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Malerei auf Zigarrenkistendeckel

14. Juni 2019 2 Kommentare

Malerei auf Zigarrenkistendeckel

Auf den Spuren von Carl Malchin, Carl Spitzweg u.a. Künstlern, die auf Zigarrenkisten malten

 

Im Januar dieses Jahres bekam ich einen überraschenden Anruf von Birgit Baumgart. Frau Baumgart arbeitet als Museumspädagogin im Staatlichen Museum Schwerin  und ist die Ansprechpartnerin für Veranstaltungen wie Malkurse im Museum. Wir haben gemeinsam mehrmals Aquarellkurse in der Kreativwerkstatt der Galerie Alte und Neue Meister des Museums Schwerin organisiert. Sie hatte mich in dem Telefonat gefragt, ob ich Lust hätte die Ausstellung von Carl Malchin vom 5. Juli bis zum 6. Oktober 2019 mit Aquarellkursen zu begleiten. Nur die Sache hatte einen Haken. Die Idee von Frau Baumgart war es, dass wir im Rahmen der Kurse Aquarelle auf Zigarrenkistendeckel malen. Ich habe mit meinem Wissen, wie man Aquarelle auf Leinwand und Aluminium malen kann, und meiner Begeisterung für Carl Malchin spontan zu gesagt.

Viele Leser werden sich fragen:

Warum Bilder auf Zigarrenkisten Deckel?

 

Carl Malchin hat Zigarrenkisten bemalt (c) Frank Koebsch (1)

Nun die Antwort ist relativ einfach. Zu Lebzeiten von Carl Malchin (1838 – 1923) war angesagt, Zigarren zu rauchen. Es war ein Zeichen der damaligen Lebensart, zeugte von einem gewissen Wohlstand, Männlichkeit und Genuss am Leben. Ich erinnere mich noch an die Zeiten, in den ich selbst geraucht habe. 😉 Viele Maler und Künstler der damaligen Zeit waren passionierte Zigarrenraucher. Als Beispiele fallen wir sofort Zeichnungen und Fotos von Hinrich Zille und Wilhelm Busch mit ihren Zigarren ein. Für einen Maler habe die Zigarrenkisten noch einen anderen unschlagbaren Vorteil, sie bestanden aus gut abgelagertem Holz. Damit waren sie ein preiswerter und für einen Zigarrenraucher ein fast immer verfügbarer Malgrund. So haben in der Vergangenheit eine Vielzahl vom Malern auf dem Holz der Zigarrenkisten gemalt. Carl Spitzweg ist wahrscheinlich der bekannteste Maler, der ein Teil seiner Ölbilder auf Zigarrenkisten malt. Bei einigen der Bilder ergibt sich auf Größe die Vermutung, dass es sich bei dem Malgrund, um Zigarrenkistendeckel handeln konnte. Bei anderen gibt es eindeutige Beschreibungen über die Art des verwendeten Malgrundes. Hier einige Beispiele der Bilder von Carl Spitzweg:

Weitere Maler die Zigarrenkistendeckel malten, waren Giovanni Fattori,  Théo van Rysselberghe und als weiterer der Mecklenburger Franz Bunke z.B. seinem Bild „Weihnachten“ im Format 12 x 21 cm auf rinrm Zigarrenkistendeckel. Carl Malchin hat 147 Bilder auf solchen kleinen Holztafeln |1| gemalt, z.B. die Bilder „Dorfmotiv aus Neu Brenz“, „Wassermühle in Langen-Brütz“ und „Kornverladen an der Ostsee bei Boltenhagen“. Hier ein paar der Bilder auf Zigarrenkisten Deckel.

Die Ölskizzen von Carl Malchin liegen zum Abtransport bereit. Sie sollen restauriert werden und einen einheitlichen Rahmen bekommen © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen

Es ist schon spannend, wie und auf welche Medien Carl Malchin und seine Kollegen ihre Bilder gemalt haben. In der Ölmalerei werden sehr oft Keilrahmen mit unterschiedlichster Bespannung, Pappen, Holzplatte, Papiere als Malgründe genutzt. Jeder akzeptiert dieses. Doch wenn ich erzähle, dass man auch Aquarelle auf Leinwand, Holz und Metall malen kann, dann werde ich oft fragend angesehen. Dabei ist die Erklärung ganz einfach. Die Maluntergründe werden mit einem Gesso gehandelt, damit die Farben auf den verschiedenen Flächen haften. Dieses machen Ölmaler genauso wie Aquarellisten. Wenn Sie sich für dieses Thema interessieren, dann schauen Sie doch einmal auf folgende Artikel, denn ich hatte in der Vergangenheit für die Zeitschrift Palette die Möglichkeiten von Strukturpasten und Gesso und über die Aquarellmalerei auf Leinwand beschrieben.

