Die Frühlingssonne lockt die ersten Blüten

Die Frühlingssonne lockt die ersten Blüten

aber die Pracht der Schneeglöckchen und Krokusse ist vergänglich

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Die Frühlingssonne lockt die ersten Blüten und seit einigen Wochen sind bereits Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse zu sehen. Auch wenn  immer noch mehr Schnee für ein paar wenige Stunden fällt, lässt sich der Frühling nicht mehr aufhalten. Dieses hat mich in den vergangenen Wochen inspiriert, einige neue Frühlingsaquarelle zu malen. Heute will ich das letzte dieser Frühlingsboten in Aquarell vorstellen. Auch dieses Mal habe ich für mein Aquarell Krokusse und Schneeglöckchen als Motiv gewählt. Diese Frühlingsblüher stehen in unserem Garten und ich kann sie Tag für Tag von der Terrassentür aus sehen. Was mich an diesem Motiv besonders gereizt hat, war ganz einfach die Farbvielfalt der Blüten, das Weiß und das Gelbgrün der Schneeglöckchen sowie die gelben, blauen und lila Krokusse. Neben dem neuen Bild hier noch einmal einige unsere Aquarelle mit den Frühlingsblühern.

 

Die Frühlingssonne lockt die ersten Blüten (c) Aquarell mit Krokussen und Schneeglöckchen von Frank Koebsch

Die Frühlingssonne lockt die ersten Blüten (c) Aquarell mit Krokussen und Schneeglöckchen von Frank Koebsch

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Als Aquarellpapier  habe ich den Hahnemühle Aquarellkarton Cornwall 450 g/m²  rau gewählt und meine Aquarellfarben von  Schmincke und Mijello genutzt. Ich mag dieses Papier, weil sich die Verläufe besonders gut steuern lassen.

Am Wochenende werden bis zu 12 Grad vorausgesagt und so hat sich doch eines bewahrheitet, wenn die Kraniche kommen, wird es Frühling. Aber gleichzeitig wird es dann wohl schon wieder das letzte Wochenende der Schneeglöckchen sein. Die Pracht der Blumen und Blüten ist einfach zu schnell vergänglich. Genießen Sie am Wochenende noch einmal, wenn die Frühlingssonne die ersten Blüten lockt. ;-)

Kalenderblatt März 2015

1. März 2015 1 Kommentar

Noch mehr Schnee ? (c) Aquarell mit einer Amsel von Hanka Koebsch

Noch mehr Schnee ? (c) Aquarell mit einer Amsel von Hanka Koebsch

Abschied vom Winter, denn der Frühling naht

 

Wir waren heute in der Natur unterwegs und haben die Frühlingssonne genossen und uns auf den morgigen meteorologischen Frühlingsanfang gefreut. Es war herrlich, die Schneeglöckchen sind in voller Pracht neben den Winterlingen und den Krokussen zu sehen. Aber diese Frühlingsblüher sind nicht die einzigen Frühlingsboten, denn die ersten Kraniche sind da und wir sind felsenfest der Überzeugung, dass sich der Frühling nicht mehr aufhalten lässt.

Eisvogel (c) Aquarell von Hanka Koebsch

Eisvogel (c) Aquarell von Hanka Koebsch

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Aber morgen soll ein Tiefdruckgebiet noch einmal Schnee bringen. Brr… Das letzte Winteraquarell, welches ich hier auf meinem Blog gezeigt hatte, war Hankas Wildlife AquarellEisvogel“. Ich hatte gedacht, dass ich das Thema Winter damit abgeschlossen hätte. Aber nun habe ich mich angesichts der Wettervorhersage doch noch entschieden, noch einmal ein Winteraquarell zu zeigen. Wir haben in unserem Garten zu jeder Jahreszeit Besuch von verschiedenen Vögeln – Spatzen, Meisen, Rotkehlchen, Amseln u.a. Im Winter versuchen wir, mit einer Vogelfütterung den gefiederten Gesellen zu helfen. Im Rest des Jahres sorgen viele Büsche für Lebensraum und so halten uns einige Vögel über das gesamte Jahr die Treue. Oft sind es die Amseln, die sich das ganze Jahr im Garten aufhalten. In den vergangenen Jahren hatte sich der Winter noch viel länger gewehrt und Hanka hat eine der Amseln gemalt, als sich diese über noch mehr Schnee beschwerte ;-)

 

