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Start unserer Malreise auf der Insel Rügen

Start unserer Malreise auf der Insel Rügen

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Der Mai hat es für uns in sich. Wir haben die Ausstellung „Bi uns to Hus“ im Schloss Griebenow eröffnet. Gestern habe ich die Bilder für unsere Ausstellung in Bützow gehangen und bin heute dabei meine Sachen für Kunst Offen am Pfingstwochenende zu packen. Gleichzeitig war ich auf zwei Malreisen auf Rügen und in der Umgebung von Kühlungsborn unterwegs, denn der Monat Mai verzaubert die Natur. Der Frühling an der Ostsee zeigt sich von der besten Seite. Die Rapsfelder leuchten gelb vor der blauen See. Die Apfelblüten, Kirschblüten, die Magnolien, Tulpen, u.a. Blumen und Blüten schmücken die Gärten. Es ist einfach eine herrliche Zeit, um gemeinsam mit anderen Menschen zu malen. Heute möchte ich beginnen und über die Malreise auf Rügen in den vergangenen Tagen zu berichten. Ich werde immer wieder gefragt:

Warum Rügen?

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Nun für uns ist die Antwort ganz einfach. Rügen bietet sehr gute Möglichkeiten zum Ausspannen und eine Vielzahl von wunderbaren Motiven für Aquarellkurse. Ich denke hierbei an

Unser Video zeigt Ihnen mit einigen Fotos, Pastellen und Aquarellen von uns, wovon ich schwärme. Mit der Sehnsucht nach Rügen bin ich nicht alleine. Die Insel verzaubert viele Menschen ;-).

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Malreisen nach Middelhagen

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Wenn ich Reisen anbiete, um mit Malschülern auf Rügen Aquarelle male,  dann organisiere ich diese in Zusammenarbeit mit der Familie Grünheid aus Middelhagen.  Middelhagen liegt im Südosten von Rügen auf der Halbinsel Mönchgut – ein idealer Ort, um Aquarelle an der Ostsee zu malen. Die Grünheids bieten verschiedene Ferienwohnungen an. Die Wohnungen befinden sich in zwei idyllischen Landhäusern mit dem Namen „to hus“ direkt an den Boddenwiesen mit einem wunderbaren Blick auf Groß Zicker. Dieses Mal konnte ich in der Ferienwohnung Wigbold wohnen. Mit den zwei Etagen hatte die Wohnung den Vorteil, dass wir das Erdgeschoss für Bildbesprechungen, ein Schlechtwetterprogramm und andere organisatorische Dinge nutzen konnten. Das Obergeschoss war mein persönliches Reich. Das Wetter zeigte sich fast von der besten Seite. Nur zwei Mal hat uns der Regen dazu verdammt, drinnen zu malen. Kein Problem, einmal haben wir die Zeit genutzt, um ein wenig in die Technik des Aquarells, in die verschiedenen Aquarellpapiere und -farben einzusteigen.  Was dabei rausgekommen ist, waren wunderbare Löwenzahnaquarelle. Bei zweiten Mal haben wir unsere Rügen Aquarelle, die wir Plein Air begonnen hatten fertig gestellt. Hier ein paar Schnappschüsse von der Ferienwohnung Wigbold und aus Middelhagen.

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In den nächsten Tagen haben wir die Chance genutzt und haben im Rahmen unserer Malreise das Mönchgut erkundet. Ich werde in den nächsten Tagen sicher ein wenig davon berichten und nach und nach ein paar Impressionen von der Malreise auf Rügen vorstellen, denn es waren wunderbare Tage. Vielleicht haben Ihnen ja meine Zeilen auch Lust gemacht, mal gemeinsam mit mir auf Rügen zu malen, denn finden Sie hier die aktuellen Angebote für meine Malreisen. Eines ist auf jeden Fall klar, wenn es nach Rügen geht, dann geht es wieder nach Middelhagen und ich werde wieder eine Ferienwohnung bei der Familie Grünheid buchen, denn hier fühle ich mich „tu hus“ ;-)

