Hahnemühle Papier ist Teil meiner Kunst

Hahnemühle Papier ist Teil meiner Kunst

Ich werde immer wieder gefragt, warum ich auf Hahnemühle male –  hier meine Antwort

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Hahnemühle Aquarellpapier ist die Grundlage für die meisten meiner Aquarelle. Papier ist ein Teil meiner Kunst. Klar entstehen auch Aquarelle auf Leinwand, auf Aluminium und ich probiere auch mal andere Papiere aus. Aber 90% meiner Aquarellbilder in den letzten Jahren sind auf Hahnemühle Papier entstanden. Hier eine Auswahl von verschiedenen Aquarellen die auf verschiedenen Papieren von Hahnemühle gemalt habe.

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Es hat einen ganz einfachen Grund, warum ich immer wieder zu Hahnemühle Papieren zurückkehre. Ich kann unter verschiedenen gleichbleibend guter Papiere wählen und ich bin von der Qualität des Papiers überzeugt. Hier ein paar Tipps für den Test von Aquarellpapieren. Besonders interessant ist es für mich, diese Tests immer wieder mit meinen Malschülern zu machen, denn sie kommen ja immer wieder mit unterschiedlichsten Papieren in die Aquarellkurse. Die meisten von den Schülern haben noch nie ausprobiert, ein Motiv auf unterschiedlichen Papieren zu malen und so die verschiedenen Eigenschaften, der Papier kennen zu lernen.

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Informationen zu Hahnemühle Papieren

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Ohne gutes Papier kann man schwerlich gute Aquarelle malen, deshalb bin ich immer wieder auch vom Herstellungsprozess der Papiere fasziniert. Über die Papierproduktion kann man sich nicht nur auf dem Blog von Hahnemühle, auf YouTube oder einer Werksbesichtigung informieren. In den nächsten Tagen gibt es weitere Möglichkeiten, die ich ihnen empfehlen kann.

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Dokumentation über Hahnemühle auf ZDF History

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Am Sonntag den 27. Januar wird um 23.35 Uhr sendet das ZDF im Rahmen der Sendereihe ZDF History eine Dokumentation über die historische Papierherstellung bei Hahnemühle. Auf der Facebook Seite von Hahnemühle kann man folgende Beschreibung lesen.

„Für Dreharbeiten des ZDF hat Papiermachermeister Andreas Felde das Handschöpfen von Papier demonstriert. Heute wird auch wertvolles Echt-Bütten Papier maschinell bei Hahnemühle hergestellt. Aber Tradition verpflichtet!“

Auf der Facebook Seite finden Sie bereits heute einige interessante Fotos. Der Beitrag über das Büttenpapier ist eingebettet, über eine Dokumentation über die größte Geldfälschungsaktion der Geschichte, denn auch für Geldscheine benötigt man Papier ;-).  Ich bin gespannt auf den Spielfilm „Die Fälscher“ und den folgenden Bericht der Papierherstellung.

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Hahnemühle auf der Paperworld 2013

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Messestand von Hahnemühle auf der Paperworld 2013
Messestand von Hahnemühle auf der Paperworld 2013

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Möchten Sie lieber die Papiere anfassen, dann haben Sie vom 26. bis zum 29.01.2012 die Chance Hahnemühle auf der Paperworld in Frankfurt / M. in Halle 4.1, E10 zu besuchen. Was dort besonders interessant sein wird, sind die Präsentationen mit dem Berliner Designer und Künstler Jens Hübner statt. Kurzweilig stellt Hübner Papiere vor und führt in die Grundbegriffe des Zeichnens ein. „Ich zeichne wo ich gehe und stehe, auf meinen Abenteuerreisen mit Fahrrad, Zelt und Skizzenbuch. Auch ein kleiner Aquarellblock und Farben fehlen nie im Gepäck. Auf die Paperworld 2013 komme ich direkt von einer Tour durch Ägypten und den Sudan.”  Ich habe einen Teil seiner Arbeiten schon einmal in einer Ausstellung in Hamburg und der Zeitschrift „Palette“ gesehen. Nutzen Sie doch die Chance sich auf der Messe beraten zu lassen und die Papiere auszuprobieren. Ich werde Sie, um diese Chance beneiden, denn ich werde wegen meinem nächsten Projekt unterwegs sein, aber ich habe „mein“ Hahnemühle Papier dabei. 😉

Klarnamenzwang, Weltkatzentag, Anonymität, Freiheit ???

