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Ausflüge in die Natur Mecklenburg – Vorpommerns

Ausflüge in die Natur Mecklenburg – Vorpommerns

Was man braucht sind Glück, etwas Wissen und den richtigen Tipp für Zeit und Ort

 

Ich bin viel in der Natur unterwegs, um Motive für unsere Landschafts-, Kranich- und Wild Life Aquarelle zu finden. Gerade für die Tieraquarelle ist es wichtig, die Tiere immer wieder zu beobachten, um ein wenig von ihren typischen Bewegungen in den natürlichen Lebensräumen zu erfassen. Es sind wunderbare Erlebnisse. Meist bin ich in verschiedenen Regionen Mecklenburg – Vorpommerns unterwegs. Hier finden Sie ein paar Berichte, Fotos und Aquarelle von vergangenen Ausflügen z.B. über den Vogelzug an der Ostsee mit Kranichen, Staren und Finken auf Umanz, dem Vogelzug auf Hiddensee, meiner Suche nach Fischottern auf dem Mönchgut, der Beobachtung Seeadler am Breiten Luzin, der Kranichbeobachtungen auf den Feldern an der Müritz, in der Nähe von Sanitz, auf dem Großen Schwerin, an der Peene bei Anklam. Weiterhin war ich auf dem Rundwegs am Darßer Ort unterwegs, um die Hirschbrunft an der Ostsee  zu beobachten.

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Um die Ausflüge erfolgreich zu absolvieren, um möglichst viele Tiere beobachten zu können, ist die Wahl des Zeitpunkts, etwas Wissen und Vorbereitung wichtig. Gleichzeitig braucht man eine Menge Glück und wenn möglich „Insider Tipps“. Wenn man unterwegs ist, dann ist man von vielen Dingen und insbesondere vom Wetter abhängig. Ein Beispiel hierfür war der Start der Malreise zu den Kranichen an der Müritz im vergangenen Jahr. Traditionell beginnen wir mit einer Wanderung zu den Kranichen am Rederang See. Der Nationalpark Service in Federow organisiert diese Wanderung mit dem Kranich Ticket seit Jahren. An so einen Abend kann man im Herbst das Einfliegen von tausenden Kranichen am Rederang See beobachten. Doch in vergangenen Jahr sollte alles anders sein, denn die Natur lässt sich nicht planen. Das schlechte Wetter hielt sie Kraniche an der Ostsee zurück. Statt der 6.000 Vögel wurden nur 700 Kraniche am Rederangsee gezählt. Auf Grund der starken Niederschläge der letzten Tage hatten den Wasserstand des Sees erhöht und die Kraniche sind auf andere Schlafplätze am Ostseeufer der Müritz ausgewichen. Herr Schultz vom Nationalpark Service hatte für uns schnell eine Alternative organisiert. Unsere Suche nach Motive für Kranich Aquarelle im Müritz Nationalpark führte uns in das Naturschutzgebiet Großer Schwerin. Dort hatten wir einen wunderschönen Abend mit den Kranichen, Adlern, Gänsen, Kiebitzen, Kormoranen, Reihern, Staren u.a. verbracht. Heute möchte über die Idee oder die Vorbereitungen eines Ausflugs in das

 

Anklamer Stadtbruch

 

berichten.

Es ist ein Paradies für Seeadler, Reiher, Kraniche, Milane, Otter, Biber, Schmetterlinge und und ..

 

Das Wissen über die Zusammenhänge zwischen Wetter und dem Verhalten der Tiere entscheidet immer wieder über den Erfolg der Ausflüge. Oft sind es Zufälle, die einem dann zur Hilfe kommen. Ich war im Februar bei schönsten Winterwetter im Naturparadies an der Peene bei Anklam unterwegs. Auf dem Rundkurs bei den Menzliner Deichpfaden hatte ich das Glück neben Spuren von Fischottern und Bibern, Schwäne über dem Wasser der Peene bei Menzlin, viele Meisen im Schilf und am Totholz, Kraniche im Schnee  zu beobachten.

