Aquarell - Alte Schmiede in Schwerin Mueß - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) FRank Koebsch

Die Alte Schmiede in Schwerin Mueß

Die Alte Schmiede in Schwerin Mueß

und die Malerei auf Zigarrenkistenbrettern

 

Es ist immer wieder spannend, auf Entdeckungstour zu gehen, um Motive zu erkunden und zu malen. Hierbei gibt es Orte, die faszinieren mich immer wieder. Ein solcher Ort ist für mich das Freilichtmuseum Schwerin Mueß. Bereits 2013 hatte ich dort in Schwerin einen Aquarellkurs vorbereitet und dann später gemeinsam mit Malschülern in Mueß gemalt. Als im vergangenen Jahr das Staatliche Museum Schwerin die Ausstellung „VON BARBIZON BIS ANS MEER. CARL MALCHIN UND DIE ENTDECKUNG MECKLENBURGS“ zeigte und ich diese Ausstellung mit Aquarellkursen begleiten sollte, war ich auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs. Die Motivation hierfür war ganz einfach. Carl Malchin hatte zu seiner Zeit die Landschaften und das Leben in Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert und an vielen seiner Malorte habe auch ich Landschaftsaquarelle sowie Bilder aus Dörfern und Städten gemalt. Einer der Orte an dem Carl Malchin immer wieder gemalt hat war Schwerin Mueß. Ihn faszinierte das Leben der Dorfbevölkerung und die wunderwaren reetgedeckten Häuser dort. Dieses war für mich der konkrete Anlass wieder einmal das Freilichtmuseum Schwerin Mueß zu besuchen,  nach Motiven Ausschau zu halten und gemeinsam mit Malschülern Landschaftsaquarelle am Ufer der Schweriner Sees zu malen. Bei so viel Begeisterung für einen Malort mit seinen verschiedenen Motiven ist es auch nicht verwunderlich, dass einige meiner Aquarelle dort entstanden sind. Ein Gebäude, dass mich dort immer wieder fasziniert, ist die „Alte Schmiede in Schwerin Mueß“ mit den alten Werkzeugen und der Esse.

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Alte Schmiede in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Alte Schmiede in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch

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Das Aquarell „Alte Schmiede auf in Schwerin Mueß ist nur eines der Bilder, die ich dort gemalt haben. Entstanden sind u.a. die AquarelleFachwerkscheune in Schwerin Mueß“, „Regedecktes Fachwerkhaus in Schwerin Mueß – Hufe II“  und „Schweriner See bei Mueß“.  Hier meine Aquarelle aus Schwerin Mueß und ein paar Schnappschüsse von der alten Schmiede.

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Wenn Sie sich die Motive näher anschauen werden Sie feststellen, dass drei der genannten Bilder Miniaturen in Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett. Diesen Malgrund haben im 19. Jahrhundert einige der Alten Meister genutzt und so sind etliche Malereien auf Zigarrenkistendeckeln entstanden. Diese Idee hatte ich auf Anregung von Frau Baumgart vom Staatliche Museum Schwerin für meine Aquarelle, die auf den Spuren von Carl Malchin entstanden sind und einige Aquarellkurse aufgegriffen. Zigarrenkistenbretter sind für mich eine willkommene Abwechslung zu meinen Bildern auf Aquarellpapier. Besonders schön ist, dass ich auch andere Menschen für diesen Maluntergrund begeistern konnte. Deshalb laden wir – Susanne Haun und ich – Sie am Dienstag den 18. Februar 2020 um 18.00 Uhr zu einem Kunstsalon in die die Atelierräume von Susanne Haun in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin ein.

KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch - Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin
KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch – Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin

Für den 23. Kunstsalon im Atelier Susanne Haun haben wir als Thema

KUNST AUF ZIGARRENBRETTERN IM SINN VON SPITZWEG UND MALCHIN

gewählt. Aus unserer Sicht ein spannendes Feld, denn Susanne hat auf Ihrem Blog in dem Artikel „Raus aus der Komfortzone – rein in die Fläche!“  über einige Arbeiten auf Zigarrenkistenbrettern vorgestellt.