Noch mehr Schnee (c) Aquarell mit einer Amsel von Hanka Koebsch

Noch mehr Schnee (c) Aquarell mit einer Amsel von Hanka Koebsch

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Gemalt hat Hanka ihre Amsel auf Hahnemühle  Aquarellpapier Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt. Das Papier erlaubt wunderbare Übergänge für die Blätter, den Schnee und einen guten Kontrast für den Vogel. Außer dem morgigen Wetterbericht gibt es noch einen weiteren Grund, dieses Aquarell zu zeigen. Wir konnten dieses Bild in den letzten Tagen verkaufen und wie üblich stelle ich noch einmal alle verkauften Aquarelle hier auf meinem Blog vor. Das Amselaquarell ging zusammen mit Hankas Eisvogel auf die Reise zu einer Käuferin im Süden der Republik. Wir wünschen der Käuferin viel Freude mit unseren Aquarellen und zum Frühlingsanfang nicht noch mehr Schnee.

Ein Interview mit dem Aquarellmaler Frank Koebsch

25. Februar 2015 1 Kommentar

Ein Interview mit dem Aquarellmaler Frank Koebsch

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Von der Kunst ein Interview zu geben und einen guten Artikel zu schreiben

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Es ist immer spannend, wenn ein Artikel über meine Arbeit, über einen Workshop oder eine  Ausstellung geschrieben oder gedreht werden soll. Einmal ist es für mich spannend mit welchem Bild im Kopf die Journalisten auf mich zu kommen und dann natürlich, wie das Ergebnis aussieht und wie da Feedback der Leser ausfällt. Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre ergeben sich immer wieder einige Überlegungen. Wie z.B. Ich meine eigene Sicht auf meinen Werdegang und die Ergebnisse der verschiedenen Lebensabschnitte.  Aber wie kann ich diese Sicht am besten transportieren? Finde ich die richtigen Worte, damit die Aussagen auch stimmen? Was war nochmal der Unterschied zwischen Selbst- und Fremdsicht? ;-) Wie wirke ich auf den Interviewpartner, denn Journalisten verfügen auf Grund ihrer Arbeit in der Regel über eine gute Menschenkenntnis? Was beabsichtig der Journalist mit dem Artikel oder Filmbeitrag? Geht es um mich oder soll mit dem Artikeln und der Überschrift wo möglich nur provoziert oder eine ganz andere Aussage transportiert werden? Ich habe schon schlechte und gute Erfahrungen gemacht, aber es überwiegen ganz klar die guten. Gerne denke ich an die Zusammenarbeit mit dem NDR Nordmagazin zurück, die das Portrait „Zwischen Pinsel und PC“ gedreht haben. Interessant war auch die Zusammenarbeit mit Dörte Rahming, die eine Serie von Artikeln über meine Arbeit für die Zeitschrift atelier geschrieben hat, wie z.B. den Artikel „Bilder aus dem Kranichland“ über das Projekt „Faszination Kraniche“ uvam.  Die meisten der Artikel und Beiträge finden Sie unter dem Button „Presse & Co“ hier auf meinem Blog.

Bereits im Dezember 2014 hatte mich Annika Riepe für das Onlinemagazin alles-mv.de  interviewt. Für mich war diese Zusammenarbeit spannend, denn Annika Riepe und ich, wir kannten uns zuvor nicht. Aber es ist ein guter Artikel aus dem Interview entstanden. In den vergangenen Tagen habe ich von der Autorin und von Frau Manuela Heberer der Betreiberin von  alles-MV, das o.k. bekommen den Artikel auch auf meinen Blog zu veröffentlichen.  Viel Spaß beim Lesen.

 

Frank Koebsch hat vom Manager zum erfolgreichen Künstler umgesattelt

 

Ein Künstler ohne Allüren

 

Es hätte vielleicht auch das Tanzen oder Golfspielen werden können, doch Frank Koebsch wählte sich einst die Malerei zum Hobby. Inzwischen ist sie sein Beruf. Neben dem eigenen Schaffen veranstaltet der Rostocker Kurse und Reisen für eine neue Generation der Freizeitkünstler.