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Wenn man sich mit den Naturerlebnissen an der Peene beschäftigt, dann  lernt man irgendwann Günther Hoffmann kennen. Er ist u.a. Naturführer im Anklamer Stadtbruch. Wenn Sie ihn und die Natur an der Peene ein wenig kennen lernen wollen, dann schauern Sie doch einmal in das Interview Günther Hoffmann im Rahmen der Sendung des NDR´s „Mein Nachmittag“.  Für Naturliebhaber und Fotofreunde empfehle ich Ihnen bei Interesse am Anklamer Stadtbruch  den Blog Frank Brehe naturephotographyEines seiner Projekte ist die Fotografie im Anklamer Stadtbruch.  Solche Informationen und Beschreibungen haben mich neugierig gemacht.  Als ich dann am 07. August den Filmbeitrag des Nordmagazins „Seltenes Bild: Über 60 Seeadler in Bugewitz“  mit Günther Hoffmann gesehen hatte und als ich dann noch vom Kranich Informationszentrum, die Info erhalten habe, dass sich die Kraniche seit  Mitte August sammeln, wuchs die Plan endlich einmal wieder das Anklamer  Stadtbruch zu besuchen.  Das Sommerwetter in den vergangenen Wochen hatte zu einem besonderen Phänomen geführt.  Viele Feuchtgebiete sind bereits ausgetrocknet und da die Kraniche in ihren Revieren keine sichere Schlafmöglichkeit mehr finden, sammeln sie früher als in anderen Jahren. Das Anklamer Stadtbruch ist einer der Schlafplätze, wenn sich die Kraniche sammeln.  Aber auch hier ist der Wasserstadt viel niedriger als in den anderen Jahren. In der fischreichen Region ist es jetzt besonders einfach im Fachwasser Fische zu fangen. Ein Schlaraffenland für Reiher, Adler und andere Fischfresser.  Meine Idee war es morgens bevor die Kraniche ihre Schlafplätze verlassen, Seeadler, Kraniche und Reiher weitere Tiere gemeinsam beobachten zu können. Meine Faszination für die Kraniche und andere Motive für unsere Wild life Aquarelle war wieder angefacht.

Ob ich die nötige Portion Glück hatte, das Wetter mitspielte und wie mein Ausflug ausging, werde ich in den nächsten Tagen berichten 😉 Als Vorgeschmack hier ein Video von Stephan Schulz, der in den vergangenen Tagen im Anklamer Stadtbruch mit seiner Kamera unterwegs war. Sein Fokus waren am die Seeadler in der Flusslandschaft Peenetal.

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Kraniche im Schnee an der Peene bei Anklam

Kraniche im Schnee an der Peene bei Anklam

Winterliche Kranich Beobachtungen längs der Menzlicher Deichpfade

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Vor einigen Tagen war ich auf Motivsuche in einem Naturparadies an der Peene bei Anklam. Ich hoffte mit ein wenig Glück neue Motive für ein paar Winter Aquarelle oder Wild life Bilder zu finden. Es war ein herrlich sonniger Wintertag und ich habe die Natur genossen. Von der Peene, von den Menzliner Deichpfaden hatte ich bereits einige Fotos von meinen Beobachtungen veröffentlich. Besonders interessant waren für die Wildwechsel der Fischotter und Biber.

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Wer schon einmal an der Peene unterwegs war, weiß dass diese Region ein Vogelparadies ist. Ich spitzte meine Ohren und hielt meine Augen auf. Immer wieder hörte ich zwischen den Gänsen auf der anderen Seite des Flusses Kranich Rufe. Aber auf der anderen Seite der Peene waren Sie für mich unerreichbar. Aber trotzdem habe ich gehofft, die Kraniche auch an diesem Tag zu sehen. Ich war in diesem Winter schon mehrmals auf den Spuren der Kraniche unterwegs, denn die Vögel des Glücks überwintern trotz Schnee in Mecklenburg Vorpommern. So konnte ich schon oft Kraniche im Januar erleben und hatte vor 3 Wochen hier auf meinem Blog einige Schnappschüsse von einem Spaziergang über die Felder bei Sanitz  gezeigt. Kraniche im Schnee sind ein wunderbarer Anblick. Als Ergebnis meiner Kranich Beobachtungen sind eine etliche Kranich Aquarelle entstanden.

