Frauenschuh (c) ein Orchideen Aquarell auf Leinwand von FRank Koebsch

Auf der Suche nach Motiven für ein Orchideen Aquarell

Auf der Suche nach Motiven für ein Orchideen Aquarell

Eine Blüte der Frauenschuh Orchidee als Aquarell auf Leinwand

 

Mit einem Mal ist der Sommer vorbei. In den Bergen gab es in den letzten Tagen den ersten Schnee. Wer sich in dieser Jahreszeit für Blumen und Blüten interessiert, findet nur noch wenige Blüten wie die letzten Herbstanemonen, Sonnenblumen, Rosen, Astern in den Gärten. Tag für Tag werden es bei dem Schietwetter weniger. Da wir keinen grünen Daumen haben, gibt es in unserem Haus keine Pflanzen mehr. Wenn wir in der kalten und dunklen Jahreszeiten Blüten suchen, dann führt uns der Weg oft immer wieder in Blumenläden und Gartenmärkten. Mich begeistern dort immer wieder die Vielfalt der Formen und Farben der Orchideen und ich schleiche immer wieder durch diesen Bereich der Gartenmärkte. Wenn wir in die Welt der Gartenmärkte eintauchen wollen, dann gehen wir immer wieder bei Grönfingers stöbern und wenn es klappt, dann verbinden wir unsere Ausflüge dorthin mit einem Frühstück im Cafe Botanica. Bei einem dieser Ausflüge in den Ausstellungsbereich von Grönfingers habe ich mir die Erlaubnis geholt, Orchideen zu fotografieren.  Meine Motivation hierfür war ganz einfach, Orchideen sind immer wieder beliebte Motive für ein Blumen Aquarell. Ich habe in der Vergangenheit mehrere Orchideen Aquarelle gemalt. Alle Orchideenbilder habe ich als Aquarell auf Leinwand erstellt. Warum ich die Blüten nicht auf Aquarellpapier gemalt habe? Nun vielleicht habe ich in der dunklen und kalten Jahreszeit besonders farbige Aquarelle malen wollen. Denn bei Arbeiten auf Papier sackt in Aquarellfarbe in die Oberfläche ein. Bei Aquarellen auf Leinwand bleiben die Pigmente auf der Oberfläche des Gesso´s liegen und haben damit eine wesentlich höhere Leuchtkraft. Eines dieser Bilder, dass vielleicht einige von Ihnen schon kennen ist das Aquarell  „Orchideentraum“.  Dieses Aquarell auf Leinwand hatte ich bereits vor einigen Jahren gemalt. Aber es sind noch drei weitere Orchideen Aquarelle entstanden. Diese Bilder sind bereits im vergangenen Herbst nach einem Besuch in dem Gartenfachmarkt „Grönfingers“ entstanden und diese Aquarelle möchte ich nach und nach vorstellen. In einem der Aquarelle habe ich die Blüte eines Frauenschuhs gemalt. Wenn man in die Welt der Orchideen eintaucht, stellt schnelle fest wie viele verschiedene Farbschläge die Gärtner mit der Zeit von den ursprünglichen Arten des Frauenschuhs gezüchtet haben. Die Frauenschuh Orchidee bietet als Motiv einen wahren Blütenzauber. Die Blüten der Orchideen haben mich fasziniert. Doch sehen Sie selbst hier ein paar Schnappschüsse aus dem Orchideen Bereichs von Grönfingers und mein Aquarell auf Leinwand „Frauenschuh“.

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Frauenschuh (c) ein Orchideen Aquarell auf Leinwand von FRank Koebsch
Frauenschuh (c) ein Orchideen Aquarell auf Leinwand von FRank Koebsch

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Aquarellkurs . Orchideen auf Leinwand
Aquarellkurs . Orchideen auf Leinwand

Meine Faszination für die Orchideen und die Möglichkeiten der Aquarelle auf Leinwand teile ich mit vielen Menschen. So dass ich immer wieder zu diesem Thema Workshops gestalte. Wenn Sie auch einmal mit mir Orchideen als Aquarell auf Leinwand malen wollen, dann nutzen Sie doch den Workshop am 07. November 2020 an der VHS Rostock. Bei Interesse finden Sie hier einen kleinen Bericht und ein paar Schnappschüsse aus einem solchen Aquarellkurs.

 

Bei Interesse können Sie das Aquarell auf Leinwand „Frauenschuh“ hier auf dem Blog oder unserer Web Seite. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


„Frauenschuh“ – ein Orchideen Aquarell auf Leinwand“ im Format 20 x 20 cm

Bei Interesse können Sie das Bild „Frauenschuh“ – ein Orchideen Aquarell auf Leinwand“ im Format 20 x 20 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

125,00 €

Ölmaler beim Plein Air Festival - Malen an der Ostsee am Strand von Kühlungsborn (c) FRank Koebsch (14)

PLEIN AIR FESTIVAL, KÜHLUNGSBORN – ÖlMALEREI AN DER OSTSEE

PLEIN AIR FESTIVAL, KÜHLUNGSBORN – ÖlMALEREI AN DER OSTSEE

 

Logo - Plein Air Festival - Malen an der Ostsee
Logo – Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

Ich freue mich schon auf Start der Plein Air Saison. Aber in diesem Jahr kann alles anders werden. Wir alle hoffen, dass das Corona Virus nicht das gesamte Leben für Monate lahmlegen wird. Geplant ist,  dass ich gemeinsam mit Malschülern Ende April mit den Malreisen nach Kühlungsborn und Rügen starte. Danach wollen wir dann das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee eröffnen. Ich arbeite für das Festival als Ideengeben und Projektleiter und freue mich, dass wir vom 03. bis zum 10. Mai 2020 bereits zum vierten Mal ganz viele Mal- und Zeichenbegeisterte Menschen in Kühlungsborn begrüßen dürfen. Der Buchungsstart war bereits im Herbst und wir hatten auch schon im Rahmen einer Veranstaltung in Berlin die Werbetrommel gerührt. In den vergangenen Tagen hatte ich bereits begonnen, die Dozenten für die Workshops in den ersten drei Tagen des Festivals vorzustellen. Ich hatte bereits Artikel über

·        Susanne Mull und ihren Workshop: NATURALISTISCHE PASTELLMALEREI RUND UM DAS SEEBAD KÜHLUNGSBORN

·        Hinrich JW Schüler und seinem Workshop: LICHT, LAND, WASSER – VOM EXPERIMENT ZUM BILD MIT ACRYL.

