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Posts Tagged ‘Wind’

Hirsch Aquarelle

Hirsch Aquarelle

Damwild und Wapitis als Motive für unsere Aquarelle

 

In diesem Jahr hatte ich mehrmals das Glück Hirsche in der Natur zu beobachten. Einmal als ich auf dem Rundweg Am Darßer Ort unterwegs war und dann fast noch einmal an gleicher Stelle zur Hirschbrunst im National Park Vorpommersche Boddenlandschaft. Dieses war schon tolle Momente. Von einigen Menschen wird der Hirsch schon als neues Wahrzeichen an der Ostsee betrachtet (?). Bisher bin ich noch nicht dazu gekommen, das Rotwild als Aquarell zu malen, solche Bilder wären bestimmt eine wunderbare Ergänzung zu unseren anderen Wild Life Aquarellen. Doch warum in die Zukunft schweifen. Ich möchte Ihnen heute zwei Hirsch Aquarelle vorstellen. Hankas Bild „Nachricht vom Wind“ zeigt eine Gruppe Damwild. Wir hatten das Glück, diese Tiere an einem Waldrand zu beobachten.  Erst trat eines der Tiere aus der Wald heraus und sicherte. Er danach kamen die anderen nach und nach auf die Wiese. Immer wieder hat das Damwild die Umgebung gesichert und hat Witterung aufgenommen. Sie kontrollierten laufen die Nachrichten im Wind. Wir haben uns vorsichtig verhalten, damit uns der Wind nicht verraten kann und unseren Geruch oder Geräusche zu den Tieren trägt. Wir konnten einige Minuten die Stimmung genießen bevor wir uns zurückgezogen haben. Genauso eine Szene mit einer Gruppe Damwild in der kalten Jahreszeit hat Hanka auf ihr Blatt Aquarellpapier gezaubert.

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Nachricht vom Wind (c) Aquarell von Hanka Koebsch

Nachricht vom Wind (c) Aquarell von Hanka Koebsch

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Mein Aquarell mit den Wapitis hat keine so prosaische Geschichte. Wir waren zwar schon in Kanada und Alaska unterwegs und konnten dort Schwarzbären und Grizzlys beobachtet. Aber die größte Hirschart konnten wir noch nicht in der freien Natur erleben. Mein Aquarell zeigt die Wapitis des Rostocker Zoo während der Fütterungszeit. Die Hirsche sind auch im Gehege imposant anzusehen und deshalb hatte ich sie auch als Motiv für die Aquarellkurse im Rostocker Zoo vorgesehen. Hier nun mein Bild mit den Wapitis.

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Fütterungszeit für die Hirsche (c) Aquarell von FRank Koebsch

Fütterungszeit für die Hirsche (c) Aquarell von FRank Koebsch

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Mein Aquarell „Fütterungszeit für die Hirsche“ habe ich mit meinen Schmincke Aquarellfarben auf Hahnemühle Echt Bütten Aquarellkarton Leonardo   600 g/m2 matt gemalt. Aus meiner Sicht ist dieses eine gute Kombination von Aquarellpapier und –Farben für dieses Motiv, um die etwas diffuse Lichtstimmung für das Herbstaquarell wiederzugeben.

Hirsche sind auf jeden Fall spannende Motive und es werden bestimmt nicht die letzten Wild life Aquarelle mit Rehen, Dam- oder Rotwild sein, die wir gemalt haben. Sie finden sich, wenn auch nicht immer ganz ernst gemeint, auch als Motive in unseren Weihnachtsaquarellen wieder 😉

Bilder meiner Heimat

4. September 2013 7 Kommentare

Bilder meiner Heimat

Können meine Aquarelle die Frage beantworten: Was ist meine Heimat?