Zur Vorbereitung der neuen Aquarellkurse im Staatlichen Museum Schwerin gab es zwei Aufgaben für mich. Einmal wollte ich mir die Motive und Malorte von Carl Malchin in Erinnerung rufen und neu entdecken. Für mich eine tolle Aufgabe, denn Carl Malchin hatte viele Landschaften und das damalige Leben im Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert.

Zum anderen ich musste ich alles zum Thema

 

Aquarellmalerei auf Zigarrenkistenbrettern

 

vorbereiten.  Als erstes bin ich in die Zigarrenläden Rostocks gegangen und habe um Zigarrenkisten gebeten. Bei Tabakwaren Nitz in der Breiten Straße fand ich als Nichtraucher ein offenes Ohr und bekam einige der Zigarrenkisten aus Holz.

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Um eine Holzplatte zu gewinnen, habe ich die Kisten auseinander gebrochen, die Papierverpackung und die Aufkleber entfernt. Dieses gelingt bei den Böden der Kisten kaum und so verstand ich auch, warum bei der Beschreibung der alten Meister oft Bildern auf Deckeln einer Zigarrenschachtel gesprochen wurde. Die Reste der Verpackung werden dann mit feinem Sandpapier entfernt. Nach dem Entstauben der Bretter habe ich mit einer Rolle als Gesso Aqua Grund fein von Schmincke mehrmals aufgetragen und aushärten lassen. Als erste Motiv für die Aquarellmalerei auf Zigarrenkistenbrettern habe ich ein Stadtansicht Rostocks mit St. Nikolai gewählt. Carl Malchin hatte dieses Motiv mindestens zweimal gemalt. Einmal gibt es das Bild „Winter – Motiv aus Rostock“ aus dem Jahr 1898 und dann das Bild „Blick auf die Nikolaikirche“ aus den Jahren 1907 / 1908. Ich selbst hatte die Nikolaikirche ebenfalls mehrmals gemalt. Mit der Erfahrungen aus meinen Aquarellen „Bei der Lohmühle“, „Stadtmauer bei der Nikolaikirche“ und der Miniatur „Nikolaikirche Rostock“ habe ich mich dann an mein erstes Motiv auf mein erstes Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett gewagt.

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Auf den mit Aqua Grund behandelten Brettern der Zigarrenkisten habe ich ein Vorzeichnung erstellt und dann Schritt für Schritt das Bild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke ausgearbeitet. Das Fließverhalten der Farben und der Trockenprozess unterscheidet sind wesentlich von dem Malen auf Aquarellpapier. Die Erklärung hierfür ist recht einfach, bei Arbeiten auf dem Papier wird das Fließverhalten und der Trockenprozess wesentlich durch die Eigenschaften des Aquarellpapiers bestimmt. Je nach Papiermischung, Herstellungsprozess, Pressung und evt. einer Leimung nimmt das Papier beim Malen einen Teil des Wassers mit den Pigmenten der Farbe auf. Anders bei dem Malen auf Aqua Grund. Hier kann die wässrige Farbe nicht in den Untergrund einziehen und nur über die Luft trocknen. Da die Farbe nicht einziehen kann, ergeben sich Vor- und Nachteile bei der Malerei auf Aqua Grund. Die Pigmente liegen vollständig auf dem Untergrund und haften nach der Trocknung nur wenig auf der Aquagrund. Die Aquarellfarben leuchten wesentlich mehr als bei Arbeiten auf Papier. Auf  Grund der geringen Haftung der Pigmente erfordert das Malen mit Lasuren ein wenig Übung, denn man nicht mit weichen Pinseln und der nötigen Vorsicht arbeitet, lösen die unteren Farbschichten leicht an und vermischen sind mit den neu aufgetragenen Farben.

Diese Eigenschaften muss man bei dieser Malerei nutzen und gerade die höheren Farbkontraste sind interessant für die Aquarellmalerei. Die Oberflächenstruktur des Aqua Grund kann man beeinflussen indem man verschiedene Medien (Aqua Grund grob oder fein) wählt oder bei der Art es Auftrages variiert. Es ist ein Auftrag mit Spachteln oder einer Rolle möglich. Ich habe mich beim Auftrag für eine Schaumstoffrolle entschieden, die als Ergebnis eine grobporige Oberflächenstruktur erzeugt. Hier ein paar Fotos von den einzelnen Schritten beim Malen des Aquarells „Rostocker Nikolaikirche“ auf einem Zigarrenkistenbrett.

