Google will mir bis zu 50% meiner Chancen rauben

 Google will mir bis zu 50% meiner Chancen rauben

Auswirkungen der veränderten Bildersuche

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Wer einen WEB Seite betreibt, einen Blog schreibt oder sich im Social Web präsentiert, will das seine Informationen gefunden werden. So habe auch ich versucht, dass mit ein wenig SEO die Menschen unsere Aquarelle gut finden. In der Vergangenheit konnte ich mit Stolz schreiben: Google mag meine Aquarelle. 80,4 % aller Zugriffe auf meinen Blog kamen über Suchmaschinen, davon fast 95% über Google. Mit Hilfe der Tipps Gute Bilder richtig optimieren von Martin Mißfeldt konnte ich meine Aquarelle so präsentieren, dass  fast 60% aller Suchmaschinezugriffe über Google Image Search realisiert wurden. Für mich war diese genau die richtige Vorgehensweise, denn ich versuche durch den Verkauf von Aquarellen, die Organisation von Ausstellungen und das Anbieten von Aquarellkursen einen wesentlichen Teil meines Lebensunterhaltes zu bestreiten. Über 70% der verkauften Bilder in 2012 konnten wir über das Internet verkaufen. So oder ähnlich werden es viel Künstler und Betreiber von Shops ebenfalls versucht haben. Es könnte so schön sein, doch

Google verändert die Bildsuche.

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Seit dem die ersten Informationen darüber bekannt sind, dass die veränderte Bildsuche auch auf google.de eingeführt wird, herrscht bei einem Teil der Netzgemeinde Aufregung bei dem anderen Teil der Netzbesucher nur Schulterzucken. Auch in der Vergangenheit gab es regelmäßig Diskussionen und Rechtsprechungen des BGH zum Thema Recht am Bild. Über einen Teil der Diskussion habe ich mit einem Kopfschütteln hinweggesehen, denn ich habe ja unsere Bilder in Netz gestellt, auf Facebook, Google+, Pinterest u.a. hochgeladen damit die Menschen sie dort und mit Hilfe von Google finden. Doch dieses Mal ist es anders, es scheint so, als wenn ich nichts gewinnen kann sondern nur verlieren. In dem Artikel Google und seine neue Bildersuche: Keine Links mehr auf die Bildquelle? Werden die Änderungen recht gut beschrieben. Da die neue Bildersuche bereits in vielen Ländern eingefügt wurde, habe ich ganz einfach einen Vergleich des alten und der neuen Bildsuche vorgenommen.

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Vergleich der Bildsuche auf google.com und google.de

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Chancen der heutigen Bildersuche auf google.de

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Kranich (c) Aquarell von Frank Koebsch
Kranich (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ich habe zur Veranschaulichung und in Vorbereitung auf mein neues Ausstellungsprojekt Faszination Kraniche den Suchbegriff Kranich in beide Suchmaschinen eingegeben. In den USA auf google.com läuft bereits die neue Version der Bildsuche. Klickt man heute auf in der Bildsuche von google.de auf mein Kranich Aquarell zeigt google nach dem ersten Klick eine WEB-Seite, auf der rechts das gewählte Bild gezeigt wird und links einen Ausblick auf die Seite, wo das gewählte Bild gefunden wurde. Wenn diese Seite interessant ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Benutzer auf die Webseite wechselt, um mehr über das Motiv zu erfahren, das gewählte Bild in einer großen Auflösung zu betrachten oder weitere Bilder anzuschauen. Dieses ist die große Chance für jeden Fotografen, Künstler der Bilder präsentiert. Wenn ich  jemanden der Kraniche sucht, weitere Kraniche Aquarelle zeige, dann wird er  sich sicher auf meine Seite einlassen 😉 Eine wunderbare Lösung, denn für alle Beteiligten. Meine Bilder werden dadurch gefunden, dass Google ohne Verletzung des Urheberrechtes, in einem kleinen Format den Suchenden oder mit einem Ausblick auf meine Web Seite zeigt.