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Bilder meiner Heimat

Rostock – Das ist es (c) Frank Koebsch

Wir sind gerade vor einigen Wochen unterwegs und haben ein wenig Alaska und Kanada erkundet. Es war eine tolle Reise und wir haben mehr als einmal überlegt, wie es wäre, dort zu leben. Seattle oder Vancouver sind schon phantastische Städte und die Natur weiter gen Norden grandios und trotzdem sind wir wieder zurück in unsere Heimat nach Mecklenburg – Vorpommern, in die Nähe der Ostsee. Es war nicht das erste Mal, dass wir mehr oder weniger ernsthaft durchgespielt haben, Mecklenburg zu verlassen.  Beruflich bin ich in den letzten 20 Jahren nach Berlin, Bremen, Frankfurt / Main, Hamburg, Hannover, Luzern gependelt, aber unser Lebensmittelpunkt ist und bleibt (?) Sanitz in der unmittelbaren Nähe von Rostock, meine Geburtsstadt.

Genau zu diesen Fragen veranstaltet Katja Wenk eine Blogparade. Nun das Ich habe mit Blogparaden im Bereich Kunst und Kultur sehr gute Erfahrungen. Ich denke gerne an die Diskussionen zu den Themen Fragen zur Kunst #bfzkunst zurück und das Thema: Was ist Eure Heimat? Ist ein spannendes Thema.

Der SWR4 Baden-Württemberg  hat sich einen ganzen Tag Menschen befragt und zu folgenden Antworten kann man ein paar Videos sehen:

Hier einige weitere Antworten

Es gibt viele unterschiedliche Antworten, jeder Mensch wird aus seinem Erleben, nach seinen Werten und Prioritäten, eine andere Antwort geben. Wir gefallen diese Antworten, denn obwohl ich wunderschöne „Ecken“ in den vielen Städten gefunden haben, in denen ich gearbeitet habe, habe ich mich dort nie zuhause gefühlt. Ich hätte vielleicht dort eine neue Heimat finden können, hatte aber nie die Zeit und Muße.

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Ich bin in Rostock  groß geworden. Als Kind sind meine Eltern und Großeltern mit mir zum Strand gefahren, sind mit mir in Warnemünde, am Stadthafen spazieren gegangen, haben die Städte an der Ostsee erkundet Meine Mutter und mein Vater, viele Verwandte und Bekannte arbeiteten in Betrieben für den Schiffbau, im Hafen, in Reedereien, im Fischfang, ……  Als Jugendlicher habe ich mir einen Ferienjob bei der Post gesucht, denn nach dem Briefe austragen, konnte ich so ab um 10.00 Uhr am Strand liegen. Mit Freunden in den Wellen toben, Volleyball spielen, mit braungebrannten Mädchen in Bikinis flirten …  .

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Klar sind wir jedes Jahr in den Urlaub gefahren, zuerst in die Seeplatten, den Harz, das Elbsandsteingebirge, den Thüringer Wald, das Erzgebirge, das Riesengebirge, die Alpen, die Kanarischen Inseln, Ägypten, das Mittelmeer, …. haben unzählige Städte erkundet. Aber die Nähe zur Ostsee, Sonne, Wind, unendliche Weite bis zum Horizont brauche ich zum Leben. Egal ob Rostock, HeiligendammWismar, der Darß oder Rügen, hier bin ich aufgewachsen und verwurzelt.  Ich mag die Art der Menschen, irgendwie die Ruhe und im gewissen Sinne die Beschaulichkeit. Es gibt für meine Frau und mich gibt es nichts Schöneres als am Strand an der Ostsee lang zu laufen. Das Meer zu riechen, den Wind und das Salz auf der Haut zu spüren. Den Sand zu spüren, mit den Füssen im Wasser zu laufen … Wenn die Sonne scheint umso besser, aber bei einer steifen Brise macht es Spaß.

