Bilder, Aquarelle vom Meer & mehr – von Frank Koebsch

Meine Aquarelle und Fotos entstehen meist im Mecklenburg Vorpommern. Ich brauche für meine Malerei, meine Bilder die Weite des Landes und den Wind von der Ostsee. Beruflich bin ich nach Berlin, Bremen, Frankfurt / Main, Hamburg, Hannover, Luzern gependelt, aber unser Lebensmittelpunkt ist in der Nähe von Rostock, in Sanitz ;-)


Aber welches ist der richtige Weg, um von der Kunst leben zu können?

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Ich hatte in den vergangen Tagen von der Veranstaltung „Arts & money” – Wie lebe ich von meiner Kunst? berichtet. In zwischen hat Frank Lemloh auch die Ergebnisse in Form Thesen oder hervor zu hebenden Aussagen verteilt und als nächsten Termin „Arts & money” – Wie lebe ich von meiner Kunst? für den 12.09. genannt. Ich bin gespannt auf den Termin. Warum, ich bin seit einiger Zeit dabei zu überleben und auszuprobieren, wie ich mit oder von meiner Kunst leben kann.

Was in diesem Zusammenhang interessant ist, ist der Artikel mit der Überschrift „Künstler wollen von Kunst leben können“ in der OstseeZeitung vom 18. Juli 2011. Im Netz ist dieser Artikel nur in Auszügen noch zu finden, wie z.B. hier auf dnews. Leider werden hier nur einige reißerische Aussagen zusammen gedichtet. Der Artikel ist aber auf http://www.artefacti.de vorhanden, auch wenn die Seite z.Z. nicht erreichbar ist. Der Cache von Google hilft und hier kann man den Artikel vollständig lesen.

Sven Ochsenreither in der Galerie IPP

Sven Ochsenreither in der Galerie IPP

Der Artikel basiert auf einem Interview mit dem Maler und Grafiker Sven Ochsenreither. Ich habe einige Interviews und Aussagen von Sven Ochsenreither als Vorsitzender des Künstlerbundes Mecklenburg Vorpommern verfolgt und einige Ausstellungen, z.B. die Ausstellung „leichtigkeiten“ in der Galerie des IPP besucht. Für mich ein gutes Bild eines erfolgreichen Künstlers, der von seiner Kunst leben kann. Als ich den Artikel „Künstler wollen von Kunst leben können“ las, hatte ich das Gefühl, dass Sven Ochsenknecht für sich mit diesem Bild gebrochen hat.  Bewusst gebrochen hat!!! Auf die Frage, ob er Sven Ochsenreither von seiner Kunst leben kann, ist zu lesen

«Kann ich nicht», antwortet der Maler und Grafiker Sven Ochsenreither. Das zuzugeben, sei ihm lange schwer gefallen, sagte der 38-jährige promovierte Kunstwissenschaftler, der in Greifswald auch noch Kunsterziehung und Theologie studierte. Die wenigsten bildenden Künstler in Mecklenburg- Vorpommern könnten allein von ihrer Kunst leben, sagte er in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. «Sie sind auf Brotjobs oder familiäre Unterstützung angewiesen oder auf Hartz IV.»

Dieser Sachverhalt an sich ist bekannt, wie ich aus dem Freundes- und Bekanntenkreis kenne und wie es in dem Artikel Arme Künstler im Nordosten Deutschlands beschrieben habe. Nur die Diskussion über die Wege aus der Situation heraus ist unterschiedlich und diese Diskussion ist aus meiner Sicht Teilweise festgefahren.
Maßgebliche Vertreter von Verdi und des Künstlerbundes wollen seit 1997 ( 😉 )durchsetzen, dass grundsätzlich für Ausstellungen in Öffentlichen Gebäuden ein Künstlerhonorar gezahlt wird. Nur liegt hier kein gesellschaftlicher Konsens vor und auch nur die Grüne unternehmen als Partei immer mal wieder einen Vorstoß in die Richtung. Kunstförderungen von Banken, Sparkassen, anderen Unternehmen, den Ländern und Kommunen funktioniert heute anders. Museen wollen die Besucherzahlen erhöhen und die Kosten senken, in dem sie die Eintrittsgelder abgeschafft haben. Übrigens auch, um die Allgemeinbildung und die Wahrnehmung im Bereich Kunst und Kultur zu verbessern.
Ein Kunstmarkt an dem alle Künstler so partizipieren können, dass sie von ihrer Kunst leben können, wird es nicht geben. Markt wird bestimmt von Angebot und Nachfrage. Wenn für die existierende Nachfrage zu viel Kunst „produziert“ wird, beginnt wie auf jedem Markt ein harter und schmerzhafter Selektionsprozess.  Hier wird es wohl auch ein Freibrief für Künstler geben.

