Susanne Mull – über die Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei aus Sicht einer Pastellmalerin

Susanne Mull – über die Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei aus Sicht einer Pastellmalerin

Die Zeitschrift Palette berichtet über sieben Künstlern und ihrem Umgang mit der Freiluftmalerei.

Wir haben es Ende Februar und z.Z. haben wir traumhafte Frühlingstage und es juckt in den Fingern, am liebsten würde ich meine Sachen packen und draußen malen. Ich sehne mich nach den Start der Plein Air Saison mit den ersten Kursen und Reisen. In den vergangenen Tagen hatte ich schon über meinen Artikel zu Plein Air Malerei in der Zeitschrift Palette berichtet. Ich konnte in der Ausgabe 01 / 2021 der Palette den Artikel PLEIN-AIR-MALEREI – MOMENTE ZWISCHEN GLÜCK UND BERUFSRISIKOveröffentlichen. Für diesen Artikeln habe ich eignen Erfahrungen von meinen Aquarellkursen und Malreisen eingebracht, aber auch andere Künstler interviewt. 

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ave des Date - Plein Air 2021 - Malen an der Ostsee
Save des Date – Plein Air 2021 – Malen an der Ostsee

Ich organisiere ich in Zusammenarbeit mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee. So habe ich die Chance genutzt, meine Kollegen, die als Dozenten für das Festival arbeiten, nach ihren Erfahrungen und Erlebnissen bei der Freiluftmalerei zu befragen. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin)Max Struwe (Aquarellist)Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) haben mir ihre Geschichten, Erfahrungen berichtet. Es war spannend zu hören, wie meine Kollegen mit dem Thema entsprechend ihren Neigungen und Techniken umgehen und welche Geschichten Sie bei der Plein Air Malerei erlebt haben.

Susanne Mull bei der Malerei in den Weinbergen (c) Privat
Susanne Mull bei der Malerei in den Weinbergen (c) Privat

Die Kollegen haben mir aus ihrem Erleben eine Vielzahl von Erfahrungen und Erlebnisse berichtet. In dem Artikel der Palette konnte leider nur eine Kurzfassung veröffentlicht werden, so dass ich auf meinem Blog versuchen werde, meine Kollegen mehr „Platz“ zu bieten und allen Interessierten an deren Erfahrungen teilhaben zu lassen. Hier auf meinem Blog hatte als erstes Thomas Freund über seine Erfahrungen bei der Plein Air Malerei berichtet. In dem en zweiten Artikel in dieser Serie möchte ich Susanne Mull eine naturalistische Pastellmalerin aus Dienheim / Rheinland-Pfalz „zitieren“.

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Susanne Mull berichtet von „Pros“ und „Kontras“ der Plein Air Malerei

Ich hatte das Glück sie zeitweise bei einem Pastellkurs an der Ostsee begleiten zu können. Bei der Einführung zu dem Kurs brachte sie den Teilnehmern die „Pros“ und „Kontras“ nahe. Wir saßen alle windgeschützt und warm beim Tee und Kaffee einer Gaststätte und lauschten den Worten von Susanne. Vor den Panoramafenstern peitschte der Wind die Ostsee und der Sand folgt durch die Luft.

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Pros – für die Plein Air Malerei

 

  • Die Wahrnehmung und das Sehen werden intensiver geschult.
  • Die Natur wirkt auf uns mit einer unverfälschten Farbigkeit.
  • Farben, Tonwerte werden Farben subjektiv wahrgenommen. Es ist immer wieder einer Herausforderung die Farben in der Natur zu entdecken.
  • Schattenfarben können sehr differenziert erkannt werden.
  • Damit ergeben sich höhere Anforderungen als beim Malen nach einem Foto. Die Kameras bereiten durch ihre Programme die Motive bereits technisch auf.
  • Man nimmt die Umgebung mit allen Sinnen wahr und die Eindrücke fließen in die Werke ein oder wirken auf die Malerei. Hier einige Beispiele:
    • Kälte kann zu steifen Händen führen
    • Hitze lässt die Luft flimmern und man fühlt sich matt.
    • Straßenlärm trägt vielleicht zur Unruhe bei.
    • Vogelzwitschern kann entspannen.
    • Staub/Sandsturm können mit einem Mal die Sicht einschränken.
    • Die Sonne kann blenden. Der veränderliche Sonnenstand führt zu veränderten Farben und Schatten.
    • Der Geruch weckt persönliche Assoziationen.
    • Mückenstiche nerven
    • Barfuß stehen, kann die Wahrnehmung intensivieren.
  •  In der Regel arbeitet man zügiger.

 

Pastellkreiden von Susanne Mull © Frank Koebsch (1)
Pastellkreiden von Susanne Mull © Frank Koebsch (1)

Kontras – gegen die Plein Air Malerei

 

  • Es gibt Zuschauer, auch lästige und richtig geschwätzige.
  • Es ist manchmal schwer den Motivausschnitt zu finden.
  • Transferleistung in die Zweidimensionalität
  • besondere Lichtstimmungen haben nur eine kurze Dauer.
  • Es gibt Wetterschwankungen und die Wolken verändern sich ständig.
  • Oft fehlen Licht und Schatten.
  • Das Material muss vor Ort „geschleppt“ werden, damit ergeben sich Beschränkungen in den Pastellfarben.
  • Die Zeit ist begrenzt, meist entstehen nur kleine Formate.
  • „Läusepipi“ – Insekten hinterlassen ihre Spuren.
  • Transport fertiger Pastelle ist risikoreich.
  • Manchmal reichen die Möglichkeiten nur für eine Farbskizze für eine spätere Arbeit im Atelier.

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Das Wetter am Vormittag unterstrich die Ausführungen von Susanne Mull drastisch. Am Nachmittag und an den nächsten Tagen änderte sich das Wetter und die Pros für die Plein Air Malerei kamen mehr zu Geltung. Trotz der Nachteile ist zieht es viele Pastellmaler in die Natur zum Malen. Hier ein paar Schnappschüsse von Susanne und den Teilnehmern des Plein Air Festivals der vergangenen Jahre.

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Vielleicht haben die Schilderung der Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei von Susanne Mull ja Ihr Interesse geweckt, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel der Palette oder am besten begleiten Sie meine Kollegen und mich beim Plein Air Festival vom 02. bis zum 09. Mai 2021 in Kühlungsborn. Wir würden uns freuen und eines kann ich Ihnen verraten, gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen macht einfach Spaß. 