 

Kraniche im Schnee auf den Wiesen bei Anklam

 

Bei meinem Ausflug über die Menzliner Deichpfade brauchte es Geduld und viel Glück. Als ich schon auf dem Rückweg hinter den Poldern war, wurde meine Ausdauer belohnt. Dieses Mal hörte ich hinter dem Winterwald an der Peene bei Menzlin die Kraniche rufen. Ich versuchte mich Stück für Stück an die Vögel heranzupirschen und hatte dann das Glück, sie auf den Feldern zu sehen. Dieses sind immer wieder die Momente, die mich verzaubern und meine Faszination für die Kraniche auf ein Neues erwachen lassen. Es war eine kleine Gruppe von drei Vögel, die in einer Senke auf den verschneiten Wiesen nach Futter suchten. Es war ein imposantes Bild die majestätischen Kraniche in der Wintersonne zu erleben. Aus meiner Sicht waren es ein Kranichpaar mit einem Jungvogel aus dem vergangenen Jahr, die im Peenetal überwintert haben. Die beiden Altvögel ließen sich trotz Schnee und Eis nicht von den beginnenden Frühlingsgefühlen abhalten und begannen mit dem typischen Hochzeitstanz der Kraniche. Es war ein tolles Erlebnis den Tanz und die Hochzeit in Weiß der Kraniche zu erleben. Hier einige meiner Aquarelle und  ein paar Fotos von den Kranichen im Schnee auf den Wiesen an der Peene.

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Wie es sich herausstellte war ich bei meinen Kranichbeobachtungen im Schnee nicht alleine. Ein Ehepaar aus Berlin hatte ebenfalls das wunderbare Winterwetter genutzt. Auf dem Rückweg zum Parkplatz kamen wir ins Plaudern. Wir tauschten uns ein wenig darüber aus, was die Kraniche im Schnee machen, wie ich schon einmal den Frühlingsanfang mit den Kranichen im Schnee verbracht habe. Meine Geschichten, mein Outfit, die Kamera mit dem großen Objektiv und die Begleitung von zwei Hunden warfen natürlich Fragen auf. Ich berichtete ein wenig über unsere Aquarelle und mein Berufsleben als Aquarellist 😉.  Es war ein wunderbarer Ausflug. Ein paar Schnappschüsse von weiteren Vögeln, die ich auf dieser Wanderung beobachten konnte, werde ich in den nächsten Tagen zeigen. Es werden sicher wieder auf Grundlage meiner Beobachtungen wieder neue Wild Life Aquarelle entstehen. Freuen Sie sich schon auf ein paar Fotos von Meisen, Schwänen und Silberreihern von den Menzliner Deichpfaden an der Peene.

Ausstellung im Wildpark weiter zu sehen

Wenn Ihnen der Bericht, die Fotos und Aquarelle von den Kranichen im Schnee  gefallen und Sie Interesse an Wild life Aquarellen haben, dann habe ich zwei Tipps für Sie. Bis zum 03. März 2018 können Sie eine Auswahl der Aquarelle von Hanka und mir in der Ausstellung „Wildes Land“ im Wildpark MV als Original sehen. Schauen Sie mal vorbei, es lohnt sich bestimmt.

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Kranich Aquarell “In diesem Jahr zu früh“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell “In diesem Jahr zu früh“ im Format 36 x 48 cm mit den Kranichen im Schnee kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€440,00