Apfelblüte an der Ostsee

Apfelblüte an der Ostsee

Apfelblüten sind wunderbare Motive für Maler und Fotografen

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Nach unserer Ausstellungseröffnung im Schloss Griebenow habe ich gleich meine Sachen gepackt und bin zu einer Malreise auf die Insel Rügen gefahren.  Es war eine schöne Woche und ich werde in den nächsten Tagen ausführlich darüber berichten. Der Frühling an der Ostsee ist einfach nur schön. Die wunderbaren hellen Grüntöne, das so genannte Maigrün, das Gelb der Rapsfelder und die Obstblüte vor der Silhouette der Ostsee waren einfach nur wunderschön.  Nun in den Augen der Malschüler waren dieses leider keine typischen Motive für Rügen Aquarelle ;-) Aber gerade die blühenden Obstbäume faszinieren mich  immer wieder. Der ganz besondere Zauber der Kirschblüte ist schon vorbei aber die Apfelbäume zeigen noch ihre wunderbaren Blüten. Es ist einfach schön wie sich auf den knorrigen  Ästen und Zweigen die weiß roten Blüten und hellgrüne Blätter vor dem Blau des Himmels präsentieren. So sind in den vergangenen Jahren immer wieder Aquarelle mit Apfelbüten entstanden. Ich habe mal einige der Fotos und meine Aquarell mit diesen wunderbaren Obstblüten herausgesucht. Schauen Sie sich doch selbst diese Blütenpracht an.

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Bei uns kühlt die Ostsee die Luft und so lässt sich die Natur Zeit. Wie steht es bei Ihnen:

Ist bei Ihnen die Apfelblüte noch zu sehen?

Das Blütenbarometer für das Alte Lande zeigt für diese Tage die Vollblüte für die Apfelblüten an. Aber wenn ich auf das Apfelblütentagebuch des SWR schaue, sehe ich, dass in den Weingebieten an Rhein und Mosel die Bäume schon bei abblühen sind. Vielleicht gefallen Ihnen ja die Fotos und meine Aquarelle von den Apfelblüten, dann gehen Sie doch auf Entdeckungstour nach diesen wunderbaren Obstblüten.  Auf Rügen kann ich Ihnen dafür das Naturparadies Teutenberg empfehlen. Hier können Sie wunderbare alte Apfelsorten entdecken, genau der  richtige Ort, um die Apfelblüte an der Ostsee zu entdecken ;-).

Kraniche und Gänse auf unseren Feldern

Kraniche und Gänse auf unseren Feldern

Der Tisch ist gedeckt © ein Aquarell mit Gänsen und Kranichen von Frank Koebsch

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Es ist immer wieder faszinierend, wenn zu den Zeiten des Vogelzuges Gänse und Kraniche bei uns Rast machen. Vor wenigen Tagen sind die Kraniche aus dem Süden zurückgekehrt. Bei bestem Flugwetter waren bis 70.000 Kraniche auf dem Weg nach Norden. Wenn die Vögel wieder zurückkommen, kann man sie in ihrem Formationsflug auf den Weg zu Ihren Rastflächen oder auf den Weg nach Rügen und weiter nach Skandinavien am Himmel sehen.  An Tagen mit perfekten Flugwetter für die Kraniche hört an die Vögel des Glücks schon von weitem an ihrem lautem Geschrei – ihrem Trompeten. Es ist einfach herrlich die Kraniche als Boten des Frühlings zu beobachten. Die  Faszination für die Kraniche verbindet mich mit vielen Menschen. Aber gerade in unserer heutigen Zeit mit der intensiven Bewirtschaftung der Flächen sind die Kraniche und Gänse im Frühling und Herbst nicht nur gern gesehene Gäste. Wir haben im vergangenen Herbst Kraniche Maisfeldern der Rügeninsel Ummanz beobachtet. Innerhalb von Stunden  haben wir tausende Kraniche und Gänse auf den abgeernteten Maisfeldern und Boddenwiesen beobachtet, für alle  Zugvögel – ein gefundenes Fressen. Es war wie in jedem Herbst,  der Tisch ist gedeckt.  Doch jetzt im Frühjahr gibt es keine abgeernteten Felder und viele von den Kranichen und ihren Flugbegleiter landen auf der Frühlingssaat. Sofort beginnt Jahr für Jahr die Diskussion, dass die Zugvögel die Felder leer fressen. Klar denn wir haben viele Flächen mit unserer intensiven Nutzung der Natur entzogen. Für die Bauern entsteht Jahr für Jahr ein nicht zu vernachlässigender Schaden.