Passt Ihnen dieser Termin nicht, dann würde ich mich freuen, mit Ihnen im Rahmen einer meiner Malreisen zu malen.

Winterspiel (c) ein Wolfsaquarell von Hanka Koebsch

Wölfe als Motive für Wild life Aquarelle

Wölfe als Motive für Wild life Aquarelle

 

In der Zeit, in der ich mich mit dem Aquarell „Eichhörnchen im Schnee“ beschäftigt habe, hat Hanka ein weiteres Bild mit einem Wolf veröffentlicht. In dem

 

Wild life AquarellEs weht ein kalter Wind

 

zeigt Hanka einen Wolf in einer winterlichen Landschaft und schreibt dazu auf unserer Web Seite zu ihrem Winteraquarell:

„Ich glaube nicht, dass ein Wolf im Winter auf fast freiem Feld bei eisigem Wind auf diese Art und Weise Schutz sucht. Er hätte zumindest in unserer Landschaft andere Möglichkeiten. Mein Aquarell „Es weht ein kalter Wind“ ist eine Frage – tun wir wirklich genug für den Schutz all derer, deren Schicksal wir beeinflussen können?“

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Es weht ein kalter Wind © ein Wolfs Aquarell von Hanka Koebsch
Es weht ein kalter Wind © ein Wolfs Aquarell von Hanka Koebsch

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Wenn man die Chance hat, die Wölfe naturnah zu erleben, dann sind es gerade im Winter auf Grund des dichten Felles wunderschöne Tiere. Viele Menschen begeistern sich aus unterschiedlichen Gründen für die Rückkehr der Wölfe in unsere Natur. Gleichzeitig gehört er neben dem Bären und dem Luchs zu den drei größten Beutegreifern, die in der Vergangenheit in unseren Landschaften gelebt haben. Wölfe fressen andere Tiere, wie Rehe, Hirsche, Wildscheine, Mäuse und und … Leider machen sie auch nicht vor Ziegen, Schafen, Gatterwild und gar Rindern halt, wenn sie die Chance haben. Und hier beginnen „wir als Menschen“, alle großen Beutegreifer wie den Wolf widersprüchlich zu behandeln.

Zum einem vermehren sich Rehe, Hirsche und Wildschweine immer mehr. Haben „wir als Menschen“ zu wenig gejagt? Mit der afrikanischen Schweinpest beginnt nun wieder der Massenabschuss der Wildschweine. Mit den steigenden Zielen zum Klimaschutz sprechen sich sogar Nabu u.a. zu vermehrten Abschuss von Rehen und Rotwild aus, um den Verbiss der jungen Bäume zu vermindern. Dieses ist schon fast eine 180 Grad Kehrtwende der Naturschutzorganisationen in dem wieder angeheizten Wald – Wild Konflikt. Um unsere Klimaziele zu erreichen, müssen die Bäume schneller wachsen, z.B. um weitere Flächen aufzuforsten oder um aus den vom Mensch gemachten Monokulturen von Nadelhölzern Mischwälder zu machen. Also sind der Verbiss und das Schälen der Bäume zu minimieren, in dem Rehe und Hirsche minimiert werden. Nachdem wir seit ca. 1800 die Luchse in den Tiefebenen, seit 1850 die Wölfe, vor 150 Jahren die Bären ausgerottet hatten, machen wir heute mit ganz viel Aufwand mehr schlecht als recht den natürlichen Job von Wölfen & Co.

Klar hat sich seit 1800 die Welt weitergedreht, aber die Fragen und Diskussionen, die zur Ausrottung der Wölfe und der anderen Raubtiere geführt haben, sind fast die gleichen. Menschen und Wölfe sind Konkurrenten, wenn es um Ziegen, Schafe, Gatterwild und Rinder geht. Dann steht immer wieder die Frage im Raum, wie gefährlich sind die Wölfe für den Menschen. Wann ist ein Wolf, ein Problemwolf und was ist dran an den Märchen vom Rotkäppchen. Unbestritten ist, dass mit der Rückkehr des Wolfes, den Tierzüchtern geholfen werden muss, aber die Regeln für Menschen und Tier müssen klar sein.

 

Um uns über die Tiere zu informieren und uns ein Bild von den Wölfen zu machen, haben wir unsere Reise nach Alaska und Kanada sowie Wolfswanderungen in der Lausitz genutzt. Diese Wanderungen werden vom Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“ organisiert. Interessant ist auch die „Wolfsscheune“, die hier für die Besucher aufgebaut wurde. Dort, wo die Wölfe seit über 20 Jahren wieder leben, gibt es einen ganz anderen Informationsstand und auch ein anderes Stimmungsbild für ein Nebeneinander von Mensch und Tier. Dabei werden Probleme und Chancen mit allen Betroffenen diskutiert. Schon für die Kindergartenkinder gehört der Wolf mit zur natürlichen Umwelt. Ausgestattet mit diesem Wissen haben wir die faszinierenden Tiere im Natur und Umweltpark Güstrow beobachtet. Bei den Entdeckungstouren im Wildpark MV sind dann Ideen für die Wolfsaquarelle entstanden.  Hier noch einmal Hankas Wolfsaquarelle „Neue Wege“, „Es weht ein kalter Wind“, „Aus dem Schatten“, „Suchender“ und „Winterspiel“, die in den vergangenen Jahren entstanden sind.

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Wenn Sie weitere Informationen zu den Wolfsbildern finden möchten, besuchen Sie doch bitte unsere Web Seite. Unter den Button „Wild life Aquarelle“ befinden sich Hankas Wolfsmotive. Da viele Menschen unsere Faszination für die Wölfe teilen, sind die meisten Aquarelle bereits verkauft. Wenn einen Druck erwerben wollen, weil das Original bereits verkauft ist oder Sie ein Bild mit anderen Maßen auf LeinwandAlu DibondAcrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch - Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin

Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin

Einladung zum 23. Kunstsalon im Atelier von Susanne Haun

 

Susanne Haun und ich kennen uns seit vielen Jahren und haben immer wieder Kontakt gehalten, uns gegenseitig besucht, uns ausgetauscht, unsere Erfahrungen mit anderen geteilt und so manche Aktion im Web und Ausstellungen gemeinsam realisiert. Im September des vergangenen Jahres hatten wir die Idee, wieder einmal gemeinsam eine Ausstellung zu realisieren. Deshalb laden wir – Susanne Haun als Zeichnerin und ich als Aquarellist – Sie am Dienstag den 18. Februar 2020 um 18.00 Uhr zu einem Kunstsalon in die die Atelierräume von Susanne Haun in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin ein.