WIR WÜRDEN UNS FREUEN, WENN SIE ZEIT NEHMEN UNSEREN KUNSTSALON AM 18. FEBRUAR 2020 UM 18.00 UHR BESUCHEN,  SICH  MIT EINER ZEICHNUNG ODER MALEREI AUF EINEM ZIGARRENKISTENBRETT AN DER AUSSTELLUNG BETEILIGEN ODER ES GEMEINSAM MIT UNS AN DIESEM ABEND AUSPROBIEREN. 😉

 

P.S. Wenn Sie sich für mein Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett „Die Alte Schmiede in Schwerin Mueß“ interessieren, dann können Sie dieses Bild hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Alte Schmiede in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell „Die Alte Schmiede in Schwerin Mueß“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14 x 22 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Die Alte Schmiede in Schwerin Mueß“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14 x 22 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00

Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß - Hufe II (c) Aquarell von FRank Koebsch

Reetgedeckte Fachwerkhäuser sind wunderbare Motive

Wenn man in den Dörfern und Städten Norddeutschlands unterwegs ist, entdeckt man schnell:

Reetgedeckte Fachwerkhäuser sind wunderbare Motive

Der Grund dafür scheint ein ganz einfacher zu sein. Diese Häuser haben ihren ganz eigenen Charme und können auf Grund ihres Alters viele Geschichten erzählen. Dieses hat in der Vergangenheit und Gegenwart immer wieder Menschen begeistert, so dass heute etliche diese Häuser noch erhalten sind und in verschiedenster Weise genutzt werden. Diese Begeisterung ist auch der Grund dafür, dass die reetgedeckten Fachwerkhäuser über viele Jahrzehnte immer wieder Motive von Malern und Fotografen waren und sind. Wenn man an Mecklenburg – Vorpommern denkt, dann hat in der Vergangenheit neben den vielen Malern der Künstlerkolonien in Ahrenshoop und Schwaan Carl Malchin etliche dieser Häuser gemalt. Carl Malchin hat von ca. 1870 bis 1920 die Landschaften und das Leben in MV dokumentiert. Einige seiner wunderbaren Bilder zeigen z.B. Katen und Bauernhäuser aus Schwerin Mueß. Ich habe in der Vergangenheit ebenfalls oft gemeinsam mit Malschülern im Rahmen von Aquarellkursen in Schwerin Mueß  gemalt. In den vergangenen Monaten war ich oft auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs und  so war es logisch, dass ich auch wieder gemeinsam mit Malschülern Aquarelle in Schwerin Mueß gemalt habe. Bei meinen Ausflügen dorthin sind immer wieder verschiedene Aquarelle entstanden, wie die Bilder der „Alten Schmiede …“, „Schweriner See …“ „Fachwerkscheune in Schwerin Mueß“. Bei diesen Bildern handelt es sich um Malereien auf Zigarrenkistendeckeln. Heute möchte ich jedoch ein Aquarell eines Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß auf Papier vorstellen. Bei jedem meiner Ausflüge nach Mueß habe ich das Haus Hufe II gewundert. Es ist ein Fachwerkhaus außerhalb des Freilichtmuseums, welches Begeisterung für das alte reetgedeckte Bauernhaus durch eine Familie liebevoll restauriert wurde. Für mich ist es eines der schönsten Häuser in dieser traditionellen Bauweise und so ist in den letzten Wochen das

Aquarellbild „Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß – Hufe II“

entstanden.

Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß - Hufe II (c) Aquarell von FRank Koebsch
Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß – Hufe II (c) Aquarell von FRank Koebsch

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Wer sich für das Haus interessiert, findet einige Informationen auf einer Tafel direkt vor dem Eingang. Im Web findet man leider nur einen Hinweis auf Facebook von Birgit Hesse. Die heutige Landtagspräsidentin Birgit Hesse hatte im Mai 2018 als Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur dem Eigentümer des Hauses Herrn Dr. Kannt die Denkmalplakette für das Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß – Hufe II überreicht. Gemalt habe ich mein Bild von dem alten Bauernhaus mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier von Hahnemühle „Cornwall“ 450 g/m2 rau im Format 36 x 48 cm. Aus meiner Sicht eine gute Kombination von Aquarellpapier und –farben um Verläufe, Details und Lasuren in diesem Bild zu kombinieren.