 

Thomas Freund
Thomas Freund

veröffentlicht. Heute möchte ich Thomas Freund vorstellen. Er ist Maler aus Leidenschaft und wir konnten ihn bereits vor vier Jahren begeistern, dass er das Festival in Kühlungsborn als Dozent begleitet. Es macht immer wieder Spaß ihn und seine Malschüler beim Malen im Hafen oder der Marina von Kühlungsborn, an der Steilküste von Heiligendamm und anderen Orten zu beobachten. In diesem Jahr gestaltet Thomas Freund bei unserem Festival den Workshop

Max Liebermann auf der Spur – Plein Air Malerei mit Ölfarben

 

Hier die Beschreibung des Workshops:

“Ganz besonders angetan hat Thomas Freund es der Impressionismus Max Liebermanns. Kühlungsborn mit seiner reizvollen Umgebung, dramatischen Steilküste, und mondänen Kurpromenade bietet die ideale Kulisse für Ihre eigenen impressionistischen Bilder. Thomas Freund führt Ihnen den Weg dahin vor: Von der Skizze über die Untermalung bis zum fertigen Bild.

Für eine leichtere Wiedergabe lernen Sie die Motive zu abstrahieren. Eine passende Farblehre hilft Ihnen auch bei der Wiedergabe von Licht und Schatten. Sie erfahren viel vom Handwerk der Ölmalerei und an Tipps wird nicht gespart.”

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Zur Einstimmung auf das Festival und den Workshop von Thomas Freund, zeige ich ein paar seiner Ölbilder, die in Kühlungsborn und Umgebung entstanden sind sowie einige Foto vom Malen an der Ostsee mit Thomas.

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Ölmaler beim Plein Air Festival - Malen an der Ostsee am Strand von Kühlungsborn (c) FRank Koebsch (6)
Ölmaler beim Plein Air Festival – Malen an der Ostsee am Strand von Kühlungsborn (c) FRank Koebsch (6)

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Thomas Freund, den Austausch mit den anderen Kollegen und den vielen Besuchern des Plein Air Festival – Malen an der Ostsee – in Kühlungsborn. Die Idee für dieses Festival ist es, Menschen, die sich für das Malen und Zeichnen interessieren, zusammen zu führen und eine Plattform zum Lernen, Austausch und Ausstellen an der Ostsee zu geben. Im Rahmen der Festivalwoche bieten wir eine Vielzahl von Veranstaltungen, wie Workshops, Seminare, Vorträge, Vorführungen und als Höhepunkt eine Ausstellung in der Kunsthalle Kühlungsborn. Das Festival richtet sich

  • an Besucher, die Künstlern über die Schulter schauen, in Vorträge mehr über die Künstler und Kunst erfahren und die eine interessante Ausstellung besuchen wollen,
  • an Mal- und Zeichenschüler, die Ihr Wissen in einzelnen Workshops, Seminaren und Vorträgen erweitern, sich mit anderen Teilnehmern und Künstlern austauschen, die selbstständig an der Ostsee arbeiten und dann Ihre Zeichnungen und Bilder in der Kunsthalle ausstellen wollen,
  • an Künstler, die den Austausch mit Kollegen suchen und ihre Bilder, die im Rahmen der zwei Tage des freien Malens entstanden sind, in der Kunsthalle ausstellen wollen. Immerhin werden durch eine Jury drei Festivalpreise in Höhe von 1.000 Euro, 500 Euro und 250 Euro verliehen, die ein Pluspunkt in jeder Vita sind.

 

Nun ich freue mich auf dieses Event, denn Plein Air Malerei ist auf jeden Fall anstecken, sonst hätten wir nicht zum vierten Mal die Veranstaltung vorbereiten können. 😉

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Startpunkt für das Freie Malen bei Plein Air Festival - die Kunsthalle Kühlungsborn (c) FRank Koebsch
Startpunkt für das Freie Malen bei Plein Air Festival – die Kunsthalle Kühlungsborn (c) FRank Koebsch

Aquarell - Fachwerkscheune in Schwerin Mueß - von Frank Koebschauf einem Zigarrenkistenbrett

Auf den Spuren von Carl Malchin

Ich war in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder unterwegs

Auf den Spuren von Carl Malchin

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Hierfür gab es zwei Gründe. Carl Malchin hat als Maler die Landschaften und das Leben in Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert und an vielen Malorten, an denen er gearbeitet hat, sind auch einige meiner Landschaftsaquarelle und meine Bilder aus den Dörfern und Städten entstanden. Frau Baumgart, Museumspädagogin hatte mich eingeladen die Ausstellung „Von Barbizon bis ans Meer“ von Carl Malchin im Staatlichen Museum Schwerin, mit Aquarellkursen zu begleiten. Also habe ich viele Malorte von Carl Machin besucht und habe mich aus heutiger Sicht mit den Motiven beschäftigt. Ich habe mich mit den Stadtansichten Rostocks mit St. Nikolai, der Ahrenshooper Mühle mit uns ohne Boddenblick, den Motiven im Freilichtmuseum Klockenhagen, in Schwerin Mueß u.a. beschäftigt und die Motive als Aquarell zu malen. Während dieser Zeit sind u.a. die Bilder „Bockwindmühle im Freilichtmuseum Schwerin“, „Frühling an der Ahrenshooper Mühle“, „Schneemann bauen im Park“ und „Nikolaikirche Rostock“ auf verschiedenen Aquarellpapieren entstanden. Wenn man sich auf den Spuren von Carl Malchin, Carl Spitzweg u.a. begibt stellt man fest, dass einige der kleineren Bilder dieser Zeit Malereien auf Zigarrenkistenbrettern sind. Carl Malchin hat hunderte kleine Ölbilder und Skizzen auf kleinen Holzbrettern gemalt. Diese kleinen Formate sind ein interessantes Format und Malgrund für Aquarelle. Also habe ich einige der Motive als Miniatur auf Zigarrenkisten gemalt, wie z.B. die Bilder „Museumsbetrieb bei der Bockwindmühle Klockenhagen“, „Schweriner See bei Mueß“, „Ahrenshooper Mühle“ und „Rostocker Nikolaikirche“. Heute möchte ich zwei weitere Miniaturen als Aquarell auf Zigarrenkistenbrettern vorstellen Viele der Bilder von Carl Malchin zeigen Szenen aus Dörfern und Städten aus der Zeit von 1870 bis 1920. Meine beiden neuen Bilder zeigen deshalb auch Motive aus den Freilichtmuseen Klockenhagen und Schwerin-Mueß. Eines der

Aquarelle auf einem Zigarrenkistenbrett

zeigt ein „Bauernhaus in Klockenhagen“ und das andere Bild eine „Fachwerkscheune in Schwerin-Mueß“. Hier die neuen und bekannten Aquarelle auf den Zigarrenkistenbrettern.