 

Früher arbeitete er für Siemens, heute ist er als selbstständiger Künstler erfolgreich. Zu sehen sind Koebschs Werke unter anderem in der Galerie Severina in Bad Doberan. Foto: Annika Riepe

Früher arbeitete er für Siemens, heute ist er als selbstständiger Künstler erfolgreich. Zu sehen sind Koebschs Werke unter anderem in der Galerie Severina in Bad Doberan. Foto: Annika Riepe

Die Erfahrung lehrt, Künstler lassen sich gemeinhin in zwei Gruppen teilen. Da sind die Bescheidenen in ihrer farb-, sägemehl- oder sonst wie besudelten Kleidung. Immer leicht konfus, niemals ernsthaft zufrieden mit ihrem Schaffen, oft von Existenzängsten geplagt. Dann die Selbstbewussten: Hipster-Künstler, die zwar die gleichen Sorgen haben, dies aber nie zugeben würden – Selbstvermarktung ist nämlich alles. Wer kreativ ist, ist erleuchtet und steht ansonsten über den Dingen. Und nun er, Frank Koebsch, auch ein Künstler. Aber einer, den man selbst auf den zweiten Blick eher für einen Versicherungsmakler hält. Klar und sicher spricht er von seinem malerischen Können, findet allerdings, das sei fast ausschließlich erlernbares Handwerk. Nichts da mit konfus, nichts mit Erleuchtung. Wie also passt er in die dargelegten Kategorien? Gar nicht.

Tatsächlich ist Frank Koebsch anders. Schon alleine, weil er die meiste Zeit seines Lebens anderes gemacht hat. Er scheint nämlich nicht nur organisiert wie ein Manager, er war es auch. Zwanzig Jahre lang tingelte der studierte Informatiker für Siemens durch Deutschland, bis die permanente Reiserei zusehends zur Belastung wurde und er morgens nicht mehr wusste, in welchem Hotelzimmer er soeben aufgewacht war. Koebsch verstand, er muss daran etwas ändern, auf seine Gesundheit und Psyche achten. Daher wagte er vor drei Jahren den Neuanfang: Er machte sich als Künstler erfolgreich selbstständig und bleibt seitdem für die Arbeit meist zu Hause, im Einfamilienhaus im mecklenburgischen Sanitz. „Jetzt führe ich ein komplett anderes Leben als früher“, betont der Mittfünfziger denn auch. Trotzdem – der Geschäftsmann ist noch drin, das lässt sich nicht verbergen. Koebsch ist ein analytischer Geist, handelt planvoll und überlegt, auch als Künstler.

Koebsch ist Realist: „In internationale Kunsthäuser komme ich mit meinem naturalistischen Malstil nicht.“ Ziel sei ohnehin zu machen, was seine Zufriedenheit, Gesundheit und den Lebensgenuss erhält – nicht, berühmt zu werden. Foto: Annika Riepe

Koebsch ist Realist: „In internationale Kunsthäuser komme ich mit meinem naturalistischen Malstil nicht.“ Ziel sei ohnehin zu machen, was seine Zufriedenheit, Gesundheit und den Lebensgenuss erhält – nicht, berühmt zu werden. Foto: Annika Riepe

Auf seine zweite Karriere hingearbeitet hat Frank Koebsch trotzdem nicht. Er erzählt: „Die Kunst war nie mein Berufswunsch. Als Kind habe ich zwar ständig im Unterricht gekritzelt und gemalt – die Begeisterung war also da –, aber mehr nicht.“ Vor 17 Jahren wurde die Begeisterung zunächst zum Hobby. Da suchten er und seine Frau Hanka nach einer gemeinsamen Freizeitbeschäftigung und entschieden sich für die Malerei. In der Folgezeit absolvierte das Ehepaar einen Kurs nach dem anderen, aus dem anfänglichen Talent wurden Fähigkeiten und das Malen nahm einen immer größeren Stellenwert ein.

So entwickelten beide ihren eigenen Stil, Koebsch nennt den seinen schlicht „naturalistisch“. Viel mehr Eingrenzung gibt es aber nicht. „Wir malen alles, was uns Spaß macht“, fügt er hinzu. Mal sind es Jazzbands oder Gäste der Doberaner Galopprennbahn, mal ist es die heimische Natur, der das Paar mithilfe ihrer Aquarellfarben ein zweites Leben schenkt. Der gebürtige Rostocker formuliert das pragmatisch: „Wenn man hier lebt, mag man auch die Dinge, die es hier gibt.“ Etwa Kraniche. Zuletzt waren die Koebschs eine Woche lang auf Rügen, um die Vögel zu beobachten und zu fotografieren – die Kamera dient ihnen als Skizzenbuch. Zurück in Sanitz entstehen daraus nach und nach ganze Bilderserien. Jeder verarbeitet das Gesehene anders, Konkurrenz oder Wetteifer gibt es nicht: „Meine Frau malt das gleiche Motiv ganz anders als ich. Wir können unterschiedliche Dinge gut und haben deshalb gegenseitig voreinander Ehrfurcht.

