Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten © Aquarell von Frank Koebsch

Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten

Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten

Ein Schmetterlingsaquarell von Fischland von Frank Koebsch

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Vor einigen Tagen hatte ich über einen Ausflug auf den Boddenwiesen bei Wustrow berichtet. Hanka und ich hatten einen sonnigen Frühlingstag genutzt und sind auf Motivsuche in die Natur auf dem Fischland eingetaucht. Wir konnten Seeadler und Rotmilane hoch oben über den Boddenwiesen beobachtet und sind Reiter mit ihren Pferden in den Landschaften am Bodden begegnet. Das was mich an diesem Tag wirklich als Motiv für ein Aquarell begeistert hat, waren die reetgedeckten Häuser in Wustrow, die spielenden Kinder am Bodden und ein Tagpfauenauge auf den ersten Obstblüten auf den Boddenwiesen bei Wustrow. Das kleinste Motiv der Schmetterling, der an den ersten Obstblüten nascht, habe ich in den letzten Tagen als Wild life Aquarell umgesetzt. So ist Schritt für Schritt mit meinen Aquarellfarben von Mijello auf dem Echt Bütten Aquarellpapier Leonardo 600 g / m2 matt von Hahnemühle ein neues Schmetterlingsaquarell entstanden. Da ich immer wieder gefragt, werde wie meine Aquarelle entstehen, habe ich ein paar der Zwischenschritte fotogarfiert. Nach der Vorzeichnung habe ich zügig den Hintergrund mit verschiedenen Braun- und Grautönen angelegt. In den noch feuchten Hintergrund habe ich blaue und gelbe Aquarellfarbe in hineingegeben. Letztendlich ist ein diffuserer Hintergrund entstanden, dessen Blau an den Frühlingshimmel und dessen gelbe Farbtöne an die ersten Blüten und fliegenden Pollen erinnert. Durch den Auftrag der Hintergrundfarbe haben sich, die Blüten, die Zweige und das Tagpfauenauge in Negativmalerei ergeben. Die einzelnen Blüten sind dann mit verschieden Lasuren aus Grau und Blautönen für die Schattenbereiche und Konturen der Blütenblätter entstanden. Das Gelb und Orange der Pollen und das leuchtende Grün der Laubblätter geben dem Bild eine frühlingshafte Note. Der ganz besondere Kontrast auf den „Weißen“ Obstblüten ist das Tagpfauenauge. Mit seinen braunen, roten, gelben, blauen und fast schwarzen Tönen ist der Falter eines der farbenkräftigsten Insekten in unserer heimischen Natur. Es hat Spaß gemacht, dieses besondere Frühlingsaquarell vom Fischland Darß zu malen. Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Schnappschüsse von den Zwischenschritten und das fertige Aquarell „Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten“.

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Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten © Aquarell von Frank Koebsch
Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten © Aquarell von Frank Koebsch

 

SchmetterlingsaquarelleEs ist immer wieder spannend in die Welt der Insekten einzutauchen und diese kleinen Motive als Wild Life Aquarell zu malen, Mein neues Bild reiht sich wunderbar in die Schmetterlingsaquarelle mit den KohlweißlingenBläulingenDistelfalternGrünlingen, mit einem Admiral, einem Rotbraunes Wiesenvögelchen, einem Kleinen Wiesenvögelchen, weiteren Tagpfauenaugen u.a. auf ganz unterschiedlichen Blumen und Blüten ein. Bei Interesse finden Sie diese Schmetterlingsaquarelle über den Button auf unsere Webseite.

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten“ hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie


Aquarell „Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

460,00 €

Hanka entdeckt den Frühling am Bodden von Wustrow (c) Frank Koebsch (2)

Ein Ausflug auf den Boddenwiesen bei Wustrow

Ein Ausflug auf den Boddenwiesen bei Wustrow

Entdeckungen auf dem Fischland Darß Zingst

 

Die Halbinsel Fischland – Darß – Zingst liegt fast vor unserer Haustür. Natürlich nutzen wir die Chance und entdecken immer wieder die Natur an der Ostsee und am Bodden. Jede Jahreszeit hat seinen Reiz. Ich hatte schon über den Winter in Ahrenshoop und meine Begeisterung für Wintermotive am Strand von Ahrenshoop, über Abende am Darßer Ort, den Frühling an der Ahrenshooper Mühle, den Sommerausklang an der Ostsee, Spaziergängen am Darßer Weststrand, Ausflüge in die Natur pur – Hirsche, Adler, Kormorane, Reiher, Schwäne, …, die reetgedeckten Häuser mit den Blütenpracht im Frühling , Spaziergänge am Bodden bei Althagen u.a. hier auf meinem Blog berichtet. Auf Basis dieser Erlebnisse sind dann immer wieder Aquarelle vom Fischland, Darß, Zingst entstanden.

