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Trompetenkonzert (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch


Trompetenkonzert – ein Kranich Aquarell 

Das letzte Konzert der Kraniche, bevor sie nach Süden fliegen

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Der malerische Sommer an Ostsee, der anhaltende Altweibersommer verzögert den Kranichzug. Die Kraniche nutzen die Zeit zum Weiterflug und fressen sich satt. Aber trotzdem haben die Kraniche aus Mecklenburg Vorpommern ihren Weg nach Süden begonnen. Es war eine schöne Zeit als man abends die Kranich im Herbst auf ihren Ratsplätzen beobachten konnte. Eine solche Szene zeigt mein neues Aquarell. Die Kraniche stehen auf einer Wiese und stimmen ein Trompetenkonzert an. Ein wunderbarer Augenblick 😉 Ich habe versucht dieses abendliche Erlebnis mit meinen Schminke Horodam Aquarell Farben auf Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo 600 g/m² einzufangen. Dieses Aquarellpapier erlaubt wunderbare Farbabstuffungen.

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Trompetenkonzert (c) ein Kranich Aquarell von FRank Koebsch

Trompetenkonzert (c) ein Kranich Aquarell von FRank Koebsch

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Die charakteristischen Rufe der Kraniche liegen jetzt wieder vielerorts in Norddeutschland in der Luft und ein Teil der Kraniche legt noch einmal eine Pause ein. Z.B. machen sie Zwischenstadion in der goldenen Aue und dem Helme- Stausee, der Diepholzer Moorniederung. Aber es ist nur eine kurze Rast, denn die meisten Kraniche fliegen nach Süden. So sind zurzeit Tausende Kraniche im Anflug über dem Hunsrück zu sehen. Lamperheim wird in den nächsten Wochen über 250.000 Kraniche auf ihrem Weg von der Ostsee nach Spanien überflogen. Auf dem Weg nach Süden erfreuen die Vögel des Glücks viele Menschen. Aber was für viele Menschen Glück bedeutet, bereitet für anderen Menschen Ärger.

mit lautem Geschrei (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

mit lautem Geschrei (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

Vor einigen Tagen hatte ich das Kranich Aquarellmit lautem Geschrei“ vorgestellt. Der Titel des Bildes passte gut zu dem lautem Geschrei um die Kraniche und unsinnigen Äußerungen des SPD-Landtagsabgeordnete und Präsident des brandenburgischen Landesbauernverbandes Udo Folgart, der den Abschuss von Kranichen – wegen angeblich finanzieller Einbußen für die Landwirte gefordert hatte. In zwischen hat er zurück gerudert, was den Abschuss betrifft und will nun einen Kranich-Managementplan, ohne aber etwas über den Weg dahin und die angestrebten Inhalte zu sagen. Schade … denn es sind auf jeden Fall Überlegungen notwendig, wie wird Menschen damit umgehen wollen, wenn auf einen relativ begrenzten Territorium 300.000 Kraniche rasten. Aber Udo Folgart fällt nichts Besseres ein, als von der EU Geld für die Ausgleichzahlungen für die Bauern zu fordern. Die Maßnahmen sollten schon ein wenig weiter gehen, denn wir haben den Platz für die für die Kraniche u.a. in den vergangenen Jahren immer weiter eingeengt. Dieses ist der Grund warum, die Kraniche sich an der Saat vergreifen und hier ist die Lösung zu suchen.

Ich hoffe, dass es gelingt mehr Flächen für wunderbare Trompetenkonzert der Kraniche zur Verfügung zu stellen, denn nur dadurch werden mir die Motive für meine Projekt Faszination Kraniche nicht ausgehen 😉

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