Bei den Motiven mit den reetgedeckten Bauernhäusern bin ich ein Wiederholungstäter 😉 So habe ich zum Beispiel im Winter in Ahrenshoop das Dornenhaus und im Frühling in Wustrow das Aquarell „Inselgarten“ gemalt. Bei meinen Rügen Aquarellen finden Sie viele Motive von meinen Malreisen auf die Insel.  Wir sind dann meist auf dem Mönchgut unterwegs und entdecken z.B. die Motive in längs der Boddenstraße von Groß Zicker. So habe ich einige Male das Pfarrwitwenhaus dort gemalt, denn dieses Haus ist eines der beliebtesten Motive auf dem Möchgut. Neben dem Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker mit seinem wunderschönen Garten sind dort aber auch Aquarelle entstanden wie „Blütenpracht in der Boddenstraße …“ und „Blühende Gärten in Groß Zicker“ mit alten reetgedeckten Häusern der Insel. Neben den Bildern von Häusern aus Mueß, dem Fischland Darß und Rügen Aquarellen gesellen sich noch Häuser, Scheunen und Katen aus dem Freilicht Museum Klockenhagen. Es gibt immer wieder spannende Motive für Aquarelle aus unseren Dörfern und Städten. Hier ein paar

Schnappschüsse von meinen Ausflügen und einige meiner Aquarelle mit den Reetgedeckte Fachwerkhäuser und Bauernhäusern.

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Wenn Ihnen die Bilder gefallen, dann habe ich noch zwei Tipps für Sie.


Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß - Hufe II (c) Aquarell von FRank Koebsch

Aquarell „Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß – Hufe II“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß - Hufe II“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€440,00

Motivbesprechung im Aquarellkurs mit Frank Koebsch im Freilichtmuseum Schwerin Mueß (c) Susanne Haun (8)

Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbrettern in einem Malkurs auf den Spuren von Carl Malchin

Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbrettern

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in einem Malkurs auf den Spuren von Carl Malchin

Warum Aquarelle auf Zigarrenkistenbretter?

 

Anfang des Jahres hatte ich erfahren, dass das Staatliche Museum in Schwerin eine Ausstellung über Carl Malchin vorbereitet. Ich habe mich darüber sehr gefreut, denn Carl Malchin hat die Landschaften und das Leben in Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert. An vielen Orten, an den die Bilder von Carl Malchin gemalt hat, sind auch meine Landschaftsaquarelle und Bilder von Dörfern und Städten entstanden. Viele Bilder die Carl Malchin plein air gemalt hat, sind auf Zigarrenkistenbrettern entstanden. Die Malerei auf Zigarrenkistenbrettern war damals recht verbreitet und in der Ausstellung „VON BARBIZON BIS ANS MEER. CARL MALCHIN UND DIE ENT­DECKUNG MECKLEN­BURGS“ werden etliche dieser kleinen Bilder gezeigt. Dieses war auch der Grund, warum Birgit Baumgart – die Museumspädagogin des Staatlichen Museum Schwerin – die Idee hatte, die Ausstellung mit Malkursen für dieses kleines Format zu begleiten. Als Frau Baumgart fragte, ob ich so etwas realisieren kann, sagte ich spontan „Ja“. Denn ich habe meine Aquarelle nicht nur auf Papier sondern auch auf Leinwand und auf Aluminium gemalt. Es kommt wie immer nur auf dem passenden Untergrund an und den kann man sich auf vielen Materialien mit einem Gesso z.B. dem Aquagrund von Schmincke schaffen. So haben wir die Inhalte und Termine von folgenden Veranstaltungen abgestimmt.

