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Motivsuche in einem Naturparadies an der Peene bei Anklam

Motivsuche in einem Naturparadies an der Peene

Unterwegs auf den Menzliner Deichpfaden an der Peene bei Anklam

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In der vergangenen Woche hatten wir phantastisches Winterwetter. Ich habe die Tage genutzt und war in der Natur unterwegs. Die Idee war es eine Wanderung an der Peene bei Anklam zu unternehmen und mit ein wenig Glück neue Motive für ein paar Winter Aquarelle oder Wild life Bilder zu finden. Ich hatte mich für den Rundkurs auf den Menzliner Deichpfaden entschieden. Dort werden in der warmen Jahreszeit eine Vielzahl von Natur- und Landschaftsführungen im Peenetal angeboten. Auf Grund der Artenvielfalt wird die Region an der Peene auch mit dem Begriff Amazonas des Nordens beworben.  Es lohnt sich wirklich Ausflüge zu unternehmen. Auf der Web Seite „Abendteuer Flusslandschaften“ finden Sie eine Vielzahl von geführten Tourangeboten. Ich habe es genossen, morgens alleine als erster den Spuren der Tiere zu folgen kann und ein paar schöne Motive mit der Kamera einzufangen. Gestartet bin ich hinter Menzlin auf dem Parkplatz des Kanuverleihs, um dann den gut sechs Kilometer langen Menzliner Deichpfaden zu folgen. Ich hatte Glück. Die Sonne schien auf den in der Nacht gefallenen Schnee und es war einfach die Spuren der Tiere zu finden. Gleichzeitig war es ein phantastisches Fotowetter. Hier ein paar Schnappschüsse von der Winterlandschaft an der Peene.

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Es lohnt sich den Naturlehrpfad an den Menzliner Deichpfaden mit seinen Aussichttürmen an den Wiesen, Poldern und der Peene bei Anklam zu erkunden. Auf dem ganzen Weg in der wunderschönen verschneiten Landschaft und dem Winterwald wurde ich von Amsel, Drosseln, Meisen, Schwänen, Silberreihern und Kranichen begleitet. Ich habe die Fotos mit einigen unserer Aquarelle ergänzt. Doch zu meinen Vogelbeobachtungen komme ich später, als erstes möchte ich über die Tiere berichten, die ich nicht gesehen habe.

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Spuren von Fischottern und Bibern zwischen Poldern und Peene

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Besonders beeindruckend waren für mich die vielen Wildwechsel. Ich konnte Spuren von Hirschen, Rehen und Wildschweinen genauso erkennen, wie ganz frische Spuren der Fischotter und Biber  zwischen Peene und den Poldern. Ganz klar Fischotter und Biber nutzen eigene Wege. Während bei den Ottern die Abdrücke der Pfoten gut zu erkennen sind, haben die Biber auf Ihren Wegen die Abdrücke ihre Pfoten durch ihren Schwanz verwischt. (Bitte aufpassen: Der Begriff Biberschwanz ist der Name für einen Dachziegel. Der Schwanz des Bibers heißt Kelle 😉 ) Der frische Schnee, die offenen Wasserstellen links und rechts der Wildwechsel ließen erkennen, dass einige Spuren sehr frisch waren. Dazu kam eine Geräuschkulisse mit knackenden Eis, Plantschen und brechenden Schilf, die ahnen lies, dass zu mindestens die Biber in der unmittelbaren Nähe waren. Hierfür sprachen auch die vielen gefällten und angenagten Bäume mit zum Teil frischen Bissspuren aus der Nacht. Von den Fischottern waren außer ihren eindeutigen Spuren im Schnee leider nichts weiter zu sehen oder zu hören, denn sie gehören zu den heimlichen Gesellen Mecklenburg – Vorpommerns. Ich erinnere mich noch gut an meinem Ausflug auf den Spuren der Fischotter auf dem Mönchgut und den Entdeckungstouren in anderen Regionen. Mich hat das verspielte und neugierige Wesen der heimlichen Otter schon immer fasziniert, so dass ich in der Vergangenheit schon zwei Aquarelle mit Fischottern gemalt hatte. Da ich leider keine Biber und Otter fotografieren konnte, habe ich meine beiden Aquarelle mit den Ottern unter die Schnappschüsse gemogelt. neben

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Es war ein wunderbarer Ausflug. Ein paar Schnappschüsse von Vögeln, die ich auf dieser Wanderung beobachten konnte, werde ich in den nächsten Tagen zeigen. Es werden sicher wieder auf Grundlage meiner Beobachtungen wieder neue Wild Life Aquarelle entstehen. Freuen Sie sich schon auf ein paar Fotos von Meisen, Schwänen, Silberreihern und Kranichen im Schnee von den Menzliner Deichpfaden an der Peene.