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Rostocker Nikolaikirche © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Rostocker Nikolaikirche © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

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Aquarelle von der Rostocker Nikolaikirche auf einem Zigarrenkistenbrett und als Aquarellpostkarte (c) Frank Koebsch

Aquarelle von der Rostocker Nikolaikirche auf einem Zigarrenkistenbrett und als Aquarellpostkarte (c) Frank Koebsch

Nach dem Trocknen der Farben habe ich das Bild mehrmals mit Aquarell Fixativ von Schmincke fixiert, um ein Ablösen der Farben zu verhindern. Es hat Spaß gemacht, dieses kleine Aquarellbild zu malen. In dem Foto „Aquarelle von der Rostocker Nikolaikirche auf einem Zigarrenkistenbrett und als Aquarellpostkarte“ ist auch gut der Unterschied in der Wirkung der Aquarellfarben auf Papier und Aqua Grund zu erkennen. Die Miniatur „Nikolaikirche Rostock“ habe ich auf einer Aquarellpostkarte von Hahnemühle gemalt. Hier ist ein Teil der Pigmente in das Papier eingezogen. Damit ergibt sich eine andere Farbwirkung als im Aquarell „Rostocker Nikolaikirche“ auf der Aqua Grund und dem Zigarrenkistendeckel.

Vielleicht haben Sie ja nach diesem Artikel Lust bekommen,  gemeinsam mit mir den Spuren von Carl Malchin zu folgen und die Aquarellmalerei auf Zigarrenkistenbrettern aufzuprobieren, dann buchen Sie doch einen der Aquarellkurse im Staatlichen Museum Schwerin. Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen die Motive von Carl Malchin nach über 100 Jahren neu zu entdecken.

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Rostocker Nikolaikirche“ auf einem Zigarrenkistenbrett hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen.


Rostocker Nikolaikirche © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell „Rostocker Nikolaikirche“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 16,3 x 22,3 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Rostocker Nikolaikirche“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 16,3 x 22,3 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00


|1| Lisa  Jürß: Carl Malchin – Ein Maler aus Mecklenburg, edition fischerhuder kunstbuch, ISBN 987-3-88132-246-1, S.18

Stadtansichten Rostocks mit St. Nikolai 1898, 1907 und heute

Stadtansichten Rostocks mit St. Nikolai 1898, 1907, heute

Auf den Spuren von Carl Malchin in Rostock

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Ich hatte vor einigen Tagen hier auf meinem Blog darüber berichtet, dass das Staatliche Museum Schwerin ab den 05. Juli 2019 eine Ausstellung zum Schaffen von Carl Malchin zeigt. Unter dem Titel

 

VON BARBIZON BIS ANS MEER – Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs

 

werden in einer Ausstellung mit 220 Werke von ihm gezeigt. Aus meiner Sicht hat Carl Malchin wie kein anderer Maler bisher die Landschaft und das Leben der Menschen an der Ostsee von Ahrenshoop, über Rostock und Warnemünde, Wismar, Poel und Warnkenhagen an der Ostsee, in Schwerin und vielen anderen Orten Mecklenburgs in seiner Zeit dokumentiert. Auf der Seite des Kunstmuseums Schwaans heißt es deshalb:

Für die mecklenburgische Malerei ist Malchin fast zu einem Markenzeichen geworden.

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Da ein Großteil meiner Aquarelle ebenfalls in meiner Heimat in Mecklenburg – Vorpommern entstehen und man von den „Alten Meistern“ immer wieder lernen kann, kenne ich natürlich einige seine Bilder aus den Museen und auch einige Orte mit den Motiven von Carl Malchin. Aber eine solche große Ausstellung ist schon etwas Besonderes.  Als mir Frau Baumgart, die Museumspädagogin im Staatlichen Museum Schwerin, vorgeschlagen hatte, dass wir gemeinsam zu dieser Ausstellung Aquarellkurse organisieren, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich hatte die   Malkurse in der Kreativwerkstatt der Galerie Alte und Neue Meister des Museums Schwerin  noch immer in guter Erinnerung. So haben wir die Inhalte und Termine von folgenden Veranstaltungen abgestimmt.

 

In Vorbereitung auf die Ausstellung und die Aquarellkurse habe ich mich, dann auf die Spuren von Carl Malchin begeben. Das einfachste war es, sich aus der Bibliothek das Buch von Lisa Jürß „Carl Malchin – Ein mecklenburgischer Maler“ auszuleihen, sich in die Biografie einzulesen und sich von den Bildern begeistern zu lasen. Danach habe ich versucht, von einigen Bildern von Carl Malchin die Orte mit den Motiven aufzusuchen und zu schauen, wie die Ansichten der Landschaften, Dörfer und Städte heute nach 110 Jahren aussehen.