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Funktionen und Nachteile der neuen Bildersuche auf google.com

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Die Veränderung wird der neuen Version wird sichtbar, wenn man bei den Ergebnissen auf der gewünschte Bild klickt. Google blendet zwischen den Bildern eine neue schwarze Zeile auf, auf der das Bild in einem großen Format gezeigt wird. Von der Weg Seite auf der das Bild gefunden wurde, ist nicht zu sehen. Google verhindert damit, dass die Menschen Google schnell wieder verlassen und auf der gefundenen Seite weiterserven. Google will eigentlich, dass gleiche wie ich. ;-(

Doch wie geht es mit der Bildersuche weiter. Wenn das hochauflösende Bild nicht gefällt, wird sich der Suchende bei Weiterumschauen. Wenn er sich für das Bild interessiert bietet Google drei weitere Optionen an. Der Suchende kann dann mit dem zweiten Klick entweder

  • in der Option 1 die Seite mit dem Bild aufrufen,
  • in der Option 2 sich das „Originalbild anzeigen“ lassen oder
  • in der Option 3 über „Bilddetails“ eine weitere Suche auf Google anstoßen, mit Begriffen, die Google mit dem Bild verknüpft. Es sind nicht Begriffe, die mit der Seite zu tun haben, auf der Google das Bild anzeigt. Sondern Zusammenhänge die Google gespeichert hat. In meinem Beispielfall, habe ich das Kranich Aquarell auf meinem Blog im Zusammenhang mit dem Begriff abstraktes Aquarell benutzt. Deshalb schlägt Google dem Nutzer eine solche Suche vor. Nun mir erschließt sich noch nicht ganz der Nutzen, von der Option 3, denn ich lege schon gerne selbst fest, wonach ich suche.

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Mehrere Dinge sind hiermit verbunden:

  • Google zeigt meine Bilder in Originalgröße. Der Nutzer kann sich diese auf Google anschauen, von Google herunterladen. Der Nutzer braucht herzu nicht mehr auf meine Web Seite gehen ;-(.
  • Der Übergang auf meine Webseite wird um einen Klick und die angebotenen Funktionen von Google erschwert.

Diese Änderungen führten zu einem Aufschrei von Menschen, Organisationen und Unternehmen, die Ihr Urheberrecht und ihren Lebensunterhalt schützen wollen. Auf der Seite Verteidige Dein Bild ist für die beschrieben Zusammenhänge noch einmal ein gutes Video zur Erklärung zu sehen.

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Die Aktion „Verteidige Dein Bild“

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Weniger Besuche auf meiner Web Seite, meinem Blog heißt, ganz einfach

Wie ernst dieses Thema für alle ist, die von der Vermarktung von Bildern leben zeigt das Presseecho zu den geplanten Veränderungen von Google.  Hier eine Auswahl

Um wie viel Geld es dabei für Google geht, zeigt das Angebot, dass Google in Frankreich gemacht hat. Google will über einen Fond ohne Rechtsanspruch und zeitlich begrenzt 60 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um die Verlage an den Einnahmen von Google zu beteiligen. Aber Künstler sind nur mal kein Verlag ;-(. Wir sind inzwischen auf die Suchmaschinen angewiesen, aber nicht auf die Veränderung zu unseren Ungunsten. Noch ist es nicht zu spät, deshalb habe ich mich an der Unterschriftenaktion „Verteidige Dein Bild  beteiligt„.

Wenn Sie auch an einer Vielfalt im Netz, in der Kunst und im Verlagswesen interessiert sind, dann unterzeichnen Sie doch auch die Petition. Solche Aktionen haben gute Erfolgschancen, denn der Verband der Fotojournalisten hat die veränderte Yahoo Bildersuche gestoppt.

Empfehlungsmanagement

oder einfach ein Dankeschön für die Zusammenarbeit

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unser Sternzeichen Buch im Newsletter von Hahnemühle
unser Sternzeichen Buch im Newsletter von Hahnemühle

Ich den vergangenen Wochen hatten ich Sie immer wieder über unser Projekt „Faszination Sternzeichen“ informiert. Ich habe die einzelnen Sternzeichen vorgestellt, über die Entstehung unseres Sternzeichen Buches berichtet und auf die kommenden Veranstaltungen hingewiesen.  Für  alle fünf beteiligten Künstler ( Petra RauKerstin Mempel, Susanne Haun, Annette Pehnt und ich) sowie Karsten Peters als Galerist und Daniel Büchner als Verleger ist dieses ein Projekt, welches mindestens die Kosten einspielen muss, denn auch Künstler müssen von der Kunst leben können. 😉

Gerade bei größeren  Projekten mit viel Aufwand kommt es darauf an, dass man Freunde und Partner hat, die unterstützen, das Projekt empfehlen und auf Buch hinweisen. Im Vertrieb und Marketing nennt man dieses Empfehlungsmanagement. 😉 Dieses Empfehlungsmarketing  wird in vielen Bereichen als hohe Kunst der Neukundengewinnung  gefeiert. Für uns ist es eine natürliche und einfache Art der Zusammenarbeit mit Freunden, Kollegen und Partnern. Hierzu gehört aber auch, den Menschen die helfen,  Danke zu sagen. So möchte ich mich heute allen Bloggern, die uns empfohlen haben, der Fa. Hahnemühle, die uns in Ihrem Hahnemühle Traditional FineArt Newsletter 11/2011 nennt und Frank Hess, der auf Amazon eine erste Rezension geschrieben hat,  bedanken.