 In den vergangenen Tagen waren wieder zur

 

Motivsuche  im Frühling auf dem Fischland

 

unterwegs. Wir haben das schöne Frühlingswetter genutzt und haben die Boddenwiesen hinter Wustrow entdeckt. Im Wustrow sind die schmucken reetgedeckten Häuser mit den blühenden Gärten und ihren bunten Türen eine Augenweide. Über die Hecken und auf den Wiesen lockten die Kirsch- und Apfelblüten Hummeln und die ersten Schmetterlinge. Wir haben es genossen im Sonnenschein über die Wiesen und durch die verschlungenen Wege im Schilf am Bodden zu laufen. Es war spannend direkt am Bodden in den Ostblüten ein Tagpfauenauge zu beobachten. Der Schmetterling war ein wunderbarer Kontrast zu den weißen Blüten. Aber wir waren nicht allein unterwegs. Etlichen Spaziergänger, Radfahren und auch Reiter hatten genauso wie wir das schöne Wetter genutzt. Gerade die Reiter mit ihren Pferden sind immer wieder tolle Motive an der Ostsee. Es wurden sofort Erinnerungen an unsere AquarelleWellenreiter“ und „Reiten am Strand …“ wach.

Was den meisten Ausflüglern entgangen ist, ist das uns hoch oben zwei Seeadler begleitet haben und ein Rotmilan über die Boddenwiesen flog. Es war ein majestätischer Anblick, wie die Adler in großer Höhe ihre Kreise zogen. Im Gegensatz dazu war Milan schnell über den Boddenwiesen unterwegs. Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Schnappschüssen von unserem Ausflug auf den Boddenwiesen bei Wustrow. Ergänzt habe ich die Fotos mit einigen passenden Aquarellen von Hanka und mir.

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Es war ein wunderbarer Ausflug auf dem Fischland. Vielleicht werden einige Schnappschüsse und unsere Erlebnisse einmal ein Motiv für ein Landschaftsaquarell oder ein Wild life Aquarell mit einem Schmetterling oder den beobachteten Greifvögeln.

Vielleicht haben Sie ja auch einmal Lust mit mir die Natur auf dem Fischland Darß Zingst zu erkunden und zu malen. Dann habe ich noch einen Tipp für Sie. Begleiten Sie mich im September auf die Malreise zu den Kranichen und Hirschen an der Ostsee. Es ist immer wieder spannend, die Tiere Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zu beobachten und zu malen. 😉

Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß - Hufe II (c) Aquarell von FRank Koebsch

Reetgedeckte Fachwerkhäuser sind wunderbare Motive

Wenn man in den Dörfern und Städten Norddeutschlands unterwegs ist, entdeckt man schnell:

Reetgedeckte Fachwerkhäuser sind wunderbare Motive

Der Grund dafür scheint ein ganz einfacher zu sein. Diese Häuser haben ihren ganz eigenen Charme und können auf Grund ihres Alters viele Geschichten erzählen. Dieses hat in der Vergangenheit und Gegenwart immer wieder Menschen begeistert, so dass heute etliche diese Häuser noch erhalten sind und in verschiedenster Weise genutzt werden. Diese Begeisterung ist auch der Grund dafür, dass die reetgedeckten Fachwerkhäuser über viele Jahrzehnte immer wieder Motive von Malern und Fotografen waren und sind. Wenn man an Mecklenburg – Vorpommern denkt, dann hat in der Vergangenheit neben den vielen Malern der Künstlerkolonien in Ahrenshoop und Schwaan Carl Malchin etliche dieser Häuser gemalt. Carl Malchin hat von ca. 1870 bis 1920 die Landschaften und das Leben in MV dokumentiert. Einige seiner wunderbaren Bilder zeigen z.B. Katen und Bauernhäuser aus Schwerin Mueß. Ich habe in der Vergangenheit ebenfalls oft gemeinsam mit Malschülern im Rahmen von Aquarellkursen in Schwerin Mueß  gemalt. In den vergangenen Monaten war ich oft auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs und  so war es logisch, dass ich auch wieder gemeinsam mit Malschülern Aquarelle in Schwerin Mueß gemalt habe. Bei meinen Ausflügen dorthin sind immer wieder verschiedene Aquarelle entstanden, wie die Bilder der „Alten Schmiede …“, „Schweriner See …“ „Fachwerkscheune in Schwerin Mueß“. Bei diesen Bildern handelt es sich um Malereien auf Zigarrenkistendeckeln. Heute möchte ich jedoch ein Aquarell eines Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß auf Papier vorstellen. Bei jedem meiner Ausflüge nach Mueß habe ich das Haus Hufe II gewundert. Es ist ein Fachwerkhaus außerhalb des Freilichtmuseums, welches Begeisterung für das alte reetgedeckte Bauernhaus durch eine Familie liebevoll restauriert wurde. Für mich ist es eines der schönsten Häuser in dieser traditionellen Bauweise und so ist in den letzten Wochen das