 

Fotos, Ölbilder und Aquarelle von der Rostocker Nikolai Kirche

 

Als erstes war ich in Rostock auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs. Er hat mindestens zweimal die Nikolai Kirche gemalt. So ist bereits 1898 das Ölbild „Winter“ mit der Kirche entstanden und 1907 noch einmal das Bild „Stadtansicht Rostock mit St. Nikolai“. Carl Malchin hat damals Bilder von einem Standort in der Nähe des Fischerbruchs und des Mühlendamms gemalt. Heute hat sich das Umfeld der Kirche verändert. Statt der Nebenarme der Warnow findet man heute unterhalb der Stadtmauer Straßen und neue Wohnhäuser. Nur die Straßennamen wie Küter-, Fischer- und Gerberbruch, Warnowstraße und Mühlendamm zeugen von der früheren Landschaft. Die Rostocker Kirchen in der östlichen Altstadt sind auch heute beliebte Motive für Fotografen und Maler. Auch einige meiner Aquarelle zeigen diese Motive der Rostocker Altstadt. Es sind z.B. die Aquarelle „Bei der Lohmühle“ und „Stadtmauer bei der Nikolaikirche“. Es war ein spannendes Erlebnis zu sehen, wie sich die Ansicht der Nikolai Kirchen mit den Jahren verändert hat und welche Dinge im Umfeld des Motivs damals Carl Malchin wichtig waren und wie ich „heute“ die Stadtansicht erlebt und gemalt habe. In den Bildern von Carl Malchin sind entweder Menschen beim Schlittschuhlaufen oder Wäsche auf der Leine im Vordergrund zu sehen. Er hat das urbane Leben zum Ende des 19. oder zum Anfang des 20. Jahrhunderts eingefangen. Meine Aquarelle wirken dagegen fast steril. Die Kirchen in meinen Aquarellen sind oft nur Zeitzeugen und dass obwohl bei der Ansicht des Bildes „Stadtmauer bei der Nikolaikirche“ ein Kinderspielplatz in der Sichtachse liegt. Aber auch auf den Fotos vom einem Donnerstag ist um 15.00 Uhr auf dem Spielplatz und der Spielstraße kein Mensch zu sehen (?). Hier die Zusammenstellung der Fotos, Ölbilder und Aquarelle von der Rostocker Nikolai Kirche.

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Auf meinem Ausflug auf den Spuren von Carl Malchin an der Stadtmauer Rostocks habe ich versucht, die Kirche noch einmal zu malen. So ist die MiniaturNikolaikirche Rostock“ mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf einer Aquarellpostkarten im Format 10,5 x 15 cm von Hahnemühle entstanden.  Aus meiner Sicht eine gelungene Kombination von Aquarellpapier und –farben für dieses kleine Bild.

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Nikolaikirche Rostock (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Nikolaikirche Rostock (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

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Bei Interesse können Sie die Miniatur in Aquarell „Nikolaikirche Rostock“ hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen. Aber vielleicht habe Sie auch selbst Lust, Aquarelle auf den Spuren von Carl Malchin zu malen. Dann begleichen Sie mich doch am 24. August 2019 – zu dem Aquarellkurs „Mecklenburger Landschaften“ oder / und am 05. Oktober 2019 – zu dem Aquarellkurs „Schweriner Stadtansichten“. Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen die Motive von Carl Malchin 2019 zu entdecken. 😉

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Nikolaikirche Rostock (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Miniatur in Aquarell „Nikolaikirche Rostock“ im Format 10,5 x 15 cm

Bei Interesse können Sie die Miniatur in Aquarell „Nikolaikirche Rostock“ im Format 10,5 x 15 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€50,00

Carl Malchin – ein Maler hat die Landschaften und das Leben in MV dokumentiert

Carl Malchin –

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ein Maler hat Landschaften und das Leben dokumentiert

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Die Museen Mecklenburg – Vorpommerns bieten mit den Bildern der „alten“ Meister viele Anregungen

 

Auch wenn ich Aquarelle von den Reisen nach Grönland und Island wie das Bild „Entdeckungen im Grönlandeis“ veröffentliche, sind die meisten unserer Aquarelle in Mecklenburg – Vorpommern entstanden. So ist für mich auch immer wieder interessant zu schauen, wie andere Künstler die Landschaften, Dörfer und Städte, Tiere und Menschen an Ostsee erleben und malen. Die Museen erlauben gleichzeitig einen Blick in die Vergangenheit und es immer wieder interessant zu schauen, wie die „alten“ Meister das Leben in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrzehnten dokumentiert haben. Wenn es um norddeutsche Malerei oder konkrete die Malerei aus Mecklenburg – Vorpommern geht, sind auf jeden Fall das Pommersche Landesmuseum,  das Staatliche Museum Schwerin,  das Kulturhistorische Museum in Rostock aber genauso das Staatliche Museum für Kunst in Kopenhagen zu nennen. Neben den großen Häuser sind aber auch die Museen der Künstlerkolonien in Schwaan und Ahrenshoop zu nennen. Die Ausstellungen bieten eine wunderbare Vielfalt von verschiedenen Bildern aus der Vergangenheit. So versuche ich immer wieder bei Besuchen in Kopenhagen, in Schwaan, in Schwerin, in Ahrenshoop oder der Innenstadt von Rostock einen Blick in die Museen. Ich habe dann auch immer wieder versucht andere Menschen für die Ausstellungen zu begeistern und habe bei verschiedenen Gelegenheiten in Zusammenarbeit mit den Museen Aquarellkurse angeboten. So habe ich in der Galerie Alter und Neuer Meister in Schwerin mehrmals Portraitkurse gestaltet. Im Kulturhistorischen Museum Rostock waren wir auf den Spuren von Rodolf Bartels unterwegs und haben Laternenkinder in einem Aquarellkurs gemalt. In Schwaan bin in regelmäßig gemeinsam mit Malschülern unterwegs und aquarelliere auf den Spuren der Künstlerkolonie. In Vorbereitung oder bei den Aquarellkursen sind dann auch immer wieder Aquarelle an den Originalschauplätzen der Künstlerkolonie Schwaan entstanden. Bei meiner Begeisterung für die alten Meister und deren Malerei aus Mecklenburg -Vorpommern habe ich mich sehr gefreut, dass das Staatliche Museum Schwerin ab den 05. Juli 2019 eine Ausstellung zum Schaffen von Carl Malchin zeigt. Unter dem Titel