Ein Weg, um ein Miteinander von Natur und Landwirtschaft zu ermöglichen,  sind Ablenkflächen mit eingesäten Körnern oder gehäckseltem Mais. So kann man die Kraniche von den landwirtschaftlichen Nutzflächen fernzuhalten, wie in Brandenburg im Linumer Bruch, im Biosphärenreservat Schaalsee, am Helmestausee. Eine wesentlich erfolgreichere Art mit den Zugvögel umzugehen, als die Versuche, sie mit Selbstschussanlagen, Vogelscheuchen, Hubschraubern, Drohnen immer wieder zu verscheuchen oder gar den Abschuss der Kraniche und von mehr Gänsen zu fordern. Es kommt auf das Miteinander von Natur und uns Menschen an, und mit immer mit einem lauten Geschrei um die Kraniche, die Gänse, die Wölfe, die … zu versuchen, Wählerstimmen zu fangen.

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Der Tisch ist gedeckt (c) ein Aquarell mit Kranichen und Gänsen von Frank Koebsch

Der Tisch ist gedeckt (c) ein Aquarell mit Kranichen und Gänsen von Frank Koebsch

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Das Bild „Der Tisch ist gedeckt © ein Aquarell mit Gänsen und Kranichen von Frank Koebsch“ ist in der vergangenen Woche entstanden, als ich seit langem mal wieder Selbstschussanlagen hörte. Da wurde ich mit jedem Knall an unser Problem mit den Gänsen und Kranichen auf unseren Feldern und den wunderschönen Herbst mit den Kraniche auf Rügen und Ummanz erinnert. Gemalt habe ich das Wild Life Aquarell auf Hahnemühle Aquarellpapier Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt. Im Zusammenspiel mit meinen Aquarellfarben von Schmincke garantiert dieses Aquarellpapier gute Verläufe und ausreichende Kontraste. So konnte auf meinem Aquarell die Stimmung auf dem abgeernteten Maisfeld einfangen.

Wie gefällt Ihnen das neue  Kranich Aquarell?  ;-)

Kraniche – Boten des Frühlings

Kraniche – Boten des Frühlings

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In den vergangenen Tagen konnten wir den Frühling bereits in vollen Zügen genießen. Seit Ende Februar lockt die Frühlingssonne die ersten Blüten. Überall sind die Frühlingsboten zu sehen und zu hören. Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge, Haselblüten u.a. verschönern unsere Gärten und Wälder. Begleitet wird diese Pracht von der Rückkehr der Zugvögel und mehrmals am Tag hört man jetzt das Trompeten der Kraniche am Himmel, denn in den vergangenen Tagen waren über 70.000 Kraniche unterwegs. Ein tolles Erlebnis ;-) Wer sich ein wenig über die Rückkehr über den Kranichzug informieren möchte, dem möchte ich das Podcast des SWR2

Rückkehr der Kraniche: 70.000 in Nord-Deutschland erwartet

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mit Herrn Dr. Nowald, dem Leiter des Kranichinformationszentrum in Groß Mohrdorf empfehlen. In der Regel gilt, wenn die Kraniche kommen ist es Frühling. Aber keine Regel ohne Ausnahme ;-) Ich erinnere mich noch an den Frühlingsanfang vor zwei Jahren, da konnte ich den Spuren der Kraniche im Schnee folgen. Damals waren die Kraniche im Schnee ein typisches Bild im März. Ganz anders im vergangenen und diesem Jahr, denn hier ist die Rückkehr der Kraniche ein sicheres Zeichen für den Frühling. So waren wir in den vergangen Tagen auch immer wieder mit der Kamera unterwegs und haben die Vögel des Glücks beobachtet. Die Kraniche, die bei uns überwintern und die Brutpaare die sich schon seit einigen Tagen eingestellt haben, denken schon an die Paarung. Wer ein wenig Glück hat, kann einige der 4.000 Brutpaare in Mecklenburg Vorpommern bei ihrem Hochzeitstanz beobachten. Es ist ein tolles Erlebnis, die aufgeregten und  imposanten Vögel mit ihren Frühlingsgefühlen und lautem Geschrei bei ihrer Hochzeit zu sehen.