Aquarellbild „Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß – Hufe II“

entstanden.

Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß - Hufe II (c) Aquarell von FRank Koebsch
Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß – Hufe II (c) Aquarell von FRank Koebsch

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Wer sich für das Haus interessiert, findet einige Informationen auf einer Tafel direkt vor dem Eingang. Im Web findet man leider nur einen Hinweis auf Facebook von Birgit Hesse. Die heutige Landtagspräsidentin Birgit Hesse hatte im Mai 2018 als Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur dem Eigentümer des Hauses Herrn Dr. Kannt die Denkmalplakette für das Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß – Hufe II überreicht. Gemalt habe ich mein Bild von dem alten Bauernhaus mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier von Hahnemühle „Cornwall“ 450 g/m2 rau im Format 36 x 48 cm. Aus meiner Sicht eine gute Kombination von Aquarellpapier und –farben um Verläufe, Details und Lasuren in diesem Bild zu kombinieren.

Bei den Motiven mit den reetgedeckten Bauernhäusern bin ich ein Wiederholungstäter 😉 So habe ich zum Beispiel im Winter in Ahrenshoop das Dornenhaus und im Frühling in Wustrow das Aquarell „Inselgarten“ gemalt. Bei meinen Rügen Aquarellen finden Sie viele Motive von meinen Malreisen auf die Insel.  Wir sind dann meist auf dem Mönchgut unterwegs und entdecken z.B. die Motive in längs der Boddenstraße von Groß Zicker. So habe ich einige Male das Pfarrwitwenhaus dort gemalt, denn dieses Haus ist eines der beliebtesten Motive auf dem Möchgut. Neben dem Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker mit seinem wunderschönen Garten sind dort aber auch Aquarelle entstanden wie „Blütenpracht in der Boddenstraße …“ und „Blühende Gärten in Groß Zicker“ mit alten reetgedeckten Häusern der Insel. Neben den Bildern von Häusern aus Mueß, dem Fischland Darß und Rügen Aquarellen gesellen sich noch Häuser, Scheunen und Katen aus dem Freilicht Museum Klockenhagen. Es gibt immer wieder spannende Motive für Aquarelle aus unseren Dörfern und Städten. Hier ein paar

Schnappschüsse von meinen Ausflügen und einige meiner Aquarelle mit den Reetgedeckte Fachwerkhäuser und Bauernhäusern.

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Wenn Ihnen die Bilder gefallen, dann habe ich noch zwei Tipps für Sie.


Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß - Hufe II (c) Aquarell von FRank Koebsch

Aquarell „Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß – Hufe II“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß - Hufe II“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€440,00

Erleben Sie das alte Mecklenburg – Freilichtmuseum Klockenhagen

Erleben Sie das alte Mecklenburg in Klockenhagen

Auf den Spuren von Carl Malchin – ein Ausflug in das Freilichtmuseum Klockenhagen

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Ich hatte in den vergangenen Wochen davon berichtet, dass ich auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs war. Er hat als Maler vor über 100 Jahren die Landschaften und das Leben in Mecklenburg Vorpommern dokumentiert. Am 04. Juli 2019 wurde im Staatlichen Museum Schwerin die Ausstellung „Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs“ eröffnet und ich hatte, die Chance die Preview und die Ausstellungseröffnung im Museum mitzuerleben. Spannend ist es, ob es die einzelnen Motive von vor 100 Jahren noch gibt und wie wir heute die Motive und Malorte erleben und wahrnehmen. So habe ich mir auf den Spuren von Carl Malchin die Stadtansichten Rostocks mit St. Nikolai 1898, 1907 sowie die Ahrenshooper Mühle mit und ohne Boddenblick angeschaut und auch an diesen Orten gemalt. Als ich das Aquarell „Frühling an der Ahrenshooper Mühle“ und die Miniatur „Ahrenshooper Mühle“ als Malerei auf einem Zigarrenkistenbrett erstellt habe, war auf dem Kunstpfad in Ahrenshoop unterwegs. Carl Malchin wird als Urvater der Ahrenshooper Künstlerkolonie verehrt und so hat das Kunstmuseum Ahrenshoop an verschiedenen Stellen Hinweisschilder auf sein Wirken aufgestellt. Eines der Schilder steht in der Nähe der wiederaufgebauten Mühle in Ahrenshoop.