 

VON BARBIZON BIS ANS MEER – Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs

 

zeigt das Schweriner Museum eine Ausstellung mit 220 Werke von ihm.  In der Ankündigung der Schweriner heißt es

Carl Malchin (1838 – 1923) gilt als Begründer der mecklenburgischen Landschaftsmalerei. Kein anderer Künstler dieser Zeit war in so hohem Maße darauf spezialisiert, die Natur Mecklenburgs, …, zu erfassen.

Aus meiner Sicht hat er wie kein anderer Maler bisher die Landschaft und das Leben der Menschen an der Ostsee von Ahrenshoop, über Rostock und Warnemünde, Wismar, Poel und Warnkenhagen an der Ostsee, in Schwerin und vielen anderen Orten Mecklenburgs in seiner Zeit dokumentiert. Auf der Seite des Kunstmuseums Schwaans heißt es deshalb:

Für die mecklenburgische Malerei ist Malchin fast zu einem Markenzeichen geworden.

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Die nachfolgenden Bilder geben einen kleinen Einblick in das Schaffen von Carl Malchin.

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Was mich neben der Ausstellungsankündigung noch riesig gefreut hat, war ein Anruf von Birgit Baumgart. Frau Baumgart arbeitet als Museumspädagogin im Staatlichen Museum Schwerin  und ist die Ansprechpartnerin für Veranstaltungen und Malkurse in der Kreativwerkstatt der Galerie Alte und Neue Meister des Museums Schwerin. Sie hatte mich Ende Januar gefragt, ob ich Lust hätte die Ausstellung von Carl Malchin mit Malkursen zu begleiten. Bei meiner Begeisterung für Carl Malchin habe ich spontan zu gesagt. In den vergangenen Wochen bin ich dann ein wenig durch das Mecklenburg Land zu einigen Malorten von Carl Malchin gereist und oder habe die Motive von ihm „neu entdeckt“, wenn es die Originalschauplätze so nicht mehr gibt.  Wenn Sie sich auch einmal gerne auf die Spuren von Carl Malchin begeben wollen und gerne malen, dann merken Sie sich doch neben der Ausstellungseröffnung am 04. Juli 2019 bereits heute schon zwei Termine vor.

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Ich freue mich schon riesig auf die kommende Ausstellung, die viele Anregungen und die Aquarellkurse auf den Spuren von Carl Malchin. Kommen Sie doch mit. 😉

Die Auswirkungen des Verpackungsgesetzes

Die Auswirkungen des Verpackungsgesetzes

Ich bin ein Inverkehrbringer von verpackten Aquarellen, Drucken, Kalendern und Kunstkarten

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Ich habe in den letzten Monaten gelernt, dass ich ein Inverkehrbringer (???) bin. Ich habe zwar gedacht, dass ich als freiberuflicher Künstler Aquarelle male, Ausstellungen, Aquarellkurse und Malreisen organisiere, Originale, Drucke, Kalender und Kunstkarten von unseren Aquarellen vermarkte. Aber man lernt, ja nie aus.

Wenn ich im Rahmen eines ganz normalen Tag eines Aquarellisten aus einer Ausstellung oder über unsere Web Seite eines unserer Aquarelle, einen Gutschein für einen Aquarellkurs, eine Malreise, eine Reproduktion, einen Kalender oder Kunstkarten von unseren Aquarellen verlaufe, verpacke und verschicke, dann gelte ich als Inverkehrbringer. Nicht als Inverkehrbringer von Kunst, sondern von Verpackungsmaterial zu mindestens, wenn man das Verpackungsgesetz (VerpackG) liest. Das neue Gesetz gilt ab den 01.01.2019. Hier einige Fotos von den Verpackungen vom Versenden unserer Aquarelle u.a. Wenn man sich die Bilder anschaut, dann kann man den Begriff Inverkehrbringer von Verpackungen nachvollziehen.