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KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch - Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin
KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch – Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin

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Als Thema haben wir die

 

Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin

 

gewählt. Wie kommt man als Zeichnerin und als Aquarellist auf die Idee eine Ausstellung und eine Diskussion zur Malerei von Spitzweg und Malchin zu realisieren? Nun Susanne hat auf Ihrem Blog in dem Artikel „Raus aus der Komfortzone – rein in die Fläche!“  über Ihre ersten Arbeiten auf Zigarrenkistenbrettern vorgestellt. Ich war in den Letzten Wochen oft auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs. Carl Malchin hat als Maler die Landschaften und das Leben in Mecklenburg in Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert. Etliche meiner Landschaftsaquarelle sowie Bilder auf Dörfern und Städten an Orten entstanden sind, an den auch Carl Malchin gemalt hat.  So war es für mich spannend die Ausstellung „VON BARBIZON BIS ANS MEER. CARL MALCHIN UND DIE ENTDECKUNG MECKLENBURGS“ zu Carl Malchins Bilder im Staatlichen Museum Schwerin zu besuchen. Carl Malchin, Carl Spitzweg und Kollegen haben damals viele Bilder auf Zigarrenkistendeckeln gemalt. Viele Maler und Künstler der damaligen Zeit waren passionierte Zigarrenraucher. Als Beispiele fallen wir sofort Zeichnungen und Fotos von Hinrich Zille und Wilhelm Busch mit ihren Zigarren ein. Für einen Maler habe die Zigarrenkisten noch einen anderen unschlagbaren Vorteil, sie bestanden aus gut abgelagertem Holz. Damit waren sie ein preiswerter und für einen Zigarrenraucher ein fast immer verfügbarer Malgrund. So haben in der Vergangenheit eine Vielzahl vom Malern auf dem Holz der Zigarrenkisten gemalt. Carl Spitzweg ist wahrscheinlich der bekannteste Maler, der ein Teil seiner Ölbilder auf Zigarrenkisten malt. Bei einigen der Bilder ergibt sich auf Größe die Vermutung, dass es sich bei dem Malgrund, um Zigarrenkistendeckel handeln konnte. Bei anderen gibt es eindeutige Beschreibungen über die Art des verwendeten Malgrundes.

 

Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern

 

Es ist schon spannend, wie und auf welche Medien Carl Malchin und seine Kollegen ihre Bilder gemalt haben. In der Ölmalerei werden sehr oft Keilrahmen mit unterschiedlichster Bespannung, Pappen, Holzplatte, Papiere als Malgründe genutzt. Jeder akzeptiert dieses. Doch wenn ich erzähle, dass man auch Aquarelle auf Leinwand, Holz und Metall malen kann, dann werde ich oft fragend angesehen. Dabei ist die Erklärung ganz einfach. Die Maluntergründe werden mit einem Gesso gehandelt, damit die Farben auf den verschiedenen Flächen haften. Dieses machen Ölmaler genauso wie Aquarellisten. Wenn Sie sich für dieses Thema interessieren, dann schauen Sie doch einmal auf folgende Artikel, denn ich hatte in der Vergangenheit für die Zeitschrift Palette die Möglichkeiten von Strukturpasten und Gesso und über die Aquarellmalerei auf Leinwand beschrieben. So war es spannend als mich, als Frau Baumgart, die Museumspädagogin des Staatlichen Museums Schwerin, den Vorschlag macht, dass ich die Ausstellung von Carl Malchin mit Aquarellkursen begleite. In einem der Aquarellkurse haben wir im Museum Winteraquarelle auf Papier und in einem anderen der Kurse Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbrettern in Schwerin Mueß gemalt. Auf den Spuren von Carl Malchin und in Vorbereitung dieser Aquarellkurse habe ich einige Miniaturen in Aquarell auf solchen Brettern entstanden. Einige dieser Aquarelle zeigen Motive aus Ahrenshoop, aus dem Freilichtmuseum Klockenhagen, Rostock oder Schwerin.  Hier einige meiner Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern.

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Nach dem gemeinsamen Besuch der Ausstellung von Carl Malchin in Schwerin hatten Susanne Haun und ich die Idee, im Rahmen eines Kunstsalon einen Einblick in die Kunst von Spitzweg und Malchin sowie unsere Zeichnungen und Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern zu geben und mit Ihnen die Gestaltungsmöglichkeiten verschiedene Mal- und Zeichenuntergründen zu diskutieren und auszuprobieren.

Wir würden uns freuen, wenn Sie Zeit nehmen unseren Kunstsalon am 18. Februar 2020 um 18.00 Uhr besuchen,  sich  mit einer Zeichnung oder Malerei auf einem Zigarrenkistenbrett an der Ausstellung beteiligen oder es gemeinsam mit uns an diesem Abend ausprobieren. 😉

 

Kalenderblatt Februar 2020 für den Kalender mit Aquarellen von Hanka & Frank Koebsch

Kalenderblatt Februar 2020

Kalenderblatt Februar 2020

 

Es ist Zeit, das Kalenderblatt für den Februar 2020 zu zeigen. Auch in diesem Jahr konnte sich der Winter noch nicht durchsetzen und so haben wir Hankas Eisbären Aquarell „Andere Wege“ – ein typisches Winteraquarell mit Schnee und Eis für den Februar gewählt. Auch wenn wir auf unseren Reisen nach Grönland und Spitzbergen noch keinen Eisbären in der freien Natur gesehen haben, hat Hanka dieses Eisbären Aquarell gemalt. Diese Tiere sind zum Symbol für den Klimawandel geworden. Wir haben ihren Lebensraum gesehen und begriffen, was es heißt, wenn sich die Welt um sie ändert. So bekannte Naturfilmer und Fotografen wie Paul NicklenFredrik Granath und Melissa Schäfer oder Bertie Gregory haben wunderschöne eindrucksvolle Fotos und Filme von der Tierwelt an unseren Polen gemacht. Schöner kann man gar nicht zeigen, wie schützenswert und verletzlich unsere Natur ist. Für Hankas Aquarell „Andere Wege“ stand der Eisbär Akiak aus dem Rostocker Zoo Modell.