 

Frank Koebsch malt im heimischen Wohnzimmer in Sanitz. In Mecklenburg-Vorpommern fühlt er sich wohl: „Ich brauche die Weite des Landes und den Wind. Wenn im Sommer in den Städten die Luft steht, halte ich das nicht lange aus.” Foto: Annika Riepe

Frank Koebsch malt im heimischen Wohnzimmer in Sanitz. In Mecklenburg-Vorpommern fühlt er sich wohl: „Ich brauche die Weite des Landes und den Wind. Wenn im Sommer in den Städten die Luft steht, halte ich das nicht lange aus.” Foto: Annika Riepe

Ohnehin ist Koebsch durch seinen ursprünglichen Beruf daran gewöhnt, im Team zu arbeiten, und sucht sich auch heute noch gerne Verbündete, die die eigenen Schwächen ausgleichen. Ergebnis solcher Kooperationen sind zum Beispiel Gemeinschaftsausstellungen. Generell gilt: Kunst als Einsiedelei ist seine Sache nicht. So malt er nicht nur selbst, sondern gibt nebenbei in ganz Mecklenburg-Vorpommern Malkurse und veranstaltet Kunstreisen. Teilnehmen können jeweils alle, Koebsch betrachte es gerade als Herausforderung, sich auf die unterschiedlichen Menschen in allen Altersgruppen einzustellen. Es dürfen also auch blutige Anfänger sein, gerne gemischt mit halben Profis. Aber kann denn wirklich jeder Malen lernen? „Ja“, ist sich Koebsch sicher, „jeder kann in seinem Stil die eigenen Eindrücke irgendwie wiedergeben.“

 

Frank und Hanka Koebsch haben „getrennte Arbeitsräume und getrennte Bilder“, beobachten aber viel gemeinsam – zum Beispiel Kraniche auf Rügen. Das Aquarell “mit lautem Geschrei” ist ein Ergebnis. Foto: Frank Koebsch

Frank und Hanka Koebsch haben „getrennte Arbeitsräume und getrennte Bilder“, beobachten aber viel gemeinsam – zum Beispiel Kraniche auf Rügen. Das Aquarell “mit lautem Geschrei” ist ein Ergebnis. Foto: Frank Koebsch

Testen lässt sich dies am besten bei einer der Malreisen. Da wird dann ein Wochenende oder eine ganze Woche lang nichts anderes gemacht als in hübscher Umgebung Kunst geschaffen – mit Motiven rund um die Teilnehmer herum. Vor zwei Monaten saßen so „acht Menschen vor dem Gespensterwald in Nienhagen und haben stundenlang gemalt. Das ist herrlich: Man tritt in den Hintergrund, hört die Wellen, entdeckt, was das Licht macht.“ In solchen Momenten klingt Koebsch dann doch wie ein typischer Künstler. Aber er findet schnell zurück: „Ich male dort auch selbst, aber mein Job ist es in dem Moment vor allem, vorzumachen und anzuleiten.“ Ende Januar lädt er zur nächsten Malreise auf Rügen ein, um „auszuprobieren, ob man auch bei Wind und Minusgraden draußen malen kann.“ Eingeladen ist jeder, der sich traut – vielleicht ja auch eines Tages selbst das Hobby zum Beruf zu machen.

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Nun ich denke es ist ein guter Artikel geworden. Besten Dank hierfür an Annika Riepe und  Manuela Heberer. Wie immer sind die Vorstellungen, Assoziationen beider Interviewpartner mit eingeflossen und mit einem Mal spielen auch nicht besprochene Dinge eine Rolle ;-)

Ich hoffe, dass Sie beim Lesen ein wenig Spaß hatten und vor allem, dass Sie Ihr Hobby nicht aus dem Auge verlieren.