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Auf der Seite des Grünen Punktes – der Dualen Systems Deutschland GmbH wird das neue Verpackungsgesetzt wie folgt erläutert:

Das wichtigste Ziel des neuen Verpackungsgesetzes (VerpackG) ist es, die Auswirkungen von Verpackungsabfällen auf die Umwelt zu vermeiden oder zu verringern. Dies soll über Vermeidung und Recycling von Verpackungsabfällen erzielt werden.

Das Verpackungsgesetz 2019 soll außerdem Händler stärker in die Pflicht nehmen, um die Verwendung von ökologisch vorteilhaften und recycelbaren Verpackungen voranzutreiben.

Der eigentliche Grund, weshalb die Verpackungsverordnung (VerpackV) vom neuen Verpackungsgesetz (VerpackG) 2019 abgelöst wird, ist aber ein anderer: die Einrichtung der Zentralen Stelle Verpackungsregister als Organisations- und Kontrolleinrichtung für gesetzkonformes Inverkehrbringen von Verpackungen und deren Rücknahme sowie hochwertige Verwertung.

Heute werden viel mehr Verpackungen getrennt gesammelt und verwertet, als bei den dualen Systemen angemeldet sind. Das hat verschiedene Gründe. Viele, gerade kleine Unternehmen kennen ihre Pflichten nach der Verpackungsverordnung und nach dem neuen VerpackG nicht.

Der Vorteil: Je mehr Verpackungen am System teilnehmen, desto breiter ist die Finanzierungsbasis – das heißt die Kosten verteilen sich auf mehr Schultern und für das einzelne Unternehmen wird es dadurch günstiger. 

Es geht also zum einen darum, dass sich alle, also auch ich, an dem System beteiligen. Nach den bisherigen Reglungen brauchte ich, wie viele andere mich nicht an der Finanzierung des Recyclingsystems beteiligen.

Gleichzeitig gibt es nach dem Gesetz keinen Anreiz, für mich und viele andere Unternehmer sich aktiv im Sinne des Gesetzes in den Umweltschutz einzubringen. Ich benutze für den Versand soweit es geht, Verpackungsmaterial aus meinen Einkäufen. Dieses spart mir sowie unseren Kunden Kosten und es ist ein kleiner Beitrag für den Umweltschutz. Aber das Verpackungsgesetz honoriert dieses nicht, da das System der Pauschalen viel zu grobmaschig ist. Der Umweltschutz soll unteranderem über eine Anhebung der Recyclingquote realisiert werden. Damit geht das Gesetz an vielen Händler, Gewerbetreibenden und auch Künstlern vorbei. Was bleibt, sind die Kosten, um das System auszubauen und im großen Zusammenhang etwas zu erreichen. An Kosten beteilige ich mich und werde sie auf die Preise umlege. Umweltschutz kostet. Leider.

Aquarelle und Fotos von der Malreise zu den Kranichen

Aquarelle und Fotos von der Malreise zu den Kranichen

Malen in Nationalpark Hotel Kranichrast

Ich hatte in den vergangenen Wochen mehrmals über die Malreise zu den Kranichen in den Müritz Nationalpark berichtet. Um erfolgreich Kranich Aquarelle zu malen, gehört zu der viertägigen Malreise, dass wir die Vögel des Glücks mehrmals beobachten. Zum Start der Malreise zu den Kranichen am Donnerstag verbringen wir einen Abend bei den Kranichen am Rederang See oder mit den Kranichen, Adlern, Gänsen, Kiebitzen, Kormoranen, Reihern, Staren u.a. auf dem Großen Schwerin. Am Freitag- und Sonnabendvormittag sind wir dann mit den Rangern des Nationalpark Service Federow unterwegs und beobachten die Kraniche auf den Feldern an der Müritz. Es ist immer wieder spannend und interessant die Kraniche im Rahmen der Malreise in der Natur zu beobachten. Ein Teil der Teilnehmer kennt die Kraniche nur von Bildern und hat die Vögel im Frühling und Herbst vielleicht nur im Überflug erlebt. Durch die Nutzung von Ferngläsern, Spektiven und Kameras gelingt es uns, bei den Beobachtungen die Fluchtdistanz der Kraniche zu überbrücken. Mit diesen Erlebnissen und den Fotos haben wir nachmittags sowie am Sonntag im Nationalparkhotel Kranichrast Kraniche gemalt. Bei Aquarellkursen und Malreisen beginne ich oft mit ein wenig Materialkunde über Aquarellpapier, –farben und –pinsel. Wenn wir Kraniche im Müritz Nationalpark malen versuche ich dieses mit Frage zu verbinden,

Wie malt man Kraniche?