Motivsuche in einem Naturparadies an der Peene bei Anklam

Motivsuche in einem Naturparadies an der Peene

Unterwegs auf den Menzliner Deichpfaden an der Peene bei Anklam

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In der vergangenen Woche hatten wir phantastisches Winterwetter. Ich habe die Tage genutzt und war in der Natur unterwegs. Die Idee war es eine Wanderung an der Peene bei Anklam zu unternehmen und mit ein wenig Glück neue Motive für ein paar Winter Aquarelle oder Wild life Bilder zu finden. Ich hatte mich für den Rundkurs auf den Menzliner Deichpfaden entschieden. Dort werden in der warmen Jahreszeit eine Vielzahl von Natur- und Landschaftsführungen im Peenetal angeboten. Auf Grund der Artenvielfalt wird die Region an der Peene auch mit dem Begriff Amazonas des Nordens beworben.  Es lohnt sich wirklich Ausflüge zu unternehmen. Auf der Web Seite „Abendteuer Flusslandschaften“ finden Sie eine Vielzahl von geführten Tourangeboten. Ich habe es genossen, morgens alleine als erster den Spuren der Tiere zu folgen kann und ein paar schöne Motive mit der Kamera einzufangen. Gestartet bin ich hinter Menzlin auf dem Parkplatz des Kanuverleihs, um dann den gut sechs Kilometer langen Menzliner Deichpfaden zu folgen. Ich hatte Glück. Die Sonne schien auf den in der Nacht gefallenen Schnee und es war einfach die Spuren der Tiere zu finden. Gleichzeitig war es ein phantastisches Fotowetter. Hier ein paar Schnappschüsse von der Winterlandschaft an der Peene.

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Es lohnt sich den Naturlehrpfad an den Menzliner Deichpfaden mit seinen Aussichttürmen an den Wiesen, Poldern und der Peene bei Anklam zu erkunden. Auf dem ganzen Weg in der wunderschönen verschneiten Landschaft und dem Winterwald wurde ich von Amsel, Drosseln, Meisen, Schwänen, Silberreihern und Kranichen begleitet. Ich habe die Fotos mit einigen unserer Aquarelle ergänzt. Doch zu meinen Vogelbeobachtungen komme ich später, als erstes möchte ich über die Tiere berichten, die ich nicht gesehen habe.

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Spuren von Fischottern und Bibern zwischen Poldern und Peene

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Besonders beeindruckend waren für mich die vielen Wildwechsel. Ich konnte Spuren von Hirschen, Rehen und Wildschweinen genauso erkennen, wie ganz frische Spuren der Fischotter und Biber  zwischen Peene und den Poldern. Ganz klar Fischotter und Biber nutzen eigene Wege. Während bei den Ottern die Abdrücke der Pfoten gut zu erkennen sind, haben die Biber auf Ihren Wegen die Abdrücke ihre Pfoten durch ihren Schwanz verwischt. (Bitte aufpassen: Der Begriff Biberschwanz ist der Name für einen Dachziegel. Der Schwanz des Bibers heißt Kelle 😉 ) Der frische Schnee, die offenen Wasserstellen links und rechts der Wildwechsel ließen erkennen, dass einige Spuren sehr frisch waren. Dazu kam eine Geräuschkulisse mit knackenden Eis, Plantschen und brechenden Schilf, die ahnen lies, dass zu mindestens die Biber in der unmittelbaren Nähe waren. Hierfür sprachen auch die vielen gefällten und angenagten Bäume mit zum Teil frischen Bissspuren aus der Nacht. Von den Fischottern waren außer ihren eindeutigen Spuren im Schnee leider nichts weiter zu sehen oder zu hören, denn sie gehören zu den heimlichen Gesellen Mecklenburg – Vorpommerns. Ich erinnere mich noch gut an meinem Ausflug auf den Spuren der Fischotter auf dem Mönchgut und den Entdeckungstouren in anderen Regionen. Mich hat das verspielte und neugierige Wesen der heimlichen Otter schon immer fasziniert, so dass ich in der Vergangenheit schon zwei Aquarelle mit Fischottern gemalt hatte. Da ich leider keine Biber und Otter fotografieren konnte, habe ich meine beiden Aquarelle mit den Ottern unter die Schnappschüsse gemogelt. neben

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Es war ein wunderbarer Ausflug. Ein paar Schnappschüsse von Vögeln, die ich auf dieser Wanderung beobachten konnte, werde ich in den nächsten Tagen zeigen. Es werden sicher wieder auf Grundlage meiner Beobachtungen wieder neue Wild Life Aquarelle entstehen. Freuen Sie sich schon auf ein paar Fotos von Meisen, Schwänen, Silberreihern und Kranichen im Schnee von den Menzliner Deichpfaden an der Peene.