Aus unserer Sicht ist dieses polare Wild Life Aquarell genau das richtige Motiv in unserem Kalender für einen viel zu warmen Februar.

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Kalenderblatt Februar 2020 für den Kalender mit Aquarellen von Hanka & Frank Koebsch
Kalenderblatt Februar 2020 für den Kalender mit Aquarellen von Hanka & Frank Koebsch

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WAS NATÜRLICH AUCH FÜR UNS SPANNEND IST: WIE SIEHT IHR KALENDERBLATT Februar 2020 AUS?

 

P.S.: Wir gestalten unsere Kalender inzwischen seit einigen Jahren. Hier die Sammlung unsere Kalenderblätter für den Februar aus den vergangenen Jahren. Die Kalenderblätter für den Wintermonat der vergangenen Jahre zeigen ganz verschiedene Motive. So haben wir im Jahr 2014 für das Bild „Noch kein Frühling in Sicht“ entschieden, ein Rotkehlchen Aquarell mit Eis und Schnee entschieden. Die meisten Aquarelle, die wir im Februar gezeigt haben, sind aber Bilder von Frühlingsblühern, wie  Schneeglöckchen, Krokusse, Christrosen, Märzenbecher und sogar schon Buschwindröschen und die ersten Blüten der Magnolien. Die Blumen und Blüten Aquarellen haben wir im Grau des Februars wohl immer wieder aus Sehnsucht nach dem Frühling ausgesucht.

 

Welches Aquarell auf den Kalenderblättern für den Februar gefällt Ihnen am besten?

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Weihnachten 2019 - Präsenz Verlag

Das Weihnachtsprogram des Präsenz Verlages mit unseren Aquarellen

Das Weihnachtsprogram des Präsenz Verlages mit unseren Aquarellen

Winter- und Weihnachtsaquarelle von Hanka & Frank Koebsch als Post- und Kunstkarten

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Bereits vor einigen Wochen hat der Präsenz Verlag seine Werbung für das Weihnachtsgeschäft verschickt.  Wir freuen uns ganz besonders, dass Verlag auf dem Cover des Flyers u.a. anderem mit Leporello „Weiße Weihnacht“ wirbt. Für uns ist es ein großer Vertrauensbeweis, denn die Werbung soll Partner und Endkunden ansprechen. Die Zusammenarbeit mit dem Präsenz Verlag begann bereits 2012, als sich der Verlag im Dezember Frühlingsaquarelle aussuchten und wir unsere Bildrechte für Kunstkarten verkauften. Seit dem gibt zweimal pro Jahr neue Post- und Kunstkarten von unseren Aquarellen und die Zusammenarbeit wurde zu einer Erfolgsgeschichte, denn 2018 wurden  41.000 Karten mit unsere Aquarellen verkauft. Jede Veröffentlichung von neuen Karten  ist spannend, denn sie ist immer verbunden mit der Frage, haben wir die richtigen Motive auf unsere Kunden ausgewählt  und welches sind die beliebtesten Motive der Kunstkarten mit unseren Aquarellen.

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Weihnachten 2019 - Präsenz Verlag
Weihnachten 2019 – Präsenz Verlag

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Das Herbst- und Winterprogramm des Verlages zeigt eine Auswahl von 22 Post- und Kunstkarten mit unseren Aquarellen, die Geschenkbox „Winter“ mit 8 Faltkarten und das Leporello. Das Leporello „Weiße Weihnacht“ beinhaltet   Texte von Rainer Maria Rilke und eine Auswahl unserer Aquarelle. Hier die Motive der Winter- und Weihnachtsaquarelle, die jetzt als Karten gibt.

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Vielleicht haben wir ja auch die passenden Motive für Sie ausgewählt, dann würde uns interessieren:

Welche unserer Aquarelle auf den Karten des Präsenz Verlages gefallen Ihnen am besten?

Wenn Ihnen die Karten gefallen können Sie diese auf unserer Web Seite kaufen. Dort finden Sie auch das Leporello „Weiße Weihnacht“ und die Geschenkbox „Winter“ mit acht Faltkarten. Diese können Sie aber bei Bedarf auch hier auf meinem Blog erwerben.

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Kunstkarten-Box - Winter - mit Aquarellen von Hanka Koebsch

Kunstkarten Box „Winter“ mit Aquarellen von Hanka Koebsch vom Präsenz Verlag

Die Box „Winter“ enthält jeweils zwei Kunstkarten mit Motiven von den Hankas Aquarellen „Winteräpfel“ + „Christrosen“ + „Kaltes Buffet“ + „Ein Wintergruß“ Die Kunstkarten sind Faltkarten im Format B6 (12 x 17 cm) mit Umschlag (cellophaniert) und in einer schönen Geschenkbox mit transparenten Deckel verpackt. Sie sparen 6,40 Euro wenn Sie eine Box statt acht Einzelkarten zu 2,80 € kaufen. Wir versenden die Kunstkarten Box innerhalb Deutschlands in einem Großbrief. Der Preis von 17,55 € beinhaltet 1,55 € Porto. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€17,55


Weiße Weihnacht - Leporello mit Texten von Rainer Maria Rilke und Aquarellen von Hanka & Frank Koebsch

Leporello „Weiße Weihnacht“ mit Texten von Rainer Maria Rilke und Aquarellen von Hanka & Frank Koebsch

Erwerben Sie das Leporello „Weiße Weihnacht“ mit Texten von Rainer Maria Rilke und Aquarellen von Hanka & Frank Koebsch, 28 Seiten, 7 x 13 cm, ausgeklappt 98 x 13 cm, ISBN: 978-3-945879-76-4, Präsenz Verlag, Preis pro Stück 6,50 € incl. Porto innerhalb Deutschlands.

€6,50

Kalenderblatt Juli 2019

Kalenderblatt Juli 2019

 

Genießen Sie den Sommer. Spätestens Anfang Juli werden in den Gärten die Kirschen rot und damit sind auch die Stare wieder in den Kirschbäumen zu finden. Wir haben für unser Kalenderblatt für den Juli 2019 Hankas Wild life AquarellErster“ mit dem schillernden Star im Kirchbaum ausgesucht. Genießen Sie den Juli mit seinen süßen Früchten und den Farben des Sommers.