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Ein weiteres der Schilder steht im Freilichtmuseum Klockenhagen, genauso wie die Hinweisschilder von anderen Künstlern der Ahrenshooper Künstlerkolonie. Es steht bei der Bockwindmühle Groß Ernsthof im Freilichtmuseum Klockenhagen und zeigt ebenfalls das Gemälde von Carl Malchin „Boddenblick mit Mühle“ mit dem Motiv aus Ahrenshoop. Eigentlich ist es schade, dass beide Male das gleiche Bild von Carl Malchin gezeigt wird. Nichts gegen die Erdholländer Mühle aus Ahrendhoop und schon gar nichts gegen das Bild. Er hat wunderbare Bilder mit reetgedeckten Häusern auf dem Fischland und dem Darß gemalt, die wunderbar zum Freilichtmuseum passen würden. Schade, dass heute neben der Bockwindmühle, die aus Groß Ernsthof bei Wolgast nach Klockenhagen geholt wurde, das Bild von der Holländerwindmühle von Carl Malchin gezeigt wird. Er hat übrigens auch Bockwindmühlen gemalt, z.B. in den Bildern „Darßer Mühle am Bodden mit Pferdefuhrwerk, im Hintergrund Ribnitz“ und „Windmühle bei Ribnitz“. Genau die Vielzahl der historischen Gebäude, die reetgedeckten Häuser und die Bockwindmühle haben mich in das Freilichtmuseum Klockenhagen gelockt. Denn ich wollte

Das alte Mecklenburg zu erleben, wie es Carl Malchin gesehen hat.

Das Freilichtmuseum wirbt mit dem Slogan „Erleben Sie das alte Mecklenburg“ und Carl Malchin hat genau die Motive des alten Mecklenburgs gemalt. Ich war neugierig in diese Welt einzutauchen, denn ich hatte versucht, ebenfalls einige der reetgedeckten Häuser in Ahrenshoop, in Wustrow  sowie Szenen aus anderen Dörfern und Städten aus MV zu malen. Es ist immer wieder spannend, auf den Spuren der „Alten Meister“ unterwegs zu sein und zu schauen was, wo und wie sie gemalt haben. Hier ein paar Schnappschüsse von meinem Besuch in dem Freilichtmuseum Klockenhagen sowie einiger meiner Aquarelle.

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Es war für mich spannend die verschiedenen Haustypen im Museum zu entdecken und kennen zu lernen. So habe ich erfahren, dass das Dornenhaus aus Ahrenshoop dem Typ „Bauernhaus Klockenhagen“ entspricht.

Das Bauernhaus Klockenhagen – Um 1700 erbaut und 1800 erweitert. … das Gebäude war bis 1976 vom ehemaligen Besitzer Heinrich Peters bewohnt.  Alles am Bauernhaus Klockenhagen wurde so gelassen, wie es zuletzt war. Die mehr als 300 Jahre alte Bausubstanz ist noch in ihrer ursprünglichen Art zu sehen. Die Aufteilung der Räume zeigt, wie die Menschen vor etwa 200 Jahren gelebt haben. Es ist ein typisches Niederdeutsches Hallenhaus: Die Diele mit den ehemals offenen Ställen, dem Herdraum und dem offenen Wohnbereich – der Lucht – bilden eine große Halle.