Kranich Bilder im Natureum Darßer Ort

26. September 2016 5 Kommentare

Kranich Bilder im Natureum Darßer Ort

Eine Ausstellung von Drucken der Kranich Aquarellen von Frank Koebsch

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Ausstellung Faszination Kraniche im Natureum von Frank Koebsch

Ausstellung Faszination Kraniche im Natureum von Frank Koebsch

Vor einigen Tagen hatten Hanka und ich unsere Ausstellung im Rostocker Zoo eröffnet. Unmittelbar danach habe ich mich auf den Weg zum Natureum auf dem Darßer Ort gemacht. Das Wetter lud zu einem herbstlichen Ausflug in den Nationalpark längs des Rundweges Darßer Ort ein.  Aber ich bin zum Arbeiten an die Ostsee gefahren. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Meeresmuseum und dem Kranichschutz Deutschland hatte ich eine Ausstellung meiner Kraniche Aquarelle dort vorbereitet. Der Kranichzug im Herbst und im Frühling gehören zu den schönsten Naturereignissen an der Ostsee und diese Zeit wollten wir mit einer Ausstellung begleiten, um ein wenig von unserer Faszination für die Kraniche weiter zu geben. Die Sonderausstellungen im Natureum werden im ehemaligen Petroleumbunker des Leuchtturms Darßer Ort realisiert. Es war im Rahmen der Vorbereitungen ganz schnell klar, dass hier keine Kranichbilder auf Aquarellpapier ausgestellt werden können. Es gibt weder dichte Türen und Fenster und keine Heizung, um die Luftfeuchtigkeit von den Aquarellen fernzuhalten. Also habe ich Drucke von unseren Aquarellen erstellen lassen. Die Wahl fiel auf Drucke auf Acrylglas. Mit Unterstützung von XXLPIX habe ich 17 hochwertige Drucke auf Acrylglas von meinen Kranichaquarellen erstellen lassen. Ich habe für die Ausstellung Aquarelle ausgesucht, die die Vögel des Glücks in verschiedenen Situationen und Jahreszeiten zeigen. So sind Aquarelle sehen, die Kraniche im Schnee, bei ihrem Hochzeittanz, mit lautem Geschrei beim Trompetenkonzert oder  ganz majestätisch beim Formationsflug zeigen. Es ist aus meiner Sicht ist eine Präsentation entstanden, die für die Besucher jetzt im Herbst genauso interessant ist, wie für die Kraniche als Boten des Frühlings. Dieses ist wichtig, denn die Ausstellung soll vom September bis   zum April 2017 den Besucher des Natureums am Darßer Orts die Kraniche als Bewohner der Boddenlandschaften ein wenig näherbringen. Spannend war es für mich, dass ich das erste Mal mit dem Auto zum Darßer Ort fahren konnte, um die Drucke anliefere zu können. Auf Bitte des Meeresmuseum Stralsund hatte das Nationalparkamt Born hatte mir eine Einfahrtgenehmigung für den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft erhalten. Hier ein paar Fotos von den Vorbereitungen, dem Hängen der Bilder und die offizielle Pressetext der

 

Ausstellung „Faszination Kraniche“ im Natureum am Darßer Ort

 

Im Rahmen der 18. Woche des Kranichs wurde im NATUREUM die Sonderausstellung „Faszination Kraniche“ eröffnet. Im ehemaligen Petroleumbunker, wo früher das Lampenöl für das Leuchtfeuer Darßer Ort gelagert wurde, sind nun bis zum Frühjahr 2017 Aquarelle von Frank Koebsch zu sehen.

Seine Kranichmotive, mit Titeln wie Majestätisch, Morgenkreis, Trompetenkonzert oder Hochzeit in Weiß, fügen sich thematisch optimal in das Ausstellungskonzept des NATUREUMs ein – das Naturkundemuseum im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, welcher im Herbst und im Frühling Rastplatz für unzählige Kraniche ist.