Wenn die Kraniche kommen, ist es Frühling

22. Februar 2015 4 Kommentare

Wenn die Kraniche kommen, ist es Frühling

Kraniche sind zuverlässige Frühlingsboten ;-)

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Ich habe vor ca. acht Wochen die letzten Kraniche gesehen. Es gab genau zwei Tage zwischen Weihnachten und Silvester an  denen Schneewolken über Sanitz die Landschaft in einen Wintertraum verzaubert haben. Währende dieses kurzen Wintereinbruchs habe ich das Glück gehabt und konnte Kraniche im Schnee Mecklenburgs beobachten. Dieses waren einzelne Zugvögeln, die bei milden Wintern bei uns überwintern. Aber jetzt Ende Februar nach dem Schneeglöckchen, Winterlinge, Krokusse und Haselblüten  zu sehen sind, lässt sich der Frühling nicht mehr aufhalten. Mit den Frühlingsblühern kehren die Kraniche aus dem Süden zurück. Von überall her werden Kranichsichtungen berichtet, wie über Reinhardshausen und Albertshauswn, über Mittelhessen, Wittgenstein, Osnabrück, am Rhein und der Ruhr, im Spreewald, … Es ist einfach toll wie die Menschen Jahr für Jahr auf die Vögel des Glücks warten und sich von der Faszination für die Kraniche an stecken lassen. Für mich ist es auch immer wieder interessant zu erfahren, auf welch ganz unterschiedlicher Weise die Menschen die zurückkehrenden Kraniche begrüßen. Auch ich habe die vergangenen Tage genutzt und versucht, die Kraniche als Frühlingsboten zu beobachten. Ich habe ja das Glück, dass mehrere Kranichpaare seit einigen Jahren in der Nähe brüten. Als dann Anfang vergangener Woche die Vögel mit lautem Geschrei über uns weg geflogen sind,  habe ich meine Kamera geschnappt und bin über die Wiesen gezogen, um zu sehen, ob „unsere“ Kraniche angekommen sind. Im vergangenen Jahr hatte ich die Kraniche zum ersten Mal am 26. Februar beobachten können, während 2012 ich sie erst am 11. März gesehen habe. Ich hatte Glück, dass Wetter spielte mit und so konnte ich die Vögel ganz entspannt auf unseren heimischen Wiesen antreffen. Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Schnappschüsse der vergangen Tage.


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Es ist einfach nur schön die imposanten Vögel zu beobachten. Das die Kraniche dem Frühlingswetter wirklich trauen, zeigt, dass sie sich bereits ihren Frühlingsgefühlen hingeben, ganz aufgeregt begleitet von lauten Trompetenkonzert ihren Hochzeitstanz aufführen. Aber nicht nur die Kraniche haben sich von den Frühling verleiten lassen, sondern  auch die Pferde. Wie vom Hafer gestochen galoppierten die Pferde über die Weiden. Zuerst schauten die  Kraniche ganz entspannt auf das Treiben, passten schön auf, dass ihnen keiner zu nahe kam. Aber dann wurde es ihnen mit den Vierbeinern doch zu doll und sie flogen majestätisch davon.

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Ich drücke den Kranichen die Daumen, dass sie sich in diesem Jahr mit dem Frühling nicht irren. Denn 2013 hatte ich den Frühlingsanfang mit den Kranichen im Schnee verbracht und konnte tagelang ihren Spuren im Schnee folgen. Aber in diesem Jahr sind die Kraniche als Frühlingsboten nicht alleine, denn auch die erste Störche sind schon da. Die Pflanzen, die Kraniche und die Störche können nicht irren. Oder?

Es waren schöne Stunden in der Natur und es juckt mir in den Fingern es mit einem neuen Kranichaquarell oder anderen Frühlingsbildern zu probieren.

Frühlingsboten als Aquarell

Frühlingsboten als Aquarell

Ein neues Frühlingsaquarell mit Schneeglöckchen und Krokussen

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Trotz der Schwierigkeiten mit Hermes bin ich in den vergangenen Tagen auch noch zum Malen gekommen. Es ist eine schöne Zeit, die Natur entwickelt sich rasant, denn der Frühling lässt sich nicht mehr aufhalten.  Die Kraniche kehren zurück. Die ersten Blumen und Blüten wie die Schneeglöckchen, die Winterlinge und Krokusse sprießen. Es ist genau die Zeit um Frühlingsaquarelle zu malen ;-). Dieses Mal habe ich mir als Motiv ein paar Schneeglöckchen und Krokusse ausgesucht. Die Frühlingsboten stehen in einer geschützten Ecke in dem Garten eines unserer Nachbarn. Als ich sie in den Morgenstunden entdeckt hatte, zögerten die gelben Krokusse noch, ihre Knospen zu öffnen. Die meisten von ihnen warteten auf noch mehr Wärme von der aufgehenden Sonne. Die Schneeglöckchen sind härter im Nehmen und meist den anderen Frühlingsblühern um Wochen voraus.  Für mich war diese Kombination der weißen Blüten der Schneeglöckchen, das Gelb der Krokusse vor dem Morgenhimmel ein wunderbares Motiv für ein neues Aquarell. So habe ich diese Frühlingsboten auf das Papier gezaubert.  Als passendes Aquarellpapier habe ich Hahnemühle „Cornwall“, 450 g / m 2, matt gewählt. Im Zusammenspiel mit meinen Aquarellfarben von Schmincke garantiert dieses Aquarellpapier gute Verläufe und ausreichende Kontraste. Doch schauen Sie selbst.