 

Vor der Eröffnung der Ausstellung über Carl Malchin im Staatlichen Museum und dem Start des ersten Aquarellkurses war ich oft auf den Spuren von Carl Malchin in Mecklenburg – Vorpommern unterwegs. Es sind einige Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern und Papier entstanden, wie die Bilder „Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen“, „Rostocker Nikolaikirche“, „Ahrenshooper Mühle“, …

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Und dann endlich war es dann soweit, dass wir in dem Aquarellkurs

 

Auf den Spuren von Carl Malchin im Freilichtmuseum Schwerin Mueß

 

unterwegs waren. Die Vorbereitungen für den Aquarellkurs in Schwerin begannen dieses mal weniger mit Ortbesichtigungen, sondern mit einer Bildrecherche für den Aquarellkurs mit der Freiluftmalerei in Schwerin Mueß. Carl Malchin hat einige Motive am Schweriner See und ein paar wunderbare reetgedeckte Häuser an verschiedenen Orten und Schwerin Mueß gemalt. Ich decke dabei an die Bilder „Auf dem Schelfwerder bei Schwerin“, „Dorfstraße in Mueß, Frühlingsstimmung“, „Frühling in Ruthenbeck bei Crivitz“, „Katen in Mueß“, „Vorfrühling, Mueß am Schweriner See“, …

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Damit war natürlich das Freilichtmuseum Mueß als Start für unseren Aquarellkurs ideal. Nach einen kleinen Kennenlernrunde in der alten Schule des Museums sind wir an das Ufer des Schweriner See gegangen und haben uns ein Motiv für Landschaftsaquarell gesucht. Ich habe aus meiner Sicht erläutert, wie ein Motiv auswählen würde, wie ich das Motiv auf dem gewünschten Format anlegen würde.

Danach haben wir im Freilichtmuseum die reetgedeckten Häuser skizziert. Ein spannendes Unterfangen für viele Teilnehmer, denn es galt die Eigenheiten der der Fachwerk- und mecklenburgischen Hallenhäuser zu erfassen und dann noch das Thema Perspektive zu realisieren. Aber die Häuser sind wunderbar, wenn es darum geht, Aquarelle mit alten Motiven unserer Dörfer zu malen.

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Aquarellkurs im Staatlichen Museum Schwerin mit Motiven von Carl Malchin

Nach dem Skizzieren sind wir dann von Mueß aus in das Staatliche Museum Schwerin gefahren. Dort haben unsere Zigarrenkistenbretter für das weitere Aquarellieren vorbereitet. Hierzu haben wir das Papier entfernt, die Bretter leicht angeschliffen und dann mit Aquagrund von Schminke mittels einer Rolle oder Spachtel beschichtet. Die Zeit, die das Gesso zum Trocknen brauchte, haben wir genutzt, um uns die Ausstellung – Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs – anzusehen. Es ist immer wieder ein spannendes Erlebnis zu sehen, wie die alten Meister mit den bekannten Motiven umgegangen sind.

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Nach der Führung durch die Ausstellung haben wir dann in der Kreativwerkstatt des Museums haben wir dann unsere Zigarrenkistenbretter bemalt. Wenn man noch nie auf Aquagrund gemalt hatte, dann bedeutet dieses eine Umstellung, denn die Farben verhalten sich im Bezug auf die Fließfähigkeit, die Trockenzeiten und das Lasieren anders als beim Malen auf Aquarellpapier, da die Farben nicht in den Untergrund einziehen können. Aber auch diese Schwierigkeiten haben alle Teilnehmer gemeistert und es sind bis zum Ende des Tages einige interessante Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbrettern vom Schweriner See entstanden.

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Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern als Ergebnis des Workshops im Staatlichen Museum Schwerin (c) Frank Koebsch
Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern als Ergebnis des Workshops im Staatlichen Museum Schwerin (c) Frank Koebsch
Schweriner See bei Mueß (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Schweriner See bei Mueß (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

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Das Feedback aller Teilnehmer war es, dass es ein interessanter und spannender Workshop, mit den Skizzen im Freilichtmuseum Schwerin, der Ausstellungsbesuch und dem gemeinsamen Malen in der Kreativwerkstatt im staatlichen Museum Schwerin war. Es hat Spaß gemacht, mit dem heutigen Wissen und Erfahrungen an Malorten von Carl Malchin unterwegs zu sein. Hut ab vor dem Schaffen von Carl Malchin.