Frank Hess schreibt aus Amazon:

Beim Wort „Sternzeichen“ dachte ich zuerst an Horoskope, wurde aber aufgrund der Beschreibungen im Blog faszinationsternzeichen.wordpress.com recht neugierig. Nun halte ich ein Exemplar in den Händen und bin positiv überrascht, was man aus diesem Thema machen kann.
Vier Künstler (Susanne Haun, Frank Koebsch, Kerstin Mempel und Petra Rau) haben auf 32 Seiten ihre Versionen von Sternzeichen bildlich umgesetzt und heraus kam ein Ansammlung der vielfältigsten Interpretationen. In direkter Gegenüberstellung sehr spannend zu sehen, wie jeder seine Gedanken künstlerisch auf Papier brachte. Umrahmt werden die Bilder mit Texten der Autorin Annette Pehnt, die es schafft, der Thematik eine erfrischende Note zu geben. Weit weg von gängigen Horoskope-Klischees, die uns aufgrund von Geburtsdaten definieren, macht es einfach Spass, in diesem Buch zu blättern…

Weiterhin wurden wir auf folgenden Seiten empfohlen

Wir freuen uns, dass unser Projekt Faszination Sternzeichen durch die o.g. Blogs und Webseiten empfohlen wird und sagen auf diese Weise noch mal allen genannten und ungenannten Partnern Danke.

Fischmarkt von Marseille – ein Aquarell

Motivsuche mit der AIDA im Mittelmeer – Marseille

Fischmarkt von Marseille (c) Aquarell von Frank Koebsch

 

Ich hatte in den vergangenen Tagen bereits ein paar Zeilen zu dem Fischmarkt im alten Hafen von Marseille geschrieben. Die Lust auf Menschen und Portraits hat mich dazu gebracht, es mit den Charakteren vom Fischmarkt in Marseille zu probieren. Die Märkte haben in ganz Europa ihr eigenes Flair und doch irgendwie haben sie auch viel gemeinsames. Schauen Sie selbst. Ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen. 😉

Fischmarkt von Marseille - Aquarell von Frank Koebsch
Fischmarkt von Marseille – Aquarell von Frank Koebsch

P.S.: Haben Sie Intresse an solche Motive, dann finden Sie hier eine Szene vom Fischmarkt in Catania.

Motivsuche mit der AIDA im Mittelmeer – Marseille

Fischmarkt in Marseille

 

Ich hatte schon vor Wochen einen ähnlichen Artikel über den Fischmarkt von  Catania geschrieben. Wir waren Anfang Januar mit der AIDA im Mittelmeer unterwegs und das Flair und die Menschen auf den Fischmarkt hatten es mir ganz besonders angetan. Also hatte ich gedacht, hier würde ich im Nachgang mein erstes Motiv von der Reise finden. Aber das Leben so spielt. Ich habe dann doch als erstes eine Szene aus Marseille gemalt. Da die AIDA wegen dem schlechten Wetter Ihre Route ändern musste fanden wir uns am letzten Tag Marseille wieder und hatten nur einen Vormittag Landgang. Was will man in dieser großen und tollen Stadt mit nur ein paar Stunden anfangen? Also sind wir in der Nähe des alten Hafens bummeln gegangen. Eine wunderbare Szenerie,

* eingefasst von tausenden von Booten, Yachten und Schiffen,

* ganz alten geschichtsträchtige Bauten neben dem hypermodernen Frankreich,

* flanierenden Touristen und Einheimische in den Cafés und

* wie vor Jahrzehnten ein Fischmarkt .

Doch sehen Sie selbst. Klasse Motive – klasse Charaktere. Diese Menschen, dieses Flair hat mich eingeladen ein Aquarell zu malen. Ich hatte ja in den letzten Tagen unter der Überschrift Lust auf Menschen und Portraits einige Aquarelle aus den vergangenen Jahren gezeigt.  Sein sie gespannt auf das Bild, welches ich Ihnen morgen zeige. Vielleicht erkennen Sie ja den einen oder anderen „Typen“ von den Fotos wieder.