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Aquarelle geprägt durch die  Ostsee, Sonne, Wind, unendliche Weite

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Bei einer solchen Bindung zu Ostsee, Sonne und Wind ist eine große Anzahl von Aquarellen entstanden, die dadurch geprägt wurden – Maritime AquarelleMöwen AquarelleRügen AquarelleKranich Aquarelle, ….   Aber der Einfluss durch die Ostsee in meiner Malerei geht noch weiter. Selbst bei solchen Themen, die scheinbar gar keine Beziehung zum Meer, der Ostsee haben, wie die Sternzeichen.  Oder wie konnten sonst Sternzeichen entstehen

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Ich glaube, dass meine Aquarelle, die Frage beantworten können: Was ist  meine Heimat?, denn es sind Bilder meiner Heimat

Hahnemühle Kalender 2014

Hahnemühle Kalender 2014

Die Kalender Malwettbewerbe der vergangenen Jahre

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Unsere Kalender mit Aquarellen und Pastellen von 2008 - 2013 (c) Frank Koebsch

Unsere Kalender mit Aquarellen und Pastellen von 2008 – 2013 (c) Frank Koebsch

Ich mag Kalender, denn sie sind wunderbare Werbe- und Imageträger. Die Kalender mit unseren Aquarellen und Pastellen haben sich seit sechs Jahren zu begehrte Sammlerobjekte entwickelt. Aber eine noch viel größere Bekanntheit hat der Kalenderwettbewerb von Hahnmühle. Seit 2008 wird Jahr für Jahr ein Kalenderwettbewerb zu einem bestimmten Thema ausgelobt. Für den Kalenderwettbewerb 2013 wurden über 1.500 Aquarelle aus 22 Ländern eingesandt, eine wunderbare Resonanz. Die Wettbewerbe stehen / standen alle unter einem Thema und die Auswahl der Motive aus den eingesandten Motiven wird durch eine Jury vorgenommen. Hier finden Sie die Kalenderbilder aus den einzelnen Jahren zu den Themen 2008  „Stadt, Land, Fluss“, 2009 „Stillleben“,  2010 „Gärten und Alleen“, 2011 „Wasser, Wind und Wellen“, 2012 „Aquarelle abstrakt“ und 2013  „Kulinarisches“. Es ist für die ausgewählten Künstler eine wunderbare Chance ihre Malerei zu präsentieren. Ich freue mich immer wieder, wenn ich einen der begehrten Kalender zu gesandt bekomme und darin stöbern kann. Klar findet man immer wieder einen persönlichen Favoriten. Im Hahnemühle Kalender 2012 war es Mario Antonio Jiménez Orozco aus Mexiko mit seinem wunderbaren abstrakten Aquarell. 2013 heißt mein Favorit Eduardo Manuel Gea Martínez aus Murcia, mit dessen Aquarell das Kalenderblatt für den Januar 2013 gestaltet wurde. Neben der Präsentation auf den Kalender Blättern ist es für jeden Künstler auch interessant, eines seiner Bilder auf der Ankündigung des Kalenderwettbewerbes präsentieren zu können, denn mit diesem Motiv wirbt die Fa. Hahnemühle ein Jahr lang weltweit für den Kalender Wettbewerb. Im vergangenen Jahr zum Thema „Kulinarisches“ zeigte die Ankündigung für den Malwettbewerb ein Bild von Sven Brauer, der in der Vergangenheit bereits mehrere Kochbücher gestaltet hatte.

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Malwettbewerb „Musik“ für den Hahnemühle Kalender 2014

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Für den Malwettbewerb für den Kalender 2014 hat Hahnemühle das Thema „Musik“ gewählt. Für mich ist diese Kombination Malerei und Musik eine wunderbare Kombination. Ich bin total unmusikalisch. Aber die Sehnsucht zu verstehen, wie Musik entsteht, zu sehen wie Instrumente funktionieren, Menschen musizieren und zur Musik tanzen, hat mich dazu gebracht etliche Aquarelle mit Motiven wie Ballett, Tanz und  Jazz zu malen.