Die Haustypen aus meinen Aquarellen „Inselgarten“ und „Bauerngarten in Middelhagen“ konnte ich leider nicht zu ordnen. Aber um so spannender war es, „Glückliche Hühner“ auf einem „Bunten Hühnerhof“ zu entdecken. Was einen guten Einblick in das Leben der Menschen vor einhundert Jahren gibt, ist das Eschenburgpanorama im Freilichtmuseum Klockenhagen. „Einer der bedeutendsten Fotografen in den 30er Jahren war der Warnemünder Karl Eschenburg. Seine Bilder dokumentieren in lebendiger Weise das ländliche Leben in Mecklenburg-Vorpommern von früher. Das Freilichtmuseum Kockenhagen hat aus 30 ineinanderfließenden Einzelfotos eine 360° Panoramawelt entstehen lassen, welche die gesamte fast runde Göpelscheune auf dem Museumsgelände in eine virtuelle Erlebniswelt vergangener Tage verwandelt. Die realistische Atmosphäre wird mit typischen Geräuschen aus der damaligen Zeit untermalt.“

Trotz all der kleinen Entdeckungen in der Schmiede, der Stellmacherei, den Bauerhäusern, dem Hühnerhof, in dem Echenburgpanorama … ist das Museum nur ein Museum mit Souvenirladen, Schaubäckerei und Gaststätte. Es war interessant, aber die Hoffnung das alte Mecklenburg zu erleben, wie es Carl Malchin gesehen hat, konnte das Freilichtmuseum Klockenhagen nur im geringen Maße erfüllen. Also habe ich den Tag genutzt, um zu schauen, wie Carl Malchin die Bockwindmühlen gemalt hat und ob ich ein Aquarell von der Mühle erstellen kann.  Doch dieses ist eine neue Geschichte  …

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Schau`n wir mal wie Carl Malchin Bockwindmühlen gemalt hat (c) FRank Koebsch (3)
Schau`n wir mal wie Carl Malchin Bockwindmühlen gemalt hat (c) FRank Koebsch (3)

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Der Besuch im dem Freilichtmuseum Klockenhagen war für mich eine wunderbare Einstimmung auf zwei meiner Aquarellkurse. Wenn Sie sich auch einmal gerne auf die Spuren von Carl Malchin begeben wollen und gerne malen, dann merken Sie sich doch bereits heute schon zwei Termine im Staatlichen Museum Schwerin vor.

Auf Entdeckungstour und Motivsuche in MV

Tipps für einen naturnahen Surfurlaub in Mecklenburg Vorpommern

Am Wochenende war Pause von der Hitze und der Sommer zeigte sich von der besten Seite – zu mindestens für uns. Sonne, Wind und Wasser luden uns zu einer Entdeckertour ein. Wir wählten eine Ecke in der wir noch nie waren und erkundeten das Paradies der Wassersportler längs des Saaler Bodden zwischen Langendamm und Saal, genau gegenüber Wustrow . Noch ein richtiger Geheimtipp wenn man die überlaufenen Touristen Center meiden will.

Alle paar hundert Meter gibt es kleine liebevolle Sportboothäfen und Möglichkeiten für Surfer. Wenn Sie sich die Fotos anschauen, werden Sie sehen wie Fun Sport – Badeurlaub im Strandkorb und Bio Weidewirtschaft gut zusammen passen. 😉 Wir werden sicher in der nächsten Wochen noch mal mit der Kamera unterwegs sein…

Reetgedeckte Häuser im Frühling

Reetgedeckte Häuser im Frühling

Ausflugtipp zu Pfingsten: Fischland – Darß

Wenn das Wetter schön ist, nutzen wir die Zeit zu Ausflügen. Direkt vor unserer Haustür liegt Fischland – Darß. Jetzt im Frühling macht es riesig Spaß hier spazieren zu gehen. Hier finden Sie ein paar Schnappschüsse von einem Spaziergang am Bodden bei Althagen. Aber was sich auf jeden Fall lohnt ist es sich die schmucken reetgedeckten Häuser in unseren Dörfern und Städten anzuschauen. Egal ob die neueren Ferienhäuser oder die alten Fischerhäuser, es sind viele Schmuckstücke dabei. Insbesondere jetzt im Frühling, wenn sich das Licht ändert, die Gärten blühen, sind die gerade die alten Häuser mit ihren bunten Haustüren, den betagten Dächern, den blühenden Gärten wunderbar anzuschauen.

Unsere Empfehlung nutzen Sie die Sonnenstrahlen noch so lange die Ostsee zu kalt ist zum Baden und erkunden die Orte auf dem Fischland Darß. Es  lohnt sich. 😉


P.S. im vergangen Sommer habe ich eines der Häuser gemalt. Erkennen Sie es das Motiv des Aquarells „Inselgarten“?

Inselgarten - (c) Aquarell von Frank Koebsch
Inselgarten – (c) Aquarell von Frank Koebsch