Ist die Positionierung von Bildern durch WordPress & Co. Suchmaschinen optimiert?

Nun ich hatte schon mit mich mit Martin Mißfeldt vor einigen Monaten zu dem Thema ausgetauscht, aber da habe ich mich ganz einfach auf WordPress & Co. Verlassen. Sprich ich habe gehofft, dass die Plattformen in denen ich meine Bilder eintrage, Artikel schreibe und Tags definiere meine Bilder bei Google gut positionieren. Ich hatte dieses mal bei folgenden Bildern überprüft. Erstaunlich war für mich, dass meine Aquarelle sehr gute Platzierungen erreichten und zwar auch gegen die mächtige Konkurrenz der Fotos…..

Dieses waren die positiven Beispiele. Die Aussagen hierzu von Martin waren,

  • dass wordpress-Bilder haben bei Google eine ganz gute Chance, weil wordpress einfach saubere Seiten ausliefert.
  • dass dieses nicht die heiß umkämpften Begriffe sind.

Also habe ich es mal mit in der Malerei und Fotografie umkämpften Begriffen versucht.

Meine Winteraquarelle wurden von Google unter den 269.000.000 Winterbildern gar nicht gefunden. Selbst mit dem Suchbegriff „Winter Aquarell“ lande ich erst auf Platz 22 von 119.000. Also gibt es noch etwas zu tun.

Wenn man sich die Ergebnisse für meine Aquarelle „Wie kalt ist das Wasser“ und „Sonniger Herbst“ anschaut, muss ich durch Zufall noch einige Punkte von Martins Kochrezept umgesetzt haben. Dieses werde ich mal in den nächsten Tagen abchecken. Aber eines kann ich schon jetzt sagen, WordPress liefert eine gute Positionierung der Bilder bei der Bildsuche von Google.

nochmal – 125 Jahre Binz – Kunstwettbewerb « Binzer Strand- und Badeleben »

Seit einiger Zeit ist die atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler“ Febr. / März in den Läden. Ich hatte dieses gemerkt ohne das Heft in der Hand zu haben und die Ursache zu kennen. Mit einem Mal verzeichnete ich wieder Zugriffe auf meinen Eintrag zum Kunstwettbewerb « Binzer Strand- und Badeleben >>.

Nun als ich die Zeitschrift durchblätterte konnte ich den Zusammenhang erkennen. Bence Fritzsche hatte einen Beitrag über diesen Wettbewerb geschrieben – „Vom Preis zur Sammlung“, S. 12 ff.
Meine Reaktionen auf diesen Artikel und den Wettbewerb sind „gespalten“. Ich habe mich ein wenig gefreut, etwas über den Kunstwettbewerb, die Motivation, den Entscheidungsprozess sowie der geplanten Entwicklung zu lesen. Ich hatte im Rahmen des Wettbewerbs eine Serie von Aquarellen zu diesem Thema erstellt und ein gewisses Interesse an dem Wettbewerb. 😉 Also nutze ich den Anlass und krame meine Aquarelle heraus, um sie hier noch einmal zu zeigen.

zaghafte Versuche
illustre Badegesellschaft
Koketterie einer Badenixe
Wie kalt ist das Wasser …?
Strandkorbwärter

Nun neben diesem Interesse an dem Artikel war ich ein wenig traurig. Warum? Die Ausschreibung des Wettbewerbes im Frühjahr 2009 war eine tolle Idee, die Anzahl der Künstler, die sich beteiligten stimmte, ….
Binz und die Region um Rügen kann zusätzliche Kulturangebote außerhalb der Saison gebrauchen. Wenn sich dann schon internationale Zugpferde wie z.B. Bernhard Vogel hat, sollte man etwas draus machen. Hierzu reicht aus meiner Sicht die kleine Notiz auf der Webseite von Binz und ein Bericht in der Ostseezeitung nicht aus.

So waren der wunderbare Beitrag auf der Seite Kreidefelsen und mein Beitrag in diesem Blog, die einzigen überregionlane Informationsquellen zu einem tollen Kunstbewerb. Ich hatte dann auf Nachfrage die weiteren Teilnehmer der Ausstellung aufgelistet. Umso bemerkenswerter, dass Bence Fritzsche jetzt nach 6 Monaten noch einen Artikel veröffentlicht. Besten Dank hierfür.

Hier kann ich nur eine ganz einfache Frage stellen: Was nützt der beste Wettbewerb mit der einer Ausstellung oder eine Sammlung wenn keiner hingeht. Ein wenig mehr Pressearbeit, Marketing sollte von den Verantwortlichen investiert werden, denn sonst sind alle Bemühungen aus Sicht der Entwicklung für Binz nichts wert.  Insbesondere wenn der Wettbewerb von der Agentur für Kommunikation Schubert & Schubert ins Leben gerufen wurde.

Wenn ich die Zeilen von Bence Fritsche zur Auswahl der Preisträger lese, und mich an die Ausstellung erinnere, kann ich heute immer noch nicht nachvollziehen was ein „Gelber Vogel im Brunnen auf der Terrasse am Meer mit Lorbeerkranz“ mit der Thematik des Wettbewerbes zu tun hat. Kreativ war für mich an diesem Werk, dass die Künstlerin Barbara Kussinger, das Wort Meer in der Werksbezeichnung unter gebracht hat. Aber zu sehen oder zu ahnen war das Meer nicht. Nun hier erschließt sich für mich „die erfrischend humorvolle künstlerische Allegorie“ nicht, die Bence Fritsche beschreibt. Nun ja …. Möge mir Frau Kussinger, meinen Kommentar nach sehen 😉 Aber in einem Interview in der Ostsee Zeitung vom 05.10.2009 sagte Frau Kussinger selbst

„Das Besondere: Sie hatte Binz noch nie besucht, als sie an dem Bild arbeitete. „Meine Motive entstehen überwiegend aus Ahnungen heraus“, erklärte die Künstlerin und fügte verschmitzt hinzu: „Als ich später Fotos von Binz sah, musste ich laut darüber lachen, wie nah ich mit meiner Stimmungsverdichtung an der Wirklichkeit dran war.“ Das Bild mit dem komplizierten Titel ist fast surrealistisch, im Mittelpunkt eine gelbe Badewannenplastikente, die Kussinger liebevoll „Möwenkönigin“ nennt.“

Hier geht es zu den Bilder der Preisträger:

  1. Bernhard Vogel
  2. Reza Momen Ashari
  3. Barbara Kussinger

Noch mal herzlichen Glückwunsch.

P.S:: Ich würde mir viel mehr solcher Wettbewerbe in Mecklenburg Vorpommern wünschen, aber dann mit der notwendigen Öffentlichkeitsarbeit und einem sinnvollen Marketing, dieses ist gar nicht so schwer 😉