Weltkatzentag wichtiger als die Diskussion über die Sicherheit und Freiheit des Internets

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Anonyme Blogger und Twitterer mögen den Weltkatzentag
Anonyme Blogger und Twitterer mögen den Weltkatzentag

Spätestens seit dem 07.08.2011 hat dann die Internetgemeinde und die Politik wieder ein neues Thema, um zu diskutieren, sich auszutauschen. Google, Twitter und Facebook haben das „Interview“ des Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU)  aufgegriffen. Der Spiegel Online veröffentliche am 07.08.2011 einen Artikel mit der Überschrift Innenminister Friedrich fordert Ende der Anonymität im Netz. Alle anderen Online Blätter und die Social Web griffen dieses Thema gierig auf. Heute Morgen wurde dieser Artikel auf Spiegel Online über Zweitausend mal über Facebook und 726 über Twitter verbreitet. Die dpa Meldung Streit um Internet-Pseudonyme – Klarnamenzwang? Nein Danke!  auf Spiegel online wurde 634 über Facebook und 175 über Twitter empfohlen. Google wirft bei dem Suchbegriff „Friedrich anonymität im internet“ über 126.000 Treffer aus.

Nach dem Spiegel Artikel hat Friedrich im Zusammenhang mit den Terroranschlägen in Norwegen folgende Aussage gemacht:

„Politisch motivierte Täter wie Breivik finden heute vor allem im Internet jede Menge radikalisierter, undifferenzierter Thesen, sie können sich dort von Blog zu Blog hangeln und bewegen sich nur noch in dieser geistigen Sauce“, sagte Friedrich dem SPIEGEL. „Warum müssen ,Fjordman‘ und andere anonyme Blogger ihre wahre Identität nicht offenbaren?“

Die Grundsätze der Rechtsordnung „müssen auch im Netz gelten“, Blogger sollten „mit offenem Visier“ argumentieren.

Und wie üblich ging die „Diskussion“ in Netz los. Gut und erschreckend. Erschreckend weil alle auf das „Interview“ des Spiegels referenzierten oder nur mit einer Phrase diskutierten. Ich kenne nur eine Nachfrage im Netz, die nach dem gesamten Interview und dem Wortlaut der Aussagen des Innenministers Friedrich fragten. Das Fazit, dieser Nachfrage ist

Da mir keiner das Spiegel Interview posten konnte, gehe ich davon aus, dass es gar kein echte Interview gab, sondern nur eine pauschale vorgefertigte Anfrage.
Das ganze Geschrei sollte langsam heruntergeschraubt werden, so lange wir nicht den Wortlaut kennen.

Eine einfache und klasse Analyse und Aussage !!! Aber was haben alle anderen gemacht? Ist keiner mehr für eine ordentliche Recherche verantwortlich? Wie beeinflussbar sind die Menschen incl. Politiker durch eine solche Diskussion auf Basis von Phrasen?

Ungeachtet von der notwendigen Diskussion zu den Identitäten und der Sicherheit im Netz, zeigt sich hiermit auch die Unzulänglichkeit solcher Diskussionen. Oft wir ohne ausreichende Recherche, nach Hören Sagen verallgemeinert und Phrasen als scheinbares Allgemeingut verbreitet. Ein wirklich sehr guter Artikel von Caterina Fake: Die Mitgründerin des Fotoportals Flickr in diesem Zusammenhang hat bei weitem nicht die Medienresonanz und die Aufmerksamkeit im Netz. Unter der Überschrift Klarnamenzwang im Web – Frau Fake verteidigt die Pseudonyme auf Spiegel online stellt Frau Fake ihre Sicht auf die Entwicklungen im Netz dar. Sie setzt sich mit  Pseudonyme, Spinner, Spammer, Faker, Trolls, wirklich freie Nutzung des Webs auseinander. Dieses in einer überlegten Art, wohl wissen über die Gefahren, Schwierigkeiten, möglichen Lösungen, Vor- und Nachteilen.

Diese Art der Diskussion habe ich nach dem „Interview“ von Friedrich vermisst. Ich habe das Gefühl, bei passender Gelegenheit wird von den gleichen Leuten, die die Äußerungen von Friedrich aufgegriffen haben, auch über den Mangel an Sicherheit  für das Online Banking, den Online Handel, den Gewaltspielen, der Extremismus im Netz mit lauten Gebrüll ohne Differenzierung diskutiert. Aber der Online Zirkus hat das Thema von Friedrich schon fast wieder vergessen. Auf Twitter sind #boobsday #omgermanteen #bbde #londonriots #london #rtl #twoff #s21 #hach #weltkatzentag #followerpower

#facebook #pro7 #piraten #zdf #youtube #friedrich #memchen #nymday #fluglotsen

gefragt ;-). Friedrich Äußerungen sind Geschichte, wenn man Germany Twitter Trends zu Rate zieht, ist der Weltkatzentag wichtiger als die Diskussion über die Sicherheit und Freiheit des Internets.

Identitäten in Foren
Identitäten in Foren

Warum ich diesen Artikel geschrieben habe?