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Andere Kraniche kreisen noch über dem Land und bereiten Sich auch die nächste Etappe für ihren Flug nach Skandinavien vor. So kann man in den Abendstunden die Kraniche gemeinsam mit Gänsen auf den Weg zu Ihren Schlafplätzen beobachten.  Eine solche Szene, in der die Gänse die Kraniche in der Abendsonne begleiten, habe ich für mein neues Kranich Aquarell gewählt. Es erfordert oft ein wenig Übung zu erkennen, wie viele Gänse und Kraniche unterwegs sind. Aber so eine Stimmung während des Vogelzugs lässt bei mir immer wieder die Faszination für die Kraniche erwachen und so entstand das Wild Life Aquarell

Flugbegleiter – ein Aquarell mit Kranichen und Gänsen

 

Flugbegleiter (c) ein Aquarell mit Kranichen und Gänsen von Frank Koebsch

Flugbegleiter (c) ein Aquarell mit Kranichen und Gänsen von Frank Koebsch

Als passendes Aquarellpapier habe ich Hahnemühle „Cornwall“, 450 g / m 2, matt gewählt. Im Zusammenspiel mit meinen Aquarellfarben von Schmincke garantiert dieses Aquarellpapier gute Verläufe und ausreichende Kontraste.

Trotz des guten Wetter habe ich die Hoffnung, dass sich noch nicht alle Kraniche auf den Weg nach Rügen und weiter nach Skandinavien gemacht haben und ich die Kraniche als Boten des Frühlings noch ein paar Tage beobachten kann.

Schiffe und Boote als Aquarell

16. März 2015 3 Kommentare

Schiffe und Boote als Aquarell

Eine lösbare Herausforderung für Malkurse und -reisen

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Es ist immer wieder spannend Schiffe und Boote zu malen. So manches maritime Aquarell ist im Rahmen meiner Malreisen entstanden. Egal ob wir auf diesen Malreisen an der Ostsee in Rerik, Kühlungsborn oder auf Rügen unterwegs sind oder nach Hamburg fahren, immer wieder sind es genau dieses Motive, die oft im Mittelpunkt stehen. Aber egal ob wir in den kleinen Häfen von Groß Zicker oder Gager oder das Hamburger Feuerschiff oder die AIDA malen, immer wieder ist es die Herausforderung die typische Form der Boote und Schiffe zu erfassen. Gerade wenn, dann noch die Perspektive eine Rolle spielt oder viele Masten, Segel, Seile u.a. dazu gehören wird es spannend, das Motiv richtig auf das Blatt zu bekommen. Aus diesem Grund biete ich  in Zusammenarbeit mit Heinr. Hünicke Rostock folgenden Aquarellkurs am  Sonnabend den 21.3.2015 von  10 – 17.00 Uhr.

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Schiffe und Boote

Oft werden Schiffe und Boote als komplizierte Motive  eingestuft. Entdecken Sie gemeinsam mit Frank Koebsch, wie lebendige Szenen mit Kuttern und Segelbooten entstehen.

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Es gibt immer verschiedene Möglichkeiten die Formen der Schiffskörper dazu zu stellen. In vielen Bildern reicht es die Formen anzudeuten, wie z.B.in dem Aquarell „Ein Morgen am Salzhaff“. Dieses Aquarell ist im Rahmen einer Malreise mit Vita Malgruppe Ratzeburg an die Ostsee  im Hafen von Rerik entstanden. Für dieses Bild habe ich als Aquarellpapier den Echt-Bütten Aquarellkarton William Turner von Hahnemühle gewählt und meine Aquarellfarben von  Schmincke  genutzt.

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Ein Morgen am Salzhaff (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ein Morgen am Salzhaff (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Bei einigen meinen maritimen Aquarelle habe ich auf solche Vereinfachungen zurückgegriffen, wenn die Boote und Schiffe genügend klein in dem Motiv sind, wie z.B. in den Bildern „Boote in der Marina von Gager“, „Zeesbootregatta“ u.a. Rücken die Boots- und Schiffskörper immer weiter in den Vordergrund muss man sich mehr mit den Formen und der Perspektive beschäftigen. Hier ein paar solche Beispiele. In dem Kurs am kommenden Sonnabend werde ich eine der typischen Herangehensweisen skizzieren, um so den Teilnehmern ein wenig die Hemmschwelle zu nehmen. Es ist wie immer, denn wenn man weiß, wie man am besten an die Themen herangeht, ist es ganz einfach.