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Frühlingsboten (c) ein Aquarell mit Krokussen und Schneeglöckchen von Frank Koebsch

Frühlingsboten (c) ein Aquarell mit Krokussen und Schneeglöckchen von Frank Koebsch

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Frühlingsaquarelle in der Galerie Severina (1)

Frühlingsaquarelle in der Galerie Severina (1)

Frühling ist eine wunderbare Zeit, um einen Teil unserer Aquarelle, die Blumen und Blüten zu zeigen. Wenn Sie in den nächsten Tagen trotz schlechterem Wetter mehr von dem Frühling erleben wollen, nutzen Sie doch die Chance und besuchen Sie die Galerie Severina. Hier zeigen wir noch bis zum 10.03.2015 einen Teil unserer Frühlingsaquarelle. Ich freue mich auf die kommenden Wochen mit dem Frühlingserwachen und der  Suche nach weiten Frühlingsboten ;-)

Unsere Empfehlung: Vermeiden Sie den Paketversand #Hermes

18. Februar 2015 5 Kommentare

Unsere Empfehlung:

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Vermeiden Sie den Paketversand #Hermes

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Heute möchte ich über unsere Erfahrungen mit den Paketdienstleistern berichten, denn die Zufriedenheit unserer Kunden hängt ganz wesentlich davon ab, ob zu gesagte Termine eingehalten werden. Der Grund dieses Artikels wir haben uns riesig über Hermes geärgert. Zweimal bei der gleichen Sendung versagt das Unternehmen.

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unser Herausforderungen im Online Handel 

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Die Paketdienste sind in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Der Onlinehandel boomt und die Umsätze im Online-Einzelhandel werden auch in Zukunft weiter wachsenWie gut die Paketdienste funktionieren, hierzu gibt es viele Untersuchungen und Geschichten. Auch für uns als Künstler ist die Zeit nicht stehen geblieben. Wir kaufen fast alle unsere Materialien, wie Aquarellpapier, Farben, Bilderrahmen, Passepartouts u.a online. Auch unsere Kunden kaufen unsere Aquarelle, Kalender, Drucke und Kunstkarten zu über 75% online. Wenn es dann mit der Lieferung nicht funktioniert, kann es für uns gravierende Auswirkungen haben.

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Anforderungen an uns und damit auch an die Paketdienstleister

Postsendung für Bilder mit und ohne Rahmen (c) Frank Koebsch

Postsendung für Bilder mit und ohne Rahmen (c) Frank Koebsch

Hier ein Beispiel aus der Vergangenheit. Wir nutzen für unsere Ausstellungen und Kunden Nielsen Wechselrahmen und  hatten diese wie anderes Material bei Boesner bezogen. Boesner hat diese Rahmen mit GLS  und die Rahmen kamen sehr oft beschädigt an.  Es scheint eine Kunst zu sein, Bilderrahmen oder gerahmte Bilder zu verschicken. Die Abwicklung der Retouren dauert gute 14 Tage. Das bringt entweder die Ausstellungsvorbereitungen in Gefahr oder verärgert unsere Kunden. Im Zeitalter des Online Handels und der Bewertungen in Shops für die Einhaltung von Lieferfristen hat keiner unserer Kunden Verständnis dafür, dass sie über zwei Wochen zusätzlich auf ein gerahmtes Bild warten sollen. Wenn wir unsere Aquarelle z.B. als Geburtstagsgeschenk verschicken, erwarten unsere Kunden einen termingerechten Lieferservice. Hierbei ist es egal ob wir Rahmen brauchen oder nicht. Für zufriedene Kunden brauchen wir verlässliche Partner. Da Boesner und GLS nicht auf unsere Hinweise reagiert haben, beziehen wir jetzt unsere Rahmen bei rahmenwerk.de ;-).