Um zu lernen, welchen Einfluss das Papier auf unsere Malerei hat, haben wir verschiedene Aquarellpapier getestet. In einfacher Weise haben wir hierbei auf verschiedenen Aquarellpapieren von Hahnemühle Kraniche im Flug oder stehend gemalt. Bereits bei diesen einfachen Skizze der Kraniche mit ein wenig Farbe im Hintergrund, lassen sich die unterschieden Eigenschaften der verschieden Papiere erkennen. Mit ein wenig Wissen über die Anatomie der Kraniche und den verschiedenen Materialen haben wir uns, dann Schritt für Schritt an verschiedene Szenen gewagt, die wir in den Tagen gemeinsam erlebt hatten. Hier ein paar Fotos von unseren Stunden im Nationalparkhotel und unserer Kranichmalerei.

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Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark 2019

Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark 2019

Es waren schöne Tage mit interessanten Erlebnissen bei den Kranichen im Müritz Nationalpark und ich habe mich gefreut zu erleben, wie bei den Teilnehmern die Kranich Aquarelle entstanden sind.

Vielleicht sind Sie ja auch von den Vögel des Glücks begeistert, dann habe ich zwei Hinweise für Sie:

Start der Malreise zu den Kranichen 2018

Start der Malreise zu den Kranichen 2018

Ein Abend mit Kranichen und Hirschen am herbstlichen Rederangsee

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Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark 2019

Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark 2019

Der Höhepunkt der Malreisen und Aquarellkurse ist in jedem Jahr die Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark. Ich bin von den Kranichen fasziniert und der Vogelzug mit den Kranichen ist ein wunderbares Naturereignis im Norden Deutschlands. Der Müritz Nationalpark bietet viele Motive für Kranich- und Wild life Aquarelle.  Deshalb organisiere ich fort in Zusammenarbeit mit dem Nationalparkhotel Kranichrast und dem Nationalparkservice in Federau die Malreise zu den Kranichen. Als Start der Malreise organisiere ich am Donnerstag immer einen Ausflug  – einen Abend bei den Kranichen im Müritz Nationalpark. Entweder besuchen wir die Kraniche am Rederand See oder am Großen Schwerin. In diesem Jahr haben wir die Möglichkeiten des Kranichtickets genutzt und sind von Nationalpark Information Federow aus, zu dem Beobachtungsstand am Rederang See gewandert. Im Rederangsee haben dieses Jahr Mitte Oktober bis zu 10.000 Kraniche ihre Schlafplätze gefunden. Wir hatte vor dem Sonnenuntergang im Beobachtungsstand unsere Plätze eingenommen und warteten auf die Kraniche. Tagsüber sind bis zu 1.500 Vögel im See geblieben, also warteten wir auf 8.500 Kraniche. Bevor die Vögel des Glücks kamen, haben wir ein anderes Schauspiel genossen. Denn zu gleichen Zeit des Vogelzugs haben die Rothirsche ihre Brunftzeit. Wir hatten das Glück neben dem Trompetenkonzert der Kraniche auch das Röhren der Hirsche zu hören. Und mit einem Mal konnten wir den König der Wälder mit einer Gruppe von Hirschkühen direkt an der Schilfkante sehen. Es war ein tolles Erlebnis im tiefen Licht der Sonne Kraniche und Hirsche im Rederangsee als die Konzertteilnehmer im Herbst zu erleben. Dann nach und nach kamen im Abendrot kleine Gruppen der Kraniche. Es spannend zu erleben, wenn das Ziel in Sicht war, wie die Kraniche im See und in der Luft mit einander kommunizierten, bevor sie auf ihren Schlafplätze einschwebten. Doch genug der Worte, hier ein kleines Video und ein paar Schnappschüsse von dem Abend, sowie ein paar meiner Aquarelle die bei ähnlichen Gelegenheiten entstanden sind.

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Es war ein wunderbares Erlebnis die Hirsche und die Kraniche im letzten Licht des Tages zu beobachten. Wenn Sie auch von diesem Naturerlebnis der Kraniche bei Sonnenuntergang fasziniert sind, Wild Life – und Kranichaquarelle mögen, dann begleiten Sie mich doch nächstes Jahr auf dieser Malreise. Ich würde mich freuen, denn die Kraniche bis zum letzten Abendrot bis zu ihrer Schlafenszeit zu beobachten, ist jedes Mal etwas ganz besonderes.