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Fachwerkscheune in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Fachwerkscheune in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Bauernhaus Klockenhagen (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von FRank Koebsch
Bauernhaus Klockenhagen (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von FRank Koebsch

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Heute ist die Malerei auf Zigarrenkistenbrettern etwas Besonderes. Aber zu Lebzeiten von Carl Malchin (1838 – 1923) war angesagt, Zigarren zu rauchen. Es war ein Zeichen der damaligen Lebensart, zeugte von einem gewissen Wohlstand, Männlichkeit und Genuss am Leben. Ich erinnere mich noch an die Zeiten, in den ich selbst geraucht habe. 😉 Viele Maler und Künstler der damaligen Zeit waren passionierte Zigarrenraucher. Als Beispiele fallen wir sofort Zeichnungen und Fotos von Hinrich Zille und Wilhelm Busch mit ihren Zigarren ein. Für einen Maler habe die Zigarrenkisten noch einen anderen unschlagbaren Vorteil, sie bestanden aus gut abgelagertem Holz. Damit waren sie ein preiswerter und für einen Zigarrenraucher ein fast immer verfügbarer Malgrund. So haben in der Vergangenheit eine Vielzahl vom Malern auf dem Holz der Zigarrenkisten gemalt. Carl Spitzweg ist wahrscheinlich der bekannteste Maler, der ein Teil seiner Ölbilder auf Zigarrenkisten malt. Bei einigen der Bilder ergibt sich auf Größe die Vermutung, dass es sich bei dem Malgrund, um Zigarrenkistendeckel handeln konnte. Bei anderen gibt es eindeutige Beschreibungen über die Art des verwendeten Malgrundes. Was damals eine kostengünstige Lösung für eine guten Malgrund war, würde man heute als Upcycling verklären.  Für mich war die Malerei auf Zigarrenkisten eine Möglichkeit sich den alten Meistern wie Carl Malchin zu nähern. Ich hatte versucht, diese Begeisterung für diese Art der Malerei an andere weiter zu geben. Eine der Möglichkeiten hierzu war der Malkurs: Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbrettern. An diesem Tag waren wir in Schwerin Mueß und im Staatlichen Museum Schwerin auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs. Einer der Teilnehmer an diesem Aquarellkurs war Wolfgang Bergt. Wolfgang zeichnet und malt seit vielen Jahren Öl. Er hat sich viele Fähigkeiten und Wissen durch das Studium der alten Meister angeeignet. So war für mich sein Feedback zu dem Kurs und der Aquarellmalerei auf Zigarrenkisten spannend. Wolfgang Bergt hatte mir nach dem Workshop folgende Zeilen geschickt.

Kunstwissenschaftler wissen: Aquarellpigmente müssen so fein sein, dass sie von den Papierfasern absorbiert werden. So kann das „duftige“ Aussehen eines guten Aquarells entstehen.

Aquarell und Papier gehören nach allgemeiner Meinung zusammen, denn anders als bei der Öl- oder Temperamalerei, wo das Mal- oder Bindemittel die Pigmente aneinander und an die Grundierung bindet, haben hier die Bindemittel nur eine Schutzfunktion, um ein Gerinnen oder Flocken der Pigmente zu verhindern. Um weiße Flächen oder Lichter zu erzielen, lässt man den Papierton unberührt stehen.

Zum Aquarellgrund Papier findet man in der Wikipedia: „Das zum Aquarellieren geeignete Papier muss saugfähig, mit einer rauen Textur versehen und dennoch glatt genug sein, dass sich die im Wasser gelösten Farbpigmente gleichmäßig verteilen und anhaften können. … Seltener sind textile Malgründe wie Seide oder Leinwand. Aquarellartige Bilder auf nicht saugendem Untergrund verlangen den Einsatz alternativer Farben (zum Beispiel Acryl) oder besonderer Haft- und Bindemittel.“

Als ich von dem geplanten Aquarellkurs auf Zigarrenkistenholz von Frank Koebsch und dem Museum Schwerin erfahren hatte, war ich daher skeptisch: Aquarell auf Holz? Das ist doch ein Widerspruch. Auf den Spuren von Carl Malchin, der plein air auf Zigarrenkistendeckeln gemalt hatte, sollten Mecklenburger Landschaften aquarelliert werden.

Zigarrenkistenholz ist sogar ungrundiert hervorragend geeignet, draußen schnelle Ölskizzen anzufertigen. Das hatte ich ausprobiert.

Für Aquarelle ist Papier dagegen das beste Material. Skeptisch und neugierig habe ich neben sieben anderen Künstlerinnen und einem weiteren Maler an dem Workshop teilgenommen.

Schweriner See (c) Aquarell von Wolfgang Bergt auf einem Zigarrenkistenbrett
Schweriner See (c) Aquarell von Wolfgang Bergt auf einem Zigarrenkistenbrett

Unbestritten stimmt die ganze Theorie. Aber Frank Koebsch ist es gelungen, einen neuen Weg zu beschreiten. Das Holz wird natürlich weiß grundiert. Dabei kann man schon Einfluss auf die Struktur nehmen. Beim Malen muss man beachten, dass das Wasser nicht über den Untergrund abgeleitet werden kann, sondern verdunsten muss. Das dauert etwas länger. Zum Schluss wird das Bild mit einem matten Fixativ stabilisiert. So braucht es auch kein Passepartout und kein Glas, sondern kann wie ein Tafelbild präsentiert werden.

Vielleicht war ich Zeuge bei der Entstehung eines neuen Genres.

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Danke Wolfgang für Dein Feedback und Dein Aquarell vom Schweriner See. 😉

Am 05. Januar 2020 dem Tag der Finissage der Ausstellung „Von Barbizon bis ans Meer“ gibt es die Möglichkeit, dass Sie als Besucher des Staatlichen Museums neben den Bildern von Carl Malchin auch die Ergebnisse der Aquarellkurse und einige meiner Bilder bewundern können.

Wenn Sie sich für die Aquarelle auf den Zigarrenkistenbrettern „Bauernhaus in Klockenhagen“ und „Fachwerkscheune in Schwerin-Mueß“ interessieren, dann können Sie diese Bilder hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Fachwerkscheune in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell „Fachwerkscheune in Schwerin-Mueß“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,5 x 22,5 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Fachwerkscheune in Schwerin-Mueß“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,5 x 22 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00

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Aquarellkurs im Park hinter dem Kunstmuseum Schwaan (c) Frank Koebsch (16)

Aquarellkurs: Bäume als Motive in der Malerei – im Kunstmuseum Schwaan

Aquarellkurs: Bäume als Motive in der Malerei

Ausstellung und Aquarellkurs „Mein Freund der Baum“ im Kunstmuseum Schwaan

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Mein Freund der Baum - Sammlungsstücke aus Künstlerkolonien - Flyer des Kunstmuseums Schwaan (1)
Mein Freund der Baum – Sammlungsstücke aus Künstlerkolonien – Flyer des Kunstmuseums Schwaan (1)