Sven Ochsenknecht geht auf die Diskussion in seinem Interview gar nicht erst ein. Sondern er rechnet aus seiner Sicht mit den Galerien und Ausstellungsorten in Mecklenburg Vorpommern ab.

Die kleinen Galerien, von Künstlern und Vereinen initiiert, dienten oft nur der «Selbstbespaßung», meinte er sarkastisch. Es gebe keine Handvoll Galeristen im Land, die versuchten, im Kunstmarkt die Finger drinzuhaben. In Tourismusorten warteten Galerien auf «Laufkundschaft». Für die Staatlichen Museen Schwerin oder Greifswald sei die Präsentation moderner Kunst nicht die Hauptaufgabe. Für die Kunsthalle Rostock sollte sie das sein, sagte Ochsenreither.

Auch dieses ist eine bekannte Tatsache. Galerien, die im Kunstmarkt einen wirklichen Namen haben, an Kunstmessen teilnehmen, internationale Projekte treiben sind aus meiner Sicht in Mecklenburg Vorpommern z.B. die Galerie Schwarz,  Galerie Möller,  Galerie artFuhrmann, Galerie am Kamp in Teterow, … Aber bei 1.642.327 Einwohner ist das Potential der Käufer, die Anzahl der Marktteilnehmer auf der Käuferseite gering. Also warum lautet nicht der Vorschlag, neue Märkte in den Ballungsgebieten Berlins, Hamburgs, Köln, Düsseldorf, München, Mailand, London, New York mit wesentlich mehr potentiellen Kunden suchen. So würde es jeder Unternehmer machen. Kunsthandwerker handeln genauso und z.B. die Handwerkskammer Schwerin schafft Möglichkeiten, dass sich Kunsthandwerker auf der auf der „L`Artigiano in Fiera“, der weltgrößten Verkaufsmesse des Kunsthandwerks in Mailand präsentieren können. Für mich eine wirklich klasse Aktion insbesondere, da sie bereits zum vierten Mal durchgeführt wird. Aber genau hier scheint ein wesentlicher Spannungspunkt zu liegen, denn Sven Ochsenknecht führt weiter aus

Die Politik stelle zwar Fördermittel für Künstler bereit, die aber bei denen oft auf Unverständnis stoßen. So gibt es seit 2010 die Bundesinitiative Kultur- und Kreativwirtschaft. «Künstler sollen sich coachen lassen, wie sie als wirtschaftliche Unternehmer auftreten und sich vermarkten können», erläuterte Ochsenreither. Dann seien sie aber keine Künstler mehr. Stattdessen sollte überlegt werden, wie ein wirtschaftlicher Markt für die Künstler geschaffen werden könne. Wenn die Kultur schon Wirtschaftsförderung erhalte, so sollte eher eine Galerieförderung in Erwägung gezogen werden, schlug der Maler vor.

Nun wenn die Eigenvermarktung und das Handeln als Unternehmer durch Künstler abgelehnt wird, sind ganz einfache Fragen zu diskutieren.

Diese Diskussion dürfen die Künstler nicht alleine diskutieren, sondern müssen zu einem gesellschaftlichen Konsens führen, denn es geht bei Förderung immer um Steuergelder, um Gelder, das die Bergleute, die Kocher an der Hochöfen, die Arbeiter an der Bändern von VW, die Lehrer, die Altenpfleger, die Unternehmen, die anderen Freiberuflichen und Selbstständigen  und auch die Rentner aufbringen müssen.

Ist ein Künster ein Unternehmer?

Ist ein Künster ein Unternehmer?