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Kalenderblatt Juli 2019
Kalenderblatt Juli 2019

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Wie starten Sie in den Juli und wie sieht Ihr Kalenderblatt Juli 2019 aus?

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P.S.: Wir gestalten unsere Kalender inzwischen seit einigen Jahren. Hier die Sammlung unsere Kalenderblätter für den Juli aus den vergangenen Jahren. Welches der Motive gefällt Ihnen am besten?

P.S.S.: Es ist immer wieder spannend auf die Auswahl der Motive der Kalenderblätter zu schauen. Für unseren Kalender überwiegen für den Juli die Blumen Aquarelle, wie die Mohnblüten, die Hortensienbilder oder ein Rosen Aquarell. Auch wenn Stare wunderbare Motive sind, haben wir für den Monat Juli in unserem Kalender nur ein weiteres Aquarell mit Gartenvögel ausgesucht, das Spatzen AquarellPoolparty“. Nur ein Bild mit ein wenig Urlaubsflair von der Ostsee, das Rügen AquarellZeesboot und Traditionssegler im Hafen von Gager“ hat es für den Sommermonat Juli in die Auswahl geschafft.

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Drucke auf Hahnemühlepapier - Albrecht Dürer von den Aquarellen – Im Gänsemarsch, Strandspaziergang und Besetzt © Hanka Koebsch

Drucke von unseren Aquarellen in fast allen Größen

Drucke von unseren Aquarellen in fast allen Größen

Reproduktionen von der Größe einer Postkarte bis zu Formaten von 1,20 x 1,80 m

 

Ich habe bereits mehrmals darüber berichtet, dass wir von unseren Aquarellen auf Kundenwunsch Drucke erstellen. Typischerweise erstellen wir

Die Motivation einen Druck zu kaufen, kann ganz unterschiedlich sein. Oft sind die Originale bereits verkauft, das gewünschte Motiv hat nicht die passende Größe oder der Preis des Aquarells passt nicht zu dem jetzigen Stand im Geldbeutel. Gründe gibt es viele, warum immer wieder Drucke auf verschiedenen Materialien und Größen nachgefragt werden.  Hier ein paar Beispiele von Reproduktionen, die wir in den letzten Wochen an Kunden ausgeliefert haben.

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Die Drucke auf den Fotos haben unterschiedliche Größen.  Bei den Drucke auf Hahnemühle Papier „Albrecht Dürer“ z.B. von den Aquarellen  „Middelhagen im Herbst“, „Herbst am Jagdschloss Granitz“, dem Eichhörnchen Motiv „Besetzt“, „Tagesordnungspunkt 2 – Strandwanderung“, „Im Gänsemarsch“, „Alt und Neu im Hafen“ und „Klatschmohn“ sind es Formate zwischen 30 x 40 cm und 36 x 48 cm. Es sind im Vergleich zu den anderen Drucken kleinere Formate, da die Bilder auf dem Hahnemühlepapier zum Schutz gegen Umwelteinflüsse mit Passepartout unter Glas gerahmt werden. Auf Grund der Oberflächen Struktur des Papiers, dem Druckverfahren und der Rahmung sehen diese Bilder dem Originalaquarell sehr ähnlich.

Galeriedrucke auf Alu Dibond, Leinwand oder Acrylglas werden in der Regel ohne Rahmen gehangen. Die Drucke werden dann in größeren Formaten gekauft. So hatte z.B. der Druck auf Acrylglas von dem Kranich AquarelleMajestätisch“ ein Format von 80 x 120 cm und die Drucke auf Leinwand von den Aquarellen  „AIDA im Hafen von Cartagena“, „Glückliche Hühner“,  „Sommerrot“, „Winterabend“, „So viel Wasser“ und „Kleiner Eiskönig“ Formate zwischen 40 x 60 cm und 60 x 80 cm.

Aquarell - Farbspiele des Frühlings - als Kunstkarte und Druck auf Leinwad im Format 120 x 180 cm (c) Frank Koebsch (3)
Aquarell – Farbspiele des Frühlings – als Kunstkarte und Druck auf Leinwad im Format 120 x 180 cm (c) Frank Koebsch (3)

Es ist ja ein Vorteil der Drucke, dass der Kunde sich Größe seines Lieblingsmotivs „frei“ bestimmen kann. Das Aquarell „Alt und Neu im Hafen“ hat im Original eine Größe von 56 x 76 cm und die Kundin hatte sich für einen Druck im Format 36 x 48 cm entschieden. Aber auch Vergrößerungen der Motive sind möglich. So haben wir z.B. auf Wunsch einer Kundin von der Aquarell „Farbspiele im Frühling“ einen Druck auf Leinwand im Format 120 x 180 cm ausgeliefert. Aber nicht jedes Aquarell von uns können wir für unsere Kunden in jeder Größe drucken lassen und ausliefern. Wir malen z.B. Miniaturen auf Aquarellpostkarten im Format 10,5 x 15 cm oder Bilder auf Aquarellblöcken im  Format 24 x 32 cm. Solche kleinen Bilder lassen sich zwar auch auf Formate mit einer Seitenlänge von 180 cm oder mehr vergrößern, aber man muss sich um die Wirkung bewusst sein. Bei jeder Vergrößerung werden aus kleinen Details größere Flächen und Kontrastunterschiede werden, aus der Nähe betrachtet, geringer. Wählt man dann noch einen kleinen Betrachtungsabstand, wirken die Bilder flächig. Als Beispiel möchte ich Auswirkungen der Vergrößerung für die Drucke am Beispiel des Aquarells „So viel Wasser“ zeigen.

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Auswirkungen der Vergrößerung für die Drucke von unseren Aquarellen (c) Frank Koebsch (1)
Auswirkungen der Vergrößerung für die Drucke von unseren Aquarellen (c) Frank Koebsch (1)

Auswirkungen der Vergrößerung für die Drucke von unseren Aquarellen (c) Frank Koebsch (2)
Auswirkungen der Vergrößerung für die Drucke von unseren Aquarellen (c) Frank Koebsch (2)

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In der Regel empfehlen wir einen Vergrößerungsfaktor von „5“ nicht zu überschreiten. Der Vergrößerungsfaktor ergibt sich aus der Wunschgröße des Drucks und dem Format des Original. Hier zwei Berechnungsbeispiele:

Das Original des Bildes „So viel Wasser“  hat Hanka  einem Aquarellpapier im Format 24 x 32 cm gemalt. Die von uns empfohlene Größe des Drucks beträgt 50 x 75 cm.