Heute möchte ich einen kleinen Rückblick auf einen Aquarellkurs aus dem September geben. Wir waren damals zu Gast im Kunstmuseum Schwaan. Es ist immer wieder spannend, in den Museen die Bilder der  alten Meister zu entdecken, auf den Spuren der alten Meistern unterwegs zu sein und Aquarelle an Originalschauplätzen der Künstlerkolonien zu malen. Dieses Mal hatte ich die Chance genutzt, um die Ausstellung „Mein Freund der Baum“ im Kunstmuseum Schwaan mit einem Aquarellkurs zu verbinden. Bäume sind immer wieder interessante Motive für Aquarelle, egal ob man direkt einen konkreten Baum malt oder sie Bestandteil von Landschaftsaquarellen sind. Also haben wir die Möglichkeit genutzt im Park hinter dem Kunstmuseum Schwaan die Bäume zu entdecken und zu malen. Ich kenne den Park von meinen Besuchen und Kursen dort recht gut. Z.B. hatten wir bereits im Workshop: Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan dort gemalt. Damals ging es mehr um die Stadtansichten und die Landschaften an der Beeke. Dieses Mal hatten es uns die Kopfweiden, die Streuobstwiese mit den wunderbaren Apfelbäumen im Park hinter dem Kunstmuseum angetan. Nach einer Kennenlernrunde, einem Spaziergang durch den Park und einer Einweisung haben sich die Teilnehmer ihre Plätze gesucht. Ich habe immer wieder einzelnen Sequenzen, z.B. bei der Motivsuche, dem Bildaufbau, der Perspektive, Licht und Schatten sowie Maltechniken an meiner Staffelei für alle Malschüler angeboten. Ansonsten habe ich die Teilnehmer vor Ort, direkt bei ihren Motiven betreut. Wir hatten Glück mit dem Wetter, die Sonne kämpfte sich durch die Wolken und so verging die Zeit im Flug. Hier ein paar Schnappschüsse von unserem Aquarellkurs im Park des Kunstmuseums Schwaan.

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Ab 13.00 Uhr haben wir die Möglichkeit genutzt und uns die Ausstellung „Mein Freund der Baum“ im Museum angeschaut. Es war spannend zu schauen, wie die alten Meister ihre Bäume gemalt und in Szene gesetzt haben. Es gab so manche interessante Diskussion zu Themen der Perspektive, Licht und Schatten sowie künstlerische Freiheiten in den Bildern. Hier ein paar Beispiele von Künstlern aus der Ausstellung und ein paar Schnappschüsse von unserem Besuch im Museum.

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Nach dem Ausflug in die Ausstellung mit Bildern aus verschiedenen Künstlerkolonien haben wir an  unsere Aquarelle mit neuen Anregungen weitergearbeitet. Es war ein interessanter Tag, den wir mit unserer Plein Air Malerei im Park des Kunstmuseums Schwerin verbracht haben. Alle Teilnehmer waren mit dem neuen Wissen und ihren Aquarellen zufrieden, wie das gemeinsame Abschlussfoto des Aquarellkurses beweist. 😉

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Aquarellkurs im Park hinter dem Kunstmuseum Schwaan (c) Frank Koebsch (17)
Aquarellkurs im Park hinter dem Kunstmuseum Schwaan (c) Frank Koebsch (17)

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Ich möchte mich auch in Namen aller Malschüler noch einmal für die Unterstützung beim Kunstmuseum Schwaan bedanken und würde mich freuen, wenn ich im nächsten Jahr wieder einmal dort zu Gast sein darf.

Vielleicht habe die Zeilen und die Fotos bei Ihnen das Interesse wachgerufen, dass Sie auch einmal im Rahmen einer Malreise oder eines Aquarellkurses gemeinsam mit mir malen wollen. Dann habe ich noch zwei Tipps für Sie:

Ich würde mich freuen, mit Ihnen auch einmal in einem meiner Aquarellkurse zu malen. 😉

Plein Air Festival 2018 – Tag 1

Plein Air Festival 2018 – Tag 1

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Logo - Plein Air Festival - Malen an der Ostsee
Logo – Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

Am 05. Mai 2018 hatten wir das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee 2018 eröffnet. Wir sind vor dem offiziellen Start gemeinsam mit den Dozenten die vorgeschlagenen Malorte in und rund um Kühlungsborn abgefahren. Das Kick off des Festival fand wie im vergangenen Jahr im Konzertgarten Ost statt. Nach der offiziellen Begrüßung hatten sich die Teilnehmer der verschiedenen Workshops mit ihren Dozenten ( Anke GrussJens HübnerKarin KutheMaxim SimonenkoSonja Jannichsen und Thomas Freund) für den ersten Workshoptag verabredet. Nach all den Vorbereitungen und der Vorfreude auf die Plein Air Saison  ging es nun endlich los. In diesen Tagen war es eine meiner Aufgabe als Projektleiter des Plein Air Festivals eine Vielzahl von organisatorischen Fragen zu klären, die Teilnehmer mit Material zu versorgen und die Workshops zu begleiten. Eine tolle Aufgabe, denn das gemeinsame Malen an der Ostsee macht immer wieder Spaß. In den folgenden Tagen werde ich immer wieder einzelne Artikel von dem Festival berichten. Starten werde ích heute mit ein paar Fotos und einem Bericht vom ersten Tag.

Zu meinen Arbeiten gehörte auch die Betreuung der Journalisten und am Montagvormittag war ich gemeinsam mit Frau Katja Bülow unterwegs, um für den NDR Hörfunk Material für eine Reportage zu sammeln.  Der Beitrag wurde am 10. Mai 2018 im Kulturjournal des NDR 1 MV gesendet. Was geblieben ist und sind die Fotos.

Aquarellmaler beim Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

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Auf dem Weg zu den Aquarellmalern in dem Workshop von Sonja Jannichsen hatten wir Henry Schellenberg in der Nähe der Villa Balitic getroffen. Ich habe mich sehr gefreut, Henry wieder zu sehen und bei seiner Malerei zu erleben. Henry Schellenberg hatte mit seinem Aquarell von der Kleinspurbahn Molli den Publikumspreis des Festivals gewonnen. Wir haben mit ein wenig für das Malen an der Ostsee und das Festival geplaudert, bevor wir zum Strand bei der Kunsthalle weiter gezogen sind. Hier konnten wir mit den Aquarellisten plaudern und erste Eindrücke von Festival sammeln.

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Wenn Sie mehr über die Erlebnisse der Aquarellmaler beim Festival erfahren wollen, dann besuchen Sie doch Seite von Sonja Jannichsen. Hier schildert Sie viele ihrer Eindrücke und zeigt einige weitere Fotos.

Am Nachmittag war es dann meine Aufgabe gemeinsam mit Ulrich Langer, Geschäftsführer der Touristik-Service-Kühlungsborn GmbH Frau Dana Frohbös von der Ostsee Zeitung für eine Reportage zu begleiten. Wir sind gemeinsam nach Bad Doberan gefahren und haben sie

Mangazeichner bei der Obstblüte im Klostergarten des Doberaner Münsters

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besucht. Maxim Simonenko hatte die wunderbare Stimmung der Obstblüte und die Ruinen der Wolfsscheune im Klostergarten des Doberaner Münsters genutzt und gemeinsam mit seinen Workshopteilnehmern die ersten Zeichnungen zu erstellen. Manga und das Kirschblütenfest haben in Japan eine weitreichende Verbindung. Es war spannend der Gegensatz des Farbspiels der Apfelblüten und die zarten Kirschblüten zu der Backsteingotik zu erleben.