 

Skizzen für Boote und Kutter (c) FRank Koebsch

Skizzen für Boote und Kutter (c) FRank Koebsch

Ich freue mich auf den Kurs Schiffe und Boote in Aquarell ;-)

Ein Interview mit dem Aquarellmaler Frank Koebsch

25. Februar 2015 2 Kommentare

Ein Interview mit dem Aquarellmaler Frank Koebsch

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Von der Kunst ein Interview zu geben und einen guten Artikel zu schreiben

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Es ist immer spannend, wenn ein Artikel über meine Arbeit, über einen Workshop oder eine  Ausstellung geschrieben oder gedreht werden soll. Einmal ist es für mich spannend mit welchem Bild im Kopf die Journalisten auf mich zu kommen und dann natürlich, wie das Ergebnis aussieht und wie da Feedback der Leser ausfällt. Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre ergeben sich immer wieder einige Überlegungen. Wie z.B. Ich meine eigene Sicht auf meinen Werdegang und die Ergebnisse der verschiedenen Lebensabschnitte.  Aber wie kann ich diese Sicht am besten transportieren? Finde ich die richtigen Worte, damit die Aussagen auch stimmen? Was war nochmal der Unterschied zwischen Selbst- und Fremdsicht? ;-) Wie wirke ich auf den Interviewpartner, denn Journalisten verfügen auf Grund ihrer Arbeit in der Regel über eine gute Menschenkenntnis? Was beabsichtig der Journalist mit dem Artikel oder Filmbeitrag? Geht es um mich oder soll mit dem Artikeln und der Überschrift wo möglich nur provoziert oder eine ganz andere Aussage transportiert werden? Ich habe schon schlechte und gute Erfahrungen gemacht, aber es überwiegen ganz klar die guten. Gerne denke ich an die Zusammenarbeit mit dem NDR Nordmagazin zurück, die das Portrait „Zwischen Pinsel und PC“ gedreht haben. Interessant war auch die Zusammenarbeit mit Dörte Rahming, die eine Serie von Artikeln über meine Arbeit für die Zeitschrift atelier geschrieben hat, wie z.B. den Artikel „Bilder aus dem Kranichland“ über das Projekt „Faszination Kraniche“ uvam.  Die meisten der Artikel und Beiträge finden Sie unter dem Button „Presse & Co“ hier auf meinem Blog.

Bereits im Dezember 2014 hatte mich Annika Riepe für das Onlinemagazin alles-mv.de  interviewt. Für mich war diese Zusammenarbeit spannend, denn Annika Riepe und ich, wir kannten uns zuvor nicht. Aber es ist ein guter Artikel aus dem Interview entstanden. In den vergangenen Tagen habe ich von der Autorin und von Frau Manuela Heberer der Betreiberin von  alles-MV, das o.k. bekommen den Artikel auch auf meinen Blog zu veröffentlichen.  Viel Spaß beim Lesen.

 

Frank Koebsch hat vom Manager zum erfolgreichen Künstler umgesattelt

 

Ein Künstler ohne Allüren

 

Es hätte vielleicht auch das Tanzen oder Golfspielen werden können, doch Frank Koebsch wählte sich einst die Malerei zum Hobby. Inzwischen ist sie sein Beruf. Neben dem eigenen Schaffen veranstaltet der Rostocker Kurse und Reisen für eine neue Generation der Freizeitkünstler.

 

Früher arbeitete er für Siemens, heute ist er als selbstständiger Künstler erfolgreich. Zu sehen sind Koebschs Werke unter anderem in der Galerie Severina in Bad Doberan. Foto: Annika Riepe

Früher arbeitete er für Siemens, heute ist er als selbstständiger Künstler erfolgreich. Zu sehen sind Koebschs Werke unter anderem in der Galerie Severina in Bad Doberan. Foto: Annika Riepe

Die Erfahrung lehrt, Künstler lassen sich gemeinhin in zwei Gruppen teilen. Da sind die Bescheidenen in ihrer farb-, sägemehl- oder sonst wie besudelten Kleidung. Immer leicht konfus, niemals ernsthaft zufrieden mit ihrem Schaffen, oft von Existenzängsten geplagt. Dann die Selbstbewussten: Hipster-Künstler, die zwar die gleichen Sorgen haben, dies aber nie zugeben würden – Selbstvermarktung ist nämlich alles. Wer kreativ ist, ist erleuchtet und steht ansonsten über den Dingen. Und nun er, Frank Koebsch, auch ein Künstler. Aber einer, den man selbst auf den zweiten Blick eher für einen Versicherungsmakler hält. Klar und sicher spricht er von seinem malerischen Können, findet allerdings, das sei fast ausschließlich erlernbares Handwerk. Nichts da mit konfus, nichts mit Erleuchtung. Wie also passt er in die dargelegten Kategorien? Gar nicht.