Vergrößerungsfaktor = Größe des Drucks / Größe des Aquarells

Vergrößerungsfaktor = (50 x 75 cm) / (24 x 32 cm) = 4,88

 

Für einen Druck im Format 120 x 180 cm vom Aquarell „Farbspiele im Frühling“ in der Größe 50 x 76 cm ergibt sich ein Vergrößerungsfaktor von 5,1.

Vergrößerungsfaktor = Größe des Drucks / Größe des Aquarells

Vergrößerungsfaktor = (120 x 180 cm) / (56 x 76 cm) = 5,1.

 

Wichtig ist, sich über die Wirkung der Vergrößerungen bewusst zu sein. Sollten Sie auch Interesse an einem Druck von unseren Aquarellen haben, sprechen Sie uns an, wir beraten Sir gerne, denn vieles ist möglich. 😉

Danke für 41.145 verkauften Karten von unseren Aquarellen

Danke für 41.145 verkauften Karten

Erfolgsgeschichte mit Post- und Kunstkarten von unseren Aquarellen

 

Vor einigen Tagen hatte ich über unsere Zusammenarbeit mit dem Präsenz Verlag  berichtet. Was im Dezember 2012 mit Kunstkarten von einigen wenigen Frühlingsaquarellen begann, hat sich über die Zeit zu einer Erfolgsgeschichte mit Kunstkarten von unseren Aquarellen entwickelt. Wir haben von einigen unserer Aquarelle die Bildrechte verkauft und der Verlag gibt seit der Vertragsunterzeichnung Postkarten, Kunstkarten mit Umschlag und Geschenkboxen mit diesen Karten heraus. Für uns ist immer wieder erstaunlich, wie viele Karten im Zeitalter von WhatsApp, Facebook und Instagram verschickt und verschenk werden. 2018 haben Menschen 41.145 Post- und Kunstkarten von unseren Aquarellen erworben. Dieses ist ein ganz tolles Ergebnis. Ganz großen Dank an alle Menschen, sich unsere Karten gekauft haben und an den Präsenz Verlag. Wenn sich so viele Menschen sich für unsere Motive entschieden haben, dann ist es immer wieder folgende Frage interessant

 

Welches die beliebtesten Motive der Post- und Kunstkarten mit unseren Aquarellen sind?

 

Hanka und ich machen uns Jahr für Jahr die Mühe, zu schauen welche Motive auf den Karten besonders in der Gunst der Menschen stehen. In den ersten Jahren waren Blumenkarten mit Mohn Aquarellen und Frühlingsmotiven gefragt. Nach und Nach hat der Verlag auf Grund der Gesamtübersicht des Verlagsprogramms und wir auf Basis der Erfahrungen, welches die beliebtesten Aquarelle auf dem Blog, auf unserer Web Seite  oder Pinterest das Angebot erweitert. Inzwischen gibt es auch Karten mit Winter- und Weihnachtsaquarellen, mit Kranich Aquarellen, Motiven von Gartenvögel, Wild life Aquarellen, Herbst- und maritimen Motiven. Es ist immer wieder spannend zu sehen, welche unserer Aquarelle in der Kunst der Käufer stehen. Die Nachfrage nach den Motiven wechselt Jahr für Jahr und es ist nicht selbstverständig, dass sich die gleichen Karten Jahr für Jahr erfolgreich verkaufen lassen. Auch haben wir gelernt, dass sich die Gunst der Menschen für die Motive der Postkarten und der Kunstkarten mit Umschlag unterscheidet. 😉 Warum dieses so ist, konnte uns bisher keiner beantworten. Doch genug der Theorie, hier

die meistverkauften Postkarten und Kunstkarten von unseren Aquarellen.

 

Postkarte von dem Aquarell

Anteil an den verkauften 11219 Postkarten

Kunstkarte von dem Aquarell

Anteil an den verkauften 26390 Kunstkarten mit Umschlag
1 Noch kein Frühling in Sicht 28% 1 Winteräpfel 9%
2 Farben des Sommers 9% 2 Kaltes Buffet  9%
3 Frühlingserwachen 7% 3 Schneeglöckchen 8%
4 Winteräpfel 6% 4 Blütentraum 6%
5 Lagebesprechung 4% 5 Auf ein neues 5%
6 Sommerwiese 4% 6 Käuzchen (Ich seh Dich) 5%
7 Lichtspiele 4% 7 Klatschmohn 5%
8 Farbspiele im Frühling 3% 8 Endlich Sommer 5%
9 Ab in den Garten 3% 9 Christrosen 4%
10 Entdecker 3% 10 Trompetenkonzert 4%
11 Lila Mohnblüten 3% 11 Sommerboten 4%
12 Tulpengruß 3% 12 Im Gänsemarsch 4%
13 Richtung Sonne 3% 13 Der Frühling lässt sich nicht mehr aufhalten 4%
14 Im Gänsemarsch 3% 14 Päckchen im Hafen 3%
15 Boote am See 3% 15 Kraniche im Formationsflug 3%
16 Käuzchen (Ich seh Dich) 3% 16 Boote im Hafen 3%
17 Eisvogel 2% 17 Ab in den Garten                        3%
18 Traum im Mohnfeld 2% 18 Frühling im Wald                        2%
19 Strandwanderung 2% 19 Sonniger Herbst 1%
20 Kraniche im Formationsflug 2% 20 Eisvogel 1%
21 Majestätische Kraniche 2% 21 Richtung Sonne 1%
22 Rosen verbreiten Freude 1% 22 Strandwanderung 1%
23 Trompetenkonzert 1% 23 Rosen verbreiten Freude 1%
24 Hortensien 1% 24 Majestätische Kraniche 1%

 

Nun die Listen lassen sich nicht ein zu ein vergleichen, denn es gibt inzwischen 54 Kunstkarten mit Umschlag und 32 Postkarten. Aber interessant ist die unterschiedliche Beliebtheit folgender Motive

Warum entscheiden sich die Kunden bei der Auswahl der Postkarten anders als bei den Kunstkarten? Es ist spannend. Aber was uns interessiert ist,

Welche Motive sind Ihre Favoriten von den Karten mit unseren Aquarellen?

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Hier noch einmal alle Aquarelle als Abbildung.