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Meine Jazz Aquarelle konnte ich schon in einigen Ausstellungen zeigen. Hier zu gehörten die Einzelausstellung „Jazz (aquarelle) in den Ministergärten“ in Berlin genauso wie die von mir als Künstler und Kurator organisierten Gemeinschaftsausstellungen „Jazz meets fine arts“  zum 40 Jahrestag der Eldenaer Jazz Evenings und die see more jazz in fine art“ in Rostock. Was alle Ausstellungen gemeinsam hatten, war die Begeisterung von der Besucher und der ausstellenden Künstler für die Kombination von bildenden Kunst und Musik. So ist es verständlich, dass ich mich über das neue Thema des  Kalender Wettbewerbs besonders freue.  Aber eine riesige Überraschung war es für mich, als die Verantwortlichen von Hahnemühle auf mich zu kamen und für die Ankündigung des Malwettbewerbs eines meiner Jazz Aquarelle gewählt haben. Mein Aquarellbild Saxophone 6 ist nun das Motiv für den internationalen Kalenderwettbewerbs von Hahnemühle.

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Hahnemühle Kalender und ein neuer Malwettbewerb Musik (c) Frank Koebsch

Hahnemühle Kalender und ein neuer Malwettbewerb Musik (c) Frank Koebsch

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Video - Jazz in Aquarell, Bilder von Frank Koebsch

Video – Jazz in Aquarell, Bilder von Frank Koebsch

Ich wünsche mir, dass sich viele Menschen dadurch inspirieren lassen, neue Musikbilder zu erstellen. Anregungen finden Sie vielleicht durch das Video Jazz in Aquarell. Ich bin auf die Einsendungen zu dem Wettbewerb gespannt und freue mich auf den neunen Kalender.

Ich möchte Sie einladen, sich an dem Malwettbewerb „Musik“ für den Hahnemühle Kalender 2014 zu beteiligen.

Winter in Ahrenshoop

14. Dezember 2012 4 Kommentare

Winter in Ahrenshoop

Wunderbare Motive am winterlichen Strand von Ahrenshoop

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Ich hatte berichtet, dass ich in den Winterlandschaften Vorpommerns unterwegs war. Ich habe das Kranich Informationszentrum in Groß Mohrdorf besucht, um eine Ausstellungsreihe mit meinen Kranich Aquarellen  vorzubereiten. Die winterlichen Straßen in Vorpommern machten das Fahren schwer.  Am Morgen war der Winterdienst für mich und andere Autofahrer die Rettung in den Winterlandschaften des platten Landes. Auf dem Rückweg besserte sich das Wetter und je weiter ich nach Mecklenburg fuhr, umso mehr konnte ich die schönen Seiten des Winters entdecken. Wenn man schon in der Nähe ist, dann wollte ich auch den Winter an der Ostsee erleben. Die Begeisterung für den Ostseestrand ist nicht wetterabhängig.  Die Motive sind im Winter an der Ostsee ähnlich und doch anders wie bei einem Frühlingsspaziergang auf dem Fischland.  Ich mag den Wind, die Wellen und die unendliche Weite bis zum Horizont. Bei dem Wind und dem Winter waren kaum Menschen unterwegs so konnte ich ganz ungestört Fotos vom Winter in Ahrenshoop machen.

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Auch wenn ich in Rostock aufgewachsen bin, das Umland und der Ostseestrand meine Heimat ist, begeistere ich mich immer wieder für die Wellen, die Gischt, den vereisten Strand, die Boote am Strand, auch wenn sie zur Zeit Winterpause haben. Es war wunderbares Fotowetter und so bin ich vorbei an den reetgedeckten Häusern und dem Dornenhaus im Schnee hin zum Strand von Ahrenshoop gelaufen. Auf der Ostsee waren wunderbare Wellen und Brecher zu sehen. Im Schutz der Buhnen suchten die Möwen bei diesem kalten Wetter Futter im Spülsaum der Brandung brrr….  Neben den Wellen hatten es mir besonders die Spieren am Strand angetan. Die Spieren mit ihren roten Flaggen kennzeichnen die Stellnetze. Doch bei dem Wind und den Wellen zog es kein Fischer auf die Ostsee und so hatte ich wunderbare Motive. Die Stangen mit ihren roten Flaggen, dem Anker, dem Reflektor sind mit und ohne Boote eine Augenweide. Solche Szenen vom Darßer Strand sind meiner Meinung nach mehr für die Pastellmalerin meiner Frau Hanka geeignet. Aber mal sehen, vielleicht ergibt sich ja aus den vielen Winterbildern dieses oder jenes maritimes Aquarell oder Winteraquarell ;-). Nach dem Strandspaziergang war ich gut durchgefroren und beneidete die Möwen bei dem kalten Wetter nicht.