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Acryl Maler beim Plein Air Festival – Malen im Hafenhaus

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Nach den Interviews in Bad Doberan sind wir nach Kühlungsborn zurückgefahren, um im Hafenhaus der Marina die Teilnehmer der Acrylworkshops von Anke Gruss zu treffen. Anke hatte hier mit den ersten Schritten für maritime Motive begonnen. Den Inhalt der Interviews von Frau Dana Frohbös beim Plein Air Festival 2018 können Sie in der Artikel „Mit Stift und Pinsel in der Natur“ der Ostsee Zeitung lesen.

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Plein Air festival 2019 - Mit Stift und Pinsel inn der Natur - Ostsee Zeitung 2019 05 08
Plein Air festival 2019 – Mit Stift und Pinsel inn der Natur – Ostsee Zeitung 2019 05 08

Bei Interesse  können Sie den Artikel Plein Air festival 2019 – Mit Stift und Pinsel in der Natur – Ostsee Zeitung 2019 05 08 hier auch in hoher Auflösung als pdf Datei lesen.

 

Pastell Maler beim Plein Air Festival – Malen in der Alten Büdnerei

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Ich habe den ersten Tag beim Plein Air Festival 2018 dann mit einem Besuch in der Alten Büdnerei ausklingen lassen. Für mich ist die Alte Büdnerei ein wunderbares Fleckchen im Hinterland Kühlungsborns mit einem weitläufigen Garten und einen wunderbaren Blick auf die Kühlung. Ich starte hier regelmäßig zu meinen Malreisen Faszination Ostsee, habe live im Rahmen von Kunst Offen u.a. Anlässen gemalt. Diesen wunderbare Ort hatte auch Karin Kuthe mit den Workshopteilnehmer für die Pastellmalerei erobert. Hier ein paar Schnappschüsse von dem Nachmittag.

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Save the Date - Plein Air Festival 2019
Save the Date – Plein Air Festival 2019

Ich hoffe, dass Sie einen ersten Eindruck in das Geschehen des Plein Air Festivals 2018 gewinnen konnten. Wenn Sie Lust gekommen haben, im nächsten Jahr ebenfalls an einen Workshop, dem freien Malen und der Ausstellung des Festivals teilzunehmen, dann merken Sie sich schon den Termin vom 05. bis zum 12. Mai 2019 vor.  Ich freue mich schon darauf, mit „alten“ Bekannten und neuen Teilnehmen die Region an der Ostsee rund um Kühlungsborn malerisch zu entdecken.

Ein Experiment im Workshop „Landschaften wirkungsvoll gestalten“ des BDK M-V

Ein Experiment im Workshop des BDK M-V

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„Landschaften wirkungsvoll gestalten“ 

Wie kann man mit Hilfe von Vereinbarungen zur Perspektive, unabhängig voneinander Vorder-, Mittel und Hintergrund gestalten und doch gemeinsam Bilder malen?

 

Am 16. und 17. März 2018 fanden die Fachtage der Kunst des BDK Fachverband für Kunstpädagogik M-V statt. In diesem Jahr hieß das Thema „Landschaften“ und ich hatte eine Einladung erhalten, am Sonnabend den 17. März einen Workshop im Doberaner Kornhaus zu gestalten. Der Start an diesem Tag begann, wieder einmal anders als geplant, denn der Winter kam wieder mit Schnee und starken Wind zurück. Es war ein herrlicher Anblick in der Wintersonne.  Ich hatte ja den vergangenen Tagen schon ein paar Fotos vom Kornhaus und dem Doberaner Münster im Schnee hier auf meinem Blog gezeigt.

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Der Start in die Fachtagung „Landschaften“ begann mit einem Vortrag von Dr. Gero Seelig zur „Niederländische Landschaftsmalerei“.  Dr. Gero Seelig ist Kurator des Staatlichen Museums Schwerin und es war interessant, was er zur Entwicklung der Landschaftsmalerei berichtete. Einerseits weil ich die Galerie Alter und Neuer Meister in Schwerin von vielen Besuchen kenne und zum anderen weil ich dort einige Aquarellkurse gestalten konnte. Dabei konnte ich einen kleinen Einblick in das Wirkungsfeld von Dr. Gero Seelig bekommen. Nach dem Vortrag konnten die Teilnehmer der Tagung zwischen drei verschieden Workshops wählen.

  • Christine Donath – „Gelatine Druck/Gelli-Druck/Gelli-Art : Drucktechnik zum Thema Landschaften“ – Ausgeschnittene Formen und Schablonen, Schnüre, Netze, Kämme und diverse andere Materialien werden als Strukturwerkzeuge benutzt. Die entstandenen Papiere eignen sich sehr gut zur Weiterverarbeitung in Collagen und Grafiken.
  • Sylvia Dallmann „Von der Collage zur Malerei/erfundene Landschaften“ Im Focus steht das Werk des franz. Malers Nicolas de Stael
  • Frank Koebsch – „Landschaften wirkungsvoll gestalten

 

Für mich war es interessante Workshops. Warum? Ich habe Erfahrungen mit Malschülern fast jeden Alters im Rahmen von Aquarellkursen und Malreisen. Fast noch mehr Spaß macht es, mit Kindern zu basteln und zu malen und ihnen gleichzeitig die Angst vor den Ausstellungen und der Kunst zu nehmen. Kinderlärm war immer wieder in unseren Ausstellungen erwünscht, denn ich bin der Überzeugung, Ausstellungen und Museen sollten zum Anfassen und mitmachen anregen.  Nichts ist schöner, wenn man die Kids spielerisch an die Kunst herführen kann. Hierbei ist es egal, ob man in Ausstellungen Kraniche bastelt und bemalt, Projekttage an Schulen gestaltet oder Malwettbewerbe begleitet. Durch das Malen kann jeder seine Welt entdecken und für andere Menschen darstellen.  Es war spannend gemeinsam mit Personen mit Assistenzbedarf ein großes Bild auf Rügen zu gestalten. Malen bedeutet Lebensfreude. Ich habe zwar mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gemalt, aber noch nie in einem Workshop mit Kunsterziehern gearbeitet 😉.

Es war für mich ein Experiment einen Workshop im Rahmen einer Fachtagung des Bund Deutscher Kunsterzieher zu realisieren.  Ein Experiment in zweifacher Hinsicht. Gelingt es mir die Lehrer zu begeistern und lassen sich die Kunsterzieher auf das Experiment ein:

Mit Hilfe von Vereinbarungen zur Perspektive, unabhängig voneinander Vorder-, Mittel und Hintergrund zu gestalten und doch gemeinsam Bilder malen?