Der Kranichzug ist eines der schönsten Naturereignisse an der Ostsee. Der Maler Frank Koebsch, geb. 1960, beobachtet Kraniche seit einigen Jahren. Aus der Begeisterung für die „Vögel des Glücks“ ist die Idee für das Projekt „Faszination Kraniche“ in Zusammenarbeit mit dem Kranichschutz Deutschland entstanden. Innerhalb des Projektes stellt Frank Koebsch seine Aquarelle im Norden Deutschlands aus und organisiert Veranstaltungen, wie Vorträge, Aquarellkurse und Malreisen zu den Kranichen, um auf die Schönheit der Natur und den notwendigen Arten- und Umweltschutz aufmerksam zu machen. Weitere Informationen und Bilder findet man auf faszinationkraniche.wordpress.com oder atelier-koebsch.de.

Die neue Sonderausstellung ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet; ab November Mittwoch bis Sonntag von 11:00 bis 16:00 Uhr. Das NATUREUM inmitten des ursprünglichen Darßwaldes ist nur zu Fuß, per Fahrrad oder Pferdekutsche erreichbar. Bisher besuchten mehr als drei Millionen Gäste das naturkundliche Museum am begehbaren Leuchtturm Darßer Ort. Der phantastische Blick von der Aussichtsplattform auf die Ostsee und die Darßlandschaft belohnt in jedem Fall das „Bezwingen“ der Wendeltreppe mit ihren 126 Stufen.

 

Wie immer unterstütze ich mit meinen Ausstellungsprojekten den Kranichschutz.

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Ich wünsche allen Besuchern des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und des Natureums am Darßer Ort einen wunderschönen Herbst. Vielleicht besuchen Sie dann ja auch die Ausstellung „Faszination Kraniche“.

Kraniche im Januar

Kraniche im Januar

Ist es wirklich Frühling, wenn die Kraniche zurückkommen?

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Die ersten Kraniche kehren bereist im Januar zurück (c) Frank Koebsch

Die ersten Kraniche kehren bereist im Januar zurück (c) Frank Koebsch

In diesem Winter gibt es meteorologisch einige Kapriolen. Der Dezember war zu warm und nach einigen Tagen Schnee im Januar macht der Winter schon wieder Pause. Diese Veränderungen führen dazu, dass immer mehr Kraniche trotz Schnee bei uns überwintern und der Vogelzug sich verändert. So meldet der NABU im Zusammenhang mit der Stunde der Wintervögel, dass fast 8.000 Kraniche schon wieder auf den Zugrouten gen Norden unterwegs sind. Am Donnerstag haben wir bei guten 10 Grad plus den Sonnerschein genossen. Mit einem Mal hörten wir das typische Trompeten der Kraniche und dann zogen die ersten Kraniche des Jahres Ende Januar nach Norden. Die Kraniche sind Boten des Frühlings und wenn sie sich nicht irren, ist der Winter dieses Jahr bereits vorbei 😉 Der Wetterbericht hat für die nächste Woche Temperaturen von 7 bis 14 Grad angesagt. Bei uns im Garten sind die ersten Frühlingsblüher zu sehen.  Ich bin gespannt, wie sich die Wetterlage in den nächsten Wochen entwickeln wird, denn mit Schnee und Frost hat der Winter viele schöne Seiten.  Ich erinnere mich noch gut an das Jahr 2013, als ich im März den Frühlingsanfang mit den Kranichen im Schnee verbracht habe. Ich konnte damals fast 10 Tage den Spuren der Kraniche in der verschneiten Landschaft folgen. Ich hatte versucht die spannende Frage – Was machen die Kraniche im Schnee? zu lösen. Es war damals eine spannende Zeit, denn Kraniche im Schnee waren in dem Jahr ein typisches Frühlingsbild. Oder sollte ich sagen ein wunderbarer Wintertraum? Die Kraniche hatten damals den kurzen Wintereinbruch von 10 Tagen gut überstanden und auf der Basis meiner Beobachtungen sind damals einige schöne Kranich Aquarelle, wie die Bilder „In diesem Jahr zu früh“, „Hochzeit in Weiß“ und „Kraniche im Schnee“ entstanden.