Ich persönlich glaube nicht daran, dass die Förderung von Galerien eine Änderung der Situation für die Masse der Künstler bringt. Künstler, die durch national und international agierende Galerien vertreten werden, wird diese Maßnahme zweifelsfrei helfen. Aber die anderen? Wenn diese Künstler nicht in ihrem Atelier auf ihre Entdeckung warten wollen, müssen sie sich bei den Galerien in Mecklenburg Vorpommern und darüber hinaus bewerben. Sich vermarken!!!! Für mich muss ein Künstler im gewissen Masse ein Unternehmer sein.

Nun ich habe eine riesige Hochachtung vor der Arbeit von Sven Ochsenreither  und davor, dass er wie man so sagt, die Hosen runtergelassen hat, dass es nach Wegen sucht die Situation für sich und andere zu ändern. Aber wir kommen beide mit anderen Erfahrungshorizonten, Ausbildungsverläufen und Auffassungen zum Thema Kunstmarkt, auf die Frage Wie kann man von der Kunst leben? Ich – ein Dipl. Ing. der Informationstechnologie, tätig im Vertrieb und Business Development von Siemens und als Autodidakt im Aquarell und Sven Ochsenreither  als promovierte Kunstwissenschaftler, künstlerisch erfolgreicher Maler und Grafiker… Deshalb wohl die unterschiedliche Sicht. Ob hier ein Miteinander möglich wäre?

6 Gedanken zu “Künstler wollen von Kunst leben können

  1. martinawald sagt:

    Hallo Frank, solche Diskussionsbeiträge wie diesen hier finde ich sehr wichtig.
    Viele Künstler wollen ihre Kunst VERKAUFEN, also ihre Kunst gegen Geld eintauschen, damit sie von diesem Geld ihren Lebensunterhalt finanzieren können, aber sich darum kümmern, wie das Prinzip Geld in einer kapitalistischen Gesellschaft funktioniert, wollen sie nicht. Ich habe schon viele Menschen kennengelernt, nicht nur Künstler, die zwar einerseits Geld haben wollen, aber andererseits Geld für „nicht wichtig halten“ oder mit Geld eigentlich gar nichts zu tun haben wollen.

  2. frank8233 sagt:

    Hallo Martina, ich freue mich über Deine Zeilen. Ich habe inzwischen auch die ganze Bandbreite von Künstlern kennen gelernt. Dazu gehören Menschen, die kämpfen und sich kümmern und andere die von Hartz |V leben, philosophieren und die Gesellschaft verdammen. Für die letzteren ist jede Förderung wahrscheinlich vergebens. Aber eines steht fest, es ist schwer von der Kunst zu leben und ich ziehe vor jeder den Hut, der es als Freiberufler und selbstständiger Unternehmer probiert.
    Beste Grüße von der Ostsee nach Frankfurt – FRank

  3. Hallo Frank, sicher sollte man auch untereinander zu dieser Problematik in Diskussion bleiben – künstlerischer Erfolg und wirtschaftlicher Erfolg gehen leider meist nicht Hand in Hand (mit Ausnahme von seltenen, meist auch nur kurz andauernden, Ausnahmesituationen/Glücksfällen – wie ich es selbst schon erlebt habe). Bei aller Notwendigkeit, über die Frage, wie Künstler ihren Lebensunterhalt verdienen können, nachzudenken, darf jedoch in meinen Augen das Nachdenken und Diskutieren über die Kunst an sich / das Künstlerdasein / den künstlerischen Lebens- und Arbeitsweg nicht vernachlässigt werden. Mir erscheint es als eine bewusst in Szene gesetzte Tatsache/Scheinwahrheit, dass Künstler immer gute Vermarkter gewesen seien – so muss man heute nicht mehr über Mäzenatentum und über die lebensbereichernde Wirkung und Funktion Bildender Kunst für das Individuum diskutieren. Selbst die staatliche Verpflichtung zur Förderung von Kunst und Kultur wird dadurch aufgeweicht.
    Mein Vorschlag Galerien zu fördern zielt in die Richtung mit der durchaus vorhandenen Qualität hier im Land mittelfristig Einnahmemöglichkeiten im überregionalen Kontext zu erzeugen um gleichzeitig langfristig vielleicht auch hier im Land gesündere Strukturen zu schaffen.
    Herzliche Grüße,
    Sven Ochsenreither