Für mich war es wunderbar unter den Teilnehmern an dem Aquarell viele bekannte Gesichter und auch neue Menschen kennen zu lernen. Besonders gefreut habe ich mich, dass Susanne Haun an dem Workshop teilgenommen hat. Als Zeichnerin und Kunsthistorikerin hat sie noch einen ganz eigenen Blick auf die Dinge. In dem Artikel „Raus aus der Komfortzone – rein in die Fläche!“ hat Susanne auf ihrem Blog einen Artikel über unseren gemeinsamen Tag in Schwerin veröffentlicht. Bedanken muss ich mich bei Susanne auch für die vielen Fotos von dem gemeinsamen Tag.

Bedanken müssen wir uns auch bei den Mitarbeitern des Staatlichen Museum Schwerin und besonders bei Frau Baumgart, die uns diesen Tag ermöglicht haben und natürlich bei der Firma Schmincke, die uns für die Aquarelle auf den Zigarrenkistenbrettern mit den notwendigen Material unterstützt haben.

Aquarellkurs - Schweriner Stadtansichten auf Zigarrenkistenbrettern (c) FRank Koebsch
Aquarellkurs – Schweriner Stadtansichten auf Zigarrenkistenbrettern (c) FRank Koebsch

Wenn Sie diese Art eines Aquarellworkshops und die Malerei auf Zirgarrenkistenbettern interessant finden, dann habe ich noch einige Tipps für Sie:

Bei Interesse können Sie das Landschaftsbild „Schweriner See bei Mueß“ – ein Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen.

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Schweriner See bei Mueß (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell „Schweriner See bei Mueß“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14 x 20 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Schweriner See bei Mueß“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14 x 20 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00

Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen (c) Aquarell von FRank Koebsch

Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen (c) Aquarell von Frank Koebsch

Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen

Auf den Spuren von Carl Malchin – Mühlen

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Ich war in den vergangenen Wochen immer wieder einmal auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs. Heute möchte ich Ihnen mein Aquarell „Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen“ vorstellen. Viele von Ihnen werden sich fragen, was ein Aquarell mit der Bockwindmühle aus dem Freilichtmuseum Klockenhagen mit dem Landschaftsmaler Carl Malchin zu tun hat. Nun die Antwort ist ganz einfach. Carl Malchin hat als Maler die Landschaften und das  Leben in Mecklenburg Vorpommern dokumentiert. Viele seine Bilder zeigen passend zu den Produktionsmöglichkeiten der damaligen Zeit viele Mühlen. Neben den Wassermühlen zu Mühlen – Eichsen, Langen Brütz hat er viele Holländer– und Bockwindmühlen gemalt. Holländerwindmühlen sind z.B. in seinen Bildern „Sommerweg bei der Mühle mit Blick auf Schwerin“, „Boddenblick mit Mühle“, „Windmühle bei Ahrenshoop“ u.a. zu sehen. Carl Malchin hat aber auch Bockwindmühlen gemalt,  z.B. in den Bildern „Darßer Mühle am Bodden mit Pferdefuhrwerk, im Hintergrund Ribnitz“ und „Windmühle bei Ribnitz“. Die Bockwindmühle, die heute bei Ribnitz zu finden ist, steht im Freilichtmuseum Klockenhagen und ich wollte in der Reihe meiner Aquarelle auf den Spuren von Carl Malchin ebenso wie der alte Meister eine solche Mühle malen.