Tatsächlich ist Frank Koebsch anders. Schon alleine, weil er die meiste Zeit seines Lebens anderes gemacht hat. Er scheint nämlich nicht nur organisiert wie ein Manager, er war es auch. Zwanzig Jahre lang tingelte der studierte Informatiker für Siemens durch Deutschland, bis die permanente Reiserei zusehends zur Belastung wurde und er morgens nicht mehr wusste, in welchem Hotelzimmer er soeben aufgewacht war. Koebsch verstand, er muss daran etwas ändern, auf seine Gesundheit und Psyche achten. Daher wagte er vor drei Jahren den Neuanfang: Er machte sich als Künstler erfolgreich selbstständig und bleibt seitdem für die Arbeit meist zu Hause, im Einfamilienhaus im mecklenburgischen Sanitz. „Jetzt führe ich ein komplett anderes Leben als früher“, betont der Mittfünfziger denn auch. Trotzdem – der Geschäftsmann ist noch drin, das lässt sich nicht verbergen. Koebsch ist ein analytischer Geist, handelt planvoll und überlegt, auch als Künstler.

Koebsch ist Realist: „In internationale Kunsthäuser komme ich mit meinem naturalistischen Malstil nicht.“ Ziel sei ohnehin zu machen, was seine Zufriedenheit, Gesundheit und den Lebensgenuss erhält – nicht, berühmt zu werden. Foto: Annika Riepe

Koebsch ist Realist: „In internationale Kunsthäuser komme ich mit meinem naturalistischen Malstil nicht.“ Ziel sei ohnehin zu machen, was seine Zufriedenheit, Gesundheit und den Lebensgenuss erhält – nicht, berühmt zu werden. Foto: Annika Riepe

Auf seine zweite Karriere hingearbeitet hat Frank Koebsch trotzdem nicht. Er erzählt: „Die Kunst war nie mein Berufswunsch. Als Kind habe ich zwar ständig im Unterricht gekritzelt und gemalt – die Begeisterung war also da –, aber mehr nicht.“ Vor 17 Jahren wurde die Begeisterung zunächst zum Hobby. Da suchten er und seine Frau Hanka nach einer gemeinsamen Freizeitbeschäftigung und entschieden sich für die Malerei. In der Folgezeit absolvierte das Ehepaar einen Kurs nach dem anderen, aus dem anfänglichen Talent wurden Fähigkeiten und das Malen nahm einen immer größeren Stellenwert ein.

So entwickelten beide ihren eigenen Stil, Koebsch nennt den seinen schlicht „naturalistisch“. Viel mehr Eingrenzung gibt es aber nicht. „Wir malen alles, was uns Spaß macht“, fügt er hinzu. Mal sind es Jazzbands oder Gäste der Doberaner Galopprennbahn, mal ist es die heimische Natur, der das Paar mithilfe ihrer Aquarellfarben ein zweites Leben schenkt. Der gebürtige Rostocker formuliert das pragmatisch: „Wenn man hier lebt, mag man auch die Dinge, die es hier gibt.“ Etwa Kraniche. Zuletzt waren die Koebschs eine Woche lang auf Rügen, um die Vögel zu beobachten und zu fotografieren – die Kamera dient ihnen als Skizzenbuch. Zurück in Sanitz entstehen daraus nach und nach ganze Bilderserien. Jeder verarbeitet das Gesehene anders, Konkurrenz oder Wetteifer gibt es nicht: „Meine Frau malt das gleiche Motiv ganz anders als ich. Wir können unterschiedliche Dinge gut und haben deshalb gegenseitig voreinander Ehrfurcht.