Die Anforderungen, die unsere Kunden an uns und wir an Paketdienstleister haben, sind ganz einfach:

·         Sicherer Transport

·         Nachvollziehbarkeit

·         Einhaltung der Regellieferzeiten

·         Informationen über Abweichungen.

Hermes versagt zweimal hinter einander bei der gleichen Sendung

Hermes wirbt auf seiner WEB Seite mit Aussagen wie: Wir fahren nicht nur Pakete aus, sondern auch Siege ein! und bezieht sich hierbei auf Stiftung Warentest, DIE WELT und das Beratungsunternehmen ServiceValue,   den TÜV Saarland und den TÜV Nord.

Leider hat der Testsieger bei uns auf ganzer Linie zweimal hinter einander versagt. Hier unsere Geschichte:

Erster Versuch – Onlinebeauftragung von Hermes, das Ergebnis:

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Aufträge werden nicht ausgeführt, Fehler in der IT und eine Kommunikation am Kunden vorbei

Hanka und ich haben über zwei Wochen an einem Auftrag mit mehreren Aquarellen und Vorlagen für Rapporte gearbeitet. Am Sontag den 15.02.2015 sollten unsere Arbeiten bei unserem Auftraggeber in Berlin eingescannt werden. Hermes verspricht eine Lieferung in Deutschland innerhalb von 1 bis 2 Tagen.  Also  haben wir am 08.02.2015 unsere Arbeiten verpackt und online bei Hermes einen Paketschein zur Abholung an der Haustür erstellt. Unsere Sendung sollte am 09.02.2015 bei uns abgeholt werden. Wir haben die Daten in der Auftragsbestätigung von Hermes kontrolliert und uns gefreut. Ich hatte für den 09. Februar extra keine Termine gemacht und wartete auf den Paketdienst. Der Tag verging und nichts passierte. Die Dame, die bei uns die Hermes Pakete abholt und ausliefert, hatte in der Vergangenheit schon mal gesagt, dass bei ihr Aufträge in der Ausnahme auch mal einen Tag später ankommen. Also habe ich auf die Abholung am zweiten Tag gewartet, denn ich hatte ja eine Auftragsbestätigung. Leider verging auch der Vormittag des zweiten Tages ohne, dass etwas passierte. Ich wurde doch unruhig und kontrollierte auf der Web Seite für die Sendungsverfolgung den Status meines Auftrags. Jetzt begann das böse Erwachen, denn die Antwort war, die Auftragsnummer existiert nicht. Also griff ich zum Telefon und rief die Hotline an. Mist Wartezeit. Während ich in der Warteschlage hing, kontaktierte ich Hermes per Twitter. Ich bekam auch gleich eine Antwort. Meine Kundenbeschwerde bei dem Support von Hermes über Twitter können Sie hier nachlesen.

Was mich auf die Palme gebracht hat, waren zwei Dinge:

  •  Erstens der Fakt, dass der Support von technischen Problemen wusste. Wenn der Fehler gekannt war, bedeutete dieses, dass unser Auftrag kein Einzelfall war. In einer solchen Situation Kunden erst auf Nachfrage nach zwei Tagen zu informieren „Es tat wohl ein technisches Problem gegeben, die Daten wurden gesperrt“ ist eine Zumutung.  In diesem Fall kann man wenigstens erwarten, dass die Kunden informiert werden, entweder auf der WEB Seite oder am besten per Mail, per SMS oder oder …. Alle diese Daten zur Kommunikation hat Hermes.
  • Als zweites erwarte ich, dass die Hotline die Situation zur Fehlerbeseitigung bei Hermes erläutert wird und der Kunde gefragt wird, wie man helfen kann. Z.B. zum Telefon greifen, anbieten den Auftrag im Support zu erstellen, anbieten die Sendung zu einer definierten Uhrzeit abzuholen oder oder ….

Die Prozesse und die Kommunikation mit dem Kunden bei Hermes scheinen, so etwas nicht vorzusehen. Ich wurde mit meinem Problem, unsere Auftragswerke nach Berlin zu bringen, alleine gelassen. Als dann nur wieder die Antwort kam, ich sollte den Auftrag neu buchen, habe ich damit gedroht auf meinem Blog, Facebook, Google+  & Co über Hermes zu berichten. Erst auf weitere Nachfragen wurde versichert, dass im Unternehmen die Technik informiert wird. Es ist aber kein Problem der Technik sondern des Qualitätsmanagements mit der Information von Kunden bei Fehlern, der Kommunikation mit Kunden und ein wenig Technik.