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Kraniche im Schnee (c) Aquarell von Frank Koebsch

Kraniche im Schnee (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Diese Kranichaquarelle haben immer wieder eine Vielzahl von Menschen begeistert. Im vergangenen Jahr konnte ich als ganz besonderes Geschenk das Bild „Hochzeit in Weiß“ verkaufen und in diesem Jahr fand das Aquarell „Kraniche im Schnee“ einen neuen Besitzer. Ich wünsche dem neuen Besitzer viel Freude mit diesem besonderen Kranich Aquarell. Auch wenn ich mich über die Faszination für die Kraniche, das Interesse an meinen Bildern und die Rückkehr der Vögel des Glücks freue, wünsche ich den Kranichen, dass sie in diesem Jahr nicht wieder zu früh sind. Eigentlich haben sie noch Zeit, denn die typische Zeit des Kranichzuges im Frühling ist Ende Februar / Anfang März.

Was meinen Sie, heißt es wirklich Winter adé, wenn die Kraniche in Januar zurückkehren?

Das Kranich Aquarell „Hochzeit in Weiß“ als ein Geschenk

Das Kranich AquarellHochzeit in Weiß“ als  Geschenk

Es ist schön seine Interessen mit anderen Menschen zu teilen

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Wir haben schon fast Mitte April und am vergangenen Wochenende haben wir auf einer Malreise in Hamburg das wunderbare Wetter genossen. Es ist einfach herrlich den Frühling so zu erleben, mit anderen Menschen gemeinsam mit Pinsel und Farbe Hamburg zu entdecken. Aber es genauso schön auch andere Interessen mit Menschen zu teilen, zu Beispiele die Faszination für die Kraniche. Zum Frühling an der Ostsee gehört der Vogelzug.  Ein besonderes Highlight ist es immer wieder, wenn die Kraniche zurückkehren. Wenn die Kraniche kommen, ist es Frühling und ich bin draußen und versuche immer wieder die Vögel des Glücks zu beobachten. Es macht riesigen Spaß die erwachende Natur zu beobachten und dabei die Kraniche als Boten des Frühlings zu entdecken. Es dann immer wieder schön zu erleben, dass ich mit meiner Begeisterung für die Kraniche nicht alleine bin. Z.B. wenn man Menschen in der Natur trifft oder sich immer wieder Menschen für unsere Wild – Life und Kranich Aquarelle interessieren.  So war es toll, als sich vor vierzehn Tagen Besuch aus der Nähe Lübecks mit Interesse für unsere Kranich Aquarelle anmeldete. Es wurde ein schöner Nachmittag. Wir haben uns über unsere Erlebnisse und die Faszination der Kraniche ausgetauscht. Am Ende des Besuches musste ich mich von einem meiner Kranich Bilder trennen. Der Käufer hatte sich für das AquarellHochzeit in Weiß“ als Geburtstagsgeschenk für seine Freundin entschieden.

Hochzeit in Weiß (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

Hochzeit in Weiß (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

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Für mich war dieses Bild immer etwas Besonderes. Denn das Aquarell ist im März 2013 entstanden, als ich den Frühlingsanfang mit dem Kranichen im Schnee erlebt habe. Es gab in diesem Jahr noch einmal einen Wintereinbruch und ich konnte den Spuren der Kraniche im Schnee folgen. Damals waren Kraniche im Schnee ein typisches Frühlingsbild und für mich war es ein ganz besonderes Erlebnis. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass die Kraniche im Schnee in diesem Jahr zu früh waren. Aber die Kraniche mit ihren Frühlingsgefühlen ließen sich wenig von dem Schnee wenig stören und führten ihren Hochzeitstanz auf. Aus diesem besonderen Erlebnis auf den verschneiten Feldern ist dann das Kranich AquarellHochzeit in Weiß“ entstanden. Es ist immer schwer sich von solchen Aquarellen zu trennen, aber wenn mit den anderen Menschen die gleiche Begeisterung für Aquarelle und Kraniche teilt, fällt mir der Abschied ein wenig leichter. Es ist gute Tradition auf meinem Blog, dass ich alle verkauften Aquarelle noch einmal vorstelle.