 

Frank Koebsch malt im heimischen Wohnzimmer in Sanitz. In Mecklenburg-Vorpommern fühlt er sich wohl: „Ich brauche die Weite des Landes und den Wind. Wenn im Sommer in den Städten die Luft steht, halte ich das nicht lange aus.” Foto: Annika Riepe

Frank Koebsch malt im heimischen Wohnzimmer in Sanitz. In Mecklenburg-Vorpommern fühlt er sich wohl: „Ich brauche die Weite des Landes und den Wind. Wenn im Sommer in den Städten die Luft steht, halte ich das nicht lange aus.” Foto: Annika Riepe

Ohnehin ist Koebsch durch seinen ursprünglichen Beruf daran gewöhnt, im Team zu arbeiten, und sucht sich auch heute noch gerne Verbündete, die die eigenen Schwächen ausgleichen. Ergebnis solcher Kooperationen sind zum Beispiel Gemeinschaftsausstellungen. Generell gilt: Kunst als Einsiedelei ist seine Sache nicht. So malt er nicht nur selbst, sondern gibt nebenbei in ganz Mecklenburg-Vorpommern Malkurse und veranstaltet Kunstreisen. Teilnehmen können jeweils alle, Koebsch betrachte es gerade als Herausforderung, sich auf die unterschiedlichen Menschen in allen Altersgruppen einzustellen. Es dürfen also auch blutige Anfänger sein, gerne gemischt mit halben Profis. Aber kann denn wirklich jeder Malen lernen? „Ja“, ist sich Koebsch sicher, „jeder kann in seinem Stil die eigenen Eindrücke irgendwie wiedergeben.“

 

Frank und Hanka Koebsch haben „getrennte Arbeitsräume und getrennte Bilder“, beobachten aber viel gemeinsam – zum Beispiel Kraniche auf Rügen. Das Aquarell “mit lautem Geschrei” ist ein Ergebnis. Foto: Frank Koebsch

Frank und Hanka Koebsch haben „getrennte Arbeitsräume und getrennte Bilder“, beobachten aber viel gemeinsam – zum Beispiel Kraniche auf Rügen. Das Aquarell “mit lautem Geschrei” ist ein Ergebnis. Foto: Frank Koebsch

Testen lässt sich dies am besten bei einer der Malreisen. Da wird dann ein Wochenende oder eine ganze Woche lang nichts anderes gemacht als in hübscher Umgebung Kunst geschaffen – mit Motiven rund um die Teilnehmer herum. Vor zwei Monaten saßen so „acht Menschen vor dem Gespensterwald in Nienhagen und haben stundenlang gemalt. Das ist herrlich: Man tritt in den Hintergrund, hört die Wellen, entdeckt, was das Licht macht.“ In solchen Momenten klingt Koebsch dann doch wie ein typischer Künstler. Aber er findet schnell zurück: „Ich male dort auch selbst, aber mein Job ist es in dem Moment vor allem, vorzumachen und anzuleiten.“ Ende Januar lädt er zur nächsten Malreise auf Rügen ein, um „auszuprobieren, ob man auch bei Wind und Minusgraden draußen malen kann.“ Eingeladen ist jeder, der sich traut – vielleicht ja auch eines Tages selbst das Hobby zum Beruf zu machen.

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Nun ich denke es ist ein guter Artikel geworden. Besten Dank hierfür an Annika Riepe und  Manuela Heberer. Wie immer sind die Vorstellungen, Assoziationen beider Interviewpartner mit eingeflossen und mit einem Mal spielen auch nicht besprochene Dinge eine Rolle ;-)

Ich hoffe, dass Sie beim Lesen ein wenig Spaß hatten und vor allem, dass Sie Ihr Hobby nicht aus dem Auge verlieren.

Unsere verkauften Aquarellbilder 2014

Unsere verkauften Aquarellbilder 2014

Jahresrückblick 2014

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Es ist zu einer kleinen Tradition auf meinem Blog geworden, dass ich im Laufe des Jahres unsere verkauften Aquarelle einzeln noch einmal vorstelle. Im Rahmen des Jahresrückblicks zeige ich dann noch einmal diese Bilder in einer Übersicht. Einmal ist es für mich eine Möglichkeit den Käufern Danke zu sagen und zum anderen  eine Chance sich von unseren Aquarellen zu verabschieden. Gleichzeitig ist es Jahr für Jahr ein schöner Rückblick, wie viele Menschen sich in den Jahren für die verschiedensten Bilder von uns entschieden haben. Die Motivation ein Aquarell von uns zukaufen, sind genauso Vielfältig wie unsere Motive. Im vergangenen Jahr wurden unsere Aquarelle als Urlaubserinnerung, aus Sehnsucht nach Rügen, als Hochzeitgeschenk, als Geschenk in der Weihnachtszeit, … gekauft. Besonders schön ist es dann für uns, wenn wir nach dem Verkauf der Bilder von den neuen Besitzern Feedback und evt. sogar Berichte und Fotos bekommen, wo unsere Aquarelle einen neuen Platz gefunden haben. Hier die Zusammenstellung der Aquarelle, die wir 2014 verkauft haben.