Zweiter Versuch – Versenden über einen Hermes Paketshop, das Ergebnis:

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Nichteinhaltung der Lieferzeit und Fehler in der IT

Quittung aus dem Hermes Paketshop

Quittung aus dem Hermes Paketshop

Was nun? Wie kann am Nachmittag des 10.02.2015 eine Paketsendung nach Berlin verschickt werden. Eine Abholung am 11.02.2015 war nicht möglich, da ich  die Termine am nächsten Tag nicht verschieben konnte. Die Deutsche Post mit DHL schied aus, da Sendungen mit einer  Breiter größer 60 cm   mit 49,90 € einfach zu teuer sind. Also haben wir unser Paket zum nächsten Hermes Paketshop gebracht. Die Quittung des Hermes Paketshops trägt wieder eine Auftragsnummer, so dass wir die Sendung verfolgen können. Wenn Hermes das Paket am Mittwoch aus dem Shop abholt, klappt noch alles. Hermes sagt ja im Regelfall eine Lieferung am nächsten Werktag zu. In unserem Fall also am Donnerstag, als Reserve haben wir den Freitag und dann kann wie vereinbart am Sonntag den 15. Februar weiter bearbeitet werden. Was kam, war schlimm zu uns. Die Hermes Auftragsverfolgung funktioniert nicht.  Die Informationen sind auf den Stand vom 11.02.2015 eingefroren. Telefonische Nachfragen brachten folgendes Ergebnis. Die Sendung bei Hermes können über den Nachnamen verfolgt werden. Eine Sendung von Frank Koebsch wurde nicht gefunden. Dann der nächste Versuch – die Suche mit unserer Quittungsnummer 64818300000538 wurde von der Mitarbeiterin begleitet von einem Schimpfen über die langsame IT bei Hermes. Das Ergebnis der Suche war die Sendung wird am Sonnabend den 14.02.2015 zwischen 12.00 und 14.00 Uhr zu gestellt. Also haben wir unsere Partner in Berlin informiert. Die haben dann die Druckerei informiert, wo unsere Arbeiten am Sonntag gescannt werden sollten, dass alle Termine gehalten werden. Aber auch der Sonnabend verging ohne Lieferung. Das Paket kam dann am Montag den 16.02.2015 an. Alle Termine sind geplatzt, unsere Auftraggeber in Berlin sind sauer. Es wird immer der Beigeschmack bleiben, ob wir in der Lage sind, einen Auftrag termingerecht abzuarbeiten. Die Auskunft des Hermes Sendungsverfolgung zeigt heute zwei Tage nach der verspäteten Lieferung an, dass die Sendung in Wismar liegt.

Stand der Hermes Sendungsverfolgung vom 18.02.2015 07.52 Uhr

Stand der Hermes Sendungsverfolgung vom 18.02.2015 07.52 Uhr

Schreiben von Frau Never Hermes vom 2015 02 15

Schreiben von Frau Never Hermes vom 2015 02 15

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Eigentlich habe ich etwas Besseres zu tun, als einen Blogartikel über die Fehler von Hermes zu schreiben.  Aber unser Auftraggeber ist sauer und es besteht die Gefahr, dass wir keine weiteren Aufträge erhalten. Also muss ich mit meinen Frust irgendwo hin und Hermes kann nur etwas ändern, wenn, die Missstände gekannt sind. Dieser Artikel ist auch meine Antwort, auf das Schreiben von Frau Never von Hermes auf Grund der Kommunikation auf Twitter.  Frau Never hat in Ihrem Brief vom 10.02.2015  geschrieben:

„Ich freue mich, wenn wir Sie bei der nächsten Sendung mit einem reibungslosen Service überzeugen können.“

Wenn man den Aufwand bei uns und unserem Auftraggeber aufgrund der Fehler bei Hermes zusammenrechnet, steht dieser im keinem Verhältnis zu dem angebotenen Gutschein bis zu 15 €. Von dem Ärger, dem Vertrauensschwund bei unserem Auftraggeber gar nicht zu sprechen. Leider kann man Paketdienstleister hierfür nicht haftbar machen.

Wie sind denn Ihre Erfahrungen mit Hermes & Co?

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Das Unternehmen hat mich absolut überzeugt. Unsere Empfehlung: Vermeiden Sie den Paketversand #Hermes

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