 

Hier meine Workshop Beschreibung:

 

Um Landschaften wirkungsvoll darzustellen, gibt es ein paar allgemeine Gestaltungsmöglichkeiten, die sich in der Malerei, dem Urban Sketching oder Zeichnungen einsetzten lassen. Frank Koebsch lädt Sie ein, die Gestaltungsmöglichkeiten z.B. in den Werken von Caspar David Friedrich zu entdecken. Lassen Sie uns dann diese Gestaltungsmöglichkeiten auf einige Landschaftsmotive übertragen.

Wenn wir diese Möglichkeiten gemeinsam abgestimmt haben, können wir mit mehreren Teilnehmern spielerisch ein Landschaftsbild malen. Vordergrund, Hintergrund sowie wichtige Elemente des Motivs werden von verschiedenen Personen und unabhängig erstellt werden. Erleben Sie wie dann eine vollständige Landschaft entsteht. Wir werden in unserem Workshop mit Folien und Overhead Folien malen. Im Unterricht kann dieses auch

  • auf verschiedenen Papieren gemalt werden, aus denen ein „Bühnenbild“ wie bei Schattentheater entstehen kann,
  • mit Photoshop auf verschiedenen Layern erfolgen, um die Kinder an Graphik Tablets und Software heranzuführen.

 

Wie heißt es so schön, Bilder sagen mehr als tausend Worte. Also zeige ich ein paar Fotos von dem Tag.

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Mit ein wenig Theorie zur Perspektive haben wir uns einige Bilder von Caspar David Friedrich wie die „Rügen Landschaft mit Meeresbuch“ und „Klosterruine Eldena und Riesengebirge“ angeschaut. Wir haben herausgearbeitet, wie Caspar David Friedrich als Poet der Landschaftsmalerei in seinen Bildern Vorder-, Mittel und Hintergrund realisiert hat. Um die Theorie erlebbarer zu machen, haben ich  einige meiner Rügen Aquarelle mit Landschaften von der Ostsee und Fotos von den Malorten vorgestellt. Am Beispiel des LandschaftsaquarellsReddevitzer Höft – Blick auf die Granitz“ und die Fotos vom Cliff auf dem Mönchgut habe ich in blau, grün, rot und mit unterschiedlichen Stiftstärken Vorder-, Mittel und Hintergrund abstrahiert. Die Hypothese ist, wenn wir Farben, Strichstärken und Maßstäbe / Größenrelationen für den Vorder-, Mittel und Hintergrund definiert haben, können wir unabhängig voneinander mit diesen Vereinbarungen einzelne Bildelemente erstellen und später zusammenfügen. Alle Theorie ist grau, also habe wir es mit verschiedene Vorder-, Mittel und Hintergründe auf Overhead Folien gezeichnet und dann über einander gelegt. Wie die Fotos zeigen, das Experiment gelang. Ich hoffe, dass die Workshops Anregungen für den Unterricht geben konnte, um Landschaften wirkungsvoll zu gestalten, um mit mehreren Kindern an einem Bild, an einer Landschaft zu malen. Es ist eine interessante Abstraktion, um eine Landschaft in mehreren Ebenen für ein Schattentheater zu bauen, Elemente von Comics zu gestalten egal oder auf Papier, Folien oder Rechner. Schau´n wir mal ob es mir gelungen ist, die Lehrer und Kunsterzieher zu begeistern. ,-)

Plein Air Workshops mit Sonja Jannichsen und Ivan Prado

Plein Air Workshops mit Sonja Jannichsen u. Ivan Prado

Ein Bericht vom ersten Plein Air Festival in Kühlungsborn

 

Die Zeit rast, es sind schon über fünf Wochen vergangen, seit dem wir mit dem Kick Off das erste Plein Air Festival in Kühlungsborn eröffnet haben. Die Tourismus Service Kühlungsborn GmbH, die Kunsthalle Kühlungsborn und ich hatten alle Malinteressierten eingeladen, um gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen. Von der Idee für das Plein Air Festival bis zum Realisierung war fast ein ganzes Jahr vergangen und mit Spannung habe die Gäste und genauso wir Organisatoren auf den Start gewartet. Wir haben in der Zwischenzeit auf der Web Seite des Plein Air Festivals sowie in der Presse z.B. in der Zeitschrift „Mein Kreativ Atelier“ immer wieder über die Vorbereitungen berichtet aber die Aufregung und Vorfreude wuchs dann kontinuierlich, bis dann am ersten Mai Wochenende das Plein Air Festival in Kühlungsborn startete. Für die ersten drei Festivaltagen hatten wir verschiedene Workshops organisiert. In einem ersten Rückblick hatte ich über die Eröffnung und die Plein Air Workshops von Susanne Mull und Jens Hübner sowie Anke Gruß und Thomas Freund berichtet. Die Dozenten des Festival hatten ihre Erfahrungen in den Bereichen Pastellmalerei, Urban Sketching, Acryl – und Ölmalerei vermittelt. Heute möchte ich über die Workshops von Sonja Jannichsen und Ivan Prado berichten.  Für alle Interessenten der Aquarellmalerei haben wir den

 

WORKSHOP MIT SONJA JANNICHSEN – AQUARELLMALEREI AN DER OSTSEE

 

Aquarellmalerei für Anfänger mit Malerfahrung und Fortgeschrittene. In dem dreitägigen Workshop hat Sonja Jannichsen mit den Malschülern folgende Fragestellungen bearbeitet:

 

  • Sonja Jannichsen
    Sonja Jannichsen

    Wie malt man ohne Lineal eine perfekte Horizontlinie? Wie legt man eine leichten Himmel an?

  • Wolken?
  • Wie malt man einen Stein oder mehrere hintereinander im Aquarell? Wie bekomme ich Unruhe auf Stein oder Muschel hin?
  • Welche Farben benutze ich fürs Meer? Welche für den Strand?
  • Wie bekomme ich die Tiefe und wie eine Wellenbewegung aufs Papier?
  • Leichte Wolken am Horizont, tiefe Gewitterwolken? Wie male ich diese mit einfachen Mitteln?
  • Gibt es Tricks für die Darstellung des Strandes? Wenn ja, welche?
  • So ein großer, breiter Pinsel! Was male ich denn damit? Wie benutze ich breite Pinsel im Aquarell? Am Strand? Fürs Wasser malen? Welche Themen lassen sich damit gut gestalten?
  • Tolle Informationen rund um den Flachpinsel. Vorgeführt – Nachgemacht – Verstanden

 

Hier ein paar Schnappschüsse von den Workshop Tagen mit Sonja Jannichsen von Anfang Mai. Wie Sie sehen, hatten wir schönes Wetter mit warmer Sonne, genauso wie kalter Wind von der Ostsee und Regen. Halt richtige Bedingungen für die Plein Air Malerei. 😉 Sonja Jannichsen hat ihren Malschülern am Strand von Kühlungsborn und in der Konzertgarten West, im Bootshafen Kühlungsborn, genauso wie am Leuchtturm von Barstorf gemalt. Bei Regenschauer sind wir in verschiedene Räume wie das Haus des Gastes  oder das Hafenhaus ausgewichen. Bei Malen im Hafenhaus hatten die Workshopteilnehmer von Sonja Janichsen auch die Chance die Karikaturisten des Plein Air Festivals kennen lernen. Für die Teilnehmer ein spannendes Treffen. Auf dem Blog von Sonja finden Sie weitere Informationen und Fotos zu den Tagen in Kühlungsborn.