Auf den Spuren von Carl Malchin in Ahrenshoop (c) FRank Koebsch
Auf den Spuren von Carl Malchin in Ahrenshoop (c) FRank Koebsch

Ich war schon in den vergangenen Wochen zu den Mühlen von Carl Malchin unterwegs. Im Frühling hatten wir schon einen Ausflug zur Ahrenshooper Mühle unternommen. Carl Malchin wird als Urvater der Ahrenshooper Künstlerkolonie verehrt und auf dem Kunstpfad der Ahrenshooper Künstlerkolonie wird auf den Maler und sein Bild „Boddenblick mit Mühle“ aufmerksam gemacht.  Nach unserem Ausflug habe ich dann die Aquarelle „Frühling an der Ahrenshooper Mühle“ und „Ahrenshooper Mühle“ gemalt. Auch wenn es scheinbar dieselben Motive wie vor 100 Jahren sind, unterscheiden sich die Bilder doch erheblich. Wenn Carl Malchin Menschen in den Landschaften seiner Mühlen gemalt hat, sind es Bauern, Bäuerinnen, Landarbeiter, … bei der Arbeit. In meinem Aquarell von der Ahrenshooper Mühle sind Menschen zu sehen, die zu Fuß oder auf ihren Fahrrädern einen Ausflug über die Boddenwiesen unternehmen.  Hier einige Mühlen Bilder von Carl Malchin und meine Aquarelle.

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Ich war gespannt, wie es mir mit der Mühe in Klockenhagen ergeht. Auch wenn die Gebäude sich scheinbar nicht verändert haben, nutzen wir heute die Kulturlandschaften anders und so ergibt sich bei den Motiven ein anderer Kontext.

Malen bei der Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen

In meinem Artikel „Erleben Sie das alte Mecklenburg“ hatte ich schon über einen Ausflug in das Freilichtmuseum Klockenhagen berichtet. Zum Mahlen hatte ich mir einen schattigen Ort unter einem Baum gesucht und dann erst einmal geschaut, wie Carl Malchin seine Mühlen gemalt hat. Aber auch hier unterscheidet sich die Umfelder der Bockwindmühlen. Ich stand in einem Museum, dessen Auftrag es ist Menschen einen Einblick in das Leben der Menschen in den vergangenen Jahrhunderten zu geben. Es fehlte damit die Weite der Landschaft, mit der Carl Malchin in seinen Bildern spielen konnte. Im Museum ist die Mühle in dem Gelände mit verschieden Ausstellungsstücken, einem Wagen, Zäunen und Hecken eingebunden und wir von den Besuchern erkundet. Genau eine solche Szene habe ich Schritt für Schritt versucht in meinem Mühlen Aquarell einzufangen. Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Fotos, wie mein Aquarell mit der „Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen“ entstanden ist.

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Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen (c) Aquarell von FRank Koebsch
Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen (c) Aquarell von FRank Koebsch

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Nach einer Vorzeichnung habe ich das Mühlenbild mit Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier von Hahnemühle „Cornwall“ 450 g/m2 rau gemalt. Aus meiner Sicht eine gute Kombination von Aquarellpapier und –farben um Verläufe, Details und Lasuren zu kombinieren.

Wenn Ihnen das Aquarell von der Bockwindmühle gefällt, Sie auch einmal in einem Freilichtmuseum malen oder Motive auf den Spuren von Carl Malchin entdecken wollen, dann habe ich noch einige Tipps für Sie.

Die Ausstellung - Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs - im Staatlichen MUseum Schwerin (c) FRank Koebsch (2)
Die Ausstellung – Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs – im Staatlichen MUseum Schwerin (c) FRank Koebsch (2)

Wenn man sich für Landschaftsmalerei, Motive aus Dörfern und Städten Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts oder / und die Geschichte Mecklenburg – Vorpommerns interessiert, dann lohnt es sich, die Ausstellung „Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs“ bis zum 06. Oktober 2019 in Schwerin zu besuchen. Auf dem Portal Kunstgeschichte und dem Blog KULTURPORT:DE dem Kultur-Magazin finden Sie zwei Interessante Artikel zu der Ausstellung. Ich hatte eine Einladung zu dem Peview und der offiziellen Ausstellungseröffnung über Carl Malchin im Staatlichen Museum und hatte hier auf meinem Blog einige Fotos von dem Abend vorgestellt. Inzwischen haben über 5.000 Besucher die Ausstellung besucht.