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Aquarelle malen – an Originalschauplätzen der Künstlerkolonie Schwaan

Aquarelle malen –

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an Originalschauplätzen der Künstlerkolonie Schwaan

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Ich versuche immer wieder zu lernen. Als Maler kann man kann unter anderem dadurch lernen, indem man schaut, was andere machen und sich darüber austauscht oder schaut wie die alten Meister es gemacht haben. Also besuche ich immer wieder Museen in der Region oder auf unseren Reisen. Ich hatte in der Vergangenheit über die Besuche in dem Staatlichen Museum für Kunst in Kopenhagen,  im Nordischen Aquarellmuseum in Skärhamn, in den Museen Malmös, in der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin, im Kunstkaten und dem Museum von Ahrenshoop, dem Besuch in der Kunstmühle Schwaan, im Kunsthistorischen Museum Rostock und und …. Aber die Besuche, Führungen u.a. sind nur eine Art, um zu lernen. Probieren geht über Studieren – deshalb habe ich immer wieder versucht, Anregungen aus den Ausstellungen für meine Motive und die Bildgestaltung mitzunehmen und umzusetzen. So manches Mal habe ich versucht, gemeinsam mit den Museen in der Nähe gemeinsam Workshops und Aquarellkurse anzubieten, um Malschülern auch an den Ausstellungen und dem Lernen teilhaben zu lassen. So sind zum Beispiel, die Aquarellkurse Grundlagen Porträt in der Galerie Alte und Neue Meister, der Workshop: Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan und „Auf den Spuren von Rudolf Bartels“ – ein Aquarellkurs zu den Laternenkindern in Zusammenarbeit mit dem Kulturhistorischen Museum Rostock entstanden. Am Sonnabend in dieser Woche will ich nun gemeinsam mit Malschüler das zweite Mal nach Schwaan fahren, auf den Spuren der Künstlerkolonie Schwaan wandeln und malen. Wenn Sie Lust haben kommen Sie doch mit zu dem Aquarellkurs

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Landschaftsaquarelle an Originalschauplätzen der Künstlerkolonie Schwaan

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In der Blütezeit der Künstlerkolonie Schwaan sind viele wunderbaren Landschaftsbilder entstanden. Die heutigen Künstlerpfade durch Schwaan führen uns zu einigen der Originalschauplätzen, an denen die alten Meister gemalt haben. Besonders inspirierend sind für mich immer wieder die Bilder von Franz Bunke – die Landschaften und Ansichten von Schwaan an der Beke und Warnow. Ich möchte Sie einladen, mit mir an der Warnow auf Entdeckungstour zu gehen und Landschaftsmotive mit der Stadtansicht von Schwaan plein air zu malen. Je nach Wettersituation können wir unsere Aquarelle vor Ort oder im Atelier der Kunstmühle Schwaan fertig stellen. Abschließen werden wir den Tag mit einem Besuch in der Ausstellung im Kunstmuseum Schwaan.

Es sind noch zwei Plätze frei und anmelden können sich Kursentschlossene noch über die Web Seite der VHS Rostock.

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Typische Bilder mit Schwaaner Stadtansichten,

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die in der Zeit der Künstlerkolonie entstanden sind, sind z.B.

In Zusammenhang mit der Vorbereitung des Aquarellkurses war ich in den vergangenen Wochen in Schwaan und bin an der Warnow und der Beke lang gewandert, um interessante Plätze für den Aquarellkurs zu finden. Start meiner Wanderungen längs der Warnow war der Parkplatz neben der Warnow Brücke. Die neue Brücke, der Wasserrastplatz und das Gemälde von Franz Bunke an der Fassade der Volks- und Raiffeisenbank sind immer wieder ein interessantes Motiv.  Spannend ist auch, dass Peter Paul Draewing 1927 an dieser Stelle stand und die Schwaaner Stadtansicht mit der damaligen Holzdrücke malte. Ich hatte einfach Lust die heutige Ansicht in einem meiner Aquarelle mit Stadtansichten festzuhalten. Ich habe zwei schnelle Skizzen für ein Aquarell aus Schwaan vor Ort erstellt. Das Urban Sketching in Schwaan und die Fotografien waren dann die Grundlage für mein Aquarell „Schwaan – Bild im Bild“. Das Bild mit Stadtansicht von Schwaan, dem Gemälde von Bunke und der neuen Warnow Brücke habe ich 81 Jahre nach Peter Paul Draewing mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Hahnemühlepapier Cornwall 450 g/m² – rau gemalt 😉.

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Schwaan – Bild im Bild © Aquarell von Frank Koebsch

Schwaan – Bild im Bild © Aquarell von Frank Koebsch

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Wenn Ihnen das Aquarell „Schwaan – Bild im Bild“ gefällt, dann habe ich noch zwei Tipps für Sie.

  • In dem Video „Künstlerkolonie Schwaan“ der Firma ARTunique können Sie erleben, wie das Gemälde von Bunke auf der Fassade neben der Warnowbrücke entstanden ist.

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Schwaan – Bild im Bild © Aquarell von Frank Koebsch

Aquarell „Schwaan – Bild im Bild“ im Format 30 x 40 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Schwaan – Bild im Bild“ im Format 30 x 40 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

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