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Möwenflug bei kaltem Wetter (c) Aquarell von FRank Koebsch

Möwenflug bei kaltem Wetter (c) Aquarell von FRank Koebsch

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Wie gefallen Ihnen die Bilder vom Winter in Ahrenshoop?

Malen als Anleitung zum Glücklichsein

12. September 2012 2 Kommentare

Malen als Anleitung zum Glücklichsein

Als Mecklenburger gebe ich dem Glücksatlas eine andere Farbe 😉

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Gestern wurde von der Deutschen Post der Glückatlas 2012 veröffentlicht. Ich war mal wieder recht erschrocken. Die Menschen in Mecklenburg Vorpommern an der Ostsee sind entsprechend dem Glücksatlas mit ihrem Leben unzufrieden. Gleichzeitig schreibt der Fokus, in Auswertung des Glücksatlasses 2012: Die glücklichsten Menschen leben im Norden. Gemeint sind aber die Menschen in Hamburg und der Nordsee. Ich lebe in Mecklenburg Vorpommern, in Sanitz bei Rostock und habe die Ostsee fast vor der Haustür. Warum sind aber die Menschen an der Ostsee nur weniger Kilometer weiter so viel unglücklicher?

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Was macht das Lebensgefühl in Mecklenburg Vorpommern so schlecht?

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Wenn man sich die Gründe hierfür anschaut, werden als negative Faktoren die Arbeitsmarktlage, das niedrige Einkommen, das geringe Vertrauen zu den Mitmenschen und die Unzufriedenheit mit der Demokratie genannt.

Konzert für Klavier und Klarinette vor unsern Aquarellen im Lüsewitzer Schloss (c) FRank Koebsch

Konzert für Klavier und Klarinette vor unsern Aquarellen im Lüsewitzer Schloss (c) FRank Koebsch

Hm… ???? Nun Vertrauen dieses liegt oft einem selbst. Demokratie beginnt mit dem sich selbst einbringen und nicht dem Warten, dass Gemeinden, Städte, Länder und Regierungen es lösen. Wir hatten an den vergangenen beiden Wochenenden in unserer Gemeinde wunderbare Beispiele live erlebt und mitgestaltet, wo sich viele Menschen einzeln und als Vereine einbringen, wie beim Park- und Seefest in Groß Lüsewitz oder den Veranstaltungen in der Schwarzen Scheune in Teutendorf. Hier nehmen Menschen gemeinsam ihr Leben in die Hand und gestalten es. Alte und Junge, Arbeitslose, Minijobber, Hausfrauen, Unternehmer, Angestellte, Arbeiter …. Die Arbeitslage ist wirklich nicht berauschend. Aber dieses war schon immer so. Deshalb und weil es Spaß gemacht hat, habe ich die Welt erkundet, habe ich Berlin, Bremen, Frankfurt / Main, Hamburg, Hannover und Luzern gearbeitet. Gewohnt hat hierbei unsere Familie immer in Mecklenburg Vorpommern, denn auf die

Glücksbringer in Mecklenburg Vorpommern

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wollten wir als Familie nicht verzichten. Der Glücksatlas nennt als Glücksbringer, die gute Zufriedenheit mit der Wohnsituation und dem Familienleben sowie die Attraktivität der Region genannt.

Hanse Sail (c) FRank Koebsch

Hanse Sail (c) FRank Koebsch

Klar die Attraktivität der Region. Ich lebe und male dort, wo andere Menschen Urlaub machen, um die Natur auf Rügen, den Darßer Strand, den Gespensterwald bei Nienhagen und andere Dinge zu entdecken. Entdecke als Künstler Licht und Farben des Nordens. Jedes Jahr kommen viele Menschen hierher, um Sommer, Sonne, Strand und Meer sowie die Natur zu genießen. Jahr für Jahr locken Highlights wie die Hanse Sail über eine Million Menschen nach Rostock oder zum  Schiffe Gucken in Warnemünde. Ich habe nach wie vor eine riesige Begeisterung für den Ostseestrand. Heimat ist für mich verbunden mit Ostsee, Sonne, Wind, unendliche Weite bis zum Horizont.