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Im Vergleich zu den verkauften Aquarellen im dem Jahr 2013 und den verkauften Bildern 2012 fällt auf, dass wir sehr wenig Blumen Aquarelle und insbesondere Mohn Aquarelle verkauft haben. Der Schwerpunkt lag eindeutig auf den Rügen Aquarellen, unseren Wildlife Bildern und den Kranich Aquarellen. Rügen verzaubert viele Menschen und so haben unsere Bilder Ihre Fans in der Schweiz und im Sauerland bzw. begleiten mich auf Malreisen. Dass ich zehn Kranich Aquarelle verkaufen konnte, freut mich besonders. Es ist einfach schön, die Faszination für die Kraniche mit anderen Menschen zu teilen und gleichzeitig den Kranichschutzbund mit eine kleinen Spende von jedem Kranich Bild unterstützen zu können. Was immer wieder interessant ist, ist der Unterschied zwischen den beliebtesten Aquarellen auf meinem Blog und den verkauften Motiven. Gesucht werden eben klassisch die Blumen und Blüten und gleichzeitig kaufen die Menschen ganz andere Motive bei uns.  Interessant ist auch immer wieder, wie die Menschen, die unsere Bilder gekauft haben, ihren Weg zu uns gefunden haben. Wir haben im vergangenen in mehreren Orten unsere Aquarelle ausgestellt. So haben wir im Salzmuseum Bad Sülze, im Kulturinformationszentrum Schwerin, in der Galerie Severina und auf der Galopprennbahn Bad Doberan und im PAHLHUUS, dem Infozentrum des UNESCO Biosphärenreservates Schaalsee ausgestellt. Direkt in den Ausstellungen wurden nur zwei Aquarelle verkauft. Aber über Galerievertretungen und unsere Ausstellungen konnten wir insgesamt sieben Bilder, die Kranich AquarelleMajestätisch“ und „Trompetenkonzert“, die Maritimen Bilder Warten im Hafen“ und „Plausch auf dem Fischmarkt von Catania“,  das Möwen AquarellZielanflug“, das Mohn Aquarellverblüht“ und Hankas Bild mit den Winteräpfeln verkaufen. Besonders erfolgreich hat sich die Zusammenarbeit mit der Galerie Severina entwickelt. Hierfür einen großen Dank, denn die Galeristin Cindy Höppner konnte in den vergangenen Monaten gleich drei unserer Bilder verkaufen. Über die Galerien und Ausstellungen lernen Menschen unsere Bilder kennen und schätzen, die wir oft sonst nicht erreichen. Aber in letzter Konsequenz zeigt auch in diesem Jahr die Auswertung, dass 75% aller Käufer den Weg zu uns über das WEB gefunden haben und dieses trotz Ausstellungen und Presseartikel. Ich hatte schon mehrmals über das Zusammenwirken von Ausstellungen und dem Internet  sowie Kunst und Kommunikation im Social WEB berichtet. Für uns bleiben unsere WEB Seite, Facebook, Google+ und Pinterest die wichtigsten Möglichkeiten, um mit den Menschen in Kontakt zu kommen und unsere Bilder zu verkaufen.

Für uns sind 29 verkaufte Aquarelle ein stolzes Ergebnis, deshalb möchten wir uns ganz herzlich bei allen Menschen bedanken, die sich eines unsere Bilder entschieden haben.

Mit der Vielzahl der Bilder, die wir verkaufen konnten, wächst auch die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Lieblingsmotiv bereits als Original verkauft ist. Wenn Sie sich dann nicht für ein anderes Aquarell entscheiden möchten, dann können wir Ihnen bei Bedarf auch eine Reproduktion  z.B. als Posterdruck, auf Acrylglas, auf Hahnemühle Papier Albrecht Dürer u.a. als anbieten.

Welches ist Ihr denn Ihr Lieblingsmotiv von unseren verkauften Aquarellbildern des Jahres 2014? ;-)

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