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Die Auswirkungen des Verpackungsgesetzes

Die Auswirkungen des Verpackungsgesetzes

Ich bin ein Inverkehrbringer von verpackten Aquarellen, Drucken, Kalendern und Kunstkarten

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Ich habe in den letzten Monaten gelernt, dass ich ein Inverkehrbringer (???) bin. Ich habe zwar gedacht, dass ich als freiberuflicher Künstler Aquarelle male, Ausstellungen, Aquarellkurse und Malreisen organisiere, Originale, Drucke, Kalender und Kunstkarten von unseren Aquarellen vermarkte. Aber man lernt, ja nie aus.

Wenn ich im Rahmen eines ganz normalen Tag eines Aquarellisten aus einer Ausstellung oder über unsere Web Seite eines unserer Aquarelle, einen Gutschein für einen Aquarellkurs, eine Malreise, eine Reproduktion, einen Kalender oder Kunstkarten von unseren Aquarellen verlaufe, verpacke und verschicke, dann gelte ich als Inverkehrbringer. Nicht als Inverkehrbringer von Kunst, sondern von Verpackungsmaterial zu mindestens, wenn man das Verpackungsgesetz (VerpackG) liest. Das neue Gesetz gilt ab den 01.01.2019. Hier einige Fotos von den Verpackungen vom Versenden unserer Aquarelle u.a. Wenn man sich die Bilder anschaut, dann kann man den Begriff Inverkehrbringer von Verpackungen nachvollziehen.

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Auf der Seite des Grünen Punktes – der Dualen Systems Deutschland GmbH wird das neue Verpackungsgesetzt wie folgt erläutert:

Das wichtigste Ziel des neuen Verpackungsgesetzes (VerpackG) ist es, die Auswirkungen von Verpackungsabfällen auf die Umwelt zu vermeiden oder zu verringern. Dies soll über Vermeidung und Recycling von Verpackungsabfällen erzielt werden.

Das Verpackungsgesetz 2019 soll außerdem Händler stärker in die Pflicht nehmen, um die Verwendung von ökologisch vorteilhaften und recycelbaren Verpackungen voranzutreiben.

Der eigentliche Grund, weshalb die Verpackungsverordnung (VerpackV) vom neuen Verpackungsgesetz (VerpackG) 2019 abgelöst wird, ist aber ein anderer: die Einrichtung der Zentralen Stelle Verpackungsregister als Organisations- und Kontrolleinrichtung für gesetzkonformes Inverkehrbringen von Verpackungen und deren Rücknahme sowie hochwertige Verwertung.

Heute werden viel mehr Verpackungen getrennt gesammelt und verwertet, als bei den dualen Systemen angemeldet sind. Das hat verschiedene Gründe. Viele, gerade kleine Unternehmen kennen ihre Pflichten nach der Verpackungsverordnung und nach dem neuen VerpackG nicht.

Der Vorteil: Je mehr Verpackungen am System teilnehmen, desto breiter ist die Finanzierungsbasis – das heißt die Kosten verteilen sich auf mehr Schultern und für das einzelne Unternehmen wird es dadurch günstiger.

Es geht also zum einen darum, dass sich alle, also auch ich, an dem System beteiligen. Nach den bisherigen Reglungen brauchte ich, wie viele andere mich nicht an der Finanzierung des Recyclingsystems beteiligen.

Gleichzeitig gibt es nach dem Gesetz keinen Anreiz, für mich und viele andere Unternehmer sich aktiv im Sinne des Gesetzes in den Umweltschutz einzubringen. Ich benutze für den Versand soweit es geht, Verpackungsmaterial aus meinen Einkäufen. Dieses spart mir sowie unseren Kunden Kosten und es ist ein kleiner Beitrag für den Umweltschutz. Aber das Verpackungsgesetz honoriert dieses nicht, da das System der Pauschalen viel zu grobmaschig ist. Der Umweltschutz soll unteranderem über eine Anhebung der Recyclingquote realisiert werden. Damit geht das Gesetz an vielen Händler, Gewerbetreibenden und auch Künstlern vorbei. Was bleibt, sind die Kosten, um das System auszubauen und im großen Zusammenhang etwas zu erreichen. An Kosten beteilige ich mich und werde sie auf die Preise umlege. Umweltschutz kostet. Leider.

Gedanken für mein Business, die Arbeitsorganisation und den Erfolg als Aquarellist

Gedanken über Business, Arbeitsorganisation und Erfolg

Es gehört doch mehr dazu, als nur zu malen

 

Heute schreibe ich nicht über eine Ausstellung, eine Malreise oder ein aktuelles Aquarell.  Ab zu ist es notwendig und sinnvoll, wenn man sein Tun hinterfragt. Z.Z. Habe ich Probleme alles zu schaffen, was aus meinem Zettel steht. Es ist schön, wenn Dinge, die man angefangen hat, weitergehen, wenn man gefragt ob man dieses oder jenes an Zuarbeit machen kann, wenn …. Aber wenn ein Ausfall von ein paar Tagen im Sommer aufgrund von Allergie oder einer Wurzelvereiterung riesige Probleme bereiten, die Ausfälle wieder aufzuholen, muss man hinterfragen, welche Dinge lassen sich verschieben, wie priorisiert man die anstehenden Aufgaben und Termin, welche Dinge sollte man absagen und und ….  In diesem Moment bin ich über die

 

Blogparade: Was ist für Dich Erfolg in Deinem Business?

 

gestolpert. Meine Idee war es, dass wenn ich mich mit der Fragestellung von Martina Troyer beschäftige, es mir leichter gelingt, Dinge in der täglichen Arbeit zu priorisieren. Schau`n wir mal 😉 Gleichzeitig wollte ich wissen, was man mit so einer Aktion im Web heute noch bewegen kann.  In den vergangenen Jahren hatte ich mich recht intensiv mit dem Thema Blogparaden beschäftigt. Im April 2011 hatte ich gemeinsam mit neuen anderen Künstler die Blogparade: 10 Fragen zur Kunst inszeniert.  Es war eine spannende Zeit und wir haben ein breites Publikum erreicht, wie die Auswertung zeigte. Neben der Diskussion der Fragen zu Kunst, ging es natürlich, um die Weiterentwicklung unsere Blogs, dem Gewinnen neuer Follower, Backlinks und und … Über gewonnenen Erfahrungen und die Kommunikation im WEB hatte die Zeitschrift Atelier sogar ein zweiseitiges Interview mit Susanne Haun und mir veröffentlicht und ich konnte eine Reihe von Gastartikeln z.B. auf dem Kulturmanagement Blog von Christian Henner-Fehr veröffentlichen. Dieses war schon ein Erfolg in unserer / in meiner Arbeit, so dass wir eine zweite Blogparade im Oktober 2012 gestartet haben. Die Auswertung zeigte, war das Feedback auf die zweite Blogparade war schon verhaltener. Nun jedes Instrument hat seine Zeit. Die Kommunikation im Web ändert sich ständig. In den vergangenen Jahren sind Instagram, WhatsApp, Snaptchat, Pinterest u.a.  dazugekommen. Gleichzeitig haben sich Google und Facebook rasant geändert.