 

 

 

Das Treffen der Aquarellisten mit den Karikaturisten ist die passende Überleitung zu dem

 

KARIKATUREN WORKSHOP MIT IVAN PRADO

 

Hier die Workshop Beschreibung mit Ivan Prado:

 

Ivan Prado
Ivan Prado

Erleben und lernen Sie, wie aus einer Idee, einer ersten Skizze eine Karikatur entsteht. Ivan Pardo zeigt seine Herangehensweise und Philosophie und begleitet sie bei erstellen der Karikaturen und Illustrationen.

Mit Karikaturen können wir unsere Meinung frei äußern. Immer wieder sind es die Karikaturen aus Zeitungen, Zeitschriften, Ausstellungen und dem Internet, die zu heftigen Diskussionen im Alltag und der Politik führen. Sie sind ein universelles Medium, um eine breites Publikum zu erreichen.
In unserem Workshop gehen wir gemeinsam die Schritte von den ersten Skizzen bis zum Finish der Karikatur. Ivan Prado erläutert „Step by Step“ die notwendigen Techniken, erklärt seine Philosophie und Gedanken, was eine gute Karikatur ausmacht.

 

Es war spannend zu erleben, wie Karikaturen während der Workshoptage entstanden sind. Hier ein paar Schnappschüssen … Interessant war es, dass der NDR das Festival begleitet hat. Einmal ist eine kurze Sequenz in der Sendung „Lust auf Norden“ vom 12. Mai 2017 zu sehen. Für einen zweiten Sendebeitrag für das Nordmagazin – Land und Leute am 16. Mai 2017 hatte ein Team um David Pilgrim und Angelika Jahros Jens Hübner am dritten Tag begleitet. Zum anderen hatte Katja Bülow für den NDR Hörfunk einen Beitrag aufgezeichnet. Aus diesem Grund sehen Sie auch einige Fotos aus dem Interview von Ivan Prado mit dem NDR.

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Es waren spannende und schöne Tage. Wenn Sie Lust haben im Rahmen eines solchen Festivals auch einmal an der Ostsee zu malen, dann merken Sie sich doch den Termin für das nächste Jahr vor.

Save the Date:

Merken Sie sich die Woche vom 06. bis zum 13. Mai 2018 vor, denn dann findet das zweite Plein Air Festival – Malen an der Ostsee – in Kühlungsborn.

Logo - Plein Air Festival - Malen an der Ostsee
Logo – Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

Plein Air Workshops mit Susanne Mull und Jens Hübner

Plein Air Workshops mit Susanne Mull und Jens Hübner

Ein Bericht vom Plein Air Festival in Kühlungsborn

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Anfang Mai haben wir ein wunderbares Event in Kühlungsborn veranstaltet. Wir haben zum gemeinsamen Malen und Ausstellen an die Ostsee eingeladen. Es waren spannende und interessante Tage. Heute möchte ich einen weiteren Bericht über die Workshops bei dem Plein Air Festival – Malen der der Ostsee veröffentlichen. Ich hatte bereits nach dem Start des Festivals mit dem Kick Off einen ersten Rückblick gewagt und auch über die Workshops mit Anke Gruss und Thomas Freund berichtet. Die Idee des Plein Air Festival an der Ostsee ist es eine breite Palette von Techniken anzubieten und die Kommunikation untereinander zu fördern. So hatten wir neben Anke Gruss  für die Acryl Malerei und Thomas Freund  für die Öl Malerei weitere Dozenten für das Festival begeistern können. Für alle Interessenten des Urban Sketchings haben wir den

 

WORKSHOP MIT JENS HÜBNER – URBAN SKETCHING – KÜHLUNGSBORN MIT DEM SKIZZENBUCH ENTDECKEN

 

angeboten. Hier die Workshop Beschreibung von Jens Hübner:

Jens Hübner
Jens Hübner

Unbeobachtet und fast nebenbei Architektur, Menschen und Ostseewellen ins Format zu setzen und Unwesentliches wegzulassen ist ebenso Ziel des Workshops wie die Vereinfachung der Realität, um eine fotografische Genauigkeit zu vermeiden.

In seinem Workshop verrät der Zeichner, Weltumradler und Buchautor was Sie beachten sollten, wenn Sie im Café, im Standkorb oder bei ausgedehnten Strandspaziergängen zu Stift und Farbe greifen möchten. Durch Live-Demos und individuellen Besprechungen lernen Sie wie Sie es schaffen den Respekt vor dem leeren Blatt zu verlieren und mit wenigen Linien und einfachen Farbverläufen Ihr Motiv stimmungsvoll auf´s Papier zu bringen.

 

Die Teilnehmer an den drei Workshop Tagen waren begeistert. Jens Hübner war mit Ihnen am ersten Tag nach einer Einführung im Hafenhaus von Kühlungsborn, in der Marina unterwegs. Am zweiten Tag sind sie mit dem Molli gemeinsam nach Heiligendamm und zum Münster in Bad Doberan gefahren, um vor Ort zu malen. Am dritten und letzten Tag war die Gruppe nach einer Einweisung in der Kunsthalle Kühlungsborn mit gemieteten Fahrrädern am Leuchtturm von Barstorf. Leider konnte ich Jens Hübner und seine Gruppe nicht ständig begleiten. Ich habe leider nur ein paar wenige Fotos vom Beginn des ersten und dritten Workshoptages.