Dem Geburtstagskind wünsche ich viel Freude mit meinem Kranich Aquarell „Hochzeit in Weiß“ ;-).

Kraniche – Boten des Frühlings

Kraniche – Boten des Frühlings

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In den vergangenen Tagen konnten wir den Frühling bereits in vollen Zügen genießen. Seit Ende Februar lockt die Frühlingssonne die ersten Blüten. Überall sind die Frühlingsboten zu sehen und zu hören. Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge, Haselblüten u.a. verschönern unsere Gärten und Wälder. Begleitet wird diese Pracht von der Rückkehr der Zugvögel und mehrmals am Tag hört man jetzt das Trompeten der Kraniche am Himmel, denn in den vergangenen Tagen waren über 70.000 Kraniche unterwegs. Ein tolles Erlebnis 😉 Wer sich ein wenig über die Rückkehr über den Kranichzug informieren möchte, dem möchte ich das Podcast des SWR2

Rückkehr der Kraniche: 70.000 in Nord-Deutschland erwartet

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mit Herrn Dr. Nowald, dem Leiter des Kranichinformationszentrum in Groß Mohrdorf empfehlen. In der Regel gilt, wenn die Kraniche kommen ist es Frühling. Aber keine Regel ohne Ausnahme 😉 Ich erinnere mich noch an den Frühlingsanfang vor zwei Jahren, da konnte ich den Spuren der Kraniche im Schnee folgen. Damals waren die Kraniche im Schnee ein typisches Bild im März. Ganz anders im vergangenen und diesem Jahr, denn hier ist die Rückkehr der Kraniche ein sicheres Zeichen für den Frühling. So waren wir in den vergangen Tagen auch immer wieder mit der Kamera unterwegs und haben die Vögel des Glücks beobachtet. Die Kraniche, die bei uns überwintern und die Brutpaare die sich schon seit einigen Tagen eingestellt haben, denken schon an die Paarung. Wer ein wenig Glück hat, kann einige der 4.000 Brutpaare in Mecklenburg Vorpommern bei ihrem Hochzeitstanz beobachten. Es ist ein tolles Erlebnis, die aufgeregten und  imposanten Vögel mit ihren Frühlingsgefühlen und lautem Geschrei bei ihrer Hochzeit zu sehen.

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Andere Kraniche kreisen noch über dem Land und bereiten Sich auch die nächste Etappe für ihren Flug nach Skandinavien vor. So kann man in den Abendstunden die Kraniche gemeinsam mit Gänsen auf den Weg zu Ihren Schlafplätzen beobachten.  Eine solche Szene, in der die Gänse die Kraniche in der Abendsonne begleiten, habe ich für mein neues Kranich Aquarell gewählt. Es erfordert oft ein wenig Übung zu erkennen, wie viele Gänse und Kraniche unterwegs sind. Aber so eine Stimmung während des Vogelzugs lässt bei mir immer wieder die Faszination für die Kraniche erwachen und so entstand das Wild Life Aquarell

Flugbegleiter – ein Aquarell mit Kranichen und Gänsen

Flugbegleiter (c) ein Aquarell mit Kranichen und Gänsen von Frank Koebsch

Flugbegleiter (c) ein Aquarell mit Kranichen und Gänsen von Frank Koebsch

Als passendes Aquarellpapier habe ich Hahnemühle „Cornwall“, 450 g / m 2, matt gewählt. Im Zusammenspiel mit meinen Aquarellfarben von Schmincke garantiert dieses Aquarellpapier gute Verläufe und ausreichende Kontraste.

Trotz des guten Wetter habe ich die Hoffnung, dass sich noch nicht alle Kraniche auf den Weg nach Rügen und weiter nach Skandinavien gemacht haben und ich die Kraniche als Boten des Frühlings noch ein paar Tage beobachten kann.

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