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Sven,
      danke für die Antwort. Ich habe mich sehr dazu gefreut. Am Ende meines Artikels hast Du sicher gelesen, dass ich einen ganz anderen Werdegang und Ausbildung habe. Ich habe gelernt und verinnerlicht, dass man „sein“ Geld für seine Arbeit einspielen muss, als Arbeitnehmer, als Unternehmer, Freiberufler, …. Das kapitalistische Prinzip mit alles Vor- und Nachteilen, egal ob soziale Marktwirtschaft oder nicht … Klar kann und soll Kunst und Kultur gefördert werden. Über die Frage wie und in welchem Umfang ist zu diskutieren. Ich bin gegen eine 100% Förderung. Ich bin für eine Förderung, wo Künstler und Kulturschaffende mit tun müssen, mit tun müssen an der Gestaltung der Gesellschaft, der Ausbildung, dem Meinungsbild, der Vermarktung. Förderung darf nicht selbstverständlich sein und nicht über Jahre gleichbleibend erfolgen. Das schläfert ein und macht selbstgefällig.
      Für mich wäre ein ganz wesentlicher Ansatz einen breiteren Konsens, eine breitere Diskussion zu Kunst, Kultur, Werte, …. zu schaffen. Kunst und Kultur müssen mehr Menschen erreichen, Unternehmen, Entscheidungsträger einbinden… O.k. dieses sind allgemeine Sätze, Phrasen….
      Bei Deinem Vorschlag die Galerien zu fördern, ist für mich klar, dass das Gießkannenprinzip auf gegeben wird. Es werden nur wenige Künstler, etablierte und neue, gefördert, die einen Zugang zu den Galerien haben, die in einem solchen Projekt sich arrangieren. Ob hier das Land, die Kreise, die Politiker aus den Kreisen mitspielen, die Einfluss auf die Geldverteilung haben, ist fraglich. Ich erinnere mich noch gut an die Diskussion in Wismar, sollen Leuchtturmprojekt gefördert werden oder nicht. Auch viele Künstler und Kulturschaffende hatten Angst auf, diese Weise die wenige Förderung zu verlieren. Aber genug der Argumente dagegen, man muss sie kennen und damit umgehen können. Hast Du denn weitere Reaktionen auf Dein Interview bekommen? Gibt es Möglichkeiten aus Deiner Idee, Deinem Vorstoß ein konkretes Projekt zu machen? Macht es Sinn, sich mal zusammen zusetzen, um nach der Landtagswahl und der Kreisreform auf die politisch Verantwortlichen mit einem konkreten Vorschlag zu zugehen?

      Beste Grüße
      Frank Koebsch

  4. richard sagt:

