschöpfung der „Kreativen“ dargestellt wird und die bestehenden Probleme zusammen gefasst und beschrieben werden.

Nun ja, was dann immer hilft, ist das Lesen der „Reportagen“ von Jürgen Raap. So manche Geschichte habe ich von ihm mit Schmunzeln gelesen. Auf jeden Fall gehört hierzu auch der Artikel „International und promigeil“.
Beim Lesen der Rubrik Grauzone bewahrheitet sich ein böser Spruch: Die Dummheit der Menschen, ist der wertvollste Rohstoff, denn die Lamadeckenkäufer sterben nicht aus.

Was man auch auf jeden Fall verfolgen sollte, ist das Thema Urheberrecht und Google u.a. Was sich hier zusammen braut, hat auf die bildenden Künstler einen genauso großen Einfluss, wie die Börsen im WEB zu kostenlosen Musik load. Die Umsätze der Plattenlabels und Musiker sind drastisch zusammen gebrochen, weil es einfach cool war (ist) kostenlos Musik zu laden. Hier kann ich die Künstler und Verbände nicht verstehen, dass Sie nicht rigoroser gegen die kostenlose Nutzung Ihres Eigentums vorgehen.

Nun ja dieses war mal ein Exkurs weit weg von der Aquarellmalerei. Aber um Kunst zu vermarkten, sich zu präsentieren, bedarf es Informationsquellen, wie z.B. Zeitschriften …