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Malen als Anleitung zum Glücklichsein

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Ein wesentlicher Teil meines Lebens ist heute das Malen. Ich male meist Aquarelle mit Motiven aus der Region. Gestalte gemeinsam mit Künstlern aus Berlin, Frankfurt / Main, Freiburg, Gröbenzell, Hamburg, Hannover, Kiel, München, dem Taunus, …. Ausstellungen und Projekte in Berlin, Greifswald, Hamburg, Rostock, Schwerin, … und wir versuchen hierbei Kinder einzubeziehen. Dieses ist nur in einer vertrauensvollen Zusammenarbeit und dort, wo man unsere Arbeiten haben möchte, möglich ;-).

Ich beschäftige mich zwar mit Tarot Karten und Sternzeichen aber zum Glücklichsein, nehme ich mein Leben alleine in die Hand, entdecke Kunst am Wegrand und genieße das Landleben im Spätsommer und versuche auch etwas von meiner Faszination für das Aquarell weiter zu geben. Ich habe noch keinen dauerhaft unglücklichen Malschüler gefunden. Aber dieses kann auch an den Themen, den Motiven liegen, die wir malen. Gesten haben wir es mit den Vögeln des Glücks, den Kraniche in Aquarell probiert.

Wie gehen Sie mit Ihrem persönlichen Glück um? Finden Sie sich in dem Glücksatlas wieder? Wie auch immer,

Als Mecklenburger gebe ich dem Glücksatlas eine andere Farbe ;-)

Als Mecklenburger gebe ich dem Glücksatlas eine andere Farbe 😉

Als Mecklenburger gebe dem Glücksatlas eine andere Farbe ;-).

Sommeranfang an der Ostsee

21. Juni 2012 2 Kommentare

Sommeranfang an der Ostsee

Wind und Brandung in der Warnemünder Bucht

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Wie haben Sie den Sommeranfang und den längsten Tag des Jahres verbracht? Ich war heute unterwegs. Ich habe in Bad Doberan die Galerie Severina besucht, in der wir ab den 07. September ausstellen. Nach einem kurzen Schwatz bin ich weiter in Richtung Boltenhagen gefahren und habe in der Kunstscheune Retwisch 15 Sternzeichen Bücher zum Verkauf hinterlegt.

Nach dem Pflichtprogramm habe ich das schöne Wetter genutzt und bin an die Ostsee nach Stoltera gefahren.  Obwohl wir wunderbaren Sonnenschein hatten, war es für die Touristen und Sonnenanbeter in der Warnemünder Bucht zu frisch. Ein auflandiger Wind sorgte für Wellen und wunderbare weiße Schaumkronen auf der Brandung.

Für mich genau das richtig, denn ich brauche Wind, Wellen, Sonne, unendliche Weite bis zum Horizont 😉 Nun meine Begeisterung für den Ostseestrand ist nicht neu, sondern sie wächst mit jedem Spaziergang egal ob in dem Gespensterwald bei Nienhagen, an der Steilküste der Stoltera, bei Sturm in Warnemünde,  oder …

Es ist jedes Mal schön die Farbspiele der Ostsee, der Brandung, die Segler, das Treibgut, das Glitzern  der nassen Steine im Spülsaum zu sehen und die Nase in den Wind zu halten.

Sommeranfang in der Warnemünder Bucht (c) Frank Koebsch

Sommeranfang in der Warnemünder Bucht (c) Frank Koebsch

Segler über der Brandung (c) Frank Koebsch

Segler über der Brandung (c) Frank Koebsch

Strandgut (c) Frank Koebsch

Strandgut (c) Frank Koebsch

Steine im Spülsaumm (c) Frank Koebsch

Steine im Spülsaumm (c) Frank Koebsch

Wie konnten Sie den Sommeranfang für sich nutzen?