 

 

Doch nun zu meinem primären Anliegen, die Abarbeitung der Fragen von Martina Troyer. Die ersten beiden Fragen habe ich zusammengefasst.

 

1.) Welches Business bewegt dich? Was machst Du?

 

2.) Bist Du selbständig? Wenn ja, wie lange schon? Womit beschäftigt sich Dein Blog?

 

Ich arbeite seit 2011 als freiberuflicher Künstler. Nun die Bandbreite, wie man als Künstler arbeitet kann, ist sehr groß. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Ich male Aquarelle und um diese Tätigkeit herum haben sich einige Schwerpunkte ergeben.

 

Mein Leben als Künstler (c) Frank Koebsch
Mein Leben als Künstler (c) Frank Koebsch

In meinem Blogartikel „Mein Leben als Künstler“ hatte ich einmal versucht, die einzelnen Tätigkeitsfelder zu wichten. Da ich mit meiner Kunst, meinen Lebensunterhalt bestreiten will, gehört natürlich viel mehr zu meinem Business als das Malen und Ausstellen. Auf meinem Blog https://frankkoebsch.wordpress.com/ versuche ich über die verschiedenen Bereiche meiner Malerei zu berichten.

 

3.) Was macht für Dich Erfolg aus? Wie definierst Du „erfolgreich sein“?

 

Dieses ist nicht so einfach zu beschreiben, es spielen ganz viele Facetten hinein. Erfolg ist auf jeden Fall, dass mir mein Beruf Spaß macht. Dazu kommen Selbstbestätigung und Bestätigung durch andere. Erfolg kann sein

  • wenn es mir gelungen ist, ein gutes Aquarell zu malen,
  • eine gute Ausstellung,
  • Feedback zu meiner Malerei und meiner Arbeit,
  • wenn andere Menschen mit mir zusammenarbeiten wollen,
  • wenn Menschen zu mir in die Kurse und zu den Malreisen kommen, um mit mir zu malen,
  • mit anderen bei der Arbeit zusammen lachen und malen,
  • wenn andere mich nach meiner Meinung fragen,
  • wenn ich eine Veröffentlichung platzieren konnte, wenn in den Medien über meine Arbeit berichtet wird,
  • wenn die Zugriffszahlen auf unserer Web Seite und meinem Blog steigen,
  • wenn Menschen unsere Aquarelle, Bildrechte, Kalender, Drucke u.a. kaufen,
  • wenn ich den notwendigen Teil meiner täglichen Arbeit schaffe,
  • Zeit zu haben, in der Natur mit der Kamera oder Malzeug neue Motive zu entdecken,
  •  ….

In der Vergangenheit hatte ich in dem Artikel “ Wie kann man im Web als Künstler erfolgreich sein?“ einige Gedanken zu der sich ständig ändernden Welt im Web beschrieben. Es bleibt spannend, ob und wie man als Künstler erfolgreich sein kann.

 

 

Zusammenfassend  – wenn ich von meiner Tätigkeit als freiberuflicher Künstler selbstbestimmt leben kann. Wenn Sie Lust haben und sich einen Eindruck von meiner Arbeit machen wollen, dann besuche Sie doch unsere aktuelle Ausstellung „Wildes Land“ im Wildpark MV.

 

4.) Was hältst Du von Erfolgstipps im Netz? Was davon motiviert Dich, was schreckt Dich besonders ab und warum?

 

Oft sind diese Erfolgstipps im Netz sehr plakativ, um die Zugriffszahlen zu steigern. Aber wenn man für sich die vom Weizen getrennt hat, gibt es die viele Chancen sich im Web zu präsentieren, zu lernen und zusammenzuarbeiten. Mich motiviert vieles, wenn ich glaube damit erfolgreicher zu sein. Abschrecken tun mich Dinge, für die ich nicht die Ressourcen habe, wenn ich das Gefühl habe, dass ich es nicht verstehe, keine Freude bei der Umsetzung habe, ….

 

5.) Hast Du einen eigenen (ultimativen*) Tipp zum Thema Erfolg?

 

Immer wieder neue Dinge ausprobieren. Nutzen und Aufwand von neuen und alten auch liebgewonnenen Dingen immer wieder bewerten. Aus meiner Sicht ist mein ultimativer Tipp, Die Zusammenarbeit mit anderen Menschen. Man kann nur lernen, gemeinsam ist man schlauer und erreicht eine größere Reichweite.

 

6.) Was wäre für die nächste Zeit Dein größter Wunsch hinsichtlich Erfolg?

 

Ich wünsche mir auch in Zukunft viele neue Partner für Ausstellungen und Projekte sowie die Weiterentwicklung der bestehenden Partnerschaften , denn Stillstand ist der Tod. Wenn ich es mir leisten könnte, würde ich gerne Arbeit outsourcen. 😉.

 

7.) Und zum guten Schluss: Was wünscht Du dir im Zusammenhang mit dieser Blogparade?

 

Eine Bewertung, ob Blogparaden noch ein probates Mittel sind, um Marketing im Web zu machen, um Fragen in einer großen Gemeinschaft zu diskutieren. Mir hat es geholfen, über die Fragen noch einmal nachzudenken und die wichtigsten Dinge aufzuschreiben.

 

Nun werde ich mal schauen, was die anderen Teilnehmer der Blogparade, geschrieben haben. Nach fünf Wochen sind es mit mir sieben Beiträge. Die Artikel findet ihr auf den Blogs von Christa Goede, Bianca Schiffgens, Stefanie Moers, Alexander Liebrecht, Heike Lorenz und Beate Mader.

 

Was meint Ihr, lohnt sich der Aufwand für eine Blogparade noch? Helfen sie, um im Web erfolgreich zu sein?