 

Die letzten Berufsfischer von Kühlungsborn (c) Jens Hübner
Die letzten Berufsfischer von Kühlungsborn (c) Jens Hübner

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Der zweite Workshop des Plein Air Festivals über den ich heute berichten will, wurde von Susanne Mull zum Thema Pastellmalerei gestaltet. Hier die Workshop Beschreibung

 

WORKSHOP MIT SUSANNE MULL – WOLKEN UND MEE(H)R – NATURALISTISCHE PASTELLMALEREI AN DER OSTSEEKÜSTE

 

Susanne Mull
Susanne Mull

Nach einer Einführung in die Materialkunde starte ich mein klar strukturiertes Unterrichtskonzept mit einer Demo, mit der ich meine Arbeitsweise Schritt für Schritt bzw. Schicht für Schicht vorstelle. Begleitend werden Grundkenntnisse über Tonwerte und Simultankontraste vermittelt. Nach einigen kleinen Übungen gebe ich Tipps zum Malen vor der Natur. Unterwegs, an reizvollen Orten des Ostseebades Kühlungsborn begleite ich jede/n einzelnen Teilnehmer/in fachkompetent und geduldig bei der Erarbeitung eigener Bildmotive. Dabei stehen Komposition und die Erarbeitung von Kürzeln für Strukturen in der Natur und Architektur im Mittelpunkt. Ein Reiz der Pastellmalerei liegt in der Leuchtkraft des fast reinen Pigments, aber auch der unmittelbare Farbauftrag. Es wird kein Werkzeug zwischen Hand und Pastell benötigt. Auf diese Weise entfaltet jeder durch seine persönliche Gestik eine eigene Handschrift.

 

Susanne Mull hatte als Ort für die Einweisung das Cafe Röngten gewählt, danach ging es raus an den Strand. Am zweiten Tag hat sie gemeinsam mit den Workshop Teilnehmern einen wunderschönen Tag am Leuchtturm von Bastorf verbracht. In der Alten Büdnerei klang dann am dritten Tag der Workshop aus. Hier ein paar Fotos von dem Workshop mit Susanne Mull.

 

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Interessant war es, dass der NDR das Festival begleitet hat. Einmal ist eine kurze Sequenz in der Sendung „Lust auf Norden“ vom 12. Mai 2017 zu sehen. Für einen zweiten Sendebeitrag für das Nordmagazin – Land und Leute am 16. Mai 2017 hatte ein Team um David Pilgrim und Angelika Jahros Jens Hübner am dritten Tag begleitet. Zum anderen hatte Katja Bülow für den NDR Hörfunk einen Beitrag aufgezeichnet. Im NDR 1 Radio MV – Kulturjournal berichtete Sie über unser Plein Air Festival. Sie hatte in verschiedenen Interviews die Stimmung bei den Malschülern, Dozenten und Besuchern eingefangen. Katja Bülow hatte auch Susanne Mull und Jans Hübner zur Plein Air Malerei befragt. Hier die Zitate von Susanne Mull und Jens Hübner zu den

Vorteilen und den Herausforderungen der Plein Air Malerei

 

Anfang Mai an der Ostsee  aus dem Interview mit Katja Bülow:

Susanne Mull:

„Ich male mit allen Sinnen. Ich nehme meine Umgebung war, spüre Kälte, Hitze, Straßenlärm, Vogelzwitschern, den Staub, die Sonne, den Geruch…. Das alles fließt mit ein in meine Malerei. Meine positive Stimmung aber vielleicht auch weil ich genervt bin, weil ich friere, weil ich kalte Hände habe, weil meine Gestik einfach durch das Zittern anders ist.“

Jens Hübner:

„Urban Sketching ist das Zeichen vor dem Objekt selbst. Nicht das Zeichnen nach dem Foto und es ist eine große weltweite Gemeinschaft, die sich über soziale Netzwerke organisiert.“

Zwischentext: Wichtiges Grundprinzip ist dabei das schnelle und spontane Skizzieren und das funktioniere bei niedrigen Temperaturen sogar besser als sonst.

Jens Hübner:

„Ja man ist dann schön schnell. Das ist dann der Vorteil.“ Lachend … „Man muss da mal als Vorteil sehen. Da wird man nicht so – oh jetzt noch dies und das, und was könnte ich jetzt noch … Eh eine Möwe – zack, zack – da ist sie. Das regt an, um schnell das wesentliche festzuhalten.“

Ein Teil des Workshops hatte dieses während des Interview von Katja Bülow mit Jens Hübner gleich umgesetzt 😊.

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Es waren spannende und schöne Tage. Wenn Sie Lust haben im Rahmen eines solchen Festivals auch einmal an der Ostsee zu malen, dann merken Sie sich doch den Termin für das nächste Jahr vor.

Save the Date:

Merken Sie sich die Woche vom 06. bis zum 13. Mai 2018 vor, denn dann findet das zweite Plein Air Festival – Malen an der Ostsee – in Kühlungsborn.

 

Logo - Plein Air Festival - Malen an der Ostsee
Logo – Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

Plein Air Workshops mit Anke Gruß und Thomas Freund

Plein Air Workshops mit Anke Gruß und Thomas Freund

Ein Bericht vom Plein Air Festival in Kühlungsborn

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Dieser Mai ist für mich ein spannender Monat. Ich war mit ganz vielen Menschen unterwegs, die das Malen an der Ostsee lieben. Ich habe im Rahmen von Malreisen auf Rügen und Kühlungsborn gemeinsam mit Malschülern gemalt. Die aufregendste Zeit war jedoch das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee. Die Grund Idee dieses Festivals ist es Menschen einzuladen, die Spaß daran haben, gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen. Nach einigen Monaten Vorbereitung und Marketing z.B. in den Zeitschriften „Mein Kreativ Atelier“ und „atelierstartete am ersten Maiwochenende das Plein Air Festival in Kühlungsborn. Ich hatte bereits über das Kick Off berichtet und einen ersten Rückblick auf das Festival veröffentlicht.

Dozenten des Plein Air Festivals gemeinsam mit Ulrich Langer (c) Frank Koebsch
Dozenten des Plein Air Festivals gemeinsam mit Ulrich Langer (c) Frank Koebsch

Heute möchte ich mit einer kleinen Reihe von Artikeln über die Dozenten und Workshops starten.  Um möglichst viele Menschen für das Plein Air Festival zu interessieren, haben wir Dozenten zu verschiedenen Techniken und Gestaltungsmöglichkeiten begeistert die Workshops zu gestalten und während der Festivalwoche in Veranstaltungen über ihre Kunst zu berichten.  Für alle Interessenten der Malerei mit Acrylfarben haben wir den

WORKSHOP MIT ANKE GRUSS – LICHT UND ATMOSPHÄRE AM MEER

Anke Gruss
Anke Gruss

angeboten. Hier die Workshop Beschreibung von Anke Gruss:

In diesem Kurs wollen wir uns intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen und das Meer mit den verschiedenen Lichtstimmungen und Farbklängen mit Acrylfarbe auf der Leinwand einfangen. Farbharmonien werden vorgestellt und eigene Farbharmonien können gefunden werden, Farbkontraste werden herausgearbeitet und dem Thema „Farben mischen“ widmen wir uns intensiv um Licht und Atmosphäre in einem Bild besser auszuarbeiten. Farbtheorie und Symbolik der Farbe werden vorgestellt.
Es kann abstrakt und naturalistisch gearbeitet werden, wobei die Natur als Inspirationsquellen Schwerpunkt dient.

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Hier ein paar Schnappschüsse von den drei Workshoptagen mit Anke Gruss.

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