Licht und Farben des Nordens

Licht und Farben des Nordens

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Im Rahmen der Vernissage für unsere Ausstellung in Heringsdorf hatten wir mit den Gästen in den Strandvillen Bethanienruh eine angeregte kleine Diskussion zu den Besonderheiten des Licht und der Farben im Norden. Aus diesen Überlegungen heraus ergab sich der Titel für unsere nächste Ausstellung.

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Aber was macht die Besonderheiten der Farben des Nordens aus?

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Boot im Abendlicht (c) Aquarell von Frank Koebsch

Boot im Abendlicht (c) Aquarell von Frank Koebsch

Egal ob in Holland, Norwegen, Schweden, Norddeutschland findet man in der Natur und der Architektur andere Farben, als im Süden. Auch unsere Bilder unterscheiden sich in der Wahl der Palette von vielen anderen Aquarellen oder Pastellen. Aber warum? Ist dieses auf den persönlichen Geschmack von uns als Künstler zurück zu führen? Oder sind wir in unserer Wahrnehmung durch die Natur, durch das Licht hier bei uns an der Ostsee geprägt?

Ende des 19. Jahrhundert entstanden gerade im Norden Deutschland viele Künstlerkolonien z.B.  in Schwaan, Ahrenshoop, Hiddensee, …. Künstler verließen die Enge der Ateliers in den Großstädten und entdeckten die Freiluftmalerei. Viele waren von der Weite und dem Licht in Gegensatz zu den engen Gassen und den schlecht beleuchteten Ateliers fasziniert. Der Reiz der Natur in der  Nähe der Ostsee tat das übrige. Aber heute im Zeitalter der Tageslicht Lampen und der Penthäuser in den Metropolen? Ich hatte meine Motivation für Mecklenburg – Vorpommern schon mal mit der Überschrift Wind, Wellen, Sonne, unendliche Weite bis zum Horizont beschrieben. Aber was macht der Unterschied in den Farben aus.

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Die Sonne ist schuld 😉

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Einladungskarte für die Ausstellung von Hanka & Frank Koebsch - Farben des Nordens

Einladungskarte für die Ausstellung von Hanka & Frank Koebsch – Farben des Nordens

Meine Erklärung hängt mit der Sonneneinstrahlung zusammen. Jeder der schon mal in den Mittelmeerregionen unterwegs war und in südlichen Hochgebirgen, kennt den azurblauen Himmel und die daraus resultierende wunderbare Farben der Gewässer. Diese Farben wird man bei uns an der Ostsee nicht finden, denn hier steht die Sonne nicht senkrecht genug. Damit ergeben sich am Tage ganz andere Farbspektren für unsere Augen. Es gibt noch einen weiteren Unterschied, die Dämmerung. Je südlicher man ist, um zu mehr verkürzen sich  die Zeiten der Dämmerung bei Sonnerauf- und untergang. Aber gerade diese Zeiten mit der niedrig stehenden und verschwindenden Sonne tauchen die Natur in ein ganz besonderes Licht mit wunderbaren Orange, Rot, Blau und Violett Tönen, die man woanders suchen muss.

Schauen Sie mal genau hin, ob Sie diese Farbtöne in unseren Bildern entdecken, am besten heute Abend im Rahmen der Eröffnung unserer Ausstellung Farben des Nordens in der Internationalen Begegnungszentrum Rostock e.V. der Universität Rostock.

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AIDA am Kreuzfahrt-Terminal Altona (c) Aquarell von Frank Koebsch

AIDA am Kreuzfahrt-Terminal Altona (c) Aquarell von Frank Koebsch

Disteln im Abendlicht (c) Aquarell von Frank Koebsch

Disteln im Abendlicht (c) Aquarell von Frank Koebsch

Wellentanz (c) Pastell von Hanka Koebsch

Wellentanz (c) Pastell von Hanka Koebsch

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Was meinen Sie, gibt es die typischen Farben des Nordens?

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