Verspielt und neugierig (c) ein Fischotter in einem Aquarell von Frank Koebsch

Verspielt und neugierig

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ein Fischotter in einem Aquarell von Frank Koebsch

Auf den Spuren der Fischotter auf dem Mönchgut und ein neues Fischotter Aquarell

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Auf Entdeckungstour (c) ein Fischotter in einem Aquarell von FRank Koebsch

Auf Entdeckungstour (c) ein Fischotter in einem Aquarell von FRank Koebsch

Vor einigen Tagen hatte ich mein erstes Wild life Aquarell mit einem Fischotter vorgestellt. Entstanden ist das Aquarell „Auf Entdeckungstour“ auf Basis von Beobachtungen im Zoo Rostock und dem Wildpark Lüneburger Heide. Es wäre toll die Fischotter auch in der Natur zu beobachten, aber die Otter sind heimliche Gesellen in Mecklenburg – Vorpommern. So haben die wenigsten Menschen einen Fischotter in der Natur gesehen. Aber was jedem Autofahrer sicher schon einmal begegnet ist, ist das Verkehrsschild „Vorsicht Otter“. Ich kenne solche Schilder zum Beispiel auf der L21 auf dem Fischland oder auf der Landesstraße L 292 zwischen Middelhagen und Lobbe auf Rügen. Die Hinweisschilder werden zum Schutz der Otter aufgestellt. Meist sind es Orte, an denen man mehrmals die Tiere gesichtet hat oder auch überfahren wurden. Auf Rügen gibt es immer wieder Beschreibungen im WEB über das Vorkommen von Fischottern. Aber Fotos von den Tieren auf Rügen findet man kaum. Ich kenne nur das Foto von Rico Nestmann, dass er im Januar 2016 von einem Fischotter am Großen Jasmunder Bodden gemacht hat. Also ist es nicht ganz so einfach die scheuen Tiere zu Gesicht zu bekommen. Aber ich kenne mich in Middelhagen und Umgebung ganz gut aus, denn dort mache ich seit Jahren immer wieder Urlaub und veranstalte die Malreise Faszination Rügen dort. Die Verkehrsschilder stehen links und rechts von dem Windschöpfwerk Lobbe auf dem Mönchgut. Im Rahmen der Malreise in diesem Frühjahr hatten wir das Windschöpfwerk gemalt. Als ich mich mit den Fischottern beschäftigt habe, lagt der Gedanke nahe die Umgebung noch einmal auf der Suche nach Spuren der Tiere zu erkunden. Also begab ich mich auf Entdeckungstour auf dem Mönchgut. Das Windschöpfwerk Lobbe entwässert landwirtschaftliche Nutzflächen auf die Boddenwiesen vor Middelhagen. Damit gibt Wasserläufe, dichtes Schilf, Wiesen und auch einen ausreichenden Schutz, denn die Region gehört zum Biosphärenreservates Südost-Rügen. Ich habe zwar Spuren entdeckt. Aber waren dieses Spuren von Fischottern? Die Größe könnte passen, aber sie war zu alt, um die wirklich identifizieren zu können. Es war ein schöner Spaziergang, aber leider habe ich auch dieses Mal keinen Otter gesehen. Hier ein paar Fotos von der Umgebung, die ich erkundet habe.

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Verspielt und neugierig (c) ein Fischotterr in einem Aquarell von Frank Koebsch

Verspielt und neugierig (c) ein Fischotterr in einem Aquarell von Frank Koebsch

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Beobachtungen in der Natur und im Rostocker Zoo - eine Ausstellung von Hanka & Frank Koebsch im Atelier Natur des Rostocker Zoos - Plakat

Beobachtungen in der Natur und im Rostocker Zoo – eine Ausstellung von Hanka & Frank Koebsch im Atelier Natur des Rostocker Zoos – Plakat

Für ein neues Aquarell von scheuen sowie gleichzeitig verspielten und neugierigen Fischottern blieben also wieder nur meine Beobachtungen im Rostocker Zoo und dem Wildpark Lüneburger Heide. Gemalt habe ich das Fischotterbild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier Aquarellkarton Britannia 300 g/m2 matt   von Hahnemühle. Eine gute Kombination für ein solches Aquarell.

Viele unsere Bilder sind auf der Basis von Beobachtungen in der Natur, Wildparks und dem Rostocker Zoo entstanden.  Einige von diesen Aquarellen zeigen Hanka und ich zurzeit in unserer Ausstellung im Atelier Natur im Zoo Rostock. Nutzen Sie doch ganz einfach die Chance und schauen Sie sich unsere Wild Life Aquarelle im Original an.  Vielleicht bekommen Sie ja Lust auch einmal Tiere zu malen, dann begleiten Sie mich am Besten im Rahmen der Aquarellkurse im Rostocker Zoo und malen mit mir und anderen Malschülern am 22. Oktober 2016 die Wapitis. Ich freue mich schon auf neue Bilder aus dem Rostocker Zoo, vielleicht auch noch ein weiteres Aquarell mit einem Fischotter.

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