    Manche bildende Künstler rümpfen die Nase über Ihre Kollegen von der angewandten Kunst und gemeinsam stöhnen Sie über die enormen Subventionen des Staates für die darstellende Kunst. Es wird im „Kunstbetrieb“ unterschieden zwischen in Verbänden organisierten Künstler und nicht organisierten Künstler. Ähnlich sieht die Situation bei den Galerien aus. Einige private Galeristen verwehren der angewanden Kunst die Ausstellungsmöglichkeiten. Dann gibt es privaten Galerien die angewandte und darstellende Kunst gemeinsam präsentieren. Es gibt die Galerien und Ausstellungsorte der Kulturvereine / Verbände / öffentlichen Hand mit unterschiedlicher Ausrichtung und es existieren vereinzelt private Produzentengalerien. Welche Galerie und oder welche Kunstrichtung ist Förderungswürdig? Aus meiner Sicht unmöglich einen derzeit gerechten Weg zugehen. Die von Sven angeregte überregionale „Leuchtturmförderung“ halte ich für schwierig. Das ist wie beim Spitzensport …. ohne Breitensport ist kein Spitzensport möglich und hier endet auch, die wie ich finde zu kurz gedachte Idee, trotz langjähriger Verbandserfahrung. Mit öffentlichen Gelder geförderte Galerien dürfen nicht kommerziell tätig sein und wenn ich also als Künstler es in eine irgendwie doch geförderte Galerie geschafft habe, wer kauft meine Arbeiten? Der Kunstliebhaber, ich nenne Ihn lieber Konsument, der reale Marktpreise für bildende Kunst bezahlt, ist ein seltenes Exemplar in unserem Bundesland. Wir fördern ein Angebot an Präsentationsmöglichkeiten und betrachten den vorhandenen Markt nicht näher. Die reale Chance einen Schwung talentierter Künstler in der bunten Republik und drüber hinaus am Markt zu etablieren ist ein schwieriges Unterfangen. Und dann müssen wir wieder beim „Breitensport“ landen. Ist es nicht sinnvoller wie Frank schon andeutete die Gesellschaft auf den Reiz und die Notwendigkeit des momentanen „Luxusartikel“ Kunst aufmerksam zu machen, das verlangen nach Kunst zu wecken und die Kunst im Alltag stärker zu verankern. Einige bildende Künstler entfernen sich mental immer mehr vom Kunstkonsumenten. Und der Konsument verliert immer mehr das Interesse an den Kunstprodukten. Kunst + Kommerz = keine freie Kunst mehr … dem Stimme ich voll zu, aber wie leben in einem kapitalistischen Gesellschaftssystem Namens Freie Marktwirtschaft. Jeder Künstler muss oder wird Kompromisse eingehen müssen, dass liegt leider in der Natur des Systems.
    Die Politik wird sich sagen … ich unterstütze schon finanziell die Künstlersozialkasse, das kommunale Theater, die Landesorchester, die kommunalen Kunsthallen, die Kulturvereine, die Hochschulen, kulturelle Events, etc. und Sie wird sich sagen kulturelles Leben in der Gesellschaft beinhaltet mehr als nur die angewandte und bildende Kunst.Ich denke wir sollten über einen Mix an zusätzlichen Förderungen und Eigeninitiativen nachdenken.

    oRegionale Ausstellungsmöglichkeiten für alle Kunstbereiche unterstützen
    oKünstlergeld (ähnlich, wie in Norwegen) mit gesellschaftlichen Nutzen verbinden
    omehr öffentliche Aufträge für Künstler bieten
    oMäzentum (systembedingt)
    ostärkere Förderung der Kunsterziehung in den Bildungseinrichtungen
    ogesetzliche Vereinfachungen zur Vereinsbildung
    osteuerliche Vereinfachung des Künstler als Einpersonenunternehmen
    odas gesetzliche Spendensystem für Künstler ändern
    odie gesellschaftliche Stellung der Kunst stärken (dazu gehört auch eine stärkere Verbandsarbeit -> mit klareren politischen Forderungen)
    oder Künstler muss sich mehr auf die Gesellschaft und Ihre Konsumenten zu bewegen

    Das ganze sprengt jetzt langsam deinen Blog. 🙂

    Und ein letzter Gedanke noch (dann breche ich meine Tendenz zum Roman ab)… Frank… du überschätzt die Lobby der angewandten und bildenden Kunst bei unseren Politikern im Land.

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Richard,
      danke für Deine viele Zeilen. 😉 es ist ein bereits oft diskutiertes Thema. Aber eines ist klar das Geld wird mit der Demografischen Entwicklung weniger werden. Damit muss eine Forderung effektiver werden. Dieses bedeutet auch auch, dass die Künstler bereit sind, sich den Veränderungen zu stellen, denn nur neue Maßnahmen zu fordern, wir keine Änderung bringen. Hier hatte ich mal eine Situattionsbeschreibung aufgegriffen
      https://frankkoebsch.wordpress.com/2011/05/12/arme-kunstler-im-nordosten-deutschlands/
      https://frankkoebsch.wordpress.com/2011/07/26/die-kunst-sich-so-zu-vernetzen-dass-man-von-der-kunst-leben-kann/
      Auch die viele mittel- und langfristigen Maßnahmen und Vorschläge, die Du aufgezählt hast, sind richtig. Aber eine Aussage hast Du gemacht, die ich in ähnlicher beschrieben habe, ist die Reaktion auf den Markt. Wenn hier die Nachfrage nicht da ist, muss ich meine Waren, meine Kunst dort hinbringen, wo eine Nachfrage existiert.
      Eine breites Feld. Es war interessant Deine Zeilen zu lesen.

      Danke und einen schönen Abend – Frank

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