In Zusammenarbeit mit Frau Baumgart, der Museumspädagogin im Staatlichen Museum Schwerin, gestellte ich zu dieser Ausstellung zwei Aquarellkurse, um auf den Spuren von Carl Malchin Motive zu entdecken.  Einmal gibt es die Möglichkeit am 24. August in dem Freilichtmuseum Schwerin Mueß und der Kreativ Werkstatt des Staatlichen Museums Mecklenburger Landschaften zu malen.  Hierzu ist der Bericht über mein Aquarell aus dem Freilichtmuseum Klockenhagen doch die passende Einstimmung. Am 05. Oktober werden wir dann noch einmal Schweriner Stadtansichten malen, so wie Carl Malchin bereits gesehen hat. Frau Baumgart und ich freuen uns gemeinsam mit Ihnen auf diese malerischen Entdeckungstouren zu gehen.

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Das Aquarell „Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen“ können Sie hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen (c) Aquarell von FRank Koebsch

Aquarell „Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen“ im Format 30 x 40 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen“ im Format 30 x 40 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€305,00

Vorbereitungen für einen Aquarellkurs in Schwerin

Vorbereitungen für einen Aquarellkurs in Schwerin

Frühlingserwachen  im Freilichtmuseum  Schwerin-Mueß 

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Seit einiger Zeit gebe ich an der VHS Schule Schwerin Aquarellkurse. Ich versuche das Angebot der wöchentlichen Kurse ein wenig durch zusätzliche Angeboten interessanter zu machen. So haben wir z.B. im Herbst in einem Aquarellkurs Chrysanthemen mit Strukturpaste auf großen Blättern gemalt. Im Sommer waren wir am Schweriner See und haben dort wunderbare Motive am Segelhafen gefunden. Dieses Mal habe ich mir überlegt, dass wir den gemeinsamen Versuch unternehmen, die Möglichkeiten des Aquarells im Freien entdecken. Das Freilichtmuseum Schwerin-Mueß am Südufer des Schweriner Sees bietet wunderbare Motive, reetgedeckten Fachwerkhäuser mit weitläufige Garten- und Hofanlagen, Schafkoppeln- und Streuobstwiesen, eine Büdnerei und ein Hirtenkaten, eine alte Schmiede u.v.a.m.  Besonders schön ist auch der Blick auf den Schweriner See, die Boote und die Fischerei. Ein Paradies, denn hier findet jeder sein Motiv. Hier eine kleine Auswahl von Fotos als Einstimmung auf die Motive. Ich freue mich schon riesig, gemeinsam mit  den Malschülern dort zu malen. Wenn Sie auch Lust haben am 15. Juni mit mir in Schwerin zu malen, melden Sie sich doch einfach an. Zögern Sie aber nicht zu lange, denn in der ersten Woche gingen bereits über 50% der Teilnehmerplätze weg. 😉

Doch bis es soweit ist, muss erst einmal das Eis auf dem Schweriner See verschwinden. Aber die Frühlingssonne hat die erste Arbeit bereits gemacht. Es sind nach dem langen Winter die Winterlinge und Schneeglöckchen vor der alten Schmiede zu sehen. An anderen Stellen sprießen die Krokusse und die Haselblüten sind von den Fachwerkhäusern zu sehen. Aber sonst bedarf es noch viel Fantasie, wie es hier im Juni aussehen wird. Es sind noch die Disteln aus dem vergangenen Jahr zu sehen. Die Streuobstwiese ist auch nur etwas mehr als eine Ahnung für den kommenden Frühling ;-). Aber es wird schon und ich freue mich bereits heute auf die Blüten und Blumen sowie den Wildwuchs in der Obstblüte.

Auch wenn sich in diesen Tagen die Natur auf den Frühling erst einstellt und draußen noch wenig zu entdecken ist, lohnt sich ein Blick in die Häuser des Museum.